Beiträge von Schupfnudel

    Hi beli.


    Schöne Funde in der eher pilzarmen Zeit. Viel beitragen zur Bestimmung kann ich nicht. Lediglich bei der Conocybe kann ich zustimmen. Den nachfolgenden würde ich auch bei Clitocybe s.l. vermuten.

    Heyderia abietis war mir bisher unbekannt. Danke fürs Zeigen.


    Der letzte Pilz ist Chlorophyllum olivieri.


    LG.

    Ah, super. Dann haben wir ja direkt eine Expertin an der Hand. :)


    Der Teil war es insbesonders, der mich interessiert hat:

    Zitat

    "Zumindest die fahrlässige Körperverletzung ist ohnehin ein sog. „relatives Antragsdelikt“, dh die Fälle werden nur auf Antrag verfolgt, es sei denn es liegt ein besonderes öffentliches Interesse vor. Da sich die Szenarien wohl im engeren Freundes und Bekanntenkreis abspielen werden, wird da vermutlich auch selten ein Strafantrag gestellt."

    Das erklärt dann warum das wahrscheinlich nicht so häufig vorkommt.


    Danke.

    Hi.


    Danke SandraB für deinen Post. Bist du beruflich mit dem Strafrecht in Kontakt?

    Also zur strafrechtlichen Seite kann ich eigentlich nichts aus der Praxis wiedergeben, weil ich so einen Fall noch nie auf dem Tisch hatte und in den typischen Datenbanken (Juris/Beck-Online) auch keinen Präzedenzfall finden konnte.

    Ich konnte da auch nichts finden, was mich etwas verwundert hat. Das muss ja schon mal vorgekommen sein. Rein theoretisch würde das ja auch leichte Vergiftungen betreffen (nehmen wir mal jemand verwechselt beispielsweise den Spitzschuppigen Stachelschirmling mit einem Parasol und reicht Alkohol dazu) aber ich finde nirgends etwas dazu, dass da nach Vergiftungen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet wurden. Wäre das ein Antragsdelikt? Strafrecht ist leider nicht so meins, wie man merkt.


    Zivilrecht klammere ich mal aus, da der Fall da relativ klar sein sollte.


    Zitat

    Unterschiede mag es vielleicht ausnahmsweise geben, wenn eine Vergiftung auf absolutem Spezialwissen beruht, worauf ein Hobbysammler auch bei ausreichender Lektüre/sorgfältiger Recherche gar nicht gekommen wäre. Dazu fällt mir aber gerade kein konkretes Beispiel ein.

    So etwas käme vlt. in Betracht nach der Neubewertung von ehemaligen Speisepilzen wie dem Grünling oder den Kremplingen. Also wenn es sich um sehr neue Erkenntnisse handelt, die womöglich noch nicht großartig die Runde gemacht haben (im Fall des Grünlings wenn das so um 2001 rum passiert wäre - mittlerweile gilt das ja als bekannt und würde nicht mehr als Ausrede ziehen).



    Hi Josef,

    mir geht es nicht so sehr um eine konkrete Rechtsberatung, sondern eher um die pauschale Einordnung. :)

    Ich habe glücklicherweise niemanden vergiftet bisher und habe mir vorgenommen es auch dabei zu belassen. :giggle:


    Ich gebe aber auch nur unkritische Trockenpilze als Geschenke weiter. Also Maronen, Steinpilze etc. Das bekommen bei mir die Großeltern, die nicht mehr in den Wald können. Da sie auch schon weit über 80 sind, mache ich da auch keine Experimente mit Arten, die sie nicht selbst gesammelt haben. Auch eine individuelle Unverträglichkeit kann ja im hohen Alter schon gefährlich sein.



    Wir haben ja auch ein paar PSV an Board. Gibt es da zur strafrechtlichen Seite was in der Ausbildung?


    LG.

    Hi.


    Mal eine allgemeine Frage. Wie sieht es denn mit der Haftbarkeit aus, wenn man Freunden selbst gesammelte Pilze oder Pflanzen vorsetzt und diese dann erkranken oder schlimmstenfalls sterben, weil es die falschen waren? Fahrlässige Körperverletzung/Tötung steht dann ja erstmal im Raum.


    Als PSV hat man da ja eine besondere Sorgsamkeitspflicht und wäre wahrscheinlich haftbar.


    Ansonsten Einzelfallabwägung vermutlich? Gibt es da einen Präzedenzfall dazu oder kann jemand was zur strafrechtlichen Seite beitragen?


    LG.

    Ahoi.


    Schön, dass es nicht nur mir so geht, dass ich hier mehrere im Verdacht hatte, namentlich Leucopaxillus und Calocybe gambosa (wäre mein Favorit). Für letzteren könnte man auch mal ein Schnittbild machen um die Dicke des Hutfleisches zu beurteilen. R. maculata gefällt mir hier auch nicht so recht.


    LG.

    Hi.


    Ich würde mich anschließen und am ehesten Stockschwämmchen vermuten. Wobei die schon seltsam genug aussehen, dass ich die nicht unbedingt verputzen würde. Auf dem ersten Bild rechts - waren das die gleichen Pilze oder sind das Schwefelköpfe?

