Aufeinandertreffen mit Wildschweinen

Es gibt 53 Antworten in diesem Thema, welches 7.549 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Marcel.

  • Hallo Claudia,

    "Rückwärtsgang" ist sowohl bei Schweinen als auch bei Hunden ganz schlecht. Diesen Unfug sollte man unbedingt unterlassen!

    Am besten ist Stehenbleiben und bei Hunden unbedingt dagegen gehen oder das zumindest andeuten.

    Als 6 jähriger Bub wurde ich von einem Schäferhund attackiert. Dieser Schäferhund hatte schon mehrfach Menschen gebissen.

    Zuerst bin ich geflüchtet, dann erinnerte ich mich an den Ratschlag meines Vaters: "Dagegen gehen".

    Obwohl der Hund so ungefähr meine doppelte lichte Höhe hatte, hat er sofort abgedreht.

    Der Hund war übrigens über den hinteren Gartenzaun des Hauses seines Besitzers gesprungen und darum völlig unkontrolliert.

    Wer bei Begegnung mit Hunden in Schockstarre verfällt, bezahlt in der Regel damit, dass er gebissen wird, wenn der Hundebesitzer - wie üblich - sein Tier nicht angeleint hat.

    Eine Laufkollegin von mir hat eine Narbe am Bein von einer solchen Begegnung. Aus diesem Grunde läuft sie auch gerne mit mir in der Gruppe, weil der Hund mich als Rudelführer betrachtet und ich das im Griff habe.

    Auch das lärmend durch den Wald ziehen ist dringend zu unterlassen. Bei dem Krawall nehmen die Tiere dann nicht mehr war, wenn ein normaler Mensch unterwegs ist oder rennen in ein Auto. Menschen, die bei Begegnung mit Tieren in Schockstarre verfallen, sollten tunlich nicht alleine in den Wald gehen.

    Gerade wenn man im unbekannten Terrain unterwegs ist, ist es wichtig über eingeübte Verhaltensmaßnahmen zu verfügen.

    Ich mache zum Beispiel öfter Urlaub in den Brenta Dolomiten. Da gibt es freilebende Braunbären. Auch da konnte ich den Eindruck gewinnen, dass die Bären sehr wohl wissen, dass ich da bin. (Ich habe sie schon rufen gehört). Ich rechne dementsprechend an jeder Biegung im Prinzip damit, dass da ein Bär steht und falls das mal passieren sollte, weiß ich was ich tuen werde.


    Gruß,

    Marcel

  • Hallo Marcel,


    unangenehme Begegnungen mit Hunden kenne ich vom Lauftraining auch zu Genüge. Eine meiner Lieblingsstrecken habe ich zu meinen Läuferzeiten auch aufgegeben, da dort grundsätzlich eininge Prolls mit unkontrollierbaren Imponierhunden anzutreffen waren.


    Ich mache zum Beispiel öfter Urlaub in den Brenta Dolomiten. Da gibt es freilebende Braunbären. Auch da konnte ich den Eindruck gewinnen, dass die Bären sehr wohl wissen, dass ich da bin. (Ich habe sie schon rufen gehört). Ich rechne dementsprechend an jeder Biegung im Prinzip damit, dass da ein Bär steht und falls das mal passieren sollte, weiß ich was ich tuen werde.

    Am Risnjak-Nationalpark (Kroatien) konnten wir auch schon mal eine Bärenmutter mit Jungem beim Beerenfuttern am gegenüberliegenden Hang beobachten. Dazwischen lag eine Schlucht, so fühlten wir -und offenbar auch die Bärin- uns sicher.


    Unser Zimmerwirt in Crni Lug erzählte uns am Abend, daß die Braunbären den Touristenmüll als Nahrungsquelle entdeckt haben und in der Folge davon auch immer wieder aufdringlich werden. Vor solchen Bären gruselt mir ein wenig.


