Beiträge von EmilS

    Hallo Pablo,


    mehlartig ist vielleicht der falsche Ausdruck, ich glaube, das habe ich mir mal irrtümlich so abgespeichert. Die Arten konnte ich alle 3 schon finden und vergleichen. Jedenfalls riecht costata nicht so intensiv bittermandelartig wie gibba.

    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo zusammen,


    der Tirolurlaub war Mitte September. Ich hatte leider keine Möglichkeit zum Mikroskopieren oder Mitnahme von Exsikkaten. Echt ärgerlich immer, wenn man schöne und interessante Sachen findet. Die hier waren nicht die einzigen... Dann wird auch der Wurzelschnitzling wohl nicht sicher bestimmt werden können. Rettichgeruch hatte er nicht und ich fand ihn zu dunkel für P. christinae. Aber wer weiß...

    Bei dem Rübling dachte ich auch an sowas wie Gymnopus brassicolens var. pallidus. Aber das passt auch nicht so richtig.


    Eberhard, ich war tatsächlich in Innsbruck... Schade, für ein nächstes Mal weiß ich, dass ihr da seid.

    Pablo, ich kenne costata ohne den aufdringlichen Bittermandel-/Nelkenschwindlingsgeruch. Er sollte leicht mehlartig oder unauffälliger pilzig riechen.


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Pablo,


    aus der Resonanz schließe ich, dass sich nicht viele mit Wurzelschnitzlingen auskennen, sind ja auch recht selten.
    Gegen costata spricht eindeutig der Geruch, sonst könnte es natürlich sein. Vermutlich sinnlos, den noch zuordnen zu wollen. Was sagst du zu dem Stinkrübling?

    Danke für deine Ausführungen und viele Grüße,

    Emil

    Liebe Pilzfreunde,


    wenn ich euch noch mal um Rat fragen dürfte.

    Und zwar geht es um diese hübsche Phaeocollybia aus dem Bergfichtenwald (Tirol). Vergesellschaftet zum Beispiel mit dem ebenfalls spitzgebuckelten Cortinarius rubellus. Hut sehr klein, bis 1,5 cm ungefähr. Ich schwanke zwischen Phaeocollybia arduennensis und P. jennyae. Kann man da makroskopisch überhaupt was machen?


    Und wenn ich gerade dabei bin, noch zwei unklare Sachen, vielleicht kann da jemand helfen.
    Einmal diesen extrem nach Kohl stinkenden Rübling, was gab es da noch mal so? Für Gymnopus perforans ist der Hut mit ca. 2,5 cm zu groß und fast einzeln auf einer grasigen Waldlichtung auch nicht unbedingt typisch, oder? Oder geht das noch?


    Und dann hätten wir noch dieses verwachsene Einzelexemplar an einer grasigen Böschung. Geruch stark nach Blausäure, wie Nelkenschwindling. Nachdem ich erst auf sowas wie Hohenbuhelia hoffte, bin ich geruchlich jetzt vorsichtig bei einer Kümmerform von Infundibulicybe gibba (Ockerbrauner Trichterling), aber dafür wäre er schon ziemlich kräftig und der Hut scheint bereift zu sein, was auch nicht unbedingt passen würde.


    Danke für eure Hinweise!
    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Oehrling,


    dass die Art selten ist, ist mir ja klar, aber nach meiner Kenntnis sind die meisten dieser Stachelinge Raritäten und nehmen sich diesbezüglich nicht viel. Deshalb freut es mich, dass mein Foto irgendwie hilfreich ist.

    Ein Schnittbild gibt es leider nicht, das Fleisch war aber gleichmäßig weißlich, auch in der Basis nicht erkennbar dunkler.

    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Harald,


    ich meinte auch eher Richtung Wasserfleckiger Röteltrichterling (Lepista gilva), ich meine, der ist zu flaccida (=inversa?) synonym. Und die Form wäre schon so hell.


