Kleiner Fund von heute

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema, welches 2.039 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Kauz.

  • Hallo,


    bei meiner heutigen Suche nach Tulpenbecherlingen, welche ich wieder einmal nicht gefunden habe, sind mir diese beiden Winzlinge über den Weg gelaufen:



    Die ersten noch ganz kleinen Exemplare der Laubwald-Riesenlorchel (Gyromitra ticiniana). Hoffentlich überleben sie den für die nächsten Tage vorhergesagten Frost und laden noch ein paar Geschwister ein.


    VG Jörg

  • Süß.... :gzwinkern:


    VG

    Wolfgang

    ----------------------------------------------------
    Ich bin ein fortgeschrittener Anfänger. Meine Einschätzungen zu Bestimmungsanfragen sind mit Vorsicht zu "genießen" !
    Und: Nicht jeder meiner Funde muss unbedingt bestimmt werden, ich freue mich einfach über jedes "Kerlchen"... :gzwinkern:

  • Klasse Jörg! Warst du dafür im richtigen oder im falschen Habitat ==Gnolm7?

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Hallo Jörg,


    Gratulation!


    Wie man's nimmt, für das Eine warst Du erfolglos unterwegs, für das Gefundene jedoch erfolgreich. g:-)



    Grüße,

    Steffen

  • Hallo,

    Warst du dafür im richtigen oder im falschen Habitat

    dieses Mal war ich im richtigen nur die Tulpenbecher habe ich nicht entdeckt. Vermutlich werden sie irgendwann mich finden und nicht andersherum.


    VG Jörg

  • Lieber Jörg,


    sehe ich so wie du - Pilze finden eher uns - nicht umgekehrt. Irgendwann werden wir beide auch dem Tulpenbecher begegnen, bis dahin können wir uns an Funden wie G. ticiniana erfreuen,


    lgpeter

    "Die, die Kriege von oben führen sind feige Schreibtischtäter, die nicht wissen wie schrecklich Krieg ist".

    Quelle: "Masters Of War", Bob Dylan

  • Hi Peter,


    Irgendwann werden wir beide auch dem Tulpenbecher begegnen,

    gefunden habe ich den schon einmal aber nicht bei mir in Chemnitz.



    Meine Blindheit stört mich schon sehr ;) .


    VG Jörg

  • Hallo Jörg,


    sehr nett anzusehen. Leichte Fröste sollten denen nichts anhaben. Sonst hätten sie sich eine andere Jahreszeit zum fruktizieren ausgesucht. :giggle:


    GR Ingo

  • Mich können's auch bald konservieren, ==Gnolm7

    Bis dahin stell' ich Morcheln nach, das Tulpengeschäft überlasse ich euch Profis,


    lgpeter

    "Die, die Kriege von oben führen sind feige Schreibtischtäter, die nicht wissen wie schrecklich Krieg ist".

    Quelle: "Masters Of War", Bob Dylan

  • Servus Jörg,


    weiß ich.

    Schon vor etlichen Jahren haben's bei uns unterirdische Produktionsstandorte errichtet, schlitzäugig. Riecht nach nix, schaut aus wie eine Morchel und schmeckt anders als Austernpilze. Die übrigens haben's auch gut hinbekommen, oder :gklimper:?


    Interessant, wir beide verzehren Imitate und schweigen uns trotzdem darüber aus, 'wo sie wohnen'. Sollte man mal nachgehen, warum.

    Liegt's an den unterschiedlichen Genen? Unsere Mägen halte ich für die Hauptverantwortlichen, runter mit dem Zeug signalisieren sie uns, ==Pilz27

    lgpeter

    "Die, die Kriege von oben führen sind feige Schreibtischtäter, die nicht wissen wie schrecklich Krieg ist".

    Quelle: "Masters Of War", Bob Dylan

  • Ja, mache ich. Da die Fruchtkörper hier und da bestimmt schon 2 Wochen entwickelt sind, hoffe ich jetzt auf eine konservierende Wirkung des kühlen Wetters.

    War am zurückliegenden Sonntag im Lausitzer Gebirge und gestern im Böhmischen MIttelgebirge, vorwiegend an Basaltstandorten mit naturnahen Waldbeständen (Rotbuche, Weißbuche, Traubeneiche, Esche, teils Weißdorn); hatte leider kein Glück, bis auf einen Teuerlings-Fund. Den auch mal wieder besuchten Berg Mila hake ich jetzt als "Lost place" ab. Der zu seinem Gipfel führende schmale Wanderweg, an dem ich früher problemlos Microstoma entdecken konnte, ist in Steilbereichen ausgelatscht, den Hang hinuntergetreten und zusätzlich durch Mountainbiker zerfahren. Diese üblen Typen fahren auch sonst kreuz und quer durchs Gelände. Überall, wo geworfene, nicht beräumte Baumstämme den Weg blockierten, waren wilde Ausweichpfade getrampelt. Gleiche Situation an anderen (Kegel-)Bergen wie z. B. dem Vranowsky Vrch. Dort gehen wertvolle Schutzgebiete, von den ich ausgehe, dass sie FFH-Status haben, "den Bach hinunter". Im Lausitzer Gebirge ansonsten katastrophale Waldschäden (Südexposition, häufig Sandsteinuntergrund), die von den Tschechen gnadenlos beräumt werden.