Beiträge von Schupfnudel

    Eichhörnchen fressen schon Pilze. Einige sammeln die sogar und hängen sie in den Bäumen von Ästen auf zum Trocknen.


    Hier ist die Doku, aus der die Bilder stammen - wer des Englischen mächtig ist. Ab Minute 41 ist das zu sehen.


    Ich habe auch schon getrocknete Pilze in Ästen gefunden und nehme an, dass das Eichhörnchen waren.

    Erika hat das treffend zusammengefasst. Die Platzierungen kann ich gut nachvollziehen.


    Tolle Bilder, wie immer. Ich bin im Winter leider viel zu selten im Wald, versuche aber mal für den Januar etwas aufzustöbern.

    Ich habe das auch so im Hinterkopf, dass dieser Berserker-Modus eher als Legende gilt. In "Soma: Divine Mushroom of Immortality" von R. Gordon Wasson stand da glaube ich was dazu, was das angezweifelt hat.

    Auch die meisten Tripberichte, die man online findet berichten eher von von Effekten, die einem Delirium gleichen und häufig in einem komatösen Schlaf enden mit Erinnerungslücken. Im Delirium kann das aber natürlich durchaus passieren, dass Leute am Rad drehen. Es scheint jedoch eher ein seltener Effekt zu sein.


    Aurora schreibt dazu:

    "Symptoms normally appear 30 minutes to 2 hours after ingestion, and last for several

    hours. Nausea and vomiting are common, but the principal effects are on the central

    nervous system: confusion, mild euphoria, loss of muscular coordination, profuse

    sweating, chills, visual distortions, a feeling of greater strength, and sometimes halluci-

    nations, delusions, or convulsions."


    Vielleicht spielt diese Wahrnehmung da eine Rolle.


    Looks like you don't get a preview of the picture when you upload them as *.bmp. I just tried it.

    Convert them to *.jpg and it should work.


    They can be downloaded and viewed but it's more convenient if they are visible right from the start.

    Hi Emmi und willkommen im Forum.


    Du kannst ruhig einen eigenen Thread eröffnen für Pilzbestimmungen. Ist etwas übersichtlicher als in einem wahllosen fremden Thread. ;-)


    Du hast da den wahrscheinlich dicksten Hallimasch des Jahres gefunden. Schwer zu sagen was da schief gelaufen ist, aber normalerweise sind die etwas schlanker. Das Substrat scheint wohl sehr lecker zu sein.


    LG,

    Schupfnudel

    Das ist sehr wahrscheinlich bei der Skalierung und durch die Komprimierung bei der Umwandlung ins JPG-Format geschehen oder verstärkt worden. Im unkomprimierten (gestackten) "Originalbild" sieht man das nicht so, da sind die Farbübergänge feiner abgestuft.

    Alles klar, ist dann also der Komprimierung geschuldet. Danke für die Aufklärung. Persönlich hätte ich auch nix gegen eine Anhebung der Datei-/Pixelgrößen im Wettbewerb in Zeiten des Highspeed-Internets. Manchmal würde ich schon ganz gerne noch ein bisschen mehr reinzoomen bei den hübschen Bildern.

    Ich denke, mein Pilz war einfach zu langweilig

    Finde ich nicht. Der sieht halt so aus und du hast mit den Tropfen ja auch noch 2 Highlights reingeschummelt. ;-)

    Auch das Bokeh ist schön weich. Ich find's wirklich super.


    Bei den guten Fotografen hier im Forum gehört denke ich auch einfach eine Portion Glück zum ersten Treppenplatz hinzu. Ich denke die Abstände der Punkte sind auf den ersten Plätzen häufig minimal.


    LG.

    Huhu. Danke für die Antwort, das reicht mir schon. :-)


    Und ja, es ist auch nur minimal sichtbar und stört mich auch nicht. Ich hatte mich einfach gewundert woher das kommen könnte. Stack macht aber Sinn, da treten solche Halos gerne auf. Die bekommt man auch schwerlich weg - ist einfach systemimmanent.


    Edit: Ich hab mal 'nen übertriebenen Filter drübergeschmissen, der die Halos überzeichnet um zu zeigen was ich meine:

    viewer.php?img=bild-1hdtdfj.jpg



    Sag Bescheid wenn ich das Bild wieder löschen soll, ist nur zur Illustration gedacht.


    LG.

    Den Safranschirmling von Ricky hätte ich weiter vorne gesehen.

    D'accord.


    Glückwunsch an die Gewinner.


    Paar Gedanken zu den vorderen Bildern, wie immer nur persönlich Meinungen ohne Geschmacksmonopol.


    1. Platz: Ist mir persönlich etwas zu unaufgeräumt und zu dunkel unterhalb des großen Pilzes. Hätte man vielleicht noch einen Tacken diffus aufhellen können.

    2. Platz: Tolles Bild, war einer meiner Favoriten, nicht zuletzt wegen dem Motiv. Lediglich das grüne unten rechts hätte ich persönlich entfernt. Oben finde ich es okay.

