Beiträge von Felli

    Servus Bernd,

    Bei den letzten Makrobild sieht es so aus als hätten die Apothecien einen Schorf an der Aussenseite. Wenn das so ist, könnt ich mir auch einen unreifen Ascobolus vorstellen. Falls du genügend Material davon hast mach doch mal einen Versuch mit Luglo/Melzers ob sich da im Hymenium was verfärbt.

    Ansonsten lass die Dinger ausreifen da tut man sich mit der Bestimmung nicht so schwer ;)

    Grüße

    Felli

    Servus,

    Es haben sich weitere Fruchtkörper gebildet. die Aussenseite hat makroskopisch nun keine braune auffällige Haarbüschel. Mikroskopisch sind sie aber dennoch vorhanden ( nur nicht so extrem gefärbt)

    Im trockenen Zustand ist es auch deutlich zu erkennen.


    Ich bin nun in einer Zwickmühle gelandet.

    Nach dem Schlüssel in der Mycologia, 95(4), 2003, pp. 688–693.

    lande ich hier bei 10:

    10. Paraphyses strongly uncinate; ascospores regular ellipsoid;

    asci strangulate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

    10. Paraphyses straight; ascospores slightly inequilateral,

    sub-ellipsoid; asci not strangulate . . . . . . . . . . . . . . 12


    Da hier die Paraphysen nicht stark geknickt, die Asci aber verengt - und die Sporen mehr spindelig sind weiß ich nicht weiter.

    Diese Merkmalskombination gibt es nicht.

    Also beide Wege


    11. Ascospores (13–) 14–17 x (6–) 7–9 (–9.5) mm . . . . . .

    . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . T. uncinatus Aas

    11. Ascospores (20–) 22–26 (–28.5) x 11.5–16 mm . . . . . .

    . . . . . . . . . . . . . . . . . T. strangulates (Vel.) Aas and Lundq.

    Für T.uncinatus sind die Sporen hier eigentlich zu eng mit 6-7µ

    T.strangulatus scheidet aus


    12. Ascospores (12–) 14–16 x (5.5–) 6–7 mm, ornamented

    with very small warts; paraphyses of two types . . . . . .

    . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . T. himalayensis

    12. Ascospores 16–20 x 6–8 mm, ornamented with small

    extended warts to very fine reticulations; paraphyses of

    one type . . . . . . . . . . . . . . . . . T. viridescens E. Lundq.


    Bei diesen beiden passt auch nicht alles zusammen. Hab ich wirklich 2 verschiedene Paraphysentypen- ich vermute eher nicht.

    T. himalayensis sollte zudem grau - rot - rosa im trockenen zustand sein.


    Nun würde T viridescens relativ gut übereinstimmen auch von der Ornamentation- nur sollte der auch 4-sporige , nicht verengte Asci haben


    Bleiben also

    T. uncinatus mit schlankeren subspindeligen Sporen + ohne geknickte Paraphysen

    T himalayensis ohne zwei Paraphysentypen und anderer Ornamentation sowie verengten Asci

    T. viridescens in einer rein 8-sporigen Variation und verengten Asci



    Jemand eine weiterführende Idee? Ausser der Genanalyse

    Sollten die Sporen von Thecoteus nicht deutlich apikulat sein? Dann wäre vielleicht als Gattung eher in Iodophanus zu suchen?

    Servus Bernd

    es gibt einige Thecotheusarten die keine apikulaten Sporen besitzen


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Einen Morchelbecherling kann man hier m.M.n. ausschliessen.

    Ebenso Peziza vesiculosa.

    Dieser weißliche kleiige Aussenseite der Becher und das braune Hymenium deuten auf Peziza varia ssl. / agg. hin.

    Du müßtest mikroskopieren um weiterzukommen.

    P. arvernensis schließe ich ebenfalls aus, vermutlich weil das das Habitat nicht danach aussieht ;)

    Grüße

    Felli

    Servus Wastl

    Habe ich hier eine Scheibchenlorchel gefunden?

    ja, das hast du ;)

    Das sieht nach G.ancilis aus; Fichtenstumpf und rotbraune Färbung deuten zu mindest makroskopisch darauf hin.

    Grüße

    Felli

    Mir fehlen die Worte, und bin tieftraurig.

