Gnalloh,
sehr aufregend, das Ganze! Die Luft wird langsam wirklich dünn, jetzt, wo wir in schwindelerregenden Höhen angekommen sind. Gnückwünsche an das Unken-Team, was auch in diesem Jahr wieder seinem Namen alle Ehre gemacht hat, sowie dem Doppelplatz Gnannette und Spionagemeister Groszingnolm, dessen subtile Untergrundaktivitäten ihm und dem gesamten Groszimperium wieder zuverlässig einen Platz in den Top 10 gesichert haben! Meine Platzierungswette ist damit ebenfalls dahin, aber bei der extrem starken Konkurrenz in diesem Jahr trennen uns hier oben vermutlich nur wenige Punkte voneinander.
Die neu aufgelösten Türchen wurden natürlich alle 3 von mir gepfählt:
Zur 19 (Milchweißer Eggenpilz, Irpex lacteus):
na wo wurde der denn aufgegabelt? Soll uns wohl ein wenig auflockern.
Eine Egge ist quasi eine Gabel, die die Erde auflockert.
Kurz und präzise diesmal. Hier freue ich mich ganz besonders, dass ich ihn richtig habe, weil noch nie selbst gefunden und weil meine Porlingskenntnisse bislang eher rudimentär ausgebildet sind.
Zur 20 (Teerflecken-Drüsling, Exidia pithya):
ich bin nun mehr bei der vierten Tasse angelangt. Pechschwarz wie mein tiefstes Inneres ist er und dennoch vermag ich die erhoffte aktivierende Wirkung nicht zu vernehmen. Die für die Schweißproduktion zuständigen Teile des Körpers sind so aktiv wie nie zuvor, die zuckenden Schatten des unermüdlich brennenden Feuers scheinen absonderliche Formen zu bilden; Tiere wie Leoparden und Kühe meine ich wahrzunehmen. Rückstände der Flammen und des im Wahne verkleckerten Tees verunzieren überall die hellen Höhlenwände, ebenso wie diverse Sekrete unidentifizierter Herkunft.
Pechschwarz ist Teer.
Schweiß kommt aus Drüsen.
Leoparden und Kühe haben schwarze Flecken.
Rückstände und Sekrete bilden ebenfalls dunkle Flecken auf der hellen Wand (der Gattungsname Exidia bedeutet ebenfalls sowas wie „Flecken absondernd“)
Zur 21 (Grauer Lärchenröhrling, Suillus viscidus):
Nun gut, kommen wir zu den wichtigen Dingen im Leben, nämlich der Betrachtung der heutigen Geschenke. Im augenscheinlichen Schock über das, was dort unter dem Baum liegt, hat selbiger alle Nadeln verloren. Glücklicherweise habe ich ja genügend fleißige Helferlein, die den Baum mit der Heißklebepistole wieder in einen ansehnlichen Zustand zurückversetzen.
Der einzige Nadelbaum, der seine Nadeln verliert, ist die Lärche.
Das Artepitheton viscidus bedeutet „klebrig“.
21B habe ich nur mit Joker. Den hat tatsächlich jemand ohne Joker geknackt, so wie ich das verstanden habe? Kaum zu glauben.
P.S..: Ich pferstehe überhaupt nicht, warum ihr euch über pfehlende Pfähle beklagt. Lest doch einfach mal aufmerksam meine Beiträge. Klarer und eindeutiger geht es wirklich nicht.
Das stimmt übrigens wirklich... Von 30 Rätseln habe ich 25 gepfählt, mal mehr, mal weniger deutlich. Das Meiste davon sogar richtig. ![]()
GnG

