Beiträge von Albus

    Jetzt mal - Spaß beiseite - hätte ich im Nachgang noch eine ernsthafte Überlugung bzw Frage gerade an die Herren Pilzsachverständigen ( EmilS , matthias0, Wolfgang P. :(


    Was würde dagegen sprechen dem Kaiserling beim Vermehren unter die Arme zu greifen durch gezielten Transport einzelner Exemplare in ähnliche Habitate?


    Was würde das bedeuten - so als Gedankenspiel:

    Der PSV müsste vorab mal den genauen Partnerbaum feststellen und nach ähnlichen, möglichst identischen Habitaten mit den gleichen Eichen Bodenbeschafenheit etc. Ausschau halten.

    Falls ein Kaiserling dann auftaucht könnte dann (nur) der PSV einen einzelnen Fruchtkörper, (oder einige wenige, falls es genügend sein sollten), der bereits aufgeschirmt ist und noch entnommen weitersporen kann, entnehmen, und in dieses andere passende Habitat bringen und zum absporen ablegen.


    Wäre sowas denkbar, machbar?

    Mir ist vorab schon klar, daß es keine Erfolgsgarantie gibt, und keine schnelle oder meßbare Ergebnisse erwartbar sind! Das behaupte ich nicht. Auch wenn die Chancen gering sind fände ich persönlich eine "gute Tat" die man erwegen könnte. Auch wenn man die Ausbreitungschancen nur um 1% oder 5% erhöhen könnte finde ich das trotzdem eine Mühe wert.

    Und ich würde, dies nicht nur auf den Kaiserling beschränken, sondern vielleicht auch andere seltene Arten in Betracht ziehen.

    (Ich habe das gelegentlich mit Steinpilzen gemacht, ein paar mal auch mit vermutlichen Bronzeröhrlingen.)

    Hallo,

    ich hab mich mit "genauer Standort" falsch ausgedrückt, und wurde teilweise falsch verstanden.

    Ich hätte "in welchem Landkreis - mir unbekannt" schreiben sollen.

    Den genauen (oder punktgenaue) Standort zu erfahren interessiert mich nicht, und war auch nicht intendiert.

    Es ist auch gut wenn bei Kartierungen vorsichtig vorgegangen wird, damit es keinen Tourismus gibt.

    Eine grobe Angabe der Region, oder der Landschaft (Westerwald etc.) ist völlig ausreichend.


    Schöne Grüße,

    Hallo zusammen,


    Ich wollte auf zwei bemerkenswerte, nicht ganz alltägliche, Funde hinweisen.

    Es sind nicht meine Funde, das wäre zu schön gewesen um wahr zu sein, trotzdem sehr erfreulich.


    Der erste Fund ist vom 16.09.26 im Rhein-Lahn-Kreis (Rheinland-Pfalz, rechtsrheinisch) von User "NoahTM", vorgestellt im 123 Forum.


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    Der zweite, vom 19.09.26 in Mittelhessen (genauerer Standort unbekannt), von einem User im Reddit Pilze Forum, als Bestimmungsanfrage von User "Gutmenschmusik".


    r/Pilze - Was habe ich hier gefunden?


    r/Pilze - Was habe ich hier gefunden?


    Mehr Fotos finden sich in den Links.


    Interessant finde ich, daß beide Fundorte - klar Eichen in der Nähe hatten - aber nicht im Wald waren, sondern an noch sonnenexponierteren Stellen:

    Einmal am Rand eines Fußballplatzes und einmal im Industriegebiet.


    Auch bemerkenswert: die letzten mir bekannten A. Caesarea - Funde in Deutschland aus den Jahren 2021 (Juli) und zuletzt 2023 (September) waren in Rheinland Pfalz aus dem Naheland (Quelle: passion-pilze-sammeln.com).

    Ich fand noch auf pilzradar.de eine Fundmeldung vom 5.9.2023 im Rheingau-Taunus-Kreis, (allerdings ist sie nur durch ein einziges Foto dokumentiert, von noch nicht aufgeschirmten "Eiern", was ja theoretisch auch Scheidenstreiflinge sein könnten.).


