Beiträge von Tagedieb

    Schiggi. Cool, dass du zum Berater gehst!

    Champignon-Bestimmung auf Art-Ebene ist tatsächlich schwierig. Aber es gibt (meines Wissens) Faustregeln, um die essbaren Arten zu erkennen.


    Hört sich so an, als würdest du das Ganze ziemlich gut angehen :thumbup:

    Hast du denn auch Wiesen-Champignons gesammelt?

    Falls ja und du dich da schon erschreckst, solltest du lieber alle Champignons mal herzeigen.

    Das ist nicht böse gemeint. Aber sicher ist sicher.


    Grüße

    Hätte ich auch gesagt, v.a. bei dem schönen Tintenkiller-Vergleich.

    Die Stielbasis ist leider abgeschnitten. Da hätte er wahrscheinlich noch mehr gegilbt. Aber auf dem letzten Bild sieht man es auch ein wenig.

    Ich war letzten Samstag mal für 3 Stunden im Barnim unterwegs.


    Eigentlich wollte ich Pfifferlinge checken. Meine Stellen sind bei Buchen. Da gab es leider nichts zu sehen. Dafür fand ich dort eine Gruppe frische Parasole. Bei den Buchen war generell wenig los. Also bin ich in den Kiefernwald. Der wirkte sehr trocken. Trotzdem gab es hier mehr zu sehen. Es gab in großen Mengen Bruchreizker. Leider nur im Geruch lecker... Aber ich habe auch überalterte (vermeintliche) Sandröhrlinge gesehen (sehr früh?). Eine einsame Mini-Marone.

    In der Hoffnung auf Krause Glucke bin ich weiter durch die Kiefernsteppe gestapft und bin dann auf Steinpilze gestoßen. Sicher 6-8 mittelgroße Exemplare. Leider waren die schon ein paar Tage zu alt. Von der Konsistenz hätten sie noch getaugt zum Trocknen. Aber waren alle madig (tja, die Gier... ich habe sie alle gepflückt :/). Einen kleinen Frischen hatte ich, der aber leider auch bewohnt war.

    Es gab dann noch eine Hand voll Speisetäublinge (R. vesca).

    Ich habe dann nochmal gezielt Birken für Raustiele angesteuert. Da gab es keine. Aber dafür habe ich einen Chaga gefunden. Mal sehen, ob der seine Versprechungen einhält.


    Alles wurde gedörrt und verpulvert.


    Alles in allem sage ich mal: es gab was, aber es war mühsam.


    Sorry, dass ich keine Bilder dabei hab :)


    Der Regen von gestern bringt bestimmt nochmal (ein bisschen) Schwung rein.


    Grüße

    Hi Susi,


    die stand mit im Rindenmulch. Von meinem Gefühl her würde ich sagen, dass es eine Speisemorchel ist. Sie war für die Größe auch recht hell. Aber da kenne ich mich nicht gut genug aus. Möglicherweise können die Spitzmorcheln auch mal ungewöhnlich wachsen.


    Grüße

    Heute nach der Arbeit in Berlin-Hermsdorf auf Rindenmulch. Die Hälfte war zwar leider madig, aber hey, immerhin ein Paar Morcheln ohne Aufwand gefunden dieses Jahr ;)

    Sogar eine mit rundem Kopf. Und einige ganz junge. Auf RiMu geht also noch was...


    Grüße


    Unsere Ortsansässige Jägerfamilie macht ein mal im Monat "Biberessen"... So schlecht kann er also gar nicht sein... :S

    Meist entscheidet ja die Zubereitungsmethode darüber, ob etwas schmeckt oder nicht.


    Aber man sollte vielleicht nochmal überdenken, ob man streng geschützte Arten verspeisen will, die auch noch echt wertvolle Dienste für die Biodiversität leisten. Sorry, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.


    Grüße

    das zu erahnende gelbe Basalmyzel

    Würde das nicht eher für den Braunen Filzröhrling sprechen? Hatte mir das irgendwann mal gemerkt, könnte mich aber auch täuschen...


    Grüße


    Nachtrag: mein Bauch sagt im Übrigen auch Rauhfuß. Erinnert mich auch an den Gelbporigen, den ich aber nur von Fotos kenne...

    Hallo,

    der sieht ja wirklich hübsch aus. Champignons sind leider eine extrem schwierige Gattung.

    Ohne groß Ahnung von der Gattung zu haben, kam mir Agaricus lanipes (Wollfuß-Egerling) in den Sinn. Vergleiche doch mal damit.

