Beiträge von Radelfungus

    Der Oktober war genauso mau wie der September:

    Salü,





    Und der August glänzte mit einer dreieinhalbwöchigen Trockenphase, nachdem bis Ende Juli bereits die durchschnittliche Ganzjahresregenmenge gefallen war.


    Letzteres hat alles nichts gebracht, außer ein paar Steinpilzen vor den Sommerferien, danach: Nichts, nichts, und nochmal nichts.


    In der Gesamtschau kein weltbewegendes Problem, Hauptsache gesund.

    Wenn wir gerade bei den Blümchen sind, hier der Schwalbenwurzenzian, ein Spätblüher, der im Gebirge auch noch zu herbstlicher Zeit farbige Akzente setzt:


    Hallo Radelfungus,


    das sieht doch nicht gruselig aus. Das ist höchste Architektenkunst! ;-)


    Björn

    So manches Architektenkunstwerk lässt man besser mit Efeu zuwachsen, dann ist es fürs Auge erträglicher.


    Als ich die Blätter meiner Frau hingehalten habe schrie sie nur: "Iiiiiiiiiiiiiiiigitt, geh´weg von mir."


    Aber Du hast recht, natürlich sind diese Sporenlager ein Kunstwerk der Natur. Leider bleibt so halt schon einiges von der Birnenernte auf der Strecke.

    Hallo,


    die Blätter sehen so bunt ja ganz hübsch aus:




    An der Blattunterseite ist´s dafür eher gruselig:



    Und in die Birnen will auch niemand mehr reinbeißen:




    Ein paar Häuser weiter stehen drei chinesische Wacholder herum...................:gaufsmaul:

    Ich habe Bilder gefunden von der Apfelblutlaus, die sehen dem Zeugs am Baum an ähnlichsten X(=O<X.


    Es sind nur wenige Stellen an den Aststummeln, die kürze ich jetzt mal und verbrenne das Holz.


    Mal schauen, was die nächsten Jahre so bringen.

    Hallo,


    ich habe am WE an einem Gravensteiner Apfelbaum die Wassertriebe rausgeschnitten und dabei sind mir folgende Strukturen aufgefallen:


    Kennt das jemand? Ist das ein Pilz? Macht das den Baum kaputt?


    Was tun? Lassen oder dahinter rausschneiden, Richtung Stamm?


    Grazie mille.

    Guten Abend,


    trotz wohlig befriedlichem Niederschlagsprofil bis Ende Juli, sogar bis dahin mit Überschreitung des langjährigem Gesamtjahresdurchschnitts in nur sieben Monaten läuft die Pilzsaison absolut bescheiden: Man findet so gut wie nichts, heute gar nichts, bis auf Fliegenpilze mit Trockenheitssprengungen:



    Heute hat es nach längerer Zeit mal wieder drei Liter auf den Quadratmeter geregnet, mit Unterbrechungen. Ein netter Verdunstungsschutz für die oberen Blätter. Mehr aber auch nicht.

    Moin,


    tja, das ist so eine Sache, mit dem Kofferraum voller Steinpilze.


    So viele besetzte Sitzplätze kann das Auto gar nicht haben, dass das als legal durchgeht. Womöglich sind 90% der Masse dann auch noch vermadet/ungenießbar, das wäre mal besser im Wald und auf der Wiese geblieben. Das Bußgeld darauf ist trotzdem fällig. Egal, ob das verwertbare Volumen auch in einen normalen Pilzkorb gepasst hätte.


    Es gibt Tage - aber die sind sehr rar - da findet man als Einzelgänger so viele Fruchtkörper, dass man sie mit den nur zwei zur Verfügung stehenden Armen kaum tragen kann. Es gibt aber auch Tage, da streicht man mit der ganzen Sippschaft durch den Wald, und es lohnt sich danach nicht einmal, die Pfanne auf den Herd zu stellen.


    Wir sammeln in der Gesamtschau nicht mehr, als wir das Jahr über essen, und das mit sachter Frequenz. Mal liegen wir über der erlaubten Menge, meistens aber auch darunter.


    Zeitgenossen, die gewerblich sammeln und unter der Hand an die Gastronomie verkaufen, als Einzelgänger oder als Bande, mag man verdammen. Andererseits hat man auch nichts dagegen, das Gericht XY mit Waldpilzen zu ordern, oder auf dem Wochenmarkt Pfifferlinge und Steinpilze zu kaufen (wir machen das natürlich nicht).


    Mit extraordinären Fundmengen zu prahlen, das ist halt normal bei Facebook, und wir alle freuen uns ja über eine erfolgreiche Ausbeute.

    Hi,

    schau mal ob Du in den Astgabelungen dunkles Sporenpulver erkennen kannst, sonst sind die Korallen (Ramaria). Können die Fruchtkörper jung auch weiß gewesen sein?

    LG Karl

    Hallo Karl,


    ich habe das Ding nur ein paar Sekunden gesehen, meine Frau hat gedrängelt.


    Und bis ich da wieder vorbeikomme hat´s bestimmt der Wind verblasen.

    Einen schönen Wochenanfang allerseits,


    am Wochenende sah ich dieses Gebilde hier:



    Es wuchs im Gras am Waldrand, vielleicht auf vergrabenem Holz, drumherum waren Fichten und die eine oder andere Kiefer. Der Ast auf dem Bild hat keinen Bezug zum Gewächs, sondern wurde zur Freistellung positioniert.


    Ich tappe da im Dunkeln und bin bereits hier und jetzt für Erhellung dankbar.

    Moin,


    nachdem die zweite Julihälfte fast schon unangenehm trocken war - es fielen immer nur geringe Niederschlagsmengen, so etwa zum Blätter und Grashalme befeuchten - fängt der August gut an:

    Guten Abend,


    sodele, der August endet, wie er angefangen hat:

    Zwischendrin fielen allerdings nur ca 15 Liter verteilt auf homöopathische Einzeldosen. Deshalb ist es bisher auch noch Essig mit brauchbarem Pilzwachstum.


    Na ich hoffe mal, dass es nun mit wieder steigenden Temperaturen und frisch gewässerten Wiesen und Wäldern etwas anschiebt.