Beiträge von Thorwulf

    Ich hab sogar selbst schon mit Plastiktüte gesammelt, als ich meinen Korb vergessen hatte; wenn man die Pilze im Wald gut putzt, die Tüte offen hält, nicht zu lange unterwegs ist und die daheim dann gleich verarbeitet ist das auch kein größeres Problem.

    N'abend,


    ich hab für solche Notfälle/Vergesslichkeiten immer ein oder zwei Mehrwegnetze in meiner Jacke o. Hosentasche verstaut, die man ja mittlerweile an den Obst- u. Gemüseabteilungen eines jeden Lebensmittelfachmarktes für wenig Geld bekommt.


    VG

    -Marcel.

    Hallo Emil,


    L. holosericeus ist bemerkenswerterweise im FoTE-Schlüsselband nicht aufgeführt.


    Bei meinem Fund hatte ich dieses Taxon mit auf dem Schirm, da aber alleine schon die Hutstruktur und -farbgebung meines Exemplars nicht zu holosericeus-Beschreibungen passte, war diese Art für mich auch gleich wieder abgewählt.


    Soweit ich weiß, sollen wohl die Huthautzellen von holosericeus anders geformt sein als bei leucothites...


    Mich würde aber auch interessieren, wie es taxonomisch um holosericeus derzeit steht.


    VG

    -Marcel.

    Hallo Wolfgang Wolfgang P. !

    Derzeit gibt es in der Genbank also keinen Hinweis darauf, dass es sich um ein kryptisches Artenaggregat handeln könnte.

    Vielen Dank für den Abgleich und die Mühen!


    Dies bedeutet wohl nun, dass die seinerzeitige Kontroverse bei leucothites nunmehr Geschichte ist? Ich hab dort noch irgendwie den Kenntnisstand, dass wir es mit einem immer noch zur Debatte stehenden Artenkomplex zu tun haben, wo es einerseits die Position von Else Vellinga gibt, die hier leucothites u. dem sehr ähnliche, makro- u. mikroskopisch schwer abzugrenzende Arten als eine Artengruppe betrachtet und andererseits die Ansicht, dass wir es jeweils noch mit anderen Leuco-Arten zu tun haben.


    Gruß

    -Marcel.

    Hallo Thomas,

    Mit der Titelwahl ist im Grunde alles gesagt bzw. gefragt...

    ich musste bei deiner Titelwahl sofort an Loriot denken: "Ja, wo laufen sie denn, wo laufen sie denn hin?" :D ;)


    Auch für die Pilze gilt ja stellenweise ähnliches: Wo sind sie denn? Wo sind sie denn alle hin? ==zucken

    Ach ja, beim Uwe in der Schachtel sind sie... ==Gnolm20


    Schönen Abend u. viele Grüße

    -Marcel.

    Hi,


    vielen Dank zunächst für eure kurzen Rückkopplungen hierzu.


    Ich werde mir den Fund am Wochenende nochmals etwas näher anschauen, insbesondere die Cheilozystiden, wobei diese ja, folgt man dem FoTE-Basidiomyceten-Schlüssel, bei leucothites 'extremly variable' sein können.


    Aber mir reicht es letztlich auch, wenn ich das Kerlchen als L. leucothites sensu Vellinga ansprechen kann. Ein Pilzfund unmittelbar an der Haustürschwelle braucht ja schließlich einen Namen. ^^


    LG

    -Marcel.

    N'abend zusammen,


    wie im Onlinetreff-Thread kurz angemerkt, habe ich letzten Sonntag bei mir Zuhause in einem vernachlässigten Blumentopf auf meiner Terrasse einen unerwarteten Pilzfund gemacht. Über den Fruchtkörper war eine ganze Weile ein Orchideentopf drübergestülpt, weshalb ich ihn bislang garnicht bemerkt hatte. Erst als ich am Sonntag einige meiner temperaturempflindlicheren Pflanzen von der Terrasse geräumt hatte und ich diesen Topf dabei mit in der Hand hatte, bemerkte ich den Pilz.


