How to Morchelpirsch

Es gibt 44 Antworten in diesem Thema, welches 4.442 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Boletaceae.

  • Hi Leute,

    ich möchte dieses Jahr mal anfangen, nach Morcheln zu jagen und hab mir dafür das Schema der mobilen Pilzschule von Dieter Honstraß zusammengefasst, das ich ganz schön ausufernd finde :S Was sind eure Jagdstrategien bei der Morchelpirsch? Weichen die von dem Schema ab? Haltet ihr irgendwas für vernachlässigbar oder falsch?. Ich bin gespannt :kaffee:


    Schema (nach Honstraß):


    Geeignete Auwälder finden (für Speise und Käppchenmorchel):

    1.) Mit einer Karte Laubwaldstücke an Wasser ausfindig machen

    2.) Entsprechende Laubwaldstücke mit Checkliste auf das Vorhandensein der Begleitpflanzen prüfen


    Spitzmorcheln:


    -Bodenbeschaffenheit: sauer, trocken bis frisch

    -Zeigerpflanzen für saure Böden: Besenheide (=Heidekraut), Wacholder, Heidelbeere, Preißelbeere, Fingerhut, Sphagnum (=Torfmoos)

    -Habitate: Wegränder, Traufbereich der Bäume, Ruderalstellen, Holzlagerplätze, Fahrspuren, gemulchte Stellen in Gärten, Brandstellen des letzten Jahres

    -Jahreszeit: März bis Juni (am häufigsten in April und Mai)


    Speisemorcheln:


    -Bodenbeschaffenheit: trockene bis frische, alkalische bis neutrale Böden, nicht besonders nährstoffreich

    -Zeigerpflanzen für neutrale bis alkalische Böden: Maiglöckchen, Buschwindröschen, Waldmeister,

    Wiesenschlüsselblume, Bingelkraut, Seidelbast, Lerchensporn, Märzenbecher, Bärlauch, Aaronstab

    -Sonstige typische Vegetation: Eschen

    -Habitate: Bei Eschen an warmen, lichten, windgeschützten Stellen, insbesondere bei süd – bis südwestlicher Hanglage, die colline Höhenstufe bevorzugend


    Käppchenmorcheln (und an etwas trockeneren Stellen auch Fingerhutverpeln):


    -Bodenbeschaffenheit: frische bis feuchte, alkalische bis neutrale Böden

    -Zeigerpflanzen für neutrale bis alkalische Böden: Maiglöckchen, Buschwindröschen, Waldmeister,

    Wiesenschlüsselblume, Bingelkraut, Seidelbast, Lerchensporn, Märzenbecher, Bärlauch, Aaronstab

    -Sonstige typische Vegetation: Eschen, Pappeln, Schwarzer Holunder, Brennnesseln, Scharbockskraut

    -Habitate: Waldstücke mit Auwaldcharakter, also mit Rinnsal, Graben, Bach, Fluss etc.


    Gruß

    Jan

  • Hallo Jan,

    ich bin selber kein Morchelexperte, aber ich habe im letzten Jahr auch zum ersten Mal Morcheln gesucht und nach langer und aufwendiger Suche auch tatsächlich welche gefunden. Deswegen wollte ich es mal aus Sicht eines Anfängers beschreiben und kurz zusammenfassen, was mir geholfen hat und was nicht so hilfreich war. Ich beziehe mich hierbei auch nur auf die Speisemorchel, da ich die anderen Arten bisher nicht gefunden habe.

    Bäume anhand der Rinde erkennen:

    Wenn du schon zeitig anfängst nach geeigneten Stellen zu suchen, werden die meisten Bäume noch keine Blätter tragen. Eschen und Ulmen werden auch zur besten Morchelzeit höchstwahrscheinlich noch keine Blätter tragen, da sie erst sehr spät austreiben. Deswegen ist es sehr hilfreich, wenn man die gängigsten Baumarten und insbesondere Esche und Ulme gut anhand der Rinde bestimmen kann. Für jemanden mit jahrelanger Erfahrung vermutlich ein Kinderspiel, aber wenn man das zum ersten Mal macht, ist das gar nicht so einfach.

