Beiträge von nochn Pilz

    Wir haben Freunde in Antwerpen, die wir im Mai besuchen. Bei der Gelegenheit wollen wir uns auch Gent und Brügge anschauen. Da waren wir noch nicht.

    Hallo lieber Murph,

    gerade eben habe ich die Pilze in unsere "Pilzspeisekammer" verfrachtet.

    Dabei ist mir dann doch aufgefallen, dass es zwei unterschiedliche Arten sind.

    Die Morcheln sind natürlich auch getrocknet sehr gut zu erkennen.

    Die Anderen habe ich in der Verpackung gelassen. Ich kann mir nicht recht einen Reim drauf machen, aber wenn es um einen seltenen Speisepilz geht, der der Gesundheit förderlich ist, tippe ich mal auf den Klapperschwamm oder den Eichhasen.

    Die hatte ich beide noch nicht, weder frisch noch getrocknet.

    Spannende Geschichte! ==Gnolm5==Gnolm14

    Gestern gab es eine Überraschung! ==Gnolm11

    Mein blauer Lieblings-Alien hat mir doch tatsächlich ein Päckchen geschickt.

    Weil er froh ist, das ich wieder heil zu Hause bin und weil er so mitgefiebert hat.

    Und im Päckchen sind zwei Jahresrationen Morcheln!!!!!! ==Gnolm25==Gnolm16

    Frau nichtschonwieder Pilze hat sofort diverse Edelrezepte ins Gespräch gebracht,

    der ganze Abend drehte sich dann um die zukünftigen Köstlichkeiten. ==Gnolm7


    Lieber Murph,

    ganz herzlichen Dank für Deinen wunderbaren Willkommensgruß.

    Wir werden köstliche Sachen damit zubereiten.

    Und beim Essen werden wir dann mit Freude und Sympathie an Dich denken. ==Gnolm8==Gnolm26==Gnolm13


    Hallo Mausmann,

    zunächst mal vielen Dank für die Zusendung des Jahrespreises.

    Ich trinke gerade meinen Tee draus. ==Gnolm8

    Auf das Buch bin ich sehr gespannt, ich ziehe es sogar vor Jussi Adler-Olssen (der wäre eigentlich dran) und lese es als Nächstes.


    Was den PPC betrifft - schwierig.

    Du hast ja öfter schon Spezial-Wettbewerbe ausgeschrieben.

    Und einschließlich Verfilmung hatten wir ja schon fast Alles.

    Anonyme Abstimmung ist prinzipiell eine gute Idee, aber ich glaube, die meisten Gedichte könnte ich blind zuordnen.

    Das Problem ist eher die geringe Zahl an Abstimmenden.

    Vielleicht könnte man von den Dichtern einen Startbeitrag erheben, z.B. drei oder fünf PC in eine Sammelkasse.

    Und unter den Abstimmenden wird ausgelost, wer den Pott bekommt.

    Oder der Pott wird gedrittelt: Ausrichter (Du), Gewinner und ausgeloster Abstimmer.

    Als Spezialaufgabe fände ich einen Pilzcomic mal ganz interessant, auch wenn da ein notorisches Schwesternpaar die haushohe Favoritenrolle hat.

    Ich grübel nochmal ein bischen.

    ...Schätze, da waren auch einige Hans/Hänschen-Phäle, die nicht zur Sprache gekommen sind, aber das ist halt das Kreuz vom Nordmann-Dialekt, ich kann da nicht helfen....

    Solange ich noch einigermaßen Zeit hatte, habe ich reichlich gepfäält, häufig genug pvalsch.

    Der brennende Werderbaum war totaler Zuvvall.

    1.: Hohlfußröhrling - Hol mir ma ne Flasche Bier / lautmalerische Umschreibung

    1B: Hüllblätter der Haselnuss – Rerro, rerro; er meint Ferrari / Ferrero = Hinweis auf Haselnuss

    2: Bärtiger Ritterling - Dat schall en Poggnenstohl sien, jo klei mi an´ Mors! / Zitat Götz von Berlichingen; der (bärtige) Ritter mit der eisernen Faust

    4: Grobwarziger Flockenschüppling - Was ist das denn für ein Radau hier...!!?? Ey, bist Du schwerhörig??? Dat mööt luut sien, dat is Motörhead! ...und wieso liegt hier alles voller Müsli, alles Hafer...bahhh. Du räumst jetzt besser erst mal auf hier, sonst wird ich glubsch! Und mach endlich den Radau aus! / Motörhead: Hinweis auf Lenny Kilminster, notorisches Warzengesicht, Hafer…FLOCKEN, glubsch = grob.