    Hut: leicht gewölbt, Mitte etwas gebuckelt, glatt seidig, weißlich blaß cremig (Buckel etwas nachgedunkelt), knapp 7 cm breit

    Lamellen: weiß mit einem Hauch von rosa, dichtstehend, nicht am Stiel angewachsen

    Stiel: gleichfarben mit Hut, nach unten hin leicht bräunlich (?) nachdunkelnd, Manschette dünnhäutig anhaftend, ziemlich schmal, Stielbasis ohne Volva, knollig

    Geruch: unbestimmt

    Sporenpulver: weiß mit einem zarten rosa


    Gesamter Fk. war knapp 9 cm groß


    Die Sporen waren glatt, elliptisch u. mit Keimporus, bis zu 8 µm lang und rd. 6 µm breit, für die Huthaut u. Cheilos hatte ich leider keine Zeit mehr.


    Ich vermute hier eine Art aus dem Leucoagaricus-leucothites-Komplex, weiß aber, dass es dort noch ein paar anderweitige Möglichkeiten gibt.


    Wer hätte hier evtl. noch sachdienliche Hinweise für mich? Evtl. E. Schupfnudel, Stefan Climbingfreak ?


    Vielen Dank vorab.


    VG

    -Marcel.





    N'abend miteinander,


    ich konnte heute mal wieder kurz in eurer Runde vorbeischauen, aber aufgrund einer instabilen Netzwerkverbindung (Hotel-WLAN :cursing: ) war mein Intermezzo ständig gestört.


    Ich wollte von euch mal einen Fund kurz abklären lassen, den ich am Sonntag bei mir Zuhause gemacht hatte u. wo ich einen Leucoagaricus vermute. Wäre vielleicht was für Schupfi Schupfnudel u./od. Stefan Climbingfreak zum Draufschauen.


    Ich hab mir nur auf die Schnelle die Sporen angeschaut (glatt, elliptisch u. mit Keimporus), bis zu 8 µm lang und rd. 6 µm breit, Huthaut u. Cheilos konnte ich jetzt aufgrund Zeitmangels nicht prüfen. Ich stelle hier mal noch unter der Rubrik 'Pilzbestimmung' ein paar Schnellschussfotos u. weitere Infos ein, vielleicht könntet ihr noch ein paar Hinweise geben.


    Viele Grüße

    -Marcel.

    Hallo in die kleine muntere Diskussionsrunde hier!


    Ein echt spannender Austausch der hierzu stattfindet, schön mitzuverfolgen und zumindest für mich lehrreich.


    Wenn man Christensen & Heilmann-Clausen zurate zieht, bevorzugt batschii bei der Bodenbeschaffenheit 'mostly dry, calcareous soils', woraus ich schlussfolgere (mostly), dass er auch schon mal davon abweichend vorkommen kann. Es wäre vor allem mit zu bedenken, dass man in gewissen Habitaten, insbesondere Sonderflächen wie renaturierte Landschaften wo dieser Fund ja wohl herstammt, auch niemals mit Gewissheit ausschließen kann, dass bei einem vermeintlich sauren Boden nicht auch partiell bzw. in Abschnitten Anteile von z.B. Kalk mit dabei sind, so zumindest meine Erfahrungen was Bergbaufolgelandschaften betrifft.


    Just my two cents und vielen Dank!


    VG

    -Marcel.

    Hallo Jörg,

    Der sieht dem jung sehr ähnlich und kann auch so büschelig daherkommen. Die sind aber nie an der Stielbasis miteinander verwachsen.

    ich unterscheide die beiden auch anhand der Stielfestigkeit. Der Rasling ist hier stets kompakter/knackiger, während der Weißstielige Rötling recht labbrig daherkommt.


    Viele Grüße

    -Marcel.

    Hallo Claudia,

    ... dazu habe ich das Buch "Reiseführer ins Reich der Pilze" von Dirk Harmel, das zudem einen etwas anderen Ansatz zur Pilzbestimmung hat, nämlich auf der Grundlage der Morphologie zur Gattung usw. zu gelangen.

    von diesem Werk habe ich bislang noch nichts gehört; klingt jedenfalls nach einem interessanten Ansatz und einer informativen Lektüre. Mit der Wald- u. Vegetationsökologie und auch einem gewissen Grundwissen über Bodenbeschaffenheit bzw. -art beginnt m.E. der Weg zur Pilzerkundung; dies habe ich seinerzeit recht schnell für mich erkannt und berücksichtige solche Faktoren stets.


    Danke für den Hinweis auf dieses wohl etwas andere Pilzbuch!


