Beiträge von Felli

    Servus

    Ihr wisst schon, dass das die Höchststrafe für´s "Nichtdabeigewesensein" ist;)

    Das sind klasse Funde und wie immer wunderschön in Szene gesetzt.

    Mercy - und auf den Höhepunkt fiebere ich schon hin:/( ist dieser Satz zulässig? Denke schon, es ist nach Mitternacht ^^)


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Nach dem ich jetzt meine Tintlingsbilder umbenennen darf --> Danke Nobi;)

    werde ich dem Aufruf


    Ihr könnt gerne ergänzen.

    jetzt mit ein paar lamellenfreien Pilzen folgen.

    Sicher bestimmt sind die meiner Meinung nach aber nicht und deshalb wäre ich für eure Unterstützung dankbar!

    Das Exkursionsgebiet war am 3.Tag eine "Wachholder-Heide"über Kalk


    Als erstes trat ich beinahe auf sehr kleine, 1,5-2 cm Erdesterne.


    ein kegelförmiges, gefurchtes Peristom auf einer napfförmigen-stiellosen Endoperidie die auf einer inversen Exoperidie sitzt lassen mich an Geastrum elegans = Geastrum badia ? denken


    Kristallauflagerung auf der Endoperidie


    Sporen 4-5,5µ, braun und deutlich warzig stachlig


    nochmal in Kongorot



    Etwas weiter oben gabs ein paar vorstehend Kalkfelsen.

    Dazwischen standen dann die Tulostoma`s

    Kolektion 1:

    bis 4 cm hoch mit sparrigschuppigen Stielen

    Hier noch deutlicher


    Das Peristom eigentlich so wie man es sich bei T. brumale vorstellt, zylindrisch mit runder Öffnung auf bräunlicher Kugel, man könnte meinen einen dunklen Hof um das Peristom erkennen zu können


    Mikroskopisch Sporen so um 4 µ nicht deutlich Ornamentiert ( schwer zu erkennen)


    Das Capillitium teilw. stark wellig, mit deutlicher Septen verdickung

    hier mit CRB eingefärbt


    Tulostoma brumale ?



    2 Kollektion:

    ca.: 5 m neben Kol 1

    Fruchtkörper etwas größer/ länger,

    Stiel nur wenig geschuppt und dünner ( als Kol. 1)

    Das Köpfchen war mehr oder weniger weissbestäubt und ein brauner Hof um das Peristom war nicht erkennbar!

    Peristom

    Stielspitze sparrig schuppig

    darunter längsrillig, braun

    Sporen 3,5-5µ mit deutlicheren Warzen gegenüber Kol 1

    Sporen

    Capillitium teilw. stark wellig, ebenfalls mit deutlich verdickten Septen( hier in Melzers Reagenz)


    In meinem jugendlichen Leichtsinn geh ich trotz leichtet Unterschiede der beiden Kollektionen davon aus , dass es sich um eine Art - T. brumale - handelt.


    Aber es gibt ja Kenner der Arten hier im Forum, die mich vielleicht eines Besseren belehren können .

    Bin auf die Meinungen gespannt.


    Grüße

    Felli

    Servus Wolfgang,

    Na klar, die Z-Mykol wie konnt ich das nur vergessen.

    Komme dennoch nicht recht viel weiter.

    Denke aber dass Beides vlt. einfach nur T. brumale ist.

    Ich werde die Stielboviste demnächst hier in einem neuen Beitrag einstellen


    Grüße

    Felli

    Servus Gunnar,

    Auf Grund der geringen Fruchrtkörpergröße und der nur ganz wenigen vorhandenen 4-sporigen Asci hatte ich T. borchii eigentlich ausgeschlossen.

    Ist T.borchii nicht auch eher weiter im Süden beheimatet?

    --> werd ich also nochmal überprüfen /und mit meinen Italien-Funden vergleichen.


    Ja, Octaviania lutea

    so richtig erschliessen sich mir die Unterschiede im Moment nicht, liegt vielleicht auch an meinen wenig vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen.

    In einem älteren Schlüssel steht, dass die Frkp/Peridie bei O.lutea an der Luft röten und zwar bis Kirschrot verfärbend --> das habe ich nicht gesehen-

    Sporen sollen auch etwas größer sein

    Gibt es sonst noch Unterschiede?


    Grüße

    Felli

    Servus Björn,

    was ist aus der Peziza (nr.21) geworden?

    Ist die violett?

    Wuchs sie auf ner Brandstelle + wie sind die Sporenmasse?

    Sieht auf jeden Fall spannend aus.


    Noch eine Frage zu Tulostoma brumale:

    Ist das die einzige Art mit diesen verdickten Septen ?


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Bei der ganzen Diskusion kommt man ja völlig durcheinander.:/

    Mit welcher Lit. hat man denn bisher die Stielboviste bestimmt ?

    Gibts da einen greifbaren Schlüssel?

    Ich frag nur deshalb, da ich von der BMG-Tagung auch noch 2 Aufsammlungen habe und die natürlich sehr unsicher bestimmt sind, da mir die T.squammosum auch in den Sinn kam bei den sparrig abstehenden Stielschuppen von einer Aufsammlung.

    Grüße

    Felli

    Servus Ralf & Jan-Arne

    Danke für die Bestätigung hab ich die "Höhlungen" in den Stacheln dann richtig erkannt ? Diese werden in einem Japanische Schlüssel als Trennmerkmal herangenzogen.

    (Key to the Japanese species of Octaviania (with notes on morphologically similar taxa from other world regions)


    Grüße

    Felli

    Servus,

    der Titel ist nicht ganz korrekt, denn dieser Pilz gehört gar nicht zu Tuber sondern zu Octaviania.

    Also ein Basidiomycet, wächst aber auch unterirdisch.

    Gefunden unter der Laubstreu bei Buchen

    Fruchtkörper kugelig, weiß,1cm.

    Hymenium und Innenperidie grauen bei Druck. Zufall?

    Basidien: 1-4 sporig,

    Sporen; rundlich-oval,11-13µ, hyalin-bräunlich, mit sternförmig angeordneten, pyramidenförmigen ( wie gefaltet)

    Stacheln von bis zu 3-4(5)µ Höhe.

    In IKI rotbraun - dextrinoid.

    Mit Baumwollblau verlängern sich die Stacheln um das Doppelte! und man erkennt eine "Höhlung" ( wenn man weiß wo man hinschauen muß;))

    Klappen da die Stacheln auf oder was passiert da?


    Ich geh mal davon aus, dass das Octaviania asterosperma ist.


    Und jetzt kommen die Bilder

    Fruchtkörper


    Schnitt


    Peridie


    Sporen in Wasser


    Sporen in Lugol (IKI) dextrinoid


    Sporen in Kongorot



    Sporen in Baumwollblau

    In den Stacheln gibt es anscheinend Hohlräume.

    Wenn ich das richtig interpretiert habe zeigen die Pfeile im Bild auf diese Höhlungen( Löcher)





    Das 2. Pilzchen ist wirklich ein Trüffel.


    Nach meinen Recherchen komme ich hier zu einer unsicheren Bestimmung

    Tuber puberulum cf

    Sporen: fast rund,35 x 30µ in 3-sporigen Asci.

    Ornament netzig, eng-und weitmaschig, Maschen bis 3-5µ hoch

    Asci: 80-100 x 80-90µ, fast rund 1-4 sporig.

    Haare: 55-60µ, dickwandig, kantig verbogen mit 1-2 Septen

    Und hier die Bilder:


    Fruchtkörper


    Schnitt ( das braune sind die Sporen)


    Haare an der Aussenseite x 200


    Haare der Aussenseite x 1000


    Sporen in-2sporigen Asci

    Sporen in 4-sporigen Asci


    Sporenornament: Maschenbreite und -Anzahl unterschiedlich


    So, jetzt hoffe ich jemand der sich mit so was auskennt kann meine Bestimmung bestätigen oder eine andere Art benennen.

    Bin gespannt


    Grüße

    Felli

    Ihr machts mich fertig

    --> nur weiter so ==Pilz25

    Es gab noch viele Moosbecherlinge und darüber hinaus eine Art, die Dich sicher begeistert hätte!

    Na Nobi, da bin ich ja mal gespannt!

    Ein paar Bilder hätte ich auch noch beizusteuern, wobei ich mich mal auf das Wesentliche beschränke, sonst explodiert der Thread

    Ja Matthias, lass es krachen;)


    da hätten wir uns ja fast getroffen. War bis zum 28.10. in Hafenlohr.

    So ein Pech, wär schön gewesen wenn wir uns getroffen hätten.


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Ja, da sehe ich mal wieder was ich verpasst habe ==7

    Auf der Bayern Tagung gab es kaum Ascomyceten zu bestaunen.

    Auf jeden Fall ein toller Bericht + super Bilder.


    Eine Frage zu Ascobolus foliicola hätt ich aber noch,

    so weit ich weiss ist das doch ein Dung/Pflanzenbewohner mit liniertem Sporenornament,

    auf Sandboden find ich eigentlich immer Ascobolus behnitziensis,

    oder bin ich da auf dem falschen Pfad ?


    Bin gespannt was noch für Höhepunkte zu sehen sein werden


    Grüße

    Felli