    Für mich kommt diese traurige Nachricht sehr überraschend.

    Ich bin dankbar dass ich ihn über´s Forum kennenlernen durfte und an seinem großen Wissen teilhaben konnte.

    Traurige Grüße

    Felli

    Servus,

    Hab ich hier S. oviboninus auf Rehköttel gefunden?

    Oder ist es doch "nur" ein S. citrinus?


    Beschreibung:

    Fruchtkörper 0,2 -0,5 mm, ocker-goldgelblich, einzeln auf Rehköttel

    Sporen-Cluster 48-53 x16-18µ mit umgebender Schleimhülle

    Sporenanordnung Typ 1.

    Asci:120-130 x 24-28µ, Basis kurz gestielt, mit Haken, IKI+

    Sporen: 20 x 8-9µ, abgestutzt, Ornament eng, flächig - flachwarzig, mit unregelmäßigen Rissen.

    Paraphysen fädig kaum apikal erweitert - 3µ, oberste Zelle gelb gefüllt.

    Zwischen den Asci/Paraphysen keine gelbe Substanz.





    Grüße

    Felli

    Servus,

    Müssen die Becher zum Aussporen dann auch weiter feucht liegen, wahrscheinlich allein schon, damit sie nicht zugehen?

    Es reicht wenn du einen reifes Becherchen auflegst und z.B mit einem kleinen Glas abdeckst dann reicht die Fruchtkörperfeuchtigkeit normalerweise aus. Du kannst aber auch noch ein kleines mit Wasser gefülltes Gefäß ( Fingerhut oder Deckglasschächtelchen) mit unter die Abdeckung stellen.

    Was macht ihr euch eigentlich so an Notizen beim Mikroskopieren? Präparation ist wahrscheinlich gut aufzuschreiben, Wechsel der Objektive auch. Macht ihr euch Übersichtsskizzen oder ist das eigentlich zu viel?

    Das kommt darauf an wie sehr du dich mit einem Pilzchen und seinen Verwandten auseinandersetzen willst. Ich hab da eine Liste die ich normalerweise ab arbeite damit ich ähnliche Pilze unterscheiden kann.

    Los gehts zB. hier mit dem Substrat, Makroskopische Beschreibung ( Größe/ Hymeniumfarbe,Haarfarbe... usw.), wo sind die Haare(nur am Rand oder überall aussen).

    Mikromerkmale:

    Sporengröße/-form, Reaktion auf Melzers, Asci/Basidien, Excipulum-Zellaufbau, Haareigenschaften z.B. inkrustriert oder nicht, gebogen spitz ......

    Und natürlich die Maße notieren ( in Wasser bei 1000 facher Vergrößerung)

    Mit der Zeit macht man das mehr oder weniger automatisch.


    Hier ein paar Beispielbilder von L. alboviolascens sind nicht schön aber selten ;)

    Schnitt x 200


    Reaktion mit Melzers x400


    Haare x1000


    Grüße und viel Spass beim Üben

    Felli

    Servus Carolin

    Wenn du dich mit den kleinen Becherchen beschäftigen möchtest, solltest du bei genügend Material ein Becherchen vom Holz entfernen.

    Wenn du nur nach Sporen schauen möchtest legst du das Becherchen verkehrt herum auf ein Objektträger und wartest einen halben Tag, wenn der Becher reif war hast du genügend Sporen auf dem Glas.

    Ansonsten halbierst du das Pilzchen und versuchst von der Hälfte einen dünnen Schitt abzutrennen so dass du das Hymenium und den Rand/Haare im Mikroskop begutachten kannst.

    Ordentlich dolle quetschen hat dann auch noch sehr geholfen, mehr zu sehen. Deshalb

    weiß ich auch nicht so riichtig, wo eigentlich oben auf dem Becher war. Gibt es da Tricks oder muss man sich das einfach merken/s

    Das ist nach dem quetschen oft so, deshalb erst einen dünnen Schnitt, Deckglas drauf und erst mal ohne quetschen schauen wo was ist.

    Apropos Sporen. Ist das hier eine Spore von dem oder irgendwas Fremdes?

    Das braune 3xseptierte Teil dürfte eine Fremdspore eines Pyrenomyceten sein


    Beim ersten Melzers Bild siehst du die Haare. Wenn ich es recht sehe gibt es eine Rötliche Färbung was bei Lachnella auch so sein sollte. Beim zweiten Bild könnten es Basidiolen sein,- sich bin ich mir da nicht.