    Das würde also bedeuten, daß der Kaiserling aus der Pfalz über den Rhein in den Taunus gesprungen ist, und jetzt auch weiter nördlich im Westerwald fruktifiziert!


    Kennt jemand weitere Fundmeldungen / Kartierungen?


    Schöne Grüße allerseits!


    P.S. Ich hatte einmal das Glück einen einzelnen Kaiserling zu finden, Juni 2018 am Waldrand eines alten Eichenwaldes am Fuße der Karpaten in Siebenbürgen / Rumänien. Die Chancen, daß ich dieses Glück nochmal haben werde sehe ich unter 0,01% aber ich klage nicht, bin trotzdem glücklich.

    Hallo DonColione :


    1. Es würde mich interessieren wo dieser Markt ist auf dem man Steinpilze kaufen kann, da würd ich auch gern mal hin falls es nicht zu weit weg ist ;)


    2. Das ist schon eindeutig ein kleiner junger Steinpilz.

    Auch wenn die Röhren in diesem Stadium kaum sichtbar oder gar nicht sichtbar ist, kann man schon anhand der anderen Merkmale (Netz am Stiel, Geruch, und Standort and em er gepflückt wurde) das erkennen.

    Natürlich ist immer die Frage ob man den nicht hätte stehenlassen sollen, aber aus anderen Gründen, nicht wegen der Verwechslungsgefahr.


    3. Kleine Steinpilze sind ja wegen des jungen Alters qualitativ noch besser als mittelgroße oder große alte.

    Ich persöhnlich würde, falls ich so einen Pilzmarkt in der Nähe hätte, lieber 5-6 solcher kleine Exemplare kaufen als einen großen der gleich viel wiegt.

    Gerade an einem Markt könnte man sich ja die Einzelexemplare auch aussuchen, entweder so wie ich (alle kleinen kaufen) oder falls man Angst vor den kleinen hat, dann nur mittelgroße und große. Ein Problem sehe ich nicht.


    Schöne Grüße,

    Zur Diskussion um das Klima:

    Ich finde Sie sehr interessant und spannend.

    Man sollte die Diskussion in höflicher und sachlicher Form weiterführen, und nicht durch Totschlagargumente, Entsetzensbekundugen, oder vorschnelle Einengung nach dem Motto "Es gibt nur zwei irrekonziliable, diametral entgegengesetzte Meinungsrichtungen/Wahrheiten A oder B, eine Diskussion bringt nichts" abwürgen.

    Es gibt durchaus vernünftige Mttelwege, und ich wollte auch was dazu schreiben, hab jetzt leider wenig Zeit, deshalb werde ich das etwas später nachreichen.

    Wozu ist ein Forum da, wenn nicht auch über das Klima zu debattieren, gerade in dem Thread "zu feucht oder zu trocken?"

    Corinne

    Hallo,

    Zitat: "

    und zu meinem Leidwesen nur ein kleines Exemplar meiner Lieblinge, welche mir bis jetzt ein katastrophales Jahr bereiteten:


    R. virescens"


    Hab eine Frage dazu, zum Habitat, da auf dem Foto Nadeln zu sehen sind.

    Ich hab bisher R. virescens, auch einer meiner Lieblinge (Top 3) nur im Laubwald gefunden, und gar nicht gewußt daß er auch im Nadelwald vorkommen kann.

    Hat er bei dir tatsächlich Nadelbäume als Partner? (Wenn ja welche, und wie häufig ist er im Nadelwald, verglichen mit Laubwald?).

    Dieses Jahr hab ich noch keinen gefunden, was mich etwas traurig gestimmt hat. Hoffe, daß er noch kommt obwohl es spät ist.

