Beiträge von Robert_

    Hi.


    Bilder im Habitat mit Stielbasis wären natürlich besser, aber ich kann es mir schon vorstellen, dass das S. queletii ist. Die rötlichen Huttöne wären sehr ungewöhnlich für unsere beiden Neoboleten. Wenn du Melzers Reagenz hast, kannst du Neoboletus darüber auch ausschließen (+ bei Suillellus - bei Neoboletus).


    LG.

    Gestern gab es den wieder - ca. 10 km weiter, direkt am Straßenrand (keine 50 cm entfernt). Der Boden hat auch dort keinen Kalk. Eigentlich war ich nur auf dem Weg vom Parkplatz zum Waldweg ein Stückchen weiter weg.

    Hallo Forum,


    Den hier finde ich standorttreu im Rhein-Sieg-Kreis seit ein paar Jahren in einem Buchen-/Hainbuchenwald mit kleinen Fichteninseln, der Boden hat keinen Kalk. Gestern wieder - das wäre dann doch auch das Goldblatt?

    Ich habe den bewusst das letzte mal vor über 20 Jahren gefunden, als ich noch deutlich aktiver war, was Pilze angeht. Es war recht nass von oben, daher sind die Fotos nicht sonderlich großartig.

    Hallo Forum,


    Wir waren heute im Bröltal unterwegs, das ist in den südwestlichen Ausläufern des Bergischen Lands.

    Ich war ohne Telefon oder Kamera unterwegs, daher gab es keine Fotos vor Ort.


    Das Habitat liegt direkt an der Bröl und den Hang zur Bröl hin. Es hat Buchen, Hainbuchen, Eichen sowie gelegentlich Fichten, Lärchen und Kiefern. Und ist immer feuchter als vieles in der Umgebung. Als kalkhaltig ist der Boden da nicht bekannt. Man findet da typischerweise an Röhrlingen Boletus reticulatus, Neoboletus erythropus, Leccinum carpini, ab und an Cyanoboletus pulverulentus, Imleria badia, jede Menge Filzröhrlinge - heute hauptsächlich Hortiboletus rubellus, wenige Boletus edulis und Suillus grevillei.


    Es gibt dort ein sonnige Ruderalstelle mit etwas Schotter, danach geht der Waldweg in einen sehr grasigen Weg über. Direkt am Übergang standen die abgebildeten Pilze. 3 Meter weiter standen normale Neoboletus Erythropus auf dem Weg. 20 Meter vorher ebenso.


    Wenn ich mir die Farbe der Stielbasis, der Röhrenmündungen und des Hutes, sowie die Verfärbungen anschaue - dann lande ich bei Suillellus Queletii, dem glattstieligen Hexenröhrling. Wäre das erste Mal in den 20 Jahren, in denen wir den Wald besuchen.


    Passt das?


    Viele Grüße,

    Robert

    Hallo Forum,


    Wir haben im Garten 3 alte Eichen. Von einer der Eichen ist uns vor Jahren mal ein großer schwarzer Käfer in der Dämmerung entgegengefallen, wirklich groß. Leider kein Foto gemacht


    Heute ist die selbe Art hektisch vor mir weggelaufen, Richtung Bambus zum Nachbarn. Ich konnte einen Schnappschuss machen.

    Kann die Forumsintelligenz da eine Art erkennen?


    Wir hatten den damals unter "Großer Eichenbock" abgehakt. Aber heute beim Googeln kam raus, dass der in NRW ausgestorben sein soll. Größer als der kleine Eichenbock war der aber vermutlich. Ich sollte mal so ein Blatt nachmessen.


    Ja, ausgegraben - Bild gibt es leider nicht, wie oben geschrieben. Der war durchgehend gelb ohne weitere Punkte oder Verfärbungen. Lief spitz zu, ohne wurzelig zu wirken.


    War gar nicht auf Pilze aus, kein Messer, kein Fotoapparat…nur Handy und Schlüssel.

    Hmm, da hatte ich überlegt. Den hatte mir vor Jahren mal jemand gezeigt.


