Beiträge von Radelfungus

    Hallo Stefan,


    beim 2. wäre ein Blick auf die Unterseite spannend.

    Ja. Klar.


    Diesen Hinweis habe ich befürchtet - und deshalb vorab versucht, den Baumstamm um 90° zu hurgeln, weil ich derzeit nicht so einfach so tief runterkomme und meine Kamera das belichtungstechnisch eh nicht rafft. Und weil an der Stelle einige Hundehaufen lagen und ich mich auf dem Rücken da nicht reinlegen wollte.


    Der Baumstamm hat meine Bemühungen aber nicht einmal ignoriert.


    Ist es ethisch unbedenklich, den Pilz vom Baumstamm zu trennen, um die Unterseite zu fotografieren?

    Guten Abend,


    ich wollte heute des Nachmittags bei sehr unangenehmen und schwülen 29,5°C, das auch noch im Schatten, meinem Schwiegerpapa seinen Anhänger zurückbringen, und bei der Gelegenheit nach der vor Jahren vom Sturm umgeschmissenen Rotbuche schauen:


    ......für mich KeineAhnung-Pilze...............da sah ich auf dem Rückweg, weil ich wegen der Sauhitze nicht quer über die freie Wiese stapfte, sondern mich im Schatten am Waldrand entlang bewegte eine Ansammlung von Roten Waldvögelein, für mich ein Erstfund:


    Ich konnte mich kaum satt sehen und habe mich vor Verzückung bald gar nicht mehr weggetraut.


    Hoffentlich trampeln da nicht irgendwelche Ignoranten drüber, und hoffentlich jagt nicht irgendeine dilettantische Landkreisverwaltung eine gefräßige Schafherde zur Unzeit an die Stelle.


    Ich nehme das jetzt zum Anlass, in diesem Faden heimische Orchideen im näheren Umkreis zu posten.


    Fortsetzung folgt.

    Boah, da bin ich ja auf Deine Fundberichte in naher Zukunft gespannt :gkrass:

    Bisher nichts Spektakuläres.


    Ein paar Lärchenröhrlinge:


    .............Parasole......:


    .................und so knubbelige Boviste:


    Keine Pfifferlinge, keine Sommersteinpilze, aber die gab es hier noch nie.

    Ahoi,


    da habe ich was aus der Fraktion der Flatteriche.


    Fest steht, es ist ein Scheckenfalter. Die Scheckenfalter können ja sehr gemein sein bei der Benamsung.


    Ich tendiere zum Östlichen Scheckenfalter (Melitae britomartis), lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Was meint Ihr dazu?


    Afrika ?


    Nein, nein, nur vom hinterm Gartentürchen nach Westen über die Alb geknipst.


    Ein Stündchen vorher sah das noch so aus:

    Gibt sicherlich auch nicht viele Frösche für die armen Dinger.

    Mögen Störche auch Schnecken?


    Ich hätte welche anzubieten, die an meinen Stauden rumfressen:


    ......und sich auch noch hemmungslos gelüstiger Vermehrung hingeben:

    Ich danke euch, werde mich morgen mal an den Vermieter wenden. Wir haben auch zwei kleine Kinder (2 und 5 Monate) und dies ist unser einziges Bad... Bin mal gespannt was dabei rum kommt...

    .........eine nervige Baustelle, und Trocknungsarbeiten im Haus.

    Hallo,


    was das für ein Pilz ist weiß ich nicht, aber das werden die Profis hier schon auflösen.


    Ich kann nur sagen, dass die Fuge zwischen Wand und Boden für ein Bad die reinste Katastrophe ist. Das wird von Duschtasse zu Wand nicht arg viel besser sein und sieht nach unangenehm viel Arbeit aus.

    Nun ist der Amslerich ganz alleine für die Befüllung der hungrigen Schnäbel zuständig

    So, kurzes Update, der Amselpapa hat es gut erledigt, alle vier kleinen Amseln haben das Nest fliegend verlassen.


    Hier das letzte Mädel auf dem Nestrand:


    Die hat sich etwas ungeschickt angestellt, der erste Flugversuch endete in einem leeren Pflanzgefäß, hier mit leicht frustriertem Blick:


    Aus dieser misslichen Lage konnte der Lady geholfen werden, nun hopst sie mit den anderen im Garten umeinander.

    Es gab Türkenbund-Lilien

    Yep, die Türkenbunde legen gerade los, ein wahres Fest, dafür habe ich heute Nachmittag sogar kurz meine Schicht unterbrochen:


    Hier mit einem ihrer natürlichen Feinde, dem Lilienhähnchen, welches frecherweise nicht davor zurückschreckt, sich vollkommen schamlos in der Öffentlichkeit zu vermehren:


    Die Viecher kennen leider kein Pardon und schädigen die Pflanze an Blatt:


    ..........und Blüten:


    Als ob die Türkenbunde nicht schon genug mit Rotwildverbiss, Orchideenräubern und gedankenlos durch die Natur bolzenden E-Bikern zu tun hätten..............



