Beiträge von MeckPilz

    Moin,


    tjo, noch macht das nicht viel. Aber wohl bald, zumindest nach den ICON Läufen insbesondere für den äußeren NO. Da werden mehrfach mäßige Fröste prognostiziert und das bei wenig Luftbewegung. Der Wärmespender Ostsee wird dann nur noch regional am Rande etwas helfen.


    Hier mal ein Kärtchen für Montag Vormittag (Sonntag in der Frühe soll es kaum weniger sein) zwischen 6 und 12 = also wahrscheinlich gültig für 7 Uhr:



    Muss ja nicht gleich so kommen, aber irgendwas ist da wohl schon dran, da recht bald.

    Naja, im Moos ist dann nix mehr los!


    VG

    Moin,


    ist immer die Frage, welches Modell mit welchem Output. Manche untertreiben, andere übertreiben (im Sommer meist das GFS). Da hilft dann schon ein vergleichender Modellmix zur Bewertung. Hier isses mit den Tiefsttemperaturen in letzter Zeit genau umgekehrt, da meist doch etwas kälter als vorhergesagt.

    Am Sonntag werden dann die Frostschnecklinge besucht. ;)


    VG

    Moin,


    meteorologisch nicht viel los derzeit. Eigentlich gibt es demnächst nur eine gewisse Nachtfrostlotterie. Dort, wo es nachts und besonders in den ersten Morgenstunden länger aufklart, wird das Väterchen wohl gnadenlos zuschlagen.


    Heute machte ein Wiedersehen nach 4 Jahren Freude. Und da im Rostocker Großraum eben so selten, hier gleich zwei Fotoversionen von der Herbsttrompete:



    Zufriedene Grüße

    Tach,


    immer wieder leichtes Nieseln und Hochnebelgenässe. So kam immerhin fast ein Liter zusammen, welcher aber bei fast Windstille, null Sonne und den einstelligen Temps in der Natur gefühlt wie 10 Liter wirkt.


    Nun geht‘s wohl mit den Werten jeden Tag eine Treppenstufe tiefer.


    Er hier hat die letzte Chance nochmal beim Schopfe gepackt:



    Und diesem Raufuß ist es wohl noch nicht schattig genug….



    VG

    Moin,


    muss man sich wohl nix mehr vormachen, auch die Nachsaison des Pilzherbstes schwindet rapide dahin.

    Bleibt es hochnebelartig bedeckt, so verweilt man nachts noch knapp > 0°C, klart es aber gegen Ende der Woche möglicherweise vermehrt auf, geht es auch mal rasch eiszackig nach unten. Auf einige Pilzarten, die das mögen, wird man sich indes auch freuen dürfen.


    Hier noch zwei aktuelle Impressionen vom Saitenstieligen Knoblauchschwindling aus einem Buchenwaldrandstück und einer kleinen Anhäufung von Lepista irina (sie können es heuer einfach nicht lassen)….



    VG

    In Mecklenburg sollen die Herbsttrompeten wohl in den guten, kalkreicheren Buchenwäldern in den vom Jahresniederschlag sehr begünstigten Gebieten nach etwas längerer Zeit ein sehr gutes Jahr erwischt haben.


    In meinen mir bekannten Gebieten im Umfeld gibt es dafür kaum Chancen. Dafür waren und sind aber die anderen, angestammten Kraterellen (Echter Pfifferling/Trompetenpfifferling) in dieser Saison außerordentlich gut vertreten.


    Wir hatten hier seit Ende April zwar auch einzelne, recht trockene Phasen, aber nie die große Hitze über längere Zeit und zudem immer Niederschläge am Ende im oder > dem Monatssoll. Wohl alles sehr einnehmende Faktoren.


    VG

    Moin Bläuling,


    freut mich, dass es dir gefällt. Demnächst lässt dann die Vielfalt mit den zunehmend frühwinterlichen Nachttemps rapide nach. Aber vielleicht gibt‘s noch einen finalen Heidebericht mit den Frostis.


    VG

    Moin,


    wollte heute mal gucken, ob nicht auch hier schon die ersten Frostschnecklinge in der Heide zu bewundern wären. Aber an meinen bekannten Stellen gab es nichts zu sehen. Wahrscheinlich zeigten sich die letzten Nächte noch zu mild


    Steinpilze ließen sich auch nicht mehr blicken. Aber die hatten Mitte September einfach ihren größten Auftritt seit Jahren und haben wahrscheinlich alles an Pulver verschossen.


    Dafür fanden wir etliche sehr junge Maronen und einige Sandröhrlinge im Bestzustand:



    In den Birkenschonungen zumeist leicht überständige Birkenpilze:



    An der Amanitafront immer noch nachschiebende Fliegenpilze….