    Verhältnis aus Anzeigerpflanzen und sichtbarem Boden:

    Wenn du anfängst nach den Anzeigerpflanzen Ausschau zu halten, wirst du relativ schnell merken, dass die teilweise wirklich an jeder Ecke stehen. Du wirst dann auch Stellen finden, welche komplett von Anzeigerpflanzen übersät sind. Ich habe zum Anfang den Fehler gemacht, dass ich mich zu sehr auf solche Stellen konzentriert habe. Meine Logik war, umso mehr Anzeigerpflanzen, umso höher die Chance Speisemorcheln zu finden. Ich denke aber, dass das falsch ist. Gefunden habe ich sie dann schließlich in einem Waldstück, wo der Anteil aus sichtbarem Boden eher groß war und der Anteil der Zeigerpflanzen eher gering war.

    Brennesseln:

    Keine Angst vor Brennnesseln! Brennnesseln werden gelegentlich auch als Anti-Zeiger für Speisemorcheln genannt, weil sie auf einen hohen Stickstoffgehalt hindeuten. Das kann ich aber nicht bestätigen. An meinem Platz stehen größere Ansammlungen von Brennnesseln in unmittelbarer Umgebung.

    Webseiten:

    Oftmals ist es so, dass Tourismusseiten oder Seiten von Hotels und Ferienwohnung ihre nähere Umgebung detailliert beschreiben. So kann man mit Hilfe von einfachen Google-Suchen schon Gebiete finden, welche man sich potentiell mal ansehen könnte. Typische Suchanfragen könnten wie folgt aussehen:

    deine Region + Esche

    dein Bundesland + Ulme

    dein Landkreis + Lerchensporn

    Beeinflussung durch die Düngung in der Landwirtschaft:

    In meiner Region haben wir viele kleinere Waldgebiete, welche ringsherum von landwirtschaftlichen Flächen umgeben sind. Was mich daran besonders interessiert ist, wie groß ein Wald sein muss, um davon ausgehen zu können, dass der Boden im Kern des Gebietes nicht durch die Düngung der umliegenden Felder beeinträchtigt wird. Das ist eine Frage, welche ich bisher nicht beantworten konnte, weil sich auch mit aufwendiger Recherche kaum brauchbares Material zu dem Thema finden lässt. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich zu diesem Thema vielleicht jemand äußern könnte, der sich damit auskennt. Generell vermute ich aber, dass größere Waldgebiete mit möglichst wenig angrenzender Landwirtschaft besser geeignet sind.

    Bodenkarten:

    Ein Tipp, den man auch häufig hört, ist das Benutzen von Bodenkarten. Das hat mir persönlich aber gar nicht geholfen. Bei den Bodenkarten meiner Region gibt es teilweise bis zu 50 verschiedene Böden mit unterschiedlichen Zusammensetzungen der einzelnen Schichten. Als Laie habe ich es nicht geschafft daraus wirklich sinnvoll Gebiete abzuleiten, welche potentiell gut für Morcheln sind. Falls jemand wirklich ernsthaft mit Bodenkarten nach Morcheln sucht, würde es mich brennend interessieren, wonach man auf den Karten genau Suchen muss bzw. mit welcher Strategie man da vorgeht.

    Zeit und Ausdauer:

    Wenn du super viel Glück hast, findest du vielleicht schon beim ersten Anlauf welche, aber wenn es dir so wie mir geht, dann plane auf jeden Fall viel Zeit dafür ein. Ich hab schon im Februar / März angefangen mir potentielle Plätze anzusehen, um dann eine genauere Vorstellung zu haben, wenn es losgeht. Da kann schonmal das ein oder andere Wochenende für draufgehen. Und wenn es dann erstmal losgeht und man nicht sofort beim ersten Mal Glück hat, nicht entmutigen lassen, sondern sich einfach andere potentielle Plätze ansehen. Irgendwann klappt es dann schon.

  • Moin,

    vielen Dank schon Mal für die super ausführlichen Tipps. Die Eschen erkennt man im Winter auch ganz gut an den länglichen, in Büscheln stehenden Früchten, finde ich. Ich hab auch gehört, dass es gut für die Morcheln sein soll, wenn ordentlich tote Äste als Nahrung auf dem Boden vorhanden sind.