    Man muss echt vorsichtig sein, wo man die Hufe hinsetzt:

    Hallo Peter,


    "...in der Familie der Orchideen sind mehr natürliche (!) Kreuzungen bekannt als in allen anderen Pflanzenfamilien zusammen" (Sebald, Seybold, Philippi, Wörz : Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs....")


    Das ist wirklich nicht einfach, mit den verschiedenen Knabenkräutern und ihren Kreuzungen.


    Teils hat es sogar am selben Stengel diverse Blütenformen, das habe ich erst wieder vor ein paar Tagen an einem Ragwurzbestand gesehen.


    Ich habe es schon mehrfach erfahren, dass selbst promovierte und habilitierte aktive Botaniker die Orchidee nicht benamsen konnten.


    Mittlerweile finde ich mich damit ab, dass ich nicht jede heimische wilde Orchidee korrekt und eindeutig benennen kann, wunderschön ist ein jedes solches Exemplar auch ohne diesen Akt.

    und ich muss sagen, ich mag ja grüne Punkte...

    Ja, so grüne Punkte haben was für sich.


    Wobei blaue Flächen auch nicht zu verachten sind:



    Ich bemühe mich ja immer, tolerant zu sein, und in diesem Sinne werde ich auch das hinnehmen, ohne zu hadern und zu lamentieren.

    Wir müssen unbedingt mehr Wild essen. Vor ein paar Tagen sagte ich noch zu meiner Frau, es ist höchste Zeit für einen Rehbraten.

    Apropos A****löcher: An einem Gewässer in der Nähe von Ulm hat jemand die Bruthöhle eines Eisvogels mit Steinen zugemauert. Ein Elternvogel und die Brut konnten nur noch tot geborgen werden.

    Wie das denn? Nur die Steine davor geschichtet, oder richtig fachmännisch mit Sand und Zement den Speis angerührt und zugemörtelt? Das wäre ja noch richtig Arbeit gewesen.


    Im Mittelalter haben die Herrscher ihre Widersacher mitunter auch eingemauert und ihrem Schicksal überlassen, das wäre eine gerechte Erfahrung für den Eisvogelhasser :gaufsmaul:.

    Moin,


    so, von Donnerstag bis Samstag Abend hat es schlappe 6 Liter geregnet, das war sehr zäh, man musste die Wolken quasi schütteln, dass sie etwas hergaben.


    Letzte Nacht bis gerade eben sind dann nochmals 21 Liter dazu gekommen, da kann man was mit anfangen:


    Morgen soll es trocken bleiben, und am Dienstag sollen wieder Regenfälle einsetzen. Immer her damit .

    Auch schon gehört ?

    Vögel füttern nur im Winter wenn alles gefrohren ist und die Vögel sonst nichts mehr anderes in der Natur finden.

    Gehört schon. Das ist aber mittlerweile nicht mehr richtig.


    Gerade zur Brutzeit sind die Vogeleltern froh, wenn sie eine verlässliche Futterquelle für sich haben, die paar Würmer und Insekten die sich noch finden gehen dann gänzlich an den Nachwuchs im Nest, und genau so soll es sein.


    Die Vier hier fressen nämlich ganz schön was weg:




    Da muss sich die Amselmama auch mal entspannen und Gefiederpflege betreiben:

    So ist das halt mit den Mädels, dauernd am Rumzupfen................



    Derweil schaut der Amselpapa wohlwollend zu:


    Dumm nur, wenn dann auf einmal die Amselmama einfach so tot vom Baum fällt:


    Nun ist der Amslerich ganz alleine für die Befüllung der hungrigen Schnäbel zuständig, da ist er ganz froh, wenn er weiß, wo es zwischendurch für ihn eine Stärkung gibt.

    Hallo,


    ich habe den Eindruck, dass sich die Jungvögel dieses Jahr ziemlich dackelhaft anstellen.


    Dieses junge Kernbeißermädel zum Beispiel schläft am helligen Tage während dem Futtern ein und bleibt einfach so hocken, als ob es weder Katzen noch Elstern geben würde:



    Als zwei Elstern einen Angriff starteten haben wir diese mit körperlicher Präsenz abgewehrt, die kleine Kernbeißerin hat´s nur peripher zur Kenntnis genommen und ihren Ruhemodus weiterhin im Apfelbaum verlängert: