Beiträge von Daniel224

    Hallo an alle :)


    Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten. Ganz ganz lieben Dank euch allen für die vielen Geschenke seit meiner Anmeldung, die ich von euch in Form von unzähligen wichtigen, wie auch sehr interessanten Infos zum Thema bekommen habe. Das hat mich ein für mich empfunden riesengroßes Stück weiter gebracht.

    Pilze gibts diese Weihnachten natürlich auch. Hab mir ein schönes Stück Hirsch geleistet. Für die Sauce morgen dann einen Pilzmix, mal schauen, es ist ja noch genug eingefroren. Wollte mal einen Mix aus Steinpilzen und Reiftäublingen probieren, bischen Rotwein, viel Zwiebeln, Wurzelgemüse, dazu gibts dann selbstgemachte Tagliatelle.


    LG

    Daniel

    Hallo Isidor,

    bitte trotzdem mit so viel wie möglich Vorsicht ans Thema rangehen, nur das, was man selbst zu 100% erkennt. Nicht auf fragwürdige Foto Bestimmungs App´s vertrauen. Ein Pilzbuch als E-book auf dem Handy ist was anderes, das ist ok, wobei da Farben auch möglicherweise anderes dargestellt werden. Unklare Dinge, die man zwecks Bestimmungsversuch mit nach Hause nehmen möchte, aus Sicherheitsgründen separat transportieren, bei manchem kann eine kleine "Kostprobe" schon reichen größere Schäden zu verursachen.

    Das was malone schrieb, auch sehr wichtig, potentiell belastete Flächen meiden, nahe von Straßen, landwirtschaftliche Flächen, ehemalige Militär und Industrieflächen, Innenstädte(außer vielleicht größere Wälder in der Stadt), radioaktiv belastete Gebiete(wegen Tschernobyl) etc.

    Die Bestimmungsversuche online hier über das Forum sind nur ein möglichst genauer Hinweis, worum es sich handeln könnte, eine defintive Antwort ist nur bei einem PSV möglich.

    Wenig Konkurrenz, na ist doch gut, mehr Auswahl für dich und besser für die Natur. :)


    LG

    Daniel

    Moin,

    sind meiner Meinung nach Samtfußrüblinge, welche Art, kann ich nicht sagen. Sammel sie nicht, wegen der Gefahr ihn womöglich mit dem Gifthäubling zu verwechseln.

    Ich bleibe bis auf weiteres bei den Winterpilzen bei den Austern, alles andere, damit kenne ich ich nicht gut aus, nur was für Bestimmungsversuche und zum anschauen.


    LG

    Daniel

    Moin Myrko,

    ist mit angrenzender Sicherheit der Gelbstielige Muschelseitling, so wie Uwe das auch bereits schrieb.

    Die finden sich oftmals in den gleichen Wäldern, wo du auch Austernseitlinge finden kannst.

    Kann man z.b. bei nem größeren umgestürzten toten Baum etc. auch beide Arten und weiteres an einem Stamm finden, nicht weit voneinander entfernt.

    Die Hutfarbe kann variabel sein. Die bräunlichen Schüppchen am Stiel sind u.a. ein gutes Merkmal, auf deinem letzten Bild gut zu erkennen.

    Der Speisewert ist umstritten, lieber nicht. Viele raten von denen ab. Es gab/gibt? Studien bezüglich einer möglichen Nutzung als Heilpilz, ich glaube u.a. aus Japan,

    da ging es um Lebererkrankungen. Was da im Einzelnen heraus gekommen ist und ob da irgendwas genutzt wird, ich weiß es nicht.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    ja der Sommer hat sicher auch einen Einfluß darauf, aber wie es halt so ist bei manchen Arten, mal so mal so.

    Dieses Jahr bei uns ohne Ende Steinpilze, letztes Jahr eher mau.

    2020 Maronen zentnerweise, 2021 eher kaum, 2022 wieder reichlich.

    Reizker 2021 sehr viele, dieses Jahr gut, aber deutlich weniger.

    Wulstlinge waren dieses Jahr sehr viele, letztes Jahr auch weniger.

    Aber egal, es kommt wie es kommt, hat doch auch was spannendes. Irgendwas, auch wenns nur zum schauen ist und zum bestimmen, gibts immer.


    LG

    Daniel

    Hallo Urs-Peter,

    sehe ich so wie Matthias, ich denk auch ein Ockertäubling, das bittere und scharfe kann variabel ausfallen.

    Sieht nach einem noch nicht so alten aus.

    Wenn er es sein sollte, giftig wäre er nicht, aber gilt als sehr minderwertig. Er gilt aber als essbar.

