Beiträge von EmilS

    Nr. 8 ist Hygrophorus penarioides. Typische Art des thermophilen Kalklaubwaldes, vor allem mit Eiche. Wird im Mittelmeergebiet riesig, kann 15-20 cm Hutdurchmesser bekommen.


    Hallo Andreas noch mal,


    über H. penarioides kann ich kaum Informationen finden, wurde wohl auch erst 2007 beschrieben. Wie unterscheidet sich die Art von H. penarius?

    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo Andreas,


    Danke schön für deine Hilfe! Clitopilus caelatus, wie er jetzt heißt, hatte ich sogar tatsächlich als Arbeitstitel an dem Bild stehen. Aber das war nur aufgrund optischer Ähnlichkeit und mangels Erfahrung kein bisschen sicher.

    Hygrophorus penarioides ist interessant, die Art war mir nicht wirklich bekannt.

    Und zu Nummer 3, das Thema hatten wir ja ausführlich im PSV-Kurs, dass die Muscarin-Trichterlinge keine herablaufenden Lamellen haben. Das hatte ich auch im Kopf bei der Bildbenennung, aber die Unterscheidung zu ähnlichen Trichterlingen (z. B. C. candicans & C. krizii-josephi) ist ja ohne Spp-Abdruck usw. auch nicht ganz einfach.


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo,


    ich danke euch für eure Anregungen, ich werde dem noch mal nachgehen (soweit möglich).
    Bei der 5 hatte ich ursprünglich einen Schneckling vermutet; interessant, dass es immer wieder Funde gibt, bei denen die Meinungen weit auseinander gehen.


    Viele Grüße,

    Emil

    Liebe Pilzfreunde,


    beim Durchsehen alter Bilder stößt man immer wieder auf Exemplare, wo man gar keine Ahnung oder zusätzliche Informationen hat. Vielleicht ist zufällig irgendwas davon per Bild bestimm- oder zumindest weiter eingrenzbar. Versuchen kann man es ja mal.

    Danke und viele Grüße,

    Emil


    1) Hypholoma? aus einer schottischen Feuchtwiese


    2) Gibt es mehr als ein weißes Samthäubchen? Vermutlich ja, oder?


    3) Kaum bis kein Mehlgeruch.


    4)


    5)


    6)


    7)

    So befände sich der Lungenseitling (Pleurotus pulmonarius) dann nicht nur in einer anderen Gattung, sondern im Endeffekt sogar in einer anderen Ordnung als der Austernseitling (Pleurotus ostreatus)!


    Hi Pablo,

    gehört zwar nicht ganz hier her, aber vielleicht kannst du mir das näher ausführen? Ist ja interessant. Ich dachte, die sind ganz nah verwandt (überschneidende Merkmale).
    Viele Grüße,

    Emil

    Na so was: Kaum mal im APR verdientermaßen schlechter abgeschnitten, versucht es Ingnolm mit der neuen Strategie, nett zu sein und sich Freunde zu machen. Nun gut, wir werden sehen, ob der Zug dafür nicht schon abgefahren ist...


    Aber es war eine Gruppenleistung, wie ich es beabsichtigt hatte, also ist die Verteilung so auch gut. Ich hab es geändert oben.


    GnG,

    Emil


    @Sarah: Du musst dann leider noch mal editieren. ^^

    So, ihr habt es also gelöst. ==Gnolm8

    Es freut mich, dass es euch Spaß gemacht hat und dass ihr so gut zusammen gerätselt hat. Ingo hatte schon am Anfang sehr schnell genau die Wörter alle raus, die falsch waren und ersetzt werden mussten, womit ich gar nicht unbedingt gerechnet hätte. Jeder Hinweis hatte einen neuen, eigenen Absatz und natürlich waren alle Hinweise in Gnolm-Äußerungen (kursiv) zu finden.

    Beim Spindeligen Rübling kam ich etwas ins Schwimmen, Rüblinge gab es ja mehrere (die halbelegante Lösung, auf den richtigen hinzuweisen, habt ihr ja erkannt). "Spindel" wäre als Wort zu schwierig gewesen. Und die "Mohrwurzel" hätte einfach "Mohrrübe" sein müssen. Und ob die Krause Glucke standorttreu ist, weiß ich jetzt auch nicht, wenn nicht, gilt das unter künstlerischer Freiheit. ;)

    Interessant finde ich die anderen Vorschläge (zum Beispiel diverse Tintlinge), hier würde mich eine Erklärung natürlich noch interessieren.


    Bleibt die auf meiner subjektiven Einschätzung basierende Chipsverteilung:

    Ingo W –––> 6 Edit: 3

    KeiAhnungGrüni –––> 2 Edit: 3

    Sarifa –––> 2 Edit: 3

    Rotfüßchen –––> 2 Edit: 3


    Danke allen für die Teilnahme und ein gutes Pilzjahr 2020! :)
    GnG,

    Emil

    Hallo zusammen,


    ihr seid wirklich ganz nah dran. Vielleicht kann ich nur noch als Hinweis geben, dass die Verknüpfung zu den Rätselbildern nicht metaphorisch, sondern sehr wörtlich ist.
    Vergleichbar vielleicht so wie das hier.


