Lateinische Namen: Aussprache

Es gibt 35 Antworten in diesem Thema, welches 11.914 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Habicht.

  • Mir fällt es ohnehin schon nicht leicht, mir die lateinischen Namen einzuprägen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich mir manchmal unsicher bin, wie sie eigentlich ausgesprochen werden. Am meisten Ärger scheint das C zu machen.


    Wie Z: vor E, I, Y (Mycena, citrina, Inocybe)
    Wie K: vor A, O, U und Konsonanten (Cantharellus, confluens, Cuphophyllus, Craterellus)


    Und Doppel-C? Leccinum => "Lekzinum"?


    Bei CH weiß ich auch nicht so recht, wie im deutschen?
    Tricholoma
    Cochleatus
    Ochroleuca
    Am letzten Bsp. breche ich mir die Zunge. Wird ch vielleicht doch wie K ausgesprochen?


    LG,
    Craterelle

  • Viell. kann ich da etwas helfen.


    Normalerweise werden die Buchstaben auf Latein so ausgesprochen wie auf Italienisch also ein "C" bleibt "C" und wird nie wie "Z" ausgesprochen.


    C vor E I Y spricht man so etwa wie "tch" man sollte nur versuchen das T nicht zu sehr in vordergrund zu bringen zum Beispiel:


    Mycena - My"t"chena / cytrina - "t"chytrina / Inocybe - Ino"t"chybe


    Bei A O U und Konsonanten wird sie als K ausgesprochen wie du schon sagtest, zum Beispiel:


    Cantharellus - Kantharellus / confluens - konfluens / Cuphophyllus - Kuphophyllus / Craterellus - Kraterellus.


    Ch wird auch als K ausgesprochen zum Beispiel:


    Tricholoma - Trikoloma
    ochroleuca - Okroleuca


    Ich hoffe das hilft dir weiter.

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


    Pilzchips 40 / 13 PC fürs APR.


    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

  • Huhu Mario und wer sonst noch Latainer ist^^,


    wie verhält sich das mit der Betonung? Manchmal bestehen die Gattungs- oder Artnamen aus 2, 3 oder sogar mehr Silben. Gibt es eine Regel, auf welche Silbe ich die Betonung jeweils legen muss.


    Ich kann mich noch sehr gut an den Prüfungskurs in 2012 erinnern, in dem der Dieter H. den Boletus edulis so ganz anders aussprach als ich...


    Lieb Grüß
    Manuela

  • Hallo Manuela,


    ja... das ist jetzt etwas komplizierter, also in Grunde genommen sollte bei Wörter die mit eine Wokal anfangen die Betonung immer auf die erste Wokal fallen, bei Wörter die mit Konsonant anfangen fällt die betonung auf die zweite Wokal, Beispiel:


    Bolètus èdulis oder Mycèna galòpus


    Leider kann mann die Regel nicht immer so einwenden, beispielweise bei kürze Wörter wie zum Beispiel Mycena pura fällt die Betonung auf die erste Wokal also Mycena Pùra oder zum Beispiel Fälle wie sanguinolenta fällt es auf das i also sanguìnolenta also nicht so einfach.

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


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    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

    Einmal editiert, zuletzt von Trino ()

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Mario,


    danke für deine Erklärungen/Aufklärung. Mir fällt grad auf, dass ich die Aussprache der lateinischen Namen wohl immer falsch gemacht hab.


    l.g.
    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • hi,


    erstmal sind das keine lateinischen sonder wissenschaftliche namen. ;)
    zumindest gehe ich davon aus daß es sich wie bei der zoologie verhält das dort latinisierte griechische begriffe ebenfalls verwendet werden.


    und dann gibt es die möglichkeit der klassischen und der neuen(eingedeutschten?) aussprache.


    dazu gibt es bei wikipedia artikel.


    >>klick mich<<


    >>und mich auch<<


    ich habs bisher auch so gehandhabt daß ich bei hellen vokalen C statt k gesprochen habe.
    allerdings ae als ae und nicht als ä ausgesprochen hab.
    ich hab das eher intuitiv gehandhabt und mir nicht irgendwelche regeln reingepaukt.
    verständigungsprobleme hatte ich damit bisher nicht.