    Hallo Michael u. Peter,

    Was ich ab und zu mache ist mein "Pilztagebuch" weiterzuführen...


    so eine Art "Pilztagebuch" hatte ich auch viele Jahre geführt.

    diese Herangehensweise finde ich äußerst spannend und ich hatte so etwas auch schon in Erwägung gezogen. Wie ihr beide ganz zutreffend anmerkt, muss man sich dabei ja in der Tat mit den wesentlichen Details des jeweiligen Pilzes beschäftigen, angefangen beim Habitus mit allen charakteristischen Einzelheiten, weil man das Objekt der Begierde zeichnerisch zu Papier bringt, u. zudem hat man dann noch die relevantesten Detailinfos quasi als Steckbrief dazu. Die Methode werde ich nun vielleicht doch mal austesten u. umsetzen.


    Hallo "Paulis",

    ... nicht in reiner Textform, sondern als Fotocollagen. Einfach Vergleiche mit aussagekräftigen Texten.

    Also irgendwie dann auch eine Art von "Pilztagebuch". ;)


    auf einem Video spreche ich an, was ich sehe und wahrnehme...

    Ich nutze hier seit geraumer Zeit den Voice-Rekorder meines Smartphones, wo ich die makroskopischen/morphologischen Merkmale, Habitat usw. aufzeichne, eine Videoaufnahme ist sicherlich noch hilfreicher, weil man dort ja noch die ganzen visuellen Eindrücke mit dabei hat. Finde ich auch sehr interessant u. was zum Austesten. Danke!


    Hallo "Grafei",

    Bei den über 10.000 Pilzarten Mitteleuropas wundere ich mich immer wieder über Personen, die sich mit jeder Gattung beschäftigen und den Anspruch haben in jeder Gattung nahezu alle Arten zu kennen.

    meine Intention ist - wie eingangs erwähnt - anders gelagert. Ich will u. kann mich nicht mit jeder Pilzgattung und allen dortigen Arten inkl. Forma u. Varietäten beschäftigen, vielmehr geht es mir hauptsächlich darum etwas darüber zu erfahren, wie sich der eine u. andere das Wissen um die häufigeren Arten u. mögliche Verwechslungskandidaten erarbeitet hat bzw. noch weiter festklopft und ich finde es sehr spannend, was hierzu jetzt schon alles dargelegt wurde.


    Danke nochmals an alle u. viele Grüße

    -Marcel.

    Hallo Harald,

    Pilze, die man sammelt, selbst bestimmen, die blanke Theorie und Fremdhilfe ist da nur Mittel zum Zweck. Wenn man eine Art sicher selbst bestimmt hat, sollte man die einigermaßen drauf haben.

    Also, Erfahrung sammeln und nochmals Erfahrung...

    für mich ist die Pilzbestimmung seit jeher eine Art von Handwerk/praktischer "Ausbildung", womit ja klar ist, dass nur ständige Praxis u. Üben sowie Wissens- u. Erfahrungsaustausch u. das Vertiefen von Wissen, somit das eigenständige Ansammeln eines persönlichen Erfahrungsschatzes im Fokus stehen, was hier aber nochmals meine Frage in die Runde ist, die ich hiermit etwas präzisieren möchte: In welcher Art u. Weise erarbeitet bzw. vertieft hier sich der/die eine u. andere das praktische Wissen bei Pilzarten auf Gattungsebene, insbesondere bei den Verwechslungskandidaten.


    Ich verwende auch gern schon mal Eselsbrücken, wie zu Schulzeiten, auch schon für die Abklärung der Gattung (z.B. Ritterlinge = Burggraben) und die Karteikärtchen hab ich natürlich auch aus Schulzeiten übernommen, aber es hat ja ein jeder noch den einen od. anderen Kniff bzw. praktischen Tipp aus seinem individuellen Ansatz des Erlernens u. Festklopfens. Dies war jetzt so meine neugierige Anfrage hier in die Runde.


    Hallo Stefan,

    Hilfreich ist es immer, wenn man Kontakte zu Experten knüpft und sich mit denen austauscht. Tagungsbesuche sind auch immer sehr lehrreich.

    definitiv ein gewichtiger Faktor beim Ausbau des Wissensstandes, den ich seit jeher auch weitgehend umsetze. Letztlich erlangt man durch den Erfahrungsschatz der "alten Hasen" bzw. Gattungsspezialisten immer einen persönlichen Zugewinn an Know-how und ich persönlich lerne auch sehr viel durch meine Fehler bzw. Korrekturen seitens der erfahreneren Pilzfreunde/Spezialisten.


    Hallo Peter,

    ... dass aktives Lernen (beschreiben, dokumentieren, zeichnen, mikroskopieren, erzählen, Erfahrungen mit anderen austauschen,...) deutlich stärker verhaftet bleibt, als irgendwo gehörtes, gesehenes oder gelesenes.

