Beiträge von Schrumz

    Danke euch beiden,

    Das beantwortet zusammen alle Fragen die ich hatte. Besonders bei den Giftpilzen war ich da neugierig (zb wegen des erwähnten leicht gerieften Rings), ich werde aber wahrscheinlich erstmal die Varietäten allgemein außen vor lassen und versuchen, Pilze erstmal auf Artniveau bestimmen, bei den Panthern geht das ja zum Glück ziemlich gut.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Daraus werde ich irgendwie nicht wirklich schlau. Sind das einfach Pantherpilze die unter Tannen wachsen? Ich habe dieses Jahr an verschiedenen Stellen Pantherpilze finden können, aber die, die recht wahrscheinlich unter Tanne wuchsen (ich kann Buche nicht 100% ausschließen, aber sie wuchsen in einem kleinen Halbkreis nah an einer Tanne) sahen folgendermaßen aus:

    Die waren selbst ausgewachsen absolut winzig, die Tanne war zwar auch noch recht klein, aber das Myzel hat allein im Oktober mindestens 7 Fruchtkörper gebildet, also wird es nicht nur daran liegen. Im reinen Laubwald fand ich dagegen richtig kräftige Exemplare:

    Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass pantherina var. abietum deutlich stämmiger als die Normalform sein soll, da kann ich allerdings auch falsch liegen. Viel zum Thema finde ich nicht, ist var. abietum überhaupt gültig? Und kann dann die Normalform auch unter Tanne wachsen?

    Viele Grüße

    Auch bei mir ist es durch die bergige Landschaft recht schwer sich zu verirren, einmal hab ich es trotzdem geschafft. Stand mit dem Auto auf einem Wanderparkplatz auf halber Höhe auf einem Berg, bin dann einmal um den Gipfel und dann auf einen Weg der wieder in Richtung Auto ging. Nur ging der blöderweise zwar in Richtung Auto aber dann halt auch dran vorbei und auf einmal war ich zwar keine 500m mehr weg aber dazwischen ein größerer Bach und dahinter Zaun, keine Brücke in Sicht, Handyempfang 0. Ich folgte weiter dem Weg aber er machte dann eine Kurve immer weiter vom Auto weg. Dann hörte der Weg auf und ich stand mitten hier.

    Tja die Aussicht war zwar sehr hübsch aber es wurde langsam dunkel und ich hatte nun die Wahl: entweder wieder komplett alles zurück, also wieder um den halben Berg fast ganz am Gipfel oder querfeldein bis ganz ins Tal und dann wieder den halben Berg hoch. Vielleicht hätte es irgendwo noch einen besseren Weg gegeben, aber da es dunkel wurde, gings zu Fuß ins Tal und dann mit der Taschenlampe vom Handy wieder hoch zum Auto. Hatte immerhin die ganze Zeit eine traumhafte, vom Sonnenuntergang gefärbte Landschaft vor Augen.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Hier auf der Ostalb war ein super Pilzjahr, und da es erst meine dritte Saison im Feld war gabs einiges an tollen Erstfunden bei mir.

    Als Röhrlingsliebhaber war mein Lieblingsfund wohl der Silberröhrling (Butyriboletus fechtneri)

    Aber auch über jeweils größere Vorkommen zweier recht seltener Schnecklinge auf Kalk habe ich mich sehr gefreut, einmal der weinrote Schneckling (Hygrophorus capreolarius)

    Und einmal der große Kiefernschneckling (Hygrophorus latitabundus).

    Tolle Idee für einen Thread übrigens.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Ich glaube hier in meiner Gegend auf der Ostalb sollten ziemlich gute ökologische Bedingungen für den Märzschneckling herrschen, Tannen gibt es hier quasi überall und Kalk ist auch an vielen Stellen vorhanden. Eine Stelle werde ich definitiv dieses Jahr checken, da gabs im Herbst Hygrophorus capreolarius und abieticola, vielleicht dann auch marzuolus. Findet ihr die eher an den wärmeren, trockeneneren Südhängen unter eingestreuter Tanne im Buchenwald oder eher an den kräftig feuchten Nordhängen im Fichten/Tannenmischwald im Moos? Mir würde natürlich wenig ferner liegen als die zu essen, aber finden wäre schon schön. Also falls mir da irgendwer tipps hat, wäre toll.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Also auf der roten Liste stehen unter anderem auch: Laubwaldrotkappe, Nadelwaldrotkappe, Pappelraufuß, Schwarzfaseriger Ritterling, Grünling, Heideschleimfuß, Reifpilz, Habichtspilz, diverse Morchelarten, Elfenbeinröhrling, Bronzeröhrling, Anhängselröhrling, Hygrophorus russula,… zu denen es hier auch definitiv schon Diskussionen zum Speisewert gab und die auch von einigen gegessen werden. Eigentlich kam man da hier immer zum gleichen Ergebnis: schonend entnehmen, die meisten sind durch Habitatszerstörung gefährdet, viele sind im entsprechenden Habitat durchaus noch häufig anzutreffen. Wenn hier ein Threadersteller schreibt dass er die Prachtbecherlinge in einem Habitat zu hunderten findet, glaub ich ihm das, ich habe vorletztes Jahr an einer Stelle auch bestimmt 30 leuchtende Prachtbecher gefunden ohne dann weiterzusuchen. Warum dann nicht über den Speisewert austauschen, von da aus ists ja nochmal ein Schritt zum Essen. Ich habe auch das Gefühl, dass neuere Foristen in der Hinsicht ein wenig anders behandelt werden als die „eingefleischten“, vielleicht wird denen zugetraut, dass sie verantwortungsvoll sammeln? Aber bei neuen nimmt man gleich das schlimmste an? Nur mal mein Senf dazu.

