Hallo Thomas,
ich habe schon mal gelbporige Raufußröhrlinge ein paar km nördlich von Schweinfurt gefunden, darf ich fragen wo du deine gefunden hast?
LG aus Unterfranken
Hallo Thomas,
ich habe schon mal gelbporige Raufußröhrlinge ein paar km nördlich von Schweinfurt gefunden, darf ich fragen wo du deine gefunden hast?
LG aus Unterfranken
Trotzdem danke für eure Rückmeldungen! Eigentlich ist mir auch bewusst, dass ältere Exemplare als Bestimmungsanfrage nicht so gerne gesehen werden, aber ich hatte da irgendwie ein bisschen Pech gehabt. Ich war gestern joggen und habe ein perfektes Exemplar der Art gefunden, aber den Frostschneckling nicht auf dem Schirm gehabt und somit stehen gelassen. Am Abend habe ich mich dann doch mal erkundigt und festgestellt, dass mein Fund farblich, aber auch vom Habitat her sehr zum Frostschneckling passt. Also bin ich dann heute wieder zu der Stelle gegangen und wie befürchtet war das beste Exemplar weg. Der Rest der noch rumstand ist ja auf den Bilder zu sehen🙈
LG Yannick
Hallo liebe Pilzfreunde, ich habe ein paar (leider überständige) Fruchtkörper gefunden, ich vermute, dass es sich um den Frostschneckling handelt, da die Farben am ehesten noch zu der Art passen. Kenne mich aber mit der Art überhaupt nicht aus und wollte mal eure Meinung hören.
-Fundort zwischen Kiefern, Eichen und Hainbuchen
-schleimige Fruchtkörper
-angenehmer, pilziger Geruch
-Hut vor allem in der Mitte dunkelbraun, bei dem jüngsten Fruchtkörper auch schwärzlich, wirken aber ausgeblasst
-Lamellen laufen etwas am Stiel herab (vgl. Bild 6)
Hallo, danke für die vielen Antworten, dass mit der Bestimmung der Art des "Baumes" war ein bisschen schwierig, da dieser auf die Größe eines Strauches zugeschnitten ist. Die wenigen, noch vorhandenen Blätter haben mich schon an eine Weide erinnert, war mir aber nicht sicher. Flora Incognita meint, dass es sich um eine Purpur-Weide handelt.
LG Yannick
Hallo, habe heute am Straßenrand auf einer Wiese unter ein paar Sträuchern einen Erstfund gemacht, ich bin mir allerdings unsicher, was es sein könnte (tippe auf Beringter Erdritterling).
-Hutdurchmesser ca. 2-4cm
-starker Geruch nach Gurke, mit mehliger Note, erinnert mich sehr an Mehlräsling und Mairitterling
-sehr brüchiges Fleisch, teilweise konnte ich die Fruchtkörper kaum entnehmen, das sie mir schon bei schwachem Druck zerbrochen sind
-bei 2 Fruchtkörpern waren die Lamellen gelblich verfärbt, aber KEINE rötlichen Verfärbungen am Stiel
-gerade die jüngeren Fruchtkörper hatten einen angedeuteten Stielring, der bei den älteren Exemplaren aber nur sehr dezent bis gar nicht zu sehen war
Was sagt ihr dazu?
Nur mal als kleiner Vergleich
Könnte das nicht auch ein alter Wurzelnder Bitterröhrling sein? Die haben alt auch Rottöne. Und die helle Hutfarbe passt für mich nicht zur Hexe.
Man erkennt aber im Bild (trotz des Alters) einen deutlichen Orangeton bei den Röhren, dass schließt den wurzelnden Bitterröhrling meiner Meinung nach aus, zusätzlich haben Flockenhexen sehr variable Hutfarben. Die im Bild zu sehende Farbe ist typisch für einen Flocki im Laubwald.
Hätte hier auch ein paar Funde im Angebot
Hallo, schließe mich hier Hermann an, bitte aber daran denken, dass es hier keine Verzehrfreigaben gibt. Steinpilze haben in der Regel ein Stielnetz, dass mal stärker und mal schwächer ausgeprägt ist.
LG Yannick
Hallo Henrik,
ich kann mich hier den anderen nur anschließen, meine Tendenz wäre hier ebenfalls eher zu einem der schwärzenden Saftlinge gegangen.
LG Yannick
Bin ich eigentlich der einzige hier, der diese Art so wunderschön findet?
Nebenbei habe ich heute auch einer meiner schönsten Steinpilze bisher gefunden, was auf dem Bild leider nicht ganz so rüberkommt
Also wenn ich das Wort "Komposthaufen" höre muss ich sofort an Chlorophyllum brunneum denken, des weiteren spricht die deutlich erkennbare Knolle und die von dir angesprochene Verfärbung des Fleischs bei Verletzung dafür. Sollte ich hier falsch liegen dann korrigiert mich bitte.
Also aufgrund des Aufbaus und der Größe des Fruchtkörpers sieht das nach einem Steinpilz aus, der aber weit überständig wäre, die Farbe und das "nach oben stehen" der Röhren deuten darauf hin. Du kannst ganz einfach den Drucktest auf dem Hut machen, der sollte sich schon deutlich eindrücken lassen, was ein sicheres Zeichen für einen zu alten Fruchtkörper ist, solltest du den verzehren würde tatsächlich eine Lebensmittelvergiftung drohen. Ich würde ihn wieder in den Wald oder in den Garten zum aussporen legen.
Schließe mich hier in allen Punkten Andreas an.
