Pilzsammler mit Plastiktüten - sagt ihr was?

Es gibt 103 Antworten in diesem Thema, welches 5.271 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Tagedieb.

  • noch mehr Off-topic

    Guter Einwand Tagedieb!

    Saatgut, das nicht aus der Region kommt, in der freien Landschaft auszubringen, ist sogar inzwischen illegal. Es geht um den Erhalt der genetischen Vielfalt.

    ..zumal die Herkunft der litauischen Pfifferlinge nicht gesichert ist.

    Es wurden immer wieder Chargen aus Belarus und der Ukraine umdeklariert und untergemischt, um die Becquerel im Falle einer Stichprobe im zulässigen EU-Bereich zu halten.

    Ich sollte künftig besser unseren Waldboden nicht mit Cäsium kontaminieren.

    Das Problem geht weiter, neulich bei einer kleinen Führung ließ mich eine enthusiastische Waldgängerin wissen, dass sie versucht Zucht-Austern aus dem Pilzversand an toten Buchen zu züchten...wo ist da die Grenze?

    Wir leben in einer Kulturlandschaft,

    gegen menschliche Kultivierungsimpulse gibt es keine Exekutive


    :sun: inge

  • Hallo zusammen,


    hab noch mal drüber nachgedacht. In Anbetracht, dass Pilzsporen sogar in der Stratosphäre nachweisbar sind, ist ein "Ansalben" von Pilzen eigentlich kein Thema;-) Bei uns wachsen die Pilze, wenn die Bedingungen die Richtigen sind. Sind sies nicht, wachsen sie auch nicht. Es gibt über Pilze auch keine Richtlinien, wie bei Pflanzen. Also, wer seine Bulgarischen Ekelpfifferlinge in den Garten schmeißt, oder in den Wald ausbringt, begeht weder eine Ordnungswirdigkeit im Sinne des Naturschutzes, noch muss er moralische Gewissensbisse haben. Meine Meinung.

  • Hallo zusammen,

    Ausgerechnet heute hab ich Steinpilze an einer neuen Stelle gefunden wo ich sie noch nie gesehen haben seit ich in dem Wald unterwegs bin, seit 10 Jahren. (ich sag ausdrüclich nicht, daß ich dafür verantwortlich wäre, obwohl ich auch dort Putzreste und Überständige mal verteilt habe)

    Ich bin ernorm froh darüber, daß sie sich in diesem Wald ausgebreitet haben.


    Die Freude darüber, und den Spaß daran mal überständiige Pilze ein Stück weiter zu transportieren lass ich mir auch von keiner Spaßbremse verderben.

    Ich kann auch nicht vollständig nachvollziehen in welche Richtung die Diskussion hier teilweise geführt wird, total auch am off-topic-Thema vorbei. Aber ich finde es amüsant. (Ich geh mal davon aus, daß Malker nur einen Scherz machen wollte, schon sind weitere Bedenkenträger draufgesprungen, egal, das ist ja der Sinn des Trollens...)

  • Hallo Albus,


    das Ausbringen oder Verbreiten von heimischen Pilzarten hat ja mit "Ansalben" überhaupt nichts zu tun. Ich würde da auch Zuchtpilze aus dem Discounter dazurechnen. Wenn es für Züchter schon nicht so leicht ist, diese Pilze auf optimierten Substraten in klimatisierten Räumen aufzupäppeln, wie soll denn z.B. ein Shiitake in einem norddeutschen Fichtenforst überleben, geschweige denn sich dort etablieren können?


    Anders sieht es mit Pilzen als Krankheitserreger aus, Phytoparasiten, Tierpathogene oder Humanpathogene. Die Ausbreitung der Feuersalamander-Pest (BSAL) in Europa, welcher aus dem asiatischen Raum "eingewandert" ist, wurde vermutlich von "Terrarien-Betreibern" und unverantwortlichem Tierhandel hier eingeschleppt.

  • Hallo Jürgen,

    ...In Anbetracht, dass Pilzsporen sogar in der Stratosphäre nachweisbar sind,...

    interessantes Thema. Irmgard Kreilhuber hatte mich da mal mit einer Aussage überrascht, dass die Sporen abhängig von der Art teils "ja nur ein paar Meter weit" kämen.

