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letzter Beitrag von Safran am

Gemeinsame Küchenmykologische Liste

  • Den würzigen Tellerling haben wir bei der gleichen Verkostungsaktion zu uns genommen, wie den Habicht. Kuschel hatte den gefunden. Den fanden alle sehr lecker, auch vom Biss her.

    Schönen Gruß,
    Hans aus Bremen
    ------------------
    "Es gibt Gottsucher, Ichsucher und Schwammerlsucher" (G. Polt)


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  • Der Fichtenreizker scheint stark zu polarisieren.

    Hallo Craterelle, der Fichtenreizker ist nur scharf gebraten richtig lecker - finde ich jedenfalls. Ansonsten schmeckt er nicht besonders.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Sowas hat Christoph auch mal irgendwo geschrieben. Kann gern auch im Kommentar vermerkt werden. Darf ich das bei dir dazuschreiben?

    Ja klar. du weißt doch, dass ich mich nicht traue in Exel-Tabellen herumzufummeln. Im dümmsten Fall ist am Ende alles weg.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Hallo Heide (Texten), danke für deine Einträge! Gestaunt habe ich, dass dir langstieliger und grünender Pfeffermilchling so unterschiedlich munden, obwohl die ja makroskopisch eigentlich nicht mal trennbar sind. Genetisch sind es zwar zwei Gruppen, die aber beide grünen können oder auch nicht, wenn ich es richtig im Kopf habe. Und ich meine mich zu erinnern, dass aktuell noch nicht einmal eine mikroskopische Unterscheidung zwischen beiden sicher möglich wäre.


    Vielleicht kannst du auch noch etwas zur Zubereitung schreiben? Scharf gebraten oder irgendwie vorbehandelt?


    LG, Craterelle

  • Hallo Craterelle,


    hey, das war gar nicht so einfach, eine Rangordnung für mich zu erstellen. Ich weiß zwar, welches meine Lieblingspilze sind und welche ich nicht mag, aber die drum herum in eine Reihenfolge zu kriegen, da musste ich echt überlegen.


    Zum Langstieligen und Grünenden Pfeffermilchling: Ich weiß nicht, ob man die jetzt trennen kann oder nicht, im Geschmack sind die Grünenden auf jeden Fall viel bitterer und harziger. Sicher, es gibt einige Fruchtkörper, die sich sehr ähnlich sehen, man meint, einen Langstieligen zu haben, und dann verfärbt sich die Milch doch grün. Aber meistens ist der Grünende doch gedrungener im Wuchs, hat mehr bräunliche Flecken auf Hut und Stiel und ich habe bei ihnen noch nie (bewusst) die Wassertröpfchen (sind das auch Guttationstropfen?) an den Lamellen wie bei den Langstieligen gesehen, auch bei den jungen nicht. Im Geschmack kann ich sie meistens aber schon unterscheiden, bilde ich mir zumindest ein. ==Gnolm4


    Meine Vorliebe für den Langstieligen Pfeffermilchling ist wahrscheinlich ein "Mitbringsel" aus meiner Kindheit. Den kannte ich als Kind schon und mochte ihn sehr gern. Manchmal denke ich heute, ich hatte mehr Glück als Verstand. Wir kannten mit meiner Cousine (als Grundschulkinder!!!) einen Platz, wo die regelmäßig wuchsen. Wie oft sind wir zusammen hin, haben die Pilze geerntet, sind zu ihr gegangen und haben sie uns selbst zubereitet - ohne dass ein Erwachsener sich die Pilze angesehen hätte. ==Gnolm12Wenn mein Sohn das in dem Alter gemacht hätte, hätte ich einen Koller gekriegt. :gmotz:


    Wie ich ihn zubereite? So wie als Kind auch. g:D Entweder nur scharf in Butter oder einem neutralen Öl anbraten. Es dürfen aber nicht so viele Pilze in die PFanne gegeben werden, dass sie im Wasser dünsten, sondern immer nur so viele, dass sie auch richtig brutzeln. Dann salzen und pfeffern - ja, auch noch ein bisschen Pfeffer :gcool: und aufs Brot legen.