    Viele Grüße

    Ralph

  • Hallo Marcel,

    die von mir vorgeschlagenen Verhaltensweisen betreffen Nur unerwartete Wildschweinbegegnungen.
    Bei Hunden dagegen wäre ignorieren das Mittel der Wahl, Wenn Mensch dazu in der Lage ist. Im Übrigen gibt es bei Hunden keine allgemeingültigen Regeln. Dazu müsstest Du wissen, ob der Hund eine Dominanz- oder Angstaggression zeigt, oder ob er einfach nur spielen will==Gnolm7. Dieser Spruch der Hundehalter ist ja bekannt. Angst zeigen und weglaufen ist bei Hunden fehl am Platz. Zurückziehen kann aber im Einzelfall z.B. bei einer Angstaggression durchaus geboten sein. Ein weites Feld.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Hallo Marcel,

    Das Übelste war ein Rotweiler, der mich umwarf und dabei versuchte, mich in der Halsgegend zu beißen. Zum Glück sind Hunde allgemein dumm und Rotweiler zwar sehr schwer, aber unbeweglich.

    sorry, aber diese Aussage kann und will ich nicht so stehen lassen! Wie du vielleicht an meinem Profil unschwer erkennen kannst, bin ich Halterin dieser achso "gefährlichen und bösen" Hunderasse. Weder ist meine Hündin dumm, noch sind Rottweiler unbeweglich. Und mit Sicherheit wärst du nicht schneller auf den Beinen gewesen als sie. NUR hätte dich meine Hündin nicht attackiert, auch als Jogger nicht. Warum? Weil die "Dummen und Unbeweglichen" nicht vor der Leine laufen, sondern dahinter! Und die Taktik dich als "Rudelführer" zu zeigen, klappt sicher nicht bei jedem Hund und ich würde auch allen abraten sich so aufzuführen. Manche Hunde werden wohl beeindruckt von Dannen ziehen, alle sicher nicht, und im Schlimmsten Fall wirst du auch noch gebissen. Es tut mir leid, dass du so ein schlechtes Erlebnis hattest. Es kommt m.M. immer auf die Situation an egal ob Wild- oder Haustier. Lärm machen hilft da, langsamer Rückzug dort. Das kann man denke ich nicht allgemeingültig sagen. Mit Wild hatte ich auch schon Schreckmomente, wobei das Tier (zum Glück) immer weglief.

    LG Sandra

  • Hallo zusammen.


    Obwohl auch ich viel in Wäldern unterwegs bin, ist mir zum Glück noch kein Wildschwein untergekommen. Doch eine Begegnung mit einem Hasen (!) werde ich nicht vergessen.


    Ich marschierte nichtsahnend im Wald quer durch einen schmalen Streifen hüfthohes Gras. Den Hasen hatte ich nicht gesehen. Er mich wohl schon. Denn er hatte wohl erst versucht sich im Gras vor mir zu verstecken. Erst als direkt unter meinen Füßen etwas hochsprang und panisch weglief, bemerkte ich den Hasen. Ihm ist so weit nichts passiert, aber ich hatte meinen Schreck weg.


    Meine Begegnungen mit Hunden sind bisher alle glimpflich verlaufen. Inzwischen nehmen tatsächlich viele Hundebesitzer ihre Tiere vorbildlich an die Leine, wenn sie merken, dass jemand kommt. Wenn das nicht der Fall ist, oder gar der Hund alleine unterwegs ist, hilft nur, sich ruhig zu verhalten, das Tier zu beobachten, aber keinesfalls anzustarren. Dann merkt man schon, wie sich der Hund verhält. Für den Fall, dass er Aggressionen zeigt, würde ich lieber einen großen Bogen um ihn machen. Andernfalls gehe ich an ihm vorbei, ohne ihm viel Aufmerksamkeit zu zeigen, lasse dem Tier aber dennoch genug Platz.


    Wie Sandra schon schrieb, ist kein Hund von Geburt an "böse" und aggressiv. Das kommt immer darauf an, wie ihn sein Besitzer erzieht. Auch aus Hunden, die an und für sich keiner Fliege was zur Leide tun, könnte man aggressive Bestien machen. Anders herum werden (bleiben) so genannte "Kampfhunde", wenn man sie richtig führt, lammfromm.


    LG Matthias

    98 PC vorm APR 2021

    - 10 PC Startgebühr APR 2021

    + 4 PC zweitschnellster Jokerverballerer

    + 4 PC glatter Zwanzger

    + 4 PC lustiger Hiasl

    + 9 PC viertbester Zaunphahl

    = 109 Pilzchips



    Ohne den Pilz selbst in der Hand gehabt zu haben, ist eine 100%ige Bestimmung nie möglich. Keine Verzehrfreigabe übers Internet. Die gibt es nur beim Pilzsachverständigen/-berater/-kontrolleur vor Ort.