    5.: Perlpilz - Das kenn ich doch, hab ich doch vor Kurzem erst gehört. Dat is Janis Joplin, Du S´packen. / Janis: Spitzname PEARL.

    6B Buchenschleimrübling - Du büst ja ganz schudderig, sett di man hen und pass op, dat dich de Schnodder nich in dat goode Pilzebook drüppelt, gnech? / Schleim und Buch

    7: Tränender Saumpilz: Hiertoland ward bannig veel blaart./ Hier wird zu viel geweint

    12: Wolliggestiefelter Schirmling - Kannst mi ´n poor Galoschen und Hanschen utlehnen? Dat schall fuustkoolt warrn. / Stiefel und Handschuhe, es wird kalt.

    13: Spechttintling - Hebb ick annerdaags in Woold höörn./ Hab ich im Wald gehört = Specht

    15: Gemeines Gallertkäppchen - Moin Hänschen, wie läufst Du denn rum, wo ist denn Deine schöne Werdermütze? De hebb ick afsengelt! [afsengeln = verbrennen] Und jetzt läufst Du mit einer schwarz-weiß-blauen Kappe rum?

    15B: Wirsingkohl - Pixie: Die 15B könnte im Süden, Südosten und Ostsüdosten zu Sprachverwicklungen führen!

    nochn Pilz: Nicht jedoch im Norden, Nordwesten oder Nordosten. Wir sind Merkel! / Im Südwesten: „Wir-sing-Kohl“
    16 Maipilz - Ick wullt vandaag Backels moken, awer wi hebb keen Mehl. [Backels = Kekse] / Mehlgeruch

    17 Maggipilz -. Ick bruddel uns en schier Plinsensopp. / Linsensuppe natürlich mit Maggi


    ...dann fehlte einfach die Zeit.


    War sehr nett, hier Alles nochmal in Ruhe nachzulesen.

    ==Gnolm13==Gnolm17==Gnolm8

    Hallo Norbert

    schau mal unter Banger Rally Challenge - Banger Rally, Plymouth Dakar, Banjul Challenge, Timbuktu, Morocco, Banger Challenge, Nouakchott, Banger Rallies, Murmansk | Dakar Challenge 2015

    Dann zunächst die Cookies zulassen,

    im Untermenü "Challenges" auswählen und dann "Banjul Challenge " und Du kommst auf die Seite der diesjährigen Challenge. Die ist nicht ganz up to date, die Veranstalter kümmern sich gerade um die Charity-angelegenheiten vor Ort.

    Soweit ich weiß, waren 21 Autos am Start. Pamela hat ihren Ford Focus planmässig und unbeschädigt in Nouakchott gelassen. Sie ist von dort beruflich nach San Francisco geflogen. Der Espace musste ebenfalls in N'chott aufgegeben werden. Der Alfa ist in Mali zerbröselt, konnte aber nach Bamako geschleppt werden. Alans Nissan musste ein zweites Mal an der Vorderachse geschweißt werden. Der Suzuki von Colm ist schon in Frankreich kaputt gegangen. Alle anderen Autos sollten in Banjul oder Bamako angekommen oder noch unterwegs sein.


    Vielleicht kann ich in ein paar Tagen nochmal genauer berichten.

    Hallo liebe Pilzfreunde und liebe stillen Mitleser.

    Vielen Dank für die gedankliche Teilnahme an unserem Abenteuer, für die Tipps, die aufmunternden Worte und die mentale Unterstützung.

    Das tut gut in harten Zeiten!

    Die Tour hat uns an unsere Grenzen geführt und manchmal etwas darüber hinaus.

    Das Hauptproblem ist das Schlafdefizit und die hohe notwendige Konzentration beim Fahren. Dazu kommen die teilweise unfreundlichen äusseren Umstände, minus fünf Grad im Hohen Atlas, 35 Grad im Schatten im Senegal, Staubsturm in Mauretanien, hartnäckiger Reizhusten usw.

