Pilzgeruchs-Beschreibungen - Open Thread

Es gibt 71 Antworten in diesem Thema, welches 5.297 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Ingo W.

  • Hallo Schupfnudel!

    Das, was du beschreibst mit dem fehlenden Geruchsgleichnis ist aber sehr typisch. Fast die ganze Gattung der Schleierlinge hat Gerüche, die schlecht zu beschreiben sind.

    Manche Einschätzung ist deshalb auch nur ein Näherung oder Kombination, die nicht gleich von allen bejubelt oder nachvollzogen wird.


    Der Effekt, dass einem nicht gleich einfällt, wonach es riecht, ist auch normal. Um so schöner ist danach immer die Auflösung, wenn die von den Probanten auch noch nachvollzogen werden kann.


    Kokosflockenmilchling ist so einer oder Stachelbeerkompott beim Stachelbeertäubling.


    Übrigens laufe ich manchmal mit interessanten Riechpilzen stundenlang rum. Manchmal fällt der Groschen, manchmal nicht.


    VG Ingo W

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    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"

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  • Hallo liebe Modis!

    Beorn  JanMen  Climbingfreak


    Wäre es vielleicht eine Idee, diesen Thread irgendwo anzupinnen, damit er nicht immer in den Tiefen verschwindet? Und könnte man den thread von Pilzneuling und diesen hier

    Pilze & Geruch

    - natürlich in Absprache mit ihm - zusammenfügen?


    Ich fände so eine Geruchssammlung echt super, dass man da immer mal schauen kann oder neue Eindrücke reinschreibt.


    Liebe Grüße,

    Tuppie

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Pilz_Neuling2020 ,


    wäre es dir recht, wenn wir Mods diesen Thread und den von Tuppie genannten zusammenführen würden?


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Tuppie!


    Ich klebe das mal hier in dieser Rubrik oben fest. :thumbup:
    Da ist die Liste der "wichtigen Themen" nicht allzu voll, das passt also noch, und thematisch ist das hier ja auch gut aufgehoben, oder?



    LG; Pablo.

    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    hier noch 2 nützliche Links zu dem Thema der Pilzgerüche.


    Pilz Gerüche

    bemerkenswerte Pilzgerüche


    l.g.

    Stefan

  • Hallo zusammen

    Es kam ja schon deutlich rüber, dass verschiedene Personen gleiche Pilzgerüche unterschiedlich empfinden. Die Beschreibung eines Geruchs führt also oft nicht zu einer Erkennung.
    Wir haben bei einem APN-Treffen mal 10 Leute an einem Pilz riechen lassen. Jeder sollte seinen persönlichen Eindruck aufschreiben ohne etwas zu sagen und anschließend wurden die Zettel vorgelesen. Da kamen die wildesten, unterschiedlichsten Sachen raus und es gab nur zwei Übereinstimmungen.
    Dann hat die gleiche Runde an einem weiteren Pilz gerochen und ich warf kokosähnlich in den Raum. Acht Leute bestätigten anschließend ebenfalls Kokos gerochen zu haben. Der zweite Pilz war Russula fragilis, dessen Geruch ja gerne mit süßlich fruchtig aber auch würzig umschrieben wird.

    Mann kann sich einfach nur Pilz für Pilz durchriechen und den Geruch für sich selbst definieren. Ich nenne ihn in diesem Fall Fragilis-Geruch, den man auch bei R. atropurpurea und R. laccata in sehr ähnlicher Form wiedefindet.
    Ein weiter lohnender Pilz ist der Eichenmilchling (Lactarius quietus) oft mit Geruch nach Blattwanzen beschrieben. Ich habe zwar mal eine Blattwanze geärgert, bis sie einen Flüssigkeitstrofen ausschied und konnte eine deutliche Ähnlichkeit feststellen, aber ist der Geruch bei allen Blattwanzen gleich?
    Also präge ich mir in diesem Fall Quietus-Geruch ein. Der Geruch findet sich z. B. bei Hygrocybe quieta wieder und kann bei gelben Saftlingen recht hilfreich sein.
    Das Einüben in größerer Runde (Stichwort: Pilzgeruchseminar) mach natürlich absolut Sinn, schon damit die vorhergehende Pizbestimmung abgesichert wird.

    LG Karl

    PS. Einen Geruchsvergleich muss ich noch anbringen. Ein leider schon länger verstorbener Pilzfreund verglich den Geruch des Stinkenden Samtschneckling (Camarophyllopsis foetens) oder heute Hodophilus foetens agg. mit einer in Schei... ausgedrückten brennenden Zigarre ==Gnolm7

  • Hallo Karl!