    Hey. Stimmt natürlich. Ich habe jetzt doch noch was dazu gefunden:

    Zitat

    In 2009, Lei et al. reported [16] the occurrence of P. marginatus Watling & N. M. Greg in the Xishuangbanna, Yunnan, based on their collections from Xishuangbanna, and indicated that P. portentosus and B. brevitubus were synonymous with P. marginatus. P. marginatus was published based on collections from the vicinity of the Swan River Colony in Western Australia [5], which differs from P. portentosus in having no diverse cystidia on the hymenium and is also clearly separated in molecular analysis [4]. P. portentosus (Berk. & Broome)
    Boedijn is the most appropriate name for the Chinese edible black bolete based on the authors’ research results.

    Also vermutlich existieren Unterschiede hinsichtlich Geografie, Mikroskopie und Molekulargenetik. Das Paper mit der DNA Analyse ist leider nicht frei zugänglich aber es scheint demnach schon was eigenes zu sein. Der Artikel ist übrigens auch allgemein ganz interessant.

    Phaeogyroporus portentosus

    = Phlebopus portentosus aktuell soweit ich weiß. Wobei mir der Unterschied zu Phlebopus marginatus nicht ganz klar ist. Würde meinen es ist das gleiche.

    Edit: Laut Index Fungorium wohl doch 2 Arten. Wobei man über P. portentosus außer den Artikeln zur Zucht wenig findet.


    Kurzer Artikel zur Zucht hier.

    Hi.


    Sehr interessanter Thread.

    Die Oudemansiella sah komisch aus, daher Danke für den Link zum Paper.


    Der Röhrling ist meiner Meinung nach aus den wärmeren Gefilden, sicher nicht aus Kanada. Ich würde meinen das ist einer aus der Phlebopus Verwandtschaft.


    LG.

    Hi.


    Schöne Funde. :)


    Der Ritterling sieht irgendwie aus wie der schwarzfaserige, oder?

    Hatte der nicht bisschen gelb am Stiel? Ist leider überbelichtet.


    LG.

    Hi.


    Ihr habt nur die auf den ersten drei Bildern gegessen?


    Das könnten sehr gut gelbe Knollenblätterpilze sein (Bildbestimmung leider immer ohne Gewähr)..

    Glücklicherweise gilt der nur als schwach giftig, wenn überhaupt. Frisch sehen die aber auch schon nicht mehr aus, so dass allein dadurch schon Probleme entstehen könnten.


    Also bitte mehr Vorsicht in Zukunft.

    So, Sporenabwurf ist da. Leider hatte der Pilz beim Transport etwas gelitten.


    Würdet ihr das als rötlich (Entoloma) oder braun (Hebeloma/Cortinarius) bezeichnen? Weißabgleich in Lightroom auf das weiße Teil nebenan habe ich gemacht.

    Ich bin mir unsicher. ?(

    Danke.


    Gymnopus erythropus hatte ich eigentlich auch gemeint. Keine Ahnung wieso ich den Buntstieligen Helmling genannt habe. Wohl durcheinander gekommen beim Abgleichen.


    Beim vermeintlichen Rötling schaue ich mal ob er absport. Finde den eigentlich schon Rötlings-artig, aber da bin ich eh nicht groß bewandert in der Ecke.


    Da standen auch noch einige weitere. Kann ich vlt. demnächst in Ruhe nochmal hin und mehr Bilder machen.

    Hallo!


    Der Umzug ist gelaufen und das Internet angeschlossen. :)


    Heute hatte ich daher zum ersten Mal Zeit mit einer Freundin und Kind ein wenig durch den Wald zu schlendern. Daher konnte ich nur Bilder mit dem Handy im Vorbeigehen machen, aber ich hoffe es reicht trotzdem.

    Die Herbst-Saison neigt sich ja leider dem Ende entgegen mittlerweile.


    Das Habitat ist komplett anders als bisher, daher werden wohl öfters Fragezeichen auftauchen in nächster Zeit. Für Stöckchendreher ist so ein Auwald sicher was feines, wie ich bemerkt habe. Nur ist das nicht so mein Interessengebiet. :/


    Hier also die Bestimmlinge von heute.


    1. Ein Rötling vermutlich. Geruch sehr intensiv, aber für mich nicht einzuordnen. Würzig vielleicht? Mit alkalisch kann ich als Geruch nix anfangen leider.

    Ich bin so in der Richtung Entoloma rhodopolium forma nidorosum unterwegs. Passt die Richtung wenigstens? Rötlinge sind ja leider nicht so einfach.




    Habitat:


    2. Mönchskopf ohne Buckel würde ich meinen. Müsste passen oder?








    3. Leider schon etwas alt. Am Fuß einer Eiche als kleines Büschel. Ich bin beim Buntstieligen Helmling. Geruch schwer definierbar. Wäre ein Erstfund.




    4. Ein Milchling. Nicht so meine Gattung. Milch weiß und scharf. Bei Laubbäumen. Lactarius blennius wäre meine Vermutung. Wäre auch ein Erstfund.





    Für die Pfanne heute Abend gab es auch noch einen Violetten Rötelritterling und einen großen Beutelstäubling, den ich mal testen wollte. :)


    Mal schauen ob ich es am Wochenende nochmal schaffe eine kleine Tour zu machen. Ein bisschen was blieb stehen, da die Begleitung weiter wollte. :)


    Danke schon mal.


    LG,

    Schupfnudel