Beiträge von Boletaceae

    Hallo Jan,


    Glückwunsch zum Bitteren KiZaRü.


    Den habe ich hier bei mir 2 Jahre lang gesucht. Wie ich nun weiß, zur falschen Zeit. Hier bei mir kommen die erst ab Anfang April und sind dann aber auch nicht so häufig.

    Hi Steffen,

    ich habe auch nur einen einzigen FK im ganzen Waldstück entdecken können. Vom FiZaRü kenne ich das zum Beispiel ganz anders, da steht der Wald voller FK, wenn man zum richtigen Zeitpunkt da ist.


    VG

    Jan

    Ich möchte gern nachträglich noch einen weiteren, unverhofften Erstfund aus besagtem Kiefernwald ergänzen. Nach meinem "digitalen Erstfund" bei Thorwulf (Conocybe-Kerlchen - oder doch nicht? ) konnte ich den Bitteren Kiefernzapfenrübling (S. tenacellus) jetzt auch in der analogen Version finden, erkennbar an den spindelförmigen Zystiden, die ihn mikroskopisch von S. stephanocystis unterscheiden. Sehr geholfen hat mir diese Gegenüberstellung der Arten von Climbingfreak: Zapfenrüblinge eine tolle Gattung für den Mikroskopieeinstieg


     

    Hallo zusammen,

    ich hatte 3 Fruchtkörper mit etwas Wasser benetzt und in einer Brotdose einige Zeit draußen "ziehen" lassen. Nun konnte ich tatsächlich die auskeimenden Sporen beobachten. Ich freue mich sehr, dass das kleine Experiment geklappt hat, ich hoffe ihr auch :)

    Außerdem gab es noch tierischen Beifang, der so stark zappelte, das ich ihn kaum fotografisch festhalten konnte. Vielleicht hat dazu ja auch jemand eine Idee.


    VG

    Jan


    Hallo zusammen,

    am Wochenende fand ich einen neuen Standort mit Prachtbecherlingen. Das sind wirklich wunderschöne Pilze, finde ich, aber seht selbst. Es gab allerdings leider auch ein paar "Nieten". Das hat mir aber nicht die Lust verdorben, die hübschen Kerlchen zu Mikroskopieren: "Korkenzieherhaare" sowie deutlich truncate Sporen mit vielen, kleinen Öltröpfchen führten mich zu S. austriaca, siehe unten. Jetzt werde ich die FK noch in Wasser legen. Vielleicht habe ich ja Glück und ich kann in ein paar Tagen noch auskeimende Sporen mikroskopieren.


    VG

    Jan



    "Nieten"


    Hymenium

    Hymenium 40-er Objektiv



    Haare

    Sporen

    Hallo zusammen,

    hat jemand eine Idee zu diesem Fund? Der FK war gallertig, schwarz, runzelig und überzog flächig über und unterhalb der Rinde einen lebenden Hasel. In direkter Nachbarschaft wuchs auf dem gleichen Substrat Plicatura crispa. Ich musste spontan an einen Drüsling denken, bin aber bislang nicht fündig geworden.


    VG

    Jan

    Hallo zusammen,

    heute konnte ich Exidia truncata zum ersten Mal finden, das Substrat war Eiche. Die Bilder sind wegen schlechten Lichtverhältnissen in der Dämmerung und begrenzter Zeit wirklich nicht so toll, aber ich denke, dass es für die Bestimmung reichen sollte. Die FK erinnern mich sehr an Judasohren. Nur etwas dunkler, fleischiger und mit rauerer Außenseite. Was meint ihr?


    VG

    Jan


    Links ist die Innenseite und rechts die körnige Außenseite zu sehen.

    Hi Dominik,

    zum Thema Gattungen kann ich aus eigener Erfahrung das Buch "Die Pilze Deutschlands" von C. Hahn sehr empfehlen. Und klar ist Pilzbestimmung manchmal auch auf Gattungsebene nicht einfach. Zu deinen Beispielen würde ich sagen, dass der Nelkenschwindling über Habitat und Elastizität des Stiels vom Waldfreundrübling gut zu unterscheiden ist. Und Helmlinge sind meist zarter und brüchiger als Rüblinge. Außerdem haben sie jung meist glockenförmige Hüte.


    VG

    Jan

    Tomentella Danke für die Klarstellung. Zumindest Birke und Apfel kann ich als Substrat ausschließen, aber da bleibt ja noch einiges übrig. Schwierige Gruppe, diese Feuerschwämme...


    VG

    Jan

    Hallo Benno,

    es ehrt dich, dass du dich um eine Bestimmung bemühst, aber für deine eigentliche Frage ist das gar nicht so wichtig.


    Pilze an Bäumen ernähren sich grundsätzlich vom Baum und erzeugen Braun- oder Weißfäule, die den Baum letztendlich tötet.


    Dagegen kannst du wenig tun. Wenn nur kleine Äste betroffen sind, kann man versuchen, das befallene Holz weg zuschneiden. Bei Befall des Stamms ist nichts mehr zu machen.


    Grundsätzlich muss man Pilze an Bäumen auch nicht bekämpfen. Es ist ganz normal, dass kranke Bäume von Pilzen getötet und zersetzt werden.


    Also: Lass die befallenen Bäume doch stehen und erfreue dich an den Pilzen, die man ja in einem naturnahen Garten auch durchaus als Bereicherung wahrnehmen kann. Eine Gefahr für andere Bäume besteht eher nicht. Wenn der Einsturz des Baumes gefährlich oder kostspielig werden könnte, solltest du ihn fällen lassen.


    VG

    Jan

    Tomentella Danke schon mal, nur finde ich nichts dazu, welche Arten in diesem Aggregat enthalten sind. In anderen Threads im Forum wird zumindest noch von einer "P. Igniarius var. alni" an Erle und "P. igniarius s. str." an Weide gesprochen, aber ich nehme an, es gibt noch mehr?

    Ich möchte noch einen Fund ergänzen, der mir Schwierigkeiten macht. Ich denke da an einen Feuerschwamm (Phellinus s.l.). Das Substrat ist Laubholz und der Fund stammt aus einem Auwald mit überwiegend Erlen. Der Weiden-Feuerschwamm (P. trivialis) sieht für mich ganz gut aus. Aber auch P. lundellii,tremulae und conchata kann ich nicht ausschließen. Diese Feuerschwämme sehen auch alle gleich aus ;( Erkennt jemand die Art?

    Moin,

    ich habe heute zwei Erstfunde machen können, die ich gern folgendermaßen verbuchen würde:


    1)Umberbraune Borstenscheibe

    2)Gefelderter Borstenscheibling


    Was meint ihr?


    VG

    Jan

    Zu 2: Jans Kommentar erwähnt die Farbe der Trama im alten, getrockneten Zustand. Also Fruchtkörper ernten, trocknen lassen (wie lange?), und dann aufschneiden? Welche Farbe erwartet man dann für resinosum bzw. benzoinum?

    Es geht wohl darum, dass die FK alt und hart sind. Trocknen junger FK wird da nicht helfen. Hier wird das näher beschrieben:

    Ich habe mich selbst noch nie an der Art-Bestimmung versucht, mir reicht da ehrlich gesagt "Ischnoderma sp."