Beiträge von Radelfungus

    Hallo Pablo,


    die Becherlinge auf meinen Fotos wurden nicht mikroskopiert.


    Aber da standen halt so Schilder herum, die auf den zinnoberroten Kelchbecherling hinwiesen.

    Der Albverein hat´s auch geschrieben, und der hiesige PSV hat´s unserem Käsblättle diesen Winter so gesagt.


    Hätte ich da ein paar Quadratmillimeter abzwicken dürfen? Ich komme da frühestens in zweieinhalb Wochen wieder hin, weil ab übermorgen ist erstmal Skifahren angesagt.

    Bilder von verschiedenen Vögeln :


    Buntspecht

    Salü,


    wenn wir´s gerade von Vögeln im Allgemeinen und Spechten im Besonderen haben............da hätte ich noch einen solchen, der meist für einen Buntspecht gehalten wird, aber keiner ist.

    Sondern ein Mittelspecht (Leiopicus medius):



    Auf zwanzig Buntspechte kommt ein Mittelspecht. Er ist etwas kleiner als der Buntspecht, das Bäuchlein ist nur sanft rosa gefärbt, und statt einem roten Nacken wie der Buntspecht hat er einen roten Scheitel.

    Es gibt noch ein paar Unterschiede, aber da bin ich zu wenig ornithologisch kompetent.


    Die Bilder könnten etwas schärfer sein, aber so ist das halt mit 500 mm aus der Hand durch eine schon lange nicht mehr geputzte Fensterscheibe.


    Als Beifang hat sich ein Gebirgsfink auf die Fotos geschlichen.

    die vermüllung der wälder nimmt leider zu!

    Hallo,


    ganz schlimm ist es in Wäldern, die sich in Privatbesitz befinden. Manche Waldschrate meinen, nur weil es der eigene Grund und Boden ist könnten sie alles vom Bauschutt über die Gartenabfälle bis zum Hausmüll in den Wald kippen :cursing: .

    Hallo Pablo,


    ich habe die Zinnoberroten diesen Winter - der bisher eigentlich keiner ist - an vier verschiedenen Standorten gefunden. Dreimal an Nordhängen, einmal durchaus üppig an einem Südhang (!).

    Immer nur von der Talsohle bis ca 30 Hm aufwärts, also dort, wo zu allerletzt die Feuchtigkeit mangelt.

    Der Untergrund war immer locker, geröllig und kalkig, Schwäbische Alb eben.

    Mit wasserführender oder ehemals wasserführender Tallage, bei der das Flussgewässer über Jahrtausende auch sommers gekühlt und befeuchtet hat.


    2020 scheint zumindest bei uns hier ein gutes Jahr für die Kameraden zu sein, hoffentlich gibt´s dann nicht weniger Steinpilze im Herbst.

    Buena sera,


    das Wolfstal ist ein nördliches Seitental des Großen Lautertals, relativ schattig und felsig.

    Gleich nach dem Wanderparkplatz wird man eingenordet, was man zu erwarten hat:




    Wie versprochen war es dann auch. Hunderte, Tausende, ohne vom Weg wegzugehen. Eine kleine Auswahl:



    Dann hat es im Wolfstal noch herdenweise Märzenbecher, eines der größten zusammenhängenden Vorkommen im Wilden Süden :




    Auch fleißige Spechte sind dort wohnhaft:



    Kennt den hier jemand? Da ist auch etwas gefrorenes Wasser mit dabei.



    Es gab das immer gern gesehene Haareis:



    An der Lauter fanden sich dann Graugänse, welche keinem Gänsehirt oder Bauernhof zugeordnet werden konnten:




    Die Wasserführung des Flüsschens war recht üppig, so dass teilweise die Wiesen überflutet wurden:



    Von der Donau her ist auch hier schon lange der Biber heimisch:



    Die Ableitung des Lauterwassers, der Lauterviadukt war bis zum Überlaufen gefüllt, sehr zur Freude der Turbinen in der Laufenmühle :


    Die Stelle muss ich mir mal bei klirrendem Frost anschauen.




