Servus,
hast du mal daran gerochen ?
Möglicher Weise ist es ja R. gracilis die ein wenig nach Anis duftet
Grüße
Felli
Servus,
hast du mal daran gerochen ?
Möglicher Weise ist es ja R. gracilis die ein wenig nach Anis duftet
Grüße
Felli
Servus
Ich glaube ihr habt rech recht was die Mycogone angeht. ![]()
Vielleicht auch M. rosea
Was allerdings der Wirt sein könnte,? Einen Stielrest konnte man nicht erkennen.
Möglicher Weise war es tatsächlich ein Schneckling.
Dank euch für die Hilfe
Grüße
Felli
Servus,
Nun hab ich nochmals reinmikoskopiert. Leider ohne Ergebnis.
Für etwas stäublings- bzw. schleimpilzartiges halt ich es nicht, da fehlen mir die langen Capilitiumfasern.
Trotzdem Danke für deinen Vorschlag, Bernd.
Gewachsen ist das ja im Moos/ Erde.
Ich hab mir auch noch das Excipulum von meiner P. subisabellina vor Augen geführt und kann keine Übereinstimmungen feststellen.
Hier nochmals die Konidienbildung und das Fruchtkörperinnere etwas deutlicher.
auch werden im Innern diese Konidien gebildet, nur nicht so häufig und dann etwas farbloser
Zusätzlich machen sich nun auch noch hyperparasitäre Pilze breit
sodass ich die Reste nun entsorge.
Grüße
Felli
Servus,
was hälst du von Clavulina coralloides, der kommt häufig in Fichtenwäldern vor.
Grüße
Felli
Servus Alex,
ganz ausschließen kann ich das nicht, werd ich auch nochmals überprüfen;
halte es aber eher für unwahrscheinlich da ich im äußeren Bereich kein Excipulum / keine Textuta angularis erkannt habe,
die zumindest an der Basis vorhanden sein müßte.
Die komplette Aussenseite besteht nur aus diesen Konidien, ähnlich einer Glomusart.
Und wie du selber sagst, keine Asci ,Paraphysen oder Pezizasporen.
Grüße
Felli
Servus,
Pilzausstellungen sind toll, oft bekommt man Pilze zu sehen mit denen man schon überhaupt nichts anfangen kann.
Leider war der Pilz schon relativ weich und in mehrere Teile zerbrochen.
Beschreibung:
abgeflacht kugelförmig, ca. 3 cm Durchmesser, Oberfläche dunkelrosalich-gescheckt ( ähnlich der Hutoberfläche von Hygrophorus russula)
Kommt auf den Bildern nicht so rüber ![]()
Erst dachte ich an eine Rhizopogon, aber als ich das mit der Lupe betrachtete kamen ernste Zweifel auf.
Mikroskopisch:
Das Innere bestand aus einem Wirrwar an Hyphen, dichte Textura intricata
makroskopischer Schnitt
anstatt einer festen Aussenseite bestand der Rand aus rötlichen Konidienlager
x400
x1000
Die Konidien sind zweigeteilt, der gefärbte Teil ist zudem warzig
MIT 5% KOH
Konidien mit IKI
Hat jemand eine Ahnung was das darstellen soll?
Ist das evtl tasächlich ein Hygrophorus mit irgendeinem parasitischen Befall?
Die Konidien erinnern an die Gattung Tranzschelia
Grüße
Felli
Servus,
Während unserer Pilzausstellung wurden mir 2 Falter überreicht die mit kleinen Auswüchsen übersät waren.
Anhand der Form der Falter könnte es sich um einen Eulenfalter handeln, bin mir aber nicht sicher.
Man sieht länger und kürzere Synnemata
Bin mir aber nicht sicher ob man das nun wirklich als verschieden bezeichnen kann, oder ob die nur noch nicht ausgewachsen sind.
Erste Mikro-Untersuchungen ergaben solche Konidien ( die 3 kam nur ein mal bei einem Ausreißer vor)
Hyphen in Kongorot angefärbt, die Enden sind verjüngt.
Phialiden relativ klein, aber alle 10-14µ lang.
und leider hab ich nur sehr wenige gesehen- vielleicht noch zu unreif?
Ob das ein echter Haken oder ein Pseudohaken ist ?
Mit dem Schlüssel aus
"A phylogenetic assessment of Akanthomyces sensu lato in Cordycipitaceae (Hypocreales,
Sordariomycetes): introduction of new genera, and the resurrection of Lecanicillium"
lande ich entweder bei A. aculeatus was ich für sehr wahrscheinlich halte
- oder
wenn es 2 verschiedene Synnemata sind dann bei A. pseudonoctuidarum
Was haltet ihr davon?