    Zweite Variante, besonders lecker: Speck (kein Bauchspeck, sondern fetter Speck oder Lardo, nur leicht geräuchert) in ca. 1-cm-Würfel schneiden, zuerst in der Pfanne zerlassen, dass sich Bratfett sammelt, dann die Pilze dazugeben und wie zuvor anbraten. Meist braucht es kaum noch Salz, da der Speck gesalzen ist, aber ein wenig Pfeffer auf jeden Fall. Das zusammen auf ein frisches Brot ==10 und mit dem Rest von Brot dann die Pfanne ausgewischt. Hmmm, da konnte ich selbst als Keine-Ahnung-Pimpf nicht widerstehen, jetzt umso weniger. g:-)


    Grüßle

    Heide

  • Guten Abend zusammen,


    nur so als Info - ich finde es super toll wie das mit Charts entwickelt :thumbup::thumbup::thumbup:

    Da es inzwischen neben gemeinsamen Tabelle noch Verkostungs-Threads von Schupfnudel, Juergen-M und mir gibt, habe ich sie hier unter der neuen Überschrift "Pilz-Charts" aufgelistet:

    Pilze in der Küche: Verzeichnis von Themen über Verwertung und Konservierung von Pilzen


    Und unsere gemeinsame Küchenmykologische Liste steht da natürlich ganz oben und fett ;)

  • Ich finde das auch beeindruckend, was an Bewertungen zusammengekommen ist, und fand auch die Diskussionen und Erläuterungen dazu sehr interessant.


    Die Liste habe ich jetzt alphabetisch nach den schlauen Namen sortiert, dadurch stehen Arten einer Gattung zusammen.

  • Habe eben meine Bewertungen ergänzt. Lepista nuda ist in Ordnung. Erstmal bei 6 Punkten allerdings war es eine sehr kleine Portion (2 Minihüte) also unter Vorbehalt.

    Ich habe zudem den Blauen Träuschling mal noch in die Liste eingetragen. Oder soll der mit dem Grünspan zusammen? Manchmal wird hier ja auch sehr Ähnliches zusammengelegt, aber das sind ja schon 2 eigene Arten.

    Dem Blauen habe ich jedenfalls 7 Punkte gegeben. Überhaupt nicht muffig. Fand den recht lecker. Huthaut vorher abgezogen.

    Zu guter letzt auch noch eine Bewertung für den Weißen Semmelstoppelpilz (gilt ja nur als Varietät glaube ich?). Auch ein sehr guter Speisepilz meines Erachtens nach. Aber war ebenfalls eher eine homöopathische Portion.

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Ich würde die blaugrünen Träuschlinge nicht in einen Topf werfen. Sie sind ja makroskopisch gut unterscheidbar.


    Schwierig wird es u.U. bei Aggregaten, die man makroskopisch nicht sauber trennen kann. Vielleicht schmecken verschiedene Samtfußrüblingsarten verschieden, aber sie werden vor dem Essen wohl selten mikroskopiert.


    Wenn dir der weiße Semmelstoppelpilz anders schmeckt als andere oder du es noch nicht weißt, warum nicht erstmal ein eigener Eintrag.

  • Gäbe es diese Liste nicht, hätte ich den rötlichen Holzritterling wohl nie probiert. Da hat es nicht an Funden gemangelt, aber die Beschreibungen des Geschmacks waren wenig einladend. Zu recht, wie ich nun meine. Beim ersten Bissen dachte ich noch, so schlimm ist es doch gar nicht, deutlich erdige Note, ok. Aber der Nachgeschmack in all seiner Muffigkeit ist wirklich fies. Glatte eins von mir.


    Die Grünspanträuschlinge sind jetzt pfannenfertig, mal sehen, was dabei herauskommt.

  • Gäbe es diese Liste nicht, hätte ich den rötlichen Holzritterling wohl nie probiert. Da hat es nicht an Funden gemangelt, aber die Beschreibungen des Geschmacks waren wenig einladend. Zu recht, wie ich nun meine. Beim ersten Bissen dachte ich noch, so schlimm ist es doch gar nicht, deutlich erdige Note, ok. Aber der Nachgeschmack in all seiner Muffigkeit ist wirklich fies. Glatte eins von mir.


    Die Grünspanträuschlinge sind jetzt pfannenfertig, mal sehen, was dabei herauskommt.

    Und bei mir auf Balkon warten Fuchsige Rötelritterlinge (mit Tausend Dank an Pablo für die mikroskopische Absicherung:thumbup:) und als Weißstielige Stockschwämmchen bekannte Psathyrellas beide auf ihre Erstverkostung :)

  • Die beiden Arten hatte ich heute bzw. gestern auch, aber ich habe beschlossen, mir das für nächstes Jahr aufzuheben.


    Die letzten gelbstieligen Muschelseitlinge (von Birke) waren übrigens frei von jeder bitteren oder harzigen Note, die würde ich glatt höher werten, wenn sie immer so wären.


    Grünspanträuschling war eine große Überraschung: ich mag den pur sehr gern. Erdig höchstens in Andeutungen. Ich war schon darauf vorbereitet, ihn gemäß Christophs Empfehlung in Knoblauchsuppe werfen zu müssen, aber das mache ich dann lieber nächsten Jahr mit fransiger Wulstlingen, die ich pur grenzwertig erdig fand.

  • Das ist ja ein schöner Thread! Ich habe mich auch gleich mal eingetragen. Allerdings fehlte mir da die Spitzmorchel (im weiteren Sinne, das ist ja auch ein Aggregat). Ich hab die mal eingetragen, wenn das ok ist, denn Speisemorcheln hatte ich noch nie.... (Wenn nicht ok, Bescheid sagen, dann lösche ich die).


    Aber Leute: der Flaschenstäubling hat doch deutlich mehr Punkte verdient! Ich finde den total gut... ==Gnolm7

  • Hallo zusammen,


    ich habe es mir erlaubt eine kleine Auswertung vorzubereiten um zu sehen wie welche Pilze bis jetzt gechartet haben ;)

    Pilzarten mit nur einer Bewertung wurden nicht berücksichtigt.

    Stand: 19.11.2018, ca. 15:20.


    Die 10 besten Durchschnittswertungen:


    Platz Punkte Ø Pilzart
    1 9,7 Speisemorchel Morchella esculenta
    2 9,6 Gelbe Pfifferlinge Cantharellus sp.
    3 9,5 Schwarzhütiger Steinpilz Boletus aereus
    9,5 Kiefern-Steinpilz Boletus pinophilus
    4 9,4 Krause Glucke Sparassis crispa
    5 9,2 Gelbstieliger Leistling Craterellus lutescens
    6 9 Eichhase Polyporus umbellatus
    7 8,9 Fichten-Steinpilz Boletus edulis
    8 8,7 Rauchblättriger Schwefelkopf Hypholoma capnoides

    8,7 Stockschwämmchen Kuehneromyces mutabilis

    8,7 Parasol Macrolepiota procera
    9 8,6 Mönchskopf Infundibulicybe geotropa

    8,6 Mohrenkopfmilchling Lactarius lignyotus

    8,6 Flockenstieliger Hexenröhrl. Neoboletus erythropus
    10 8,5 Schwarzfaseriger Ritterling Tricholoma portentosum


    Die 10 schlechtesten Durchschnittswertungen:


    Platz
    (von hinten)
    Punkte Ø Pilzart
    1 1 Fichten-Habichtspilz Sarcodon imbricatus
    2 1,5 Sparriger Schüppling Pholiota squarrosa
    3 1,8 Grauer Wulstling Amanita excelsa
    4 2,3 Rötlicher Holzritterling Tricholomopsis rutilans
    5 2,5 Eispilz Pseudohydnum gelatinosum
    2,5 Samtfußkrempling Tapinella atrotomentosa
    6 2,7 Leberreischling Fistulina hepatica
    2,7 Rötlicher Gallerttrichter Guepinia helvelloides
    7 2,8 Flaschenstäubling Lycoperdon perlatum
    8 3 Rotbrauner Scheidenstreifling Amanita fulva
    3 Marzipanschneckling Hygrophorus agathosmus
    3 Stinkmorchel (als Hexenei) Phallus impudicus
    9 3,4 Birkenporling-Tee (Heilpilz) Fomitopsis betulina
    10 3,5 Riesenbovist Calvatia gigantea
    3,5 Gemeiner Weißtäubling Russula delica
    3,5 Dickblättriger Schwarztäubling Russula nigricans
  • Coole Liste, Alex. Das wollte ich zum Jahresabschluss auch machen. Jetzt bist du mir zuvorgekommen. :daumen:



    Frage: In den USA gilt der Ziegelrote Schwefelkopf, unter dem Namen "Brick Caps" teilweise als Speisepilz, wobei darauf hingewiesen wird nur junge Exemplare zu sammeln. Hat's jemand mal probiert?

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Coole Liste, Alex. Das wollte ich zum Jahresabschluss auch machen. Jetzt bist du mir zuvorgekommen. :daumen:



    Frage: In den USA gilt der Ziegelrote Schwefelkopf, unter dem Namen "Brick Caps" teilweise als Speisepilz, wobei darauf hingewiesen wird nur junge Exemplare zu sammeln. Hat's jemand mal probiert?

    Hallo Schupfnudel,



    kannst gerne am Jahresende noch eine, aktuellere Liste machen ;) Es ändert sich ja immer wieder was.


    Den Ziegelroten Schwefelkopf habe ich noch nie probiert, muss ihn erst eindeutig bestimmen können, dann vielleicht...

    Ich bin immer sehr skeptisch wenn ich auf solche Infos treffe, dass "Pilz X im Land Y gegessen wird bzw. dort als Speisepilz gibt". Ich würde gerne Informationsquellen und Einzelnachweise dafür sehen (solche sind bei Wikipedia eigentlich vorgeschrieben, fehlen aber immer wieder). Ich glaube dass oft beziehen sich solche Infos nur auf bestimmte Regionen oder auf kleine Gruppen von Menschen. Und manchmal sind es einfach Missverständnisse die zu falschen Annahmen führen. Ich glaube nicht dass ein Durchschnittsamerikaner je von "Brick Caps" gehört hat. ^^


    Ich habe mal ein Video gesehen, wo zwei Russen in ihrem Landhaus den Ziegelroten Schwefelkopf aus Neugier zum ersten Mal probieren, nur um herauszufinden welche Pilze den Amerikanern und Japanern schmecken. Sie habe auch irgendwo gelesen dass diese Art in USA, Japan und China gegessen wird :) Sie fanden ihn übrigens nach dem Abkochen ganz OK.

  • Ich bin immer sehr skeptisch wenn ich auf solche Infos treffe, dass "Pilz X im Land Y gegessen wird bzw. dort als Speisepilz gibt". Ich würde gerne Informationsquellen und Einzelnachweise dafür sehen (solche sind bei Wikipedia eigentlich vorgeschrieben, fehlen aber immer wieder). Ich glaube dass oft beziehen sich solche Infos nur auf bestimmte Regionen oder auf kleine Gruppen von Menschen. Und manchmal sind es einfach Missverständnisse die zu falschen Annahmen führen. Ich glaube nicht dass ein Durchschnittsamerikaner je von "Brick Caps" gehört hat. ^^


    Hier ein paar Quellen, die ich bei meiner Recherche so gefunden habe. Bei der DGfM finde ich ihn leider in keiner Liste.


    "N. sublateratium of eastern North America has a brick-red cap with a paler margin and much smaller spores. It fruits in

    clusters on dead hardwoods in the fall and early winter, and is edible and quite common."


    D. Arora: Mushrooms Demystified. S. 382


    "Note that according to this book, the fungus is considered edible and has a “nutty flavor.” However, a few other sources condemn the brick cap as inedible. My other identification book, Mushrooms of Northeastern North America3, categorized the brick cap as an edible mushroom. According to Wikipedia.org4, “In Europe this mushroom is usually considered as inedible or even poisonous, but in the USA and Japan it is apparently a popular edible fungus.” Mushroomexpert.com5 stated the mushroom to have a “mild or bitter” taste. North American Mushrooms6 said “it is bitter and not edible.” Mushrooms of Ontario and Eastern Canada7 said it is “edible, but very similar to poisonous Sulphur Tuft.” And finally, according to Lincoff’s Field Guide to North American Mushrooms8, the brick cap is edible and “good.”"