    Unser Mazze war ein treuer Freund, wir hatten keine Panne, nicht mal einen Plattfuss. Alle Auf- und Umbauten haben sich im harten Betrieb bewährt .


    Aber das liegt nun hinter uns, wir entspannen am Pool, werden heute abend noch einen leckeren Fisch nebst gezapftem Guiness verputzen und anschliessend von den Ladies im schwarzen Jaguar zum Flughafen gebracht werden.

    Gegen Mitternacht bringt uns dann eine obskure türkische Airline nach Düsseldorf und am frühen Nachmittag fahre ich mit der Bahn nach Hause.

    Ich habe alle Mitreisenden gebeten, mir Ihre Foto- und Filmdateien zur Verfügung zu stellen. Daraus werde ich dann wieder ein Movie basteln, welches wir dann beim Nordtreffen im Herbst gemeinsam geniessen werden.

    Hier nun meine letzten Bilder am Ende einer tollen Reise, die ich noch garnicht richtig verarbeitet habe.




    Wieder ein schwerer Tag.

    Wir sind nun kurz vor Farafeni, dem gambischen Grenzposten im Landesinneren.

    Wir fahren überwiegend ganz normale Strassen. Mit einer Menge an nicht angekündigten Speedbumpers von ungefähr einem halben Meter Höhe. Und einem Abzweig zum Abkürzen, den wir dann doch bereuen. Es reisst uns auf der folgenden Piste nach etwa 5 km die rechte Vorderradachse von Alans Nissan ab.

    Später trennen wir uns (nach der Reparatur) schweren Herzens von den BamakoFahrern, speziell von Phil & Andy, sind seitdem nur noch mit einem Auto unterwegs. Ausgerechnet jetzt geraten wir kurz vor Schluss in einen Orientierungstrouble, den man nicht glauben kann. Wir passieren mehrere "Dörfer" wo wir mutmasslich das erste jemals gesehene Auto sind. Jedenfalls laufen Hühner und Kinder davon. Am Ende finden wir nach fast 20 km unfassbarer Offroadstrecke unser Camp. Hier sind wir sehr gut aufgehoben und ziemlich sicher gibt es einen anderen Weg um rauszukommen.

    Fürs Erste sehr gut aufgehoben und voller Hoffnung, morgen in Banjul zu sein.


    Zebrabar, frühmorgens reingefahren, frühmorgens rausgefahren.




    Pelikane, bringen die eigentlich Glück (ich glaub dran):



    Vorderachse abgerissen. Kam nicht völlig unerwartet. Nach Reparatur Steuerungseigenschaften "ungefähr"



    Gentlemen-Donation: 150 Fussball-Kits für die Kinder in Kaolack. (Huddersfield Town)



    Unser (armer) Campingaffe, leider angeleint am einzigen Baum, an dem er jemals rauf- oder runterklettern darf.


    Endlich in Saint-Louis.

    Wir hätten um 15 Uhr hier sein können (2 Stunden Grenze eingeplant), aber da war eine innerafrikanische Grenze dazwischen, deswegen wurde es 19:15 Uhr.

    Die "Strasse" im Sumpfgebiet zwischen Mauretanien und Senegal ist dermassen unbeschreiblich, dass ich es gar nicht erst versuche. Nur soviel: heute in der Gruppe zwei abgerissene Auspuffe und eine zerlegte Hinterachse. Wir haben zeitweise die Strasse verlassen und uns seitlich einen eigenen Weg querfeldein gesucht. So eine "Strasse" bin ich nochnie gefahren, nirgends!

    Im Senegal ist die Situation zum Glück eine ganz andere, tadelloser Asphalt verwöhnt, nur ab und zu unterbrochen von etwa halbmeterhohen Speedbrakers. Besser, man sieht sie im flachen Abendlicht rechtzeitig.


    Wenige Bilder heute, nur ein kleiner Eindruck:


    Fischer in den Wetlands des Senegal-Flusses:



    Glücklich, wer hier nicht noch mehr Teile zerstört:


    Das ganze hat so ein bißchen den Flair von "In 80 Tagen um die Welt". Man will genau wissen in welchem Zustand die Karren sind, ob jemand ausfällt, Leute passen müssen etc.