    GnG,

    Emil

    Hallo zusammen,


    da ist schon erschreckend viel Gutes dabei, nicht schlecht!
    Aber macht euch mal Gedanken, ob die Natur meiner Begleitperson der einzige Bezug zum APR ist, den man hier herstellen kann.


    GnG,

    Emil

    Genau, nochmal für alle: Schreibt alles, auch Lösungswege und Lösungsvorschläge öffentlich hier rein. :)
    Dann könnt ihr aufeinander Bezug nehmen und zusammen auf die Lösung kommen.

    Liebe Pilzfreunde,


    das APR ist vorbei und ihr hattet während der Auflösungsphase genug Zeit, eure grauen Zellen zu erholen. ;) Im Anklang an das APR von mir hier also auch noch ein kleines Rätsel. Kommentiert einfach in diesem Thread, was euch auffällt und was ihr denkt. Vielleicht kommt ihr Schritt für Schritt gemeinsam auf die Lösung (sonst würde ich, falls gewünscht, zwischendurch Tipps geben). Ich verteile 12 Chips unter den Teilnehmern, die zur Lösung beigetragen haben, je nachdem, wie viel ihr heraus gefunden habt. :)



    Der Gnolm war mit seinem graubraunen Fell bei dem Tempo, das er vorlegte, kaum mehr auszumachen. „Weißt du überhaupt, wo du uns hin führst?“, keuchte ich ihm atemlos hinterher. „Und warte doch mal. Ich bin nicht mehr der Jüngste.“

    „Man ist immer so schrumpelig, wie man sich fühlt.“, kam es frech von vorne zurück.

    Beeil dich mal ein bisschen. Jetzt zeigt sich, aus welchem Stein du geschnitzt bist. Langsamer als jede Schnecke.“ In meinem Inneren mischte sich Ärger mit Belustigung. Aber dem kleinen Kerl habe ich noch nie wirklich böse sein können. Und er hatte ja recht. „Das Objekt der Begierde läuft zwar nicht weg, aber ich gebe mir Mühe.“

    „Deine Weisheiten sind immer Silber wert.“, lachte das kleine Wesen. „Ich erzähle dir jetzt, was ich erlebt habe, als ich mal weggelaufen bin. Das lenkt dich vielleicht ein bisschen ab und wir kommen besser voran. Es fing damit an, dass ich mal die APR-Lösungsliste meiner Mutter bekleckert habe. Meine Mutter wollte die Liste gegen Kekse tauschen und jetzt konnte man kaum mehr etwas lesen.

    Sie war wütend und sagte, ich solle da hin gehen, wo das Salz wächst. Ich bin also losgezogen und habe mich auf die Suche gemacht. Schnell habe ich Hunger bekommen. Zum Glück begegnete ich einem netten Hasen.

    Er gab mir eine seiner Mohrwurzeln (keine fleckige, sondern eine schöne spitze). Als ich so an der Möhre knabberte, dachte ich schon wieder an zuhause und meine Mutter.

    Ich begann zu fürchten, dass sie vor Sorge farblose Haare bekommen würde. Ich kehrte also um und rannte zurück. Lang war meine Reise nicht. Aber wie meine Großmutter schon sagte:


    Alles hat einen Schluss, nur die Wurst hat zwei.

    Jedenfalls hatten meine Geschwister bereits alle Kekse mit Stumpf und Stengel aufgegessen, als ich zurück kam.“ „Das ist eine schöne Geschichte“, lächelte ich. „Du hattest dann keine Kekse mehr?“ „Klar. Ich wusste mir natürlich zu helfen.

    Wenn ein Gnolm nämlich mal nicht weiter weiß, ist gute Weisheit teuer. Einige Kekse versteckt meine Mutter immer unter dem Schrank. Ich bin also drunter gekrabbelt und habe mir welche geklaut.

    Und wären nicht Abdrücke meiner Speichenbögen im Staub gewesen, hätte sie es nicht herausgefunden.“ „Dann hat sie sich bestimmt ein neues Versteck gesucht. Woher wusstest du denn, wo sie die Kekse versteckt?“, wollte ich wissen. Die Unterhaltung hatte mir wirklich gut getan, ich fühlte mich wacher und kräftiger als vorhin.

    „Als ich klein war, konnte ich nur schlafen, wenn die Tür einen kleinen Riss offen gelassen wurde. Ich habe es ganz einfach belauscht. Aber guck mal, wir sind da.“ Tatsächlich. Zwischen den lichten Bäumen sah ich sie. Prächtig und schön. „So eine Schöne habe ich noch nie gesehen.“, staunte ich. „Da hat sich der Weg gelohnt“.

    „Als ich noch mit meiner Vor-Freundin zusammen war, haben wir diesen Ort entdeckt.“, freute sich das Wesen. „Jetzt kennst du ihn auch.“



    Was haben wir da wohl gefunden?