    Hypholoma sublateritium–edible? :Cornell Mushroom Blog


    "As mentioned above, there is no consensus on the Brick Cap’s edibility. Some sources (mostly European) list H. sublateritium as poisonous, but I am unaware of any reports of food poisoning after eating this mushroom. The main complaint from North American authors is that Brick Caps are often too bitter to eat. This feature is not consistent and may be related to the mushroom’s age or presence of bugs or other decay organisms. If you are interested in eating Brick Caps, most people recommend you pick only young specimens. As an added precaution, the Michigan Mushroom Hunters Club suggests that you cook Brick Caps separately to avoid spoiling the rest of your food with a potentially bitter flavor. Interestingly, a few companies sell kits for growing H. sublateritium. This indicates that in some areas there is enough interest in eating Brick Caps to make cultivation of the species a worthwhile business endeavor."


    #125: Hypholoma sublateritium, the Brick Cap – Fungus Fact Friday


    "No matter what you call them they are better than what is classified in many mushroom guides. Several rate them a 'Good' edible. My opinion is 'Very Good'.

    A nice mushroom taste and a nice crunchy texture."


    Mushroom report, Hypholoma sublateritium, Brick Cap, Brick Top, Naematoloma sublateritium, photos, description and information about various fungi found in southwestern pennsylvania by silysavg, silysavg.com


    Youtube-Video:




    Beim Mitlesen in englischen Foren hatte ich auch ein paar Kostversuche beobachtet. Die meisten fanden den lecker. Finde die Links leider gerade nicht mehr.


    Mixed opinions. ;-)

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Hallo zusammen,

    Ich habe die Liste gestern entdeckt und habe mich eingetragen. Das finde ich eine spannende Sache.

    Der würzige Tellerling schmeckt mir sehr - ich finde den leider zu selten. Was mich überrascht hat ist, dass die Herbsttrompeten nicht in den Top10 sind...da sieht man mal wieder, dass die Geschmäcker unterschiedlich sind (gut so :-)).

    Wenn ich das nächste Mal die Ziegelroten sehe, nehme ich die zum Probieren mit. Im Stamets sind die auch als Zuchtpilz drin.

    Liebe Grüße

    Thomas

  • Ui, da hast Du schon gut selbst recherchiert. :thumbup::) Nur damit keine Missverständnisse entstehen: ich habe keineswegs von Dir persönlich Quellennachweise erwartet, sondern nur gewünscht dass Wikipedia- bzw. Buchauthoren ihre Informationsquellen offen legen und am besten zusätzlich noch auch aus eigener Erfahrung wissen wovon sie sprechen.


    ...und diesen Kerl im Video habe ich schon ein paar mal bei YouTube gesehen. :)

  • Den Flaschenstäubling habe ich ähnlich wie den lila Lacktrichterling nach erstmaligem Probieren (vorher mit dem Befund, dass sie in Mischpilzpfannen nicht allzusehr stören) nie mehr gesammelt, aber nach Sarahs Plädoyer für ersteren gebe ich vielleicht beiden nächstes Jahr noch eine Chance.

  • Hallo zusammen!


    FYI: ich habe soeben die Liste um zwei Arten erweitert die ich heute gut probiert habe:

    • Käppchen-Morchel (Morchella semilibera)
    • Kastanienbrauner Stielporling (Polyporus badius)

    Es wäre toll wenn die Tabelle mit neuen Pilzgeschmacks-Erfahrungen in diesem Jahr erweitert wird!

  • Hallo Zusammen,


    hab meine kulinarischen Erfahrungen jetzt auch in der Tabelle hinterlegt. Bei weiteren Verkostungen werde ich dann ergänzen und präzisieren.


    Meine Favorites sind die Mohrenköpfe und der Millibrätling aber auch der Schuppige Porling. Junge Fruchtkörper schmecken wirklich umwerfend!


    Grüßle

    RudiS

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