    Zitat

    Manchmal bestehen die Gattungs- oder Artnamen aus 2, 3 oder sogar mehr Silben.


    und noch eine klugsch*****ei am rande. :D
    der artname besteht aus dem gattungsnamen und dem art epitheton


    Boletus(gattungsname) edulis(epitheton)
    Boletus edulis artname.


    und zu guter letzt gibt die endung auch noch das geschlecht an.
    da kann ich aber nichts konkretes zu sagen.
    wer es kann, weiß dann aber ob es der, die oder das Boletus ist.
    ich würde vermuten us ist männlich und a ist weiblich, aber ich meine das war auch nicht ganz so einfach und hing auch noch damit zusammen ob der begriff aus dem griechischen oder dem latein kommt?!?


    grüße karsten

  • Danke, Mario !


    für die sprachliche Unterstützung.

    Und damit bleibt das flache rote Teil wegen des "gh", das ordentlich und korrekt als "g" ausgesprochen wird, und mit dem man viel schneller zu den Pilzgründen kommt, schriftlich ein Laborghini, phonetisch ein Lamborgini und niemals ein Lambortschini.


    LG,
    Markus


    [hr]
    Hallo Karsten,


    wissenschaftliche Namen sind ausschließlich lateinisch benannt.
    Damit erschließt sich die Möglichkeit, dass sich Menschen auf der ganzen Welt mit dieser scheinbar toten Sprache zumindest wissenschaftlich über Namen einig werden können.


    Der griechische Ursprung ist sicher teilweise oder sogar oft vorhanden, die Namensfindung (oder Nomenklatur) beruht aber auf lateinischen Bezeichnungen. Ein paar Abweichungen zur italienischen Sprache gibt es allerdings schon. Da genügt eigentlich schon das kleine Latinum um unterscheiden zu können.


    LG,
    Markus

  • Hallo Karsten,


    wissenschaftlich werden Bezeichnungen (bespielhaft : über den deutschen Sprachgebrauch hinaus) ausschließlich lateinisch wieder gegeben.


    Sprich, wenn der deutsche Arzt "os zygomaticum" sagt, weiß der Chinese, dass am Jochbein etwas nicht stimmt.


    LG,
    Markus

  • Nochmal hallo Markus.:)


    Ich glaub daß ist das was ich mit latinisierten griechischen Begriffen meinte.
    Damit bezog ich mich nicht auf die Aussprache, sondern nur auf die Verwendung der Begriffe wissenschaftliche Namen / lateinische Namen.


    Ich hoffe ich hab dich richtig verstanden.


    Das ist aber auch nur Haarspalterei, das ist noch irgendwie aus meiner forenzeit in vogelspinnenforen hängen geblieben. :D


    Grüße Karsten


    P.s. Ich sitze grad an einem tablet bei dem das Display extrem tickt, also nicht böse sein wenn mal die Buchstaben in einem Wort nicht passen.:rolleyes:

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Leute!


    Natürlich finden sich in Pilznamen auch griechische Begriffe wieder. Alleine schon deswegen, weil viele lateinische Wörter ja Lehnwörter aus dem Altgriechischen sind.
    Dazu natürlich Namen ("Krieglsteiner" oder "Schweinitz" sind ja nun nicht gerade original lateinische oder griechische Wörter).
    Die Grammatik beruht aber wohl größtenteils auf der lateinischen.


    Wie das nun mit der Aussprache ist...
    Da kann man sich sicher streiten. Bei der Betonung erst recht.
    Mir brachte mal ein Lateinlehrer bei, daß man die italienische Aussprache nicht 1:1 auf die leteinische Sprache anwenden könne. Kein Wunder. Italienisch ist eine lebendige Sprache, die sich immer weiter entwickelt. Dazu gehört auch die Aussprache. Die Römer vor 1800 Jahren werden anders gesprochen haben, als die Italiener heute. Und die Römer vor 2300 Jahren haben noch mal anders gesprochen.
    "Panta rei", wie der Lateiner - äh - Grieche sagen würde.


