Beiträge von ingosixecho

    Hallo Frank,


    das mit den Hallimäschern ist mir auch aufgefallen. Am vergangenen Sonntag hatte ich zufällig ein Büschel mit "Säuglingen" entdeckt. Ich denke, das geht nun erst los. Die Nächte waren wohl viel zu warm. In den vergangenen Jahren gab es in der Regel Bodenfrost zum Monatswechsel Sept./Oktober. Davon waren wir zuletzt weit entfernt. 2018 verlief das übrigens ähnlich.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Peter,


    schön, dass du nach den Sporen geschaut hast. Bei Nummer 2 wäre das wie mit der ostfriesischen Nationalflagge: Weißer Adler auf weißem Grund! Ergibt nasse (junge) Hallimasch.:giggle: Wobei solche Jungpilze selten Sporen abgeben.


    Bei Nummer drei sehe ich ebenso nasse Nebelkappen (Clitocybe nebularis). Dazu passt auch der Sporenabwurf.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Cratie,


    ich war am Sonntag mal kurz in Wandlitz vorbei schauen. Mein Fazit: besser als nichts. Aber auch nicht mehr. Eine Handvoll Semmelstoppelpilze, zwei Flockies und ansonsten viele Dörrpilze. Interessant dürfte es in der Tat westlich einer Linie von Pankow gen Nord aussehen. Genau dort, wo letzten Dienstag das ergiebige Regengebiet durchzog.


    das sieht man sehr gut auf dieser Karte hier:

    Kalibr. Niederschlagsumme, letzte 7 Tage) vom 10.10.2021, 07:50 Uhr | Wetter von kachelmann.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Miteinander,


    ich hatte bei Nummer drei keinen Namen dran?! Gibt es denn etwas Anderes, was so oder ähnlich aussehen kann? Malone-Peter als alter Rätselprofi hatte es ja gleich erkannt. Der kleine Hinweis bezog sich auf den alten Namen Phaeolus schweinitzii.


    Der passende Rätselausschnitt könnte zum Beispiel so aussehen:



    Obwohl ich mir ganz sicher bin, dass den zum Beispiel beim OEPR mindestens 50% der Teilnehmer schon ohne Joker richtig erraten würden.


    GR Ingo

    Hallo Pilzfreunde,


    eigentlich habe ich die Nase voll von diesem Pilzjahr. Pünktlich zum meteorologischen Sommerende (23.08.) öffnete der Himmel seine Schleusen und verabreichte dem märkischen Sandkasten bei Müllrose knapp 100 Liter Wasser je Quadratmeter. Genau genommen waren es 88 Liter. In anderen Gegenden reicht so etwas auch für ein ausgewachsenes Hochwasser. Aber in Sandbüchsen verschwinden zur Not auch mal 300 Liter pro Tag, wenn der Grundwasserspiegel das zulässt.



    Zu diesem Zeitpunkt war ich ich jedenfalls guter Dinge und meinte, dass diese Pilzsaison eine außergewöhnliche werden könnte. Leider führte der überdurchschnittlich warme und trockene September dazu, dass das anfänglich vielversprechende Pilzaufkommen immer spärlicher ausfiel. Dank der guten Basisdurchfeuchtung gab es bis Ende September noch ganz gute Funde an Sommerarten zu verzeichnen. Mittlerweile sind die Böden aber derartig ausgetrocknet, dass die Saison der Herbstarten im Eimer ist. Daran wird auch der angekündigte Sprühregen nichts ändern, so er denn überhaupt kommt. Mann muss es halt nehmen, wie...g:(g:(g:(


    Jedenfalls gab es zum Monatswechsel hier und da noch einige interessante Sachen zu sehen. Zum Beispiel zwei Kollektionen von Rotfüsschen, die ihrerseits aber auch schon Trockenheitssymptome aufwiesen.



    Bei diesen hier sollte es sich, trotz schwacher Verfärbung, um starkblauende (X. cisalpinus) Rotfüße handeln. Bei uns in der Region mittlerweile eine Typusart, die gerne bei Kiefern fruktiziert.


    Über die anderen war ich etwas erstaunt.



    Die wuchsen in der Nähe von Eichen - auf Sand. Bedingt durch die Trockenheit ähnelten die Röhren denen von Hexenröhrlingen. Das Schnittbild offenbart aber die wahre Natur. Hier scheint die Dürre die typische Verfärbung im Bereich der Stielbasis verstärkt zu haben.

    Nach den karottenfarbenen Pünktchen brauchte man nicht lange suchen. Die gesamte Stielbasis inkl. Basalmyzel war karottenfarben.

    Falls es auf dem Gebiet nichts Neues gibt, sollte es sich dabei um Hortiboletus communis (korr.: engelii) handeln.


    Als Bonus hätte ich noch den Folgenden im Programm:



    Dabei fiel mir mal wieder ein, was man mit solchen Teilen für gemeine Schweinereien (Rätsel) herstellen könnte.

    Naja - immerhin habe ich genügend Ritterlingsbilder im Archiv. Vielleicht dann nächstes Jahr.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Miteinander,


    stimmt! A. gallica könnte hier auch gut hinkommen. Dass A. ostoyae nur an Nadelbäumen wächst, ist übrigens ein weit verbreiteter Irrweg. Ich hatte den schon an Eberesche, Pappel, Robinie, Buche, Ahorn und Birke. Neben Kiefern und Fichten natürlich.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Wastl,


    auf jeden Fall Bischofsmütze oder Vielgestaltige Lorchel. Eine von den Beiden. Der rosa Stiel tut nichts zur Sache. Leider oder zum Glück nur mit Mikroskop bestimmbar.


    Gruß Ingo

    btw.: Ich würde gern meinen Namen ändern, wird allmählich peinlich X/

    Hallo lieber Herthaner ähhm Mit-Berliner. Die Admins hier haben's eigentlich drauf. Einfach mal anschreiben. Obwohl - "Unioner" könnte momentan auch falsche Assoziationen wecken. So kurz nach den Wahlen. Also einfach mal ein rot-weisses Logo als Avatar anschaffen. Das verstehen auch die auswärtigen Besucher unseres Regional-Unterforums.


    :giggle::giggle::giggle:


    GR Ingo

    Hallo Miteinander,


    auch bei Täublingen ist es hilfreich, Fruchtkörper in verschiedenen Altersstadien abzulichten. Der linke könnte sowohl als auch sein, die rechten im Bild sowohl als auch oder auch nicht! bei solchen Anfragen ist immer auch die Angabe vom Standort und den Begleitbäumen von Vorteil. Damit könnte man eventuell schon Einiges eingrenzen bzw. ausschließen.


    Grüßlis Ingo

    Hallo Karl,


    das läuft bei mir noch unter der Variationsbreite von T. ustale. Zumindest jüngere FK von T. ustaloides kommen mitunter wie Cortinarien daher. Allerdings kann das witterungsbedingt differiern.


    Grüßlis Ingo

    Hi!


    Im Zweifel hilft genau dieses Merkmal. Wenn ausgewachsene - sprich sporenreife Fruchtkörper vorhanden sind - solten die Gattungen schon anhand der Lamellenfarbe deutlich erkennbar sein. Wenn die "Raslinge" dann rosa Lamellen haben, kann man sich den Sporenabwurf klemmen. Sind die Pilze noch so klein, dass keine deutlichen Merkmale erkennbar sind, sollte man sie einfach noch wachsen lassen.


    GR Ingo

    Hallo Jürgen,


    schön dass H. bubalinus mittlerweile einigermaßen anerkannt ist. Ich kann mich noch an Beiträge von vor ca. 10 Jahren in unserem antiken Forum erinnern, wo der Unterschied zu H. engelii/communis in Frage gestellt wurde. Wobei ich seinerzeit, unter Mißachtung der Mikroskopie, einfach nur den Farbtafeln von M. Nordeloos gefolgt war. Im Nachhinein scheint dann doch die rotblaue Verfärbung im Hut das treffende Makromerkmal gewesen zu sein. Karottenpünktchen im Bereich der Stielbasis wurden bei der Art ja hin und wieder auch mal beobachtet.


    Grüßlis Ingo

    Also ich nehme hier und da auch mal welche mit. Man könnte die Arten, so es sich denn wirklich um einen Komplex handelt, eventuell noch mit irgendwelchen Rüblingen verwechseln. Allerdings ist das Fleisch bei den Raslingen immer irgendwie stabil bis knorpelig. Ich erkenne die mittlerweile auch dann, wenn im Feld einzelne Fruchtkörper stehen.


    GR Ingo

    Hallo Florian,


    toller Beitrag! Die Wurzellorcheln hatte ich erst einmal. Dafür hatten die auch noch ihren Auftritt im Frühjahrsputzrätsel. Phellodon niger finde ich sehr plausibel. Bei mir sind auch schon welche aufgetaucht. Allerdings noch in sehr jungem Zustand.


    Grüßlis Ingo