Beiträge von JanMV

    Moin,

    ich hätte auf dem Beipackzettel sowieso ein Fragezeichen angefügt.

    So ganz schmächtig wie auf den Fotos sind sie nicht. Das war ein recht „jugendliches Nest“ zahlreicher Fruchtkörper. Es waren aber auch deutlich größere Exemplare dabei.

    Zum Geruch und Geschmack hatte ich ja schon geschrieben.

    Jetzt liegen sie im Dörrer und ich gebe sie in jedem Fall zur genaueren Bestimmung weiter .....

    Da habe ich gleich noch eine Fachfrage zum Trocknen. Um die vorhandenen tierischen Besucher nicht artgerecht aber nachhaltig zu vertreiben, kamen die Pilze in die Mikrowelle, allerdings mit einem deutlichen Zuviel an Temperatur.

    Ist damit das Exsikkat seiner wissenschaftlichen Bedeutung beraubt oder überleben das die Zystiden und Sporen?

    Das nächste Mal verfahre ich gewohnter Weise, erst trocknen und dann ab in die Tiefkühltruhe .....

    Danke für eure Hinweise

    Jan

    Hallo Stefan,

    da das nicht allzu weit weg ist, kann ich da morgen noch was holen, wenn euch das weiterhilft.

    Dann brauche ich nur noch eine Adresse und sie gehen diese Woche mit den Fundortangaben auf den Postweg oder ich gebe sie M. Schönfeld mit, falls ihr euch demnächst noch seht .....

    VG Jan

    Hallo,

    ich habe gerade braune Ritterlinge auf Kalk und unter Kiefern gefunden, die auch gleich sehr bitter schmecken aber fast geruchlos sind.

    Könnte da der Fastberingte R. passen?




    Danke für alle Hinweise!

    VG Jan

    Hallo Sandra,

    da schließe ich mich Maria an, so viel wie möglich in und an die Hand geben.

    Vielleicht findest du noch was zum Schnuppern: Anisegerlinge oder -trichterlinge, nach Rettich riechende Helmlinge oder Fälblinge, unangenehm riechende Kartoffelboviste usw. .....

    VG Jan

    Ach ja, die Ritterlinge und ich ....

    Vielleicht denke ich hier an den Bärtigen R., aber da gibt es wohl noch viele Möglichkeiten und sicherlich auch in anderen Gattungen. Mal sehen, was das Fachpersonal meint.

    Den vorgeschlagenen Schönkopf sehe ich hier aber nicht ...

    VG Jan

    Hallo,

    im vergangen Jahr wuchs er an einer Stieleiche und ihr habt mich bestimmungsmäßig auf den richtigen Weg gebracht. Dank meiner treuen „Holzpilzbestimmerin“ hat er es dann auch in Datenbank geschafft.

    Jetzt wächst er an einer etwa 250 jährigen Zerreiche, sieht genauso gut aus, hat feine Poren, ist im Schnitt fast rein weiß und hat einen angenehmen pilzlichen Geruch.

    Bevor er als Exsikkat zu meiner Fachfrau wandert, will ich ihn hier zeigen und nach ggf. anderen Arten fragen.


    Danke und VG aus Mecklenburg

    Jan

    .... und wen es Ende September in die Mecklenburger Seenplatte verschlägt, kann gern anlässlich des 4. Europäischen Pilztages nach Neubrandenburg kommen. Das ist die international bekannte und beliebte Stadt zwischen Berlin und Usedom 😎.

    Die Pilzberater des Landkreises bauen am 28.09. zwischen 10 und 17 Uhr auf dem Marktplatz dieser wundervollen Stadt eine Pilzausstellung auf, zu der Besucher und mitgebrachte Pilze herzlich willkommen sind ......

    VG aus Mecklenburg

    Jan


    Gut erkannt Jörg,

    meistens ist es nur die obere Hälfte ....😢

    Schön, dass du unsere Gegend kennenlernen konntest, z.T. wunderschön, aber so wie jetzt, oft sehr trocken ...

    VG Jan

    Darf ich hier ja nicht sagen: aber wenn du unbedingt möchtest, kannst du den schon in die „Pfanne schnipseln“. Dann kannst du aber meinem Geschmack nach, auch das vergrabene Holz oder umstehende Blätter und Zweige braten. Ist nicht bös gemeint, aber nicht alles was ungiftiger Pilz heißt, muss auch gegessen werden ....

    VG aus Mecklenburg

    Jan

    Hi Mischa,

    wieso 2-3 Stunden in Salzwasser wässern? Dann schmeckt die doch nur noch nach Algenkompott.

    Ich versuche die gar nicht zu waschen, damit sie noch schmeckt. Klappt natürlich nicht immer, aber Pilze waschen habe ich mir weitestgehend abgewöhnt ...

    .... und sandige Exemplare lasse ich aus purer Faulheit im Wald.

    VG aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo,

    ja, das ist ein hübsches Pilzchen und wohl einer der wenigen Dachpilze, die sich relativ sicher makroskopisch benamsen lassen.

    Danke Maren für die kleine Korrektur. Mit den Namen ist es vielleicht wie mit den Pilzen, da kann man schon mal durcheinander kommen 🙂

    VG aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo,

    da ich ihn schon zum 2. Mal gefunden habe, bin ich mir auch ziemlich sicher, dass ich richtig liege?

    Von weitem ein oranger Fleck auf einem morschen Buchenast, entpuppte sich der Fleck dann als Pluteus aurantiorugosus.

    Gefunden in einem recht naturbelassenen Buchen- Eichenmischwald, direkt am Seeufer.

    Jetzt wird er als Nachweis getrocknet und zur Kartierung weitergegeben ...





    VG aus Mecklenburg

    Jan

    Hallo,

    ich würde das mit der Gefährlichkeit nicht generell so akut sehen. Wir haben hier eine etwa 200 jährige Eiche, an der ich ihn vor etwa 18 Jahren zum ersten Mal sehen konnte, mit fachlicher Bestätigung.

    Seitdem wird der Baum regelmäßig begutachtet, die Weißfäule hat ihm aber noch nicht so zugesetzt, dass die Standsicherheit gefährdet ist.

    Das kann natürlich immer anders sein und muss individuell überprüft werden. Jedenfalls sieht unsere Eiche noch gut aus ......Toi, toi, toi!

    Interessant finde ich auch, dass sich in der ganzen Zeit, nur in 2 Jahren ein Fruchtkörper gezeigt hat. Da muss man wohl manchmal lange warten .....

    VG Jan

    Hallo,

    interessant finde ich hier auch die unmittelbare Nähe zu den Überbleibseln alkoholfreier Pilse!

    Das könnte auf eine Art Symbiose hinweisen, die die Artbestimmung möglicherweise vereinfacht, zumal die „Ruten“ deutlich in deren Richtung schauen 😉

    VG Jan