Beiträge von EmilS

    Hallo Nobi,


    schön, dass du Gerhard Schöne erwähnst. Dessen Musik begleitet mich seit meiner Kindheit. „Irgendwann“ gehört zu den besten Liedern. Ich finde das Original aber schon deutlich schöner als das Cover.


    Er hat ja eine Vielzahl an Liedern geschrieben. Nicht nur melancholische, sondern auch viel Fröhlicheres, Kinderfreundlicheres. Davon ist einiges ja auch recht bekannt.

    Ich finde die tiefsinnigen natürlich schöner. Ein weiteres ist das hier:


    Als westdeutsches Pendant dazu könnte man vielleicht Wenzel bezeichnen. Zum Beispiel:


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo zusammen,


    hier kamen wieder einige sehr schöne Sachen. Vieles davon kenne ich und noch mehr hat mir gefallen.

    „Carry on Wayward Son“ und „People are Strange“ gehören zum Beispiel auch zu meinen Lieblingsliedern.


    Hier noch weitere schöne Sachen aus etwas verschiedenen Rock-Richtungen, die zu meinen absoluten Favoriten gehören. Hier auch nichts sonderlich Unbekanntes, aber immer wieder hörenswert:



    Gibt natürlich noch etliche weitere, die vielleicht an anderer Stelle kommen (da muss ich aufpassen, mich nicht zu wiederholen ;).


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo zusammen,


    ich habe ganz vergessen, mich hier zurückzumelden. Ich habe mir aus Zeitgründen nur die Sporen angeschaut, aber die waren deutlich allantoid und im Schnitt 6,5 x 2,5 µm groß, allerdings mit recht großer Varianz der Länge und Variabilität der Form.

    Die Pilze wachsen immer noch großflächig am Standort. Ich werde den Stamm weiter beobachten. Vielleicht kommen ja noch mal frische nach.
    Danke auch Pablo für die Ausführungen zur Mikroskopie.


    Viele Grüße,

    Emil


    & als „Dankeschön“ hier noch ein Fund von Sarcoscypha jurana von diesem Jahr. An dem Standort habe ich übrigens auch eindeutige Coriolopsis gallica gefunden.

    Hallo zusammen,


    wir haben ja noch fast Osterzeit. Deshalb möchte ich euch diese Version von Mozarts Lacrimosa zeigen. Gespielt auf dem elektronischen Instrument Theremin.



    Viele Grüße,

    Emil

    Liebe Pilzfreunde,


    ich habe eine Frage zur BArtSchV. Darüber herrscht immer mal wieder Uneinigkeit und ich habe da schon verschiedene Vermutungen gehört, weshalb ich da auch nicht sicher bin.


    Und zwar gibt es ja Pilzarten, die ohne Ausnahme geschützt sind. Die dürfen wildwachsend in keiner Form und an keinem Ort gesammelt werden – das ist klar.

    Dann gibt es die Pilzarten, die geschützt sind, aber in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden dürfen. Betrifft einige der gängigen Speisepilzarten.


    Wie sieht es aber bei Speisepilzen aus, die nicht geschützt sind? Wäre es erlaubt, beispielsweise 5 Kilogramm Hallimasch aus dem Wald zu tragen? Oder betrifft die „Eigenbedarfsregelung“ das Pilzesammeln allgemein? Wenn ja, was ist dann der Unterschied von mit Ausnahme geschützten Arten und ungeschützten Arten? Geht es dabei nur um das gewerbliche Sammeln? Dafür braucht man doch ohnehin eine Genehmigung, richtig? Welche Pilzarten werden überhaupt in Deutschland gewerblich gesammelt, wenn Steinpilz, Pfifferling & co. wegfallen?

    Wir haben ja hier einige, die sich da auskennen dürften, z. B. mollisia . Danke für eure Antworten.


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo,


    dass Zuchtformen des Austern-Seitlings in der Kultur sehr hell sind, ist normal und bei den meisten verkauften Austern-Seitlingen der Fall. Dass diese Formen außerdem auch ohne Frostreiz auskommen und ausgewildert das ganze Jahr zu finden sein können, macht es auch so schwierig, solche Sommerformen des Austern-Seitlings vom Lungen-Seitling (den ich zumindest deutlich seltener finde als weißliche Sommerformen des Austern-Seitlings) zu unterscheiden.

    Die Reaktion mit Sulfovanillin ist wohl nicht zuverlässig und kann bei beiden Arten vorkommen. Ein einigermaßen sicheres Merkmal soll die Dicke der Hyphenwände sein (mikroskopisch). Ansonsten muss man wieder über die Summe der Merkmale gehen. Siehe dazu auch Pablos Portrait.

