Beiträge von Radelfungus

    So, in der Mittagspause kurz an eine andere Stelle geradelt, ein seit 50 Jahren aufgelassener Steinbruch, und auch dort Kühchenschellen zuhauf.

    Man muss schon schauen, dass man nicht drauf tritt:




    Wobei die -7°C der letzten Nacht nicht allen von den Schönheiten gut getan haben:


    Hallo Radelfungus,

    danke für deine Informationen. Immer wieder schön die Berge. Im Allgäu kenn ich nur das Nebel- und das Rubihorn, wobei ich immer davon ausgegangen bin, dass ersteres das höchste im Allgäu sei.

    VG

    Thomas

    Da wäre das Rubihorn:


    Hallo Radelfungus,

    wo sind die schönen Bilder entstanden?

    VG

    Thomas

    Hallo Thomas,


    Bild 1 zeigt die Krottenköpfe südlich von Oberstdorf, der Große Krottenkopf ist der höchste Allgäuer, von der B19 durch die Windschutzscheibe fotografiert .


    Bild 2 ist der Hohe Ifen im Kleinwalsertal.


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    Da hätte ich noch die Hochkünzelspitze (links) und den Zitterklapfen (halbrechts) im Lechquellengebirge:


    Hallo Pablo,


    die Becherlinge auf meinen Fotos wurden nicht mikroskopiert.


    Aber da standen halt so Schilder herum, die auf den zinnoberroten Kelchbecherling hinwiesen.

    Der Albverein hat´s auch geschrieben, und der hiesige PSV hat´s unserem Käsblättle diesen Winter so gesagt.


    Hätte ich da ein paar Quadratmillimeter abzwicken dürfen? Ich komme da frühestens in zweieinhalb Wochen wieder hin, weil ab übermorgen ist erstmal Skifahren angesagt.

    Bilder von verschiedenen Vögeln :


    Buntspecht

    Salü,


    wenn wir´s gerade von Vögeln im Allgemeinen und Spechten im Besonderen haben............da hätte ich noch einen solchen, der meist für einen Buntspecht gehalten wird, aber keiner ist.

    Sondern ein Mittelspecht (Leiopicus medius):



    Auf zwanzig Buntspechte kommt ein Mittelspecht. Er ist etwas kleiner als der Buntspecht, das Bäuchlein ist nur sanft rosa gefärbt, und statt einem roten Nacken wie der Buntspecht hat er einen roten Scheitel.

    Es gibt noch ein paar Unterschiede, aber da bin ich zu wenig ornithologisch kompetent.


    Die Bilder könnten etwas schärfer sein, aber so ist das halt mit 500 mm aus der Hand durch eine schon lange nicht mehr geputzte Fensterscheibe.


    Als Beifang hat sich ein Gebirgsfink auf die Fotos geschlichen.

    die vermüllung der wälder nimmt leider zu!

    Hallo,


    ganz schlimm ist es in Wäldern, die sich in Privatbesitz befinden. Manche Waldschrate meinen, nur weil es der eigene Grund und Boden ist könnten sie alles vom Bauschutt über die Gartenabfälle bis zum Hausmüll in den Wald kippen :cursing: .

    Hallo Pablo,


    ich habe die Zinnoberroten diesen Winter - der bisher eigentlich keiner ist - an vier verschiedenen Standorten gefunden. Dreimal an Nordhängen, einmal durchaus üppig an einem Südhang (!).

    Immer nur von der Talsohle bis ca 30 Hm aufwärts, also dort, wo zu allerletzt die Feuchtigkeit mangelt.

    Der Untergrund war immer locker, geröllig und kalkig, Schwäbische Alb eben.

    Mit wasserführender oder ehemals wasserführender Tallage, bei der das Flussgewässer über Jahrtausende auch sommers gekühlt und befeuchtet hat.


    2020 scheint zumindest bei uns hier ein gutes Jahr für die Kameraden zu sein, hoffentlich gibt´s dann nicht weniger Steinpilze im Herbst.

    Buena sera,


    das Wolfstal ist ein nördliches Seitental des Großen Lautertals, relativ schattig und felsig.

    Gleich nach dem Wanderparkplatz wird man eingenordet, was man zu erwarten hat:




    Wie versprochen war es dann auch. Hunderte, Tausende, ohne vom Weg wegzugehen. Eine kleine Auswahl:



    Dann hat es im Wolfstal noch herdenweise Märzenbecher, eines der größten zusammenhängenden Vorkommen im Wilden Süden :




    Auch fleißige Spechte sind dort wohnhaft:



    Kennt den hier jemand? Da ist auch etwas gefrorenes Wasser mit dabei.



    Es gab das immer gern gesehene Haareis:



    An der Lauter fanden sich dann Graugänse, welche keinem Gänsehirt oder Bauernhof zugeordnet werden konnten:




    Die Wasserführung des Flüsschens war recht üppig, so dass teilweise die Wiesen überflutet wurden:



    Von der Donau her ist auch hier schon lange der Biber heimisch:



    Die Ableitung des Lauterwassers, der Lauterviadukt war bis zum Überlaufen gefüllt, sehr zur Freude der Turbinen in der Laufenmühle :


    Die Stelle muss ich mir mal bei klirrendem Frost anschauen.




    Es fanden sich reichlich Judasohren:




    An einem liegenden Ast am Wegesrand der goldgelbe Zitterling und seine weiße Variante (?):




    Auch in diesem entlegenen Winkel Baden-Württembergs hatte Sabinchen ihre Visitenkarte hinterlassen:




    Und selbst für Leute, die etwas unbeholfen im Umgang mit der Natur sind, ist hinreichend gesorgt:



    Hat Spaß gemacht, in diesem Sinne eine angenehme neue Woche.

    Hallo, Radelfungus!


    Wenn der Gelbe Pilz an einem Rotbuchenast sitzt, dann ist das schon ein Zitterling (Tremella). An Nadelholz wäre auch noch eine Riesen - Gallertträne (Dacrymyces chrysospermus) möglich.
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist es dann (wenn Ast von einem Laubbaum) Tremella mesenterica (agg.), denn Tremella aurantia ist ein Parasit von Stereum hirsutum und bildet die Fruchtkörper normalerweise direkt auf den Fruchtkörpern des Wirtspilzes. Tremella mesenterica (agg.) ist ein Parasit auf Peniophora - Arten, und sitzt oft nicht direkt auf deren Fruchtkörpern.



    LG, Pablo.

    Hallo Pablo,


    ja, es war Rotbuche, ziemlich sicher.