2026, ist denn schon wieder so weit, zu feucht, oder zu trocken ?

Es gibt 2.001 Antworten in diesem Thema, welches 118.673 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Radelfungus.

  • Mist :cursing: .


    Kein Tag rum und schon ist´s nicht mal mehr die Hälfte:

    Abwarten und Schampus trinken! Da gibt es immer noch deutliche Unterschiede, wo das Höhentief gelagert sein wird.


    ICON-D2 gibt bei mir bis Sonntagmorgen 07:00 Uhr ca. 20 Liter aus:



    Das ECMWF verortet das Ganze deutlich weiter im Norden:



    LG Suillus

  • Ist aber auch vertrackt, wie schon seit fast einem Jahr. Immer wieder diese engen Nowcast Geschichten.


    Vorhin wünschte mir der Mann in der Sparkasse ein schönes Wochenende…bei dem Wetter.

    Der hat wahrscheinlich eine App von gestern. :)


    VG

  • Vorhin wünschte mir der Mann in der Sparkasse ein schönes Wochenende…bei dem Wetter.

    Der hat wahrscheinlich eine App von gestern.

    Vielleicht kriegt der das per Fax :D

  • Angeblich soll es seit ein paar Stunden regnen. Nichts ist. Aber Runde im Mertinger Forst war heute ganz interessant.


    Erste Auster des Jahres an Fichtenwurzel:


    Eine Krause Glucke die auf einem Stumpf wuchs:


    Die ersten brauchbaren Stockschwämmchen der Saison:


    Und unmengen Hallimasch an denen ich mich mal bedient habe. Nachdem die Röhrlinge anscheinend nicht mehr kommen, probiere ich die jetzt mal. Hat jemand Zubereitungstipps für die Erstverkostung?


    An Nebenfunden gab es zwei Maronen auf 15km und eine Hand voll Rauchblättrige Schwefelköpfe.


    LG Christopher

  • Ahoj, Christopher,


    anbraten, garziehen.

    Und erstmal kleine Mengen testen,

    ob Du sie überhaupt verträgst.


    LG

    Malone

    Link zu Pilzlehrwanderungen: Pilzschule Rhein-Main

    Link: Verzehrfreigaben gibt es online nicht

    Galerie: Pilzfotos "zum Anfassen"/Stereobilder

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  • Und erstmal kleine Mengen testen,

    ob Du sie überhaupt verträgst.

    Das sowieso. Ich werde sie erstmal einkochen und dabei eine kleine Portion zur Verträglichkeitsprobe abzwacken. Wenn ich sie nicht vertrage, bekommt sie jemand aus der Verwandschaft von dem ich weiß, dass er sie gerne mag.


    Vom Geruch her sind sie ja recht ansprechend. Habe die bisher nie näher beachtet, weil sie mir irgendwie suspekt sind. :D

    aber frisch sollen sie als Suppenpilz gut sein

    Geht sicher auch mit eingekochten Exemplaren noch. Gute Idee.


    LG Christopher

  • Ob das eine wirklich gute Idee ist (?) Bekannte und ich schmoren sie 30 min, bevor wir Hallimasch bisher problemfrei (dh ohne solche zu bemerken) als Allein-oder Mischpilz mit Ruehrei und Zwiebeln aßen. Gut würzen (zb mit Instant-Brühe) und Kräutern nach Geschmack (zb. Petersilie/Schnittlauch).

  • Ob das eine wirklich gute Idee ist

    Wieso nicht? Einkochen ist bei den Hallimasch doch recht verbreitet zum haltbar machen - direkt kann ich sie nicht verbrauchen. Ich mach das ganz neutral in Salzwasser, dann sollte man sie beliebig weiter verarbeiten können. Hab da bisher nur gute Erfahrungen mit gemacht. Stockschwämmchen z.B. kann man so auch super haltbar machen.

    Allein-oder Mischpilz mit Ruehrei und Zwiebeln aßen

    Die Variante ist bei mir auf jeden Fall raus. Ei und Pilze mag ich gar nicht. :D


    LG Christopher

  • Meine Oma väterlicherseits war eine große Pilzfreundin. Soweit ich mich erinnere, hat sie den Hallimasch immer ordentlich gekocht und dann in großen DDR Industriegläsern eingeweckt. Aber die haben damals auch noch Grünlinge in Massen gesammelt und gefuttert.


