Beiträge von nochn Pilz

    Hallo liebe Pilz- und Poesiefreunde.

    Wir sind mittlerweile im 10. PPC-Jahr! Im vergangenen Monat hatten wir eine kleine Delle in der ansonsten sehr erfreulichen Anzahl der Beiträge, schieben wir das mal auf die Hitze. Es gab es im laufenden Jahr schon viele, schöne Gedichte zu lesen. Das ist sehr erfreulich, ich danke für die treue Teilnahme. Gerne sind auch neue Forenmitglieder, die ich hiermit ausdrücklich anspreche, willkommen: probierts mal mit den Pilzgedichten! Es ist eine zwar leicht vernachlässigte, aber sehr schillernde Facette unseres schönen Hobbys.


    Es geht darum der wenig beachteten Sparte der Poesie, den Pilzgedichten, die verdiente Geltung zu verschaffen.

    Also, traut Euch, zeichnet, dichtet, filmt, fabuliert, erzählt, malt, reimt, besingt, plaudert, hörspielt.... werdet kreativ!

    Hier finden sich die bisherigen Gewinnergeschichten: PPC-Poesiealbum


    Eure Vorgaben:

    Das Gedicht (oder ähnliches Werk) muss mindestens 12 Zeilen vorweisen.

    Die Zahl eurer in den Monats-Wettkampf gebrachten Werke ist auf maximal drei begrenzt.

    Jedes eurer Gedichte hat selbstverständlich irgendwie die Pilze mit im Gepäck.

    Weiterhin müsst ihr eine weitere Vorgabe erfüllen, und zwar,

    von den nachfolgenden Vorgabethemen müsst ihr eine Thematik oder zumindest einen der Begriffe verwenden.


    Der Rest ist euch freigestellt. Macht wie ihr meint.


    Und jetzt ran an den Speck, Griffel gespitzt, die vorgegebenen Begriffe in diesem Monat sind


    gendern- giftig- gutgläubig

    Abgabeschluss ist der 24.09.22 24:00 Uhr.

    August 2022

    Waldbaden- skeptisch- Dürre

    von Suku



    Verdrängungsweltmeister


    Ich latsche zum Fluss, es ist furchtbar heiß,

    Da kann man gut baden, soviel ich weiß.

    Halt´ meinen Zeh rein, bestimmt 30 Grad,

    Komplett ungeeignet für ein kühlendes Bad.

    Ich wate trotzdem bis in die Mitte,

    Dazu brauche ich nur wenige Schritte.

    Der Fluss ist fast trocken, geht nicht mal zum Knie,

    So wenig Wasser hatte der bislang nie.

    Im letzten Jahr an dieser Stelle

    Schwamm alles fort mit riesiger Welle.


    Ich will in den Wald, baden im Schatten,

    Doch da stehen nur entnadelte Latten.

    Im Vorjahr gab's hier noch etliche Fichten,

    Heut' kann ich ausschließlich von Kahlheit berichten.

    Vielerlei Pilze fand ich hier rasch,

    Jetzt wachsen hier nur noch Hallimasch.

    Falls überhaupt, es ist knochentrocken,

    Für's Schwammerl läuten dies' Jahr die Totenglocken.

    Ist das Klima im Wandel? Ich bleibe skeptisch,

    Sonst würd's für mich auch ziemlich schnell septisch.


    Vielleicht käm' dann raus, es liegt auch an mir,

    Da denk' ich doch lieber: es ist nicht mein Bier.

    Fridays for Futur? Nur faules Pack!

    Die gehen mir langsam echt auf den S..enkel.

    Und außerdem, ich kleiner Mann,

    Daran jetzt wirklich nichts ändern kann.

    Verbrennen von Öl oder Gas oder Kohle,

    Dient doch dem Reichtum zu meinem Wohle.

    Alles soll bleiben, es ist sooo bequem.

    Wen'ger Konsum wäre auch nicht sehr schön.


    Der Welt ist's egal, die dreht sich stur weiter,

    Ich freu' mich, das Wetter ist immer noch heiter.

    Von Dürre zu reden verdirbt jeden Spaß,

    Aus dem Wasserhahn läuft schließlich weiter das Nass.

    In meinem Garten hab' ich jetzt 'nen Pool,

    Wird's mir zu hot, darin ist es cool.

    Ich fahr' doch nicht Fahrrad bei dieser Hitze!

    Im SUV ist das Klima echt spitze!