    Danke Dir, und herzliche Grüße

    Maria

    Hallo,

    Daß es hier in diesem Forum heuer weniger Beiträge, Fundberichte, neue User und Bestimmungsanfragen liegt daran, daß Google aus zunächst unbestimmten Gründen dal Pilzforum.eu bei den Ergebnissen der G.-suche eliminiert hat.


    Lies mal dazu diesen Thread: Vor allem auch die Letzten Beiträge.


    Die Ursachen sind jetzt größtenteils auch von Usern selbst entdeckt und gemeldet worden, bleibt noch, daß die Admninistratoren die notwendigen Schritte unterehmen, damit das .eu Forum wieder oben inder Google-Suche auftaucht.

    Schöne Grüße

    Hallo,

    Zum rotstieligen kann ich nichts beitrage, da ich den nie hatte.


    Was ich aber sagen kann ist, daß der auf dem vorletzten Foto meiner Meinung nach auf keinen Fall ein Frauentäbling ist. Ein Frauentäubling sollte scon grün, grün mit violettstichen, violett mit grünstichen oder violett sein.


    Es gibt insgesamt 150 Taüblingsarten, einige sind auch variabel was die Farbe anbetrifft.. Alleine von den Täublingen die irgendwie rotfarben sind gibt es wahrscheinlich über 50 verschiedene.

    (Geh mal auf 123pilze.de zur Pilzsuchmaschine, drück zunächst den Knopf "LAT an" Lateinisch an, und gib dann "Russula" ein und stöber und zähl mal auch nach Farben getrennt, und lies dir alle Merkmale durch)


    Daher ist eine Bestimmung in über 90% der Fälle nur nach Foto/Augenschein und "kein Ring keine Knolle" und Stielaufbau und Geschmackstest.alleine unmöglich.

    Bei der grossen Mehrheit muss man die Sporenpulverfarbe bestimmen, die Sporen mikroskopieren und oder die Reaktion mit Chemikalien testen um sie eindeutig zu Bestimmen. Ausserdem müssen auch viele andere Merkmale verglichen werden, Partnerbäume, Lammelenbild, Abziehbarkeit der Huthaut etc.

    Täublingsbestimmung ist mit die schwierigste Königsdisziplin auch für Experten.


    Wie die Pilzsachverständigen in Österreich organisiert sind, weiß ich nicht genau, es gibt auch bei euch welche, und es lesen und schreiben auch Österreicher in diesem Forum, aber vielleicht stellst du besser die Frage in einem anderen "Thread" "Pilzgutachter Österreich", damit das für diese besser sichtbar ist.


    Mein Tipp wäre es auch als Anfänger dich nicht gleich auf alle roten Täublinge zu stürzen, da ist es in den meisten Fällen komplizierter, weil es viele ähnlich aussehende aber ganz verschiedene Arten gibt.


    Schöne Grüße

    Hallo Shroom!


    Betreff Gelbporiger R. wollte ich mal nachfragen, mit Bitte um einen Kocktipp.


    Bei mir war es so, daß sie nicht sonderlich hoch im Kurs standen.

    Das könnte mehrere Gründe haben, erstens keine gescheite gattungsgerechte Zubereitung.

    Ich habe sie auch nie getrennt nur Gelbporige allein gekocht, und ausprobiert.

    Meistens waren sie in einer Mischpilzpfanne mit Täublingen, Steinis etc. wo sie von den anderen überstrahlt wurden, und dann auch wegen ihrer Schwarzfärbung als minderwerige "schwarze Schafe". Danach hab ich auch kaum welche

    mehr mitgenommen.

    Ich finde auch Ihren längsfaserigen "zähen" Stiel jetzt nicht besonders.

    Würde Ihnen trotzdem eine zweite Chance geben, und sie mal ohne andere Pilzzutaten richtig zubereiten.


    Wie machst du das?. Ich sah in einem anderen Thread, daß du was von Sahne-Sauce mit Paprika für Pasta erwähntest.

    Also: Junge frische Exemplare vorausgesetzt:, Stiel? In Scheiben quer? in Scheiben längs? Wenn älter faserig weglassen? Olivenöl, etwas Zwiebel, Paprika, dann Schlagsahne?