    Bei den hier gezeigten Zuchtpilzen ist die Art natürlich völlig eindeutig.


    Viele Grüße,

    Emil

    Lieber Christoph,

    jetzt ärgere ich mich natürlich, dass ich kein Exsikkat angefertigt habe, um es vielleicht irgendwann einmal sequenzieren zu lassen. Ich muss mir das generell mal angewöhnen. Hier dachte ich, es gäbe nicht viele mögliche Arten und ich hätte alles an dem Pilz untersucht, was nötig war. Irrtum.

    Das mit A. abruptibulbus und A. essettei wusste ich auch nicht, interessant. Die „neuen“ Karbol-Champignonarten hattest du schon ein paarmal im Forum erwähnt, aber erkennen würde ich sie natürlich auch nicht, sind ja in den meisten Büchern (allen?), die ich besitze, auch gar nicht enthalten.
    Dann erwarte ich gespannt deine Agaricus-Monografie, die irgendwann einmal erscheinen wird. ;)


    Lieber Harald,

    da komme ich gerne mal drauf zurück. Irgendwie reizt es einen ja doch immer wieder, Champignons mitzunehmen, weil man so häufig welche findet und doch immer wieder irgendwie denkt, es wäre machbar. Und es ist natürlich auch schade, wenn mir ohne dieses Buch zu besitzen sämtliche aktuellen Erkenntnisse dazu verschlossen bleiben.


    Viele Grüße,
    Emil

    Lieber Christoph,


    Danke für die ausführliche Antwort. Das ist ja fürchterlich. :D In allen Werken, die ich so habe, bestehen die Minores noch aus nur wenigen (um die 5) Arten und sind leicht bestimmbar.

    Ich glaube, ich lasse von Champignons dann ab jetzt erst mal endgültig die Finger. Ohne den Parra zu besitzen, ist das sicher hoffnungslos. Wobei der mit 2008 aber auch schon recht alt ist (Kibby ist z. B. neuer). Bleibt er trotzdem das Standardwerk für die Gattung? Und werden diese Gruppen noch bearbeitet, sodass man bald evtl. nicht mehr nur über die Sequenzen gehen muss? Da ist ja für Hobbypilzler nicht viel zu machen.


    Viele Grüße, Emil

    Hallo zusammen,


    ein schöner Fund von Mitte November. Gefunden im Wald bei Buchen und Fichten.

    Auffällig ist der helle Hut ohne purpurbraune Töne. Stark gilbend, KOH positiv, starker Anisgeruch. Stielbasis zwiebelförmig. Sporen 5,2 x 3,8 µm. Cheilozystiden 8–12 µm breit, ballonförmig.


    Nach Studium von Kibby, Gröger, GroPiBaWü sieht die Sache recht eindeutig aus, nur zur Abgrenzung von ähnlichen Arten besteht anscheinend Uneinigkeit. Ich weiß nicht, ob diese Art valide ist. Bei Pilze-Deutschland gibt es auch nur wenige Fundmeldungen und keine in dieser Region. Vielleicht kann hier ein Agaricus-Kenner nochmal drüberschauen, Tricholomopsis ?


    VIele Grüße, Emil

    Ja, richtig, quasi im Auftrag und in Zusammenarbeit mit Brubeck, nachdem dieser bemerkt hatte, dass Paul Desmond und Joe Morello in ihren Probenpausen im 5/4-Takt improvisierten.

    Richtiger wäre tatsächlich „Dave Brubeck Quartett“.

    Viele Grüße, Emil

    Hallo zusammen,


    oh fein, Jazz. :) Eine tolle Musikrichtung, die sowohl für den Musiktheoretiker interessant ist dadurch, dass die harmonischen Möglichkeiten so offen sind, als auch für den Musiker durch die Improvisations-Elemente.


    Auch hier sind natürlich so viele Stücke empfehlenswert, dass die Auswahl schwer fällt.


    Ein bekannter Klassiker ist Take Five. Wer es nicht kennen sollte, kann hier reinhören, eine etwas kürzere Version:


    Take Five hat eine ungewöhnlichen Taktart und zwar, wie der Name schon vermuten lässt, 5/4.

    Ebenfalls von Dave Brubeck ist folgendes Stück im 9/8-Takt (noch ungewöhnlicher). Zugegebenermaßen etwas schwieriger herauszuhören aufgrund des schnellen Rhythmus´. Der Mittelteil steht natürlich „normal“ in 4/4-Takt, wie man unschwer erkennen kann.