    Das war in der Diskussion im Anschluss eines Onlinevortrages der ÖMG & BMG, und so selbstverständlich in einem Nebensatz platziert, dass ich es nicht gewagt habe, nachzufragen.


    Viele Grüße

    Michael

  • Hi Michael,


    wusste gar nicht, dass Du hier unterwegs bist;-) Ich suche mal Publikationen raus, die das zum Thema haben. Nach meiner Erinnerung können Pilzsporen sogar Wetterereignisse auslösen: Sporen in den höheren Luftschichten dienen als Kondensationskeime, Bakterien übrigens auch! In Wäldern herrscht eine Thermik, die Pilzsporen weit über den Wald hinaus im sogenannten "Luftplankton" transportieren können. Es gibt natürlich sehr große Sporen (auch von der Form abhängig, z.B. Schlauch- oder Schlagenförmige lange Sporen), die keine großen "Lufbewegungen" mitmachen, und gleich zu Boden fallen (z.B. die Sporen der Ophiocordyceps), was aber natürlich ökologischen Faktoren geschuldet ist. Ich höre mir den Vortrag der Irmgard mal an, den kenne ich gar nicht.


    liebe Grüßle

    nach Ulm

    Jürgen

  • Hallo Jürgen,

    interessantes Thema. Irmgard Kreilhuber hatte mich da mal mit einer Aussage überrascht, dass die Sporen abhängig von der Art teils "ja nur ein paar Meter weit" kämen.


    Hallo Michael,


    die Sporen der Basidiomyceten und Ascomyceten werden meist aktiv abgeschleudert und kommen - je nachdem, wo der Pilz sich befindet - tatsächlich nicht weit. Insofern stimmt die Aussage "ja nur ein paar Meter weit".


    Was anschließend passiv mit den Sporen passiert, z. B. Tiere, die sie wegtragen (Mäuse, Vögel, Wildschweine, Insekten,...), Menschen, Wasser oder Wind hat ganz andere Dimensionen. Da gibt es ganz sicher eine weltweite Verbreitung.


    Es gibt also keinen Widerspruch.

    Gruß

    Peter

  • Hallo Peter,


    danke für die Erklärung! Allerdings denke ich, der Satz fiel genau in dem Kontext, dh. es ging auch darum, dass Sporen ja zig Kilometer in der Atmosphäre gefunden werden und sich deswegen weltweit verbreiten können. Irmgard hatte daraufhin geantwortet, und ich hatte die Antwort explizit als Widerspruch zu "Die Sporen aller Pilze können sich über die gesamte Welt verbreiten" verstanden. Woran ich mich konkret erinnere, war die Aussage, dass das auf die Sporengröße usw. ankäme und (wenn mich nicht alles täuscht, hatte sie sogar explizit "einige Boleten" erwähnt) die Sporen von einigen Pilzen ja durchaus nur einige Meter kämen. Vielleicht spielte dabei auch eine Rolle, dass die Sporen vielleicht relativ schnell durch UV - Licht oder so abgetötet würden und damit, auch wenn sie weiter kommen würden, dann nicht mehr keimfähig wären.

    Wie gesagt, ist leider nur aus dem Gedächtnis, vielleicht trügt meine Erinnerung auch, vielleicht hatte sie sich geirrt (kann ja jedem mal passieren), vielleicht hatte sie das anders gemeint, ... Wie gesagt, spannendes Thema, ich habs damals versemmelt, nochmal nachzufragen...

    Mir erschien das Ganze aber insofern einleuchtend, weil es ja meines Wissens nach einige Pilze gibt, die erst durch den Menschen in Gebiete geschleppt wurden, wo sie sich dann rapide ausgebreitet haben - ich meine das wäre bspw. beim grünen Knollenblätterpilz in Nordamerika der Fall, oder?

    Wenn die Sporen sich weltweit verbreiten können, wieso hat es dann den Menschen gebraucht, um ihn von Eurasien nach Nordamerika zu exportieren?

