Beiträge von Isarschwammerl

    Servus Karl,
    also das was Du oben abbildest ist höchstwahrscheinlich ein (giftiger) Schönfußröhrling. Beachte: auf dem einen Bild sieht man die gelben Poren. Deshalb bitte immer auch Fotos von der Hutunterseite mitschicken. Gelbe Poren, grauer Hut, roter Stiel mit Netzzeichnung -> (meist) Schönfußröhrling, wenn dann auch die Ökologie eines sauren Boden dazu passt. Hexenröhrlinge haben orangebraunen bis dunkelbraunen Hut, schnell und stark blauendes Fleisch. Dann gibt es einen Netzstieligen und einen Flockenstieligen. (siehe Stielzeichnung bei Röhrlingen: Steinpilz – Gallenröhrling – Hexenröhrlinge – Isarschwammerl – Pilze des Isartals). Also einfach mal welche einem Pilzberater / Pilzsachverständigen vorlegen. Den Pilz von allen Seiten anschauen, beschreiben und das Ganze dann mit einem guten Pilzbuch nachvollziehen. Dann klappt es schon irgendwann mit den Hexenröhrlingen.
    Ich finde, beide sind gute Speisepilze, vor allem der Flockenstielige ist gut verträglich und meist madenfrei. Beide sollte man ausreichend lang kochen /braten (roh giftig!). Und generell: wenn man Pilze sicher bestimmt hat, erst mal mit einer kleinen Portion anfangen, ob man sie verträgt, weil es auch individuelle Unverträglichkeiten gibt.
    Liebe Grüße und viel Erfolg
    Schorsch


    Alle per Foto erklärten Pilze sind nur Hinweise und stellen auf gar keinen Fall eine Essensfreigabe dar. Für Speisezwecke gesammelte Pilze legen Sie bitte der nächsten Pilzberatungsstelle oder dem nächsten Pilzberater vor. Nur ein geprüfter Pilzsachverständiger ist in der Lage 100% einen Pilz für Speisezwecke per Geruch, Konsistenz und Aussehen zu bestimmen. Pilzberatungen bezüglich des Speisewertes von Pilzen sind nur dann sicher ausführbar, wenn der Pilzsachverständige das Pilzmaterial vorliegen hat.

    Servus Karl,
    also das was Du oben abbildest ist höchstwahrscheinlich ein Schönfußröhrling. Beachte: auf dem einen Bild sieht man die gelben Poren. Deshalb immer auch Fotos von der Hutunterseite mitschicken. Gelbe Poren, grauer Hut, roter Stiel mit Netzzeichnung -> (meist) Schönfußröhrling, wenn dann auch die Ökologie eines sauren Boden dazu passt. Hexenröhrlinge haben orangebraunen bis dunkelbraunen Hut, schnell und stark blauendes Fleisch. Dann gibt es einen Netzstieligen und einen Flockenstieligen. (siehe Stielzeichnung bei Röhrlingen: Steinpilz – Gallenröhrling – Hexenröhrlinge – Isarschwammerl – Pilze des Isartals). Also einfach mal welche einem Pilzberater /Pilzsachverständigen vorlegen. Den Pilz von allen Seiten anschauen, beschreiben und das Ganze dann mit einem guten Pilzbuch nachvollziehen. Dann klappt es schon irgendwann mit den Hexenröhrlingen.
    Liebe Grüße und viel Erfolg
    Schorsch


    Alle per Foto erklärten Pilze sind nur Hinweise und stellen auf gar keinen Fall eine Essensfreigabe dar. Für Speisezwecke gesammelte Pilze legen Sie bitte der nächsten Pilzberatungsstelle oder dem nächsten Pilzberater vor. Nur ein geprüfter Pilzsachverständiger ist in der Lage 100% einen Pilz für Speisezwecke per Geruch, Konsistenz und Aussehen zu bestimmen. Pilzberatungen bezüglich des Speisewertes von Pilzen sind nur dann sicher ausführbar, wenn der Pilzsachverständige das Pilzmaterial vorliegen hat.

    Servus Caro,

    ich bin vom Münchner Pilzverein und habe meinen Namen nicht umsonst gewählt. Ich wohne am südlichen Stadtrand von München und bin überwiegend rund um München und im Alpenvorland (Oberland ) unterwegs. Vielleicht begegnen wir uns ja mal.
    Viel Spaß und Efolg beim Schwammerlsuchen oder eng. Mushrooming :-)
    LG Schorsch

    Servus,
    also nochmal die wichtigsten Erkennungsmerkmale des

    Mehl-Räslings (Clitopilus prunulus)

    - Mehlgeruch,

    - weiche Lamellen (wie Frauentäubling), sehr leicht verschiebbar und ablösbar

    - rosa Spp

    - brüchiges Fleisch, das Hutfleisch bricht am Hutrand wie ein Apfel ohne zu fasern.

