Beiträge von EmilS

    Hallo zusammen,


    hier mal was ganz anderes: Ein Klavierstück mit Vierteltönen (hier ist die Oktave also nicht wie gewohnt in 12 Halbtonschritte, sondern in 24 Vierteltonschritte unterteilt). Das ist für das „mitteleuropäische Ohr“ ungewohnt und klingt deshalb interessant.



    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo zusammen,


    so ganz überzeugt bin ich nicht, aber wenn die Mehrheit das meint, dann war ich mir da wohl zu sicher. Und dabei kritisiere ich das immer bei anderen, solche definitiven „Das-ist-Aussagen“, die dann falsch sind. :haue: Ich finde auch, dass das die Glaubwürdigkeit untergräbt und nicht vorkommen sollte.

    Aber ein Gutes hat die Sache immerhin: Ich habe dazu gelernt, denn ich wusste nicht, dass es so raue Hautköpfe gibt.


    Entschuldigende Grüße,

    Emil

    Danke euch.

    Ich habe mir vorgenommen, generell mal wieder mehr hier reinzuschauen. Die Administration der größten deutschsprachigen Pilz-Facebookgruppe nimmt zwar auch viel Zeit in Anspruch, aber hier gibt es für mich dann doch die Möglichkeit, weniger anderen beizubringen und dafür mehr selbst zu lernen. Außerdem verpasse ich immer viel Interessantes, was hier so abgeht. ;)

    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo zusammen,


    ich habe mich bisher noch nie an diesem Thread beteiligt, weil er einfach schon so lange lief. Jetzt habe ich aber den Willen verspürt, das ein wenig nachzuholen. Natürlich kann ich mir nicht alles anhören, was seit Jahren hier kam, aber vieles, besonders das, was in letzter Zeit gepostet wurde, habe ich mir dann doch mal angehört. Neue Musik kennenzulernen, kann nie schaden und mir gefällt sehr viel, weil ich einen breit gefächerten Geschmack habe.

    Viel gute Musik wurde ja schon gepostet. Die ganzen (besonders die klassischen) Rock-Sachen sind sowieso über jeden Zweifel erhaben, aber auch sonst kam ja schon eine recht große Vielfalt zustande.

    Um an die letzten Beiträge anzuknüpfen: Das Ska-mäßige Filmtroll gefällt mir zum Beispiel sehr gut (Off-Beat hat sowieso eigentlich immer was). Nightwish mag ich auch.

    Was ich beitragen kann? Es gibt sooooo viele wunderbare Musik aller erdenklichen Richtungen. Vielleicht kann ich immer mal bei Gelegenheit eine Auswahl von Richtungen zeigen, die hier bisher wenig repräsentiert wurden (ähnlich wie Eike mit Acaz & co., die ich durch ihn kennen gelernt habe und seitdem höre). Da fällt mir schon noch einiges ein. ;)


    Den Einstieg will ich mit der schönen Musikrichtung Reggae geben und zwar sonntagspassend mit einem sehr positiven und entspannten Stück von Stick Figure:


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo Schupfnudel,

    ich beschreibe hauptsächlich meinen eigenen Fund und berufe mich auf allgemeinere Literatur. Bei Champignons im Allgemeinen sehe ich meine Kompetenz als nicht ausreichend, um ein Portrait zu verfassen, abgesehen davon, dass ich meine Zeit diesbezüglich aktuell eher in Wikipedia stecke (da ist auch viel zu tun).


    Hallo Jörg,

    steht doch da. ;) Anilin ist beim Einatmen und Berühren giftig.


    Viele Grüße,

    Emil

    Liebe Pilzfreunde,


    ein schöner Fund gelang mir heute trotz starker Trockenheit in Hessen. Aufgrund der starken Büscheligkeit dachte ich sofort an die Art. Ich denke, wegen des auffälligen Erscheinungsbildes kommt auch nichts anderes als diese seltene und weniger bekannte Art infrage.


    Beschreibung:

    Parkanlage, Wegesrand mit Kiefer, Buche, Birke, Ahorn.

    Stark büschelig, alle Exemplare einer gemeinsamen „Wurzel“ entspringend. Zwei dieser Büschel in etwa 2 Metern Entfernung. Eins groß, reif und teilweise angeschimmelt, eins mit ganz jungen, kleinen Fruchtkörpern. Hut grob braunschuppig. Stiel spindelig, mit undeutlichen bräunlichen Velumresten unter dem Ring Richtung Basis. Ring nach oben abziehbar, dick, braun, oberseits nicht gerieft. Geruch „champignonartig“, mit deutlicher Anisnote (aber ohne Bittermandelnote und nicht so stark wie Anis-Champignons). Fleisch braunrötlich verfärbend, im Hut und beim Reiben am Stiel auch freudig orangegelb.

    KOH-Reaktion negativ (vgl. Gröger). Sporen 5,5–6,5 x 4,5–5 µm (Q=1,25), mit seitlichem Apikulus. Cheilozystiden wegen hoher Sporendichte schwer sichtbar, grüppchenweise, fingerförmig, manche breiter (keulig), manche schmaler.

