Beiträge von Johannes_EU

    Christine


    Ich glaube hier gibt es zwei entscheidene Probleme. Ich muss aber dazu sagen, dass ich von außen auch nur mutmaßen kann, da ich das "innere" System nicht kenne.


    Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, würdest du gerne Bilder posten. Möglicherweise kann die Preview-Funktion für Webseiten nicht mit "reinen" Bildern umgehen, da es ja für Webseiten gedacht. Anstelle eines HTMLs kommt da einfach ein JPEG zurück. Für Bilder gibt es ja eine eigene Preview-Funktion, welche hier im Forum aber deaktiviert ist, vermutlich um Copryright-Verstößen vorzubeugen.


    Das zweite Problem ist vermutlich die Naturgucker-Seite an sich. So weit wie ich es jetzt gesehen habe nutzen die ein wirklich veraltertes System, mit einer sehr merkwürdigen Art von Client Side Rendering. Das bedeutet, wenn die Seite abgerufen wird, kommt da keine fertig gerenderte Seite zurück, sonder nur eine "Bauanleitung", ganz vereinfacht gesagt. Ich denke, dass die Preview-Funktion das nicht verarbeiten kann, eventuell weil kein Javascript ausgeführt werden kann.


    Alternativ könntest du dir vielleicht direkt bei Flickr einen Account anlegen und dann das jeweilige Album verlinken. Ob sich das wirklich lohnt, mag ich aber nicht beurteilen.


    The Photography Lounge
    Home of inspirational conversations with the world's best photographers and leading minds from the photo industry. Hosted by SmugMug and Flickr's Alastair…
    www.flickr.com


    Suku


    Probier mal, ob es funktioniert, wenn du den Link in einer neuen Zeile einfügst. Als zweites ist mir aufgefallen, dass es manchmal ein bisschen dauert, bis alles verarbeitet ist. Versuche mal nach dem Einfügen erst die Vorschau anzuzeigen, paar Sekunden warten, dann Vorschau schließen und nochmal Vorschau öffnen. Ob das tatsächlich Auswirkungen auf die Ansicht im finalen Post hat, kann ich aber nicht beurteilen.

    Craterelle hat es eigendlich schon komplett richtig erklärt, ich würde aber trotzdem nochmal den direkten Link hier einfügen.



    Das Zoomen mit den Icons bzw. auch Klicken ist manchmal sehr hakelig. Am besten funktioniert es, wenn du im linken Bereich auf "Kartenausschnitt wechseln" klickst und dann direkt dein Bundesland oder deinen Landkreis auswählst.


    Edit: Ich persönlich nutze immer die kalibrierten Radarsummen von Kachelmann GmbH, weil die auf Landkreisebene tatsächliche Werte mit einblenden anstatt nur Farben anzuzeigen.

    Wenn es im ersten Schritt nur darum geht zwischen Laub- und Nadelwald zu unterscheiden, kannst du auch Google Earth nutzen (geht mit Google Maps nicht). Du kannst dir in Google Earth auch ältere Aufnahmen ansehen, bspw. auch Aufnahmen aus dem Winter. Das macht es natürlich relativ einfach Nadelwälder zu finden bzw. auch Laubwälder mit eingestreuten Nadelbäumen. Mit ein bisschen Übung ist es auch möglich Kiefern von Fichten zu unterscheiden, aber da müsstest du nochmal gesondert nach den Unterscheidungsmerkmalen suchen.


    Ansonsten könntest du vielleicht auch mal nach dem Waldzustandsbericht von deinem Bundesland googlen. Mit ein bisschen Glück sind da Karten dabei, wo bestimmte Baumarten gekennzeichnet sind oder zumindest Anhaltspunkte aus denen man Rückschlüsse ziehen kann.

    zuehli


    Kann es sein, dass du die Materie vielleicht etwas überschätzt? Pilzsachverständige leisten ohne Frage einen wichtigen Beitrag in der Mykologie, aber jemandem das Recht absprechen zu wollen sich weiterzubilden, bloß weil er kein Pseudozertifikat von einem eingetragenen Verein hat, ist meiner Meinung nach schon sehr überheblich.

    Ich glaube momentan ist es wirklich wichtig, dass man gezielt Plätze ansteuert, welche überdurchschnittlich viel Regen abbekommen haben. Wenn man sich die Niederschlagssummen der letzten 30 Tage anschaut, erkennt man deutliche Unterschiede zwischen den Region.



    Wir waren am Wochenende in unserem Hauswald, welcher eher wenig Regen abbekommen hat und da herrschte auch gähnende Leere.


    Heute waren wir an zwei Stellen, welche überdurchschnittlich viel Regen abbekommen haben und da sah es viel besser aus. Im Korb sind zwar nur zwei Rotkappen und vier Birkenpilze gelandet, aber zu finden gab es deutlich mehr. Wir haben viele junge Täublinge gesehen, dazu massenhaft Körnchenröhrlinge und zwei Satanspilze bzw. Schönfussröhrlinge.