    Die Bilder sind auch zu klein, das ist nur 400 fach vergrössert oder? Um das alles besser beurteilen zu können solltest du bei 1000 fach fotografieren.


    Ob das nun L. alboviolascens ist oder ein anderer cyphelloider Pilz kann ich dir so nicht sagen.


    Grüße

    Felli

    Servus Alex,

    Einen konkreten Artnamen hab ich natürlich nicht für deine Becherchen, dafür ist zu wenig bekannt.

    Man kann sagen, dass die Teile vermutlich zur Gruppe um

    Peziza micropus / Peziza varia gehören könnten, mehr aber auch nicht.

    Grüße

    Felli

    Servus,

    Jetzt hab ich den Fruchtkörper entfernt.

    Er war reif, die Sporengröße hat sich nicht verändert und pendelte sich auf 16-17 x 6-7µ ein.

    Die Ornamentation besteht aus kleinen Warzen die teilweise miteinander verbunden sind.

    Die Schleimhülle ist teils geteilt.



    Getrocknet sieht das Apothecium graugrünlich aus


    Und die Paraphyseninhalte ( nicht alle Paraphysen!) färben sich mit Kresylblau


    Wenn ich noch was rausbekomme.........


    Grüße

    Felli

    Servus

    Jetzt geb ich auch noch menen Senf dazu

    Die dunklen Kreise sind meiner Meinung nach die Überbleibsel von einem Perithecium. Man sieht es hier auf dem Bild (Ich habs mal gekennzeichnet)


    Das weißliche halt ich für eine Vuilleminia die sich unter der Rinde entwickelte und beim ablösen der Rinde den Pyreno auseinander riss.

    Grüße

    Felli

    Servus

    auf dem alten Hirschdung hat sich 1 Apothecium entwickelt mit dem ich nicht so recht klar komme.

    Apothecium erst kugelig dann ausgebreitetet bis 3mm , Basis leicht stielartig zusammengezogen.

    Tarzetta-ähnlich, Hymenium sehr hell weißlich-cremefarben ,

    Außenseite gleichfarben mit büschelig angegeordneten hellbräunlichen Haaren



    Asci: 170-200 x 12-14µ, zylindrisch, 8- sporig, mit deutlicher subapikalen Verengung,

    Sporen uni/biseriat, Basis mit Haken / gegabelt; IKI+, ganzes Hymenium blau, einzelne Paraphyseninhalte färben sich rotbraun! Sind es zwei verschiedene Paraphysenarten?

    Paraphysen fädig, apikal leicht keulig 3-4µ erweitert, Randparaphysen bis 6µ keulig kurzseptiert, manchmal am Rand Endzellen gegabelt.

    Sporen 16-19 x (6)7-8µ, spindelig-ellipsoid mit abgerundeten Enden, von einer Hülle umgeben ( Kongorot), warzig, flach schollig ornamentiert .

    Das Ornament ist deutlich aber sehr schwach, für meinen Foto nicht gut zu erkennen!

    Q= 2,1-3 Qm 2,42

    Haare / Schuppen der Außenseite 80 x110 x5-6µ, keulig , IKI-, bräunlich inkrustriert.

    Excipulum aus dicken wurstförmigen Zellen

    Haare

    Haare+IKI


    Hymenium+IKI


    In Kongorot

    Sporen in Wasser


    Sporen in Kongorot

    Mt diesen ganzen Mekrmalen komm ich zumindest auf die Gattung Thecotheus

    Für T. strangulatus sind die Sporen allerdings zu klein

    Außerdem bereiten mir die Makroskopie sowie die Haar-Schuppen der Apothecien-Außenseite extreme Kopfschmerzen.

    Möglicher Weise ist das Pilzchen noch nicht ganz reif, habe aber den Eindruck dass die Sporengröße sich nicht mehr viel verändern wird, die Ornamentation vielleicht schon noch.


    Könnt Ihr mir weiterhelfen ?


    Grüße

    Felli

    Servus Christine

    Es könnte schon P. vesiculosa sein, allerdings auch etwas anderes z.B.: Was aus dem P. varia agg.