    Und wenn wir schon dabei sind hier ein Drittes Stück von Brubeck in ungewöhnlicher Taktart, nämlich 7/4. Mit coolen Soli diverser Instrumente:


    Dann haben wir noch Folgendes Jazz-Stück, welches ich deshalb mit rein nehme, weil es von einem Jazz-Trompeter ist (Freddie Hubbard), weil Trompete auch mein Hauptinstrument und das Stück so zufälligerweise eines der ersten ist, die ich viel gehört habe und es aufgrund der Improvisationen als Gute-Laune-Stück empfand. Gut erkennbar ist hier auch die wiederkehrende harmonische Struktur durch die Rhythmusgruppe. Als harmonische Besonderheit kann man vielleicht nennen, dass der zweite Akkord (Takt 3&4) nur einen Halbton höher ist als der erste (Takt 1&2).


    Jetzt gibt es da natürlich noch viele große Namen wie Ella Fitzgerald, Louis Armstrong, Amy Winehouse, Clifford Brown und ganz ganz viele mehr, ich will aber mit einem Stück aus dem verwandten Swing abschließen (steckt sogar im Namen). Vielleicht weckt das die Zuhörer nach Tuppies Wüstenklängen wieder auf. ;)


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo,


    Danke für eure Hinweise. Wie erkenne ich denn ein dimitisches Hyphensystem? Ich erkenne hier zum Beispiel nur ein Gewirr ziemlich gleich aussehender Hyphen (du schreibst „deutlich dimitisch“). Geschweige denn, dass ich ein trimitisches Hyphensystem bei Coriolopsis spec. erkennen würde... Und guckt man da in der Trama oder in der Porenschicht oder ist das egal? Und mit Baumwollblau, KOH, Kongorot, Wasser?

    Wenn die Hyphen für mich nicht eindeutig interpretierbar sind, sollte ja auch eigentlich Sporengröße und -form eindeutig sein, wenn ich da was finde.


    Viele Grüße, Emil

    Liebe Pilzfreunde,


    mangels Erfahrung mit den Borstentrameten bin ich unschlüssig, wie ich diesen Fund hier einordnen soll. Die Pilze sind mit Wasser vollgesaugt und vielleicht etwas frostgeschädigt, wobei sie eigentlich noch recht gut aussehen.


    Mein Problem ist, dass sowohl Trama als auch Verfärbung mit KOH für mich nicht eindeutig wären, jedenfalls ein Zwischending zwischen denen in den Portraits hier im Forum. Ihr könnt da bestimmt helfen.


    Die Fotos sind mal wieder (vorerst) Handyschnappschüsse und die Schnittbilder bei Kunstlicht, aber mit Erfahrung kann man da bestimmt was erkennen.


    Generell haben die Pilze recht viele Orangetöne, mit der striegeligen Oberfläche und dem trametigen Habitus fällt mir aber nichts Anderes ein.


    Die Trama ist schon recht hell in meinen Augen, ocker holzfarben.


    Mit 20% KOH sofort zu Braun umschlagend, aber schwärzlich...?


    Ich bin mir also jetzt unsicher, ob es Coriolopsis gallica oder Coriolopsis trogii ist.


    Und dazu noch die Frage: Stehen die inzwischen bei Trametes oder bei Coriolopsis?

    Viele Grüße,

    Emil

    Der Träuschling ist ja hier schon bestätigt worden.

    schau nochmal auf die erste Seite, da bin ich das auch durchgegangen und man kommt auch ohne den Hinweis auf Dung zum Ziel.


    Hallo,


    ...nur ist es keiner, sondern ein Ackerling (Agrocybe spec.). Die Ackerlinge werden in dem Buch tatsächlich stiefmütterlich behandelt, zumindest auf einen ersten Blick. Jedenfalls wird ihnen laut Inhaltsverzeichnis kein eigener Abschnitt gewidmet, sondern man findet nur zwei ganz kleine und unauffällige Verweise bei anderen Arten. Auch beim Schlüsseln habe ich die Gattung auf die Schnelle nicht wirklich gefunden, aber das mag an fehlender Gründlichkeit bei der Suche oder einem falschen Abzweig liegen (?). War ja nur probehalber.


    Viele Grüße, Emil

    Gnalloh Ingnolm,


    ich bin zufrieden mit der Auswahl, merke aber auch, dass meine Rückverwandlung im Gang ist. Von Gryde zu Gneckyll, von Grollum zu Gneagol, von Graulus zu Gnaulus...


    Tatsächlich bin ich aber mehr Fan von subtileren und angedeuteten Pfählen. Deshalb ist sicher gut, die Auflistung der Pfähle den Erbauern zu überlassen bei einem eventuellen nächsten Mal. Ist ja auch weniger Arbeit für dich.


    GnG, Gnemil

    Gnalloh, hier auch meine Sammlung.


    Vielleicht zu kryptisch, andererseits stehen hier schon allerlei Pfähle, die ich auch nicht unbedingt so passend fände. Zu deutliche, Falsch-, Sondierungspfähle, irgendwelche Details, die zufällig auf Wimmelbildern auftauchen...


    3) Rötender Nitratsaftling → keine feste Nahrung beim Frühstück


    4) Trompeten-Pfifferling (Kraterelle) → asteroidengleiche Pfähle, die Staub hinterlassen


    8) Inonotus dryadeus („Eichen/Waldnymphen-Faserhintern“) → anmutig aus altem Baum hängende Körperteile eines Gnolms


    11) Grüner Anis-Trichterling → Zu viele Eindrücke (Geruch), Übelkeit (grün), Plätzchen und Schnaps (Anis)


    12) Fleckender Lärchen-Schmierling → Tür geht leise auf (wie geschmiert), in der Luft singender Vogel (Lerche), schmutzige Hose (Flecken)


    13) Mönchskopf → Schweiß rinnt den Buckel hinunter, oranger (buddhistische Mönchsfarbe) Kopf


    15) Gelbstieliger Muschelseitling → Norbert ist weich geworden


    16) Rosshaar-Schwindling → Haare stehen zu Berge, wieder verdünnisieren (verschwinden)


    17) Herber Zwergknäueling → (herbe) Nachricht der Krankheit passt zum Bild


    23) der malerische und zermürbte Falschpfahl fällt als solcher wohl raus


    GnG, Gnemil

    Gnalloh,


    alle Plätze aufgelöst und grandiose Ergebnisse. Da waren wirklich kaum mehr Patzer und Fehler dabei. ==Gnolm8


    Was haben wir noch an Verpflegung?

    Gucken wir doch mal. Oh ja, lecker: Chipse. Und das Tollste: noch mehr Chipse.


    Fehlt nur noch das Ergebnis der Segmentwette. Sind ja 10 schon mal sicher für´s genaue Treffen meines Platzes und dann noch ein Anteil des Potts. ==Gnolm20


    GnG, Gnemil

    Gnalloh Gnorbert, ich verstehe das auch nicht.


    Für mich war das Weihnachtsgeschenk gelungen. Ich empfand es auch nicht für nötig, da zu pfählen, weil ich dachte, dass den jeder hat.

    Im Gegensatz zur B, da bin ich sehr gespannt.


    GnG, Gnemil

    Hallo zusammen,


    ich habe es auch und kann mich dem Lob nur anschließen. Man merkt, mit welch hoher Kompetenz es verfasst wurde und es ist auch einfach schön, mal was Aktuelles zu haben, auch was Taxonomie und Artkonzepte angeht. Ich folge da schon immer interessiert dem, was Christoph in den Foren oder auf Wikipedia schreibt, aber in dem Buch ist natürlich eine Fülle an gesammelten Informationen enthalten.


    Viele Grüße, Emil

    Gnalloh,


    ja, das kommt überraschend und ist natürlich ärgerlich. War ich erst noch bei irgendwelchen Schwefelköpfen (sowas Fieses wie Hebeloma radicosum hätte mich auch nicht gewundert), bin ich dann zum Pinsel-Faserling umgeschwenkt und war doch ziemlich zuversichtlich.

    12 * kam der Pinselfaserling. kannte ich nicht , hab ich nachgeschaut.

    Das kann ich mir nur mit den Nachwirkungen von Advents-Stress erklären, denn → das hier beweist das Gegenteil und hat mich in meiner Lösung bestärkt.


    Deshalb auch der (wegen Schwierigkeit mal deutlichere) Pfahl:

    die Merkmale heute sind ja irgendwie malerisch drapiert. Macht es natürlich trotzdem nicht gerade leicht. Verzwickte Rätselei. Oftmals keine Lösung, die einem die beste deucht. Wir sind schon völlig zermürbt, darben vor uns hin. Japsen röchelnd auf dem letzten Loch... Kein Wunder, dass nicht jeder diesen Strapazen gewachsen ist.


    Tja, soll ich es jetzt bedauern oder mich freuen, dass ich auch andere mit ins Verderben gerissen habe? Ich war ja nicht der Einzige, der in diese Richtung abzielte. Ich glaube, ich wähle wohl Zweiteres.


    GnG, Gnemil