    Viele Grüße

    Wir lagen hier auf der Ostalb mit soliden 973 mm sogar knapp über dem Schnitt von 951 mm seit 2004. Bei uns war eigentlich nur der Juli sehr schlecht, wäre der 30.06 mit 53 mm als regenreichster Tag des Jahres einen Tag später gewesen, wäre sogar der Juli Wert gar nicht so schlimm. Selbst die Fichtenwälder sehen hier gar nicht so mitgenommen aus und der rettende Niederschlag im August kam gerade noch rechtzeitig um uns hier ein überragendes Pilzjahr zu bescheren (übrigens deutlich besser als 2021 wo etwas mehr Niederschlag insgesamt und eine gewaltige Menge im Juni/Juli fiel). Auf ein feucht fröhliches 2023.

    Viele Grüße

    Hi,

    Klar, Silberröhrlinge wuchsen da nur auch meinte ich oben. Ich glaube so jung war der gar nicht mehr, der wurde auf jeden Fall total gegrillt und zerfressen, deshalb denke ich sind die Röhren noch so weiß. Ich dachte hier auch nicht unbedingt an Boletus aereus aber zum Beispiel auf folgendem Foto fiel es mir auch schwer die als aereus zu erkennen (credit Boris Assyov Boletales.com, ich hoffe ich darf das hier posten).

    Wie unterscheide ich die also, wenn das schwarz ausgeblasst ist?

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Arbeite gerade nochmal meine Boletenfunde ab und ich hätte noch einen vom Boletenfriedhof in Weilimdorf bei dem ich gerne eure Meinung wüsste.

    Fundort war auf Kalk unter Buche und Eiche, unter der gleichen Buche wuchs auch Butyriboletus fechtneri. Der Geruch war nach Steinpilz, Schnittbild habe ich mir gespart, da er schon fast hohl vor Maden war. Als erstes dachte ich hier klar an einen Sommersteinpilz, aber auf ein paar Bildern, die ich von aereus gesehen habe, käme diese Hutfarbe bei Exemplaren mit Sonnenbrand durchaus auch hin. Hinzu kommt der sehr dunkel braune Hutrand, der mich auch an einige Bilder von aereus auf der Boletales Seite erinnert. Da aereus wohl auch ins Habitat passen würde frag ich hier mal: kann man das bei so geschädigten Exemplaren sicher sagen? War leider ein Einzelexemplar.

    Hallo zusammen,

    Verzeiht mir den Clickbait, das Bild ist von Oktober vom Markt, aber wie würden wir hier reagieren, wenn jemand hier eine Anfrage mit diesen Pilzen posten würde? Das krasse finde ich, dass die Leute offensichtlich wissen, dass das nicht mehr in der Form genießbar ist, durch trocknen soll das dann irgendwie besser gemacht werden? Und Leute kaufen sowas auch noch? :gkopfkratz:

    Viele Grüße

    Hallo,

    Ja genau das versuche ich gerade Oehrling aber ich muss da auf jeden Fall auch noch ein paar mal mit Experten ins Feld, unsere Exkursion hat definitiv geholfen, aber gerade bei den Rotkappen kommen bei mir noch einige dicke Fragezeichen auf. Hier ist zwar wahrscheinlich nicht der Ort für so eine Diskussion aber ich berichte mal von meinem Problem. In den Wäldern in denen ich unterwegs bin ist es fast unmöglich, sich zu 100% auf einen Partnerbaum festzulegen, eine Buche, Birke oder Espe steht eigentlich fast überall im sonstigen Nadelwald mit drin, in den Laubwäldern fehlt an einigen Orten zwar die Fichte, aber da steht fast überall eine Tanne rum. Mir ist zwar nicht bekannt, dass die mit Rotkappen Mykorrhiza bildet aber wer weiß? Dann lese ich viel über die Farbe der Stielschuppen, worüber ich fast gar nichts lese ist die Verfärbung der Stielschuppen. Außer vielleicht bei versipelle verfärbten sich die Stielschuppen bei allen Rotkappen, die ich gefunden habe teilweise deutlich. Bei den Espenrotkappen von reinweiß, wie im Bild im Post über orange bis bräunlich zu fast schwarz. Die nächsten sollten alle Espenrotkappen sein, von der Hutfarbe will ich gar nicht anfangen.

    Natürlich kann man sagen man muss die Stielschuppen in frischem Zustand betrachten, aber wie soll ich den beurteilen? Diese Espenrotkappe hat noch niemand angefasst und die Stielschuppen fangen schon an sich zu verfärben.

    Bei der vermeintlichen Laubwaldrotkappe waren die Schuppen anfangs rotbräunlich, einige verfärbten sich innerhalb eines Tages schon fast in Richtung schwarz. Wenn ich also jetzt eine Rotkappe mit orange bräunlichen oder rotbräunlichen Schuppen finde, kann ich mir ja nicht sicher sein, ob es eine sehr frische Laubwald- oder eine ältere Espenrotkappe sein könnte. Währenddessen herrscht bei den Nadelwaldrotkappen so wie ich das gelesen habe immer noch Uneinigkeit und jetzt wird schon die nächste Art beschrieben. Sporen helfen auch nur im komplett ausgereiften Zustand und anstatt dass ich sie einfach esse, fasziniert mich das dann irgendwie noch mehr. Irgendwie verflixt.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Dieses Jahr war hier in Baden-Württemberg ein richtig gutes Jahr für Boleten. Anfang Juli kam der erste gute Röhrlingsschub und im September und Oktober gab es praktisch durchgehend einiges an Röhrlingen zu finden. Ich mach hier mal eine kleine Bilderstrecke, da ist nicht alles dabei was ich an Röhrlingen gefunden kann, da ich einige Filz- und Rotfußröhrlinge nicht sicher bestimmen kann.


    1.Gemeiner Steinpilz (Boletus edulis), erster Fund am 13.07, letzter frischer Fund am 17.10., gefunden unter Fichte, Tanne und Buche

    2. Sommersteinpilz (Boletus reticulatus), 09.07. - 27.10., gefunden unter Buche und Eiche

    3. Silberröhrling (Butyriboletus fechtneri) 09.07. - 13.09. gefunden unter Buche

    4. Wahrscheinlich Falscher Anhänhselröhrling (Butyriboletus subappendiculatus) 16.09 - 03.10. gefunden unter Fichte

    5. Eventuell Blauender Königsröhrling (Butyriboletus fuscoroseus), war ein Einzelexemplar am 13.09. unter Buche, daher habe ich ihn nicht durchgeschnitten, aber Oehrling meinte er kommt an der Stelle vor

    6. Flockenstieliger Hexenröhrling (Neoboletus erythropus) 26.05. - 06.11. gefunden unter Fichte, Tanne und Buche. Ob der erste vom 26.05. unter Buche N. xanthopus ist, weiß ich nicht.

    7. Netzstieliger Hexenröhrling (Suillellus luridus) 09.07. - 02.11. gefunden unter Eiche, Buche und Hainbuche

    8. Glattstieliger Hexenröhrling (Suillellus queletii) 09.07. - 13.09. gefunden unter Eiche

    9. Eventuell Suillellus mendax 09.10. unter Buche

    10. Schönfußröhrling (Caloboletus calopus) 12.09. unter Fichte

    11. Wurzelnder Bitterröhrling (Caloboletus radicans) 09.07. - 13.09. unter Eiche, Buche und Hainbuche

    12. Satansröhrling (Rubroboletus satanas) 09.07. - 13.09. unter Eiche und Buche

    13. Birkenpilz (Leccinum scabrum) 16.09. - 06.11. unter Birke

    14. Birkenrotkappe (Leccinum versipelle) 09.10. - 17.10. unter Birke

    15. Espenrotkappe (Leccinum leucopodium) 09.10. unter Espe)

    16. Laubwaldrotkappe (Leccinum aurantiacum) 09.10. unter Buche

    17. Nadelwaldrotkappe (Leccinum piceinum?) 02.10. unter Fichte

    18. Pappelraufuß (Leccinum duriusculum ) 10.10. - 08.11. unter Espe

    19. Maronenröhrling (Imleria badia) 12.09. - 06.11. unter Fichte und Tanne

    20. Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus) 26.09. - 30.10. unter Buche und Eiche