    Und halt' ich es hier dann doch nicht mehr aus,

    Flieg' ich nach Grönland, bau' mir dort ein Haus.

    Liebe Freunde der fungiphilen Dichtkunst.

    Hier dürft Ihr Eure Stimme abgeben.

    Die Abstimmung endet mit Ablauf des 31. August.








    Welches der folgenden Gedichte hat Euch am Besten gefallen?

    Die Vorgaben waren Waldbaden- skeptisch- Dürre.

    Und hier nochmal die Beiträge:


    Verdrängungsweltmeister


    Ich latsche zum Fluss, es ist furchtbar heiß,

    Da kann man gut baden, soviel ich weiß.

    Halt´ meinen Zeh rein, bestimmt 30 Grad,

    Komplett ungeeignet für ein kühlendes Bad.

    Ich wate trotzdem bis in die Mitte,

    Dazu brauche ich nur wenige Schritte.

    Der Fluss ist fast trocken, geht nicht mal zum Knie,

    So wenig Wasser hatte der bislang nie.

    Im letzten Jahr an dieser Stelle

    Schwamm alles fort mit riesiger Welle.


    Ich will in den Wald, baden im Schatten,

    Doch da stehen nur entnadelte Latten.

    Im Vorjahr gab's hier noch etliche Fichten,

    Heut' kann ich ausschließlich von Kahlheit berichten.

    Vielerlei Pilze fand ich hier rasch,

    Jetzt wachsen hier nur noch Hallimasch.

    Falls überhaupt, es ist knochentrocken,

    Für's Schwammerl läuten dies' Jahr die Totenglocken.

    Ist das Klima im Wandel? Ich bleibe skeptisch,

    Sonst würd's für mich auch ziemlich schnell septisch.


    Vielleicht käm' dann raus, es liegt auch an mir,

    Da denk' ich doch lieber: es ist nicht mein Bier.

    Fridays for Futur? Nur faules Pack!

    Die gehen mir langsam echt auf den S..enkel.

    Und außerdem, ich kleiner Mann,

    Daran jetzt wirklich nichts ändern kann.

    Verbrennen von Öl oder Gas oder Kohle,

    Dient doch dem Reichtum zu meinem Wohle.

    Alles soll bleiben, es ist sooo bequem.

    Wen'ger Konsum wäre auch nicht sehr schön.


    Der Welt ist's egal, die dreht sich stur weiter,

    Ich freu' mich, das Wetter ist immer noch heiter.

    Von Dürre zu reden verdirbt jeden Spaß,

    Aus dem Wasserhahn läuft schließlich weiter das Nass.

    In meinem Garten hab' ich jetzt 'nen Pool,

    Wird's mir zu hot, darin ist es cool.

    Ich fahr' doch nicht Fahrrad bei dieser Hitze!

    Im SUV ist das Klima echt spitze!

    Und halt' ich es hier dann doch nicht mehr aus,

    Flieg' ich nach Grönland, bau' mir dort ein Haus.



    Regenphantasien in Hornberg


    Es ist jetzt schon so lange trocken

    Verdorrt sind Dill und Artischocken

    DochMut! Es gab hier jüngst Gewitter

    Mit Regen, reichlich Deziliter


    Den Korb geschnappt, ab in den Tann

    Und schaun was man dort finden kann

    Das Moos schmatzt feucht wohl unterm Schuh

    Der Pilzfreund freut sich "Schubi-Duh!"


    Da vorn im Unterholz, war da nicht was

    Das Kriechen macht die Hose nass

    Dort drüben, Hah! - sofort Attacke!

    Die Nässe dringt nun durch die Jacke


    Die Brombeer ist ein arg Geflecht

    Schon fühlt man sich waagerecht

    Und liegt dort in der Treckerspur

    Endgültig nass ist die Montur


    Im Korb herrscht weitestgehends Leere

    Kein Pilz kam heut mir in die Quere

    Und doch bin ich ganz angetan

    Denn endlich hab ich einen Plan


    Und hab begriffen was man meint

    Wenn man ein neues Wort designt

    Und gänzlich nass wie ich heut bin

    Ergibt "Waldbaden" endlich Sinn.