    Es fanden sich reichlich Judasohren:




    An einem liegenden Ast am Wegesrand der goldgelbe Zitterling und seine weiße Variante (?):




    Auch in diesem entlegenen Winkel Baden-Württembergs hatte Sabinchen ihre Visitenkarte hinterlassen:




    Und selbst für Leute, die etwas unbeholfen im Umgang mit der Natur sind, ist hinreichend gesorgt:



    Hat Spaß gemacht, in diesem Sinne eine angenehme neue Woche.

    Hallo, Radelfungus!


    Wenn der Gelbe Pilz an einem Rotbuchenast sitzt, dann ist das schon ein Zitterling (Tremella). An Nadelholz wäre auch noch eine Riesen - Gallertträne (Dacrymyces chrysospermus) möglich.
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist es dann (wenn Ast von einem Laubbaum) Tremella mesenterica (agg.), denn Tremella aurantia ist ein Parasit von Stereum hirsutum und bildet die Fruchtkörper normalerweise direkt auf den Fruchtkörpern des Wirtspilzes. Tremella mesenterica (agg.) ist ein Parasit auf Peniophora - Arten, und sitzt oft nicht direkt auf deren Fruchtkörpern.



    LG, Pablo.

    Hallo Pablo,


    ja, es war Rotbuche, ziemlich sicher.

    Sodele,


    heute am späten Nachmittag bin ich - aus einer anderen Himmelsrichtung - nochmals an die Stelle mit den roten Becherlingen gegangen, um zu schauen, ob sie gewachsen sind.

    Leider war das Licht schon knapp, der Blitz wollte nicht so recht, dennoch ein paar Bilder:



    Mittendrin wuchs noch ein kleines hellorange-gelbliches Becherchen, Durchmesser ca 12mm, mit längerem weißen Stiel, kennt den jemand? :


    Die -8°C letzte Nacht waren dem Löwenzahn schnuppe:


    Während sich die Sonne zum Schlafe bettete.........



    ........geruhte der Mond aufzugehen:


    Ein schönes Wochenende allerseits.

    Hatte die Info mehrfach im Internet gelesen und dachte, dass nur dann die Wirkstoffe freigesetzt werden, wenn ich das Ganze länger koche.

    Moin,


    hm, ob das längere Kochen den Wirkstoffen wirklich gut tut, oder sie womöglich verändert oder abschwächt :gkopfkratz: ?

    Hallo Radelfungus, wir haben die roten Gesellen bei uns jedes Jahr und ich bin immer wieder von neuem beeindruckt. Eine exakte Bestimmung geht nur übers Mik. Wenn es dort noch Linden gibt, kommt sogar noch der S. jurana ins Spiel.


    Man muss nicht alles bestimmen !

    Tolle Funde.

    Grüsse Stephan

    Hallo,


    hier sind die drei Kameraden gut beschrieben: sjuran.php


    Der Markus Enderle trennt ja gar nicht zwischen S. jurana und S. coccinea, sondern benamst als S. emarginata.

    Hallo Stefan,


    Hm, da standen halt so Schautafeln herum, vom Landkreis oder der Naturschutzbehörde, da wurde behauptet, das sei der zinnoberrote Kelchbecherling. Ob´s stimmt ? Sei´s drum, so oder so, unheimlich schön sind sie, egal wie sie heißen.


    Zum Mikroskopieren fehlt mir leider das Mikroskop, und zum Interpretieren dessen, was ich da sehen würde leider die entsprechende mykologische Kompetenz ;(.

    :ghurra:Jippie :ghurra:,


    endlich habe ich mal selbst welche gefunden, zinnoberrote Kelchbecherlinge:




    Dann gab´s noch ganz frühe Märzenbecher, und alte Nester von Eichenprozessionsspinnern:



    .......Judasohren......




    ......keine Ahnung-Erdsterne, Durchmesser ca 10mm.....


    .......Weidenkätzchen......



    ........viel zu frühe Bienchen auf Schneeball......



    .......keine Ahnung - Trameten........



    ......und für die Allergiker unter uns ist auch schon wieder gut gesorgt: