Beiträge von Vidar

    Hegi-Flora

    Etwas abseits von Pilzen hätte ich außerdem noch eine komplette Ausgabe der Flora von Hegi (13 Bücher insgesamt, wenn ich mich nicht täusche - habe sie gerade leider nicht vor mir, es sollten aber alle inklusive Registerband sein). Dabei handelt es sich um eine Mischauflage, jeweils aber in der ältesten Version (keine Neuauflage aus den 70ern). Die Bücher sind alle in altersgemäßem und allgemeinen gutem Zustand, das variiert aber etwas von Buch zu Buch. Bilder habe ich hier keine, und auch keine Kontakte Preisvorstellung. Wenn es prinzipiell Interesse gäbe, könnte ich in den kommenden Tagen Bilder nachliefern.

    3. Jahn, Mitteleuropäische Porlinge, Nachdruck von 1976

    In gutem Zustand, Einband verblichen (sieht man auf dem Foto ganz gut)

    7 Euro wäre meine Vorstellung.


    Die Versandkosten hängen vom Buch ab, wenn mehrere Bücher auf einmal zu versenden sind, fallen die natürlich nur einmal an.


    Bis dann

    Michael

    Guten Morgen in die Runde,


    nachdem ich nun auch schön langsam in ein Platzproblem laufe, habe ich mich entschieden, mich von ein paar Büchern zu trennen:l - die Preise sehe ich nicht als fix, eher als "Diskussionsgrundlage", Versand käme dann allerdings noch dazu:



    1. flora agaricina neerlandica vol 8: Cortinarius


    Das Buch ist nahezu neuwertig, bis auf einen Bindefehler im rückwärtigen Deckel (siehe zweites Bild) und Besitzereintrag hinter vorderem Buchdeckel in hervorragendem Zustand. 45 Euro würde ich ansetzen.

    Es gibt ja bereits mit dem DGfM-Tool, Obsidentify und iNaturalist mehrere Plattformen, die eine unkomplizierte Funderfassung bieten.

    Was mich so ein wenig stört, das es schon mehrere Kartierungsplattformen gibt. Die ganze Kartierung wird zerrissen. Alles in einem Portal, dann hat man den besten Überblick.

    Für mich wäre es das neue Portal der DGfM . Im Browser ist das für alle Betriebssysteme nutzbar. Die Eingabe ist einfach und schnell.

    Ich mache im Wald ein Foto mit dem Handy. Damit habe ich Datum und die Koordinaten. Zusätzlich kann ich ja noch zum Bild einige Funddaten hinzufügen. (schreiben oder sprechen). Damit gibt es kein Problem, Daten in das neue Portal einzugeben. Die Methode ist schnell im Wald und und zu Hause am PC kann man dann in aller Ruhe und fehlerfrei alles eintragen.

    Na andererseits sieht man aber schon an den Antworten hier, dass die Bedürfnisse bzw Wünsche an so ein Tool auseinander gehen. Klar wäre es das Beste, alle würden das gleiche nutzen. Dann muss aber jeder Abstriche machen und Kompromisse eingehen. Ich zB. bin mit den Lösungen, die derzeit verfügbar sind, auch nur mehr oder weniger zufrieden - bspw. kommt für mich kein Tool infrage, was ich nur auf dem PC richtig nutzen kann - Pilze sind mein Hobby gerade als Ausgleich für meinen Job am Computer. Ein Hobby soll Spass machen, sonst kann ich es auch lassen. Und meine Daten will ich gerne auch selbst und ohne Internetzugriff nutzen können. Damit fallen alle Online-Portale raus.

    Und auch aus der Gegenrichtung, also Mitgliedern der DGfM, hatte ich auch schon den berechtigten einwand gehört, dass man vielleicht auch gar nicht alle Daten haben will - und was machen Leute, die zwar prinzipiell das Onlineportal der DGfM nutzen wollen, aber noch nicht erfahren genug sind, um Daten zu produzieren, die den Ansprüchen der DGfM genügen?

    Mit den Apps, die ich bisher versucht habe, war ich nicht so zufrieden, dass ich sie wirklich über längere Zeit benutzt hätte.