  • Hallo Sandra,

    ich "führe mich nicht als Rudelführer auf". Das ist Unfug. Ich habe geschrieben, dass ich von den Hunden als Rudelführer betrachtet werde!

    Als Rudelführer meines Rudels nichts seines.

    Ich stelle den Kontakt zum Hund her, um Probleme zu vermeiden und danach interessiert es den Hund zum Beispiel nicht ob hinten noch jemand kommt, der Angst vor dem Hund hat.

    Hunde haben ein gutes Empfinden für soziale Beziehungen und können die gut auf Grund des Verhaltens der Gruppe erschließen.

    Ich habe geschrieben "Dabei nimmt man eine Körperhaltung ein, die von dem Tier nicht als aggressiv empfunden wird."

    Wie kann man dann darauf kommen, dass ich mich als Rudelführer aufführe?

    Ich bin übrigens Läufer, die Bezeichnung "Jogger" ist schon eine schwere Beleidigung.

    Ich habe keinerlei Probleme mit Rottweilern, nur können sie halt auf Grund ihres Gewichtes erheblich mehr Schaden anrichten als ein Dackel.

    In dem beschriebenen Fall, war da niemand mit Leine, ein Besitzer in der Nähe war auch nicht auszumachen. Das Ganze spielte sich übrigens ca. 5 Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt ab.

    Ich hatte auch mal den Fall eines Großschnauzers, der spontan meinte, mir nur zum Spielen in die Seite springen zu müssen. Da ich Hunde beim Vorbeilaufen aber nicht direkt ansehe, sah ich ihn erst kurz vorher aus dem Augenwinkel kommen. Ich konnte das gerade noch ausbalancieren, aber bei der Masse von Hund hätte ich da auch böse stürzen und mir was brechen können.

    Ich habe auch sonst immer mal mit großen Hunden zu tun, neulich hatte ich Kontakt mit einem jungen Rottweiler, als ich mit der Gruppe aufs loslaufen wartete. Der Rottweiler wollte mich beschnuppern, seine Chefin wollte ihn nicht lassen - er sei ja ein Problemhund. Ich habe sie ermuntert ihn zu lassen. Er hat mich dann abgeschleckt.

    Leider zeigt aber die Erfahrung, dass der Hund sich schon kurz danach an diese Begegnung nicht mehr erinnert.

    Bei den intelligenten Schweinen reicht ein Kontakt und das Schwein weiß, dass es sich vor mir nicht fürchten muss.

    Große Hunde tendieren dazu Ihre Kraft in Form von frontalem Anspringen zur Geltung zu bringen und haben ein größeres Problem, wenn man dabei Ihren Gleichgewichtssinn stört, das ist ein bekanntes Mittel zum Abwehren von solchen Angriffen.

    Unten den Hunderten Rottweilern, denen ich in meinem Leben begegnet bin, war keiner, der in Punkto Beweglichkeit fitter gewesen wäre als ich und meine Beweglichkeit ist im Vergleich zu vielen anderen Menschen eher schlecht.

    Der beschriebene aggressive Hund konnte zum Beispiel auf mein Ausweichmanöver in keiner Art und Weise mehr reagieren und fiel erkennbar desorientiert wie ein nasser Sack zu Boden.

    Ich rollte mich ab, wie ich das mal vor vielen Jahren mal beim Judo gelernt habe und stand wieder.


    Gruß,

    Marcel

  • [...]

    Ich bin übrigens Läufer, die Bezeichnung "Jogger" ist schon eine schwere Beleidigung.

    [...]

    Stimmt, danach kommen gleich die Stockenten;)

    Oh je, ich habe keinen Marathon unter 4 Stunden geschafft - kurz vor den Stockenten also. Und nun drei Wochen lang war ich sogar eine Krückenente - nein keine Krickente, das sind eher Schwimmenten, sondern mit echten Krücken. Aber zumindest gehen geht wieder.

    Ich hatte übrigens beim "kurz vor dem Stockenten" Training fast nie Probleme mit Hunden, vielleicht weil ich fast immer einen an meiner Seite hatte, außer bei den langen Läufen. Das hielt mein (damals großer hässlicher) Hund für Tierquälerei. Er hat es geahnt bzw. an meinen Flüssigkeitsvorräten erkannt und am Gartentor beigedreht. Vielleicht habe ich aber auch einfach nichts an mir, was für Hunde von Interesse ist.

