Stachlige Bärte

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 3.547 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Bjoern.

  • Hallo liebes Forum,
    es gibt z.Z. neben Röhrlingen und diversen Kleinpilzen auch noch manch Stachliges zu entdecken! :D
    So finde ich z.B. seit Jahren nur wenige Meter von meinem Zuhause entfernt den Ästigen Stachelbart (Hericium coralloides) an totem Buchenholz.
    Waren es vor noch nicht zu langer Zeit dutzende der ca. blumenkohlgroßen Fruchtkörper, die es regelmäßig zu bestaunen gab, so fand ich in diesem Jahr nur noch wenige.
    Das Substrat ist beinahe verbraucht und vielleicht bleiben diese bizarren Pilze schon bald ganz aus.
    Aus diesem Grund zeige ich euch gern meine gestrige "Ausbeute"! ;)








    Lieben Gruß vom Nobi

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  • Man kann sich einfach nicht sattsehen an ihm. :P


    Ein bißchen schafft der noch nobi. Du müßtest mal meinen Baumrest sehen wo der Stachelbart trotzdem noch wächst. Leider nur noch in bescheidener Menge und Größe. Da kann ich Schneebälle draus formen aus dem Holz ... ähm ... Holzbälle. :D Und platt wie ´ne Bettdecke.
    Mein Substrat wird es definitiv nicht noch ein Jahr packen. Ich muß mir ´ne neue Stelle suchen.
    Ich hatte ja noch zwei aber die haben die Holzfäller platt gemacht.
    Meinst du man kann einen anderen geeigneten Stamm damit erfolgreich beimpfen ?

  • Ahoi, nobi,


    an dem kann man sich einfach nicht sattsehen!


    Danke fürs Zeigen.:thumbup:


    LG
    Malone

  • Lieber Nobi,


    was für ein toller Pilz und was für schöne Fotos. Würde ich auch gerne mal bewundern. Den dornigen Stachelbart haben wir schon gefunden, aber den ästigen leider noch nicht.

  • In was für einem Waldtyp, kommt der Ästige Stachelbart denn vor? Nur in Laubwäldern oder auch in Nadelwäldern?

    Man sollte nur Pilze sammeln, die man auch 100% als Speisepilze kennt.
    ___________________________________________________________
    "Antonius behüt"
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    Ma hat ma Glück, Ma hat ma Pech, Ma hat ma Gandhi

  • Hallo Michael,


    der ästige Stachelbart kommt meist abgestorbenen Buchenstämmen, seltener auch an anderem Laubbäumen vor, aber nicht im Nadelwald. Das heißt, man hat vor allem dort Chancen ihn zu finden, wo im Buchenwald Totholzstämme liegenbleiben dürfen.

  • Hallo Anna,


    das heißt ich hätte Glück, diesen Pilz in reinen Buchenwäldern zu finden oder in Laubmischwäldern wo Buchen darin vorkommen?
    Schade, da ich morgen in mein Steinpilzwald fahre mit dem Buchi, brauche ich garnicht drauf zu hoffen, diesen tollen Pilz zu finden.
    Sammeln würde ich diesen Pilz nicht, da er selten ist.
    Einfach nur vor diesem Pilz stehen und bestaunen und Fotos machen.


    LG Michael

    Man sollte nur Pilze sammeln, die man auch 100% als Speisepilze kennt.
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    Einmal editiert, zuletzt von Judasohr78 ()

  • Hallo Nobi,


    na hoffentlich fangen sie bei dir jetzt erst an zu wachsen und es folgen evtl.doch noch einige der stacheligen Gesellen. Vielleicht ja dann auch an einer anderen neuen günstigen Stelle im Wald:/.
    Sie sehen bei dir jedenfalls noch sehr frisch aus, als ob sie gerade erst kommen.
    In "meinen" Buchenwald war vor einem Monat durch das langanhaltene trockene sehr warme Wetter im Juli und August auch noch nix von denen zusehen. Aber auch dort kommen sie jetzt so langsam wieder zum Vorschein.
    Auf jedenfall wunderschön deine Stachelbärte:thumbup:. Danke fürs zeigen.

  • Hallo Nobi,


    herzlichen Glückwunsch und danke für's Zeigen! Ich hatte bis jetzt noch kein Glück diesen schönen Pilz zu finden.


    Liebe Grüße


    Joli

    LG
    Joli

    Alles ist miteinander verbunden, und hat einen Sinn. Obwohl dieser Sinn meist verborgen bleibt, wissen wir, daß wir unserer wahren Mission auf Erden nah sind, wenn unser Tun von der Energie der Begeisterung durchdrungen ist.
    - Paulo Coelho, Der Zahir -

  • Hallo Nobi


    also der steht auch noch auf meiner bescheidenen Wunschliste und ich weiß auch, wo der hier in der Gegend vorkommen soll. Allein, ich kenne das Gebiet nicht gut und befürchte einen längeren Anmarsch. Du kennst meine Geschwindigkeit in pilzträchtigem Gelände, da werde ich wahrscheinlich zwei Tage einplanen müssen.


    Meinen Glückwunsch zum Fund, den man ja mit einem glänzenden Auge sehen muss, wenn man bedenkt, dass dieses Vorkommen bald erloschen sein wird.
    Ich drücke dir fest die Daumen, dass du schon bald einen Nachfolger findest!


    LG,
    Uli

  • Hallo Nobi,


    wirklich ein schöner, und eigentlich auch recht seltener Pilz. Den habe ich in diesem Jahr noch gar nicht gesehen, kenne aber in der Dresdner Heide einen dicken Buchenstamm, an dem die in den letzten beiden Jahren immer wieder auftauchten.
    Im Norden Brandenburgs (siehe Andy) habe ich die auch schon relativ oft und auch in einer recht beachtlichen Stückzahl gefunden.
    Sehr schöne Fotos, im Übrigen;)


    Viele Grüße
    der Bjoern