Beiträge von Bjoern

    Hallo Ulla,

    hallo Oehling,


    vielen Dank für Eure Vorschläge.

    Gut, dass Du den Band 4 der FNE eingeworfen hast, Oehrling. Das Buch habe ich sogar - hätte ich Pfosten ja auch mal selbst reinsehen können:haue:

    Das Myzel war tatsächlich gelb. Also sollte der orirubens wohl passen.

    Ich will nicht ausschließen, dass auch der atrosquamosum dort mit in dem Wäldchen stand. Die sind ja wirklich sehr ähnlich. Das steht in dem Genus Tricholoma in den letzten Zeilen der Beschreibung ja auch drin.

    Ich danke Euch.


    Ingo:

    Ich hatte mir vergangenes Wochenende mal aus Quark eine Lichtbox für solche 'Herbarium'-Pilzfotos gebaut und mal die ersten Versuche bei Kunstlicht gewagt.

    Es ist sicher noch ausbaufähig, aber die ersten Ergebnisse fand ich nicht so schlecht.

    Das Licht ist immer mal wieder Thema - die Softboxen, die um die Box aufgebaut sind, geben aktuell eher kaltes Licht ab, was nicht immer so gut passt.

    Da muss ich noch etwas rumprobieren.

    Zu Deiner Frage:

    Wenn ich Stackings mache, löse ich die Kamera über das Telefon mit einer App aus. Das funktioniert eigentlich ganz gut.

    Einen Schlitten habe ich zwar auch, aber damit fährt die Kamera ja immer minimal vor oder zurück. Da haut die Verrechnung der Bilder dann nicht immer so gut hin.

    Manche aktuellen Kameras (ich glaube von Sony) haben die Stacking-Funktion sogar integriert. Das ist dann vermutlich wesentlich einfacher und geht bestimmt auch sehr viel schneller.


    Das Foto von den Ritterlingen ist allerdings eine Einzelaufnahme;)


    Viele Grüße

    Liebe Pilzfreunde,


    ich habe gestern mehrere mutmaßliche Erdritterlinge gefunden und diese zunächst gar nicht näher beachtet.

    Dann hatte ich doch mal ein Foto am Standort gemacht und 3 FK mitgenommen.

    Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie die Herrschaften genau angesprochen werden möchten;-)



    Fundort - Laubwald mit überwiegend Buchen, Boden Kalk satt


    Fruchtkörper - Hutdurchmesser im Mittel 6-8 cm

    Hut - anthrazitgrau bis schwarz, mit leicht bläulichem Schimmer würde ich sagen, fein flockig

    Lamellen - schmutzig weiß, Schneiden braun bis schwarz

    Stiel - ebenfalls weiß bis schmutzig weiß, überwiegend längsfaserig, teilweise leicht rötlicher Schimmer, Stielbasis mitunter grünblau (?), manchmal auch mit dunklen Flocken besetzt

    Geruch - etwas dumpf, erdig, sogar leicht medizinisch würde ich sagen

    Geschmack - nicht getestet


    Gestern hatte ich dann zu Hause noch einmal ein Bild bei künstlichem Licht gemacht. Die Farben sind hier natürlich nicht so exakt wir draußen.



    Ich bin mir nicht mal 100%ig sicher, ob es sich bei den Funden um nur eine Art handelt.

    Vielleicht hat ja jemand eine Idee, in welche Richtung es gehen könnte.


    Vielen Dank und beste Grüße

    Liebe Foris,


    bei absolut unschönem Wetter sind wir heute nochmal nach Brandenburg gefahren.

    In einem kleinen Pappelwäldchen haben dann etliche Lorcheln gefunden, bei der ich gleich an die Weißstielige Lorchel denken musste.

    Ich selbst kenne die nur aus Frankreichs Süden, wo ich die Mal im April 2013 gefunden haben - sonst in Deutschland noch nie.


    Könnt Ihr den Fund anhand der Fotos bestätigen?

    Standort war wie gesagt ein Wald aus überwiegend Pappeln, Boden sandig, vielleicht ein wenig lehmig, aber definitiv mit Kalkanteilen.

    Es waren wirklich sehr viele FK in allen Altersstadien vor Ort - vier größere Exemplare habe ich mal mitgenommen. Falls jemand weitergehende Forschungen betreiben möchte, bitte einfach melden.








    viele Grüße und einen schönen Abend

    Guten Abend zusammen,


    wir haben uns heute auch mal etwas Zeit genommen und versucht, ein paar mutmaßlich gut geeignete Morchelstellen in der näheren Umgebung aufzustöbern.