    Kannst du probieren, wenn du ihn selbst vor Ort sicher als genießbar erkennst, ist aber nicht zu empfehlen, taugt meiner Meinung nach nichts.

    Leicht bitter und leicht scharf ist aber nicht bei allen Täublingen ein Ausschlußkriterium.

    Die Vermutungen hier im Forum können aber nicht als Freigabe dienen, nur als Einschätzung laut Bildmaterial, für eine genaue Bestimmung und weitere Infos zur Art müßtest du dann doch vor Ort zu einem Pilzsachverständigen, immer bestenfalls mit dem gesamten Fruchtkörper, wenn du mehrere findest auch vielleicht einen älteren und einen jüngeren.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    ich mag sie bisher auch nicht so wirklich gern, aber ich vermute stark, daß es eher an der Zubereitung lag.

    Hatte sie bisher erst zweimal. Einmal leicht angebraten und dann in einer Suppe, das war ganz gut.

    Mit Sahnesauce geschmort, naja, nicht so meins.

    Werds nächstes Jahr nochmal pur in Butter versuchen.

    Ist aber alles reine Geschmackssache.

    Perlpilze sind auch nicht jedermanns Sache, ich find sie sehr lecker.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    den dunkleren auf den ersten Bildern, eventuell der Dunkle Lackporling, aber auch nur vage, den helleren, gute Frage, eventuell Zunderschwamm, aber ebenfalls nur vage.

    Beim ersten erscheint mir das Holz auch so rötlich, wie Kiefer oder anderer Nadelbaum, das zweite Holz sieht mir auch nicht nach Eiche aus.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    gut, daß du den nicht essen möchtest, nur bestimmen. Schließe mich der Meinung von Uwe an, sieht ziemlich eindeutig aus.

    Das Fleisch kann im Alter auch grauen, kann man hier zumindest teilweise auch erkennen. Der Fruchtkörper ist mit Sicherheit auch schon etwas älter, das passt, denke ich.

    Was war das für eine Umgebung, wo du den gefunden hast, also was für ein Wald?

    Bei deiner Geschmacksprobe hattest du ja eine Schärfe festgestellt, ist bei denen oft so, kann aber auch nahezu mild sein, war da auch eine herbe bzw. bittere Note?

    War auch eher mal so mal so.

    Selbst wenn du den zu 100% erkennst, zum Essen nicht wirklich zu empfehlen. Gilt als sehr minderwertig, mag aber Leute geben, die den gern mögen.

    Ich habs probiert, die sind ja nicht wirklich selten bei uns, ja einmal reicht, fade und irgendwie wenig Geschmack.

    Auch als Mischpilz nehm ich den nicht.

    Bleibt da. Ist aber trotzdem immer schön anzusehen, schöne gelbe Farbtupfer im Wald.


    LG

    Daniel

    Hallo Pablo, hallo Hans, hallo Anton,

    ich danke euch für die ganzen Antworten.

    Also lag ich ja mit den üblichen empfohlenen Garzeiten von 15 bis 20 min gar nicht so falsch.

    Halte mich diesbezüglich schon eindeutig an die Empfehlungen, lieber etwas mehr als zu wenig.

    Bei manchen Arten kann man mit längerem Köcheln, bei Saucen und Ragouts auch noch mehr Aroma rausholen. Die Konsistenz leidet dann natürlich, aber wenn die fein gehackt sind, ist das dann eher uninteressant. Beim zu lang braten sind das dann leider eher Kekse. Mag die sowieso lieber in Sauce als gebraten mit nem schönen Stück Rindfleisch oder Wild.


    LG

    Daniel

    Moin,

    habs hinter mich gebracht, schön ist was anderes. Mir brummt der Schädel wie verrückt. Schmerzmittel helfen auch kaum was, kühlen auch nicht.

    Die Kauleiste fühlt sich an wie nach ner Schlägerei.

    Das war ja eine Aktion, die Dinger mußten komplett in Teile zertrümmert werden und raus gefummelt werden. Also weiche Kost.

    Heute Abend gibts Steinpilzcremesuppe, die hab ich mir verdient nach so einem Mist.


    LG

    Daniel

    Danke :)

    Aber so schlimm ists morgen nicht, die machen das ja mit Vollnarkose. Ich kenn das schon, als die mir alle 4 Weißheitszähne auf einmal rausgepult hatten.

    Mal sehen wie die Visage hinterher aussieht, nach den Weißheitszähnen wie nach ner handfesten Nacht in der Kneipe :haue:

    Die Nachfolgen machen mir eher Sorgen, die Sache an sich nicht so sehr, das ist ja ein mitunter teures Vergnügen, schauen wir mal.