    - Hutrand lange eingerollt

    - Finger hinterlässt Abdruck auf der Huthaut
    LG Schorsch

    Servus,

    ich möchte Euch einen Pilz vorstellen, den ich am 27.08.2020 im Isartal südlich von München gefunden habe und für dessen Bestimmung vor Ort ich Werners Hilfe benötigte. Zuhause war er mit Hilfe der Funga Nordica relativ leicht zu bestimmen. Allerdings wird dort der Dreifarbige Krempenritterling Leucopaxillus tricolor mit Leucopaxillus compactus synonymisiert, während die beiden Arten in Mycobank getrennt und beide als gültige Namen aufgeführt sind. Vielleicht weiß da jemand mehr.

    An der Fundstelle ist das brüchige, an Russula erinnernde Fleisch aufgefallen. Erst mit der Lupe sah man doch die feinen Faserungen. Allerdings gibt es bei Russula keine Art mit einer so knolligen Stielbasis. Lamellen gelblich, angewachsen bis leicht herablaufend.

    Der Hut hat ein rötliches Ocker, der Hutrand gerieft

    Die warzigen Sporen sind amyloid mit Tropfen und maßen 6-8 x 4-5 µm wie im Lehrbuch. Zahlreiche und kräftige Schnallen. Basidien mit Basalschnalle.

    Liebe Grüße Schorsch


    Leucopaxillus compactus-01.jpgLeucopaxillus compactus-02.JPGLeucopaxillus compactus-03 Schnittbild.JPGLeucopaxillus compactus-03.jpgLeucopaxillus compactus-04 Gruppe.jpg
    Leucopaxillus compactus-05 geriefter Hutrand.JPG





    Hutrand gerieft

    Basidie mit Basalschnalle



    HDS mit zahlreichen Schnallen

    Sporen

    Danke,
    funktioniert aber bei mir nicht. Ich bekomme die Meldung: Gültiges Zertifikat .... Es gibt keinen Grund, eine Ausnahmeregel hinzuzufügen.

    Mich nervt das ewige Klicken bis man im Forum ist auch. Mag gar nicht mehr reingehen.
    Und wie funktioniert das bei Chrome? Da scheint es zu funktionieren, außer ich komme über den Email-Link.
    LG Schorsch

    Servus,
    ich stelle nochmal die Bilder ein, die ich bei einem Besuch bei snowwhite gemacht und hier im Forum auch schon gepostet habe .
    Er soll jetzt auf den Namen Rhodofomes roseus hören.
    LG Schorsch

    .

    Jetzt ist alles sichtbar. Danke den Admins! und Dir liebe Rebecca für die tollen Bilder.
    Da möchte ich noch welche dazustellen, die Du mir auf unserem gemeinsamen Ausflug vor 1 Monat gezeigt hast.
    Rosenroter Baumschwamm - Rhodofomes rosea (ex Fomitopsis rosea) und den

    Walliser Lackporling - Ganoderma valesiacum.

    Liebe Grüße aus München und bis bald
    Schorsch




    Ehrwalder Becken auf Zugspitz-Massiv

    Biberwier Richtung Grünstein


    auf Rebeccas Terrasse, Blick auf Ehrwalder Sonnenspitze (hab ich zu meiner guten Zeit mal überschritten)




    Walliser Lackporling - Ganoderma valesiacum


    Rosenroter Baumschwamm - Rhodofomes rosea (ex Fomitopsis rosea)

    Servus Erich,

    ein toller Einstieg, gleichzeitig aber auch für Vollprofis in Sachen Russula, sind die Russularum Icones von Helga Marxmüller.
    Die 2 Bände sind vergriffen, aber inzwischen als CD für ich glaube 35.- € + Versand erhältlich (anatis.verlag@gmail.com).Das sind Beschreibungen z.T. auch von Romagnesi, tollen Mikrozeichnungen und unvergleichliche Aquarellbilder in natürlicher Größe. Außerdem ist der von Bresinsky bearbeitete Romagnesie-Schlüssel dabei, praktisch da durhsuchbare PDF, sowie ein Karton mit den Sporenpulverfarben. Kurzum zu einem erschwinglichen Preis ein Klasse Werk und absolutes must-have für Russulafans.
    Liebe Grüße Schorsch

    Hallo,
    hatte mir letztes Jahr die DVD bzw. Blueray gekauft und auch schon mehrmals angeschaut (beim Ergometer fahren :))

    Danke fürs erinnern.
    LG Schorsch