    Gruß

    Jan

  • Hallo Jan (schöner Name übrigens 😉),

    ich würde daraus keine Wissenschaft machen. Ich suche sie seit Jahren und habe mittlerweile tatsächlich einige wenige „sichere“ Stellen. Oft finde ich sie direkt an Wegen, weil wir hier viele saure Böden haben und dort etwas Kalk eingetragen wird.

    Vereinfacht würde ich sagen: Esche + Kalk + Feuchtigkeit = gute Aussichten, wenn der Löwenzahn blüht ....

    VG aus Mecklenburg

    Jan

  • Hallo,

    Den Ausführungen von Johannes kann ich im großen und ganzen zustimmen.

    Wenn du anfängst nach den Anzeigerpflanzen Ausschau zu halten, wirst du relativ schnell merken, dass die teilweise wirklich an jeder Ecke stehen. Du wirst dann auch Stellen finden, welche komplett von Anzeigerpflanzen übersät sind. Ich habe zum Anfang den Fehler gemacht, dass ich mich zu sehr auf solche Stellen konzentriert habe. Meine Logik war, umso mehr Anzeigerpflanzen, umso höher die Chance Speisemorcheln zu finden. Ich denke aber, dass das falsch ist. Gefunden habe ich sie dann schließlich in einem Waldstück, wo der Anteil aus sichtbarem Boden eher groß war und der Anteil der Zeigerpflanzen eher gering war.

    Genau, den Fehler hatte ich anfangs auch gemacht.
    Meine ersten Morcheln hatte ich nach mehrjähriger erfolgsloser Suche dann auch eher durch Zufall gefunden, an einer Stelle, wo ich sie auf Grund der bekannten Suchempfehlungen gar nicht vermutet hätte.


    Bodenkarten können schon dabei helfen, grob ein Gebiet einzugrenzen, in dem man suchen könnte. Das ist aber alles ziemlich ungenau, vor allem wenn es einem Gebiet viele verschiedene Böden und Bodenschichten gibt, die sich dann wiederum auch durch Verwitterung und Abschwemmung vermischt haben oder abgetragen sein könnten. Man kann aber schon im Groben feststellen, wo überwiegend basische oder nicht basische Gebiete vorherrschen. Ich muss zugeben, die eigentliche Bodenkarte (mit den Bodenarten) ist ziemlich kompliziert. Ich vergleiche hier immer die Böden an meinen Fundstellen mit denen der Umgebung. "Rendzina" weist z.B. auf kalkhaltige Böden hin.
    Ansonsten benutze ich lieber die geologische Karte. Die zeigt zwar nicht die Oberböden sondern das Grundgestein. Da suche ich dann z.B. nach Muschelkalk, Kalk, Dolomit oder basischen Vulkangesteinen. Auch hier vergleiche ich dann immer wieder mit meinen bisherigen Fundstellen.


    Morcheln und Landwirtschaft: Inwieweit Düngereintrag durch die Landwirtschaft sich bei Morcheln auswirkt, vermag ich nicht zu sagen. Als größeres Problem sehe ich derzeit die Vernichtung der Morchelhabitate durch die Forstwirtschaft. Wenn man die Erhaltung und Bewirtschaftung von Streuobstwiesen zur Landwirtschaft hinzuzählt, hat sich hier eigentlich Positives getan. Dort finde ich inzwischen mehr Speisemorcheln als im Wald.

    LG, Josef

  • Josef-08


    Vielen Dank für deine Einschätzung!


    Vielleicht gehe ich das Thema Bodenkarten dieses Jahr nochmal genauer an und versuche mich weiter einzuarbeiten.


    Zu deinem Tipp mit den Streuobstwiesen fällt mir auch noch was ein. Da kann man z.B. auch Seiten wie Mundraub nutzen, um solche Wiesen ausfindig zu machen oder auch Vorkommen von Bärlauch zu finden. Ich selber habe mich bisher noch nicht auf Streuobstwiesen umgesehen. Wir haben hier aber auch einige in der Umgebung und vielleicht ist es doch mal einen Ausflug wert.

