Mindestens 100 Holunder und kein Judasohr

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema, welches 930 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Anton.

  • Hallo,

    so etwas habe ich noch nie erlebt. Bin heute in einem Gebiet gewesen, wo es Holunder ohne Ende gab.

    Von kleinen bis großen in allen Variationen. Von gesund bis tot.

    Nach grober Zählung über 100 Holunder.

    Und kein einziges Judasohr zu finden.


    Gibt es judasohrresistente Holunderarten? Ich hatte den Eindruck.


    Gruß

    Anton

  • Holunder, liegende Äste/Stämme,

    aber auch sehr gerne an Kirsche.


    Meine heurigen(2020) Funde waren auch eher nicht an Holunder.

    Da werden schon fleißig Thesen entwickelt...

    ...ich sach bloß: Evolution.


    LG

  • Konnte auch zuerst nichts finden... bei jedem Spaziergang/Wanderung die Holundersträuche mit den Augen abgescannt.


    Mittlerweile sahen wir in dieser Saison 4-5 Holunder mit Ohren hier in NRW. Die waren eher an den richtig alten und dicken Stämmen dran, teilweise mit Moos.


    Immer dranbleiben. Viel Sammlerglück :)

    Surely it is our responsibility to do everything within our power to create a planet

    that provides a home not just for us, but for all life on Earth.”


    David Attenborough

  • Guten Morgen


    ich war gestern wieder am Hellsee in Lanke bei Bernau unterwegs. Laut Schrittzähler ca 12000 Schritte oder knapp 9,5km.

    Nicht einen einzigen Austernseitling hab ich gesehen, keine Samtfußrüblinge und nur eine gute Hand voll Judasohren an unzähligen Holunderbüschen. An anderen Gehölzen hab ich noch keine Judasohren gefunden, selbst wenn die Büsche oft miteinander verwachsen stehen.

    Ein Bieber hat sich am See niedergelassen und schält die Rinde von einem Baum zum dem nächsten. Er hat einen Zulauf zum See angestaut und es sind mehrere Kaskaden entstanden und damit ein völlig neues Habitat. Da habe ich eigentlich auf Samtfußrüblinge gehofft. Weiden, Erlen, Haselnuss. Aber leider nix.

    Schön war es trotzdem.


    eine gute Woche

    Frank

  • Hallo,

    heute war ich nochmal in einem andern Gebiet. Auch alles voll Holunder. Einer neben

    dem anderen.

    Nach fast einer Stunde suchen zwei kleine Ohren.

    So kenn ich das eigentlich nicht. Habe mal ein Bild gemacht, wie das da aussieht.

  • Servus,
    bei uns war um Weihnachten alles voll mit Austern und Samtfüßen.
    Aber jetzt ist es bei nächtlichen Minusgraden viel zu trocken. Wenns mal richtig regnet sind sie sofort (manchmal auch nur kurz) wieder da.
    Liebe Grüße Schorsch aus München.

  • Mensch Anton,

    bei dem Habitat soltest du nach Moosbecherlingen suchen, besonders in den kleinen Moospolstern rechts oben auf den dünneren Zweigen , die sehen evtl. nach Orthotrichum affine aus.


    Grüße

    Felli

    Gute Idee,

    Die sind alle so stark vermoost. Teilweise noch schlimmer.

    Vielleicht mögen das die nicht vorhandenen Ohren nicht leiden.


    Gruß

    Anton