Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Carina,

    da liegst Du schon richtig mit dem Natternstieligen. Die Natterung kann natürlich unterschiedlich ausfallen, da sie ja durch die Streckung des Stieles hervorgerufen wird, durch die dann das schleimige Gesamtvelum, das den Stiel und Hut umgibt, entsprechend aufreißt.

    In Skandinavien wurden übrigens, glaub ich, erst kürzlich ein paar sehr nahestehende Arten beschrieben, sodass H. olivaveoalbus ohne nähere Untersuchung jetzt wohl auch als Artenaggregat aufgefasst werden muss.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Thorben,

    das hat sich erst in letzter Zeit mittels Sequenzierung herausgestellt, dass die beschriebene P. subcaesia nicht mit den in unseren Landen gemachten Funden übereinstimmt, weshalb unsere Funde anders heißen müssen.

    Ähnliches gibt's bei Skeletocutis nivea, die im tropischen Asien beschrieben wurde und auf unsere Funde keine Anwendung mehr findet, oder bei Antrodiella semisupina ss auct europ, die auch einen anderen Namen bekommen hat.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich kann da auch keine L. martiorum erkennen. Es fehlen die Rottöne und die gezeigten Schwammerl sind zu kräftig. L. martiorum ist im Vergleich ziemlich schmächtig. Auch hab ich L. martiorum noch nie außerhalb des Waldes gefunden.

    Ich würd auch an L. panaeolus denken.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    für den Brennenden Rübling, Gymbopus peronatus fehlt der typische Kollar um den Stiel, auchvdie Faserschüppchen passen nicht. Ich denke auch an einen Braunsporer,

    und würde eine Telamonia vermuten.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Guten Tag

    Oft habe ich Probleme bei kleinen Pilzen mit der Zuordnung zu den Helmlingen oder zu kleinen Tintlingen. Gibt es einfache, sichere Kriterien bei der Systematik?

    GriasDi Adi,

    zu allererst musst Du Dir bei Blätterpilzen Gedanken über die Sporenpulverfarbe machen, bzw. sie irgendwie herausfinden.

    Zumindest ob Weiß- oder Dunkelsporer.

    Dann bist Du schon einen großen Schritt weiter.

    Wenn dunkel, dann ist braun oder schwarz wichtig.

    Helmlinge haben z.B. weißes Spp, Tintlinge oder Faserlinge schwarzes, Häublinge oder Schüpplinge braunes.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus,

    schade...ich weiß, dass manche manches nicht riechen können. Mir geht's auch so. Ich kann sogar mit dem angeblich so extremen Geruch eines Heringstäublings nicht viel anfangen.

    Und ja, die Lamellen sollten mit dem Fingernagel leicht vom Hutfleisch zu trennen sein. "Leicht" ist aber relativ.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    Datronia mollis würde keine so braunen borstigen Hüte bilden. Da werden nur dünne dunkelbraune mehr oder weniger zonierte bis etwa 1cm abstehende Kanten gebildet, ansonsten ist das eine resupinate Art.

    Ich denke hier an die Braune Borstentramete, Funalia/Coriolopsis gallica und das Substrat wird wahrscheinlich ein Eschenast sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus,

    dass Du den Geruch der Nebelkappen als unbedeutend bezeichnest ist ungewöhnlich.

    Die Nebelkappe ist ein Pilz, den man am Geruch erkennen kann. Du solltest nochmal gscheid in die angedrückten Lamellen reinriechen und Dir den Geruch merken.

    Pilz Nr. 1 ist ein Fuchsiger Röteltrichterling, Lepista flaccida.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Waldmeister,

    als Speisepilze unter den Milchlingen würd ich neben den orangemilchenden Reizker invl dem Blutreizker nur den Milchbrätling und den Mohrenkopfmilchling bezeichnen.

    Ja, Du kannst bei Milchlingen problemlos eine Geschmacksprobe machen. Bei der Milch ist wichtig, die auch isoliert vom Fleisch zu probieren.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Waldmeister,

    da lieferst Du uns a bissl wenig.

    Wie der Norbert schon geschrieben hat, wären ein paar Angaben zu Milchfarbe und evtl. Umfärbung, wie Geruch und Geschmack schon dienlich gewesen.

    So bleibt's halt bei Vermutungen.

    Ich denke aber, dass der Rettichhelmling Mycena rosea, der Rosa Rettichhelmling, der erste Milchling Lactarius camphoratus, Kampfermilchling und der zweite Lactarius mitissimus/aurantiacus, der Milde Orangemilchling ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand,

    die "nächsten Winzlinge" schaun sehr nach Panellus stipticus, dem Herben Zwergknäueling aus. Die kommen jetzt überall an den Eichenstümpfen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Günter,

    ich hab mich mittlerweile mit dem Dondl Hias ausgetauscht, der mir auch die Originalbeschreibung aus der JEC zukommen ließ. Da wurden die Beweggründe der Neubeschreibung in der Tat ausführlich dargelegt. Da kann ich mir jetzt schon vorstellen, dass das nervt, wenn fast 20 Jahre danach immer noch nach dem C. caesiogriseus gefragt wird, wo das Thema in der Originalbeschreibung doch so ausführlich diskutiert wurde.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi David,

    ja, das ist eine Macrolepiota. Da der Ring auffallend einfach ist, ohne die sog. "Laufrille" wie bei den Arten um M. procera, gehört der in den Bereich um M. mastoidea. Ich hätt kein Problem den als M. mastoidea s. str. zu bezeichnen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    G. pectinatum ist im Vergleich zu G. striatum auch eine andere Gewichtsklasse. G. striatum ist doch ein rel. zierlicher Erdstern. G. pectinatum ist grundsätzlich viel größer.

    Auf den Fozos sind die Größen immer schwer abschätzbar.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Adi,

    die Daedaleopsis sollte eine Daedalea quercina, Eichenwirrling sein.

    Nr.13 ist ein Schneckling. Scheinbar bei Buche. Da denkt man an die beiden buchenbegleitenden Elfenbeinschnecklinge. Deine schaun aber recht trocken aus. Ohne ihn in der Hand gehabt und daran gerochen zu haben will ich da eigentlich nix sagen.

    Der Täubling Nr.5 schaut mit dem matten konzentrisch zweifarbigen Hut sehr nach Russula turci aus.

    An liabn Gruaß,

    Werner