    Gefühlt passte die graue Farbe des Huts nicht. Aber ich habe nochmal Google befragt, das ist jung im Rahmen. Auch was da zu den rostroten Punkten steht, und weiterer Ausprägung des Stiels, passt alles. Sieht so aus, als sei es doch einfacher als gedacht.


    Werde die Stelle im Auge behalten. Leider viele Hunde dort.

    Hallo Forum,


    Gestern auf der Abdenrunde bin ich überraschend doch noch über meinen ersten Röhrling 2025 gestolpert.


    Die frühen Plätze für Sommersteinpilze und Flockenstielige Hexenröhrlinge waren noch staubtrocken und pilzfrei.


    Bleibt die Frage, was das war?

    1. Keine Verfärbung im Schnitt in Hut oder Stiel, auch nicht nach 1 Stunde
    2. Röhrend leuchten gelb
    3. Stiel leuchtend gelb, mit rostroten Punkten an der Bruchstelle (Foto vom Schnitt fehlt leider, aber da war nichts weiter)
    4. Hut nicht filzig
    5. Geruch: leicht nach Chemie, nicht angenehm
    6. Städtisch, unter Eiche am Rand eines Parkes

    Ich habe zuerst an Hemileccinum Depilatum gedacht, aber den Hut kenne ich da anders.


    Was sagt das geballte Wissen des Forums?


    Vielen Dank,

    Robert

    Hallo Forum,


    Schade, daß die spannendsten Funde immer in den unpassendsten Momenten passieren. Z.B., wenn man eigentlich grade wieder zum Auto will, weil in 10 Minuten der Regenguß da ist, die Frau auf Krücken unterwegs ist und man ca. 10 Minuten zum Auto braucht.

    Also keine Fotos, sondern schnell 2 der 4 Fruchtkörper eingepackt und los. Die Pilze zu Hause zur Seite gelegt, erstmal alles andere bis nachts um 2 verarbeitet und dabei die Pilze vergessen, um sie dann am nächsten Tag mittags in der Küche wiederzufinden. Leider waren sie dann schon etwas angetrocknet...


    • Fundort: Bergisches Land, Südhang
    • Habitat: Buchen-Kiefern Wald mit eingestreuten Eichen, Hainbuchen und Kiefern.
    • 4 Fruchtkörper an einer bzw. um eine Stubbe, aus der Erinnerung eher Fichte als Kiefer.


    Auf den ersten Blick passte nichts richtig und auf der Heimfahrt fiel mir dann Pulveroboletus Lignicola ein. Ich erinnere mich dunkel, den mal vor 20 Jahren in der Hand gehabt zu haben. Es war allerdings kein Phaeolus schweinitzii an der Stubbe zu erkennen.


    Würde da noch etwas anderes passen, oder bleibt nur Pulveroboletus Lignicola?.

    Bilder im nächsten Beitrag


    Danke fürs draufschauen und viele Grüsse,
    Robert

    4-6.9 gab es hier nochmal relevanten Regen, d.h. mit etwas Glück geht in ein paar Tagen wieder was. Eigentlich sind 12 Liter aber nicht genug.


    Wir hatten am Wochenende wohl den Peak, Freitag und Samstag war der Korb voll. Heute war nicht viel nachgewachsen. 5 Flockies an einem Entwässerungsgraben, 3 nimmermüde Steinpilze, 2 Parasole auf einem Reitweg, keine Maronen mehr. Eine schöne Stunde, aber da hofft man natürlich auf mehr.


    Hier zwei Beweisfotos von heute früh.



    Und




    Am Wochenende der Versuch im Bergischen.

    Ich kann nur jeden ermutigen, es zu probieren. Ich war heute nochmal in meiner Sandkiste unter Eiche nachschauen, die Mittagspause machts möglich. Das Dörrgerät läuft. Zwar keine Unmengen, aber schon besser als am Dienstag nebenan. Die Fotos spare ich mir, ihr wisst alle mit Steinpilze, Flockies und Parasole aussehen ;) Aber auch sonst stand plötzlich allerhand rum.