    Die Schäffer-Reaktion konnte ich leider nicht überprüfen. Wegen des giftigen und kanzerogenen Anilins wird aber wohl ohnehin davon abgeraten. Anilin habe ich zwar, allerdings fehlt mir die Salpetersäure (mit anderen Säuren funktioniert die Reaktion vermutlich nicht).


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo,


    sehr interessanter Thread! Christoph, mit was bestimmst du Champignons? Was ist dazu die aktuelle Literatur? Parra? Ist ja auch nicht mehr ganz aktuell, aber ist das das Neuste?
    Edit: Und wie läuft eine Sequenzierung ab? Wie viel kostet das ungefähr und bekommt man immer einen Namen oder irgendwelche Daten/Auswertungen, die man selbst interpretieren muss?

    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo, sehr spannender und schöner Fund! Gut, dass du ein Schnittbild gemacht hast.

    Gattung Butyriboletus ist klar. Ich dachte auch an B. subappendiculatus, aber der Hut scheint mir doch ziemlich dunkel rötlich zu sein. Vermutlich wird trotzdem nichts Anderes in Frage kommen. Es meldet sich bestimmt noch jemand zu Wort, der diese seltenen Röhrlinge besser kennt.

    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Harald,


    du hast den Link ja sogar im Status stehen... Natürlich fällt mir das jetzt erst auf. Nun ja, das geht ja wirklich einfach, dann werde ich sicherlich auch mal Funde eintragen. Glückwunsch zu X. bubalinus. ;)
    Weißt du, warum unser deutscher Erstnachweis aus der Rhön, Entoloma griseopruinatum, nicht kartiert ist (zumindest habe ich nichts gefunden)? Das hat mich gewundert.

    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo, jetzt habe ich nach Literatur dazu gesucht und im mit 2014 noch recht aktuellen Gröger die Interpretation mit A. umbrinolutea als Nadel- und A. battarrae als (mediterrane) Laubwaldart gefunden. Verwirrend, da es ja, wie in diesem Thread beschrieben, von anderen Autoren anders gedeutet wurde/wird.

    Also ein ähnlicher Fall wie mit der jetzt ausschließlich amerikanischen Russula pectinatoides und R. recondita.
    Danke noch mal,
    Emil

    Hallo,


    ich danke euch für die Bestimmung. Also doch der Zweifarbige, auch wenn er nicht so aussieht, wie ich ihn kenne. Aber von Scheidenstreiflingen habe ich wenig Ahnung.


    Also ist Amanita umbrinolutea das Gleiche wie A. battarae? Warum nicht mehr der alte Name? Und im Portrait schreibt ihr, das wären zwei Arten?

    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo,


    lass ihn doch mal aussporen. Bei weißem Sporenpulver wäre erst mal R. vesca naheliegend und einen Vergleich wert.


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo,


    ja, eindeutige Ziegenlippen. Schöne Bilder! Deinen Ausführungen ist wenig hinzuzufügen, außer, dass X. lanatus keine eigene Art, sondern das Gleiche ist wie X. subtomentosus.

    Viele Grüße,

    Emil

    Danke, Andreas!
    Es war eine Vereinsexkursion. Ich sehe gerade, dass wir an ähnlicher Stelle (Rhön) am selben Tag auch H. penarius fanden. Die Fruchtkörper sind tatsächlich deutlich kleiner und schlanker.

    Nr. 8 ist Hygrophorus penarioides. Typische Art des thermophilen Kalklaubwaldes, vor allem mit Eiche. Wird im Mittelmeergebiet riesig, kann 15-20 cm Hutdurchmesser bekommen.


    Hallo Andreas noch mal,


    über H. penarioides kann ich kaum Informationen finden, wurde wohl auch erst 2007 beschrieben. Wie unterscheidet sich die Art von H. penarius?

    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo Andreas,


    Danke schön für deine Hilfe! Clitopilus caelatus, wie er jetzt heißt, hatte ich sogar tatsächlich als Arbeitstitel an dem Bild stehen. Aber das war nur aufgrund optischer Ähnlichkeit und mangels Erfahrung kein bisschen sicher.

    Hygrophorus penarioides ist interessant, die Art war mir nicht wirklich bekannt.

    Und zu Nummer 3, das Thema hatten wir ja ausführlich im PSV-Kurs, dass die Muscarin-Trichterlinge keine herablaufenden Lamellen haben. Das hatte ich auch im Kopf bei der Bildbenennung, aber die Unterscheidung zu ähnlichen Trichterlingen (z. B. C. candicans & C. krizii-josephi) ist ja ohne Spp-Abdruck usw. auch nicht ganz einfach.


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo,


    ich danke euch für eure Anregungen, ich werde dem noch mal nachgehen (soweit möglich).
    Bei der 5 hatte ich ursprünglich einen Schneckling vermutet; interessant, dass es immer wieder Funde gibt, bei denen die Meinungen weit auseinander gehen.


    Viele Grüße,

    Emil