    21. Goldröhrling (Suillus grevillei) 13.09. - 04.11. unter Lärche

    22. Grauer Lärchenröhrling (Suillus viscidus) 10.11. unter Lärche

    23. Düsterer Röhrling (Porphyrellus porphyrosporus) 13.09. unter Fichte

    Bei manchen bin ich mir nicht 100% sicher. Dieses Jahr an bekannten Stellen nicht wiederfinden konnte ich Strubbelkopf, Hainbuchenraufuß und gelbporiger Raufuß (Bei dem ist wohl leider die Eiche dem Sturm zum Opfer gefallen). Außerdem konnte ich dieses Jahr wirklich keinen einzigen Gallenröhrling finden. Gefunden aber nicht fotografiert habe ich diverse Rotfüße, und Kuh- Butter- und Körnchenröhrling. Ansonsten frohe Feiertage und ein gutes Neues euch allen.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Gibt es echt gegenden in Deutschland in denen der selten ist? Also bei uns im Nadelwald sind die im Herbst gefühlt an jedem zweiten Stumpf. Die meisten sehen auch Stockschwämmchen nicht so stark ähnlich, aber immer wieder sind doch mal Exemplare dabei die ihnen eben doch bis auf die Schüppchen sehr stark ähneln. Auch an Laubholz zusammen mit Stockschwämmchen habe ich sie schon gefunden und da man Stockschwämmchen oft Büschelweise erntet und die von oben wirklich nicht zu unterscheiden sind, kann ich die Mahnungen zur Vorsicht nur unterstützen. Wenn man sich dann aber mal sicher ist und immer wachsam bleibt, kann man die schon sehr gut sammeln. Unten der eingekreiste ist übrigens ein Häubling mit hygrophanem Hut, da gibts aber noch deutlich bessere Bilder hier im Forum.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Unserem Haselnussstrauch im Garten ging es dieses Jahr sehr schlecht, er bildete kaum Blätter aus und auch so gut wie gar keine Früchte. Im Oktober tauchten dann direkt darunter eine ordentliche Gruppe recht großer (Zucht?)champignons und daneben sogar noch violette Rötelritterlinge auf, die aber ja wohl kaum das Problem sein können. Heute sah ich dann direkt aus dem Strauch entspringend ein ganzes Büschel dieser Pilze, das kann kaum gut für die Haselnuss sein oder? Sie riechen recht angenehm, weitere Infos wie Sporenpulver kann ich später noch liefern.

    Hier die Champignons

    Und hier die Unbekannten. Kann mir da wer helfen?

    Viele Grüße

    Hallo,

    Hast du da noch ein Bild von der Stielbasis? Die völlig freien, vom Sporenpulver rosa gefärbten Lamellen zeigen in Richtung Volvariella (Scheidlinge) oder vielleicht Pluteus (Dachpilze), ich tendiere zu Volvariella. Die müssten eine bescheidete Stielbasis haben.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Ich fand gestern im feuchten, kalkigen Fichten/Tannenwald auf verrottendem Nadelholz diese hübsche Koralle. Sie war lachs- bis purpurfarben, auf dem Bild meinem Empfinden nach etwas heller als in natura. Wie würde ich da beim Bestimmen überhaupt vorgehen? Da führt wahrscheinlich kein Weg ums Mikro oder? Wollte sie nicht abmachen, da ich gelesen habe, dass es da seltene Arten gibt, könnte aber nochmal an die Stelle.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Ich komme von der Ostalb, aus der Nähe von Schwäbisch Gmünd. Bei uns ist es von Waldstück zu Waldstück total unterschiedlich, je nachdem, wo die Sonne hinscheint ist deutlich mehr zu finden, als in den schattigen, feuchten Tälern, teilweise sind sogar Wälder in denen normalerweise nicht so viel wächst deutlich besser als meine üblichen Hotspots.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Auch in den letzten zwei Wochen ließ sich hier auf der Ostalb wirklich noch einiges finden, es ist so warm, dass man (auch weils so viel Berg hoch geht) teilweise noch ohne Jacke in den Wald kann. Und wo die Herbstsonne mit aller Macht durch den Wald strahlte, gab es auch heute noch frische Pilze.

    1. Die Boleten hatten noch einmal einen schönen Spätherbstschub, angefangen mit Sommersteinpilzen (Boletus reticulatus) an Halloween:

    2.Flockis (Neoboletus erythropus)…


    3. Und Maronen (Imleria badia) kamen Anfang dieser Woche auch noch frische.


    4. Anderorts wird noch von sensationellen Rotkappenfunden berichtet, ich finde immerhin noch letzte Pappelraufüße (Leccinum duriusculum) übrigems steinhart trotz des etwas angefressenen Aussehens

    5. Unter Lärchen gibts noch frische Goldröhrlinge (Suillus grevillei)

    6. An Allerheiligen gab es auf dem Friedhof noch Netzhexen (Suillellus luridus)

    7. Und auch auf dem Friedhof heute noch ein Erstfund, der graue Lärchenröhrling (Suillus viscidus)

    8. Unter der gleichen Lärche meine ich gelbe Lärchenschnecklinge (Hygrophorus lucorum) gefunden zu haben.

    9. Und unter der Hainbuche mit den Netzhexen etwas aus der Verwandtschaft um den Tigerritterling?

    10. Gestern im Laubwald gab es noch den Riesenscheidenstreifling (Amanita ceciliae)

    11. Und die Totentrompeten (Craterellus cornucopioides) sind auch langsam hinüber.

    12. Ganz im Gegensatz zu ihrem Nadelwaldgegnstück, dem Trompetenpfifferling (Craterellus tubaeformis). Der steht hier immer noch in verschiedenem Alter als Massenpilz rum, selbst die, die unten schon total weiß sind, riechen übrigens noch angenehm, keine Spur von Ekelgeruch.

    13. Hier ein großer von heute neben einem Amethystpfifferling (Cantharellus amethysteus), die schieben dieses Jahr sehr spät.

    14. Ebenso spät schieben dieses Jahr die Semmelstoppelpilze (Hydnum repadnum)

    15. Frauentäublinge (Russula cyanoxantha) gabs heute auch noch absolut frisch

    16. Ebenso wie letzte Woche diese unbestimmten Täublinge

    16. Und auch der grubige Tannenmilchling (Lactarius intermedius) kam letzte Woche nochmal frisch, die standen heute in riesig, aber nicht mehr fotogen rum.

    17. Ein eher schlechtes Jahr hatten die violetten Rötelritterlinge (Lepista nuda)

    18. Und fast noch schlechter die Nebelkappen, die fand ich eher vereinzelt, und einige entpuppten sich, meiner Nase zur Freude, sogar noch als Marzipanschnecklinge

    19. Habichtspilze gabs Ende Oktober auch noch

    20. Sowie heute noch Perlpilze (Amanita rubescens)

    21. Und Fliegenpilze (Amanita muscaria)

    22. Letzte Parasole (Macrolepiota procera)

    23. Und heute auch nochmal ganz frische olivbraune Safranschirmlinge (Chlorophyllum olivieri)

    24. Zum Schluss noch drei Kleinigkeiten, ein Erdstern

    25. Ein Zitterzahn

    25. Und eine hübsche Koralle

    Wow was für ein Pilzjahr. Guter Frühsommer bis ca Mitte Juli, dann 1,5 Monate Dürre und dann ab dem ersten September zwei Monate absurde Pilzvielfalt mit teilweisen Massenvorkommen. Danke euch fürs Mitkommen, wenn ihr Ergänzungen habt immer gerne.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Ich weiß auch nicht warum, aber Amanita gemmata scheint hier gerade erst Hochsaison zu haben, einer der sehr wenigen Pilze die noch absolut jung und knackig und das in großen Mengen kommen. Das war in den letzten Jahren an den gleichen Stellen definitiv nicht so.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Ich versuche ja im Leben nicht jeden Cortinarius zu bestimmen, da wäre ich nächstes Jahr noch nicht fertig. Cortinarus meinhardii (=vitellinus zumindest im BLV) hatte ich auch vermutet und wollte ihn bestimmen können, da er anscheinend so giftig sein soll. Das Fleisch war wie gesagt sehr vermadet und daher in großen Teilen braun aber dort wo es noch intakt war, war es knallgelb.

    Bei Pilz 3 hatte ich zuerst auch an einen Raukopf gedacht aber der Spiritustest soll doch bei Rauköpfen die Farbstoffe nicht lösen oder? Deshalb bin ich da auf Hautkopf gekommen, wenn dem nicht der Fall ist habe ich natürlich falsch gesucht. Bei 1 hast du natürlich recht, dass man schon auf jeden Fall erst lernen sollte, Untergattungen zu bestimmen und das versuche ich auch, fiel mir bei dem aber ein bisschen schwer, dann habe ichs über die recht ungewöhnliche Farbe versucht, wurde damit aber auch nicht einfacher.

    Viele Grüße