Es gibt ja bereits mit dem DGfM-Tool, Obsidentify und iNaturalist mehrere Plattformen, die eine unkomplizierte Funderfassung bieten.
Was mich so ein wenig stört, das es schon mehrere Kartierungsplattformen gibt. Die ganze Kartierung wird zerrissen. Alles in einem Portal, dann hat man den besten Überblick.
Für mich wäre es das neue Portal der DGfM . Im Browser ist das für alle Betriebssysteme nutzbar. Die Eingabe ist einfach und schnell.
Ich mache im Wald ein Foto mit dem Handy. Damit habe ich Datum und die Koordinaten. Zusätzlich kann ich ja noch zum Bild einige Funddaten hinzufügen. (schreiben oder sprechen). Damit gibt es kein Problem, Daten in das neue Portal einzugeben. Die Methode ist schnell im Wald und und zu Hause am PC kann man dann in aller Ruhe und fehlerfrei alles eintragen.
Na andererseits sieht man aber schon an den Antworten hier, dass die Bedürfnisse bzw Wünsche an so ein Tool auseinander gehen. Klar wäre es das Beste, alle würden das gleiche nutzen. Dann muss aber jeder Abstriche machen und Kompromisse eingehen. Ich zB. bin mit den Lösungen, die derzeit verfügbar sind, auch nur mehr oder weniger zufrieden - bspw. kommt für mich kein Tool infrage, was ich nur auf dem PC richtig nutzen kann - Pilze sind mein Hobby gerade als Ausgleich für meinen Job am Computer. Ein Hobby soll Spass machen, sonst kann ich es auch lassen. Und meine Daten will ich gerne auch selbst und ohne Internetzugriff nutzen können. Damit fallen alle Online-Portale raus.
Und auch aus der Gegenrichtung, also Mitgliedern der DGfM, hatte ich auch schon den berechtigten einwand gehört, dass man vielleicht auch gar nicht alle Daten haben will - und was machen Leute, die zwar prinzipiell das Onlineportal der DGfM nutzen wollen, aber noch nicht erfahren genug sind, um Daten zu produzieren, die den Ansprüchen der DGfM genügen?
Mit den Apps, die ich bisher versucht habe, war ich nicht so zufrieden, dass ich sie wirklich über längere Zeit benutzt hätte.
Nicht dass ich mich beschweren will, Pilze machen mir auch so Spaß. Aber ich denke nicht, dass man sich hier auf ein Tool einigen kann, was dann alle nutzen - nicht bei einer Sache, die viele freiwillig betreiben. Und dass einige sich dann Tools bauen, die genau ihre Bedürfnisse abdecken, kann man weder verhindern, noch kann man es den Leuten übel nehmen. Ich denke, der beste Ansatz wäre, das zu akzeptieren und daran zu arbeiten, diese Tools möglichst kompatibel zu halten - bspw. durch eine API, mit der ein Tool die erfassten Daten einfach in die Datenbank der DGfM exportieren kann.