    Eignen sie sich auch zum Trocknen? Frag nur mal so, da ich gar keinen Dörrautomat hab, und nur sehr selten was trockne (wenn dann im Backofen auf 50°)


    Danke schon mal im Voraus,

    Eigentlich hat es seit dem 27. August schon an die 60 Liter gegeben. Ende August 34 Liter, aber dann immer mit vier Tagen Pause zwischen den Regenfällen. Heute ist auch noch was dazugekommen.


    Insgesamt ist es ganz komisch, aber vielleicht auch normal:

    -mancherorts wie bei mir totale Flaute,

    -anderswo kommen die Sommerpilze, und in anderen Regionen die Herbstpilze


    Die Pilze scheinen selber nicht richtig zu wissen welche Jahreszeit jetzt sein soll....


    Um dem ganzen die Kaiserkrone aufzusetzen kam heute im Nachbarforum die Fundmeldung einer Gruppe Kaiserlinge in Rheinland-Pfalz (Rhein-Lahn-Kreis, also rechtsrheinisch)!!!

    Servus,


    gestern habe ich das erste mal die doppelte Inspektionsrunde gedreht - sprich Laubwald und Nadelwald -

    Im Laubwald ist nach wie vor der einzige Massenpilz der Gelbporige Raufuss.

    Einziger anderer Röhrling war ein einzelner Flocki. Einzige Täublinge waren zwei Exemplare vom Roten Hartfleischigen. Sonst nichts, auch keine Riesenschirmlinge.


    Im Nadelwald gab es gar nichts zu bestaunen, auch keine Indikatorpilze.

    Hallo zusammen,


    Ich sehe das so ähnlich wie ibex


    Dieses Forum hatte in den letzten Jahren mindestens doppelt so viele (wenn nicht dremal so viele) Bestimmungsanfragen täglich als das 123 -Forum!


    Und zwar immer, auch im Frühjahr und Sommer bis 2025 inklusive. Deshalb merkte ich dieses Jahr ohne jede Statistik, daß was nicht stimmen kann, und es sehr schade wäre wenn die Bestimmungsanfragen so drastisch zurückgehen


    Die vielen Bestimmungsanfragen sind m.M.n. das A und O , (oder sagen wir mal einer der Hauptpunkte) für die Attraktovität der Seite.

    Es geht nicht nur um die Anzahl der der neuangemeldeten User.

    Wenn die Bestimmungsanfragen fehlen besuchen auch andere das Forum seltener (egal ob angemeledete User, oder nichtangemeldete Mitleser, Anfänger, Fortgeschrittene und Experten zugleich ).

    Bevor ich mich angemeldet habe, habe ich jahrelang das Forum regelmässig mitgelesen, und zwar gerade die Bestimmungsanfragen zuerst, um dazuzulernen, um zu sehen welche Gattungen gerade Saison haben, um zu sehen ob ich auch manches richtig bestimmen könnte.


    Deshalb wäre mein Input, daß bei diesen KEYWORDS, die man sichtbar oder unsichtbar anbringen kann, prominent auch die Keiwords: "PILZBESTIMMUNG", "Identification", "Pilze bestimmen", und ähnliche eintragen.

    Daniel224

    Schönen wohlverdienten Urlaub wünsch ich Dir auch.

    War nur einmal in Slowenien ein paar Tage in oberen Soca Tal rund um Bovec (im Westen an der Grenze zu Italien), aber damals ohne Pilzinteresse,

    aber auf Wanderungen zu den zahlreichen kleinen Wasserfällen mit Gumpen. Unglaublich schön dort, nicht nur die Soca, sondern die ganzen Bäche die sie speisen.


    Zu deiner Frage: Den Kiefernsteinpilz hatte ich noch nie, kann aber vom Bronzerörling berichten bezüglich Geruch und anderen Merkmalen (abseits von Farbe), da ich mal das Glück hatte 3-4 Exemplare im Urlaub anzutreffen.