    Vielleicht einigen wir uns darauf, dass sich in der Regel das Problem mit Hunden am anderen Ende der Leine befindet.

    Dass "Große Hunde dazu tendieren, Ihre Kraft in Form von frontalem Anspringen zur Geltung zu bringen“, halte ich für eine bemerkenswerte These. Das muss ich mal mit unserer Verhaltenstrainerin diskutieren. Ich lerne immer gern dazu.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Oh je, ich habe keinen Marathon unter 4 Stunden geschafft - kurz vor den Stockenten also.

    Ich bin mittlerweile auch eher unterhalb der Stockenten angelangt...


    :gkopfkratz:

    Nix währet ewig, Hassi. Der Weg ist das Ziel und so lange die Kraft reicht, Pilze und Blumen zu bestaunen, ist alles gut. Ich bin ganz zufrieden damit, dass meine Beine wieder tun, wie sie sollen. Es ist ja nicht so, dass sich frau keine Ziele mehr setzt. Nur die Maßstäbe eben andere. Wenn man das akzeptiert, ist das Leben auch ohne lange Läufe ein recht erfreuliches. Und ehrlich gesagt, würde ich auch nicht mehr so viel Zeit für das Laufen verwenden wollen. Denn die fehlt dann zwangsläufig woanders.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Wie heisst es : Der Weg ist das Ziel.....

    Und den kann man auch langsam gehen - sieht man viel mehr.

    Und rennt nicht plötzlich in die Wildschweine.

    Grüße

    Norbert

    ------------------------------------------------------
    Pilzchips = 100 -5 APR 2015 +12 APR 2016 = 107 -7 Für APR 2017 = 100 + 5 APR 2018 =105 +5 APR 2019 =110+6 APR 2020=116+5+4 APR2021=125

    Pilzbestimmung im Netz ist keine Essfreigabe

    ------------------------------------------------------

  • Vorigen Sommer bin ich von einem kleinen Hund einfach so gebissen worden. Der Halter sagte das sein Hund keine Räder mag. Aha

    Ach, und deshalb hat der Hundehalter einfach so zugesehen, wie sein Hund Dich beißt? Damit Dich prompt die gerechte Strafe ereilt, wenn Du den armen Wauwau auch mit Deinem Drahtesel provozierst?


    Der Hund mag keine Räder. Interessant. Und darf deshalb wahllos Menschen beißen.


    Ich mag keine Hunde, die ihre Pfoten auf Kinderwägen legen und hineinschauen, egal, ob das Problem hinter einer nicht vorhandenen Leine postiert ist.


    Ich mag erst recht keine Hunde, die beißen. Ich wurde bisher genau einmal von einem Hund gebissen. Das hat der Hund nicht überlebt.


    Wenn ich in den Wald gehe, mache ich mir keinerlei Sorgen wegen Wildschweinen. Herumstreunende halb wilde Hunde sind da wesentlich problematischer.


    Ich mache zum Beispiel öfter Urlaub in den Brenta Dolomiten. Da gibt es freilebende Braunbären. Auch da konnte ich den Eindruck gewinnen, dass die Bären sehr wohl wissen, dass ich da bin. (Ich habe sie schon rufen gehört). Ich rechne dementsprechend an jeder Biegung im Prinzip damit, dass da ein Bär steht und falls das mal passieren sollte, weiß ich was ich tuen werde.

    Ja, da ist es schön. In der Brenta ist mir noch kein Bär begegnet, Aber gegenüber Richtung Adamello. Tief im letzten Jahrtausend. Wir dachten ja, von wegen Bären, den lassen wir uns doch nicht aufbinden, das können die erzählen, wem sie wollen.........

    Tja, und da stand er dann der Bär, einfach so hinter einer Biegung, mitten auf dem Weg, etwa dreißig Meter entfernt.

    Wir haben sicherlich maximal dämlich aus der Wäsche geschaut und blieben wie angewurzelt stehen, ganz langsam die Rucksäcke runter - ohne kann man schneller flüchten - und unauffällig die Eispickel losgefummelt.

    Das hat den Bären aber in keinster Weise tangiert, der hat uns noch nicht mal ignoriert und ist bald davon getrottelt.