Grüße
Felli
Servus Steffen,
die kannst du mal mit Trichophaea contradicta vergleichen
Grüße
Felli
Servus,
wenn das Pollen sind, hab ich mich ja ganz schön aufs Glatteis führen lassen.
Es gibt ja ein paar Wildbienen die solche Vorratskammern anlegen, doch sind die meistens irgendwie geschützt. Deshalb wäre ich nie auf Pollenklumpen gekommen, vorallem weil sie ja in Reihe vorhanden waren so mit 3 cm Abstand.
Hier nochmals ein Makro mit 3 Lagern
Grüße
Felli
Servus,
an einem abgestorbenen noch am Baum befestigten Zweiglein fand ich 3 dieser gelben Polster.
Möglicher Weise könnte es sich um einen Schleimpilz handeln.
Allerdings kämen mir da auch noch Gattungen wie
Melampsora und Peridermum in den Sinn.
Könnt Ihr damit was anfangen ?
Irgendwelche Konidiophoren, Capillitiumfäden, Basidien oder Asci waren nicht (mehr) vorhanden.
Grüße
Felli
Servus Björn,
Dank dir für den Link- das war neu für mich
Grüße
Felli
Servus,
nun hab ich mir auch einmal ein paar kranke Blätter etwas genauer angeschaut. Eigentlich wollt ich ja den Fichtenzapfenrost finden- Pech gehabt- dennoch gab es Einiges zu sehen.
Nr 1
auf Blatt von Prunus padus
sorry, miese Aufnahme der kleinen büschelig verwachsenen Bäumchen
hier ein wenig vergrößert
Nr 2
selbes Blatt
Was das für Haare sind weiß ich nicht, vielleicht kann jemand von euch was damit anfangen.
Außerdem gab es darauf auch noch Epicoccum prurpurascens
Diesen fand ich dann auch auf einem Lonicera Blatt
Nr 3
Epicoccum prurpurascens
Zusätzlich gabs noch diese spinnenartigen Gebilde, evtl. eine gestauchte Alternaria ?
Nr 4
Alternaria ?
ich denke diese Sporen gehören dazu
auf den braunen Fleck kann man ausser der Epicoccum auch noch
Nr.5
ein paar Bäumchen evtl
Perconia
ich denke das könnte Perconia cookei sein
Am meisten gefreut hat mich aber dieser Fund
Nr 6
Kabatia periclymeni
leider keine Makrobilder, aber die Mikros sprechen für sich
Kann man die Funde so bestätigen ?
Grüße
Felli
Servus
auf den Blättern eines Silberweidentriebs war ein deutlicher Mehltaubefall zu sehen
Es gibt ja mehrere Erisyphe-Arten an Weide, kann man diesen irgendwie zuordnen?
Es gibt ja mit E. capreae, E. pseudoregularis, E. salicina o. E. flexuosa noch weiter Arten auf Weide
Leider konnte ich keine Asci entdecken, so dass ich nicht sagen kann wieviele Sporen sich darin befinden.
Haare sind teils zu mehreren verklebt, und die Spitzen sind gerade.
Evtl waren die untersuchten Frkp noch zu jung
Sporen in Wasser gemessen: 22-24 x12-14µ, multiguttulat
Grüße
Felli
Servus Martin,
Ich sehe du hast Glück mit dem Wetter gehabt. Es kam wahrscheinlich fast gar nichts vom Himmel oder?
Kannst du noch was zu Bild 8+9 sagen / schreiben?
Grüße
Felli
Servus Eddi,
Auf Grund des grau-grünlichen Schimmers in den Lamellen ( Bild 1+3) halte ich die Idee mit dem Stachelschuppigen Wulstling für gut.
Ein wenig stört mich die Stielbasis - Schuppenfärbung des jungen Exemplares.
Waren die Pilze recht nass?
Aus welcher Gegend stammen denn die Pilze ?
Fragen über Fragen ![]()
Möglicher Weise was Mediteranes ?
Grüße
Felli
Servus,
Sowohl A. sylvaticus s. str. als auch A. langei sollen meines Wissens Nadelwaldpilze sein. Nach welchen Autor gehst du denn vor?
Ich hab mit Mooser und Gröger geschlüsselt, hab mit E. Ludwig verglichen und in den alten Hennig-Kreisel Büchern nachgelesen.
Nach Gröger kommt A. langei im Laubwald + Nadelwald vor
hier ein Schlüsselauszug
ich hab mir jetzt den Sporenabwurf angeschaut und komme auf ein Sporenmittelmass
von 7- 8 x 3,5-4µ mit einem Qm-wert von 1,9
was sehr gut zu A. langei passen sollte
ei Blutegerlingen unter Laubbäumen kannst Du ja auch einmal bei Agaricus fuscofibrillosus nachschauen.