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Harald,


    habe ich natürlich und er hat auch schon schnell einen Namen für mich gehabt:
    Sarcodon versipellis (Orangebrauner Braunsporstacheling).



    Hallo Heidi,

    das ist die Schwierigkeit mit der Bildbestimmung, in echt hat der gar keine Ähnlichkeit mit dem Semmel-Stoppelpilz. :)




    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo Anke,


    das ist Leucoagaricus leucothites, Rosablättriger Egerlingsschirmling. Häufige Pilzart, momentan besonders. Gefühlt jeder zweite angefragte Pilz. ;)

    Viele Grüße,

    Emil

    Liebe Pilzfreunde,


    könnt ihr mir bei folgendem Fund helfen? Fundort Südtirol im Bergfichtenwald, vereinzelt Buche, Kiefer und Birke. Leider keine Möglichkeit zur Mitnahme oder Mikroskopie.

    An der Basis zusammengewachsen, sehr angenehmer Geruch (parfümiert, Leder, Holz). Geschmack mild. Fleisch weißlich und ungezont. Ziemlich groß, 10-15 cm.

    Ich dachte an Bankera violascens, aber bin unsicher, ob das passt. Mich irritieren die blassen Orangetöne.


    Viele Grüße,

    Emil

    Hallo,


    dem Pablo kann man schon glauben. ;)
    Die Ziegenlippe kann man hier ausschließen, sehr wahrscheinlich ist das Hortiboletus engelii (Eichen-Filzröhrling).

    Für Röhrlinge, insbesondere die Filzröhrlinge im weiteren Sinn, ist folgender Schlüssel empfehlenswert: >Schlüssel<

    Man muss sich reinarbeiten, aber er ist sehr hilfreich und je mehr man sich damit befasst, desto besser wird man, wie überall.


    Viele Grüße,

    Emil

    Liebe Pilzfreunde,


    hier noch mal zwei Kremplinge, vielleicht kann Christoph mal drüber schauen ;) , sonst eher zum Zeigen.


    1) Paxillus cuprinus

    Einzelexemplar. Spielplatz, Wiese mit Birken und Buchen. Sporenpulver mit kupferrotem Ton. Sporen leicht mandelförmig (ungleichmäßig zugespitzter Apiculus).


    2) Paxillus rubicundulus s. l.

    Hier fände ich mal eine ungefähre Einordnung interessant, da ich leider keinen Zugriff auf die entsprechende Literatur (zu P. olivellus und P. adelphus) habe.


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Peter,


    das ist ja wirklich eine schöne Kollektion. Wären die Merkmale immer so deutlich, würde die Abgrenzung dieser Art sicherlich weniger Probleme machen.


    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Schupfnudel,


    den Tintling kannst du mit Coprinopsis insignis (Großer Rausportintling) vergleichen, der sollte aber keinen "knotigen" Stiel haben. Sonst bleibt da nicht mehr viel Anderes als C. atramentaria (/romagnesiana).

    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Rudi,


    dein Ausreißer (3) ist Rheubarbariboletus armeniacus (Aprikosenfarbener Filzröhrling). Typischer könnte der kaum sein mit der kräftigen Goldgelbfärbung im Stiel, dem darüber waagerecht abgesetzten Blauen, der rötlichen Hutfarbe (?), dem leicht wurzelnden Stiel und der gelben Stielspitze mit rot pusteligem Stiel darunter.


    Der Rest sollte Hortiboletus engelii sein, eine recht variable Art.

    Viele Grüße,
    Emil

    Hallo Pablo,


    okay, ich danke dir. Ich hatte das jetzt so verstanden, dass das Taxon "T. inocyboides" ungültig ist und "T. inocybeoides" eine Varietät, bzw. Forma von T. argyraceum. Zumindest laut Gröger, GroPiBaWü... Aber wenn es genetisch gestützt ist, muss das ja falsch sein?

    Viele Grüße,

    Emil