    Eine einfache alternative Erklärung für den grünen Knollenblätterpilz in Nordamerika wäre vielleicht, dass erst der Mensch die richtigen Symbiosepartner einführen musste. Allerdings denke ich dann an das Eschentriebsterben, dass ja anscheinend eigentlich leichtes Spiel mit den heimischen Eschen hat, und trotzdem den Menschen gebraucht hat, um sich hierher verbreiten zu können? Fragen über Fragen...

    Ich werde oft missverstanden - meine Absicht ist es nicht, irgendjemanden vorzuführen, mich interessiert das Thema, von dem ich keine Ahnung, nur zu viele Fragezeichen im Kopf habe. Wenn ich hier Widersprüche anführe, die ich meine erkannt zu haben, mache ich das nicht, um "Recht zu behalten" - sondern in der Hoffnung, dass mir irgendjemand diese auflöst bzw. erklärt.

    Ich will auch nicht ausschließen, dass mich mein Gedächtnis trügt, und ich mir Irmgards Aussagen nur einbilde, auch wenn ich sie noch gut in Erinnerung zu haben meine... (ich hoffe nicht!)



    Viele Grüße

    Michael

  • Zum Thema Sporenverbreitung (allerdings nur von Basidiomyzeten): Es gab mal eine Untersuchung des Botanischen Gartens in Göteborg, bei der angezüchtete Einkernmyzelien der Umgebungsluft ausgesetzt wurden, quasi als artspezifische Detektoren für passende (Nachtrag nach Michaels Post mit dem Einwand, dass UV die Sporen zerstören könnte: und keimfähige) Sporen.


    Alle ausgebrachten Einkernmyzelien wurden dadurch zu Zweikernmyzelien, selbst diejenigen, wo in der näheren Umgebung von Göteborg überhaupt kein Vorkommen der Art bekannt war.


    Das ist dieser Artikel (den ich leider nicht für Lau runterladen kann):

    Hallenberg, N. & Küffer, N. (2001):

    Long-distance spore dispersal in wood-inhabiting Basidiomycetes.

    Nordic Journal of Botany, 21(4), 431–436.

    DOI: 10.1111/j.1756-1051.2001.tb00793.x 1137


    Beste Grüße

    Sabine

    100 Startguthaben minus APR-Gebühr 2024 = 90 + 3 (drittschnellstes Jokerverballern 2024) = 93 + 10 (dritter Platz APR 2024) = 103 minus 15 für APR 2025 = 88 + 2 (Nannettes Zwischenrätsel als 11. gelöst) = 90 + 6 (6. Platz Platzierungswette APR 2025) = 96

  • Hi Michael,


    wusste gar nicht, dass Du hier unterwegs bist;-)

    Hallo Jürgen,


    das wusste ich bis vor kurzem von dir auch nicht ;) Viel aktiv kann ich hier nicht beitragen, dafür weiß ich zu wenig, deswegen trete ich hier nicht oft in Erscheinung...


    Viele Grüße nach Ehingen ;)

  • Ich will auch nicht ausschließen, dass mich mein Gedächtnis trügt, und ich mir Irmgards Aussagen nur einbilde, auch wenn ich sie noch gut in Erinnerung zu haben meine... (ich hoffe nicht!)

    Hi Michael, weißt Du noch, wann in ihrem Vortrag die Irmgard das gesagt hat? Und in welchem Beitrag war das?

  • Hier mal ein Artikel, der zeigt, dass Pilzsporen im "Luftplankton" enthalten sind, das passt also schon mal nicht zu Irmgards "Hypothese";-). Pilzsporen schützen sich vor UV- und Radioakiver Strahlung durch Melanin-Pigmentierung und dicken Sporenwänden;-) ... und ... es gibt Schimmelpilze, die im Innern von verstrahlten Räumen der Tschernobyl-AKW-Ruine gefunden wurden ... eine Art davon schaffte es als "Modell-Organismsus" auf die ISS;-)


    .. mehr davon, und anderes gibts in einem Vortrag von mir;-))


    hier der Link!