  • Hallo Jo,


    die Streuobstwiesen sollten nicht stark bewirtschaftet sein. Am besten ist es, wenn schon länger nicht mehr bewirtschaftet wurden, d.h. nicht gemäht wird und auch das Fallobst liegen bleiben darf. Die Morcheln lieben zwar vom Menschen veränderte Stellen, jedoch sollte die Störung ein bisschen in der Vergangenheit liegen. Zudem sollte sie auch nicht gedüngt sein, was oft viele Wegränder mit Obstbäumen ausschließt.


    LG, Lütte

  • Hallo,


    Maiglöckchen und Buschwindröschen sind keine Kalkzeiger sondern haben eine viel breitere Amplitude von deutlich sauer bis deutlich basisch.


    Streuobstwiesen (Apfel/Birne, nicht Pflaume/Kirsche!) mit Echter Schlüsselblume sind gute Gebiete, und Morchelzeit ist wenn die Schlüsselblumen aufblühen.

    Ansonsten auf Kalk bei Eschen, egal ob Wasserlauf oder keiner.

    Verpeln sehr gerne bei Weißdorn.


    beste Grüße,

    Andreas

  • 'n Abend,


    Boletaceae Jan's Idee, Eschen bereits im Winter anhand ihres Behanges ausfindig zu machen macht Sinn.


    Anfänger haben mitunter das Problem, Morcheln einfach nicht zu sehen,






    Dazu gesellt sich gerne eine Fehleinschätzung, 'war in so einem Gebiet, habe aber nix gefunden - da gibt es keine Speisemorcheln'


    Potentielle Fundstellen wollen mehrmals aufgesucht werden, im Schneckentempo. Zwei Schritte gehen, den Boden nach 'Auffälligkeiten' absuchend.


    Kalkanzeiger? Mir reicht eine leere Schneckenschale.


    In Österreich werden Fundorte von M. esculenta seit Jahren nicht mehr in eine Datenbank eingetragen, weil's überall anzutreffen sind. In manchen Gebieten aktuell weniger, bedingt durch's Eschensterben.


    lgpeter

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    27 -10 für APR 2020 = 17 + ein Kerzenstummel

    17 - 10 für APR 2021 = 7 + ein Kerzenstummel

    7 + 13 aus APR 2021 = 20 + ein Kerzenstummel


  • Anfänger haben mitunter das Problem, Morcheln einfach nicht zu sehen,

    ...und?

    kannst Du ihnen dabei helfen?


    LG

  • Hi,

    ich hab außerdem noch ein sehr schönes Portrait zur Esche gefunden: Biologie und Ökologie - Georg-August-Universität Göttingen

    Da wird darauf hingewiesen, dass nicht alle Eschen die typischen Samen bilden, sondern nur die weiblichen/zwittrigen und die männlichen eben nicht. Männliche Eschen werden in der Forstwirtschaft wohl sogar bevorzugt. Deshalb wird hier als Erkennungsmerkmal die schwarze, feinsamtige Knospe vorgeschlagen, die auch ziemlich einzigartig sein soll.


    Gruß

    Jan

  • Hallo Boletaceae,


    ich hätte da noch eine ganz andere Idee. Vernetze dich gut mit lieben Menschen, die nur wenig Besitzanspruchsdenken haben, und die dir Morchelstellen zu zeigen bereit sind, vielleicht wenigstens zu einer Zeit, in der noch keine Morcheln da sind. Also ich würde das machen, ich weiß halt nicht, wieviele Kilometer du zu fahren bereit bist. Dann warte den richtigen Zeitpunkt ab (ja, den muss man auch noch genau treffen, es geht dabei um wenige Tage bzw. zwei bis drei Wochen!) und gehe nochmals an diese Stellen, mit dem ausdrücklichen Ziel, die Ökologie des Standorts zu erforschen.


    Du wirst dann sehen, dass alles und nichts Zeigerpflanze sein kann: Bärlauch, Schlüsselblume, Scharbockskraut, Brennnessel oder einfach nur Gras. Als Bäume Esche, Buche, Eiche, Haselnuss, Apfelbaum, Kiefer (habe ich alle?). Die genauen Bodenverhältnisse sind wichtiger als der Pflanzenbewuchs. Passt der Boden nicht zu 100%, sind alle Zeigerpflanzen da, aber keine Morchel. Bei uns in Hohenlohe mit dem fetten tonigen Boden sind alle Zeigerpflanzen da, aber Morcheln sind sehr selten. Ein paar Kilometer in westlicher Richtung sehen die Orte mit den Zeigerpflanzen gleich aus, und es ist alles voller Morcheln, weil der Boden um genau das Quäntchen lockerer und sandiger ist.


