Beiträge von Thorwulf

    Hallo Cratie,

    Bitte das Rezept auch gern in der Küche posten, dann könnte es in der Rezeptsammlung verlinkt werden.

    ich hab's vorhin mal hier eingestellt: Küchenmykologische Liste


    Hallo Steffen,

    Allerdings denke ich mal, das die Aromen des Stilton alles andere, insbesondere die des milden Steinpilzes, völlig überdecken werden, oder?

    zum Blue Stilton gehört immer ein Gläschen guter Portwein und schon passen die Aromen und alles.... g:D


    LG

    Marcel

    Hallo Kulinariker u. Interessierte - und Craterelle :)


    Das ursprüngliche Galette-Rezept wäre im Anhang. Bin auf dieses Rezept erst vor so drei Jahren gestoßen.


    Ich hab es nach ein paar Zubereitungen für mich ein bissl variiert, insbesondere was die Pilze angeht. Da nehme ich jetzt beispielsweise nur Steinpilze und Kräuterseitlinge und vom Blue Stilton ein bissl weniger an Menge (100 - 120 g). Auch was Kräuter angeht, kann man nach seinen persönlichen Vorlieben/Geschmacksknospen ein bissl was ausprobieren und mit Basilikum, Oregano oder Majoran anstelle von Thymian u. Rosmarin experimentieren.


    Jedenfalls ist dieses Galette ein echt superleckeres Mahl. Es lohnt sich echt, dies mal auszuprobieren.


    Bon Appétit.

    Marcel

    Hallo Reinhard,


    das Sporenlager ist in der Fruchtschicht (Hymenium) des Fruchtkörpers (Becherchen) zu finden, d.h. in dem Schüsselchen wie Axel es hier schon anmerkte. Siehst Du dann dort unter dem scharfen Glas längliche Schläuche mit darin eingeschlossenen Sporen wärst Du bei einem Schlauchpilz-Becherchen. Wenn Du die aber nicht hast, bleiben nur Basidien als Sporenlager und es wäre sicherlich ein Lachnella-Fund.


    Für den Fall, Du hast Asci mit Sporen nachstehend mal ein Schnellabriss über Schlauchpilze mit ein bissl Information über deren besondere Merkmale, und wo Du auch gleich mal Kurzverweise auf mögliche Asci-Kandidaten hättest (Seite 14 f).


    LG

    Marcel

    Hallo Reinhard,


    ein schöner Fund im Schnittgut.


    Ich würde die an Deiner Stelle nochmals unters scharfe Glas legen, und dann schauen, ob die Sporen an den Basidien oder in den Schläuchen zu finden sind. Nicht dass wir es hier möglicherweise mit einem Asco-Becherchen zu tun haben.


    LG

    Marcel

    Hallo,


    ein hervorragender Gattungsschlüssel ist zumindest nach meiner Einschätzung und Anwendungserfahrung FoTE Bd. 1 + 2. Allerdings ist die Wheels-Methodik (Pilzräder) dort anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kommt da doch recht schnell rein.


    Die Pilzräder kann man auch auf der Autoren-Homepage kostenfrei herunterladen:

    MycoKey


    Viele Grüße

    Marcel

    Hallo miteinander.

    Zu viel, oder zu wenig ?

    Bei mir ist es seit Jahresstart weder zu feucht noch zu trocken, aber der ganze Januar und auch jetzt die erste Februar-Hälfte war schon sehr, sehr warm und es würde mich somit nicht wundern, wenn wir hier bald die ersten Berichte von Märzschnecklingen ( Navajoa ) bekommen.


    Die Wurzeln vieler Bäume sind von den extremen Dürreperioden geschwächt, Faserwurzeln vielfach abgestorben. Jetzt entwurzeln überall die Einzelbäume bzw. noch vom Einschlag verschonte Baumreihen.

    Naja, die Fichten sind halt Flachwurzler und schon von daher stabilitätsmäßig benachteiligt.

    Das sieht dann so aus. Und zwar überall.

    Hat da nicht vielleicht eher ein Harvester mal kurz vorbeigeschaut? :gkopfkratz:

    Aber da die Wege ohnehin nicht benutzbar sind, weil der Schlamm knöcheltief ist, kann der Wald zur Zeit sowieso kaum begangen werden.

    Wer geht denn auf Wegen durch einen Wald? g:D :gzwinkern:


    Viele Grüße

    Marcel

    Hallo Martin,


    obgleich man diese Flechtenart bei früheren Fundbestimmungen mal immer mit unter Caloplaca cerina einsortiert hat, denke ich auch, dass diese Art wohl nicht so häufig verbreitet ist, denn wenn sie sich ja anscheinend doch an einer Bandbreite an hierzulande häufig vorkommenden Laubbäumen ansiedelt (Ulme, Pappeln, Linde, bei Dir Ahorn), sollte man sie schon mal öfters vorfinden und kartiert haben.