    Das sind sehr schöne Spielchen.

    Das stimmt schon, mit Vorgaben ist es einfacher als selbst auf einen Geruch zu kommen. Typisches Beispiel sind die Kokosflockenmilchlinge, dessen Geruch fast jeder kennt, aber nur die wenigsten kommen drauf.

    Ich schätze, wenn in eurer 10-er-Testrunde beim APN-Treffen ein Zettel ausgelegen hätte, auf dem 10 verschiedene Gerüche aufgeschrieben gewesen wären inklusive des gesuchten, wäre die Einigung wesentlich überzeugender gewesen als nur 2 Übereinstimmungen.


    Es gibt etliche Pilzgerüche, die sich nicht unbedingt in Worte fassen lassen, daher kann ich das gut nachvollziehen mit dem "fragilis-Geruch".

    Leider kann man sich aber schlecht über sowas mitteilen. Den Weidenbohrergeruch kenne ich z.B. auch nur über den Pilz, dann geht es eben nicht anders.

    Die Schleierlinge haben ja fast nur solche schlecht beschreibbaren Gerüche.


    Schön finde ich so Abendrunden bei Pilztreffen, wenn Pilze besprochen werden. In Vor-CORONA-Zeiten war das Massenriechen nicht ganz so heikel.

    Da hat man sich gegenseitig vorangetrieben beim Gerüche-Finden.


    Man kann auch mal 10 Pilzarten mit Geruch erst per Auge erschnüffeln und dann versuchen, diese mit verbundenen Augen wieder zu erkennen.

    Muss man halt fast einheitliche Stückchen basteln oder so.

    Bei solchen Tests würde ich mir z.B. zutrauen den Grünen Anistrichterling von Anis-Champignons zu unterscheiden oder den Marzipanfälbling vom Wohlriechenden Schneckling.


    VG Ingo W

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  • Ich gehe davon aus, dass der Thread endlos verlängert werden darf...?


    Mittlerweile fand ich meine ersten Samtfußrüblinge (vermutlich den gemeinen) -

    und natürlich habe ich sie beschnuppert. :)

    Wieder mal finde ich wenig ausführliche Beschreibungen zum Geruch,

    von "angenehm pilzig" bis "süßlich". Die meisten schreiben aber so gar nichts dazu.

    Kann es sein, dass Beschreibungen gern wegfallen, wenn der Geruch nicht stark dominant ist?


    Meine Nase sagte auch "angenehm pilzig". Ja, okay.

    Ich finde aber, dass der Pilz eine dezente individuelle Geruchsnote hat,

    die ich leider nicht beschreiben kann.

    In Ermangelung eines besseren Vergleichs würde ich sagen ganz ungefähr ähnlich wie Birkenporling.

    Ist aber nicht wirklich gut passend.


    Was habt Ihr denn gerochen?


    ==roeessbar Und danke noch mal für alle Antworten oben. Ich lese hier ganz sicher immer wieder mal drin!

    Surely it is our responsibility to do everything within our power to create a planet

    that provides a home not just for us, but for all life on Earth.”


    David Attenborough

  • Hallo PN2020!


    Das ist eben genau das Problem.

    Was schreiben wir jetzt ins Pilzbuch? "Angenehm pilzig, aber mit einer nicht weiter definierbaren Komponente"? oder trotzdem

    ....ganz ungefähr ähnlich wie Birkenporling.

    Ist aber nicht wirklich gut passend.

    Einige übernehmen das, was die meisten schon mal dazu geschrieben haben.


    Wieder andere nehmen alles in die Geruchsbeschreibung auf, was jemals irgendeiner gesagt hat. Braucht Platz und ist oft genauso hilfreich wie eine Geschmacksbeschreibung süß bis sauer oder eine Farbbeschreibung weiß bis schwarz.


    Bei Menschen, die wenig mit Pilzen zu tun haben, riecht so gut wie alles nach Pilz, was wie Pilz aussieht.

    Die brauchen teilweise nicht mal dran zu schnuppern, da wissen die das schon.


    Subjektive Geschichte. Wie schon erwähnt, kommen die besten Geruchsdefinitionen in einer Pilzgerüche-Runde zu stande.


    In dem von dir angesprochenem Fall würde ich empfehlen, auch mal zu testen, ob dieser spezielle Nebengeruch immer wieder da ist.