    Nachdem du also die Standortökologie erfasst hast (na ja, eine Morchel war halt nicht vor Ort), gehst du zurück zum Parkplatz, und 100 m vor dem Auto stehen sie dann, weil du auf dem Rückweg einen anderen Blickwinkel hast und sie von da aus siehst.


    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Anfänger haben mitunter das Problem, Morcheln einfach nicht zu sehen,

    ...und?

    kannst Du ihnen dabei helfen?


    LG


    ... denke schon, dass ich es kann


    16:00 - Speisepilze, giftige und ungenießbare Pilze, Bilder, Funde und Berichte - Österreichisches Pilzforum - Pilzforum.at - Pilze


    Morchel-Lage in Kärnten - Speisepilze, giftige und ungenießbare Pilze, Bilder, Funde und Berichte - Österreichisches Pilzforum - Pilzforum.at - Pilze


    und auch gerne mache.



    Hallo Öhrling,


    Ich hoffe, dass Du mich jetzt aber nicht für einen "bösen Menschen mit Besitzanspruchsdenken" hältst, wenn ich sage, dass ich meine Morchelplätze nur Leuten zeigen würde, die mindestens 500 km entfernt wohnen. - Schlechte Erfahrungen halt. ==Gnolm7


    LG, Josef


    So kann man es natürlich auch sehen, Josef, ==Gnolm7


    Mir ist in grausamer Erinnerung, dass mir einst niemand eine, zumindest potentielle, Fundstelle zeigen wollte. Eisernes Schweigen dazu im Verein ...==Gnolm2


    Wer sich dafür interessiert, mit dem mache ich eine Exkursion in einige meiner MorchelFundgebiete, Funde fast garantiert.


    In meine 1A Hotspots natürlich nicht, :gklimper:


    lgpeter

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    27 -10 für APR 2020 = 17 + ein Kerzenstummel

    17 - 10 für APR 2021 = 7 + ein Kerzenstummel

    7 + 13 aus APR 2021 = 20 + ein Kerzenstummel


    Einmal editiert, zuletzt von Habicht ()

  • Hallo Peter


    das ist ja auch irgendwie eine Sache von Angebot und Nachfrage.
    Hier gibts eben nicht an jeder Ecke Morcheln und wenn die wenigen Fundgebiete sich rumsprechen würden,
    würds dort sehr wahrscheinlich zugehen wie früher wenns bei Aldi Schnäppchen gab. ==Gnolm13


    LG, Josef

  • Dabei schmecken die nicht eigentlich "besser" als andere Pilze, sondern eben anders. Zumindest ist es bei mir so, dass ich mich schon auch freue, welche zu finden, aber das Finden an sich macht mir mehr Spaß als nachher das Putzen und Essen. D. h. meinen Findespaß mit Morcheln kann ich auch haben, wenn andere mitlaufen, das macht das Ganze so entspannt. Und meistens ist es ja so, dass wenn ich hinter Morchelsuche-Anfängern herlaufe, noch genügend zusammenfinde, weil sie die Dinger einfach nicht sehen und vorbeilaufen, manchmal sogar drauftreten.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Servus Oehrling,


    sofern ich interessierte Anfänger mitnehme gehe ich voraus, die steigen tatsächlich drauf.


    Spaghetti in Morchelrahmsauce hat schon was für sich ...


    Machst heuer wieder 'Urlaub bei Freunden' hast schon gebucht?


    lgpeter

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    17 - 10 für APR 2021 = 7 + ein Kerzenstummel

    7 + 13 aus APR 2021 = 20 + ein Kerzenstummel


  • 16. - 30.08.22

    Klar hat Spaghetti mit Morchelrahmsauce was für sich (vor allem, wenn noch ein Kalbsschnitzel dabei liegt). Aber Spaghetti mit Hexenröhrlings- oder Steinpilzsauce oder mit Pfifferlingen finde ich nicht wirklich schlechter.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Termin passt,


    Treffpunkt dermal Bierhaus zum Augustin – Gut Essen und Trinken


    Voriges Jahr habe ich im April ausreichend Morcheln gefunden, danach war pilzlich absolut tote Hose angesagt.

