Klimatechnisch befinden wir uns am Ende der kleinen Eiszeit. Als die Wikinger vor der kleinen Eiszeit nach Grönland ruderten, nannten sie es Grünes Land. Klimawandel gibt es seit der Entstehung der Erde und es wird ihn hoffentlich noch sehr lange geben. Der Rest ist moderner Ablasshandel. Wo ist eigentlich der gute alte Naturschutz geblieben?
2026, ist denn schon wieder so weit, zu feucht, oder zu trocken ?
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Das haben wir vor allem den Nordlichtern zu verdanken, wo der Sommer von den Temperaturen ja relativ durchschnittlich war und bundesweit den Schnitt runtergezogen hat. Würde man sich nur auf die Südhälfte beschränken, lägen wir gewiss deutlich über 2003.
Nope. 2003 wurde auch hier nicht geknackt.
Monatsmittel der wärmsten bisherigen Monate 2003 vs. 2026 an der Station von meinem Opa:
- Mai: 15,9°C | 15,7 °C
- Juni: 22,1°C | 20,7°C (Juni war der deutlich auffällige Monat in diesem Jahr, da gab es ja neue Allzeitrekordtemperaturen, trotzdem wurde 2003 im Mittel nicht ansatzweise geknackt)
- Juli: 20,1°C | 21,5°C
- August: 22,6°C | 21,9°C
Mal sehen, wo wir am Jahresende dann insgesamt als Durchschnitt landen. Derzeit müsste es aber noch lange richtig warm bleiben, damit es einen neuen Rekord in der Jahresdurchschnittstemperatur gibt.
Einen menschengemachten Klimawandel halte ich für einen Irrtum
Geben tut es den schon, bzw. wäre der bessere Begriff "menschenbeschleunigt" oder "menschenverstärkt". Die große Frage ist, was ein beschleunigter Temperaturanstieg ggü. dem natürlichen und unvermeidbaren Anstieg für Auswirkungen hat. Der Anstieg an sich ist weniger das Problem, sonst gäbe es hier längst nichts mehr. Auf der Erde war es schon mehrfach deutlich wärmer als jetzt. Und auch der Umstand, dass die Pflanzenwelt auf einen erheblich höheren CO2 Gehalt in der Luft optimiert ist, als wir ihn aktuell haben, zeigt, dass dies eher die Normalität als die Ausnahme ist.
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Hallo an alle,
ich bin immer wieder überrascht und entsetzt, dass in einem Forum, in dem zu mykologischen Themen auf höchstem wissenschaftlichen Niveau diskutiert wird, zu diesem Punkt das Niveau eher einem AfD-TikTok-Video gleicht.
Natürlich gab es in der Erdgeschichte immer wieder Klimawandel, und der hatte auch immer eine naturwissenschaftlich gut erforschte Ursache, z.B. Vulkanismus, Sonnenaktivität, Kontinentalverschiebung, geänderte Neigung der Erdachse. All diese Parameter werden untersucht und erklären NICHT den aktuellen Klimawandel.
Im IPCC-Bericht steht klip und klar: "Es ist eindeutig, dass der Einfluss des Menschen die Atmosphäre, den Ozean und die Landflächen erwärmt hat.
[...] Die seit etwa 1750 beobachteten Konzentrationszunahmen gut durchmischter Treibhausgase (THG) sind eindeutig durch menschliche Aktivitäten verursacht."
https://www.de-ipcc.de/media/content/AR6-WGI-SPM_deutsch_barrierefrei.pdf
In Südwestdeutschland (BaWü, Hessen, RLP) ist der Sommer 2026 der heißeste seit Wetteraufzeichnung (https://www.dwd.de/DE/presse/p…tschlandwetter_sommer.pdf), und Temperaturen über 40°C sind nicht im Rahmen der statistischen Schwankungen, sondern eine neue Dimension. Wobei ja das größere Problem nicht die Hitze, sondern die Dürre ist.
Grönland war auch zu Zeiten der Wikinger nicht grün, der Eisschild ist 400.000 Jahre alt.
Wenn man einer Seite in dieser Diskussion "nur Geldverdienen" vorwirft, kann man ja mal vergleichen: Die Öl und Gasindustrie hat weitweit einen täglichen Reingewinn von über einer Milliarde $, während z.B. die Herstellung von Solarzellen in China subventioniert wird. Exxon wusste schon seit den 1970'ern (als es noch keine Wind- und Solarindustrie gab) vom bevorstehenden Klimawandel und hat diesen gezielt geleugnet.
Ölkonzern Exxon kannte Klimawirkung ganz genau: neue Studie in 'Science'12.01.2023 - Klimaszenarien des Ölkonzerns ExxonMobil haben bereits sehr früh die globale Erwärmung als Folge des Verfeuerns fossiler Brennstoffe genau…www.pik-potsdam.de"Wunschdenken" ist meines Erachtens nur der Glaube, man könne so weitermachen wie früher.
So, jetzt aber genug davon.
Gruß,
Wolfgang
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Alles anzeigen...