Den Parra aber auch mit A. langei synonymisiert.
Ob die Synonymisierung richtig ist kann ich nicht beurteilen, ich hab mir die Makorbilder im Netz von fuscofibrillosus angeschaut.
Mir fielen dort die gegürtelten Stielbasen auf, die bei meinem Fund völlig fehlen.
Und
Im Zusammenhang der Mikro - Merkmale
- Sporen größer als 7µ
- aufgeblasene teils kugelige Cheilozystiden
- 2 und 4 - sporige Basidien
- Keine KOH Reaktion
Würde ich den Pilz nun sicher als Agaricus langei (F.H. Moeller) F.H. Moeller bezeichnen.
Bis mich Jemand vom Gegenteil überzeugt ![]()
Grüße
Felli
Danke und entschuldige Felli für mein Abschweifen in deinem Beitrag 🙏
Beste Grüsse
Corinne
passt scho ![]()
Servus Steffen,
Das sieht toll und interessant aus. Die filzige Aussenseite lässt mich an eine Pseudombrophila denken.
Pseudombrophila deerrata kommt auch ausnahmsweise mal auf Brandstelle.
Das soll aber nun keine Bestimmung sondern nur ein Gedanke sein.
Die werden sicherlich noch ein bisschen größer.
Grüße
Felli
Servus,
ein Freund wies mich soeben auf Pestalotiopsis funerea, die an Zypressengewächsen zu finden ist.
kannst ja damit mal vergleichen.
Grüße
Felli
Servus,
gestern fand ich völlig unerwartet ein paar Blutegerlinge in 3 Hexenringen im reinen Laubwald mit Hainbuche, Hasel, Eiche und Ahorn.
Mit dem Zeugs kenn ich mich ja nicht gut aus deshalb an euch die Frage ob meine Bestimmung evtl richtig sein könnte ![]()
Der Hutdurchmesser lag zwischen 8-15 cm. Hut braunfaserig,
Stiel glatt, weiß, zylindrisch ohne verdickter Basis, unter dem Ring aber auch leicht braunschuppig - genattert und im Alter bräunend (s. erstes Bild)
Auch der hängende, nach obenabziehbare, oberseits ungeriefte, Ring war auf der Unterseite im Alter braun.
In der Stielrinde stark rötend. KOH-Raktion gab es keine in der Huthaut, dem Fleisch und der Stieloberfläche.
Die Sporen wurden in Wasser gemessen, allerdings noch nicht vom Sporenabwurf.
Dennoch maß ich freischwimmende Sporen von 6-8,5(9) x 3,5-4,5µ Größe
Nr 1 Fundort
2. Nahaufnahme
Nr 3: Ring, Natterung und Rötung
Nr.4 Schnitt junger Fruchtkörper
Nr. 5 Ringbildung
Nr:6 überhängende Huthaut
Nr 7
Lamellenschneiden Aufsicht
Nr 8
abgezogene Huthaut - Aufsicht
Nr.9
Huthaut x 200
Nr.10
Huthaut x400
Nr 11
Nun zu den Cheilozystiden
Nr.12
Also für mich sehen die dickkeulig bis blasig ballonförmig aus
Nr.13
Hier mal eine septierte Zystide
Nr 14
Nr. 15
in Kongorot etwas deutlicher
Bei den Basidien gab es 2 und 4- sporige
Nr 16
hier in Kongorot
Nr 17
und nochmal ein paar Sporen
Nr.18
Alles in allem würde ich nun Agaricus langei dazu sagen
Obs stimmt ???
Grüße
Felli
Servus Tonio,
hat nicht Heterotruncatella solche Anhängsel?
Bin grad leider nicht im Stande meine Lit. danach zu durchforsten
Grüße
Felli
Servus Björn,
bin jetzt nochmals dazu gekommen dem Mehltau an zu sehen.
meist waren die Fußzellen gebogen. Nur manchmal hatte man den Eindruck einer geraden Fußzelle - s. Bilder.
Alle Bilder bei 400 facher Vergrößerung in Waser
An Hand der Fußzellen und vorausgesetzt der korrekten Pflanzenbestimmung ![]()
sollte es sich um Golovinomyces asterum var. moroczkovskii handeln, wenn ich das richtig gedeutet habe.
Was hälst du nun davon ?
Grüße
Felli
Servus Björn,
Das späte Blühen paßt aber zu einer Herbstaster
Danke, das war auch meine Vermutung- mal sehen wann die Blüten kommen.