    Das absolute Highlight war aber eine Stelle, wo ungefähr 10-20 Netzhexen standen. Wir haben die nicht mitgenommen, weil wir uns unsicher über eventuelle Unverträglichkeiten und dem eigentlichem Speisewert sind, aber ich würde gerne mal in die Runde fragen, ob ihr die mitnehmt und ob sich das lohnt?

    Der Erste ist natürlich ein absoluter Traum. Hätte ich auch gerne mal wieder.


    Wir hatten letztes Jahr, ich glaube sogar zum ersten Mal, das Problem, dass selbst die Kleinen schon komplett vermadet waren. Das war teilweise wirklich sehr enttäuschend.

    Unverhofft kommt oft. Eigentlich wollten wir nur den aktuellen Stand unserer Gefilde im Norden von Brandenburg erkunden und sind dementsprechend mit relativ geringen Erwartungen losgefahren. Wir wurden dann aber sehr schnell eines Besseren belehrt. Offensichtlich haben die gelegentlichen Schauer bzw. Gewitter der letzten 2-3 Wochen doch ausgereicht, um bei uns den ersten ernstzunehmenden Schub von Pfifferlingen auszulösen. Wir hatten nach ca. einer Stunde ungefähr ein Kilo zusammen und haben dann abgebrochen, bevor es zu viel wird.

    Wir waren am Sonntag auch mal nachsehen, ob sich vielleicht schon die ersten kleinen gelben Erbsen zeigen. Es war aber leider noch nichts zu sehen. Nach Steinpilzen oder Hexen haben wir auch gar nicht erst geguckt. Der Boden, insbesondere auch unterm Laub, war aber feucht. Deswegen hab ich Hoffnung, dass dieses Wochenende vielleicht mehr zu sehen sein wird.

    Hallöchen,


    ich hab noch nicht nachgesehen. Zum einen waren mir die Nächte noch zu kalt, oftmals um die 0°C, zum anderen gab es im März auch keinen nennenswerten Niederschlag. Laut Vorhersage sollen die Nächte jetzt aber ein wenig wärmer werden und mit ein bisschen Glück kommt auch noch etwas Regen dazu. Eventuell könnte man dann in 2 Wochen das erste Mal angreifen.


    LG, Johannes

    Josef-08


    Vielen Dank für deine Einschätzung!


    Vielleicht gehe ich das Thema Bodenkarten dieses Jahr nochmal genauer an und versuche mich weiter einzuarbeiten.


    Zu deinem Tipp mit den Streuobstwiesen fällt mir auch noch was ein. Da kann man z.B. auch Seiten wie Mundraub nutzen, um solche Wiesen ausfindig zu machen oder auch Vorkommen von Bärlauch zu finden. Ich selber habe mich bisher noch nicht auf Streuobstwiesen umgesehen. Wir haben hier aber auch einige in der Umgebung und vielleicht ist es doch mal einen Ausflug wert.

    Hallo Jan,

    ich bin selber kein Morchelexperte, aber ich habe im letzten Jahr auch zum ersten Mal Morcheln gesucht und nach langer und aufwendiger Suche auch tatsächlich welche gefunden. Deswegen wollte ich es mal aus Sicht eines Anfängers beschreiben und kurz zusammenfassen, was mir geholfen hat und was nicht so hilfreich war. Ich beziehe mich hierbei auch nur auf die Speisemorchel, da ich die anderen Arten bisher nicht gefunden habe.

    Bäume anhand der Rinde erkennen:

    Wenn du schon zeitig anfängst nach geeigneten Stellen zu suchen, werden die meisten Bäume noch keine Blätter tragen. Eschen und Ulmen werden auch zur besten Morchelzeit höchstwahrscheinlich noch keine Blätter tragen, da sie erst sehr spät austreiben. Deswegen ist es sehr hilfreich, wenn man die gängigsten Baumarten und insbesondere Esche und Ulme gut anhand der Rinde bestimmen kann. Für jemanden mit jahrelanger Erfahrung vermutlich ein Kinderspiel, aber wenn man das zum ersten Mal macht, ist das gar nicht so einfach.

    Verhältnis aus Anzeigerpflanzen und sichtbarem Boden:

    Wenn du anfängst nach den Anzeigerpflanzen Ausschau zu halten, wirst du relativ schnell merken, dass die teilweise wirklich an jeder Ecke stehen. Du wirst dann auch Stellen finden, welche komplett von Anzeigerpflanzen übersät sind. Ich habe zum Anfang den Fehler gemacht, dass ich mich zu sehr auf solche Stellen konzentriert habe. Meine Logik war, umso mehr Anzeigerpflanzen, umso höher die Chance Speisemorcheln zu finden. Ich denke aber, dass das falsch ist. Gefunden habe ich sie dann schließlich in einem Waldstück, wo der Anteil aus sichtbarem Boden eher groß war und der Anteil der Zeigerpflanzen eher gering war.