    Fragen wir doch mal je einen französischen, italienischen, japanischen, US - amerikanischen und kolumbianischen Mykologen, wie er denn Lamprospora crechqueraultii var. macrantha aussprechen würde. Da kommen ganz verschiedene Sachen raus, da bin ich sicher. Geht bestimmt auch schon bei Clitocybe phaeophthalma mit der Aussprache auseinander.
    Wer hat nun recht?
    Ganz egal, hauptsache, jeder versteht so ungefähr was gemeint ist.


    Das es eben nicht eine feste Regel gibt, bezieht sich ja nicht nur auf die Aussprache. Auch die Schreibweise ist nicht immer eindeutig. Heißt es nun sylvicola oder silvicola? Sulphureus oder sulfureus?
    Auch solche kleinen Details sorgen immer mal wieder für Zündstoff.
    Ich finde, da darf man - was die Aussprache betrifft - nicht zu streng sein.



    LG, pablo.

  • Hallo Karsten,


    so schnell werde ich nicht böse. :);)


    Zumal da auch noch ein weitläufiges Diskussionsfeld offen ist.


    Insbesondere in Sachen Mykologie. Die Nomenklatur läuft da ein Stück weit anders (und komplizierter) ab. Auch im Hinblick zur allgemeinen Biologie, da ist es, was ich mitbekomme, ein Stück weit einfacher gestrickt.


    Ich habe am Wochenende die Larve einer Köcherfliege fotografiert, die ich als langjähriger Angler gut kenne.


    Google mal mit Trichoptera, davon gibt es hunderte von Arten.........


    Manchmal müssen wir uns eben mit s.l. oder spec. aushelfen.


    Bleiben wir gemeinsam dran, wird irgendwann ein Schuh draus.


    Also, weiterforschen in sensu latu. Da hilft nur ständige Kommunikation weiter. Auch was die Namensgebung betrifft.


    LG,
    Markus


  • Fragen wir doch mal je einen französischen, italienischen, japanischen, US - amerikanischen und kolumbianischen Mykologen, wie er denn Lamprospora crechqueraultii var. macrantha aussprechen würde.


    Egal, wie er das aussprechen würde - die Art ist kein Moosparasit, also nicht bryophil!
    Sie gehört zur Gattung Ramsbottomia!
    Und sollte heißen:


    Ramsbottomia macracantha (Boud.) Benkert & T. Schumach.
    Auch wenn IF etwas anderes behauptet.


    LG Nobi

    Hier geht es zu meinen Themen.

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    Chips: 88 nach diversen Verlusten - 10 APR 2019 = 78 + 6 (150er Prämie APR 2019) = 84 -10 APR 2020 = 74 - 5 Macrocystidia-Wette = 69 - 10 APR 2021 = 59

    Einmal editiert, zuletzt von nobi ()

  • Hallo
    Als Paläontologe hatte ich es fast ausschliesslich mit altgriechischen Artnamen zu tun. Bei der Espenrotkappe ist mir daher mal aufgefallen, dass das Epitheton der beiden Synonyme Leccinum leucopodium und Leccinum albostipitatum übersetzt weißstielig bedeuten. Das eine ist Altgriechisch, das andere Latein.
    Ich fand es merkwürdig, dass man das altgriechische Synonym nicht einfach verwirft. Ansonsten ist mir Altgriechisch in der Mykologie bislang nämlich eher selten begegnet.
    Für die Aussprache der lateinischen Artnamen gibt es eigentlich schon Regeln aber solange ich vestehe welche Art gemeint ist, würde ich darauf nicht hinweisen, denn sicher bin ich mir bei der Aussprache auch nie.

  • Hallo zusammen!


    Hier eine Anleitung zur Aussprache von c bzw. cc:


    c wie tsch (vor e- und i-Lauten wie in Tratsch, ansonsten k wie in kalt), nie wie "ts"!


    cc wie tsch (vor e- und i-Lauten wie in klatschen, ansonsten ck wie in Mücke)


    ---> Das e vor cc sollte in diesem Falle ein sog. "kurzer Vokal" sein (es gibt auch Ausspracheregeln für "lange Vokale"), so dass "Leccinum" ausgesprochen wird wie "Lätschinum".


    Gruß, Fredy


    (Dieser Beitrag wurde wörtlich bereits HIER veröffentlicht, aber dort leider nie zur Kenntnis genommen.)


    Fredy

  • Ich bin kein Lateiner ^^


    Hatte aber mal zwei Lateiner gleichzeitig zu Besuch und nahm die Gelegenheit wahr, nachzufragen wie man denn gewisse Pilznamen korrekt auspricht.


    Die Beiden (ein Mediziner und ein Naturwissenschaftler) waren sich nur zum Teil einig. Das meiste habe ich schon wieder vergessen, an das Inocybe-Beispiel mag ich mich noch erinnern.


    Der Naturwissenschaftler war voll auf Trinos Linie (Trino=Naturwissenschaftler?) ^^
    Inocybe - Ino"t"chybe


    Der Mediziner beharrte auf:
    Inocybe - Ino ts ybe


    Bei der Betonung waren sich beide einig auf:


    InOcybe und nicht wie ich immer gesagt habe Inocüüüübe ^^


    Wie das "y" auszusprechen ist meinten glaub beide eher als i, aber das "ü" sei auch unter Lateiner verbreitet.



    9 von 10 Pilzlern sprechen es wohl falsch aus. Ist doch Wurscht, Hauptsache man weiss was man meint ^^


    Gruss Stephan

    Ein Pilzler Namens Guschti Frei

    fand im Wald ein Hexenei.

    Voll Gwunder pocht er ein`ge Male

    an die butterweiche Schale;

    ob wohl ein Vogel drinnen sei?


    Chipcount 88: 100 -15 Beitrag APR2017, +10 Platz 8 (APR2017), +14 Platz 2 (Platzwette APR2017), -15 Beitrag APR2018 +10 Platz 6 (APR2018) - 15 Beitrag APR2019,

    -10 Beitrag APR2020, +6 PLatz 9 (APR2020), +3 Platz 4 (Platzwette 2020), -10 Beitrag APR2021

  • Ein Lateinlehrer hat uns vor langer, langer Zeit mal erklärt, dass man Latein überall entsprechend der Ausspracheregeln der dort gesprochenen Sprache aussprechen würde, und das mit Aufnahmen aus verschiedenen Ländern demonstriert. Das war recht eindrucksvoll, klang zwischen gewöhnungsbedürftig und weitestgehend unverständlich, ist also für die internationale Kommunikation nicht unbedingt förderlich. Ich würde mich trotzdem eher dem Mediziner anschließen, weil bei eingedeutschte Begriffen lateinischen Ursprungs das c auch zum z wird (Aszendent, Adoleszenz, ...).

  • Hallo,


    Pilznamen sind z.T. griechisch, z.T. lateinisch oder lateinisierte Namen aus anderen Sprachen (z.B. Pseudoomphalina kalchbrenneri, Preussia fleischhakii, Terfezia alsheikhii). Ich habe mich im Hinblick auf meine Webseite mit der Etymologie vieler Namen auseinandergesetzt, und mache mir seit Jahren Gedanken über die richtige Aussprache. Damals, als ich noch wenig mykologischen Kontakt zur Außenwelt hatte, habe ich Mycena wie "Mykéna" ausgesprochen. Also c=k. Bis ich dann andere Leute hab reden hören über "Myzéna", "Inózybe" usw.


    Ich spreche Ciliolarina, Cistella und Cellypha auch wie "Ziliolarina", "Zistella" und "Zellypha" aus. Das "z" gibt es im Lateinischen nicht so häufig, dort, wo es in botanischen Namen erscheint, ist es griechischen Ursprungs oder kommt aus anderen Sprachen, z.B. Zygomyceten, Zopfiella, Zygopleurage, Azbukinia. Also ist "ci" bzw. "ce" sowas wie die Entsprechung für "zi" bzw. "ze" in lateinischen Bezeichnungen.


