Beiträge von JanMV

    Hallo,

    ja, das ist ein hübsches Pilzchen und wohl einer der wenigen Dachpilze, die sich relativ sicher makroskopisch benamsen lassen.

    Danke Maren für die kleine Korrektur. Mit den Namen ist es vielleicht wie mit den Pilzen, da kann man schon mal durcheinander kommen 🙂

    VG aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo,

    da ich ihn schon zum 2. Mal gefunden habe, bin ich mir auch ziemlich sicher, dass ich richtig liege?

    Von weitem ein oranger Fleck auf einem morschen Buchenast, entpuppte sich der Fleck dann als Pluteus aurantiorugosus.

    Gefunden in einem recht naturbelassenen Buchen- Eichenmischwald, direkt am Seeufer.

    Jetzt wird er als Nachweis getrocknet und zur Kartierung weitergegeben ...





    VG aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo,

    ich würde das mit der Gefährlichkeit nicht generell so akut sehen. Wir haben hier eine etwa 200 jährige Eiche, an der ich ihn vor etwa 18 Jahren zum ersten Mal sehen konnte, mit fachlicher Bestätigung.

    Seitdem wird der Baum regelmäßig begutachtet, die Weißfäule hat ihm aber noch nicht so zugesetzt, dass die Standsicherheit gefährdet ist.

    Das kann natürlich immer anders sein und muss individuell überprüft werden. Jedenfalls sieht unsere Eiche noch gut aus ......Toi, toi, toi!

    Interessant finde ich auch, dass sich in der ganzen Zeit, nur in 2 Jahren ein Fruchtkörper gezeigt hat. Da muss man wohl manchmal lange warten .....

    VG Jan

    Hallo,

    interessant finde ich hier auch die unmittelbare Nähe zu den Überbleibseln alkoholfreier Pilse!

    Das könnte auf eine Art Symbiose hinweisen, die die Artbestimmung möglicherweise vereinfacht, zumal die „Ruten“ deutlich in deren Richtung schauen 😉

    VG Jan

    Danke für eure Hinweise.

    Den Schrumpligen W. hatte ich auch schon im Verdacht 👍 und die Beschaffenheit der Velumreste konnte ich mehr richtig erfühlen ....

    Also Schluss mit der Mumienforschung, ich warte jetzt auf Regen und Frischmaterial!

    Danke und beste Grüße

    Jan

    Hallo,

    ich habe heute im Park einen sommerlichen Frührentner gefunden, den ich erst einmal als Fransigen Wulstling benamst habe. Baumarten in der Nähe: Roteiche, Ahorn, Eiche und diverse Sträucher ....

    Beim Ausgraben bekam ich dann leichte Zweifel, weil die eigentlich typisch rübenartige und tief vergrabene Stielbasis fast bescheidet aussah. Beim genaueren „rumpulen“ sah es aber so aus, als ob er im oberen Bereich eine Art häutigen Kragen hat (vgl. Bild 3)

    Darf der das oder liege ich hier ganz falsch?




    Über sachdienliche Hinweise bin ich wie immer sehr erfreut ....


    Grüße aus Mecklenburg

    Jan

    Hi,

    das sollten schon Maipilze oder auch Georgsritterlinge sein.

    Dichtstehende Lamellen und ein deutlich mehliger Geruch passen dazu ...

    Der Geruch ist nicht jedermanns Sache, mir gefällt er aber ganz gut und mein Gaumen findet ihn auch ganz nett!

    Grüße aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo Magellan,

    schöne Reiseimpressionen.

    Wenn du dort mit dem Flieger warst, drängt sich mir aber auch die Frage auf, ob wir nicht alle (und damit meine ich mich auch selbst) Teil derer sind, die es versäumen, die „Notbremse „ zu ziehen.

    Tröstlich ist dann immer, das was Pablo schreibt, es geht auch ohne uns weiter ....

    Grüße aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo,

    ich bin neulich in Lissabon gewesen und hab dort an Celtis australis (Zürgelbaum) einen vermeintlichen I. obliquus gefunden.

    Eigentlich sah er genau so aus wie hier an Birke und auch die alte Astungswunde am Straßenbaum passte.

    Bisher dachte ich immer, dass das mehr eine nördliche Art ist, die sich im warmen Süden gar nicht wohl fühlt bzw. verbreitet ist.