    3. Platz: Mit Naturlicht vermute ich(?), mag ich immer ganz gerne. Wirkt für mich ledglich einen Tick überschärft.

    4. Platz: Gibt's nix zu meckern.

    5. Platz: War mein erster Platz. Da stimmt eigentlich alles. Exif-Daten und Objektiv würden mich auch interessieren.

    6. Platz: Auch ein Super-Bild. Was mich hier lediglich irritiert ist, wo dieses dezente Glühen herkommt, das den Pilz umfährt und einrahmt. Ich nehme an aus der Bildbearbeitung, aber bei welchem Schritt? Wäre nur für mich aus Neugier von Interesse.


    Sind aber wie immer tolle Bilder zusammengekommen. Ich hatte nix vorzeigbares am Start für den Monat, nur Doku-Bilder.


    LG.

    Ich habe das eben mal nachgekocht, allerdings mit getrockneten Rauchblättrigen Schwefelköpfen. Ich hatte die nach dem Trocknen in ein ausgewaschenes Glas gepackt, in dem vorher Saure Gurken waren - das war vermutlich ein Fehler, denn der säuerliche Geschmack ist leider ein wenig in die Pilze eingezogen. :rolleyes: Ärgerlich, aber gut zu wissen für mich für die Zukunft. Ich werde mir da wohl mal richtige Bügelgläser besorgen müssen.


    War dadurch nicht ungenießbar, aber etwas gewöhnungsbedürftig leider. Trotzdem Danke für das Rezept. Ich versuche das nächstes Jahr nochmal mit frischen Stockschwämmchen und Schwefelköpfen.


    LG.

    Elektronische Musik ist hier chronisch unterrepräsentiert. Dabei gibt es da so unglaublich viele Spielarten, dass eigentlich für jeden etwas zu finden sein sollte, selbst wenn man sonst eher "handgemachte" Musik bevorzugt. Zum Einstieg hier mal ein paar melancholischen Stücke, die ich in der dunklen Jahreshälfte gerne höre.






    Vielleicht gefällt's ja dem ein oder anderen.

    :-)

    Ist halt immer ein Aufwand Pics runterzurechnen. Manche Seiten machen das automatisch.

    Deshalb habe ich anfangs auch immer gerne über externe Bildhoster meine Fotos eingebunden. Beim Hochladen konnte man dann automatisch runterrechnen lassen, Exif-Daten löschen, Bilder drehen und Co. War allerdings irgendwie nicht so gerne gesehen, auch wenn ich es komfortabler fand als übers Forum.


    Prinzipiell kann man das jetzt ja auch noch so machen, wenn der Upload übers Forum regelmäßig spinnt. Da kommt zumindest am Rechner ja ein Fenster, wo man einmal die Anzeige der extern eingebundenen Bilder bestätigen muss um sie dann anzeigen zu lassen. Nur die Galeriefunktion zum Durchklicken geht dann glaube ich nicht mehr.


    Zum Pilz kann ich leider nix beitragen aber Andreas' Vorschlag klingt ja auch schon mal ziemlich gut.


    LG.

    Spannendes Update. Der Hohlfußröhrling getrocknet ist 'ne Überraschung. Frisch kommt der bei den meisten ja nicht gut weg. Geht dann wohl in die Richtung von Würzpilzen wie dem Habicht.


    Da du den Grünspanträuschling ja gerne magst und ich letztens mal den Blauen verkostet habe: Macht das für dich geschmacklich einen Unterschied? Den Weißblauen könnte man hier ja auch noch mit reinpacken als Vergleich.



    Ich bin übrigens scheinbar der Einzige, der den Pfefferröhrling sehr gerne mag (+ meine Freundin). Als Einzelgericht war da auch durchaus noch eine Restschärfe spürbar. Nicht so extrem wie roh natürlich, aber trotzdem spürbar.

    Aber genug für ein Einzelgericht zu finden, ist bei dem Zwerg schon manchmal schwierig.

    Hi.


    Das sollte einer der Rotfüße sein. Die müssen nicht immer rot am Stiel sein. Schau mal unter Herbstrotfußröhrling zum Vergleich.


    By the way - Frage an alle: Gibt's irgendwo online oder in der Literatur eine gute Übersicht über das Verfärbungsverhalten von Rotfuß-, Filz-, Garten-, Rhabarberröhrlingen im Schnitt?

    Ich wollte mir das bei Gelegenheit mal intensiver anschauen, weil ich das immer wieder durcheinander schmeiße.

    Toller Baumstumpf, da gibt es wirklich viel zu entdecken.


    Rein theoretisch wären da auch ein paar essbare Kandidaten dabei gewesen. Die Buchenschleimrüblinge und der Gelbstielige Muschelseitling (wenn auch teils umstritten) etwa. Auch der Stachelbart wäre essbar, ist aber schonenswert. Von daher ist das mit den Fotos eine ökologisch korrekte Ausbeute.


    Danke fürs Zeigen.