Grüße vom Hotspot des menschgemachten Klimawandels.
Wolfgang
Wie schon gesagt: Einen menschengemachten Klimawandel halte ich für einen Irrtum. Für mich ist diese Vorstellung Wunschdenken. Letztlich geht es nur ums Geldverdienen bei der Sache.
Um verlässliche Aussagen zu haben, müsste man das Wetter mindestens der letzten 50.000 oder noch länger Jahre analysieren. Und genau diese Daten gut liegen eben nicht vor. Klimawandel auf der Erde gab es schon immer, wie wir wissen.
Sorry finde ich schwierig. Weil die These, dass der Klimawandel nicht menschen gemacht ist wider der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ist.
Monitoringbericht 2023 zur DAS - Klimaentwicklung in Deutschland
Das heißt ja Du unterstellst dem Umweltbundesamt und dem deutschen Wetterdienst gezielte Desinformation, indem du sagst es gehe hier nur um das "Geldverdienen". Dass es einen natürlichen Klimawandel gab und immer geben wird, wird von Seiten der Wissenschaft hier auch so benannt. Als Gegenthese zum wirtschaftlichen Interesse: es wäre einfacher und nicht bzw. weniger haushalts belastend gewesen AKWs und fossile Kraftwerke einfach laufen zu lassen. Warum dann der Aufwand?
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Moin in die Runde,
hier gibt es einen guten Überblick zum Thema:
Shroom! Bitte schaue bspw. mal unter Punkt 3.5 und 3.6 nach.
Liebe Grüße
Sus(h)i
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Das heißt ja Du unterstellst dem Umweltbundesamt und dem deutschen Wetterdienst gezielte Desinformation, indem du sagst es gehe hier nur um das "Geldverdienen". Dass es einen natürlichen Klimawandel gab und immer geben wird, wird von Seiten der Wissenschaft hier auch so benannt. Als Gegenthese zum wirtschaftlichen Interesse: es wäre einfacher und nicht bzw. weniger haushalts belastend gewesen AKWs und fossile Kraftwerke einfach laufen zu lassen. Warum dann der Aufwand?
Wo und wann habe ich mich geäußert, dass ich irgendwem oder jemand etwas unterstelle?
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Ahja, die AfD Keule also. Wenn wir direkt auf dieses Niveau absacken, werde ich da gar nicht erst weiter diskutieren. Nur so viel: Das Thema ist zu komplex als dass wir ausreichend wissen, die Modelle entsprechend nicht genau genug (wie sich erst kürzlich gezeigt hat), der wissenschaftliche Bias zu groß weil Geld nur in eine Richtung verteilt wird und üble Angriffe und Diffamierungskampagnen gegen Wissenschaftler gefahren werden, die in eine andere Richtung gehen. Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte der zwei Extremen liegen. Möge jeder glauben, was er will. Streit werde ich hier nicht anfangen.
LG Christopher
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Wow. Ich bin erschrocken, dass hier der anthropogene Einfluss auf den Klimawandel in Frage gestellt wird. Dass es Klimawandel schon immer gab, ist eine Binsenweisheit, der Hinweis auf Eiszeit und Vulkanismus schlägt fehl.
Man kann das im Grunde sehr leicht nachvollziehen. Dazu muss man sich nur die CO2-Konzentrationen seit Beginn der Industrialisierung anschauen. Und es ist ja auch logisch. Insofern umso unverständlicher, dass hier allen Ernstes der Einfluss des Menschen in Frage gestellt wird. Ausgerechnet hier.
Beste Grüße
Oliver
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Habe ich nicht.
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weil Geld nur in eine Richtung verteilt wird und üble Angriffe und Diffamierungskampagnen gegen Wissenschaftler gefahren werden, die in eine andere Richtung gehen.
kannst Du diese These bitte belegen? Warum hätte Exxon Wissenschaftler damit beauftragen sollen, den menschgemachten Klimawandel zu belegen, nur um ihn danach in Werbekampagnen zu leugnen?
Meine Sicht:
Die meisten Wissenschaftler dieser Erde arbeiten mit staatlichen Mitteln, und die meisten Regierungen dieser Erde hatten gar kein Interesse daran, dass der Mensch als Ursache bewiesen wird (denn dann müssten sie ja vielleicht was tun).
Aber die meisten Wissenschaftler betreiben eben echte Wissenschaft, also ergebnisoffen. Und die Beweise für die menschlichen Ursachen sind so eindeutig, dass kein Klimatologe Gründe hat zu zweifeln.
Gruß,
Wolfgang
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Hallo zusammen,
ich finde prinzipiell angenehm an diesem Forum, dass es selten zu politischen Diskussionen kommt und der Fokus auf den Pilzen liegt. Darum reagiere ich sonst eigentlich nicht, wenn postfaktisch kommentiert wird. Allerdings frage ich mich aktuell, ob dann der Eindruck steht, dass hier zwei "Wahrheiten" nebeneinander stehen und ein Schweigen als Zustimmung gewertet werden könnte. Darum wollte ich ausnahmsweise auch einmal betonen, dass der Nachweis für den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel längst geschehen ist durch Forschungsergebnisse verschiedenster Fachgebiete weltweit.
