Beiträge von Felli

    Servus Alexander,

    Die Fruchtkörper sehen schon etwas angetrocknet aus, wie war denn da die Hymeniumfarbe? Und war duie Aussenseite kleiig?

    Otidea cf. concinna wäre hier mit der deutlich zitronengelben Aussenseite eine Möglichkeit, kannst ja damit mal Vergleichen.

    Um die Art sicher zu bestimmen brauchst du aber ein Mikroskop!

    Grüße

    Felli

    Servus Timm,

    leider muß ich dich enttäuschen, das Ohr ist so merkmalsarm, dass es 3-5 Kandiaten gibt die in Frage kommen würden. Ich wage da keinen Vorschlag zu machen ohne die Mikromerkmale gesehen zu haben.

    Grüße

    Felli

    Servus Timm

    Ein Lob auf deine Bilder :daumen:

    und beim Öhrling liegst du wohl auch richtig. Welcher ist wohl ohne Mikroskopeinsatz nicht feststellbar.

    Da hast du recht :)


    Rund um ihn und weiteren Exemplaren wuchsen nur Laubbäume. Einen Geruch konnte ich nicht feststellen. Größe etwa 4cm im Durchmesser. Einige waren geöffnet wie dieser hier, andere geschlossen. Einige wuchsen einzeln, andere zu dritt oder zu viert.

    Wenn du die anderen Öhrlinge im Habitat abgelichtet hast, stelle ein Bild ein!

    Evtl kann man an dann auf Grund der Hymeniumfarbe + dem Habitat den Fund genauer betiteln.


    Grüße

    Felli

    Servus Thorben,& Beli

    H. caudatus wächst normaler Weise auf Laub - an den Blattadern - von verschiedenen Laubbäumen.

    Kann/ darf aber auch auf Cupullen wachsen.

    Ich denke der Ölgehalt der Sporen bei "fagineus" ist etwas anders und der Randbereich ist etwas anders aufgebaut.

    Auch wären die langen Stiele ungewöhnlich für "fagineus"


    Thorben, hast du einen Randschnitt gemacht ?

    Die H. fagineus kenne ich auch, diese hat im Gegensatz zu der H. caudatus kleinere Sporen

    Der Unterschied zwischen den beiden kann fliessend sein, ich hatte Sporengröße bei fagineus bis 17x5µ.

    die Sporen sind auch anders geformt.

    ich finde die scutuloide Sporenform kann man bei diesem Fund hier nur bei ein paar Sporen erkennen, wenn man weiß wie es auszusehen hat.

    Einschnürungen die bei "caudatus" oft vorkommen sind auch nicht zu erkennen.


    Ich denke aber schon, dass der zu H.caudatus ssl. gehört.

    Ach ja,

    Bei H. fagineus gibt es außerdem noch ein großsporige bzw.

    kleinsporige Var./Art ;)

    Oder wurde die schon als Art neu beschrieben? :/

    ==zucken

    Grüße

    Felli

    Servus,

    Hier wäre ich beim Buchenwald Becherling, wobei mir der noch nie direkt auf Holz wachsend begegnet ist?

    Auf Holz kann der Buchenwaldbecherling auch mal wachsen, aber ich denke dass du deinen Becherling in der Nähe von Peziza micropus suchen kannst. Leider ist in dieser Pilzgruppe eine sichere Bestimmung nur mit Mikroskop und/oder Genanalyse möglich. Dennoch halt ich P. micropus ( Kurzstieliger Holzbecherling) für wahrscheinlich.

    Grüße

    Felli

    Servus,

    Vor Kurzem fanden wir auf bemooster und nackter Erde kleine " Becherlinge"

    ( Ich stell das hier ins Unterforum obwohl kein Dung zu sehen war).

    Und dennoch war die Zuordnung zu Pseudombrophila einfach.

    Auch mit dem Schlüssel aus der Monographie von J.v. Brummelen kommt man eigentlich gut zum Ziel.

    Pseudombrophila cervaria

    Nur passt das nicht ganz :(

    Die Apothezien hier 3 - 7 mm dicklich, flach auf aufliegend (evtl. breit stiellartig angewachsen).