    Pilz liegt in der Luft
    Die Menge und Artenvielfalt von Pilzsporen in der Luft ist viel größer als bisher angenommen, lautet das Ergebnis einer deutschen...
    cordis.europa.eu


    ps.: Nur weil Sporen sehr leicht und im Luftplankton enthalten sind, in oberen Luftschichten gemessen werden können, bedeutet das ja nicht, dass jede Spore, da wo sie landet, ideale Bedingungen für eine Keimung, für ein Wachstum, oder sogar für einen Mutualismus vorfindet. EINE Erklärung dafür, dass die meisten Pilzarten endemisch sind, und nur relativ wenige kosmopolitisch.

  • Hallo zusammen


    noch weiter Off Topic

    ad. Stratosphärenverbreitung der Sporen

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    bei Merlin Sheldrake "Entangled Life" wird das ausführlich erläutert (dt Übers Verwobenes Leben, Ullstein-Verlag)

    lG, inge

  • Interessant, wie weit und wohin dieser Thread abgeschweift ist...erst "erzieherische" Bemerkungen zu Plastiktütensammlern, dann "wer sammelt worin seine Pilze" und jetzt "wohin gehen/wehen die Sporen"! Aber alles irgendwie spannend... :gzwinkern:

    Pilzige Grüße,

    Grüni/Kagi ==12


    117 Pilzchips


    (120PC Stand 07.01.24 -15PC Einsatz APR 2024 = 105PC +4PC Platz 9 APR 2024 +3PC Gnolmhessisch-Bonus +3PC für Sozialphahl= 115PC Stand 05.01.2025 -15PC Einsatz APR 2025 = 100PC +3PC 1. Rätzler über die Mitte +3PC Am nächsten an Schnapspunktzahl 222 +2PC 1500. Beitrag im Rätzelthread +3PC Selbsteinschätzung +3PC Bonus Bunte Gratulations-Lobhudelei +3PC Sondierungsphahl Salate = 117PC Stand 10.01.2026)


    –––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––•~•–––––


    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
    nicht ohne meine vorherige Genehmigung zu verwenden!


    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

  • Interessant, wie weit und wohin dieser Thread abgeschweift ist...erst "erzieherische" Bemerkungen zu Plastiktütensammlern, dann "wer sammelt worin seine Pilze" und jetzt "wohin gehen/wehen die Sporen"! Aber alles irgendwie spannend... :gzwinkern:

    Jetzt fehlt noch die Problematik der Plastiktüten, die ähnlich der Pilzsporen überall herum(f)liegen. Dann wäre der Kreis geschlossen.

    Schipse (Historie im Profil): 114+11(Platz 1 APR)+6(5.bester Phäle)+3(bester Phalschphal)+2(Teamphal)+3Kultur=139


    Warnhinweis

  • Jetzt fehlt noch die Problematik der Plastiktüten, die ähnlich der Pilzsporen überall herum(f)liegen. Dann wäre der Kreis geschlossen.

    Hallo Suku, da sagst Du was!;-):


    "Die unbewohnte Pazifikinsel Henderson Island gilt als der am stärksten mit Plastikmüll verschmutzte Ort der Erde. Obwohl die Insel fernab jeder Zivilisation im Südpazifik liegt, schwemmen Meeresströmungen aus dem Südpazifik-Wirbel täglich Tonnen von Abfällen, darunter unzählige Plastiktüten und Verpackungen, an ihre Strände."

  • Ich will auch nicht ausschließen, dass mich mein Gedächtnis trügt, und ich mir Irmgards Aussagen nur einbilde, auch wenn ich sie noch gut in Erinnerung zu haben meine... (ich hoffe nicht!)

    Hi Michael, weißt Du noch, wann in ihrem Vortrag die Irmgard das gesagt hat? Und in welchem Beitrag war das?

    Leider nein, dazu kommt, dass das Ganze nicht im Vortrag selbst, sondern in der anschließenden Diskussion geschehen ist. Und auch wenn die meisten Vorträge online noch abrufbar sind, die Diskussionen sind glaube ich nicht mit online verfügbar.

    Am einfachsten wäre wohl, sei einfach selbst mal zu fragen, ob sie etwas zu dem Thema weiß, das wäre glaube ich zielführender.

    Ich selbst kenne sie leider aber nicht, nur vom Onlinezuschauen...

  • Ich will auch nicht ausschließen, dass mich mein Gedächtnis trügt, und ich mir Irmgards Aussagen nur einbilde, auch wenn ich sie noch gut in Erinnerung zu haben meine... (ich hoffe nicht!)

    Hi Michael, weißt Du noch, wann in ihrem Vortrag die Irmgard das gesagt hat? Und in welchem Beitrag war das?

    Leider nein, dazu kommt, dass das Ganze nicht im Vortrag selbst, sondern in der anschließenden Diskussion geschehen ist. Und auch wenn die meisten Vorträge online noch abrufbar sind, die Diskussionen sind glaube ich nicht mit online verfügbar.

    Am einfachsten wäre wohl, sei einfach selbst mal zu fragen, ob sie etwas zu dem Thema weiß, das wäre glaube ich zielführender.

    So sehe ich das auch. Spekulationen führen nicht weiter: irmgard.greilhuber@univie.ac.at


    Gruß

    Peter

  • um den Bogen zum Plastik im Wald zu spannen:


    es gibt zwar Pilze, die Polyurethan und Polyethylen mit ihren Enzymen knacken können,

    doch das dauert,

    da sind die Pilze schon längst in der Pfanne,

    und die Tüte hängt ausgewaschen zum Trocknen für die nächste Verwendung;)

  • Die heutige Diskussion mit Fragen und Antworten zur Pilzvermehrung und Pilzsporenverbreitung finde ich total interessant und spannend.

    Ich hatte letztes Jahr meine Fragen dazu in einem Thread gestellt - das war glaube ich der erste Thread den ich eröffnet habe - und die Fragen dazu, die mich schon lange quälten waren mit ein Grund mich im Forum anzumelden (nach langer Zeit als "stiller Mitleser")!

    Leider hatte ich letztes Jahr Pech, da diejenigen Experten die geantwortet haben, schlechte Laune hatten und meine theoretischen Fragen nicht richtig beantwortet haben.


    Dann kam das Thema nochmal dieses Jahr nochmal auf im Thread mit den 2 Kaiserlingsfunden und der Verbreitung des Kaiserlings. Diesmal mit für mich sehr zufriedenstellenden Antworten (trotz mancher Bedenkenträger).


    Vielleicht sollten wir, Vidar , oder auch andere einen neuen Thread öffnen, mit den noch offenen Fragen.

    Ich hätte eigentlich momentan nur noch eine ungeklärte Frage, und würde sie auch fast stellen, aber ich denk mal ein neuer Thread wäre besser.

    Deshalb würde ich auch Vidar vorschlagen mal so einen Thread zu eröffnen damit er bessere Chancen hat, ich war bis jetzt meist vom Pech verfolgt ;)

    Zu der Frage von Vidar wie die Knollenblätterpilze nach Nordamerika kamen weiß ich nichts, allerdings habe ich mal -länger her - einen interessanten Artikel gelesen wie Boletus Edulis nach Neuseeland kam:

    die englischstämmigen Neuseeländer hatten sich Eichensetzlinge aus England per Schiff bestellt, die waren schon infiziert, damit kamen die Steinpilze, und vermutlich auch andere Arten nach NZ.

    (Den Artikel kann ich leider in der neuen KI-verseuchten Google-Suche so nicht mehr finden.)


    Schöne Grüße allerseits.

  • Interessant, wie weit und wohin dieser Thread abgeschweift ist...erst "erzieherische" Bemerkungen zu Plastiktütensammlern, dann "wer sammelt worin seine Pilze" und jetzt "wohin gehen/wehen die Sporen"! Aber alles irgendwie spannend... :gzwinkern:

    Jetzt fehlt noch die Problematik der Plastiktüten, die ähnlich der Pilzsporen überall herum(f)liegen. Dann wäre der Kreis geschlossen.

    American Beauty: wunderschöne Szene. Auch ohne Sporen.

  • Tatsächlich muss ich mich outen und habe das ein paar mal tatsächlich gemacht. Hier in der Region kommen Pfifferlinge so gut wie gar nicht vor und beim Wocheneinkauf ist mir der Pilzmatsch im Regal aufgefallen. Da dachte ich ich probiere mal was utopisches. 😅


    Ansonsten mache ich das auch wie du, dass ich Putzreste wieder verstreue.