    Oder ob vielleicht schon die verschiedenen Arten verschieden riechen (ok., schwierig, wenn man jeden mikroskopieren muss) oder ob der Geruch wirklich nur vom Pilzfruchtkörper kommt.

    Danach heißt es, endlich einen erklärbaren Geruch zu finden und diesen von anderen Pilzlern bestätigen zu lassen.


    VG Ingo W

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    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    bei Samtfüßen habe ich bisher noch gar keinen markanten Geruch wahrgenommen; analog Schwefelköpfe.


    l.g.

    Stefan

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  • Hi Stefan!


    Markant vielleicht nicht, aber teste die beiden Arten mal im Vergleich.


    VG Ingo W

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  • Am Sonntag am Pilzstammtisch hatten wir welche mit dabei. Den Geruch habe ich jetzt wieder in der Nase, der sie da schon gleich verraten hatte, noch ehe ich sie sah. Aber genauer beschreiben - ich könnte es jetzt auch nicht.

    Etwas süßlich halt. Ein bisschen nach Erbsen-Karotten-Konserve.


    LG Matthias

    98 PC vorm APR 2021

    - 10 PC Startgebühr APR 2021

    + 4 PC zweitschnellster Jokerverballerer

    + 4 PC glatter Zwanzger

    + 4 PC lustiger Hiasl

    + 9 PC viertbester Zaunphahl

    = 109 Pilzchips



    Ohne den Pilz selbst in der Hand gehabt zu haben, ist eine 100%ige Bestimmung nie möglich. Keine Verzehrfreigabe übers Internet. Die gibt es nur beim Pilzsachverständigen/-berater/-kontrolleur vor Ort.

  • Hallo zusammen,


    Jürgen Marqua hatte eine gut recherchierte Beitragsreihe über Pilzgerüche im Tintling (2015, glaube ich) mit dem Titel „Geruch des Juchtenellerlings“ Das Problem im Fall dieser Geruchsbeschreibung ist wohl, daß Juchtenleder heutzutage nicht mehr so hergestellt wird, wie noch vor 150Jahren in Russland. Ich habe ein Stück aktueller Produktion (zum Messer abziehen) zuhause, das riecht nach erloschenem Lagerfeuer, aber da ich noch nie den Juchtenellerling in der Hand hatte,…


    Eine andere Geschichte - meine Frau überprüfte eines Tages unsere abgestellten Schuhe auf Rückstände von Hundekot. Sie meinte, es würde in der Wohnung ziemlich eindeutig riechen.

    Nach einer Weile bemerkten wir, daß der Duft von drei FK von Inocybe fraudans verströmt wurde. Die Pilze trockneten seit drei Tagen auf der Fensterbank vor sich hin. Der Kotgeruch kommt dabei wohl von Skatol, dem Abbauprodukt einer S-haltigen Aminosäure (Tryptophan?) . Frisch rochen die Pilze wunderbar fruchtig nach Birnenmostfass…


    „Kartoffelkeller“ - den Geruch hatte ich neulich sehr eindeutig bei einer Mycena, die leider unbestimmt bleiben mußte. Der „Rosa Rettichhelmling“ wars jedenfalls nicht.


    „Anisgeruch“ - nimmt meine Frau meist auch wahr, wenn ich nur das vielstrapazierte „angenehm pilzig“ erkenne…


    Karbolchampignons erkenne ich nicht am Frischgeruch, sondern erst, wenn sie in der Pfanne braten. Dann kommt auch das schöne Chromgelb und es duftet nach angesengten Kabeln..<X (nur einmal vor langer Zeit passiert, die Mahlzeit fiel dann aus)


    Viele Grüße

    Ralph

  • Hallo!


    Angesenkte Kabel für den Karbolchampignon ist nicht schlecht, da kommt die chemische Komponente zum Tragen.

    Macht bitte auch den Test mal, an den normalen Rettichhelmlingen zu riechen, wenn die etwas liegen. Und dann an Mohnkuchen denken.


    Bei Entoloma incana, dem hübschen kleinen grünlichen Rötling kann man mal an Mäusestall/Mäuseklo denken.


    Der Klapperschwamm, wenn etwas antrocknet, riecht nussiger nach Haselnüssen als die Nüsse selbst.


    Zum Beispiel mit dem Juchtenleder passt auch Lerchenspornrasling oder der Pilzduft nach Weidenbohrerraupe.


    Den immer wieder erwähnten und verbreiteten mehlartigen Geruch versteht man erst, wenn man mal relativ frischen Weizen geschrotet hat.