    So geht es mir auch; nur intensives Erarbeiten u. Erfahrungsaustausch führt bei mir zu dem einen und anderen Lernfortschritt u. die Tabellen/Checklisten sind bei mir auch dynamischer Natur. ;)

    Und da ich seit den 90iger Jahren ein Excel-Nerd bin, komm ich damit am besten zurecht, wenn es um Details geht.


    Vielen Dank euch für euer Feedback!


    Beste Grüße

    -Marcel.

    Hallo miteinander,


    mich würde mal interessieren, wie ihr euch das Wissen um Pilzarten auf Gattungsebene aneignet bzw. verfestigt, was ja m.E. grundsätzlich nur durch ständiges Training (Exkursionen) u. Austausch mit erfahreneren Pilzfreunden geschehen kann, aber für mich braucht es dabei aktuell auch noch gewisser Hilfsmittel wie z.B. kurzen tabellarischen Gegenüberstellungen von makroskopischen Merkmalen/Charakteristika bei Arten mit klassischen Verwechslungskandidaten. So hatte ich für mich mal vor einiger Zeit für die Praxis (on-spot-ID) u. Nacherarbeitung eine kurze Gegenüberstellung von augenscheinlichen Attributen hier exemplarisch vom Pantherpilz mit seinen beiden häufigsten Verwechslungspartnern Grauer Wulstling und Perlpilz erarbeitet (nachstehend). Habe ja aktuell mal wieder das Vergnügen, der Raubkatze bei fast jeder Runde in der Arena zu begegnen.



    Panther Grauer Wulstling Perlpilz
    bevorzugtes Habitat Vielzahl verschiedener Waldformen, auch in Parkanlagen ältere Buchen- und Eichenmischwälder sowie bodensaure Fichten-Tannen- und Fichtenwälder, gelegentlich erscheint er auch in Kiefernbeständen, hin und wieder auch in Parkanlagen Buchen- und Eichen-Mischwäldern, in Fichten-Tannen-, Fichten- und Kiefernforsten sowie in Parks und Gärten
    Hut jung kugelig, dann ausgebreitet, flach, braun, 4–10 cm breit, Hutvelum (weiße Flocken) meist konzentrisch um Hutmitte, im Alter meist ausgedünnt, nach Regen auch gern ausgewaschen wie bei Fliegenpilzen, Hutfarbe dunkelbraun bis weißbräunlich, der Rand ist meist gerieft zunächst halbkugelig, dann aufgeschirmt, Hutbreite zw. 3-25 cm, weißliche bis graubraune, leicht abwischbare Flocken, Fetzen oder Warzen (ähnlich Fliegenpilz), Hutfarbe variiert in verschiedenen Grau-Brauntönen, Hutrand ist meist ungerieft anfangs kugelig, dann aufgeschirmt, Hutbreite 4-16 cm, meist fleischbraun, blass rötlich bis braunrot gefärbt, kann aber auch gelbbraune, graugelbe bis grauweißliche Töne besitzen; der Rand ist nicht oder kaum gerieft, mit grauweißen oder rötlichgrauen, flachen Velumresten bedeckt
    Lamellen weiß, weich und i.d.R. mäßig anstehend weiß, weich, dicht gedrängt stehend, flockige Schneiden, abgerundet am Stiel angeheftet weiß, im Alter rot-braune Flecken, recht breit, engstehend, weiche Konsistenz, oft am Stiel angeheftet
    Manschette mittig oder nur wenig höher am Stiel, keine oder (v.a. bei jungen Fk.) nur geringe/schwache Riefen als Abdrücke der Lamellenschneiden, bei jungen Fruchtkörpern steht sie in der Regel ab, wird jedoch im Alter schlaffer und liegt schließlich als dünner Ring an breit u. gerieft, stets deutlich vom Stiel abstehend; anfangs weiß, später im unteren Bereich grau gefärbt weiß, hängend, im obereren Teil deutlich gerieft
    Stiel 6–12 cm hoch, Durchmesser von 0,5–2 cm, gänzlich weiß, zartflockig kompakt, zylindrisch und flockig gegürtelt, 8–12 cm hoch, anfangs weiß, später über der Manschette gräulich und darunter eher bräunlich, oberhalb der Manschette gerieft oberhalb der Manschette weiß gestreift, darunter faserig-flockig bis kleinschuppig, anfangs weißlich, später vor allem im unteren Teil und an verletzten Stellen rot-braune Flecken oder Streifen, bis zu 16 cm hoch und 3 cm dick, nach oben hin verjüngt. Bei längerer Trockenzeit ist die Oberfläche deutlich quer zur Längsachse gebändert und erscheint daher genattert.
    Stielbasis Sehr schlanke Knolle, charakteristisch gerandet und mit einem Wulst scharf abgesetzt => „Bergsteigersöckchen“; darüber undeutlich eine, oder mehr ringförmige Gürtelzonen erkennbar 2–3 cm knollig verdickt, durch 2–3 Ringgürtel nur undeutlich vom Stiel abgesetzt, oft geht der Stielschaft auch überlaufend in die Knolle über knollig verdickt, kein abgesetzter Rand, nur ein allmählicher Übergang und am Übergangsbereich wenig ausgeprägte, ringartig um den Stiel angeordnete Warzen
    Geruch leicht nach Rettich schwach nach Rüben oder Rettich, gelegentlich auch kartoffelartig mehr oder weniger neutral
    Besonderheiten Allgemein von schlanker Statur insgesamt kräftiger und gedrungener als der Pantherpilz, der Hut ist trister graubraun gefärbt und mit im Normalfall ungerieftem Rand bei Verletzungen im Fleisch wie auch am Hut fleischrosafarbene, orangene oder rotbräunliche Töne, die dem Panther fehlen