    Bei solchen bräunlich gefärbten Pezizen ist es ohne Mikroskop fast unmöglich eine Art zu bestimmen.

    Sorry dass ich da nicht weiterhelfen kann

    Grüße

    Felli

    Servus

    Reichen da die paar Fichtennadeln, um das anzusäuern? Ich werd da irgendwie nicht ganz schlau draus, eigentlich sollte hier überall Kalk sein, ich finde aber oft vermeintlich kalkliebende und -fliehende Pilze wild durcheinander.

    Ja, in einem mehrjährigen Fichtenforst mit jahrelanger Nadelstreu reicht das meiner Meinung nach locker aus um den Boden oberflächlich zu versauern. Dass du evtl. an ein und der selben Stelle kalkliebendeund + kalkmeidende Pilze findest liegt an der Lage/ Tiefe des Mycels. Es ist durchaus möglich dass über Kalk eine 1-10cm dicke versauerte Oberfläche liegt, wenn die kalkliebenden Schleierlingsmycele tiefer liegen dann wachsen die halt neben dem Fichtensteini

    Grüße

    Felli

    Servus Kaaarlotta

    Wenn es nicht zu weit von mir weg ist würd ich mir die Stelle gern mal anschauen.

    Kannst du mir per PN genau sagen wo das ist?


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Nun hab ich doch tatsächlich etwas reifere Perithecien entdeckt. Auf Grund der hyalinen,

    3 x querseptierten Sporen 15-18(20) x 6-8µ komme ich vorerst auf

    Gibberella cf. pulicaris

    Und zwischen bzw. daneben gab es etwas Gallertartiges, das mit Wasser aufquoll. Ich gehe mal davon aus, dass das Fusarium cf sambucinum ist.

    Hier nun die Bilder dazu.

    Sporen 15-18 x 6-8 leicht keulig bis zylindrisch-ellipsoid ( ein Ende leicht verjüngt bei unreifen Sporen)

    IKI-

    Und hier das was ich füür Makrokonidien des Fusarium´s halte.


    Grüße

    Felli

    Servus Bernd,

    Es sieht so aus als wenn die Asci ( im apikalen Bereich) bei Bild 1 +2 blau reagieren - also Jod positv.

    Jod negativ ist wenn man keine Färbung des Apikalringes erkennen kann

    Grüße

    Felli

    Servus miteinander,

    Danke erstmal für eure Antworten.

    Die Färbung war wirklich Kresylblau und nicht Toluidinblau ?

    Das muss ich dann auch mal testen, kommt ja richtig gut raus.

    Uwe, die Färbung ist mit Kresylblau/H²0 gemacht. Lösung von Andreas/ Myko-Shop. Ich denke schon dass da auch das drin ist was drauf steht ;)

    Die 2 ist mit der Datenlage natürlich nicht sicher zu bestimmen.

    Mich würde es nicht wundern, wenn es die 4-sporige Podospora pauciseta wäre. Dafür sprechen u.a.

    Hallo Nobi, nachdem ich mir die 2 anderen leider überreifen Perithecien angeschaut hab, denke ich auch, dass es wahrscheinlich eine 4-sporige Art ist. Ein hübsches Sporenbild ( in Kresylblau) hab ich auch noch anfertigen können. Das Pedicel verabschiedet sich aber anscheinend recht schnell bei dieser Art, während die Caudae beständiger ist.


    Hallo,

    wow! Was für riesige Anhängsel bei Nr 1 !

    Danke für`s Zeigen :)

    Hallo Hilmi, hab ich doch gern gemacht, so sieht man die Anhängsel oft nicht. Meistens sind sie irgendwie ineinander verschlungen.


    Grüße

    Felli

    Servus,

    auf meinen Dungproben haben sich nun ein paar Podospora´s eingestellt. Leider sind sie vermutlich noch nichrt ganz reif und ausserdem sind es nur wenige Fruchtkörper so dass ich nur je einen "geopfert" hab.


    Nr 1

    hier bin ich mir eigentlich sicher dass es sich um Podospora intestinacea handeln könnte ;)

    gewachsen auf Hasenköttel.

