Hallo, Besucher der Thread wurde 369 aufgerufen und enthält 10 Antworten

letzter Beitrag von Beorn am

> 0

  • Guten Abend!


    "Größer Null" ist immerhin nicht nichts. Aber insgesamt schon sehr, sehr wenig. Kein Wunder, wenn es so dermaßen trocken hier in der Region ist.

    Da fehlt so viel Regen in diesem Jahr und das Defizit des letzten jahres scheint sich auch noch auszuwirken (wurde ja nie "ausgeglichen").

    Die letzten tage an ganz verschiedenen Standorten in welchselnden Besetzungen rannten mir trotzdem ein paar Pilze vor die Linse. Zumeist Einzelgänger.


    Es reicht, um auch mal eine kleine Mahlzeit zusammen zu bekommen, aber acuh dafür muss man weit laufen.

    Nicht im Bild ein paar Flockis, ein (1!) brauchbarer Sommersteinpilz, Sklerotienporlinge, ein (1!) Schwarzblauender Röhrling, Fuchsige Scheidenstreiflinge, Pantherpilze, drei (3!) stecknadelkopfgroße Pfifferlinge und einige Büschel Lungenseitlinge hier und da.


    Ansonsten Goldröhrlinge (Suillus grevillei von der blauenden Fraktion):


    Dorniger Stachelbart (Hericium cirrhatum) an Hainbuche, Einzelgänger:


    Perlpilze (Amanita rubescens):


    Ziegelroter Risspilz (Inocybe erubescens), Einzelgänger:



    Netzhexen (Suillellus luridus):



    Graue (Amanita excelsa var. spissa):


    Eine Birkenrotkappe (Leccinum versipelle), Einzelgänger:


    Ein Elfenbeinröhrling (Suillus placidus), Einzelgänger:


    Und ein arg komisch gefärbter Grasfrosch (Rana cf temporaria):



    In der Farbe hatte ich den noch nie gesehen. Wobei die Art farblich ja anscheinend sehr variabel ist. Komisch nur: Zu der ungesund wirkenden Färbung kommt noch ein seltsamer, schwer zu erkennender grünlichschleimiger Fleck am Ansatz des rechten Hinterbeines (zweites Bild vergrößern, rechte Bildhälfte).
    Hoffentlich nicht krank, weltweit haben ja Amphibien erste Probleme mit einem aggressiv sich verbreitenden Pilz (bzw. wohl mehrere Arten?), bzw. sind anfälliger geworden durch den Artenschwund (fehlende Konkurrenzsituation auch unter Parasiten) und den Individuenschwund einzelner Arten (vorwiegend durch Vergiftung und Biotopzerstörung).



    LG; Pablo.

  • ... Naja, Pablo, da hast Du immerhin mehr gefunden als ich vorgestern. Obwohl viel zu trocken hat es hier in letzter Zeit immer wieder mal schön geregnet. Trotzdem noch nicht einen Sommersteini.

  • Hallo Pablo,


    mach doch deine Funde nicht schlechter als sie sind. Einen Stachelbart, egal welchen, habe ich noch nie zu Gesicht bekommen, den Elfenbeinröhrling bestimmt seit 25 Jahren nicht mehr und die letzte Birkenrotkappe vor über einem Jahr. Bei dir war es doch im Allgemeinen in den letzten Jahren viel zu trocken. Woher soll denn da irgendein Massenvorkommen kommen?. Du wohnst eben speisepilztechnisch in der falschen Gegend. Bei mir war wegen der Tockenheit in den beiden letzten Tagen auch nicht mehr viel los aber gerade hat es angefangen zu regnen. Das sollte helfen.


    VG Jörg der übrigens schon genug Pilzvorrat für den kommenden Winter eingefrostet hatg:D.

  • Hi Pablo,


    hättest mit ins Cesky Rai kommen sollen. Da war mehr los; zumindest Vegetationstechnisch. Erste Pilzleins gabs auch; aber noch mehr Roste und Mehltaue. :)


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Ahoj, Pablo,


    besonderen Glückwunsch zum Elfenbeinröhrling!


    LG

    Peter

    Verzehrfreigaben gibt es nicht online!

    Galerie: Pilzfotos "zum Anfassen"

    Der frühe Vogel fängt den Wurm. Soll er doch im Dunkeln tappen...ich fange lieber Pilze. Fossas sind auch nur aktiv, wenn es sich lohnt.

    Pilzschule Rhein-Main

    Meine Fotos, Zeichnungen, Animated Gifs und sonstige Artwork dürfen nicht ohne meine vorherige ausdrückliche Genehmigung außerhalb dieses Forums verwendet werden!

  • Hallo Pablo,

    nicht nur größer als Null sondern auch mehr als hier. Beli sagt es Stachelbart und Elfenbeinröhrling, wow! Inzwischen sind die Myzele bei uns wieder eingeschlafen. Der Regen fällt immer anderswo.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Hallo zusammen!


    Danke für die aufmunternden Beiträge! :thumbup:

    In der Tat könnte es schlechter sein, und Funde wie der Elfenbeinröhrling sind schon eine tolle Sache.

    Die Bilder sind allerdings von drei verschiedenen Tagen zusammengetragen, wobei teils an einem Tag mehrere Standorte abgeklappert wurden.

    Das läppert sich dann natürlich. Insofern ist die Frage von Pilzfreund 78 schon auch berechtigt, weil "aus Mannheim" stammt kein einziger Fund. Die anvisierten Gebiete waren Odenwald bei Schriesheim, Viernheimer Heide, Ehrenfriedhof bei Heidelberg und im Pfälzer Wald in der Nähe vom Kurpfalzpark.

    Im Grunde überall das gleiche Bild: Man musste ziemlich Meter machen, um ein paar Funde zusammenzukratzen.


    Der Dornige Stachelbart ist in der Region nicht selten, den fndet man immer mal wieder hier und da. Auch Elfenbeinröhrlinge sind mir schon ab und an begegnet, wobei dies ein sehr erfreulicher Fund war, weil neue Stelle.


    Letzte Nacht hat es aber auch hier ein bissel geregnet, vielleicht bewirkt das ja mal was.



    Lg; pablo.

    • Gäste Informationen
    Hallo, gefällt Dir das Thema und willst auch Du etwas dazu schreiben, dann melde dich bitte an.
    Hast Du noch kein Benutzerkonto, dann bitte registriere dich, nach der Freischaltung kannst Du das Forum uneingeschränkt nutzen.