    Ach ja, gefühlt war der Bär etwa vier Meter hoch und mindestens 1000 kg schwer, in Wirklichkeit aufgestellt auf die Hinterbeine wohl nicht länger als unsere Wenigkeit.

  • "Ich wurde bisher genau einmal von einem Hund gebissen. Das hat der Hund nicht überlebt."

    Klar, beinahe hätte ich es vergessen. Das schlimmste Raubtier, das je gelebt hat und lebt, ist der Mensch. Um es mit den alten Griechen zu sagen:

    "Es gibt viel Ungeheures, aber das Ungeheuerste ist der Mensch".

    Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Einen schönen Wochenanfang.

    Viele Grüße.

    Thomas

  • Wenn man das akzeptiert, ist das Leben auch ohne lange Läufe ein recht erfreuliches. Und ehrlich gesagt, würde ich auch nicht mehr so viel Zeit für das Laufen verwenden wollen. Denn die fehlt dann zwangsläufig woanders.

    Hi Claudia,


    was den enormen Zeitgewinn betrifft, hast Du natürlich Recht, aber für mich waren gerade die langen Läufe am Sonntagmorgen Entspannung pur. Zwei Stunden, in denen keiner was von mir will, wo Gedanken kommen und auch wieder vorbeiziehen, wenn ich sie nicht haben will. Das war immer so eine Art Meditation und fehlt mir zur Zeit definitiv.


    Liebe Grüße

    Ralph

  • Hallo Claudia,

    zum Glück macht das mit dem Frontalangriff nicht jeder große Hund. Wenn der das aber macht, muss man ihm das aber unbedingt abgewöhnen, denn so passieren die schweren Unfälle:

    Hund springt Kind an, Kind fällt, Hund beißt das Kind.

    Kleine Hunde, aber auch zum Beispiel Schäferhunde tendieren zum knäppen, wie das auf pfälzisch heißt. Das gibt dann wie bei meiner Laufkollegin eine Narbe, das ist unangenehm, aber daran stirbt man nicht.

    Bei uns sind auch schon Menschen mit Hund mit gelaufen und da gibt es vor allem zwei Probleme:

    1. Man muss die Hunde aktiv davon abhalten, Wild zu hetzen. Wenn die das mit einem Wildschwein versuchen, gibt es einen schwer verletzten oder toten Hund.

    Ansonsten rennt dann vielleicht ein Hirsch in ein Auto oder springt in eines hinein, wenn es ein Cabriolet ist.

    2. Sobald ein anderer Hund erscheint, muss der Läuferhund beigeholt werden. Ansonsten gibt es günstigenfalls eine Beller, schlechtestenfalls eine Beißerei.

    Gruß,

    Marcel

  • Also Hirsch im Cabrio stelle ich mir ganz erbaulich vor.:grofl:

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Also Hirsch im Cabrio stelle ich mir ganz erbaulich vor.:grofl:

    Das ist leider schon vorgekommen. Die Insassen fanden das nicht wirklich erbaulich.


    LG Matthias

    98 PC vorm APR 2021

    - 10 PC Startgebühr APR 2021

    + 4 PC zweitschnellster Jokerverballerer

    + 4 PC glatter Zwanzger

    + 4 PC lustiger Hiasl

    + 9 PC viertbester Zaunphahl

    = 109 Pilzchips



    Ohne den Pilz selbst in der Hand gehabt zu haben, ist eine 100%ige Bestimmung nie möglich. Keine Verzehrfreigabe übers Internet. Die gibt es nur beim Pilzsachverständigen/-berater/-kontrolleur vor Ort.

  • Ach, und deshalb hat der Hundehalter einfach so zugesehen, wie sein Hund Dich beißt? Damit Dich prompt die gerechte Strafe ereilt, wenn Du den armen Wauwau auch mit Deinem Drahtesel provozierst?


    Gesehen hat der Halter nicht wie sein Hund mich biss, es war eine ganze Gruppe von Menschen und Hunden dabei ,natürlich mitten auf dem Weg. . Ich ging abseits neben dem Rad und da kommt so ein Hund gaaanz langsam auf mich zu , ich dachte, der wollte gestreichelt werden, aber er biss ins Schienbein. Die Hose war nicht kaputt, die wollten erst glauben das der Hund gebissen hatte als ich den Stoff hochrollte. Nur die Zahnabdrücke, kein Blut.


    Der Hund mag keine Räder. Interessant. Und darf deshalb wahllos Menschen beißen.


    Ja, habe ich auch gedacht. Wenn da nun Kinder auf Rädern gwesen wären?


    Fremde Hunde sind zu mir oft seltsam, manche freuen sich wie verrückt wenn sie mich sehen und springen mich an.

    Dann hatte ich eine Zeitlang ein Glöckchen am Rad hängen, nur um den Fußgängern zu zeigen das ich hinter ihnen bin. Manche Hunde knurrten mich da an. Jetzt habe ich ein Rad mit LED und Anfangs wußte ich nicht wie man das Licht ausschaltet, war also immer an. Sehr ,sehr viele Hunde reagierten ängstlich auf das Licht und wollten nicht vorbei, vielleicht weil das Licht flackert beim schieben.( Schließlich zog ich einen Strumpf über das Licht)

    Mir sind Hunde egal, ich achte nicht speziell auf diese, ich mag die Halter nicht die alles zulassen.


    Auf der Egerheide hat mich auch mal was erschreckt. Bricht da ein Hirsch direkt vor mir aus dem Gebüsch und ein großer Hund kam hinterher. Ich war so geistesgegenwärttig das ich ich den Hund anschrie und der stoppte auch. Noch ein Anschiss und er trollte sich. Ich nahm an das er von der Hütte mitten im Wald kam, ich hörte aus der Richtung spielende Kinder.

  • Aus der Reihe "I Hired a Contract-Killer". ( Sorry Wutzi )

    Gestern kam der Anruf:

    5kg junge Wildsau (Braten, Gulasch und 1kg Filet) für 80 Euro. Das ist zwar nicht geschenkt, aber trotzdem recht günstig, wenn man es mit Preisen von Demeter- oder Bioland-Fleisch vergleicht.


    Wie bereits weiter oben gesagt, ist das eine prima Möglichkeit, die Öko- und Klimabilanz des eigenen Fleischkonsums zu optimieren und ich verweise nochmal auf den Wildbretfinder:

    Wild auf Wild |


    Liebe Grüße

    Ralph

  • Das sieht lecker aus! Danke, Ralph, für den Link, ich habe just im Nachbarort einen Anbieter gefunden. ==Gnolm8


    Interessante Berichte übrigens über Begegnungen mit Wildschweinen. Ich hatte auch zwei: Einmal hab ich sie vertrieben, einmal haben sie mich vertrieben. :gpfeiffen:


    Grüßle

    Heide

    Liebe Grüßle

    Heide



    ________________________________________________________
    Hier entlang gehts’ zu meinen Themen.

    Erebus-Pilzkalender 2019:


    ... 70 - 2 + 20 Mausis OsterBRrätzel - 2 Nobis Wirbelrätsel - 10 APR 2018 - 5 + 10 nochn-Pilz-Bilder-Rätsel = 81 + 2 von Unki - 2 APÄ-Spende = 81 - 10 APR 2020 = 71 - 1 Heilige Gral = 70 + 5 GnuspaGnolm = 75

  • Ich habe mal eine Wildschweinrotte während der Siesta im hohen Gras aufgeschreckt.

    Ein Höllenlärm und ich wie ein Junger rauf auf den Baum der da praktischerweise stand.

    Gesehen habe ich letztlich im hohen Gras kein einziges Tier, aber ausserhalb der Sichtweite sind sie noch minutenlang schimpfend rumgetrampelt.

    Ich bin lieber erst nach 10 Minuten wieder runter und mache seitdem in suspekten Gegenden vorsorglich genügend Geräusch.

    Seitdem hatte ich Begegnungen, aber nur mehr von der Ferne.


    Marcel, Du bist ja ein ganz harter Hund.

  • Ich habe mal eine Wildschweinrotte während der Siesta im hohen Gras aufgeschreckt.

    Ein Höllenlärm und ich wie ein Junger rauf auf den Baum der da praktischerweise stand.

    Gesehen habe ich letztlich im hohen Gras kein einziges Tier, aber ausserhalb der Sichtweite sind sie noch minutenlang schimpfend rumgetrampelt.

    Ich bin lieber erst nach 10 Minuten wieder runter und mache seitdem in suspekten Gegenden vorsorglich genügend Geräusch.

    Seitdem hatte ich Begegnungen, aber nur mehr von der Ferne.


    Marcel, Du bist ja ein ganz harter Hund.