    Ein paar mehr Kilometer in Richtung der brandenburgischen Grenze mussten wir zwar dann doch in Kauf nehmen - aber es hat sich doch gelohnt.

    Wir konnten sowohl Speise- als auch Spitzmorcheln (in weiteren Sinne) finden und sogar ein paar für die Küche einsacken.


    eine kleine Auswahl der Speisemorcheln:








    und ein paar Spitzmorcheln:








    Euch allen einen angenehmen Abend

    N'abend zusammen,


    ich war heute nochmal ein paar Bilder an einem der gestern erwähnten Standorte machen:


    Zunächst mal ein Übersichtsbild - es ist definitiv ein alter Holzlagerplatz, wo gerade wirklich viele FK stehen



    Es lagen überwiegend Fichten nach dem Einschlag dort, sicher waren auch vereinzelt Kiefern dabei.

    Der Boden ist aber definitiv sauer und sandig - ich kenne die Lorcheln auch nur von diesen Standorten.



    Hier stehen die Pilze wirklich direkt am Wasser (Entwässerungsgräben) der Waldwege - das ist leider nur ein weniger gutes Handyfoto



    Hier noch ein paar Einzelaufnahmen:






    Wie schon erwähnt scheinen die Frühjahrslorcheln derzeit vermehrt an den Standorten alter Holzpolter zu wachsen.

    Wobei 'alt' auch übertrieben ist - gemeint sind vielmehr die Lagerplätze von Fällung der letzten beiden Jahre. Im Wesentlichen Lagerplätze von Fichte und Kiefer.

    Wenn dort einmal ein Myzel mit untergemischt ist, kennen die Pilze kein Halten mehr.

    In der Dresdner Heide habe ich gestern bei einer kleinen Runde schon 4 solcher Standorte gesehen.

    Also ruhig mal solche Ecken absuchen - Fällungen von Fichte und Co. waren ja leider in letzter Zeit situationsbedingt überall sehr häufig. Möglicherweise spielt dort auch der Boden eine nicht so wesentliche Rolle - ist aber nur eine Theorie ;-)


    einen schönen Abend

    Hallo zusammen,

    angestachtelt von Euren Funden habe ich heute auch mal eine mir bekannte Stelle in der Dresdner Heide besucht.

    Es waren auch ein paar Fruhjahrslorcheln zu finden, allerdings nur sehr wenige und auch sehr klein.

    Aber weniger hundert Meter weiter standen an zwei ehemaligen Holzlagerplätzen Dutzende von denen. In den beiden vergangenen Jahren wurden natürlich auch hier viele Bäume gefällt, vor allem eben Fichten und teilweise auch Kiefern. Und an alten Lagerplätzen scheinen die nun mehr als reichlich Futter zu finden.

    Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei.

    Aber vielleicht fahre ich die Tage dort nochmal längs und reiche mal ein paar Bilder nach.

    VG Björn

    Guten Morgen zusammen,


    vielen Dank für Eure Einschätzungen, Pablo, Christoph und Nobi.


    Den Schirmling lege ich dann mal als Zitzenriesenschirmling ab - da gibt es ja so viele Formen oder Unterarten, dass einem schwindelig wird:S


    Die Saftlinge muss ich mir bei Gelegenheit nochmal näher anschauen und vielleicht auch mal ein paar Detailaufnahmen machen.

    Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die schwärzenden als eine gemeinsame Gruppe (conica oder nigrescens) betrachtet werden.

    Wie schnell die tatsächlich schwärzen, kann ich aktuell nicht sagen - auch die Lamellenfarbe wäre dann sicher nochmal einen genaueren Blick wert.


    Zunderschwamm ist dann fix. Vielen Dank dafür. Bei den kräftigen Farben war ich einfach unsicher.


    Die Birkenpilze sind vermutlich wirklich keine 'normalen' scabrumse.

    Die Exemplare in der Gegend sind immer etwas dunkler und meistens auch im älteren Stadium deutlich fester.

    Der melaneum kann es also durchaus sein.


    Vielleicht kann ich am WE dort nochmal hinfahren, wenn es die Zeit zulässt.


    Einen schönen Tag Euch

    Björn

    Guten Abend alle miteinander,


    nachdem in der letzten Woche auch Dresden mit recht ordentlichen Niederschlagsmengen beglückt wurde, haben nobi und ich gestern mal ganz spontan eine kleine Runde im Heller gedreht.