    Für mich hat sich diese Art von Übersicht bisher gut bewährt; mit solchen tabellarischen Vergleichen und der ständigen Anwendung in der Praxis eigene ich mir das eine und andere Artwissen recht gut an bzw. klopfe es weiter fest. Daneben führe ich noch seit geraumer Zeit Steckbrief-Karteien zu jeweiligen Pilzarten mit Stichpunktnotizen. Hier mal, auch nur beispielhaft, meine Panther-Kartei.



    Wie handhabt ihr dies in der Regel für euch? Ich bin neugierig und für weitere praktische Anregungen dankbar.


    Viele Grüße

    -Marcel.

    Hallo Erika,

    Bin auch gespannt, ob es dir gefällt.

    dein Bildband ist ein echtes Schmuckstück. Nichts anderes war aber zu erwarten. Ich bin echt begeistert. Selbst die schnöden Holzkeulen werden hier zu echten Pilz-Mannequins und die Bildstrecke von den Tintlingen ist der absolute Hammer.


    Dein Technik-Abschnitt sowie die Bild-Infos rundet das Ganze noch sehr schön ab und geben zumindest mir noch die eine u. andere Anregung für die Pilzfotografie.


    Danke sehr nochmals! :thumbup:


    Ein schönes Büchlein, was in meiner Pilz-Bibliothek einen besonderen Platz bekommt.


    Beste Grüße

    -Marcel.

    Hallo Björn,


    nee, nee, Rätselspiele machen wir hier nicht, ist ja noch nicht Advent. ==Gnolm7


    Hab mir schon gedacht, dass man hierbei ohne Mikro wohl kaum weiterkommen wird. Hab soeben mal kurz die Flecken mit dem Mikro angeschaut. Es sind dort Ketten/Teppiche von quirligen weißen Konidien erkennbar, leider bekomme ich mit meiner Kamera keine gescheiten Aufnahmen davon hin.


    Ich will mir dies mal übers Wochenende noch etwas genauer anschauen. Irgendwelche Tipps für eine weitere Bestimmung bei einem evtl. Capnodiales-Vertreter? Gibt es für diese evtl. einen speziellen Bestimmungsschlüssel? Solche Burschen hatte ich mir bislang noch nicht vorgeknöpft.


    VG

    -Marcel.

    Hallo zusammen,


    bei einem Lindenbaum an meinem Dorf-Bolzplatz fand ich gestern auf den dortigen Blättern massenhaft Flecken. Ich dachte dabei gleich an irgendeinen Rostpilz, bin nun aber nach ein bissl Recherche der Meinung, es könnte sich womöglich um Cercospora microsora handeln, also um einen Schlauchpilz aus der Ordnung der Rußtaupilzartigen.



    Blatt Oberseite (Handlupe 11.5x)


    Blatt Unterseite (Handlupe 11.5x)


    Liege ich da mit meiner Vermutung richtig oder ist dies was anderes? Was sagen/meinen die Spezialisten, evtl. boccaccio ?


    Viele Grüße

    -Marcel.