Man unterscheidet bei dieser Art zwei Variationen: var. asterum und var. moroczkovskii mit geraden bzw. gebogenen Fußzellen der Konidienträger.
merci, dann weiß ich jetzt auf was ich schauen muß.
Material ist ja noch genug da um die Merkmale noch heraus zu arbeiten.
Ansonsten würde ich bei Echten Mehltauen (wie auch bei anderen Ascomyceten) dazu raten, in Wasser zu mikroskopieren. Ganz praktisch sind hier mitunter auch Tesafilmpräparate, wo man also Tesa auf das befallene Blatt klebt, abzieht und dann auf einen Objektträger mit Wasser klebt. Insbesondere wenn man die Appressiorien für die Bestimmung beurteilen muß, ist das sehr praktisch.
Das man zuerst immer in Wasser mikroskopiert ist bei mir Standard;
nur bei den Bildern in Kongorot hat man einfach den bessseren Kontrast bei feinen Strukturen
- Meiner Meinung nach -
Grüße
Felli
Servus,
In einen stillgelegten Blumentopf hat sich übers Jahr eine krautige Pflanze entwickelt.
Blüten scheinen sich gerade, jeweils einzeln an den Verzweigungen, zu bilden - sind aber noch nicht offen
Nach einiger Recherche denke ich die Pflanze gehört zu den Astern im weiteren Sinn.
Auf den Blättern im unteren Bereich fielen mir grauweiße Flecken auf.
Sie stellten sich als Konidienform eines Mehltaues heraus
Kann man davon ausgehen, das dies nun Erysiphe cichoracearum ist ?
Grüße
Felli
Servus Rainer,
Zu den Ascomyceten lässt sich ohne Mikro kaum was sagen.
Bei Nr. 3 würd ich zuerst bei Hymenoscyphus aff. epiphyllus suchen.
Es gibt aber noch viel mehr die in Frage kommen H. salicellus z.B
Nr 4. könnte man mit Calycina phyllophila vergleichen
Die Koralle sieht toll aus, fällt mir nichts dazu ein, außer dass sie mich mit dem langen Stiel an einen Spateling erinnert
der evtl. einen Befall hat.
Aber dass ist vermutlich zu weit hergeholt.
Grüße
Felli
Servus,
bei meiner letzten Bergwanderung, fand ich doch tatsächlich eine feuchte, lehmige Abbruchkannte mit darauf wachsenden Großbecherlingen.
Schon im Feld war ich mir sicher, dass es Legaliana badia sein müßte.
Es waren viele Becherchen in allen Altersklassen.
Auffällig waren 2 sehr kleine, 8 mm, gelbliche, trichterförmige Fruchtkörper mit kleiger Aussenseite und
einem Myzelbüschel an der Basis.
Im Schnitt trat eine milchige Flüssigkeit aus
auch der Myzelfilz war sehr feucht und bräunte bei Verletzung
Natürlich gab es hier keine Sporen, der Pilz war gerade am Anfang seiner Entwicklung
aber schon die unreifen Ascusansätze verfärbten sich typisch für Legaliana
Der Mycelfilz enthielt gelb gefüllte Safthyphen
Daneben waren schon etwas ältere Fruchtkörper, bei denen man noch die gelbe Farbe erahnen konnte, sich aber schon deutlich ins olive verfärbte.
Auch die Apothecienränder dunkeln schon nach.
Bei Verletzung trat auch hier eine leicht trübe Flüssigkeit aus
Die Asci sind schon teilweise mit fast reifen Sporen gefüllt, und auch hier wieder die typische Lugolreaktion.
An den Sporen kann man schon das Ornament erahnen
Der reife Fruchtkörper, dieser war ca. 5 cm groß, sieht dann so aus.
Vom Gelb ist makroskopisch nichts mehr zu sehen.( Im Schnitt dann schon)
Im Schnitt tritt nur ganz wenig farblose Flüssigkeit aus
ein Sporenabwurf ergab die für Legaliana badia typisch ornamentierten Sporen
Zur Ergänzung ein Überblick:
Schnittstücke der 3 Fruchtkörper ( klein-mittel-groß)
1 ohne
2 mit 3% KOH aller 3 Proben
3 mit KOH+Lugol ( Deutliche Färbung des oberen Hymeniums)
Man könnte nun natürlich sagen, dass der kleine milchende Fruchtkörper etwas ganz anderes ist;
Ja, beweisen kann man das sicherlich nicht mehr, aber vielleicht hat noch jemand eine Idee dazu?
Dann immer her damit ![]()
Ich halte vorerst alles für L. badia.
Grüße
Felli