    Regenphantasien in Hornberg


    Es ist jetzt schon so lange trocken

    Verdorrt sind Dill und Artischocken

    DochMut! Es gab hier jüngst Gewitter

    Mit Regen, reichlich Deziliter


    Den Korb geschnappt, ab in den Tann

    Und schaun was man dort finden kann

    Das Moos schmatzt feucht wohl unterm Schuh

    Der Pilzfreund freut sich "Schubi-Duh!"


    Da vorn im Unterholz, war da nicht was

    Das Kriechen macht die Hose nass

    Dort drüben, Hah! - sofort Attacke!

    Die Nässe dringt nun durch die Jacke


    Die Brombeer ist ein arg Geflecht

    Schon fühlt man sich waagerecht

    Und liegt dort in der Treckerspur

    Endgültig nass ist die Montur


    Im Korb herrscht weitestgehends Leere

    Kein Pilz kam heut mir in die Quere

    Und doch bin ich ganz angetan

    Denn endlich hab ich einen Plan


    Und hab begriffen was man meint

    Wenn man ein neues Wort designt

    Und gänzlich nass wie ich heut bin

    Ergibt "Waldbaden" endlich Sinn.


    Hallo Sandra,

    ich versuche, mir den Oktober 23 freizuhalten und bin ziemlich sicher dabei, falls mich nicht vorher das Virus beißt oder der Blitz trifft. Ob ich alleine komme oder mit Frau nichtschonwieder Pilze ist jetzt noch nicht entschieden. Toll, dass Du das in die Hand genommen hast. :gbravo:

    Hallo liebe Pilz- und Poesiefreunde.

    Wir sind mittlerweile im 10. PPC-Jahr! In den letzten Monaten nahm die Zahl der Beiträge sehr erfreulich zu, es wäre schön, wenn das so bliebe. Es gab es im laufenden Jahr schon viele, schöne Gedichte zu lesen. Das ist sehr erfreulich, ich danke für die treue Teilnahme. Gerne sind auch neue Forenmitglieder, die ich hiermit ausdrücklich anspreche, willkommen: probierts mal mit den Pilzgedichten! Es ist eine zwar leicht vernachlässigte, aber sehr schillernde Facette unseres schönen Hobbys.


    Es geht darum der wenig beachteten Sparte der Poesie, den Pilzgedichten, die verdiente Geltung zu verschaffen.

    Also, traut Euch, zeichnet, dichtet, filmt, fabuliert, erzählt, malt, reimt, besingt, plaudert, hörspielt.... werdet kreativ!

    Hier finden sich die bisherigen Gewinnergeschichten: PPC-Poesiealbum


    Eure Vorgaben:

    Das Gedicht (oder ähnliches Werk) muss mindestens 12 Zeilen vorweisen.

    Die Zahl eurer in den Monats-Wettkampf gebrachten Werke ist auf maximal drei begrenzt.

    Jedes eurer Gedichte hat selbstverständlich irgendwie die Pilze mit im Gepäck.

    Weiterhin müsst ihr eine weitere Vorgabe erfüllen, und zwar,

    von den nachfolgenden Vorgabethemen müsst ihr eine Thematik oder zumindest einen der Begriffe verwenden.


    Der Rest ist euch freigestellt. Macht wie ihr meint.


    Und jetzt ran an den Speck, Griffel gespitzt, die vorgegebenen Begriffe in diesem Monat sind


    Waldbaden- skeptisch- Dürre

    Abgabeschluss ist der 25.08.22 24:00 Uhr.

    Juli 2022

    Schonung - frohgemut - Morgengrauen

    von Suku



    Optimiststück


    Schonungslos klingelt der Wecker zu früh.

    Die alten Knochen knarzen und schmerzen,

    Der Traum lockert Stück für Stück seine Klauen.

    Schon Augen zu öffnen bereitet viel Müh'.

    Im Radio meint einer, er müsse schon scherzen.

    Dazu passt ein Wort nur: das Morgengrauen.


    Gleich endlich Pause, das Telefon läutet:

    Verflixt, noch 'ne Sitzung mittags um eins.

    Schon wieder nicht raus, um nach Pilzen zu schauen.

    Nicht mal ein Häppchen im Kiosk erbeutet.

    Vielleicht noch ein Brötchen? Nein, gibt es heut' keins.

    Dazu passt ein Wort nur: das Mittagsgrauen.


    Später um sechs schließlich doch Feierabend,

    Auf heißem Autositz ab in den Stau.

    Das Lämpchen im Cockpit, kann man dem trauen?

    Im Kühlerraum qualmt es, Pläne begrabend.