    Hallo Malone,

    schöne Fotos :)

    Der Perlpilz sieht toll aus. Ich kann nicht los, wir sind erstens mitten im Umzug und morgen muß ich zu ner fiesen Zahn OP, auch das noch.

    Ging nicht mehr anders, die Altbausanierung fehlgeschlagen, bleibt nur noch Abriss. =O


    LG

    Daniel

    Hallo Pablo,

    wie lang sollten die Austern mindestens gegart werden bezüglich der problematischen Inhaltsstoffe?

    Hab sie bisher immer fein geschnitten in Sauce gegessen und diese sowieso nach dem scharf anbraten recht lang auf kleinerer Flamme vor sich hin köcheln lassen.

    Das waren dann locker 30 Minuten.

    Bei manchen Röhrlingen rät man ja auch zu etwa 15-20 Minuten.

    Man liest dazu so vieles, ziemlich widersprüchlich teilweise.

    Bin halt bisher immer lieber auf Nummer sicher gegangen und habs etwas länger gemacht, sowohl mit gekauften früher und letztes Jahr das erste Mal gesammelte.


    LG

    Daniel

    Du meine Güte, es ist doch alles letztendlich Geschmackssache. Es soll selten vorgekommen sein, daß mancher die Art nicht so ganz verträgt, dann läßt man sie eben sein.

    Hallo Marcel,


    ich würd ihn nicht nehmen. Liegt aber auch daran, daß ich scharfes Essen nicht so darf und auch nicht so gern mag.

    Ist Geschmackssache. Wenns einer ausprobieren möchte, kann mans ja mal mit einer kleinen Menge probieren.

    Falls es dann doch zu viel ist, dann eben weg damit.


    LG

    Daniel

    Hallo Peter,


    einen kleineren glaub ich auch nicht wirklich. Wieviel müßte man denn nehmen, so daß mans deutlich merkt? Wobei jeder Schärfe auch anders empfindet.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    den kann man mit in Mischgerichte tun, eher in geringen Mengen. Kann laut DGfM in größeren Mengen zu Magen/Darm Problemen führen.

    Hab ihn bisher nicht probiert, auch weil ich den bisher nur selten gefunden hatte, bisher nur zweimal.

    Man kanns probieren, wenn man ihn erkennt, halt fürs erste vorsichtig dosieren, wie scharf das bei etwas mehr wird, schwer abzuschätzen.

    Wer gern mal schärfer isst, der ist da mehr gewohnt, ich esse kaum scharf.


    LG

    Daniel

    Moin,

    hatte das irgendwie verwechselt, wegen dem Riesenbovisten, weil auf dem einen Foto dieser sehr große Tintling zu sehen war, da hatte ich diesen Beitrag mit dem Fund von dem Mann gepostet. Hatte die Frage nach einem etwaigen gefährlichen Verwechslungspartner auf den Bovisten bezogen, nicht auf den Tintling. Sorry, etwas durcheinander geraten.


    LG

    Daniel

    Bei so einem großen Bovisten eher nichts gefährliches, eher nicht wohlschmeckend.

    Im ganz kleinen Zustand eventuell mit einem ganz jungen Kartoffelbovisten, der dann innen fast weiß ist. Aber auch theoretisch mit noch ganz kleinen Wulstlingen, etwa dem weißen Knolli z.b.

    Bei solchen Größen kannst du den Wulstling aber ausschließen, bei kleinen innen ganz weißen, durchschneiden und nach Hinweisen auf Lamellen und ähnliches suchen, nach einer Knolle und weiterem, wenn nicht vorhanden und als Bovist eindeutig erkannt, dann sind durchaus einige essbare Arten dabei, mit mehr oder weniger gutem Geschmack.

    Beim Riesenbovist z.b., wenn er noch fester ist und innen ganz weiß, die ledrige Haut entfernen, in Scheiben schneiden, nochmal die Qualität überprüfen, den Geruch, und dann panieren und ab in die Pfanne mit nicht zu wenig Butter, dazu passt dann Weißbrot und Zaziki.

    Ganz festes Fleisch kannst du bei denen nicht erwarten, ist irgendwie ähnlich der Konsistenz von Tofu sagen manche. Mein Vater sagt immer irgendwie wie Marshmallows.

    Ist auf jeden Fall lecker, geschmacklich an ganz mildes Hähnchenschnitzel erinnernd. Vernünftig gebraten in ner unbeschichteten Pfanne außen kross und bleibt dann trotzdem innen erstaunlich saftig. Mit Käse in der Panade ist auch super. Kann man auch in Würfeln braten und dann mit in den Salat tun.