    Fast nix hat sich gezeigt, weder die von dir ins Geschmacksrennen geschickten, noch Parasole.

    Wennst dir die Speisekarte vom Augustin durchliest braucht's net unbedingt Schwamalan,


    lgpeter

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    27 -10 für APR 2020 = 17 + ein Kerzenstummel

    17 - 10 für APR 2021 = 7 + ein Kerzenstummel

    7 + 13 aus APR 2021 = 20 + ein Kerzenstummel


  • Na, das Pumpe war doch auch nicht schlecht, und dann der Markt drumherum... Aber das Augustin wird selbstverständlich auch mal angeschaut. Ein Samstagmorgen auf dem Klagenfurter Markt ist jedenfalls diesmal ganz fest eingeplant, mit einem dicken Geldbeutel dabei.

    In Treffen bei der Pilzwanderung war es auch nicht ganz schlecht, ziemlich viele Hexenröhrlinge, Parasole und Frauentäublinge. An unserem Urlaubsort musste man zwar etwas höher steigen, aber da standen die Gelben dann sehr reichlich herum. Und im Turiawald ob Rupertiberg habe ich eine sehr ergiebige Totentrompetenstelle ausfindig gemacht.

    Netter Avatar übrigens.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Moin Morchler,

    lang ist's her. Ich habe heute ein mögliches Morchel-Habitat entdeckt, das ich hier mal vorstellen wollen würde. Würde mich freuen, wenn sich jemand berufen fühlt, seinen Senf dazu zu geben, ob das Gebiet vielversprechend wirkt, aber erstmal zur Beschreibung:


    Mein mögliches Morchel-Habitat liegt zwischen der Leine und einem kleineren Leinezufluss. Dort stehen große, alte Eschen, der Boden ist relativ trocken und ordentlich mit Laub und Ästen übersäht, sodass es bei jedem Schritt knackt und knistert. Außerdem überzieht Scharbockskraut quasi den ganzen Boden.

    Manchmal muss das Scharbockskraut allerdings auch Platz machen für gelbe Windröschen,

    Buschwindröschen,

    Märzenbecher,

    Aaronstab,

    oder Hohlen Lerchensporn.

    Alles in allem hab ich noch nie soviel Morchel-Flora auf einem Haufen gesehen. Außerdem liegen immer wieder Schneckenhäuser im Laub.


    Also was meint ihr? Lohnt es sich, da weiterzusuchen? Ich habe heute überhaupt nichts pilziges finden können, aber es hat auch die letzte Woche nicht wirklich geregnet bei uns.


    Grüße

    Jan

  • Ahoj, Jan,


    das schaut doch recht vielversprechend.


    LG

    Malone

  • Hallo Jan,


    ich tauche mal kurz aus meiner Trockenheitsdepression auf...

    Mein mögliches Morchel-Habitat liegt zwischen der Leine und einem kleineren Leinezufluss.

    Magst Du den Leinezufluss benennen? Die Leine ist nicht wirklich weit weg von mir und ich hätte sogr eine Idee :gcool: Keine Angst, ich kenne genug Stellen und würde nie in fremden Gebieten suchen :gzwinkern:


    Hast Du eventuell auch eine Übersichtsaufnahme gemacht? Ich habe in meinen alten Beiträgen immer mal welche gezeigt - z.b dieses Foto (gibt noch viele andere mehr) und finde, man bekommt dann einen schönen Gesamteindruck g:-)



    Das Grün auf dem Boden, welches noch nicht blüht, ist später ein Meer aus Frühblühern.


    Liebe Grüße


    Murph

  • Hi Murph,

    ich gehe erstmal so weit, zu sagen, dass ich in der Nähe von Göttingen unterwegs war, aber ein bisschen Geheimniskrämerei muss schon sein :kaffee:Mit einer Übersichtsaufnahme kann ich leider nicht dienen, aber die wird eventuell demnächst ergänzt.


    Gruß

    Jan