    Sehe das so wie Shroom!:

    Geruch: Der Bronzer. duftet ähnlich dem Sommersteinpilz, aber noch besser. Bin jetzt nicht der beste Riecher, und schon gar nicht der beste Geruchsbeschreiber aber ich würde das so beschreiben: zusätzlich hat er eine Note die irgenwie an Mandel erinnert. Und diesen Geruch behält er auch.


    Ein zweiter kleiner Unterschied der mir aufgefallen ist wäre, dass der Bronzeröhrling in roher Top-Qualität, beim Schnitt noch fester ist, und ein Halber Bronzer. ein angeschnittener auch (im Kühlschrank) über 2-3-4 Tage fester bleibt als ein vergleichbarer Edulis oder Sommersteini.

    Hatte mal einen perfekten in Rumänien, und der war mir viel zu schade und zu gut, um ihn ganz zu verwerten: Hab zuerst nur ein paar Scheiben vom unteren Stiel, dann nach und nach zwei drei weitere Scheiben mit zubereitet, und er blieb im Kührschrank praktisch in unveränderter Top-Qualität.



    Schöne Grüße allerseits

    Glückwunschan alle die fündig geworden sind.


    War heute auf einer Inspektionsrunde mit der Erwartung, daß die Wahrscheinlichkeit was zu finden gegen Null tendiert.

    So war es auch. Kein Steini, kein Flocki, kein Parasol, kein Täubling nichts.

    Am Ende fand ich zwei kleine Gelbporige Rauhfüße, die blieben natürlich stehen.


    Jahresbilanz bis jetzt:

    Sommersteini: zwei kleine von Schnecken zerfressene

    Täublinge: ein einziger (zu alt zum Bestimmen)

    Pfifferlinge: 6 Stück blasse

    alles andere: Fehlanzeige

    Nicht einmal der Hartfleischige Zinnobertäubling (der nicht auf meiner Zutatenliste steht), dem sonst Hitze und knochentrockene Erdoberfläche nichts ausmachten, ließ sich blicken.


    Ein Jahr ohne Grüngefelderten T. wird's wahrscheinlich werden, glaube das erste mal.

    Auf ein paar Exemplare hatte ich gehofft, denen macht die Wärme und trockenheit sonst auch wenig aus.

    Ob die noch im Herbst auftauchen, glaub ich nicht, hab sie meistens im Sommer gefunden.


    Ich glaub hier kann es frühestens in zwei Wochen besser werden.

    Schöne Grüße

    Was Navajoa sagt stimmt!

    Und zwar hab ich mal in der Pilsener Altstadt in der Fussgängerzone zu Mittag gegessen,

    da war mit dabei als Beilage eine ganze gebackene Knoblauchknolle. Nur die Spitze war abgeschnitten, so, daß die Zehen am oberen Ende frei waren, und die Knolle war wie ein Blütenblatt geöffnet.

    Da hab ich mich echt gewundert, aber danach war ich positiv erstaunt, weil die Zehen nur noch minimalen Knobi-Geschmack hatten, aber gar nicht mehr scharf oder fest waren. Eine Knobi-Paste..

    Danke an Navajoa, und Shroom! daß ihr mich daran erinnert habt,

    Ich hab jetzt mal nach Rezepten für ganz milden Knoblauch geschaut, und tatsächlich sind es diese zwei Möglichkeiten: im Backofen rösten bis die Knolle (ohne Spitze) mit Olivenöl drauf weich wird. Oder ganz lange simmern, wie das obige Rezept geschnitten in Butter, (im Netz las ich ganze Zehen in Olivenöl).

    Das werde ich garantiert schnell probieren, weil es heisst, wenn man den richtigen Zeitpunkt nicht verpasst,

    dann wird das ganz Weich, ein Aufstrich

    Und ich hatte mich doch früher so gequält mir ein ALIOLI zuzubereiten, mit Mörser, mit Mixer mit allen Tricks, ist es mir nur ein einziges mal gelungen eine Emulsion herzustelen. Nur einmal hat es geklappt bei 10 Versuchen.