    Ich hab jedenfalls noch nie jemanden von "Tschistella" oder "tschintschinnata" reden hören. Für mich gab es auch immer das Problem, -scypha richtig auszusprechen. Actinoscypha, Dasyscyphella usw., wirds nun "szyfa" oder etwa "skyfa" gesprochen...wobei wir hier wieder ins Griechische gestolpert wären. Und überhaupt, wie siehts mit Hypochnus, Arachnopeziza, Cochliobolus, Chaetothyriomyces oder Lichenochora aus? ;)

    Projekt Fungi: 3277

    [FERTIG] Band 1a: 440 Pyrenomyceten mit 0-1fach sept. Sporen; Band 1b: 380 Pyrenomyceten mit 2-M.

    Band 2a: Pezizomycetes, Hypogäische Eurotiomycetes, Lecanoromycetes, Arthoniomycetes

    Band 2b: Leotiomycetes, Geoglossomycetes, Taphrinomycetes, Laboulbeniales, Orbiliomycetes

    Band 3: Rindenpilze, Heterobasidiomycetes, Cyphelloide Pilze
    Schwarzwälder Pilzlehrschau

  • Du bringst da noch ein paar sehr interessante Beispiele ins Spiel. Ich glaube, ich würde -skyfa sagen, um mir nicht die Zunge zu brechen.


    Arachnopeziza klingt mit dem deutsch gesprochen ch auch noch ganz passabel (gibt ja auch Arachnophobie etc.), die anderen mehr oder weniger mäßig.


    Die Etymologie der wissenschaftlichen Namen finde ich auch sehr interessant, man kann sich die Namen oft leichter merken, wenn man die Bedeutung kennt. Leider finde ich die Recherche danach teilweise nicht so einfach. Zu -scyfa z.B. habe ich auf Anhieb nix gefunden, was mir weiterhilft.

  • Mahlzeit,


    Bei den vogelspinnen hat sich wer die mühe gemacht die Herleitung der Namen aufzulisten.
    >>Klick<<


    Wenn jemand im nächsten Winter Langeweile haben sollte.:P


    Hab ich das richtig im Kopf daß z.b. Bei englischen Namen mit th (Smith z.b.) das th wie im englischen ausgesprochen wird?
    Machen zumindest viele und ich finde es klingt dann gruselig.


    Gruß karsten

  • Hallo Leute,


    ich nochmal :-).


    Es ist schon richtig das die lateinische Sprache eine tote Sprache ist und eigentlich sollte sich dadurch auch nicht weiter entwickeln, tatsache ist aber das durch die wissenschaftliche nutzung diese Sprache immer wieder neue Wörter dazu kommen die wahrscheinlich so hätten gar nicht geben sollen.


    Wie die dann ausgesprochen werden hängt oft wirklich zusammen in welchem Land sich gerade befindet und eigentlich dann auch nicht so wichtig Hauptsache mann weiß um was es geht.


    Ich bin kein Gelehrter schon mal gar nicht Naturwissenschaftler hatte auch in der Schule nur ein Jahr Latein, trotzdem meine ich mich daran zu erinnern das die Ausprache schon verdammt nahe an die Italienische Sprache ist.


    Fredy hat oben auch gute Beispiele für das c gemacht, es ist aber jeden selbst überlassen wie man es ausprechen möchte denn ich glaube das selbst Professoren sich nicht umbedingt an Regeln halten sondern es so betonen wie es denen besser passt.

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


    Pilzchips 40 / 13 PC fürs APR.


    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

  • Also, in meinem Umfeld (Naturwissenschaften) spricht auch jeder je nach Muttersprache die wissenschaftlichen Namen komplett anders aus... Die Amerikaner und Engländer sind die schlimmsten :D - meist muss man dann doch wieder kurz den umgangssprachlichen Namen benutzen (sofern es den gibt), um klarzustellen, über was man gerade redet... ;)


    Ich persönlich benutze so eine Mischung aus deutscher, griechischer und selbsterfundener Aussprache, und zumindest in Kontinentaleuropa klappt das eigentlich ziemlich gut. :)