Jetzt mal - Spaß beiseite - hätte ich im Nachgang noch eine ernsthafte Überlugung bzw Frage gerade an die Herren Pilzsachverständigen ( EmilS , matthias0, Wolfgang P. ![]()
Was würde dagegen sprechen dem Kaiserling beim Vermehren unter die Arme zu greifen durch gezielten Transport einzelner Exemplare in ähnliche Habitate?
Was würde das bedeuten - so als Gedankenspiel:
Der PSV müsste vorab mal den genauen Partnerbaum feststellen und nach ähnlichen, möglichst identischen Habitaten mit den gleichen Eichen Bodenbeschafenheit etc. Ausschau halten.
Falls ein Kaiserling dann auftaucht könnte dann (nur) der PSV einen einzelnen Fruchtkörper, (oder einige wenige, falls es genügend sein sollten), der bereits aufgeschirmt ist und noch entnommen weitersporen kann, entnehmen, und in dieses andere passende Habitat bringen und zum absporen ablegen.
Wäre sowas denkbar, machbar?
Mir ist vorab schon klar, daß es keine Erfolgsgarantie gibt, und keine schnelle oder meßbare Ergebnisse erwartbar sind! Das behaupte ich nicht. Auch wenn die Chancen gering sind fände ich persönlich eine "gute Tat" die man erwegen könnte. Auch wenn man die Ausbreitungschancen nur um 1% oder 5% erhöhen könnte finde ich das trotzdem eine Mühe wert.
Und ich würde, dies nicht nur auf den Kaiserling beschränken, sondern vielleicht auch andere seltene Arten in Betracht ziehen.
(Ich habe das gelegentlich mit Steinpilzen gemacht, ein paar mal auch mit vermutlichen Bronzeröhrlingen.)
