Beiträge von Daniel224

    Moin,


    also bei so einem schwierig zu bestimmendem Holz würde ich das lassen.

    Zudem ist die Art bei der DGFM auf der Liste mit den eher uneinheitlich/kritisch bewerteten Arten, was den Speisewert betrifft.

    Muß jeder selber für sich entscheiden, aber die Bäume muß man schon bestimmen können, ansonsten definitiv lieber lassen.


    LG

    Daniel

    Man müßte den dann auch unbedingt mit Mikroskop besteimmen, um sicher zu sein.

    Aber da ich noch ziemlich am Anfang bin, das ist dann eine Sache für die erfahrenen Fachleute.


    Die Frage wäre ja folgende, welche Art käme noch in Frage, die dieser ähnlich ist?

    Die Struktur ist ja schon recht auffällig.

    Gefunden habe ich die, die ich dafür gehalten hatte nahe Celle, also in der Heide.

    Moin Stefan,


    da geb ich dir vollkommen Recht.

    Deshalb sag ich auch ohne Gewähr. Ich hätte den als solches bestimmt, das kommt dem sehr nahe. Nur zu 100%, nein definitiv nicht.

    Mehrfach gesehen heißt exakt drei Mal, am gleichen Weg, etwa 10 m auseinander, also eng begrenzt. Zeit war etwa Ende September.

    Da standen auch andere Stäublinge, aber der fiel schon auf. Da ich noch exakt weiß, wo das war, werde ich dieses Jahr mal schauen und Fotos machen.


    Hallo Axel, mit dem zuschicken kann ich sehr gern machen, hab mir deine Message gespeichert, mal schauen ob das dieses Jahr was kommt.

    Möglich dank Klimaerwärmung, daß der auch hier vorkommt, weil der ja eigentlich eher eine wärmeliebende Art aus südlicheren Regionen ist, so stehts zunmindest in der Literatur.

    Wobei es hier in der Südheide schon oft genug im Sommer sehr sehr warm ist. Zumal da auch noch relativ viel Feuchtigkeit ist, Moorteiche, und nicht wenige Angelteiche, kann vielleicht sein, das das deswegen passt? Ich weiß es nicht.

    Habe an selbigem Weg auch mehr als einmal den Wechselblauen Edelreizker gefunden, auch in dieser sehr bläulichen Färbung wie in dem wikipedia Eintrag zu der Art, aber auch in so einer lehmbraun/beigen Farbe mit so einen dunkleren Punkt in der Hutmitte. Die gelten ja ebenfalls als ziemlich selten.

    Die kann ich dir aber leider nicht mehr zuschicken, die sind in der Pfanne gelandet...lecker :)


    LG

    Daniel

    Moin,


    würde auch Zunderschwamm sagen. Der Birkenporling hat meines Wissens nach nie solche verschiedenfarbigen Schichten übereinander.

    Der ist doch nur einjährig, so wie ich gelesen habe, der Zunderschwamm mehrjährig, daher auch diese mehrfachen Schichten übereinander.


    LG

    Daniel

    Moin,


    ich hätte den mit Literatur und Fotos darin als folgenden bestimmt, aber ohne Gewähr:


    Weißer Großstäubling -Calvatia Candida


    Diese Art habe ich beim Sammeln schon mehrfach gesehen, immer in Heidegebieten bei uns in Niedersachsen, in dem Wald, wo ich sonst immer wegen Edelreizkern unterwegs bin..

    Meistens sind das Kiefernwälder mit andren Baumarten dazwischen, Birken, Eichen, Haselnüsse usw.

    Immer an Wegrändern, aber grundsätzlich immer nahe der Laubbäume.

    Die ich da fand waren allesamt auch schon älter, genau wie der hier.

    Das dritte Foto passt so auch zu dem Standort, wo ich die gesehen hatte. Sieht nach Nadelwald aus mit Laubbäumen dazwischen, du schreibtst ja auch, daß es so ein Moorwald war, das passt ja.

    Die Sporenpulverfarbe passt auch. Die beige Farbe im Alter auch. Auf dem einen Bild ist ein wenig ein gelblich wirkendes Fleisch zu erkennen, da wo er in Richtung Basis leicht angeknabbert ist. An der Basis eher gelblich braun wirkend, das passt auch dazu. Die ganze Wuchsform an sich auch.

    Aber wie gesagt, alles ohne Gewähr, bin nach Literatur gegangen.