    Jetzt werde ich es auf diese Art mal Probieren...

    Danke nochmal für die Anregung!

    Schöne Grüsse

    Meine Frage an Paulis aber auch an alle die sich auskennen, auch Nichtösterreicher, wäre:


    In Osterreich kann man auch in kleinen Marktgemeinden, Steinpilze (Pfifferlinge) auf dem Wochenmarkt kaufen.

    Kilopreis mittlerweile 40€, hab' ich gelesen.


    Woher stammen diese frischen (im Kühlhaus aufbewahrten) Steinpilze?

    Alle aus dem Ausland via Großmärkte, oder andere Zwischenhändler? Aus welchen Herkunftsländern?


    Das ist wirklich eine Frage eines Unwissenden. Keine rhetorische Frage oder Unterstellung!


    Ich persönlich würde gerne frische Steinpilze auf dem Wochenmarkt kaufen können, aber nur ganz kleine Mengen, unter der Bedingung, daß ich die auswählen kann die ich zahle. Falls es überhaupt kleine mittelgroße einwandfreie unter Ihnen gäbe, ansonsten nicht.


    Vielen Dank, und Schöne Grüße allerseits!

    Glückwunsch an Jörg!


    Hochinteressant, Jetzt hab ich mir das zum Anlass genommen und die NIederschlagsdaten für Chemnitz aufgesucht:

    Bei Euch in Chemnitz hat es ab dem 16.August 4 Tage lang im Schnitt 10 l/m² geregnet, (danach ~ 2L /Tag).


    Also da hatte der DGfM-Pilzexperte Peter Karasch wiedermal Recht mit seiner 2-3 Wochen-Prognose nach dem ersten großen Regen, und insgesamt > 60 l :

    "Mykorrhizapilze wie Steinpilze und Maronen erscheinen meist
    innerhalb
    von zwei bis drei Wochen.
    "


    Es sind genau zwei Wochen!


    Bei mir in der Gegend gab es ab dem 18.08: 10 l am 18., 2 Tage nix, dann wieder 10,

    also nur 5 l im Schnitt diese ersten vier Tage. Ob das für einen Kickstart reicht? glaube ich nicht.),

    dann 5 Tage null und in den letzten so 3,5 l im Schnitt. Insgesamt nur 35-40 l seit dem ersten Regen.

    ;) Es gibt schon jede Menge Steinpilze!!!


    Tipp an Paulis, an österreichische Forumsmitglieder, und an Foristen die noch im Italien Urlaub sind ;) :


    Einfach am Brenner eine längere Pause machen!

    Im Wipptal rund um Gries am Brenner gibt es Steinis in Hülle und Fülle.

    Hotspot ist Tienzens bei Matrei wo ein paar Italiener in paar Tagen 36 kg fanden, wovon sie 4 kg behalten durften, und 32 kg plus 360€ notgedrungen an die Alpinpolizei/Bergwacht spenden mussten.


    Bergwacht in Tirol nimmt Pilzsammler ins Visier
    Ein starkes Pilzwachstum verzeichneten Tirols Wälder nach den Regenfällen der vergangenen Tage. Das rief auch mehrere Sammler auf den Plan. Ihre ...
    www.krone.at


    Unersättliche Pilzdiebe machen die Wälder unsicher
    Mit 36 Kilogramm Steinpilzen wurden zwei Italiener im Wipptal erwischt. Nicht der einzige Großaufgriff der Tiroler Bergwacht in diesen Tagen, wie ein ...
    www.krone.at


    Haken dabei: man muss wahrscheinlich im steilen Gelände trittsicher und schwindelfrei sein und auch aufpassen, dass der Pilzkorb nicht ins Tal rollt, wenn man ihn ablegt...