    Nicht dass ich mich beschweren will, Pilze machen mir auch so Spaß. Aber ich denke nicht, dass man sich hier auf ein Tool einigen kann, was dann alle nutzen - nicht bei einer Sache, die viele freiwillig betreiben. Und dass einige sich dann Tools bauen, die genau ihre Bedürfnisse abdecken, kann man weder verhindern, noch kann man es den Leuten übel nehmen. Ich denke, der beste Ansatz wäre, das zu akzeptieren und daran zu arbeiten, diese Tools möglichst kompatibel zu halten - bspw. durch eine API, mit der ein Tool die erfassten Daten einfach in die Datenbank der DGfM exportieren kann.

    Vergleich mal mit Anemonenbecherling (Dumontinia tuberosa)

    Hallo Gabi,


    danke für den Hinweis!

    Ich dachte, es gäbe da inzwischen mehrere Arten, abhängig vom Wirt. Aber anscheinend ist das gottseidank noch immer nur eine Art in der Gattung, oder?


    Bis dann

    Michael

    Hallo in die Runde,


    heute bin ich zufällig über zumindest meine ersten Sklerotienbecherlinge gestolpert:



    Denke ich jedenfalls ;) Welche Art das nun sein wird?

    Hier im schärferen Hintergrund zeigt sich ein möglicher Wirt:

    Allerdings ist mir die Stelle gut bekannt, und es wächst dort auch immer Scharbockskraut...


    Entschuldigt die suboptimale Bildqualität, ich war eigentlich beim Sport und nur zufällig und so auch nur mit dem Handy vorbeigekommen...


    Frühlingshafte Grüße

    Michael

    Moin Vidar,


    generell finde ich SW Aufnahmen manchmal schon sehr sehr schön, das muss man sich nur immer wieder sagen. Und jetzt bitte nicht missverstehen, aber warum hast du nun gerade den aufkommenden Frühling mit seinen zarten Farben so aufgenommen?


    VG

    Hallo MeckPilz,


    der Frühling ist bei uns genauso farbenprächtig wie überall, und in unserem Gärtchen besonders!


    Hatte gestern mal wieder ein paar Rollen SW-Film entwickelt, und bei den Fotos oben konnte ich dann nicht widerstehen - Ich dachte, der Zwinkersmiley erklärts ;)


    Bis dann

    Michael

    Hallo Oehrling,


    ja man muss sich auch nicht immer an schlechten Beispielen bemessen oder wie siehst du das? Empfinde ich zumindest als ziemlich unreflektiert.. Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass man vielleicht auch mal etwas mehr Nachsicht haben haben kann bezüglich Einsteigern und nicht direkt vorschnell urteilen sollte. Habe es leider schon öfters erleben müssen, dass sich einige echt aufgeilen und fast schon darauf warten, wenn jemand "Neues" etwas postet was nicht ganz in den Vorstellungen der Experten steht. Ich möchte damit eigentlich nur mal zum Nachdenken anstoßen und daran erinnern, dass alle mal irgenwo angefangen haben und man als Community auch etwas nachsichtiger und freundlicher handeln könnte :) .

    Hallo OtesOtum,


    also ehrlicherweise habe ich hier im Thread bisher nichts überhebliches gelesen. In einem früheren Post hast du bereits etwas gekränkt auf einige Hinweise reagiert. Du solltest dir vergegenwärtigen, dass Pilze dich potentiell umbringen könnten, und diese Hinweise nicht den Sinn haben, dich zu erniedrigen, sondern davor bewahren, Schaden zu nehmen. Der Satzteil "es gibt keine tötlich giftigen Röhrlinge", ein Zitat von dir, stimmt beispielsweise meines Wissens nach so nicht. Es gibt eine ganze Reihe von Röhrlingen, die oft gegessen werden und bisher keine Probleme verursacht haben - und es gibt einige, bei denen das noch niemand versucht hat, jedenfalls nie dokumentiert. Und zum anderen ist es eine Fehlinterpretation, dass man nur an tötlich giftigen Pilzen sterben kann - Eine Magen-Darmvergiftung könnte dich, je nach Konstitution, ebenfalls umbringen.

    So ist jedenfalls mein Wissenstand. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, vermute ich, dass auch du kein fundierteres Wissen besitzt.

    Und ich jedenfalls bin dann vorsichtiger und dankbar, wenn sich bewandertere Leute ihre Zeit nehmen, um mir dazu Rat zu geben.

    Das wären meine Tipps von Laien zu Laie.


    Viele Grüße

    Michael

    Hallo,


    wir leben in einem Land, in dem jeder in sich hineinwerfen darf, was er möchte, solange es nicht explizit gesetzlich verboten ist. Beim Fliegenpilz existiert so ein Verbot nicht.