    LG

    Daniel

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für die Antwort. Das mit dem Kochwasser verwerfen sagt man ja bei Hallimasch, die esse und sammle ich sowieso nicht. Daher war eben die Frage, ob man es bei denen auch so handhaben sollte. Bei Bohnen wirds ja durchaus auch empfohlen, ich mach das jedenfalls so, bei trockenen sowieso, bei grünen auch. Das mit der Größe der Stücke ist klar, ist ja bei Fleisch auch so. Also bleibe ich bei den mind. 15 bis 20 min. Zur Sicherheit bei den Austern, wenn ich sie mal probiere, etwas länger. Aber erst nächstes Jahr, diesen Winter werd ich erstmal auskundschaften, wo was zu finden ist. Gebraten esse ich am liebsten Reizker, die ich ja dieses Jahr neu in meine Sammel Liste aufgenommen habe, die liebe ich, am besten mit reichlich Butter :)


    LG

    Daniel

    Hallo nobi,


    ganz lieben Dank für die Einschätzung.

    Das mit dem Rillstieligen Seitling und dem Vorkommen an Weiden steht so auch in diverser Literatur. Hatte an dem Tag kein Foto vor Ort gemacht am Baum, es war schon ziemlich spät und das Licht sehr schlecht.

    Eine weitere Frage hätte ich noch.

    Wie lange sollte man Austernseitlinge eigentlich kochen?

    Aufgrund der Inhaltsstoffe wird dazu geraten, die lange zu kochen, was ich bei den Zuchtpilzen vom Markt auch immer getan habe.

    Sollte man das Kochwasser vorm weiteren Verarbeiten verwerfen? Das habe ich bisher auch immer so getan oder könnte man die für eine Pilzsuppe auch roh hinein geben und einfach nur entsprechend lange mitkochen?

    Gibt es da eine entsprechende Zeitspanne, die man unbedingt einhalten sollte. Bei vielen Röhrlingen wird ja auch zu mind. 15-20 min. geraten, was ich ebenfalls immer einhalte.


    LG

    Daniel

    Hallo Mushroom-Man,


    den gelbstieligen Muschelseitling habe ich auch schon gefunden, der sieht anders aus, der hatte ganz eindeutig diese "Pünktchen/Schüppchen" am Stiel und der Stiel war eindeutig gelblich gefärbt.

    Hallo,


    die Konsistenz kommt mir bekannt vor bei denen. Meine ersten Riesenboviste dieses Frühjahr waren auch so ähnlich, etwas fester vielleicht, ich fand die auch lecker, diese Art hab ich noch nicht probiert, kenne die aber auch, gibts hier überall. Sieht auf jeden Fall lecker aus, ich hatte sie paniert und mit Zaziki.


    LG

    Daniel

    Moin.


    Ich hab auch Fotos von welchen(?) reingestellt. Die hier kommen auf den Fotos eher rosa rüber, nicht ocker/hellbraun, kann auch am Licht gelegen haben möglicherweise oder an der Cam. Also, wenns vor Ort so war, wie auf den Fotos, ich würd sagen, eher nicht, es sei denn die können auch so erscheinen, was ich nicht weiß. Die Größe bei mir waren bei den Fotos etwa 3 cm, die anderen 1-2 cm. Bin bei der Art auch noch am Anfang, wollte mich diesen Winter einmal ausgiebig damit beschäftigen.


    LG

    Daniel

    Hallo,


    ich habe heute beim spazieren gehen an einem Teich vor einer abgestorbenen Weide gestanden, an der bis in 5m Höhe sehr große weiße Pilze am Baum wuchsen. War so eine Weide mit 3 Stämmen nebeneinander. Zwei trocken, einer schlägt wieder aus. Direkt am Wasser. Und neben dem mit den weißen Pilzen, wo ich definitiv gar nicht weiß, worum es sich handeln könnte, entdeckte ich ein Büschel Seitlinge, etwa 25cm über dem Boden. Alle noch relativ klein, das war der größte. Die wuchsen so übereinander wie Ziegel. Am Baum eher grauschwarz, zu Hause und auf den Bildern eher bräunlich wirkend.