    P.S. Angeblich werden alle beschlagnahmten Pilze an ein Altersheim spendiert. Ob das so 100%-ig stimmt...

    da würde ich mal kleine Zweifel anmelden. Ich hoffe nicht, daß das so schlimm ist, daß ALLE tiroler Bergretter an Steinpilzallergie leiden! Wenigstens bei einem Bergretter daheim gab es, denk ich, auch mal eine leckere Steinpilzpfanne ;)


    Schöne Grüsse,


    P.S. 2. Kaum schreib ich es, les ich woanders, daß auch in der Nähe von Innsbruck Steinpilze spriessen, allerdings auf 2000m Höhe!

    War ja selten im steilen Gelände, und schon gar nicht Pilze sammeln, wie transportiert man die Pilze am besten um auch beide Hände freizuhaben... Rucksack? Oder ein Stoffbeutel, den man um den Hals umhängen kann...



    P.S. 3. EILMELDUNG:

    Gute Nachricht für Italien-Rückkehrer, die jetzt kurz traurig waren, weil sie eigentlich über den San-Bernandino zurückfahren wollten, Frau und die Familie jedoch den Umweg über den Brenner kategorisch ablehnen! Der riesige Familienzoff in den letzten Urlaubstagen ist abgewendet!!!

    Es gibt auch in Graubünden und Glarn Steinis und Pfifferlinge auf 1600 bis 1800 m! ;)

    Pilz-Ticker-Schweiz
    Pilz-Ticker-Schweiz: Hoch in den Bergen von Graubünden findet Andy sein Pilzglück
    www.passion-pilze-sammeln.com

    Kleine Übersicht der ersten Frühherbst-Funde anderer:


    Es geht vereinzelt los, isoliert


    Bol. Edulis im Nadelwald:

    - Bayrischer Wald, vor drei Tagen, (nach 17 km Wanderung)

    - Rhein-Sieg-Kreis (NRW), vor einem Tag

    - Erzgebirgskreis

    (alle auf Reddit / Pilze)

    - Landkreis Starnberg

    - Schweiz: Glarner Alpen auf über 1600m

    (auf Passion Pilze Sammeln)


    Parasol:

    - Main Kinzig - Kreis

    - Landkreis Leipzig


    Krause Glucken gab's in Niederbayern, Sachsen (Meissen), Franken.


    Schöne Grüsse!

    Hallo,

    also auf dem Schnittbild ist eindeutiges Blauen zu sehen.


    Dass der Apotheker so einen schlechten Rat geben kann ("Weiss nicht welcher Boletus das ist, aber der ist essbar"), zeigt, daß die Apotheker in F, oder dieser Apotheker doch nicht so gt in Sachen Pilze augebildet sind.

    Sehr bedenklich wie der Apotheker da gehandelt hat.


    Schöne Grüsse,

    Sorry das ich mich da einmische, zum Thema Flussschwimmen in der Schweiz,

    wo das Austerseitling macht, kann ich nicht wissen.

    Aber was ich weiß ist, daß man das sogar mitten in Basel und mit "offizieller Genehmigung" in Rhein machen kann (wenn man will) im Sommer, oder zuminsest wenn da kein akutes Hochwasser ist.

    Da gibt es eine offizielle Einstiegsstelle, und eine offizielle Ausstiegstelle, und man bekommt auch einen wasserdichten Sack geliehen, für die Kleider und die anderen Siebensachen (inklusive mitgebrachte Pilze?), und wer es sich zutraut kann das machen.

    Alles Gute auch von mir Herr Werner Edelmann ,


    ich freue mich auf jeden Ihrer Beiträge, und kann pilztechnisch nur eins sicher sagen:


    alle KI-Großkonzerne der Welt zusammengenommen werden es nicht einmal in 1000 Jahren schaffen,

    - trotz Abertrillionen hoch (potenziert mit) noch mehr unendlichen Abertrillionen von Giga / Tera / Yotta -facher Rechenleistung -

    auch nur annähernd Ihr Wissen zu erreichen!