Beiträge von Schrumz

    Hallo,

    ansprechen tu ich da niemanden. Ich hab sogar selbst schon mit Plastiktüte gesammelt, als ich meinen Korb vergessen hatte; wenn man die Pilze im Wald gut putzt, die Tüte offen hält, nicht zu lange unterwegs ist und die daheim dann gleich verarbeitet ist das auch kein größeres Problem.

    Viele Grüße

    In guten Jahren lohnt das auf jeden Fall, dieses Jahr steht das leider noch ein wenig in den Sternen.

    Das

    Ist samt und sonders aus dem Gebiet, sehr gut in einer Tour machbar. Wenn man dann noch mehr sehen will, gibts 15 Fahrtminuten weiter nochmal ein tolles Gebiet.

    Viele Grüße

    Ja es gibt da einen wirklich außergewöhnlichen Abschnitt Kalknadelwald im Schwäbischen Wald wo die Artenvielfalt extrem hoch ist. Das schöne ist, dass es dort durch Tallage und viel Feuchtigkeit auch in schlechteren Pilzjahren meist was zu finden gibt. Ich habe übrigens kein Problem damit, da mal jemanden mitzunehmen, falls jemand in der Gegend (Ostalb) sein sollte.

    Viele Grüße

    Danke,

    für mich ist der Geruch nicht unbedingt fruchtig aber süßlich parfümiert, was wohl hinkommt. Eine tolle Art, die 2025 wohl ein extrem gutes Jahr hatte.

    Viele Grüße

    Hi und willkommen im Forum,

    ja das ist eine der Hallimasch-Arten. In Zukunft wäre es besser, wenn du bei einer Bestimmungsanfrage Bilder bei Tageslicht und von nicht schon gewaschenen Pilzen einstellst.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Diese traumhaften Phlegmacien finde ich alljährlich bei mir im Kalknadelwald. Begleitbaum ist hier sehr wahrscheinlich Tanne; es sind zwar auch junge Fichten in der Nähe aber das Myzel ist riesig, an alten Bäumen stehen da ausschließlich Weißtannen und die umgebenden Pilze sind auch Begleiter von Weißtannen auf Kalk.


    Hier noch ein paar Bilder aus vorangegangenen Jahren, dieses Jahr kommt die Hauptzeit der Art hoffentlich noch:

    Ich habe die immer Phlegmacium terpsichores genannt und glaube da auch immer noch dran, habe aber heute mal unters Mikro geschaut. Die Sporen sind zwar schön ellipsoid wie sie sein sollen, sind aber mit regelmäßig 11um und mit Ausreißern bis 11,5um ziemlich lang.

    Für P. terpsichores werden je nach Literatur Sporenlängen bis 9,5 oder 10 um angegeben, außerdem soll die Art nach Literatur hauptsächlich bei Buche und Eiche wachsen. Vielleicht können sich die Mykollege_Günter und Cortinarius mal anschauen, glaubt ihr da auch trotzdem an P. terpsichores?

    Viele Grüße

    Hi,

    das sind wie du wahrscheinlich weißt 2 glasklare rhodoxanthus. beli 1 was gefällt dir im Originalpost denn an rhodoxanthus nicht? Grobes Stielnetz ist da, Rosatöne am Hut passen und im Schnittbild sieht man noch Reste des einst schön gelben Fleisches. Außerdem sind rhodoxanthus und satanas die 2 Arten, die man in einem Buchenwald in Brandenburg erwarten würde. Die gröberen Absplitterungen sind Trockenschäden und nicht bestimmungsrelevant.

    Viele Grüße

    Hallo,

    der erste ist ziemlich sicher R. satanas. Beim Zweiten würden mich sowohl legaliae als auch rubrosanguineus schwer wundern, für mich ist tatsächlich ein etwas älterer rhodoxanthus mit etwas Wasserschaden am Wahrscheinlichsten. Die Rubroboleten scheinen nicht gut mit viel Niederschlag auf die Fruchtkörper klarzukommen und sehen dann schnell ziemlich bedröppelt aus.

    Viele Grüße

    Ja

    Ja das stimmt, in sect. Roanokenses ist das aber eine andere Sache; die sind etwas komisch. In Nordamerika hat man kürzlich rausgefunden, dass ein paar von deren Knollenblätterpilzen (Amanita sect. Phalloideae) die optisch auch gewaltig so aussehen, eigentlich in diese Sektion gehören, keine Amatoxine enthalten und wenn dann nierengiftig sind.

    https://www.inaturalist.org/observations/341708998

    Viele Grüße

    Über die Namensgebung lässt sich streiten, aber das ist hier nicht unbedingt der Punkt. Ich hätte hier noch mehr Bilder vom gleichen Myzel; ich bin mir nicht sicher ob die reverendissimum sind aber die Arten sollen sich schon extrem ähnlich sehen. Hatten auch alle die gelbe KOH Reaktion im Fleisch.

    Viele Grüße

    Hallo,

    die KOH Reaktion scheint identisch zu sein, ebenfalls das violette Lamellenband. Vor Amanita franchetii hätte ich ehrlich gesagt keine Angst; meiner Meinung nach ist es am wahrscheinlichsten, dass die Art die gleiche Essbarkeit wie der Perlpilz hat (sind ja auch eng verwandt). In Nordamerika gelten alle Amanita sect. Validae (zu der übrigens auch die Gruppe um den gelben Knolli gehört) als gekocht essbar.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    habe gerade gehört, dass der ziegelgelbe Schleimkopf (Phlegmacium varium, wächst bei Fichte) mit Phlegmacium reverendissimum einen praktisch identischen, nah verwandten Doppelgänger bei Tanne hat. Da ich regelmäßig Ziegelgelbe bei Tanne finde gehe ich davon aus, dass ich von denen auch schon welche gegessen habe. Werde wohl mal welche zum Sequenzieren schicken, geschmacklich habe ich nie einen Unterschied zu denen bei Fichte festgestellt und vertragen hab ich sie auch.

    Viele Grüße