    Der Pannendienst wird aus dem Ganzen nicht schlau.

    Dazu passt ein Wort nur: das Abendgrauen.


    Ach, das alles ist zu pessimistisch,

    Ab morgen ist Urlaub, Ruhe und Schlaf.

    Radelnd zum See, dem wunderschön blauen.

    Mit Körbchen und Messer, fast schon touristisch,

    Die Knipse dabei wie ein Fotograf.

    Wer hörte denn jemals vom Feriengrauen?

    Liebe Freunde der fungiphilen Dichtkunst.


    Die Abstimmung zum Pilzgedicht des Monats Juli ist äußerst knapp ausgefallen.

    Zwei Gedichte konnten mit 3 Stimmen gemeinsam in Führung gehen und stehen nun in einer Stichwahl.


    Bitte stimmt in einer Entscheidungswahl ab:

    Welches der beiden Gedichte soll das Pilzgedicht des Monats Juli werden?

    Ihr könnt abstimmen bis Donnerstag, den 04.08.2022 23:59 Uhr





    Und hier die beiden zur Abstimmung stehenden Gedichte:


    Schmerzhafte Erfahrung


    Vor langer Zeit zog es mich hin

    zu einer großen Schonung.

    Im Morgengrauen, frohgemut

    verließ ich meine Wohnung.

    Dort angekommen krabbelt‘ ich

    da auch sogleich hinein

    um Steinpilze dort abzuschneiden,

    ein Kilo wäre fein!

    Doch was war das, ein lauter Knall,

    mein Po fing an zu brennen.

    Und voller Angst und Schmerzen pur

    begann ich fortzurennen.

    Das Schrot des Jägers hatte mich

    zum Glück nur leicht gestriffen.

    Das hatte ich, nach erstem Schock

    dann auch sehr schnell begriffen.

    Drum lasst die Schonungen in Ruhe,

    die Rehe und die Kitzen!

    Sonst kann es Euch passier‘n wie mir

    und Ihr könnt nicht mehr sitzen!



    Optimiststück


    Schonungslos klingelt der Wecker zu früh.

    Die alten Knochen knarzen und schmerzen,

    Der Traum lockert Stück für Stück seine Klauen.

    Schon Augen zu öffnen bereitet viel Müh'.

    Im Radio meint einer, er müsse schon scherzen.

    Dazu passt ein Wort nur: das Morgengrauen.


    Gleich endlich Pause, das Telefon läutet:

    Verflixt, noch 'ne Sitzung mittags um eins.

    Schon wieder nicht raus, um nach Pilzen zu schauen.

    Nicht mal ein Häppchen im Kiosk erbeutet.

    Vielleicht noch ein Brötchen? Nein, gibt es heut' keins.

    Dazu passt ein Wort nur: das Mittagsgrauen.


    Später um sechs schließlich doch Feierabend,

    Auf heißem Autositz ab in den Stau.

    Das Lämpchen im Cockpit, kann man dem trauen?

    Im Kühlerraum qualmt es, Pläne begrabend.

    Der Pannendienst wird aus dem Ganzen nicht schlau.

    Dazu passt ein Wort nur: das Abendgrauen.


    Ach, das alles ist zu pessimistisch,

    Ab morgen ist Urlaub, Ruhe und Schlaf.

    Radelnd zum See, dem wunderschön blauen.

    Mit Körbchen und Messer, fast schon touristisch,

    Die Knipse dabei wie ein Fotograf.

    Wer hörte denn jemals vom Feriengrauen?

    Liebe Freunde der fungiphilen Dichtkunst.

    Hier dürft Ihr Eure Stimme abgeben.

    Die Abstimmung endet mit Ablauf des 31. Juli.








    Welches der folgenden Gedichte hat Euch am Besten gefallen?

    Die Vorgaben waren Schonung - frohgemut - Morgengrauen.

    Und hier nochmal die Beiträge:



    Inspiriert durch das Onlinetreffen ;)


    Bolet:Innen stehen endlich da,

    Lactar:Innen, ach wie wunderbar.

    HebelGroßeltern lassen noch auf sich warten,

    EntolGroßeltern sind drüben schon im Garten.


    Russul:Innen sind gebrochen,

    Gastropod:Innen kommen angekrochen.

    Cortinar:Innen finden es ganz schleierhaft,

    Limax:Innen hatten auch noch mitgemacht.