    Aussenseite dunkelbraun, Hymenium gelbbraun, Asci teils hervorragend/ herausstehend.

    Rand über das Hymenium ragend, braun, glatt, nicht deutlicht behaart.

    Asci: 190-220 x 15-17µ, IKI- Haken+

    Sporen: (15)16-18(20) x (7)8-9(10)µ, glatt ohne Tropfen, mit seitlicher Schleimhülle, Q=1,6-1,9

    Paraphysen, apikal kaum verdickt, teils mit braunem Exsudat ummantelt.








    Hab ich da was übersehen oder kann ich den guten Gewissens P. cervaria nennen?


    Grüße

    Felli

    Servus,

    seit ihr sicher dass es kein Waldfreundrübling oder so ist?

    Die Stiele sehen mir zu dunkel aus und die Hutform (Buckel) sowie die Farbe- naja auf Bildern immer schwer zu beurteilen.

    Standortbild gibt es keines?


    Grüße

    Felli

    Servus,

    wieso schliesst du eine junge H.geogenia aus?

    Leider hast du keine Angaben über Fruchtkörpergröße , Dicke der gelantinösen Schicht unter der Huthaut oder Mikromerkmale gemacht,

    da ist es schwer sich ein gutes Bild zu machen- zumindest geht es mir so-.

    Vielleicht gibt es zu Hohenbuehelia myxotricha ja noch eine Alternative die auch passen könnte

    H. myxotricha soll nach E. Ludwig ein unklares Taxon sein, das vielleicht mit H.mastrucata identisch ist.(Der sieht aber nach seiner Zeichnung völlig anders aus als dein Pilz)

    Ich bin jetzt leider nicht so tief in der Materie, dass ich dir da einen endgültigen Tipp geben könnte.

    Hast du mikroskopiert?

    Grüße

    Felli

    Servus,

    In welcher Ecke Deutschlands wächst so was?


    Bei der angegebenen Größe wäre - falls es eine Trüffel im engeren Sinne ist-

    würde evtl. Tuber borchii oder Tuber excavatum in Frage kommen. Auch Tuber magnatum evtl.

    Allerdings ohne Mikromerkmale glaube ich dass man da recht wenig dazu sagen kann. Vielleicht schaut hengu ja noch rein

    Grüße

    Felli

    Servus Fläemmli,

    könnt das nicht auch eine Lepiota sein ? Ich meine die Huthauthaare + die dextrinoiden Sporen könnten ja passen.

    Für eine Leucopholiota sieht mir der Stiel viel zu glatt aus - wobei ich sagen muß dass ich so etwas nur aus den Büchern kenne...


    Grüße

    Felli

    Servus Raphael,

    Ich glaube deine Literaturquelle zum Becherling auf die du dich beziehst, ist diese hier aus dem oben verlinkten Schlüssel: oder?

    "Excipulum entirely of textura globulosa, with cells smaller in the ectal part, usually < 65 μm Ø"

    Übersetzt:

    Excipulum aus T. globulosa - das man bei deinem Schnitt wunderbar erkennen kann :daumen:aber:

    mit gewöhnlich kleineren Zellen im ectalen Excipulum --> das sind die ersten Zellen von außen. Und Diese sehen wesentlich kleiner aus.

    Die von dir gemessenen Zellen auf deinem Bild gehören m.M.n zum medulären/ entalen Excipulum.

    Wenn du willst kannst du ja den Fund auch auf Ascofrance vorstellen, mal sehn was Nicolas dazu sagt/schreibt. Vielleicht ist es ja auch was ganz anderes, würde mich schon interessieren.


    Grüße

    Felli

    Servus Raphael,

    Zu dem Becherling

    die leicht rosa/violette Färbung, die Sporen mit 2 Guttulen und warziger Oberfläche lassen mich an Peziza howsei denken. Ist aber nur eine vage Vermutung.


    bei den Helvellen gibt es öfter mal ornamentierte Sporen. Wenn nicht der Großteil ornamentiert ist würde ich von glatt ausgehen. H. villosa/ oder H.latispora sind natürlch Möglichkeiten


    zur Humaria - die passt wohl.