    …und einen wunderschönen Narzissengelben Wulstling:



    Bestimmender Milchling ist der Späte oder Leberbraune Milchling, hier ein ganz junger FK:



    Und was wäre eine Tour ohne den Saisonpilz Nr. 1 in diesem Jahr, dem Pfifferling. An den späten Stellen leuchteten sie….



    Und so sah es dann am Ende im Körbchen aus:



    VG und ein schönes Wochenende

    Moin,


    um auf deine letzte Frage konkret einzugehen; nein, da wo ich unterwegs bin trifft man zumeist ältere und schon bekannte Semester. Denke mal, dass die sich so etwas nicht ansehen.


    Und im Allgemeinen; ganz wenige Kanäle sind ganz okay, so z.B. Pilzwelten. Beim großen Rest wird es dann aber mit der Zeit immer langweiliger. Ich gucke das nicht mehr. Ach ja, den Max vom Gartenkanal schon noch, aber im Prinzip nur wegen dem coolen Opa.


    VG

    Moin,


    mal abseits aller Diskussionen und Meinungen ob nun LW-E oder NW-E oder LW-Re oder Park-Re.


    Frisch bereiten wir den Edulis mit einer würzigen Ölmischung leicht bestrichen nur noch im Ofen gebacken zu.

    Maximal halbiert werden sie buttrig zart, das Aroma ist nussig-leicht lieblich. Wir haben unterdessen sehr viele Pilzarten so zubereitet, aber der Boletus edulis besitzt überdies die Eigenschaft, dass sich am Ende der beste Ofen-Crunch ausbildet. Da legst di nieder…


    Solche Exemplare werden dafür bevorzugt:



    VG

    Hier an der Mecklenburger Küste und auch in den meisten Gebieten westlich der A19 war das Pilzjahr eigentlich ganz okay. Aber ich kann das alles gut nachvollziehen. 2018/2022/2023 gab es in einigen Habitaten eine totale Flaute bei sehr vielen Arten. Hoffen wir auf eine allgemeine Besserung in 2027. Als Vorbild nehmen wir dann mal 2024! :)


    VG

    Entgegen der gestrigen Vorhersagen war es heute recht sonnig. Aber nun wird‘s wohl auch hier zunehmend neblig.

    Wenn nicht, dann nehmen sie es auf ihre Kappen…. ;)



    Zum Thema nährstoffreiche Wälder = die gibt es auch hier. Viele Gebiete der Rostocker Heide sind z.B. voller Unterbewuchs. Jene Habitate meide ich schon seit vielen Jahren kategorisch.


    VG

    Es gibt hier in den sehr sauren und nährstoffarmen Gebieten auch einige gemischte Schonungen mit Kiefern und ein paar Fichten mit schönen moosigen Schneisen. Da findet man eigentlich nie Steinpilze. Aber in einer gibt es Randbeflanzungen mit Esskastanien. Und genau da finde ich jedes Jahr zuverlässig auch ein paar edulis und Echte Pfifferlinge. Ansonsten sind die restlichen Schneisen reine Maronenroads mit vielen Milchlingen und später Kahlen Kremplingen.


    Immer wieder spannend, was es für regionale Eigenheiten gibt.


    VG

    Moin,


    das ist hier recht ähnlich. In der Kiefernheide kommen sie zu 80% in den Buchen und Roteichenschonungen vor. Alle 10 Meter wurden damals jedoch die kräftigsten Kiefern stehen gelassen. Wer hier vorwiegend der Partnerbaum ist, wer weiß. Aber ich gehe davon aus, dass es in der Mehrzahl die Laubbäume sind.


    Geht man die Wege und Schneisen mit monotonem Kiefernbestand ab und trifft ewig keinen Laubbaum, findet man im Prinzip nie Steinis. Erst wenn irgendwo am Rande Birken, Buchen etc. auftauchen, gibt es sporadisch auch Wegefunde.


    VG

    Moin,


    da hast du aber nochmal sehr schöne Steinis gefunden, Glückwunsch!


    Hier brachte die nächtliche Front 2-4 Liter, je nach Habitat. Nun wird es wohl insgesamt meist trocken weitergehen. Scheinbar ist Nacht bzw. Bodenfrost im höheren Norden zunächst überhaupt kein Thema. Mal schauen, was am Wochenende noch so an Sammelpilzen geht.


    In den Buchenwäldern der Küstenregion sieht man alles mögliche an Pilzarten. Dabei waren an Totholz auch schon erste Winteraustern zu sehen. Die Oberhand haben aber derzeit noch die Buchenschleimrüblinge:



    Unten tummelten sich u.a. Rosa Rettichhelmlinge, Violette Rötelritterlinge, Semmelstoppelpilze und eine Steife Koralle….‘ne steife Brise an der Ostsee gab es jedoch nicht….



    VG