Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Bernd,

    bei Nr.1 und 6 an Kiefer könnt ich mir gut Antrodia sinuosa vorstellen. Das komplett resupinate Wachstum an Kiefer, die Farbe und auch die zerschlitzten Poren am vertikalen Substrat passen ganz gut.

    Beim "Raspelpilz" kommen die beiden üblichen verdächtigen "Reibeisenpilze" infrage, obwohl ich wegen der Helle der Fk und Eberesche als Substrat Hyphoderma radula favorisieren würde.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Beli,

    Phellinus tremulae ist toll. Den hatte ich noch nie. Schön auch die Trametopsis cervina.

    Danke für's zeigen.

    Die Borstentrameten halte ich beide für C. trogii und den letzten Porling für eine Schizopora paradoxa oder radula.

    Dann sollte es aber doch Laubholz gewesen sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    mir kam schon beim ersten Bild gleich der Grünblättrige Schwefelkopf in den Sinn, bei dem ich dann auch geblieben bin.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bäda,

    das ist neben den berühmten Balladen auch mein absoluter Favorite von Nazareth. :thumbup:


    Hier noch einer meiner liebsten Klassiker von Kansas, die eher im Progressiven angesiedelt sind und sich durch den Jahrhundertlagerfeuerhit " Dust in the wind" unsterblich gemacht haben.



    An rockigen Gruaß,

    Werner

    Bei der Käppchenmorchen sehe ich auch "nur" eine Verpel, denn alt und angetrocknet sehen die so aus.

    GriasDi Stefan,

    die oberflächliche Ähnlichkeit zu angetrockneten Käppchenmorcheln ist dann frapierend. Du wirst schon recht haben. Bei mir in den Isarauen sind Käppchenmorcheln häufig und Runzelverpeln eine Seltenheit. Bei Euch eher umgekehrt, oder? Die Käppchen schaun aber angetrocknet auch so aus. In dem Zustand sollte man doch mal die ein oder andere durchschneiden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    tolle Sache!

    Ich hab den nur einmal an Rosskastanie im Münchner Süden direkt an der Garmischer Autobahn gehabt. Der war so auffällig, dass ich ihn schon beim Vorbeifahren gesehen hatte. Am bekannten Standort im Urwaldrelikt im Nationalpark Bayrischer Wald hat ihn mir der Holzer Heinz mal gezeigt, und die Rebecca (Snowwhite) zeigte ihn mir mal in Ehrwald an der Zugspitze an Buche. Er ist also sehr selten, aber wohl weit verbreitet.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich würde bei dem vermeintlichen Schüppling eher eine Tubaria furfuracea s.l. vermuten. Der scheint auf jeden Fall hygrophan zu sein und Farbe und Lamellen scheinen auch zu passen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Simon,

    die Speisemorcheln kommen im Münchner Raum erst ab Mitte April, teilweise erst Ende April. Ich mach deswegen meine Morchelexkursionen für die VHS erst um den 1. Mai rum. In den Auwäldern am Isarhochufer z.B. in Thalkirchen oder weiter oben im nördlichen Teil des isarbegleitenden Englischen Gartens beim Aumeister oder weiter Richtung Garching, Ismaning wirst Du sicher fündig werden.

    Wenn's wieder geht, komm doch einfach mal vorbei bei Interesse:


    Verein für Pilzkunde München e.V.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich denke schon, dass das C. phoeniceus ss. z.B. Stridvall (= C. purpureus?) ist.

    Das rote Velum ist am Stiel deutlich zu erkennen.


    Fungus Gallery :: Dermocybe :: NIKB2504


    Da hat sich bei den Dermocyben um C. sanguineus aber scheinbar einiges getan.


    Fünf rote Hautköpfe - aktuelle Arbeit aus der Mycologia - mit Schlüssel!


    Da wird die alte Mosersche C. vitiosus ausgegraben, die aber optisch eher wie C. sanguineus aussieht.

    Außerdem wird z.B. der in B&K dargestellte C. cruentus zu C. puniceus gestellt, die eine reine Laubwaldart sein soll.


    Na ja.. alles nimmer so einfach.


    Hier ein Fund auf Gneis / Granit aus der Oberpfalz bei Kiefer, den ich damals 2011 auch als "C. purpureus" bestimmt hatte.





    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Björn,


    sehr schön, den Rost am Großen Immergrün hatte ich noch nicht.

    Puccinia cribrata, das Pendent am Kleinen Immergrün - Vinca minor konnte ich dagegen letztes Jahr ein paar mal finden.

    Sowohl in Hausgärten, als auch in Wäldern.


    Auch hier ist der Befall meist systemisch und die Triebe vergeilt





    Im Gegensatz zu den strichförmigen Uredien von Puccinia vincae an V. major sind die ebenfalls strichförmigen Telien von Puccinia cribrata an V. minor an der Blattunterseite deutllich dunkler. Bei P. cribrata werden keine Uredien gebildet.


    Hier die fast schwarzen Telien von P. cribrata




    Und hier noch mit dem Hyperparasiten Tuberculina sbrozzii, der auf beiden Vincaarten vorkommt



    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus Matthias und Felli,

    vllt lässt sich da ja was mit der einseitigen Schleimhülle der Sporen machen, die im vom Felli verlinkten österreichischen Artikel dargestellt und beschrieben ist. Das sollte ein eindeutiges Trennungsmerkmal sein, wie ich das verstanden hab.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Naja...komisch ist, dass da gar keine Arten aus der Gattung Phellinus s.l. aufgeführt sind. Kaum zu glauben, dass es da keinen Ph. robustus oder Ph. ferruginosus gibt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Björn,

    noch so ein toller Fund!

    Perenniporia fraxinea hab ich auch noch nie zu Gesicht bekommen. Den gibt's aber, glaub ich, tatsächlich nicht in meiner Gegend.

    Ich denke auch dass das ein Hahnenfuß aus dem Goldhahnenfußaggregat ist. Die quirligen schmalen Blätter am Stengel und die wegen den schlecht ausgebildeten Kronblättern oft wie zerpfleddert wirkenden Blüten sind typisch.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Björn,

    tolle Funde, tolle Bilder!

    Die stachelige Coleroa circinans such ich an den kleinen Geraniumarten bisher vergebens.

    Die Thedgonia an der Königskerze ist ja interessant.

    Da fällt mir grad ein...Unter welchem Namen kartiert man denn die Thedgonia an Liguster im Online-Kartierungsprogramm? Das Programm kennt weder Thedgonia ligustrina noch Cercospora ligustrina.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    hier wird sie allgemein als Haselwurz bezeichnet.

    Der Rost darauf soll recht verbreitet sein.

    Trotz intensiver Suche in geeignetem Habitat im letzten Herbst hab ich ihn aber nur zwei mal nachweisen können.

    Und auch da waren nur einzelne Blätter infiziert.

    An liabn Gruaß,

    Werner