    GnG,
    Gnemil

    und wir sollten Pablo, den gehässigen Gnemil und Enno loshaben. :evil:


    Eure allerdurchtriebenste dunkle Eminenz,

    die Jahre der Unterdrückung pflegten nun, Wurzeln zu schlagen...


    Ich habe es tatsächlich nicht mehr geschafft, irgendwas zustande zu bringen. Da ich die meiste Zeit ohnehin verhindert war, habe ich aber darin auch nicht den Sinn gesehen. Dem APR verschreibt man sich mit Leib und Seele, oder man lässt die Finger davon. Halbherzig ginge man jämmerlich zugrunde. Und ohne – wie war das – gehässige Kommentare meinerseits ist auch eine Teilnahme sinnlos.

    Und so hoffe ich, ein nächstes APR zu erleben und mit alter Stärke wiederkehren zu können.


    GnG,
    Emil

    Hallo zusammen,


    ich werde dieses Jahr vermutlich doch weniger Zeit für das Rätsel erübrigen können als gedacht. Gelegenheit, hier mehr als ganz sporadisch rein zu schauen, werde ich voraussichtlich höchstens gegen Ende des Rätsels wieder haben. Das wäre erst mal viel nachzuarbeiten, wichtiger aber ist die akute Rätselei und Phählerei, die weg fallen würde. Mir ist ebenso bewusst, dass das für Gmeister Gnorbert mehr Aufwand sein würde. Also kann ich noch nichts versprechen.

    Deshalb würde ich mich gerne, wenn auch nicht endgültig abmelden, hiermit bis auf Weiteres für Abwesenheit entschuldigen.

    Schickt mir mal einen Gnolm vorbei, wenn ihr ihn erübrigen könnt. Wird also vermutlich nicht passieren.


    GnG,
    Gnemil

    Hallo Pablo,


    mehlartig ist vielleicht der falsche Ausdruck, ich glaube, das habe ich mir mal irrtümlich so abgespeichert. Die Arten konnte ich alle 3 schon finden und vergleichen. Jedenfalls riecht costata nicht so intensiv bittermandelartig wie gibba.

    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo zusammen,


    der Tirolurlaub war Mitte September. Ich hatte leider keine Möglichkeit zum Mikroskopieren oder Mitnahme von Exsikkaten. Echt ärgerlich immer, wenn man schöne und interessante Sachen findet. Die hier waren nicht die einzigen... Dann wird auch der Wurzelschnitzling wohl nicht sicher bestimmt werden können. Rettichgeruch hatte er nicht und ich fand ihn zu dunkel für P. christinae. Aber wer weiß...

    Bei dem Rübling dachte ich auch an sowas wie Gymnopus brassicolens var. pallidus. Aber das passt auch nicht so richtig.


    Eberhard, ich war tatsächlich in Innsbruck... Schade, für ein nächstes Mal weiß ich, dass ihr da seid.

    Pablo, ich kenne costata ohne den aufdringlichen Bittermandel-/Nelkenschwindlingsgeruch. Er sollte leicht mehlartig oder unauffälliger pilzig riechen.


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Pablo,


    aus der Resonanz schließe ich, dass sich nicht viele mit Wurzelschnitzlingen auskennen, sind ja auch recht selten.
    Gegen costata spricht eindeutig der Geruch, sonst könnte es natürlich sein. Vermutlich sinnlos, den noch zuordnen zu wollen. Was sagst du zu dem Stinkrübling?

    Danke für deine Ausführungen und viele Grüße,

    Emil

    Liebe Pilzfreunde,


    wenn ich euch noch mal um Rat fragen dürfte.

    Und zwar geht es um diese hübsche Phaeocollybia aus dem Bergfichtenwald (Tirol). Vergesellschaftet zum Beispiel mit dem ebenfalls spitzgebuckelten Cortinarius rubellus. Hut sehr klein, bis 1,5 cm ungefähr. Ich schwanke zwischen Phaeocollybia arduennensis und P. jennyae. Kann man da makroskopisch überhaupt was machen?


    Und wenn ich gerade dabei bin, noch zwei unklare Sachen, vielleicht kann da jemand helfen.
    Einmal diesen extrem nach Kohl stinkenden Rübling, was gab es da noch mal so? Für Gymnopus perforans ist der Hut mit ca. 2,5 cm zu groß und fast einzeln auf einer grasigen Waldlichtung auch nicht unbedingt typisch, oder? Oder geht das noch?


    Und dann hätten wir noch dieses verwachsene Einzelexemplar an einer grasigen Böschung. Geruch stark nach Blausäure, wie Nelkenschwindling. Nachdem ich erst auf sowas wie Hohenbuhelia hoffte, bin ich geruchlich jetzt vorsichtig bei einer Kümmerform von Infundibulicybe gibba (Ockerbrauner Trichterling), aber dafür wäre er schon ziemlich kräftig und der Hut scheint bereift zu sein, was auch nicht unbedingt passen würde.


    Danke für eure Hinweise!
    Viele Grüße,
    Emil