Beiträge von Corne

    Hallo Beli,


    Also an Hainbuchen oder Buchen in der Nähe kann ich mich nicht erinnern. Da müsste Jörg Hannes2 sich äußern bzw. nochmal nachschauen.

    Wir kennen aber beide den Hainbuchen-Rauhfuss von unterschiedlichen Standorten und das sind definitiv keine. Bei dem größeren Exemplar hätte der Hut wesentlich mehr "gehämmert" sein müssen. Ausserdem hat der Hainbuchen-Rauhfuss so einen leichten Gelbstich in der Hutfarbe, das war hier auch nicht der Fall. Also daran glaube ich nicht...


    VG Corne

    Hallo Jörg Hannes2


    Hier die Schnittbilder zur seltsamen Rotkappe :gzwinkern:

    (es sei dazu gesagt, das der Pilz bis zum Schnittbild 2 Tage im Kühlschrank verbracht hat)


    „Frisch“



    Nach weiteren 15min:



    Dann hat er seine Farbe nicht mehr verändert.


    VG Corne

    Glück auf :gwinken:


    Ich will heute Abend wieder mit dabei sein und könnte ein paar Bilder aus den vergangenen Wochen und von der Boletus-Tagung zeigen.


    Viele Grüße

    Hallo,


    Also ich habe da meine Zweifel. Bei mir kommen die Pfirsiche in einem strahlenden hellen Zitronengelb raus. Werden sie ält, wechselt die Hutfarbe ins Olivgrüne. Erst im Alter bekommen die Stiele ihre Farbe.


    Aber was Du mal machen kannst: reibe mit dem Zeigefinger ein bisschen auf Hut oder Stiel. Dann reibst Du Zeigefinger und Daumen aneinander und schaust mal, ob sich das "wachsig" anfühlt. Das ist ein gutes Zeichen für den Pfirsich.


    VG Corne

    Hallo Sandra,


    Cool dass Du das durchgezogen hast!

    Ich kann es ein bisschen nachvollziehen. Ich war dieses Jahr das erste Mal bei den Waldjugendspielen dabei. Irgendwo im Wald zwischen Kretscham-Rothensehma und Hammerunterwiesenthal (mehr Buchstaben als Einwohner) befindet sich eine Forstbaumschule. Einmal im Jahr gibt es eine Woche lang die Möglichkeit, für 3. und 4. Schulklassen mit einem Bus dorthin zu fahren und einen Projekttag zu machen. Die Schüler werden in kleine Gruppen aufgeteilt (Ca 10 Schüler) und müssen 6 Stationen nacheinander abarbeiten. Es gibt an jeder Station (Tiere, Pflanzen, Bäume, Pilze, Müll usw) ein bisschen Vortrag bzw. Reden und danach irgend ein „Spiel“, bei dem die Gruppe Punkte sammeln kann. Zum Schluss wird ausgewertet und die Schüler bekommen ihre Urkunden. Wir hatten als PSVs in der Gegend eine Woche lang eine kleine Pilzausstellung zu betreuen und ich war einen Tag mit oben. Zum Glück war meine PSV-Partnerin auch Lehrerin und hatte die Kinder gut im Griff. Leider sind 10-15min nicht viel, um über Pilze zu reden. Wenn man da noch auf Antworten warten muss, ist die Zeit schnell rum. Danach gab es ein Pilz-Memory auf Zeit. Zwischendrin, also wenn die Gruppen die Stationen wechseln, ist immer mal bissl Zeit und plötzlich kommen die Kinder mit irgendwelchem Zeug unter den Bäumen hervor und wollen wissen, ob das auch Pilze sind :) war echt cool. Ein Mädchen hat sogar uns einen Vortrag über Pilze gehalten, die wusste echt ne ganze Menge. Worauf meine Kollegin mich angeraunzt hat: Schreib den Name auf! Schreib den Name auf! Wir brauchen Nachwuchs! :glol:


    Zum Schluss gab es dann noch einen Teller Nudeln (für die „Veranstalter“ zusammen mit den Förstern. Das war auch sehr interessant… Beziehungen kann man gar nicht genug haben :gzwinkern:)


    VG corne

    Hallo Kameraden :gwinken:


    Wir hatten am Samstag eine wunderschöne Exkursion in „meinem“ Park. Jörg Hannes2 fand einen hübschen kleinen roten Saftling, und plötzlich merkten wir, das wir in einem Meer aus diesen kleinen Kerlchen standen. Ich schätze mal einige Hundert werden es gewesen sein :gbravo: Nun wollten wir gern wissen, was es ist. Auffällig war besonders der trockene Stiel und der trockene, deutlich geschuppte Hut. Erster Verdacht: Hygrocybe miniata, der mennigrote Saftling.

    Nach Rückfrage bei den Experten hieß es: ab unters scharfe Glas!

    Also bin ich heute nochmal an den Park gefahren, hab zwei drei Exemplare eingesammelt, nochmal ein hübsches Gruppenfoto gemacht und dann zuhause das scharfe Glas ausgepackt:



    Mit Live-Hilfe von Aretah (vielen Dank nochmal :ganbeten:) konnte ich im zweiten Anlauf auch ein ausreichend gutes Präparat eines Lamellenquerschnittes erstellen und die Software half beim messen: gesucht war die Länge der Zellen im Inneren der Lamellen. Unter 150um -> miniata, bis 500um -> helobia.



    Die Zellen waren recht gleichmäßig angeordnet und maßen unter 150um. Damit hätten wir Hygrocybe miniata bestimmt. Glückwunsch Jörg für deinen Erstfund :gbravo:

    und eine neue Art für meinen Park hätten wir damit auch :ghurra:


    Liebe Grüße,


    Corne

    Hallo Bläuling,


    Leider fehlt das wichtigste Bild: Lamellenansatz. Bei ceracea sind die Lamellen breit angewachsen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Wenn wirklich Grüntöne drin waren, käme auch ein ausbleichender Papagei in Frage, aber da wäre die Stielspitze beim Lamellenansatz grün. War der Pilz denn schleimig ? Wenn der Stiel superschleimig war, dann isses glutinipes. Bei grüntönen käme auch noch citrinovirens (oder wie der heißt in Frage). Ich sehe hier eher einen orangen Schimmer in den Lamellen, das würde eigentlich mehr Richtung acutoconica gehen :gkopfkratz: Ich liebe Saftlinge, aber muss mich erst in das Thema wieder einfitzen….


    VG Corne