Danke für die vielen Rückmeldungen. Für mich aufregend weil es ein Erstfund ist. Und Pfifferlinge im Allgemeinen sind leider in unserer Region eher selten aufgrund der vielen Landwirtschaft ringsum. Aber die sind ja echt unscheinbar. Bin vielleicht schon oft an welchen vorbeigelaufen und habe sie gar nicht wahrgenommen. Jetzt habe ich ja eine Idee und habe sie als Erkennungsmuster gespeichert. 👍
Ja, Trompetenpfifferlinge übersieht man sehr schnell, selbst wenn sie im Moos stehen, spreche da aus eigener Erfahrung🙈
Ich möchte die Pilze nicht essen aber einfach verstehen welche nicht essbar sind. Einen Sachverständiger gibt es bei uns in der Nähe leider nicht.
Dann wäre es gut, wenn es vielleicht jemand aus der Familie, dem Freundeskreis oder der Nachbarschaft gibt, der Ahnung von dem Thema hat, die können dann vielleicht auch bewerten, welche Pilze vom Speisewert her wertvoll sind, (mir z.b. schmecken Rotfußröhrlinge überhaupt nicht). Es gibt wie oben schon erwähnt wurde keine Verzehrfreigaben über das Forum.
Der Champignon sollte wohl nach Bittermandel/Marzipan gerochen haben...
Das könnte hinkommen, finde es immer schwierig den Geruch genau zu definieren, da er wie z.b. beim Stachelbeertäubling unterschiedliche Komponenten enthält (für mich riecht er vor allem nach Birkenporling, gleichzeitig aber auch irgendwie fruchtig). Der Marzipangeruch ist mir beim Wurzelnden Marzipanfälbling auch schon überhaupt nicht aufgefallen, ist immer so eine Sache, auf welche Gerüche man sofort anspringt. Trotzdem danke euch beiden!
Hallo liebe Pilzfreunde, kann hier gleich drei Funde auf einmal verbuchen, alle aus dem gleichen Habitat (teilweise von Fichten und Tannen umschlossene Wiese, auf der auch noch Fichtenreizker wachsen) auf lehmigen, evtl. auch kalkhaltigem Boden.
Erster Fund, vermute hier einen Champignon, ca. 10-15cm Hutdurchmesser
Keine gelben Verfärbungen an der Stielbasis Die alten Exemplare hier waren ca. 20cm groß
Pilz besitzt einen angenehmen Geruch und wie hier zu sehen Schuppen am Stiel
Als 2. Fund einer der schwärzenden Saftlinge, auch wenn die wahrscheinlich makroskopisch nicht auf Artebene zu bestimmen sind.
Die größten Fruchtkörper waren ca. 5cm groß.
Die waren wahrscheinlich durch die Sonne schon etwas ausgebleicht, den Geruch fande ich eher unauffällig, aber trotzdem leicht unangenehm künstlich (schwer zu beschreiben)
Hier nochmal die typischen Verfärbungen nach 2-3min
Den 3. Fund würde ich als Stachelbeertäubling bezeichnen, die weißen Verfärbungen beim linken Fruchtkörper kommen wahrscheinlich durch das Sporenpulver des rechten Fruchtkörpers (er stand direkt darunter)
Rosa-roter Stiel, sehr scharfe Geschmacksprobe, musste das Stück Pilz wieder ausspucken, bevor ich überhaupt richtig drauf kauen konnte, Zunge hat noch nach 5min leicht gebrannt.
Hutdurchmesser etwas mehr als 5cmLinks: Farbreaktion mit FeSO4
Rechts: Reaktion mit Guajak
Meiner Meinung nach übereinstimmend mit meinem Pilzbuch. Der Geruch war fruchtig, hat mich irgendwie an den Birkenporling erinnert.
Die Krause Glucken sind ja echt wunderschön, mein absoluter Lieblingspilz in Bezug auf den Speisewert, aber ich glaube bei mir in der Region sind die jetzt durch, war generell ein sehr schlechtes Jahr hier für die.
Hatte auch mal so einen großen Kandidaten (violettschuppiger Pfifferling), aber in besserem Zustand und im Nadelwald.
Bei mir wird der auch als ungenießbar beschrieben, auf jeden Fall eine wunderschöne Art!
Also das ist definitiv kein Lachsreizker, soll das ein Scherz sein?
Hallo liebe Pilzfreunde, habe heute was interessantes gefunden, würde mal vom weißen Knollenblätterpilz ausgehen, was sagt ihr?
Geruch: -unauffällig, sehr schwach
Habitat: -bei Kiefern und eingestreuten Eichen auf lehmigen Boden
Sonstiges: -Huthaut leicht abziehbar
-Durchmesser des Hutes über 10cm
-geriefter Stielring
-Hutrand auf Oberseite Nicht gerieft
-keine Verfärbung mit Kalilauge, zusammen mit der Hautform kann man ja hier Amanita virosa ausschließen
Wow, echt schöner Fund👍, mit fehlt er leider noch komplett
Kann mich hier nur anschließen, solltest du die in Zukunft doch mal sammeln wollen, so kann ich nur empfehlen wirklich jeden einzelnen Fruchtkörper zu kontrollieren, habe es jetzt schon häufiger bei anderen Leuten, aber auch auf meinen eigenen Waldrunden gesehen, dass dazwischen gerne potentiell tödlich giftige Rauköpfe wachsen. Die sind zwar optisch eigentlich sicher zu unterscheiden, aber wenn man da unachtsam/ gierig ist, kann das auch schnell mal schief gehen.