    Brennesseln:

    Keine Angst vor Brennnesseln! Brennnesseln werden gelegentlich auch als Anti-Zeiger für Speisemorcheln genannt, weil sie auf einen hohen Stickstoffgehalt hindeuten. Das kann ich aber nicht bestätigen. An meinem Platz stehen größere Ansammlungen von Brennnesseln in unmittelbarer Umgebung.

    Webseiten:

    Oftmals ist es so, dass Tourismusseiten oder Seiten von Hotels und Ferienwohnung ihre nähere Umgebung detailliert beschreiben. So kann man mit Hilfe von einfachen Google-Suchen schon Gebiete finden, welche man sich potentiell mal ansehen könnte. Typische Suchanfragen könnten wie folgt aussehen:

    deine Region + Esche

    dein Bundesland + Ulme

    dein Landkreis + Lerchensporn

    Beeinflussung durch die Düngung in der Landwirtschaft:

    In meiner Region haben wir viele kleinere Waldgebiete, welche ringsherum von landwirtschaftlichen Flächen umgeben sind. Was mich daran besonders interessiert ist, wie groß ein Wald sein muss, um davon ausgehen zu können, dass der Boden im Kern des Gebietes nicht durch die Düngung der umliegenden Felder beeinträchtigt wird. Das ist eine Frage, welche ich bisher nicht beantworten konnte, weil sich auch mit aufwendiger Recherche kaum brauchbares Material zu dem Thema finden lässt. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich zu diesem Thema vielleicht jemand äußern könnte, der sich damit auskennt. Generell vermute ich aber, dass größere Waldgebiete mit möglichst wenig angrenzender Landwirtschaft besser geeignet sind.

    Bodenkarten:

    Ein Tipp, den man auch häufig hört, ist das Benutzen von Bodenkarten. Das hat mir persönlich aber gar nicht geholfen. Bei den Bodenkarten meiner Region gibt es teilweise bis zu 50 verschiedene Böden mit unterschiedlichen Zusammensetzungen der einzelnen Schichten. Als Laie habe ich es nicht geschafft daraus wirklich sinnvoll Gebiete abzuleiten, welche potentiell gut für Morcheln sind. Falls jemand wirklich ernsthaft mit Bodenkarten nach Morcheln sucht, würde es mich brennend interessieren, wonach man auf den Karten genau Suchen muss bzw. mit welcher Strategie man da vorgeht.

    Zeit und Ausdauer:

    Wenn du super viel Glück hast, findest du vielleicht schon beim ersten Anlauf welche, aber wenn es dir so wie mir geht, dann plane auf jeden Fall viel Zeit dafür ein. Ich hab schon im Februar / März angefangen mir potentielle Plätze anzusehen, um dann eine genauere Vorstellung zu haben, wenn es losgeht. Da kann schonmal das ein oder andere Wochenende für draufgehen. Und wenn es dann erstmal losgeht und man nicht sofort beim ersten Mal Glück hat, nicht entmutigen lassen, sondern sich einfach andere potentielle Plätze ansehen. Irgendwann klappt es dann schon.

    Hallo ihr Lieben,


    ich war heute auch nochmal nördlich von Berlin unterwegs.


    Als erstes habe ich meine Maronenstelle angesteuert. Dort war die Ausbeute aber relativ gering. Insgesamt habe ich vielleicht zehn Stück gefunden, wovon die Hälfte entweder zu alt oder vermadet war. Aus lauter Verzweiflung habe ich dann noch einen Sandröhrling und eine Ziegenlippe mitgenommen, welche sonst immer stehen bleiben. Nach einer halben Stunde habe ich aber abgebrochen, um noch meine Pfifferlingestellen aufzusuchen.


    Dort sah es deutlich besser aus. Sie standen nicht mehr in Massen, aber ich konnte mir trotzdem innerhalb kürzester Zeit 2-3 Portionen zusammensammeln. Ein Teil war schon etwas zu alt und nicht mehr brauchbar, aber der Rest war absolut in Ordnung. Am Ende kamen vielleicht 300-500 Gramm zusammen.


    Ansonsten habe ich schon die ersten Grünlinge gefunden. Ich persönlich traue mich da nicht ran, aber ich weiß, dass es bei mir im Umkreis auch Leute aus dem älteren Semester gibt, welche die gerne sammeln.


    Insgesamt merkt man aber, dass es jetzt langsam dem Ende zu geht. Es gab auch schon Jahre, wo ich im November noch Maronen gefunden habe, aber ich glaube dieses Jahr wird das nichts.