    Bis dahin muss man sich mit der Gurke zufriedengeben.


    VG Ingo W

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  • Hi.


    Ich habe ja mit Zuchtpilzen nicht viel am Hut, aber da mir jemand letztens mal Shiitake und Kräuterseitlinge geschenkt hatte, habe ich wie immer dran geschnuppert und die rochen für mich fruchtig nach Mandarine. Konnten andere Schnüffler auch nachvollziehen. Gelesen habe ich das dann aber nirgends.

    Dummerweise habe ich hinterher vergessen welcher der beiden Pilze nun so roch. Kann das jemand für einen der beiden nachvollziehen? Wurmt mich jetzt irgendwie, dass ich das vergessen habe.



    LG.

    Bin lediglich fortgeschrittener Anfänger.
    Posts sind nicht als Essensfreigabe zu verstehen. :-]

  • Subjektive Geschichte. Wie schon erwähnt, kommen die besten Geruchsdefinitionen in einer Pilzgerüche-Runde zu stande.

    Na gut...

    ich sehe schon, dass mich die Fragen wohl noch ein paar Jahre beschäftigen können.

    Ich kenne bisher in meiner Ecke ja niemanden für eine "Pilzgerüche-Runde" -

    geschweige denn Angebote für Pilzgeruchs-Seminare.

    (Danke noch mal für den Tipp mit dem Pilz-Museum.

    Wäre toll, wenn dort hin irgendwann einen Ausflug oder sogar die Teilnahme an einer Veranstaltung möglich wär'.)


    Stelle immer wieder fest, dass sich die wenigsten Menschen um mich herum sich für Gerüche interessieren...

    und ob deren Nasen überhaupt viel wahrnehmen, das wage ich mittlerweile zu bezweifeln.

    Mich verblüfft das schon, wie viele Menschen sagen, dass sie bei Mehl *nichts* riechen würden!


    Mein Partner hat bei den Samtfußrüblingen übrigens überhaupt gar nix gerochen.

    Immerhin haben wir aber seit einiger Zeit so Momente, wenn wir zusammen im Wald spazieren sind,

    dass wir gleichzeitig sagen: "Hier hat's doch grad an der Stelle pilzig gerochen?!"

    Also vielleicht wird's ja noch mit dem Nasentraining.


    Ich muss Schnüffler finden. ;)

    Und mich in Geduld üben.

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    David Attenborough

  • Hallo PN2020!

    Ich kenne bisher in meiner Ecke ja niemanden für eine "Pilzgerüche-Runde" -

    geschweige denn Angebote für Pilzgeruchs-Seminare.

    Pilzgeruchsseminar, sowas gibt es auch nicht. Gerüche kämen aber sicherlich zur Sprache, wenn du mal einen Lehrgang/ Seminar in einer Pilzschule oder ähnlichem wahrnimmst. Einige Pilzler bieten auch Lehrgänge an oder spezielle Treffen mit der Beschäftigung zu einer bestimmten Gattung.

    Ansonsten bleibt der Anschluss in einem Pilzverein, um Gleichgesinnte zu treffen, das hat noch nie jmd. bereut.


    Mit deiner Feststellung, dass Gerüche in der heutigen Zeit den Wert verlieren, hast du Recht.

    Heute hat man Supermärkte, die Nahrung verkaufen mit Verbrauchsdatum, da wird nicht mehr sehr oft dran gerochen.

    Die gute Nachricht ist: die Fähigkeit zum Riechenkönnen oder Gerüchedifferenzieren ist bei den Menschen noch nicht verlorengegangen.

    Verkümmern tut´s, weil das Training fehlt und weil es nicht mehr wichtig ist.


    Ich habe festellen können, dass gerade junge Menschen bis ins Studentenalter, welche noch offen für alles sind, prima Gerüche wahrnehmen und einschätzen können.

    Beim Nachbarn von nebenan im besten Alter mit festgefahrenen Ansichten wird das oft nix mehr "Wie soll der denn riechen, ist ein Pilz, dann wird er pilzig riechen."

    Mich verblüfft das schon, wie viele Menschen sagen, dass sie bei Mehl *nichts* riechen würden!

    Aber Geruchlosigkeit in der Mehltüte, das würde sogar ich gelten lassen.

    Zumindest ist es wichtig zu wissen, dass das, was man in der Mehltüte wahrnimmt, nichts mit dem "mehlartigen Geruch" bei Pilzen zu tun hat.


    VG Ingo W

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