    Viele Arten wie Parasole, Kahle Kremplinge, Fliegenpilze und Butterpilze waren in allen Altersstadien zu sehen.

    Andere werden sich wohl bei den angekündigten milden Temperaturen in den nächsten Tagen auch noch zeigen - wie z.B. Espen- und Heiderotkappen, die wir schon als Winzlinge ausmachen konnten.


    Auch abseits der Küchenmykologie sind viele Arten zu beobachten - ich bin aber sicher, dass es Ende der Woche noch richtig abgeht;)


    Hier mal ein paar erste Bilder:


    1 Birkenpilz


    2 Fliegenpilz


    3 eine Schirmlingsart


    4 Schwärzender Saftling


    5 Parasol (noch als Paukenschlegel)


    6 entweder ein Rotrandiger Baumschwamm oder sogar ein Zunderschwamm - der Zuwachs war jedenfalls deutlich rot und so ganz sicher war ich mir nicht





    Nobi - Dein Einsatz bitte...;-)


    Viele Grüße

    Björn

    Hallo allerseits,


    angespitzt von den ersten Gemörch- und Gelörch-Funden waren wir heute und vergangenes Wochenende auch mal wieder etwas im Wald.

    Spazierengehen darf man ja (noch).


    Morcheln habe ich leider keine gefunden, aber die Frühjahrslorcheln sind relativ zahlreich an den gewohnten Plätzen und selbst Scharlachrote Kelche konnte ich finden, worüber ich mich sehr gefreut habe.

    Die größte Überraschung waren dann allerdings Violette Rötelritterlinge - Mitte März:/. Die habe ich bestenfalls mal noch Ende Dezember gefunden, aber dann war Schluss.






    Einen angenehmen Abend an alle

    Liebe Pilzfans,

    ich habe aus einer kleinen Sammlung der oben genannten Zeitung noch die Ausgaben 6/2013 bis 5/2013 abzugeben. Wenn jemand Interesse hat, bitte um kurze Rückmeldung bzw. ein Angebot. Versand ist natürlich möglich, die 6 Zeitungen passen bequem in einen A4-Umschlag. Allerdings wäre der Versand als Päckchen zu 5,50 € nötig, weil die Zeitungen über 1 kg wiegen.

    VG Björn

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    ich habe am vergangenen Freitag auf der heimische Streuobstwiese nach den Saftlingen geschaut.

    Da aber seit Mittwoch nachts schon der Frost zugeschlagen hatte, waren die wenigen Exemplare leider schon hinüber.


    Stattdessen konnte ich allerdings eine gelbe Keulenart entdecken, bei dessen Bestimmung ich mir nicht sicher bin.


    Ich wollte keine der Pilzchen entnehmen.

    Geschmack kann ich also nicht beurteilen - Geruch war jedenfalls keiner wahrnehmbar.

    Die Fruchtkörper waren teilweise einfach gegabelt und teilweise (anders als auf den beiden Bildern zu sehen) wurmartig gewunden

    Farbe durchweg satt gelb ohne erkennbare Verfärbungen


    Anzahl der FK bestimmt um die 100 - 150 Stück.

    Ich habe mich schon geärgert, dass ich nicht mehr Bilder gemacht habe.


    Standort war der Rand einer Streuobstwiese

    Boden eher basisch (lehmig), die Wiese wird in der Vegetationszeit regelmäßig gemäht, Wiese teilweise mit Moos untermischt




    Vielleicht hat jemand eine Idee.

    Ich hätte den Pilz spontan die Goldgelbe Wiesekeule angesprochen - aber es gibt wohl noch andere Möglichkeiten.

    Die Heidekeule würde ich übrigens ausschließen - die kenne ich recht gut.


    Beste Grüße und vielen Dank

    Wow, sehr schicker Pilzkorb. Also die Füllung. Aber der Korb natürlich auch 😉.

    Im Märchenwald war ich Mittwoch mal nach der Arbeit mal schauen. Ist wirklich alles da!


    Vielleicht sehen wir uns ja mal in Tharandt.


    Ein Treffen im Norden wird aber wohl erst wieder im nächsten Jahr zustande kommen. Mal sehen.


    VG Björn

    Hallo Grunjah,


    schwer zu sagen, eine Ritterlingsart scheint wahrscheinlich zu stimmen.

    Es könnte ein vom Regen verblasster Violetter Rötelritterling oder auch eine Nebelkappe sein. Da kannst Du am besten Mal ein Pilzbuch zur Hand nehmen und versuchen, die Kriterien abzugleichen...