    Und selbst C. cerina agg. ist ja nun nicht eine so häufig zu findende Flechte, wie man auf Flechten Deutschland entnehmen kann.


    Ich danke Dir nochmals für die Vorstellung dieser interessanten Flechtenart! Es lohnt sich anscheinend immer, sich jede Borke mal in Ruhe etwas genauer anzuschauen, nur befürchte ich, dass ich dann gar nicht mehr aus den Wäldern komme. :D


    LG

    Marcel

    N'abend zusammen.


    Ich wäre da auch bei einem Harpunenschwamm u. wenn die Exemplare hier nach entsprechender Bearbeitung (Knautschen) wie nach Maipilzen riechen, spricht auch nix gegen eine vorläufige, d.h. mikroskopisch nicht abgesicherte arbeitshypothetische Einsortierung in die Sektion um H. geogenia.


    Viele Grüße

    Marcel

    Hallo miteinander.


    Heute (02.02.) ist Welttag der Feuchtgebiete


    Feuchtgebiete jeder Art - nicht nur Moore - werden von uns oft unterschätzt. Solche Flächen beherbergen 40 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten, zudem sind sie gigantische CO2-Speicher. Und mykologisch betrachtet sind solche Terrains - insbesondere Moore - bekanntermaßen auch höchstinteressant (siehe Kurzartikel im Anhang).


    Viele Grüße

    Marcel

    Hallo Claudia,

    Komisches Jubiläum, Brummel. So eine krumme Zahl!

    wenn man den 06.12.2021 mitzählt, wo Steffen hier seinen ersten Beitrag eingestellt hat, waren es bis gestern 777 Tage, die er hier mit Beiträgen unterwegs ist. Dies ist doch mal eine schöne Schnapszahl, wie ich finde.


    Aber Brummel gratuliert ja m.E. weniger zu einem Jubiläum im klassischen bzw. eigentlichen Sinne als vielmehr zur persönlichen Entwicklung von unserem Pilzfreund und da kann ich mich hier auch nur anschließen und sagen: Respekt u. Gratulation, Steffen!


    ==Pilz23 ==Pilz24


    LG Marcel

    N'abend miteinander.


    André Marcel Bidaud, der vor allem den Cortinarius-Freunden sicherlich ein Begriff sein dürfte, ist am 16. Januar 2024 verstorben: Message de la famille


    Er hat seit 1991 den "Atlas des Cortinaires" mit P. Reumaux, X. Carteret, J.-M. Bellanger und P. Moënne-Loccoz herausgegeben und war sehr in der FMBDS (Fédération mycologique et botanique Dauphiné-Savoie) engagiert.


    Ich hab wegen einem Cortinarius-Fund, den ich letztes Jahr hatte, heute ein bissl Internetrecherchen betrieben und war nur auf der Suche nach Online-Publikationen entsprechender Fachmykologen und fand auf einmal diesen traurigen Eintrag.


    Mich macht es immer traurig, wenn ich von so etwas höre/lese, dass solche Meister/-innen ihres Fachs uns verlassen.... Geteiltes Leid ist halbes Leid, somit teile ich es mal hier mit Euch....


    Stiller Gruß

    Marcel

    Hallo Thomas,


    Dein Gast vom Dezember 2019 hat mit Deinem neuen Besucher nix zu tun. 2019 hattest Du eine Coprinellus-Art beherbegt, könnte gut C. radians gewesen sein, aber auch ein Vertreter aus der Sect. Domestici wäre denkbar. Ich glaube, radians unterscheidet sich hier von einem Domestici-Gesellen u.a. durch die Hutfarbe (dunkler), größere Sporen und den Cheilozystiden.


    Auf dem ersten Foto Deines Eröffnungsbeitrags sehe ich so etwas wie ein "Kellertuch" (Zasmidium cellare).


    Viele Grüße,

    Marcel

    N'abend miteinander.

    Freitag, 18.10. bis Sonntag 20.10.2024

    Ich wäre an diesem Treff - wie schon erwähnt - auch sehr interessiert, könnte nun aber nur zu der Terminplanung/-vorschlag vom 18.10. - 20.10.2024 mit am Start sein, weil ich in der Woche zuvor inkl. dem Wochenende noch in GB bin.


    Hannes2 Wenn es dann hier auf den 18.10. - 20.10. als Termin hinausläuft könnte ich Dich mitnehmen, ggf. auch Steffen Navajoa und möglicherweise noch jemanden.


    Beste Grüße, Marcel