    Haarige Perithecien,große Sporen, dreieckiges Pedicel und bullige gelantinöse Anhängsel lassen mich auf die Art schliessen





    Bei dieser Podospora Nr 2 hab ich keinen richtigen Schimmer

    Nr.2 Substrat Reh bzw das den Köttel umgeben Küchenpapier

    Leider hab ich hier auch keine Asci gesehen und weiß somit nicht wieviele Sporen im Ascus enthalten sind.

    Die Sporen haben teilweise an der Pedicelbasis zusätzliche einzelne Fibrillen

    Die Caudaea ist dezentral

    Die Haare am Perithecienhals sind teilw büschelig








    Nr 3

    Möglicher Weise könnte das P. pyriformis sein, aber sicher bin ich mir hier nicht.

    Substrat ist hier Hirsch ( der Dung stammt vom 26.12.23)

    Perithecien unbehaart

    Sporen mit langem Pedicel

    Beidseitig gelantinöse Caudaea






    Gibt es Vorschläge zu Nr. 2+ Nr. 3


    Grüße

    Felli

    Servus Karl,

    Die kopfigen Stielchen kenn ich von den Lebermoosen. Aber frag mich bitte nicht welche Art das nun ist.

    Grüße

    Felli

    Servus Björn,

    Schnallen hab ich keine gesehen. Mich ärgerts auch dass ich keine Sporen hab.

    Vielleicht reift das ja noch nach.

    Danke dir für den Färbehinweis und den Schlüssel-Link

    Grüße

    Felli

    Servus,

    endlich hatte ich mal Zeit kurz in den Wald zu schauen.

    Zuerst schaute ich mir ein Ahornästchen an auf dem Xanthoria cf.parietina zu sehen war.

    Die kleinen schwarzen Punkte auf der Flechte wollt ich schon immer mal anschauen

    1. die kleinen Konidien und die Seten am Fruchtkörper bringen mich zu

    Pyrenochaeta xanthoria






    2.

    Auf dem selben Zweig fand ich auf dem Holz/ Rinde einen Pyrenomycet, der leider nicht ganz reif war.

    Ein zweiter Fruchtkörper war überreif so dass ich keine reifen Asci fand.

    Die Sporen und das Vorkommen auf einem Ast bringen mich zu

    Rebentischia cf massalongoi




    3.

    Danach begnete mir ein Eichenast mit einer Kohlenbeere die mit KOH eine rote Reaktion hatte.

    Mit Sporen von 9-11x4-5µ einer geraden Keimspalte über die ganze Sporenlänge komme ich zu

    JACKROGERSELLA COHAERENS

    Die rote Reaktion ist anscheinend bei jungen Fruchtkörpern möglich.




    4.

    Wie ihr ja bemerkt habt ist auf der Kohlenbeere noch was Weißes drauf

    Polydesmia pruinosa






    5.

    Weiter geht es mit einem Pyrenomycet an Buche, der sehr auffällig und nicht selten ist

    Quaternaria quaternata




    6.

    Eigentlich wollte ich unter der Pappel kurz nach Pappelkätzchen - Becherlingen schauen, doch stattdessen

    fand ich unterm Laub ein Stück Holz mit

    Lasiobelonium variegatum






    7.

    Eine abgebrochenen Tanne zeigte mir dann noch schwarze weiche Knubbel, die sich als die Anamorphe von

    Durandiella gallica rausstellte.



    8

    und dann wollt ich ja noch Octospora´s finden.

    also schaute ich mir die moosbewachsenen Bäume mal genauer an, und entdeckete

    Chromocyphella muscicola

    mit braunen, dextrinoiden Sporen gibt es wohl keine Verwechslungsmöglichkeiten







    9.

    Und dann waren doch noch orange Becherchen zu finden.Leider nur ein Reifes

    Da ich mich mit den Moosen schon so oft geirrt habe bleibt das cf. im Namen bestehen.

    Obwohl oder gerade deshalb - da ich davon ausgehe daß das befallenen Moos nicht

    Orthotrichum diaphanum ist. Das Moos hatte sehr viele Lyellen an den Blättern ( im unteren Bereich)

    Octospora cf. orthotrichii





    Und zu guter Letzt

    gabs auch noch diesen hier. Die wachsen gerade überall :)


    So, ich hab euch mit dem Kleinkram hoffentlich nicht gelangweilt.

    Anmerkungen zu den Funden sind immer willkommen.


    Grüße

    Felli