Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Andy,

    danke für den Artikel. Den kannte ich noch nicht. Mit den gelben Farben sollten die genannten Arten außer B. titubans / vitellinus aber raus sein, sodass man die gelben Mistpilze mE getrost weiterhin auch makroskopisch als B. vitellinus syn. B. titubans ansprechen kann.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Thorben,

    ich hab diese knallorange Hypocrea mit der gelben Anamorphe schon mehrmals gehabt, genau wie bei Dir an Buchenästen. Ich hab die nach Jaklitsch schon makroskopisch als H. aurantioeffusa angesprochen, da die mit ihrer Farbe schon sehr auffällig ist.

    Von Deiner H. rodmanii überrascht hab ich mir die bebilderte Beschreiung mal angeschaut, und seh da farblich nicht viel Ähnlichkeit. Vllt mach ich es mir da zu einfach, aber so orange ist nur die H. aurantioeffusa, die übrigens gar nicht so selten ist, wenn man beim Stöckchendrehen drauf aufpasst.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Da fährt mir ein Schreck in die Glieder.

    Ein Wahnsinn. Hab ich doch vor wenigen Tagen erst neue Beiträge von ihm gelesen.

    Ich wusste ja, dass er wohl krank bist, aber...Leider hab ich ihn nicht mehr persönlich kennenlernen dürfen...

    Welch ein Verlust für die Mykologenwelt...

    Mein herzliches Beileid an alle die ihn wirklich kannten.

    Fassungslose Grüße

    Ruhe in Frieden Nobi

    Servus beinand',

    ich würd bei Nr. 4 ja einen Weißsporer vermuten. Die Fruchtkörper machen einen ausgewachsenen Eindruck. Weder ein Risspilz, noch ein Rötling sollte in dem Entwicklungsstadium so weiße Lamellen haben. Im Herbst würd man an einen Erdritterling denken. Jetzt Mitte März kommt einem das nicht in den Sinn. Aber Flockis Anfang März, Speisemorcheln und Lilastielrötelritterlinge Mitte März...warum nicht Gilbende Erdritterlinge ...

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Marcel,

    ich kann mir hier G. pectinatum gut vorstellen.

    G. striatum hätte an der Sporenkugelunterseite einen auffallend abgesetzten "Kragen". Den namensgebenden "Kamm", des Kammerdsterns, G. pectinatum, sieht man an der Sporenkugelunterseite von getrockneten Fruchtkörpern. Diese grobe radiale Riefung ist nicht immer bei allen Fruchtkörpern einer Kollektion deutlich zu sehen. Bei so vielen Exemplaren sollte aber schon der ein oder andere mit deutlicher Merkmalsausprägung dabei sein.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Peter,

    die Dickfleischigkeit der Fruchtkörper, das schöne Gelb der Fruchtkörper, die breiten nicht punktförmigen Anwuchsstellen am Substrat und auch die eher striegelige Hutoberseite sprechen so typisch für S. hirstum, dass ich hier keinen Zweifel daran hab. S. subtomentosum würd ich in dem Fall ausschließen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ich hätt da auch in Verbindung mit der Peniophora keine Zweifel an T. mesenterica.

    P. limitata, die man erstmal an Esche und anderen Olbaumgewächsen, wie den Liguster hier, oder auch Flieder erwarten würde, sollte doch makroskopisch die fruchtkörperbegrenzende namensgebende schwarze Linie zeigen, die hier nicht zu sehen ist.

    Ich würd hier auch P. Lycii vermuten.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Askger,

    ned wirklich. Das scheint die Linie zu sein, ab der das Hutfleisch so dünn wird, dass der Lamellenansatz sichtbar wird. Jedenfalls ist dieser abgesetzte Hutrand, wie der Axel schon geschrieben hat, arttypisch. D.h. nicht, dass das bei anderen Arten nicht auch vorkommen kann. Bei Tricholoma stiparophyllum ist das Phänomen bei ausgewachsenen Fruchtkörpern z.B. auch regelmäßig zu sehen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Björn,

    ich hab schon des Öfteren mal in die Schlüssel des Phragmoprojekts reingeschaut, wobei mich das Niederländische schon a bissl genervt hat.

    Einfach toll, was Du dir da für eine Arbeit gemacht hast.

    Und vielen lieben Dank, dass Du sie uns zur Verfügung stellst.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Hallo,


    ich sehe hier auch Phellinus pomaceus. Ich finde die Art häufig an Schlehen, in deinem Fall dürfte das Substrat Prunus avium sein.

    VG Cornelius

    Servus,

    ich denke auch an den Pflaumenfeuerschwamm. Das Substrat hier ist zwar ein Prunus, evtl aber keine Vogelkirsche.

    Am letzten Bild sind schwarze Dornen zu sehen. Evtl ist aber das bedornte Stämmchen eine Schlehe und hat mit dem pilzbefallenen dicken Stamm gar nichts zu tun. Dann wär Vogelkirsche doch sehr wahrscheinlich.

    An liabn Gruaß

    Werner