    Heute in der Mittagspause nahe Bonn mit leichter Hoffnung im Wald, denn kurz vorm Monatswechsel hätte es geregnet, ein paar Tage nacheinander - zusammen aber nur so 20 Liter.

    Fazit: alles staubtrocken. Trotzdem kämpfte sich vereinzelt was durch. Auch 2 Steinpilze, eine Handvoll Flockenstielige Hexenröhrlinge und um die 15 Maronen. Für die Trockenheit absolut OK

    Im August ist in mir in Norwegen folgender Raufußröhrling über den Weg gelaufen.


    • Vorkommen auf ca. 1150 Meter, ortshäufig.
    • Über der eigentlichen Baumgrenze, aber es gab noch Blaubeeren, Rauschbeeren, Schwarze Krähenbeere und anderes
    • Nach genauerem Hinsehen war dann doch Zwergbirke (Betula Nana) als Bodendecker anwesend
    • Zur Stielspitze hin feine, bräinliche Schuppen, keine Verfärbung des Stiels
    • Hut weiss bis rötlichbraun in verschiedenen Varianten.
    • Fleischverfärbung nicht zu erkennen

    Leider gibt es nur Handyfotos aus dem Nieseln.

    Welcher Raufußröhrling könnte das sein? Ich habe von Leccinum rotundifoliae gelesen, passt das? Oder doch etwas ordinäres?


    Bild 1


    Bild 2


    Bild 3


    Bild 4



    Bild 5



    Gruss,

    Robert.

    Irgendwie wurde es Zeit für meine erstes Posting. Ich lese seit ein paar Jahren immer mal wieder mit, habe mich aber nie aufraffen können, nachdem ich schon bei PilzePilze irgendwann den Faden verloren hatte.


    Wie auch immer, ich wohne in Sankt Augustin unweit der ZUE für Flüchtlinge (Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW - http://www.sankt-augustin.de/c…se_infos/dokumente/42464/). Das parkähnliche Gelände beherbergte bis Ende 2014 die Produktion des Bundeswehr TV. Nach dem Abrücken der Bundeswehr habe ich es ein wenig erkundet. Am Auffälligsten: Esskastanien, Birkenpilze, Sommersteinpilze, grüne Knollenblätterpilze. Nachdem der Einzug der Flüchtlinge im Spätherbst 2015 feststand und die Pilzvergiftungen von Flüchtlingen durch die Medien geisterteten, schrillten alle Alarmglocken. Unter den Eichen wachsen die zuverlässig...


    Ziemlich frustriert möchte ich meine Erfahrungen teilen. So ging es aus:

    • Hier im Forum von den Plakaten der MH Hannover gelesen. Folglich versucht, diese noch vor dem Einzug der Flüchtlinge bekannt zu machen und anbringen zu lassen.
    • Erster Ansprechpartner: Der Betreiber. Mehrfach angerufen, Problem geschildert, auf die verfügbaren Plakate hingewiesen. Ergebnis: "Ja, wir kümmern uns. Nein, Sie brauchen nichts zu schicken, keinen Link, kein Plakat. Wir kümmenr uns." Klang nach abwimmeln.
    • Zweiter Ansprechpartner: Die Bezirksregierung. Angerufen, Problem geschildert. Ergebnis: "Da kümmert sich der Betreiber darum. Bitte wenden Sie sich ausschliesslich an diesen." Aha.
    • Dritter Ansprechpartner: Die Stadt Sankt Augustin. Angerufen beim Büro des Bürgermeisters, Problem geschildert, auf die verfügbaren Plakate hingewiesen. Ergebnis: Immerhin als potentielles Problem erkannt. Mail geschickt mit Link zum Plakat, Pressemitteilung der MH Hannover und Erklärungen.
    • Am Flüchtlingsheim vor Ort nachgefragt (nicht öffentlich zugänglich) - keine Plakate aufgehangen.
    • Bei der Stadt nachgehakt. Ergebnis 1 Jahr später: Immer noch keine Plakate...
    • Bisher ist nix passiert. Der Wachdienst freut sich über die Steinpilze und die grünen Knollenblätterpilze wurden wohl alle umgetreten.


    Klingt jetzt destruktiv, aber das musste raus.