    Viele Grüße, Emil

    Hallo Emil,


    danke für deine Antwort! Ja der würde einfach schon vom Namen her hervorragend passen. Im Querschnitt, den ich nicht fotografiert hatte, war allerdings nur ein Röten des Fleisches zu sehen. Beim Wollfuß müsste eigentlich auch ein Gilben in der Basis dabei sein. Danach habe ich bewusst geschaut am frischen Pilz.


    Für eine abschließende Bestimmung habe ich da wahrscheinlich auch nicht sorgfältig genug gearbeitet.

    Aber es geht mir vor allem darum, ob das mit dem Stiel ein typisches Merkmal oder eine Ausnahme ist, die nicht bestimmungsrelevant ist.


    Grüße

    Peter


    PS: vor zehn Jahren hatte ich diese Anfrage. auch damals hast du mir geantwortet :) Das hat mich gerade zum Schmunzeln gebracht! :thumbup:

    Tja, schade, dass niemand etwas dazu sagen will.


    Ich erkläre es mir inzwischen so, dass der weiche, faserige Ring sich schlecht vom Stiel gelöst hat. Dabei ist ungewöhnlich viel von den Fasern des Rings am Stiel haften geblieben.

    Das habe ich mir zumindest beim Anblick von diesem Bild bei 123Pilze so zusammengereimt ;)


    Damit wäre das ganz also lediglich ein Kuriosum.

    Einspruch? :)


    Seht Ihr so etwas öfter?

    Hallo zusammen,


    ist das hier der Zimtfarbene Weichporling? Scheint, als wäre sein Bäumchen umgefallen und er bildet gerade eine neue Oberseite über den alten Poren aus (Stichwort Geotropismus).


    Ich hoffe, Ihr könnt das über die Fotos einschätzen. Ich habe ihn nur kurz fotografiert und habe das Feld geräumt, weil dort neben den vielen Mücken auch noch Hirschlausfliegen dazukamen.


    Grüße


    #1


    #2


    #3 hier habe ich das Holz selber kurz fürs Foto gedreht, danach wieder in die alte Position...

    Hallo zusammen,


    heute habe ich im Wald diesen Champignon gefunden. Ich habe ihn als Wald-Champignon (ob groß oder klein ist noch ne andere Frage) mitgenommen. Fand aber schon vor Ort den Stiel recht interessant. Ist das in der Variationsbreite? Oder vielleicht ein Befall (wobei der ansonsten sehr gesund aussah)? Oberhalb vom Ring war es wieder glatt.


    Vor Jahren habe ich an anderer Stelle mal den Wollfuß-Champignon gefunden. Der würde vom Namen her perfekt passen. Dafür hat allerdings die Fleischverfärbung diesmal nicht gepasst. Die war heute überall im Fleisch und Lamellen rötend, träge aber deutlich. Geruch war am ehesten angenehm pilzig. Vordergründige Anis- oder Bittermandelnoten habe ich nicht wahrgenommen.


    Grüße


    #1


    #2


    #3

    Hallo Peter,


    ich hatte vor Jahren auch mal eine Anfrage zu Pilzen aus Thailand (hier). Ich selbst kann nichts weiter dazu sagen, aber vllt. kann MorchellaClancularius was damit anfangen. Er schien sich da ein wenig auszukennen.

    Leider weiß ich gerade nicht, wie man ein Mitglied so verlinken kann, dass es eine Meldung bekommt.


    Grüße

    (auch) Peter

    Hallo,


    wie schließt man hier Hortiboletus aus? Fehlende karottenfarbige Pünktchen in der Stielbasis? Oder die felderig aufreißende Huthaut? Rote Farbe unter der Huthaut? Farbe des Fleisches?

    Die Unterscheidung von Rotfuß- und Garten-Röhrlingen habe ich irgendwie noch nicht ganz verstanden.

    In meinen Büchern sind die Hortiboletus-Arten leider nicht drin...


    Grüße

    Peter

    Hi,

    ich finde ja eher, dass die fehlenden typischen Nadeln und v.a. Zapfen gegen Kiefer sprechen und für Tanne. Bei Tannen zerfallen die Zapfen wohl am Baum und unter Tannen finden sich deshalb selten komplette Zapfen. Deshalb soll der Begriff "Tannenzapfen" auch irreführend sein. Meist sind damit wohl Fichtenzapfen gemeint.

    Bei der Borke bin ich mir nicht sicher, weil mir Tannen auch nur selten begegnen...


    Grüße

    Peter