    Meines Erachtens sind das eindeutig Austernseitlinge oder täusche ich mich da? Gegessen habe ich sie bisher noch nie. Bin momentan eher am Stellen suchen, wo es welche gibt, bisher 2 Stellen, wo ich diese Art gefunden habe, die andere war ein liegen gelassener gefällter Buchenstamm von etwa einem Meter Durchmesser und etwa 5 m Länge, da rundrum. Da darf ich aber nicht, weil das ein Naturschutzgebiet ist, lag am Wegrand und ich hab halt nur geschaut. An dem See ist nichts geschützt.

    Hab einige Bilder gemacht, zu Hause auf der Arbeitsplatte in der Küche, ich hoffe, daß mans erkennen kann. Auf zwei Bildern sind so kleine Fasern zu erkennen, die sind von meiner Jacke, da ich nichts dabei hatte und den einen in der Jackentasche hatte, etwa 30 min. Die Fotos sind etwa 45 min nach Entnahme, die vom Anschnitt unmittelbar danach. Falls es welche sein sollten, wovon ich stark ausgehe, wären die in diesem Zustand verwendbar?

    Ist das vom Fleisch her so richtig aussehend? Der Stiel machte einen recht weichen gummiartigen Eindruck, beim durchschneiden, gerade am unteren Ende eher wie Kork, Hut weicher. Wässrig kam er mir nicht vor. Hat aber diese Woche mehrmals leichten Bodenfrost/Frost gegeben bis um -2 Grad, Garagendach war zweimal leicht weiß morgens.


    LG

    Daniel

    Ja ok, also nur Schmierröhrlinge. Na dann lassen wir das erstmal. Halte aber eine kleine testweise Probe bei denen auf der Positivliste vertetbar, vielleicht nächstes Jahr mal. Hier gabs vor 14 Tagen den ersten Bodenfrost, also lieber nicht mehr. 10 Tage danach noch einmal ein paar gute Reizker, etwa 15 Stück, vor Ort 95% hinüber. Maronen alle glasig im Stiel, paar Pfifferlinge, auch hinüber. War gestern nochmal los, rein gar nichts mehr brauchbares, was ich kenne. Heute Nacht wieder Frost, das wars dann erstmal, da kommt wahrscheinlich nicht mehr viel...warten wir auf die Austern. Die müßten ja bald kommen, werd nächstes Wochenende mal schauen, ob man schon was sieht. Ansonsten ein bisher eher schlechtes Jahr, was die Ausbeute für die Küche angeht, aber was ich an neuen Stellen entdeckt habe und wie diese beschaffen sind, sehr interessant, also alles in Allem doch ein lohnendes Jahr.


    LG

    Daniel

    Hallo Tuppie,


    danke für die Antwort. Habe es außer bei Rotfußröhrlingen bisher auch vermieden Arten zu essen, wo Warnungen wegen allergischer Reaktionen in diversen Quellen zu lesen sind.

    Gehört habe ich das aber auch schon von Steinpilzen oder Maronen. Meine bessere Hälfte verträgt keine Champignons, also die gezüchteten.

    Verträgt denn dein Mann trotzdem noch andere Arten, Maronen,Steinpilze oder Champignons? Wär ja jammerschade, wenn man auf einmal gar keine mehr verträgt. Daher traue ich all diesen Arten, wo das in der Literatur steht nicht so ganz. Wenn überhaupt, dann nur diejenigen Arten testweise, die auf der Positivliste der DGFM stehen, so wie die Rotfußröhrlinge, von denen hatte ich nichts, waren so etwa 5 Stück, zusammen mit Maronen. Alles andere, lieber nicht. Ich halte es aber auch für möglich, das die zunehmende Veränderung unserer Umwelt und unserer Lebensgewohnheiten mit im Spiel ist.

    Altlasten und fortlaufende Belastungen der Böden, sich veränderndes Klima, Pestizide mit denen Wälder besprüht werden und nahegelegene Äcker. Dazu eine Ernährung, die Rückstände von sowas enthält, diverse sehr fragwürdige Lebensmittelzusatzstoffe und nicht zu vergessen viele Medikamente, die es früher nicht gab. Es fällt doch auf, daß so einiges früher besser vertragen wurde, als heute. Da ist mit angrenzender Sicherheit ein Zusammenhang mit einem der genannten Punkte. Oliven bilden in sehr heißen trockenen Regionen deutlich mehr Bitterstoffe, wohl um sich zu schützen. Vielleicht tun das diverse Pilzarten auch, vermehrt Stoffe bilden, die in zunehmenden Konzentrationen problematisch sein könnten, halte ich durchaus für denkbar. Die anderen Ansätze auch.