    Ich habe beide Arten nie probiert. Und dabei wird es auch bleiben. ;)


    VG

  • Hab nach dem Abkochen (20 Minuten) drei Fruchtkörper einfach so blank gegessen. Schauen wir mal was passiert.

    Geschmack fand ich ganz gut und angenehm. Pilzig-nussig trifft es wohl am besten? Der Rest ist jetzt am Einkochen. Wenn es das nächste mal Kürbissuppe gibt, werde ich mal ein Glas köpfen und sie mit Speck braten und auf die Suppe geben - sofern ich sie vertrage.


    LG Christopher

  • Bei uns tröpfelt es munter vor sich hin, 11 l sind unten, im Wald 14 l. Darf gerne noch ein Bisschen mehr werden (und soll es Gott sei Dank auch) aber nachdem gestern nur noch 4l in der Vorhersage waren sind wir auch einfach mal dankbar.

    Viele Grüße

  • Wir kochen den nie ab. Der wird nur gut durchgegart.

    Ja, habe ich schon oft gelesen, dass das Abkochen wohl nicht zwingend nötig ist. Aber zum Einkochen muss man Pilze abkochen, sonst verlieren sie im Glas ihr Wasser und dann hat man kaum noch Pilzmasse im Glas. Die schrumpfen dabei ja gut um die Hälfte zusammen.


    LG Christopher

  • Bei mir zeigt das System zwischen 3 und 5 L an.

    Wenn das noch ein zwei Tage so weitergeht, bin ich zufrieden. Vielleicht finden wir danach noch ein paar interessante Pilze, bevor der erste Novemberfrost kommt. Gestern war ich 12km in einem neuen Gebiet unterwegs, ohne nennenswerte Erfolge. Sportlich war es auf jeden Fall.

    Grüße

  • Moin.

    Hier hats die tage immer wieder geregnet, keine großen Massen, aber stetig imemr wieder was.

    Ergebnis, die paar Maronen, die man heute hätte finden können, Konsistenz schon Gelee. da waren manche junge Butterpilze noch fester aber obenrum ebenso Gelee und die Stiele wässrig. Reizker, exakt einer, der da ketzte Woche schon stand bestimmt. War heute mal in zwei Wäldern in der Heide. Pfifis, null, Steinis, null.

    Also insgesamt zum Essen, nichts. Aber zum Angucken einiges, halt alles mehr oder weniger kleinere Sachen, die aber Teppichweise da standen. Dazu viele kleine frische falsche Pfiffis. Und einiges an Täublingen, die man so unter dem Namen "Säufernase" kennt, wie Russula sardonia, die gabs sehr zahlreich da, obs nur die waren, gute Frage, aber überwiegend. Und noch ein paar andere. Also alles wie letztes Jahr schon, das Einzige, außer dem Kleinkram und den Porlingen nur schwach bis sehr schwach, und gewisse Täublinge halten sich wacker.


    LG

    Daniel

  • Moin,

    den Hallimasch vertragen wir gut und ich kann ihn gut durchgegart (- also ab dem Zeitpunkt, wenn die Pilze gut kochen, 20 Min.), wärmstens empfehlen. Das Kochwasser ist dann ebenso ungiftig wie die Pilze, da es dem hitzeinstabilen Gift egal ist, ob es im Pilz oder in der Brühe „entgiftet“ worden ist. Ich gieße es weg, weil damit auch der Schleim weg ist. Wenn die Pilze geschmort werden, verzichte ich aufs Kochen bzw. Blanchieren. Ich gare sie so lange, bis der Schleim weg ist. Sie schmecken kräftig aromatisch.


    Wichtig: Gerade beim Hallimasch sollten wirklich nur kleine Portionen verzehrt werden. Zu große Mengen können tatsächlich den Magen-Darm-Trakt überfordern. Alle Pilze enthalten Chitin, vielleicht hat der Hallimasch ja mehr davon als andere Arten. Das Chitin ist der Stoff aus dem Käfer gemacht sind und das ist für uns unverdaulich. Zu viel davon dürfte also zum Problem werden.


    Kabeloma, Pilzarten wie Hallimasch und Violette Rötelritterlinge sind sehr gut zur Konservierung geeignet. Sie haben eine relativ feste Konsistenz, während Röhrlinge mit ihren Schwämmen dann weich und schwammig werden.


    Edit: mir fällt ein, dass ich Hallimasch grundsätzlich nur verwende, wenn er jung ist, heißt, die Lamellen noch cremefarben sind. Möglicherweise führen ältere Fruchtkörper eher zu Problemen. Manche Pilzsammler tun sich auch alte Pilze an, deren Verträglichkeit mit Sicherheit mindestens fragwürdig ist.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Welche Pilze eignen sich denn zum Einkochen, ich meine nur im (Salz)- Wasser, damit man sie später vielseitiger verwenden kann?

    Prinzipiell kannst du alle Pilze einkochen. Ob dir das Ergebnis zusagt ist am Ende Geschmacksache. Manche Arten bleiben halt fester als andere. Dass sich Röhrlinge nicht eignen wie Wutzi schreibt, stimmt nur bedingt. Ganz junge und knackige Exemplare kann man durchaus gut einkochen und von der Art ist es auch abhängig. Ausgewachsene Röhrlinge wo der Schwamm schon komplett offen ist, sind natürlich weniger geeignet.


    Meine persönlichen Favoriten zum Einkochen sind: Junge Stockschwämmchen, Violetter Rötelritterling, Mönchskopf, junge Steinpilze / Hexenröhrlinge / Maronenröhrlinge, Schopftintling, Schwefelporling (Süß), Reizker - und ob der Hallimasch noch dazu kommt wird sich zeigen.

    wenn er jung ist, heißt, die Lamellen noch cremefarben sind

    Ob die Lamellenfarbe so ein guter Indikator ist, wäre ich mir nicht so sicher. Beim Sammeln heute habe ich viele Exemplare gesehen, wo die Lamellen schon umgefärbt hatten, obwohl der Hut noch fast geschlossen war. Wenn man sich so in den Hallimasch Themen der verschiedenen Foren umsieht, scheint man sich da nicht ganz einig zu sein, woran diese Variabilität der Lamellenfarbe liegt. Manche schreiben es den Glanzkäfern zu, die an den Pilzen im Herbst ihr Unwesen treiben. Könnte was dran sein, von den Biestern musste ich einige verjagen.


    LG Christopher

  • Na so schlimm war es ja jetzt auch nicht, so ein feuchter Heidewald bei angenehmen 14 Grad und teils Sonne, gute Luft.

    Und gerade in solchen Ecken im Nadelwald, wo kaum Bewuchs ist am Boden und nur durchgehend Moos, schöne kleine Teppiche mit unzähligen filigranen kleinen Pilzen, zahlreiche verschiedene Arten. Das werden ja unzählige verschiedene Zersetzer sein und es ging auch sichtbar zaghaft mit frischen Maronen los. Hat es eventuell nach der Dürre etwas mehr Zeit und Wasser gebraucht um die Sache etwas in Schwung zu bringen? Es sieht ein klein wenig danach aus, aber sicher wär ich mir nicht, wird sich nächstes Wochenende zeigen da in der Heide. Morgen in Richtung Laubwald.

  • Im Oktober mehr Kirrplätze als Pilze gefunden! - Bitte um Expertenhilfe ;)


    Bis September inklusive lief es nicht besser, aber in den letzten Wochen hab ich mehr Wildkammeras, Kirrkisten, Bretter, Salzwürfel, Traischehaufen und - fässer, Kartoffel, Mais- und Haferkörner gefunden als brauchbare Pilze. Auch mehr teerbemalte 1,5 m hohe Baumstümpfe, wäre das eine gute Halloweendeko?


    Was macht ih mit dem ganzen Zeug? Kann man das Salz in der Küche oder zum Streuen verwenden?


    War nur'n Scherz, hab nichts angefasst. Etwas minimal ernsthaftere Fragen:

    Sollte ich einen 300m Bogen um Hochsitze und künstlich angelegte Suhlen machen damit sich diese Negativstatisik nicht noch verschlechtert? Oder gibt es noch einen Hauch einer Chance das etwas besseres Wetter in BaWü noch etwas Besserung verschafft?


    Schöne Grüße ;)

  • Tach,


    niederschlagstechnisch war es hier mit 30-35 Litern recht ergiebig. Richtung Kühlung sollen es wohl örtlich an die 50 gewesen sein.


    Die Wetterkarten zeigen, dass es insbesondere nach Wochenmitte recht nass weiter gehen wird. Es drohen in der Folge die ersten Herbststürme.


    In den guten und finsteren Buchenwäldern geht hier die Trompisaison los….



    Machen wir uns wohl ein schönes Pilzsüppchen von:



    Schönen Sonntag