    Weiß jemand ob die dort auch unterwegs sind und an solchen Baumarten vorkommen oder liege ich hier ganz falsch?


    pilzforum.eu/attachment/260643/


    Sommerliche Grüße aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo,

    hier in Mecklenburg wuseln diese coolen Zeitgenossen auch fast überall herum.

    Ich bin mal gespannt, ob wir eines Tages die Frage stellen dürfen:

    Wie schmeckt eigentlich Biber?😋

    Beste Grüße

    Jan

    Hallo Tuppie,

    ich würde mir die Eiche nicht ausreden lassen. Irgendwer muss doch auch heute noch große Bäume pflanzen. Vielleicht freuen sich in hundert Jahren die Menschen, Tiere und Pilze, dass mal jemand einen so unvernünftigen Baum gepflanzt hat.

    Bei uns im Dorf steht eine etwa 200 jährige, ziemich vitale Zerreiche (Q. cerris), die etwa 25 m hoch und breit ist. Vor 5 Jahren haben wir die gleiche Art daneben gepflanzt und die wächst fröhlich vor sich hin und wird zusehend größer ...

    Viele Pilze finde ich nicht unter dem Altbaum, aber schön ist er immer.

    Beste Grüße aus Mecklenburg

    Jan

    Ja, bietet sich an. Ist aber Geschmackssache. Wir haben 2 Dörfer weiter einen Bauern, der presst seinen Raps selbst und kalt. Schmeckt prima und ist nicht so weit gereist ....

    VG Jan

    Mahlzeit,

    also wenn es ums Essen geht, bin ich auch mal gern dabei.

    Die Idee von Josef wird bei uns schon lange praktiziert. Wenn es schnell gehen muss, viel sein soll oder wenn die "nur wenige Pilze-Zeit" ist, sind dicke Champis vom Händler echt eine Alternative.

    Stiele raus, mit Tomaten, Kräutern, Zwiebeln, Knobi, etwas Öl und z.B. Schafskäse mischen und pürieren und in die Hüte füllen. Da passen auch noch andere Dinge rein .... Das sieht dann in etwa so aus:


    Die Teile lege ich dann für etwa 20 Minuten an den Rand des Grills, also wenig Hitze und dann sind die eine halbwegs ordentliche Alternative zu den Dingern, die man manchmal im Wald findet.

    Wichtig: nicht rumdrehen :)


    Viele Grüße aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo,

    ich habe das jetzt nicht alles gelesen, möchte aber mal aus der Sicht möglicher Auftraggeber darauf hinweisen, dass einheitliche, also länderübergreifende Standarts in unserer Republik sehr hilfreich sein können.

    Wir vergeben z.B Aufträge für Baumgutachten oder diesbezügliche Wertermittlungen und sind da seit Jahren sehr froh, dass es mit der FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.) einen Verein gibt, der zertifizierte Baumkontrolleure in die Welt entlässt, denen ein gewisses Mindestmaß an Fachlichkeit bescheinigt wird. Das ist gerade bei der Auftragsvergabe an „neue“ Auftragnehmer hilfreich.

    Darüber hinaus beauftragen wir aber auch diplomierte Biologen oder erfahrene Forstwirte, bei denen ich nicht mal daran denken würde, sie nach einem solchen Zertifikat zu fragen.

    Das ist jetzt zwar nicht direkt vergleichbar, aber ich gehe fest davon aus, dass Naturschutzbehörden, staatliche Ämter oder andere Auftraggeber, auch bei mykologischen Aufträgen, genauso verfahren können.

    Dafür gibt es immmer den schönen Passus: „gefordert wird mindestens ........... oder gleichwertig“.

    Und nicht selten ist dann „gleichwertig“ auch eine sehr gute Wahl.

    Also halte ich den geplanten „Feldmykologen“ auch für eine sehr gute Wahl ....

    Beste Grüße aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo Craterelle,

    du organisierst ja feine Sachen. Erst im Harz und jetzt der Süden.

    Leider werde ich das nicht einrichten können und vielleicht habe ich auch hier oben schon genug Sonne .... Falls es was wird, wünsche ich euch jetzt schon viel Spaß!

    Und ich möchte hier viele Fotos südlicher Impressionen sehen ...

    Dein „Banknachbar“ aus Goslar

    Jan