    Ob alle ins Ziel kommen?

    Da ist ein ungeheurer Gruppen-Spirit im Spiel.

    Nick musste sein Dreirad bereits vor dem Start wegen Überhitzung aus dem Rennen nehmen. Er schloss sich mit ihm damals gänzlich unbekanntem Pete zu einem Zweiergespann zusammen. Colm musste seinen Suzuki bereits in Nantes final abstellen. Phil und Andi fuhren extra 100km zurück, um ihn aufzunehmen. Der Jaguar der 3 Amigos war ein paar Mal dicht vorm Verschrotten. Mit Hilfe der Gruppe läuft er immer noch, mittlerweile im Senegal. Der Espace wurde in aufwändiger 3 Stunden Reparatur mitten im Nirvana wiederbelebt, später abgeschleppt und steht jetzt mit positiver Prognose in einer Werkstatt in N'chott.


    Echt vorbildlich, jeder steht für jeden ein oder, wie die Engländer sagen: "no man's left behind"

    Planänderung. Wir bleiben heute in Nouakchott, haben eine heisse Dusche, frische Klamotten und ein aufgeräumtes Auto. Wir haben WiFi, deshalb kann ich auch etwas ausführlicher schreiben. Unser Guide Dahid hat für uns einen "Fixer" organisiert, der die Formalitäten an der senegalesischen Grenze erledigt und/oder beschleunigt. Wir wollen morgen mit zwei Autos um 7:00 hier losfahren und hoffen, die Zebrabar in Saint-Louis am frühen Nachmittag zu erreichen.


    Unser mauretanischer "Fixer" und Guide Dahid mit der kleinen Tochter des Hotelbesitzers:



    Das hatte ich eigentlich erst in Banjul erwartet, doch auch in Nouakchott gibt es einen farbenfrohen Fischereihafen. (fast wie in Bremerhaven 🤡):









    Sehr speziell sind ebenfalls eine Vielzahl rollender Schrottkarren, die offenbar einmal in der Woche Stockcar-Rennen fahren. Ich habe noch nicht rausgefunden, wo das stattfindet. Könnte natürlich sein: überall in der Stadt:



    Auch dieser Alptraum eines jeden TÜV-Prüfers entstammt keineswegs einem Autofriedhof, sondern nimmt tapfer am Alltagsverkehr teil:


    Nouakchott, netter als erwartet.

    Endlich mal wieder ein Kaffee, Weissbrot, Butter, Marmelade- herrlich.

    Die letzten Tage waren eher durch hartes Campleben geprägt. Im Dunklen ankommen, im Dunklen losfahren, Schlafen im Freien.


    Gestern schliesslich die Königsetappe. Leider fiel die Strandpaasage aus, weil sich ein Renault Espace trotz routinierter Kühlerreparatur nicht mehr als fahrtauglich erwies und schliesslich abgeschleppt werden musste. Das Fahren im Tiefsand mit einem stinknormalen PkW ist tricky, aber machbar. Unser "Mazze" erwies sich als gut fahrbar und technisch kerngesund.


    Heute versuchen wir Saint-Louis zu erreichen. Allerdings ist die Strasse im letzten Teil sehr schlecht und die Grenze schliesst um 18:00. Schaun mer mal.


    Dem Alfa musste ein Teil des Unterbodens amputiert werden:



    Team Lettland kam durch:



    Der Alfa verlor am Ende auch einen Teil der vorderen Plastikeinrichtungen, fährt aber noch tapfer weiter:



    Der Volvo des Brüdertrios von den Shetlands:



    Der Sharan war am Ende trotz aufwändiger (und gut gemachter) Kühlerreparatur wegen defekter Kopfdichtung nicht mehr fahrbereit:


    Nein, wir haben zwar Guides, die uns hier erwartet haben, aber da geht es um die Orientierung auf der Offroadstrecke, die wir fahren. Wenn wir wollten, könnten wir uns frei bewegen. Lediglich die Ecke Nouadhibou/Dakhlet wird vom Auswärtigen Amt nicht empfohlen. Und natürlich der ganze Osten. Da, wo wir fahren wollen, ist nach französischen und britischen offiziellen Stellen alles sicher.