Bitte um Hilfe

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 348 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Maria.

  • Hallo zusammen, ich konnte folgenden Fund im Nadelwald bei Fichte und Kiefer auf eher sandigem Boden machen.

    Konsistenz wie Gummibärchen

    Geruch zunächst schwach pilzig, beim abbrechen des Stiels eher künstlich bis leicht unangenehm

    Fleisch innen weiß, außen gelblich

    Wie im Bild zu sehen kleine Fruchtkörper der Art


    Was sagt ihr dazu?

    LG Yannick

  • Servus Werner u. alle,

    Servus beinand',

    unabhängig davon ist ein Lärchenästchen erkennbar.

    An liabn Gruaß

    Werner

    frei nach Shakespeare: Es war die Lärche und nicht die Fichte oder Kiefer. g:D :gzwinkern:


    Aber ich weiß auch von Funden dieser Art bei Buchen, wo weit und breit kein Nadelgehölz vorhanden ist.


    LG

    -Marcel.

  • Falls da wirklich keine Lärchen waren, könnte es sich um den Ledergelben Spateling handeln. Es gibt noch andere Arten, die auch in Laubwälder vorkommen. Selber habe ich nur den Dottergelben bei Lärche gesehen.

    Grüße

    Henrik

  • N'abend Hendrik,


    meines Wissens nach ist Spathularia flavida ein Saprobiont, kein Mykorrhizapilz, und wenn man diese Art dann oftmals bei Lärchen findet wird recht schnell angenommen, dass dieser Pilz dann in der Regel meist nur bei dieser Baumart vorkommt. In der Fachliteratur steht dann oftmals so etwas wie 'mostly with Larix'.


    Dies schließt allerdings nicht aus, dass die Art auch schon mal in einem ganz anderen Habitat/Biotop vorkommt. Wie wir ja schon alle mehr od. weniger die Erfahrung machen mussten, lesen Pilze keine Fachbücher. ;)


    Grüße

    -Marcel.

  • Hallo,


    ich kenne bei mir im Park zwei Standorte, einen bei Fichte und Lärche und einen unter einem Mammutbaum wo nirgends eine Lärche zu finden ist.


    VG Jörg

  • Hier war erst kürzlich eine ähnliche Bestimmungsanfrage bei der dann ähnliche Antworten "die wachsen bei Lärchen" gekommen sind. Bei diesen Angaben wurde ich stutzig aber ich konnte mich nicht sicher an die Bäume erinnern ... Zwei meiner Fundorte des Dottergelben Spatelings konnte ich zwischenzeitlich überprüfen:

    Fundort 1 im Altmühltal: ältere Fichtenschonung mit vereinzelten Laubbäumen am Rande - weit und brei keine einzige Lärche.
    Fundort 2 in Altmühlfranken: Die Dottergelben Spatelinge wachsen ca. 1 Kilometer lang entlang einer Böschung. Oberhalb dieser Böschung ist Mischwald. Auf dieser Strecke von einem Kilometer gibt es vereinzelt Lärchen, komischerweise ;) aber meist nicht dort, wo die Flecken mit den Dottergelben Spatelingen sind.

    Ferner hatte ich vorher etwas gegoogelt - woher kommen eigentlich diese "ausschließlichen Fichten-Angaben" die hier gemacht werden? Ich fand eigentlich überall nur Angaben wie zum Beispiel "Die Fruchtkörper wachsen im Sommer und Herbst verstreut oder in Gruppen auf Waldstreu oder Humus" (Wikipedia) oder "Wiesen, Mischwald, gern bei Lärchen, Nadelstreu, zwischen Gräsern und Moosen" (123-Pilze), usw. usw.

    Liebe Grüße


    Maria