    LG

    Daniel

    Hallo,


    also beim ersten Foto würde man von weitem sicher erstmal an Maronen denken, aber die typische braune Maserung am Stiel scheint ja zu fehlen, obwohl die auch mal sehr hell ausfallen kann. Ein Bild vom frisch angeschnittenen Stiel wär gut und eines vom durchgeschnittenen Pilz. Ein Bild, wo der Stiel noch nicht abgeschnitten ist wär auch gut, da fehlen sonst unter Umständen wichtige Merkmale. Die rotbräunliche Färbung an den Fraßstellen sieht man beim Maronenröhrling auch öfter. Manche junge haben auch mal ein etwas heller gelbes Fleisch. Der Anschnitt am Stiel blaut aber schon deutlich und schimmert gelb durch, also ich denke es könnten starkblauende Rotfußröhrlinge sein. Die haben so viel ich gelesen habe, durchaus öfter so einen sehr gelben Stiel. War da zur Basis hin überhaupt nichts rötliches? Kann aber wie schon erwähnt auch mal fehlen. Die Blaufärbung im Stiel find ich schon deutlich, daher meine Vermutung. Blaut der Herbstrotfuß auch so stark? Eher nicht, so viel ich weiß, kann aber auch da womöglich Ausnahmen geben, manche Maronen blauen ja auch fast gar nicht.


    LG

    Daniel

    Hallo,


    die beiden Arten zählen laut Literatur zu den Schmierröhrlingen. Manche Arten, wie der Butterpilz, werden ja durchaus als fragwürdig/kritisch eingestuft. Das allergene Potential soll ja erhöht sein und beim Butterpilz soll es vereinzelt auch größere Probleme gegeben haben.

    Gleiches soll auch für Rotfußröhrlinge gelten, die habe ich bisher einmal probiert, nichts, die fand ich, in so einer etwas asiatisch angehauchten Suppe gar nicht schlecht.

    Wie ist das bei den in der Frage genannten Arten? Gibts da Erfahrungswerte hier, bzw. neuere Fachinfos?

    Beide Arten kommen hier in Massen vor und niemand sammelt sie scheinbar.

    Gleiches gilt für den ringlosen Butterpilz, den gibts hier stellenweise ebenfalls in Massen, aber der soll ja gar nichts taugen, liest man oft.

    Der Kuhröhrling, da heißt es ja öfter, daß er wenig taugt, aber beim Sandröhrling hör ich öfter, das er recht gut sein soll.

    Sollte man bei denen vielleicht auch lieber die Huthaut abziehen, insofern das einigermaßen funktioniert?


    LG

    Daniel

    Hallo Sauerländer,


    das mit den warmen sonnigen Plätzen hab ich auch so beobachtet, die meisten finde ich immer auf einem öffentlichen Grillplatz bei uns, da ist es meist warm, ist nach Südwesten hin fast offen, drumrum Wald, meist Buchen und Kastanien. Und an einem direkt nach Süden ausgerichtetem Fußweg angrenzend an eine Kleingartenanlage, daneben ein kleinerer Fluß.

    Da viele Weiden, Birken und Ahorn. Da gibts oft recht nah beieinander ziemlich viele netzstielige Hexenröhrlinge.

    Seit einiger Zeit erscheint er eigentlich jedes Jahr den ganzen Sommer durch. Früher war das meinem Eindruck nach deutlich weniger.

    Find ich auch so, bin zwar noch nicht so lange aktiv am sammeln, erst ein paar Jahre wieder, aber das fällt mir auch hier auf. Netzstielige Hexenröhrlinge haben hier auch deutlich zugenommen bei uns. Die erkenne ich genau, aber die sind mir zu fragwürdig, die esse ich definitiv nicht.

    Hallo,


    denke auch das es der ist.

    Auf den Fotos mit dem Anschnitt sieht man deutlich eine rötlichen/rosalichen Farbton im unteren Stielbereich. Das soll häufig vorkommen, habe ich gelesen.

    Habe ich hier bei welchen ganz deutlich gesehen. Die aufgerissene Huthaut kommt auch oft vor. Finde die hier auf nem öffentlichen Grillplatz öfter mal, drumrum meist Buchen, kalkreicher Boden.