    Wenn man es ganz genau nimmt, darf man sich sogar Substanzen "einwerfen", die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Der bloße Konsum war noch nie illegal, lediglich der Besitz. Da das eine aber meistens nicht ohne das andere möglich ist, kommt es in der Praxis aufs selbe raus ^^.

    Hallo Suillus,


    kann dies nicht evtl. einen Unterschied machen, wenn man unter Drogen stehend aufgegriffen wird (nicht Autofahrend oder sonst etwas, was auch unter Alkoholeinfluss verboten wäre) ? Sollte denke ich bei uns nicht strafbar sein, wäre es aber doch wohl, wenn der Drogenkonsum an sich illegal wäre. Hier gibts sicher Juristen, die das bestätigen oder korrigieren können...


    Bis dann

    Michael

    Hallo Wutzi,

    ich hätte auch nie gedacht, dass vieles so schnell eintritt. Gibt inzwischen schon eine ganze Menge Baustellen.


    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,


    die Prognosen waren da. Mehr darauf schauen, was objektive Forschung sagt, und weniger, was das Bauchgefühl einen zu glauben treibt - gerade mit Hinblick auf so manche Diskussion in Nachbarthreads wäre das denke ich sinnvoll, wenn man nicht "kalt" erwischt werden will.


    Viele Grüße

    Michael

    Verwirrung herrscht doch heute noch bzw immer mehr ;)


    Pilznamen ändern sich immer wieder, die deutschen sind sowieso nicht standardisiert und können es auch nicht.

    Im Michael scheint eine bloße Verwechslung vorgelegen zu haben, die auch zu mindestens einer Vergiftung geführt hat:


    https://www.zobodat.at/pdf/Z-Pilzkunde_9_1930_0104-0105.pdf


    Amanita umbrina war wohl der damals wissenschaftliche Name für den Pantherpilz.

    Die wissenschaftlichen Namen ändern sich immer mal wieder, eine zitlang beispielsweise hieß die Gattung Agaricus "Psalliota" (was mich besonders wundert, hießen meines Wissens nach ursprünglich doch alle Lamellenpilze Agaricus).


    Gerade bei den Gattungsnamen gibt es in den jetzigen Namen Hinweise auf andere, nicht mehr benutzte Gattungsnamen: Psathyrella denke ich ist eine Verkleinerungsform von Psathyra ("Psathyrellchen"). Das gibt eigentlich nur Sinn, wenn zum Zeitpunkt der Namensvergabe auch eine Gattung Psathyra existiert hat. Entsprechend sollte es zu jeder -opsis-Gattung eine Schwestergattung geben (Opsis bedeutet wohl "-artig" oder "-ähnlich) wie bei Daedalea und Daedaleopsis ("Daedaleaartig"). Ich kann aber nicht zu jeder -opsis Gattung eine entsprechende Schwestergattung finden...


    Ist ein spannendes Thema, wie sich Pilznamen ändern, vielleicht findet sich dazu ja auch ein Artikel?


    Viele Grüße

    Michael

    Es gibt die Publikation Nierhaus-Wunderwald et al. (2012): Hallimasch – Biologie und forstliche Bedeutung. Merkbl. Prax. 21: 1-8 (ISSN 1422-2876, Veröffentlichung der WSL) – das ist eine schöne Bestimmungstabelle für Hallimasche (und natürlich die Arbeiten von Helga Marxmüller).

    Hallo Christoph,


    Danke für den Hinweis auf diesen Artikel, finde ich sehr spannend und etwas in der Art leider viel zu selten!

    Mir gefällt, wie umfassend er angelegt ist und weit über das einfache Bestimmen hinaus geht.

    Wie Richard Feynman schon sagte: Wenn du von einem Vogel nur den Namen kennst, weißt du absolut nichts über den Vogel - nach dem Artikel habe ich den Eindruck, eine ganze Menge mehr als zuvor über Hallimasche zu wissen!


    Bis dann

    Michael

    Hallo stuhli,


    Das Handbuch für Pilzsammler ist denke ich gut, der Fokus liegt aber nicht darauf, möglichst viele Pilze abzudecken. Das Handbuch für Pilzsammler und auch das Buch von Rita Lüder vermitteln eher Grundlagen wie Grundbegriffe, einen Überblick, wie man Pilze generell bestimmt, welche Gruppen von Pilzen es gibt und wie man diese Gruppen erkennt, was man bei der Zubereitung beachten muss usw . Ich würde mir da noch ein Buch besorgen, was eben möglichst viele Arten abdeckt. Der Goldstandard wäre da für mich "Pilze Mitteleuropas" von Winkler, das aber ein ziemlicher Brecher und auch ziemlich teuer ist (170 denke ich pi mal Daumen), ansonsten sind glaube ich sowohl der Gerhard (habe den Titel vergessen), oder das kosmos Handbuch Pilze von Gminder/Karrasch beliebt und auch wesentlich günstiger (der Gminder ist teurer und liegt glaube ich bei 50 Euro). Beide decken glaube ich alles ab, was man so normalerweise auf Wald und Wiese finden kann. Welches von beiden du nimmst, kommt auf deinen Geschmack an: der Gminder setzt auf Bestimmungsschlüssel und Aquarelle, der Gerhard beinhaltet Fotos, ist aber mehr oder weniger eine Aneinanderreihung von Pilzen ohne Schlüssel, es läuft beim Gerhard also oft auf Blättern, Blättern und nochmal Blättern hinaus.

    Vielleicht kennst du ja andere Leute, die auch sammeln. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du dort mal einen Blick auf beide Bücher werfen und dir selbst ein Bild machen kannst.


    Vielleicht hilft das weiter....


    Viele Grüße

    Michael

    Hallo stuhli,


    welche Bücher nutzt du denn?

    Der ist eigentlich sehr weit verbreitet.

    Wenn du dich für Pilze jenseits von Marone und Steinpilz interessierst, wäre es vielleicht eine Überlegung wert, in ein Buch mit etwas mehr Arten zu investieren? Hier im Forum könntest du dir sicher ein paar Empfehlungen holen...


    Bis dann
    Michael

    Du drückst dich unklar aus.

    Stimmt, aber da gibt es verbindende Gattungen und auch den Hinweis auf optische Ähnlichkeiten betreffender Fruchtkörper.

    Auch bei E.Gerhardt (BLV: Pilze, Bd1.)

    Ich habe einfach ein Verzeichnis interessanter Fundorte verwendet, allerdings meistens in so geringen Stückzahlen, das ich Nichts sammeln wollte, sondern die wenigen Pilze dort beließ.

    Beispiele aus dem Parey: Hygrophorus: Saftlinge uND Schnecklinge bei Hygrophorus, dort auf S.116 der +/- violette, Faserhuetige Schnecklinge (H.caprearius) und der Schönblätterigel (calophyllus). Bei den Roetlingen ist die genannte Kombination noch häufiger. Deshalb auch ich ja jedes Jahr wieder nach größeren Beständen in deren Nähe ...

    Tut mir leid, aber ich bin nicht in der Lage aus dem Text irgendeinen Sinn herauszulesen. Es ist als würden hier deutsche Wörter aus einer Liste zufällig, aber grammatikalisch korrekt, zusammengestöpselt, ohne zu wissen, was sie bedeuten. Als würde ein Computer Zufallstext erzeugen.

    Hallo Bernd,


    lassen wirs gut sein. Wenn du meinen Post nochmals liest, wirst du vielleicht feststellen, dass ich nichts davon anzweifle, und dir noch nicht mal widersprochen habe.


    Schöne Grüße

    Michael

    Mal eine ganz andere Frage von einem Wahlulmer: Du scheinst öfters im Ried unterwegs zu sein, darf man fragen, ob dich irgendwas mit der Gegend verbindet?

    Hallo Bernd,


    wie gesagt spannendes Thema. Ich hoffe, ich werde nicht gesteinigt, wenn ich nochmal auf die Etymologie zurück komme...

    Natürlich erscheint der Zusammenhang mit "aperire" usw. plausibel. Nur ist nicht alles richtig, nur weil es einem Laien plausibel erscheint. Und Laie bin ich in Sachen Linguistik.

    Interessant wird es, wenn Informationen dem bekannten Wissen widersprechen.

    Und dass "aper" nicht mit der lateinischen Wurzel "aper" zusammenhängen soll, ist erstmal ungewöhnlich und deswegen interessant.

    Ich baue mir auch gern Theorien, verlasse mich da aber keinesfalls drauf, sondern versuche, mich an Experten zu halten.

    Einen Linguisten kenne ich nicht, also bleibt mir nur, in möglichst gute Wörterbücher zu schauen, und zu hoffen, dass diese noch aktuell sind.


    Linguistik ist vermutlich auch nicht leichter als Mykologie.

    Ich teile wie gesagt deine Vermutung wegen der Herkunft von aper, würde mich aber nicht trauen, für die eine oder andere Herleitung einzutreten. Deine Argumente zB. sind so nicht wirklich stichhaltig.

    Nur weil modernes Deutsch keine Vorsilbe "a-" aus einer früheren Stufe ererbt hat, heißt das nicht, dass es dieses nicht zu irgendeiner Zeit nicht gegeben hat - im Gegenteil, das Indogermanische als mittelbare Vorstufe des Deutschen kannte es vermutlich schon (siehe zB. altgriechisch oder auch Sanskrit).

    Und als solches kann es als Wortbestandteil durchaus überlebt haben.

    "aber/eber" zB. gibt es im heutigen Deutsch als eigenständige Vorsilbe nicht mehr, es taucht aber durchaus noch in Komposita wie "Aberglaube" oder "Eberesche" auf.

    Genauso könnte "a-" im Althochdeutschen noch in einigen Komposita auftauchen, auch wenn es als selbstständiges Präfix damals schon verloren war.

    Und auch das Argument "p" hat sich zu "f" gewandelt, ist so ja leider nicht brauchbar.

    Einmal geht es bei Lautwandeln ja nicht um Buchstaben, sondern eben Lauten.

    Was du wohl meinst, ist dass sich Frikative gern in die entsprechenden Plosive wandeln, und umgekehrt, also ein stimmloser Plosiv gern in einen stimmlosen Frikativ wandelt bzw. umgekehrt. Im Deutschen sind aber zB. "b"s nicht generell stimmhaft.

    Und dann gilt so eine Regel ja erstmal nur in dem Zeitraum, in dem der Wandel tatsächlich erfolgt.

    Spätere Lautänderungen können so einen Lautwandel ja beliebig verfälschen und so unkenntlich machen. Es ist ja durchaus möglich, dass sich ein ursprüngich stimmloser Plosiv erst zu einem stimmlosen Frikativ, in einer weiteren Stufe dann aber weiter zu einem stimmhaften Frikativ wandelt.

    Lateinisch "frater" entspricht wohl unstreitig dem Deutschen "Bruder".

    Nimmt man deine einfache Buchstabenregel, müsste es entweder im Lateinischen "vrater" oder im Deutschen "Bruder" heißen.

    Weitere Beispiele, wo diese Regel aus dem einen oder anderen Grund nicht greift, ist bspw. griechisch "apo", was einem deutschen "af" entsprechen sollte, tatsächlich aber wohl "ab" entspricht. oder "pyrgos", was im Deutschen zu "furg" geworden sein sollte, tatsächlich aber wohl "Burg" wurde.


    Wie gesagt teile ich deine Einschätzung, dass "aper" wohl eher vom lateinischen "aper" als vom Althochdeutschen stammt.

    Aber das erscheint mir alles andere als so gesichert, und die andere Möglichkeit ist wohl zumindest gut möglich.


    Viele Grüße

    Michael

    Und dann steht die Frage, ob die Webseite überhaupt statisch auf Deutsch vorliegt, oder ob die erst bei Bedarf dynamisch in die abfragende Sprache übersetzt wird. Dann müsstet du die CAT-KI verklagen. Wenn man beim Chinesen einkauft, kann es sinnvoll sein, Chinesisch zu nutzen.

    Also wer eine Anzeige einstellt, ist für deren Inhalt schon noch selbst verantwortlich. Wenn ich eine KI darauf loslasse und das Ergebnis ungeprüft veröffentliche, bin ich dafür verantwortlich, nicht "die KI".

    Glückwunsch auch von mir! nachdem es die letzten Tage mild war und die Winterlinge bei uns im Garten kommen hatte ich die Donauau , wo die letzten Jahre immer welche zu finden waren, hier ums Eck einmal kontrolliert, aber es tut sich noch nix...

    Hallo in die Runde,


    ich besitze oben genanntes Buch als Taschenbuch aus dem Jahr 2000. Sie Ausgabe hat nur Schwarzweißabbildungen.

    Nun vermute ich, dass es eine frühere Ausgabe mit zumindest teils farbigen Abbildungen gegeben hat (uA. weil im Inhaltsverzeichnis die Schwarzweißabbildungen als "Color plates" aufgeführt sind).

    Kann das jemand bestätigen und hätte jemand eine solche ältere Ausgabe vielleicht sogar?


    Viele Grüße

    Michael