    Ich bin immer sehr skeptisch wenn ich auf solche Infos treffe, dass "Pilz X im Land Y gegessen wird bzw. dort als Speisepilz gibt". Ich würde gerne Informationsquellen und Einzelnachweise dafür sehen (solche sind bei Wikipedia eigentlich vorgeschrieben, fehlen aber immer wieder). Ich glaube dass oft beziehen sich solche Infos nur auf bestimmte Regionen oder auf kleine Gruppen von Menschen. Und manchmal sind es einfach Missverständnisse die zu falschen Annahmen führen. Ich glaube nicht dass ein Durchschnittsamerikaner je von "Brick Caps" gehört hat. ^^


    Hier ein paar Quellen, die ich bei meiner Recherche so gefunden habe. Bei der DGfM finde ich ihn leider in keiner Liste.


    "N. sublateratium of eastern North America has a brick-red cap with a paler margin and much smaller spores. It fruits in

    clusters on dead hardwoods in the fall and early winter, and is edible and quite common."


    D. Arora: Mushrooms Demystified. S. 382


    "Note that according to this book, the fungus is considered edible and has a “nutty flavor.” However, a few other sources condemn the brick cap as inedible. My other identification book, Mushrooms of Northeastern North America3, categorized the brick cap as an edible mushroom. According to Wikipedia.org4, “In Europe this mushroom is usually considered as inedible or even poisonous, but in the USA and Japan it is apparently a popular edible fungus.” Mushroomexpert.com5 stated the mushroom to have a “mild or bitter” taste. North American Mushrooms6 said “it is bitter and not edible.” Mushrooms of Ontario and Eastern Canada7 said it is “edible, but very similar to poisonous Sulphur Tuft.” And finally, according to Lincoff’s Field Guide to North American Mushrooms8, the brick cap is edible and “good.”"


    Hypholoma sublateritium–edible? :Cornell Mushroom Blog


    "As mentioned above, there is no consensus on the Brick Cap’s edibility. Some sources (mostly European) list H. sublateritium as poisonous, but I am unaware of any reports of food poisoning after eating this mushroom. The main complaint from North American authors is that Brick Caps are often too bitter to eat. This feature is not consistent and may be related to the mushroom’s age or presence of bugs or other decay organisms. If you are interested in eating Brick Caps, most people recommend you pick only young specimens. As an added precaution, the Michigan Mushroom Hunters Club suggests that you cook Brick Caps separately to avoid spoiling the rest of your food with a potentially bitter flavor. Interestingly, a few companies sell kits for growing H. sublateritium. This indicates that in some areas there is enough interest in eating Brick Caps to make cultivation of the species a worthwhile business endeavor."


    #125: Hypholoma sublateritium, the Brick Cap – Fungus Fact Friday


    "No matter what you call them they are better than what is classified in many mushroom guides. Several rate them a 'Good' edible. My opinion is 'Very Good'.

    A nice mushroom taste and a nice crunchy texture."


    Mushroom report, Hypholoma sublateritium, Brick Cap, Brick Top, Naematoloma sublateritium, photos, description and information about various fungi found in southwestern pennsylvania by silysavg, silysavg.com


    Youtube-Video:




    Beim Mitlesen in englischen Foren hatte ich auch ein paar Kostversuche beobachtet. Die meisten fanden den lecker. Finde die Links leider gerade nicht mehr.


    Mixed opinions. ;-)

    Coole Liste, Alex. Das wollte ich zum Jahresabschluss auch machen. Jetzt bist du mir zuvorgekommen. :daumen:



    Frage: In den USA gilt der Ziegelrote Schwefelkopf, unter dem Namen "Brick Caps" teilweise als Speisepilz, wobei darauf hingewiesen wird nur junge Exemplare zu sammeln. Hat's jemand mal probiert?

    Es gibt leider heute bei vielen eine verbreitete "Skepsis", deutlicher gesagt ein tiefes Misstrauen gegenüber Experten, und damit die Neigung, jede Kritik am eigenen Verhalten, jeden Widerspruch zur eigenen Meinung als "belehrend", "bevormundend", "übergriffig", "arrogant", "abgehoben" oder sonstwie unzulässig zu empfinden.

    "My ignorance is just as good as your knowledge." :P


    Ich könnte hier auch viel schreiben, aber das meiste wurde ja bereits ausgeführt. So richtig einen Konsens zu finden wird schwierig. Loriot, Luhmann, Watzlawick und Co. haben damit ganze Bücher und Fernsehsendungen gefüllt.

    Das lässt sich schwerlich pauschalisieren.


    Kommunikation ist eben eine höchst individuelle Angelegenheit, die mit Vorliebe an ihren inhärenten Bedingungen scheitert. Und man kann glaube ich auch nicht voraussetzen, dass eine relativ unhomogene Menschenmenge, die ein Hobby eint, automatisch auch Experten in gewaltfreier Kommunikation oder Kommunikationstheorien sind. Mit einer gewissen Imponderabilität muss man da in einem spezialisierten Hobby-Forum einfach leben - auch wenn der Austausch darüber natürlich zu begrüßen ist und auch einer der Gründe ist, warum ich mich hier sehr wohl fühle.




    LG.