    Suill:Innen schleimen auch noch rum,

    Paxill:Innen wird es nun zu dumm!


    Schonung von dem Gendern bitte!

    Sonst hau,n wir ab gleich durch die Mitte!




    Internationaler Frühschoppen?


    Der Tag ganz neu, die Sonne frisch,

    das nennt der Gentleman dann "dawn".

    Und ist er noch nicht richtig wach

    dann sagt er deutlich hörbar "YAAAWN"


    Der Tag noch jung, g`rad eben hell

    nennt Don Felipe "madrugada".

    Und fröhlich die Musik erklingt

    von Köln bis Yokohama.*


    Der Tag kaum da, noch beinah` Nacht,

    das heißt in Frankreich "aube".

    Pierre raucht und trinkt Café al lait

    und liest sein Horoskop.


    Der Tag erwacht, die Sonne steigt

    da sagt der Deutsche "Morgengrau`n".

    Ein Wort, was gut in`s Kintopp passt,

    wenn Monster sich mit Zombies hau`n.

    Für mich ist das die "Morgenstund`",

    ich packe Korb und Zeckenspray.

    Denn Morgenstund hat Pilz im Mund.

    (Gold tut nun mal beim Kauen weh)




    Schmerzhafte Erfahrung


    Vor langer Zeit zog es mich hin

    zu einer großen Schonung.

    Im Morgengrauen, frohgemut

    verließ ich meine Wohnung.

    Dort angekommen krabbelt‘ ich

    da auch sogleich hinein

    um Steinpilze dort abzuschneiden,

    ein Kilo wäre fein!

    Doch was war das, ein lauter Knall,

    mein Po fing an zu brennen.

    Und voller Angst und Schmerzen pur

    begann ich fortzurennen.

    Das Schrot des Jägers hatte mich

    zum Glück nur leicht gestriffen.

    Das hatte ich, nach erstem Schock

    dann auch sehr schnell begriffen.

    Drum lasst die Schonungen in Ruhe,

    die Rehe und die Kitzen!

    Sonst kann es Euch passier‘n wie mir

    und Ihr könnt nicht mehr sitzen!



    Optimiststück


    Schonungslos klingelt der Wecker zu früh.

    Die alten Knochen knarzen und schmerzen,

    Der Traum lockert Stück für Stück seine Klauen.

    Schon Augen zu öffnen bereitet viel Müh'.

    Im Radio meint einer, er müsse schon scherzen.

    Dazu passt ein Wort nur: das Morgengrauen.


    Gleich endlich Pause, das Telefon läutet:

    Verflixt, noch 'ne Sitzung mittags um eins.

    Schon wieder nicht raus, um nach Pilzen zu schauen.

    Nicht mal ein Häppchen im Kiosk erbeutet.

    Vielleicht noch ein Brötchen? Nein, gibt es heut' keins.

    Dazu passt ein Wort nur: das Mittagsgrauen.


    Später um sechs schließlich doch Feierabend,

    Auf heißem Autositz ab in den Stau.

    Das Lämpchen im Cockpit, kann man dem trauen?

    Im Kühlerraum qualmt es, Pläne begrabend.

    Der Pannendienst wird aus dem Ganzen nicht schlau.

    Dazu passt ein Wort nur: das Abendgrauen.


    Ach, das alles ist zu pessimistisch,

    Ab morgen ist Urlaub, Ruhe und Schlaf.

    Radelnd zum See, dem wunderschön blauen.

    Mit Körbchen und Messer, fast schon touristisch,

    Die Knipse dabei wie ein Fotograf.

    Wer hörte denn jemals vom Feriengrauen?

    ...Jetzt muß ich nur noch sehen, wie ich die ...möglichst gewinnbringend anlege...


    LG Christine

    Hallo Christine, na da empfehle ich Dir das legendäre APR.

    Schau mal in die "Rätselecke". Das gibt es seit zehn Jahren immer im Dezember. Ist eigentlich nicht zu verpassen. :gwinken:

    Du musst mir mal bei einer schönen Flasche Rotwein erzählen, wie Du in dem damals so eingeschränkten Umfeld überhaupt von dieser Musik erfahren hast, das war doch bestimmt echte Detektivarbeit, Nobi. Da bin ich wirklich gespannt drauf.


    Heute will ich auch mal wieder etwas einstellen. Eine meiner absoluten Lieblingskünstlerinnen hat ein neues Album herausgebracht. Hier der Titeltrack:

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