Beiträge von ingosixecho

    Hallo Miteinander,


    die sehen zwar Nebelkappen etwas ähnlich, jedoch glaube ich nicht daran. Lepista irina schließe ich aus, denn die schaut völlig anders aus. Vielleicht ist es sogar Melanoleuca cognata. Ein Sporenabwurf würde eventuell in die richtige Gattung weisen. Oder - wie ich meine - von Lepista weg!


    Grüßlis Ingo

    Hallo Willy,


    Die Böden sind nun aber mal in den meisten Regionen völlig ausgetrocknet. Da helfen auch kühlere Nachttemperaturen nicht weiter.


    GR Ingo

    Hallo Maria,


    die letzte Dokumentation ist wirklich toll. Anhand der Geruchs- und Geschmacksbeschreibungen und vor allem des büschligen Vorkommens (es sind tatsächlich Fruchtkörper miteinander verwachsen) fände ich Sarcondon versipellis ganz plausibel. S. glaucopus und scabrosus können es nicht sein. Die hätten deutlich mehr Farbe an der Stielbasis. Vor allem würden sie aufdringlich mehlig riechen und vom Geschmack her.....nun, wenn es für Bitterkeit eine Skala von 0-100 gäbe, würde ich die bei mindestens 95 einordnen.<X


    GR Ingo


    Hallo Stefan,


    Phellodon ist völlig ausgeschlossen. In dieser Gattung gibt es keine so fleischigen Vertreter. Bankera violascens ist das auch nicht. Und B. fuligineoalba schon gar nicht!


    Gruß Ingo

    Hallo Rotfüßchen,


    ich habe tatsächlich noch ein paar getrocknete Steinpilze. Auf dem Behälter steht 2012! Ich mag die Dinger zwar nicht frisch, aber trocknen tue ich ab und zu doch welche.:D


    GR

    Hallo Maria,


    schön, dass du noch probiert hattest. Es ist zweifelsfrei eine der bittern Sarcodon-Arten. Die Stielbasis ist zwar nicht so besonders deutlich verfärbt, aber ich würde trotzdem zum Bitteren Stacheling (S. scabrosus) tendieren. Allerdings gibt es auch noch eine weiter bittere Art mit dunkler Verfärbung an der Basis. Ich bin aber gerade zu faul, meine Literatur zu wälzen.


    Grüßlis Ingo

    Der PSV hat sie eindeutig als Krause-Glucke eingestuft (hab' ich schriftlich)!

    Aber: Beim Waschen (sie war ziemlich sauber, jung, knackig und elfenbeinfarbig) habe ich noch mal daran gerochen, ja und der Geruch war leider überhaupt nicht angenehm Pilzig wie hier und in den Büchern beschrieben, sondern irgendwie leicht chemisch, wie Lauge oder so was. . . und ich dachte, was so riecht kann ich nicht essen und habe mich schweren Herzens von ihr getrennt ;(;(

    Hallo nochmal,


    Gut beobachtet. Beim Waschen riechen die Teile typisch nussig und auch nach Seifenlauge - fast wie Seifenritterlinge. Bei der Zubereitung verflüchtigt sich das Aroma dann wieder. Im Gegensatz zu echten Steinpilzen (B. edulis). Die riechen immer gut und schmecken dann zubereitet irgendwie seifig. Aber das mag ja Niemand wahrhaben. :evil:


    GR Ingo

    Hallo Joel,

    ich persönlich bin mir zu 97,4 % sicher, dass das keine Krause Glucken sind. Auf dem Foto ist nichts zu sehen, das an eine Kiefer erinnert, dagegen viel, das an Fichte und Buche erinnert.

    FG

    Oehrling

    Hallo Stephan,


    im Buchenwald in Wandlitz sehen die meist genauso aus. Die Glucken stehen da im Buchenwald auf den moosbewachsenen Stumpen der gefällten Kiefern herum, ganz ohne dass Kiefernnadeln etc. zu sehen sind. Insofern wird es sich schon um S. crispa handeln.

    Aber du weißt ja - nur per Bild. Ein paar ergänzende Fotos sind immer hilfreich.


    GR Ingo

    Hallo Miteinander,


    der Niederschlag war ziemlich ungerecht verteilt und dürfte wohl nicht ausreichen. Für mein Sammelgebiet am Helenesee war sozusagen "Meldeschluss" für diesen Herbst. 13 Liter im September nach ebensoviel Regen im August sprechen für sich. Will heißen, dass es in den kommenden vier Wochen, bei der derzeitigen Prognose, keine Großpilze geben wird, bis an einigen exponierten Stellen. Unter dem folgenden Link


    Niederschlagssumme Brandenburg (30 Tage) vom 11.09.2019, 22:50 Uhr | Wetter von kachelmann.


    könnt ihr die Regensummen der vergangenen 30Tage sehen. Viele Stellen mit ergiebigem Niederschlag sind nicht zu erkennen.

    Vor allem in in Ostseenähe und Richtung Fläming und Lausitz sind relevante Mengen herunter gekommen.


    Da für die nächsten zwei Wochen keine nennenswerten Niederschläge zu erwarten sind, dürfte sich das Thema zum vierten Mal innerhalb der letzten fünf Jahre, nach 2015, 2016 und 2018 so ziemlich erledigt haben. Traurig, aber wahr.


    Grüßlis Ingo

    Mir wäre der schon zu alt. Wie ich gehört habe schmecken die nur jung gut, also mit noch halb geschlossenen Hut.


    VG Jörg

    Hallo Jörg,


    aus eigener Erfahrung kann ich dir mitteilen, dass es egal ist, ob die Teile jung oder ausgewachsen sind. Ich finde die Art vom Geschmack her fürchterlich. Deren Aroma erinnert mich eher an Rübchen oder Rettiche. Ich habe sie schon auf alle möglichen Arten zubereitet - egal.

    Sogar süßsauer eingelegt kommt das Aroma durch. Eigentlich schade, denn diese Art hat eine tolle Konsistenz und ist auch so gut wie nie von Schädlingen befallen.

    Ich kann mich erinnern, dass mein Opa die in den 70- ern in einem Mini-Gewächshaus angebaut hatte. Die Erträge waren sensationell.

    Letztendlich landeten sie kleingeschnitten in Massen von Rühreiern, zusammen mit Zwiebeln. Das ist meiner Meinung nach auch die einzig sinnvolle Zubereitungsart.

    Allerdings sind die Geschmäckle ja verschieden. Schließlich gibt es ja auch "Feinschmecker", die Nebelkappen sensationell finden. In einem Ranking aller von mir probierten Arten liegt die Braunkappe daher auf dem vorletzten Platz. Um Längen vor besagter Nebelkappe.:giggle:


    Grüßlis Ingo

    ...eine Handvoll Pfifferlinge, klein und es kommt nichts nach. Tote Hose im Wald. Hier muss es noch viel mehr regnen.


    Schönen Abend Bärbel

    Hallo Miteinander,


    Regen allein reicht nicht. Auch vor zwei Jahren, als unsere sandigen Wälder reichlich befeuchtet waren, gab es bis Mitte August fast nur Pfifferlinge. Den "normalen" Arten sind die Temperaturen einfach noch zu hoch. Die Pilze sind ja bestrebt, fortpflanzungsfähige Fruchtkörper zu entwickeln. Bei dem feuchtwarmen Wetter der vergangen Wochen fallen die meisten Pilze der Witterung bzw. den Insekten zum Opfer. Nach meinen Beobachtungen geht es erst dann richtig los, wenn die Tiefsttemperaturen in der Nacht regelmäßig unter 10° Celsius fallen. In den nächsten beiden Wochen sieht es danach nicht aus! Vielleicht geht ja in den Buchen-/Eichenwäldern etwas.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Claudia,

    ich gebe dir Recht, dass ein Falscher Pfifferling zumindest einen gelben Farbton haben sollte, was die hier gezeigten nicht ansatzweise haben. Zwei Ideen hätte ich (je nach Konsistenz des Stielfleisches, was man via Foto eben nicht beurteilen kann): Duftender Afterleistling (Hygrophoropsis morganii) oder Wasserfleckiger Röteltrichterling (Lepista gilva).

    FG

    Oehrling

    Danke Oehrling, zwar habe ich keine gegabelten, sondern nur untermischte Lamellen entdeckt, aber ich denke trotzdem, dass es Lepista flaccida forma gilva ist. wie auch immer, ein Erstfund😂.

    Hallo Claudia,


    hast du mal an den Pilzen gerochen? Falls da eine streng mehlige Komponente dabei war, käme vom Aussehen her auch Clitocybe sinopica in Frage. Das ist ein typischer Frühsommervertreter in sauren Nadelwäldern. Bei mir meist Mai bis Juni.


    Grüßlis Ingo

    vor kurzem habe ich mich in diesem Forum angemeldet und auch in dem Thread für Neuankömmlinge kurz vorgestellt. Schon seit Jahren verfolge ich auch eure Beiträge, aber jetzt habe ich mich entschlossen ein wenig mizumachen. Den Ingo kenne ich noch von Beiträgen aus früheren Jahren in dem anderen Pilzforum.

    Hallo Holger,


    ein herzliches Willkommen auch von mir. War eine schöne Zeit damals....aber was soll's. Niederschlagstechnisch sieht es mal wieder sehr gemischt aus. Leider habe ich das fünfte Jahr nacheinander keinen Maipilz zu Gesicht bekommen. Man kann aber noch immer die Daumen für einen (pilztechnisch) "normalen" Herbst drücken.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Landsleute,


    bei mir ist "der Kuchen gelutscht" in Sachen Spitzmorcheln. Hier meine Jahresernte:


    Es hatte mal eben für eine Portion Morchelrahm mit Spagetti gereicht. Vielen Dank an Felix (you know...) für das Rezept, welches er mir vor Kurzem mitteilte. Mehr wird es wohl nicht geben, da die meisten meiner Morchelstellen "beschädigt" wurden. Nach meinen Erfahrungen wird es aber auch wieder bessere Jahre geben.

    An ungestörten Stellen sollten die Teile mittlerweile ihren Wachstumshöhepunkt erreicht haben.

    Wie ich sehe, geht es auch langsam mit den hellen Teilen los. Also ab in die Brandenburger Apfelplantagen.


    Zum Glück konnte ich nach längerer Zeit mal wieder Schwarzweiße Becherlorcheln finden (H. leucomelaena).



    Hübsch, nicht?!


    Grüßlis und viel Erfolg bei der Morcheljagd


    Ingo

    Hi Willy,

    heute in der Märkischen Schweiz. Es war unglaublich schön, -aber auch unglaublich weit; mind. 1,5 Stunden einfach. Aber der Wald ist wie es Tom beschrieben hat: bunt und grün und mit sämtlichen Morchelindikatoren bestückt, außer mit Morcheln,

    Hallo szivas,


    hübsche Bilder! Die Speisemorcheln werden aber noch mindestens zwei Wochen brauchen. Woanders nennt man die ja auch "Maimorcheln".


    Grüßlis Ingo

    Hallo Landsleute,


    die Region am Helenesee (Ostbrandenburg) hinkt vegetationsmäßig momentan noch etwas zurück. Meine Forsythie beginnt eben mit der Blüte.

    Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass sich die Morcheln noch zurückhalten. Minimorcheln werden schon da sein, aber die sehe ich nicht, wenn keine größeren Exemplare in der Umgebung stehen. ;)


    Mit etwas Aufwand konnte ich aber an einer der bekannten Stellen ein einziges Morchelchen entdecken. Klein und blass und gut getarnt, unter einer gefallenen Kiefernkrone.



    Immerhin sind die Böden gut durchfeuchtet und es droht momentan keine Hitzewelle. Nach meinen Beobachtungen werden sich die Pilze in den kommenden Wochen langsam weiter entwickeln, so dass sie Mitte April erntereif sind.

    In der Gegend um Berlin herum könnte es auch schon etwas eher soweit sein.


    Grüßlis Ingo

    .....oben ist ein Zitat von Ingo und die Forsythien fangen an zu blühen.

    Was mich allerdings erstaunt bei dem kalten Wetter-ob die Morcheln auch so früh loslegen werden ????:/

    Zumiendest an der Feuchtigkeit dürfte es dieses Jahr nicht scheitern.


    Gruß Willy

    Hallo back,


    den (Spitz) Morcheln ist das allerdings herzlich egal. Wenn es kälter wird, wachsen sie halt langsamer. Frost können die auch ab. Du musst halt die Stellen kennen. Alte Brandstellen sind übrigens gar nicht so schlecht. Die Teile stehen auf gestörte Vegetation.

    Wir werden es sehen. Am WE nehme ich mal die Knipse mit.....


    GR Ingo


    p.s. was meinst du mit "kaltes Wetter"? Das da draussen hat schon lange nichts mehr mit Winter zu tun.

    Hallo Miteinander,


    ich bin mir ziemlich sicher, dass an den bekannten Standorten bereits Spitzmorcheln / Hohe Morcheln sprießen. Das war in den vergangenen Jahren - bei vergleichbaren Witterungsbedingungen - auch der Fall. Die Grünlandtemperatursumme hat die 200 Punkte (Kelvin) überschritten und da, wo die Forsythien blühen, sollte die erwähnte Morchelart wachsen dürfen. Basische Böden bei Kiefern sind ein guter Standort. Ich hatte an diesem WE keinen Bock, nach den Teilen zu schauen. Die laufen mir nicht weg - nächste Woche vielleicht.


    GR Ingo

    Hallo Ka-taa,


    mehr als die 2,1 Liter vom letzten Februar sind auch keine Hürde. Wir haben leider immer noch ein Defizit an Niederschlägen. Die größten Niederschlagsmengen sollten allerdings in den Sommermonaten fallen - so wie z.B. 2017. Dann klappt es auch mit den Pilzen wieder.


    GR Ingo

    Er gibt an, dass er die Pilze mitten im Winter, so ungefähr Februar, von einem Rotbuchenstumpf eingesammelt hat.

    Wie lautet nun Ihre Bestimmung? Ist der Pilz für ein Omlett geeignet?


    Viel Spaß mit dem Joker! LG Brassella

    Ich weiss schon, warum ich hier nicht mitmache. Das erspart einem Frusterfahrungen. Immerhin - im Kiefernwald gibt's die tatsächlich nicht. In Wandlitz schon. Essen würde ich die trotzdem nicht.


    GN I

    Aloah,


    meine erste (würzige) Idee zu RP1 betraf Rhodocybe gemina, die in etwa auch genau so aussehen darf. Zu RP2 fällt mir eben ein, dass ich die in unseren Kiefernwäldern noch nie gefunden habe. Vielleicht sollte man sich mal in den Harz begeben. Essen würde ich sie aber nicht - freigeben schon. Pilzsüppchen sind meine Sache nicht.


    GR Ingo

    Naja,


    damit hätte ich jetzt nicht gerechnet - mit diesen Farben. Mit dem Joker ist nun aber alles klar. Vom Sporenpulver her würde es sogar fast zu meiner ersten Idee passen. Die gezeigte Gattung gäbe auch noch andere Arten her, die ähnlich aussehen können. Allerdings scheitert es meist an der Erscheinungszeit. Allerdings gibt es da einen anderen, der auch im Dezember kann. Der passt aber nicht zum Joker.


    GR Ingo

    Aloha!


    Ich glaub', ich habe mich hier heuer etwas verirrt. Den Rätzelpilz find ich aber interessant. Wenn es der ist, wo ich denke ( O.m.G. - was für ein Deutsch!), dann handelt es sich um eine Art, die immer mal wieder, auch bestens porträtiert, für Verwirrung sorgt. Möglicherweise hälfe die Farbe des Sporenpulvers weiter. Oder Pfeffer, Salz und sogar Muskat. Was soll's - ich mache hier ja gar nicht mit. Keine Zeit.


    GR Ingo