    LG

    Daniel

    Hallo,


    habe bei meinen Eltern im Keller etwas gesucht und in nem Karton voller Bücher war ein kleines Pilzbuch aus den 1980er Jahren drin, da es aller Wahrscheinlichkeit nach sowieso nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist meinte mein Vater auch, schmeiß lieber weg. Ist mal ganz interessant, aber das würde ich nicht mehr nutzen. Möchte das jemand haben? Natürlich zu verschenken. Halt nur das Porto, ich denk mal ein Großbrief für 1,55€ reicht.


    Edmund Garnweidner "Pilze Kompaß"

    Die besten Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger

    GU Gräfe und Unzer GmbH, München

    von 1986

    ISBN 3-7742-2218-5


    LG

    Daniel

    Also mir ist bei dem Thema nicht zum lachen. Die lila Lacktrichterlinge, wenns welche sind, hab ich auch schon mal gesehen, aber sicher bestimmen, null. Um das zu tun würd ich sicher mal welche mitnehmen, aber nur für den Zweck.

    Ich nehm nur Arten, die ich zu 100% erkenne, Punkt. Anderes nur zum schauen und in ner Extra Dose/Tüte.

    Naja ok, wenn mir in der Waldkneipe zufällig nen mir unbekanntes Pils über den Weg läuft mach ich auch mal ne Ausnahme.

    Wenn das ernst gemeint war und jemand so ohne Kenntnis all das isst, da sollte mans vielleicht doch lieber beim Pils belassen.

    Hallo Craterelle,


    einmachen wäre dann ja prinzipiell ähnlich wie welche aus dem Glas im Supermarkt, halt ohne Chemiezusätze. Ich werd wohl mal ein Rezept einer Arbeitskollegin aus Polen probieren.

    Scharf anbraten und dann sauer einlegen mit bestimmten anderen Sachen zusammen.

    Aber frisch mit ordentlich Butter sind sie mir am liebsten, nur Salz, eventuell ein klein bischen Parmesan.


    LG

    Daniel

    Hallo,


    Könnten welche sein. Würde ich auch vermuten, aber sicher, exakt null Prozent.

    Gesehen habe ich sie meiner Meinung nach schon öfter, den Gifthäubling auch, aber sammeln und essen, nein die sind mir zu gefährlich.

    War heute auch kurz im Wald und das Einzige was da unter den Fichten war, waren relativ viele gelbliche Täublinge, vermutlich der Ockertäubling, und bräunliche, wie Täublinge aussehend aber keine splitterenden Lamellen, die schoben sich regelrecht aus der Erde. Also ein Frauentäubling wars denk ich nicht und schmierig waren die lamellen auch nicht, eher sehr hart fand ich, das war wie als ob man durch nen Schreibblock blättert, mit durchaus dickeren Seiten. Hut (d etwa 4cm) gewölbt Lamellen und Stiel weiß, hart, kein Ring oder Knolle, Mycel weiß, keine Verfärbung bei Druck oder beschädigen. Standort grundsätzlich direkt am Fuß der Fichten, Boden sauer, 80% Nadelstreu, Rest Moos, wenig Bewuchs. Gelegentlich Birken dazwischen. Hab ich noch nie gesehen, keine Ahnung was das sein könnte und drei falsche Pfifferlinge, das wars.


    LG

    Daniel

    Moin,


    vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich habs mir schon gedacht, auch das mit dem Aromaverlust.

    Gegart könnte man versuchen, da ich sie aber am liebsten gebraten esse, also leicht knusprig, macht das auch eher wenig Sinn.

    War heute aber auch sowieso ein Schuß in den Ofen, 6 Stunden Wanderung, Ergebnis 2 Maronen, 2 Edelreizker, 1 Wechselblauer Reizker, 4 Rotfußröhrlinge.

    Reizker waren einige, aber allesamt hinüber. Ansonsten ziemlich viele Täublinge, aber mit denen kenne ich mich leider absolut gar nicht aus, ich erkenne, daß es welche sind, kenne ein paar Arten ungefähr und weiß wo man sie findet, das wars aber auch. Gegessen hab ich noch keine, im Wald probiert bisher auch nicht.

    Irgendwie ists bei mir dieses Jahr etwas mau. Eine lohnende Tour erst. da waren viele Maronen, ansonsten hats eben immer grad zum essen gereicht.

    Oder zur falschen Zeit am falschen Ort, schwer zu sagen. Wenn man deutlich mehr kennen würde, wärs sicher einfacher, aber das dauert eben seine Zeit.

    Bischen was war ja, außerdem hat man sich bewegt und das Wetter war auch gut.


    LG

    Daniel