    Grüße

    Felli

    Servus Hans,

    Das hört sich jetzt a bisserl komisch an, und ist vielleicht auch weit hergeholt, aber könnte es sein, dass das ein unreifer Schleimer ist/war, der verkapselt /sklerotiesiert ist ?

    Wobei es auf dem 2.Bild mit den apikalen Abflachungen eher nach einem Asco ausschaut!


    Ich hatte solche Kugeln ja auch schon bei einem rosa Schleimer festgestellt.

    Die Bildbeschriftung "Sporen" stimmt nicht!


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Entlang einem Bachbett fand ich 3 Pilzchen.

    Zwei davon wuchsen direkt im Randbereich des Gewässers auf lehmigen teils bemoosten Boden.

    Um ehrlich zu sein, ich sah den Zweiten erst unterm Bino :)

    Zu Nr 1:

    Scutellinia trechispora eine relativ leicht ( mikroskopisch) zu bestimmende Art

    mit runden 15-17(19)µ großen Sporen,

    deren Ornament aus abgestutzten 1-2,5µ hohen Stacheln besteht.

    Baumwollblau

    Chloralschwarz

    Und noch die Haare


    2.

    Das wesentlich kleinere (3 mm), ockergelbe Becherchen stellte sich als

    Cupulina ascophanoides = Tricharina ascophanoides heraus.

    Hymenium x400


    Hymenium mit Paraphysen und Asci (IKI-)

    Haare an der Apothecienaußenseite


    Pilz Nr.3

    Das ist ein Pilz aus einer Gattung die ich zwar wahrnehme, aber mich normaler Weise nicht damit beschäftige.

    Deshalb wäre ich für Bestimmungshilfe dankbar.

    An einem abgestorbenen Ast/Zweig einer Ulme fand ich überall einen graurosa Belag .

    Fest mit dem Substrat verwachsen und die Ränder anliegend.


    Mikroskopisch sieht man stark inkrustrierte dickwandige Lamprozystiden von 20-50 x 8-12µ Länge.

    Die Zystiden sind öfter verzweigt.


    Schnallen sind vorhanden


    Basidien konnte ich nicht finden, allerdings ein paar Sporen von 7-8 x 3µ Länge.

    Hier nochmal Zystiden in Kongorot


    ich komme da auf Peniophora lilacea den Ulmen-Zystidenrindenpilz

    kann man das so bestätigen?


    Grüße

    Felli

    Servus Nobi,

    Danke für die Zeichnung + den Ausführungen.

    Hier

    https://www.researchgate.net/publication/233520208_Taxonomy_of_Coniochaeta_leucoplaca_and_C_velutina_Morphological_and_molecular_studies_based_on_LSU_rDNA_of_isolates_from_Taiwan


    gibt es eine tabellarische Gegenüberstellung beider Arten - zusätzlich zu den Beschreibungen.


    Da läuft es darauf hinaus, dass mein Fund von beiden Pilzen etwa gleich viel Übereinstimmungen hat.

    Wenn man Wertigkeiten der Eigenschaften zulässt die man als Konstante nimmt, also in diesem speziellen Fall

    die Setenverteilung auf dem Fruchtkörper, bleibt C. leucoplaca übrig.


    Dann wäre aber der von dir verlinkte Fund C. velutina :/ (sieht man gut auf den Bildern, dass der ganze Fruchtkörper mit Seten besetzt ist )


    Naja, das wird man wohl ohne das dazugehörige Konidienstadium nicht klären können. Bleibt also eine

    Coniochaeta cf. leucoplaca


    Grüße

    Felli

    Servus Hans,

    eine weitere Möglichkeit wären evtl. auch noch die Kugelköpfchen von Pilaira anomala oder einer anderen Art aus der Gattung.

    Die Sporen sehen zumindest in etwa so nach Pilobolus/ Pilaira/ Mucor aus.


    Oder es ist was ganz Anderes ;)


    Grüße

    Felli