Danke Wolfgang!
LG Phillip
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War eben auch unterwegs. Außer drei Maronen und zwei Fichtenreizkern (alles sehr klein) nichts gefunden. Die haben sich am Wegesrand im Gras versteckt. Ansonsten ist wieder alles trocken und tot. Glucken haben das beginnende Wachstum auch wieder eingestellt wie es scheint. Bleibt zu hoffen, dass sich die aktuelle Vorhersage nicht bewahrheitet und es zu der angesagten Wärme bis Oktober doch noch den einen oder anderen ergiebigen Regen gibt. Wenn es nicht zu schnell kalt wird und nochmal ausreichend Feuchtigkeit kommt, dürfte da schon noch ein bissl was gehen.
LG Christopher
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Tach,
die nahende Wetterentwicklung mit ein paar Niederschlägen im höheren Norden und in einem breiteren Streifen in der Mitte scheint relativ sicher skizziert.
Interessant könnte die Entwicklung eines Höhentiefs zur Wochenmitte werden. Also nur stupide bohrender Hochdruck nach der Kurzfrist muss nicht unbedingt sein.
Vielleicht klappt es ja in der weiteren Mittelfrist auch für jene Regionen, die bisher im September und auch davor nur so darbten.
Hier noch ein paar Bilder von meiner heutigen Tour durch einen teilweise märchenhaften Hauswald.
Die Steinpilze standen mitten im Weg. Also nix nachträglich positioniert oder gefaked.
VG
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Hallo, der Pilz auf dem dritten Bild interessiert mich. Kannst du sagen, was das ist. Selber sehe ich da was Schleierlingsartiges.
Grüße
Henrik
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IPCC-Bericht
Geh´ mir weg mit diesem IPCC. Es fehlt nur noch, dass Du diesem dubiosen Klimafolgeninstitut in Potsdam, das da auch in den IPCC reinpfuscht irgendeine Kompetenz zusprichst.
Die Bande hat unlängst ihr Worst Case Szenario zurückgenommen, mit dem zig Städte auf die Bäume gejagt und gleichzeitig animiert wurden, einen Klimanotstand auszurufen.
Und dass Du das hier nötig hast:
das Niveau eher einem AfD-TikTok-Video gleicht.
ist schon sehr traurig., spricht aber Bände.
Das hier finde ich zutreffend und eher passend als das Vokabular so mancher Klimahysteriker.
bessere Begriff "menschenbeschleunigt" oder "menschenverstärkt".
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Hallo, der Pilz auf dem dritten Bild interessiert mich. Kannst du sagen, was das ist. Selber sehe ich da was Schleierlingsartiges.
Grüße
Henrik
Ja, Cortinarius caperatus.
VG
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Die Bande hat unlängst ihr Worst Case Szenario zurückgenommen, mit dem zig Städte auf die Bäume gejagt und gleichzeitig animiert wurden, einen Klimanotstand auszurufen.
Das RCP8.5-Szenario ging davon aus, dass der Ausbau der Kohleenergie bis 2100 ungebremst weiter geht. Erfreulicherweise ist dem aber nicht so, und die Akzeptanz an alternativen Energiequellen hat stärker zugenommen, als es das pessimistische Szenario vorgesehen hat. Deshalb ist es hinfällig geworden und wurde dementsprechend vom IPCC entfernt.
Das sind eigentlich ausnahmsweise mal gute Neuigkeiten, die aber regelrecht missbraucht wurden, um jegliche Klimaschutzmaßnahmen in Frage zu stellen. Ich denke, es handelt sich hier um eine Form des Präventionsparadox. Weil präventive Maßnahmen getroffen wurden, ist der Worst-Case vom Tisch, was dann dazu führt, dass die Maßnahmen als unnötig erachtet werden.
LG Suillus
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Alles anzeigen
Hallo zusammen,
ich finde prinzipiell angenehm an diesem Forum, dass es selten zu politischen Diskussionen kommt und der Fokus auf den Pilzen liegt. Darum reagiere ich sonst eigentlich nicht, wenn postfaktisch kommentiert wird. Allerdings frage ich mich aktuell, ob dann der Eindruck steht, dass hier zwei "Wahrheiten" nebeneinander stehen und ein Schweigen als Zustimmung gewertet werden könnte. Darum wollte ich ausnahmsweise auch einmal betonen, dass der Nachweis für den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel längst geschehen ist durch Forschungsergebnisse verschiedenster Fachgebiete weltweit.
Danke Wolfgang!
LG Phillip
Lieber Phillip,
Du sprichst mir aus der Seele und mir geht es genau wie Dir!
Und auch von mir ein dickes Danke an Dich Wolfgang!
Ansonsten, so meine Erfahrung - leider - ist eine fachliche und sachliche Diskussion über dieses Thema (und auch über andere Themen) leider, leider kaum noch möglich. Und darüber bin ich zutiefst traurig und besorgt. (Wobei es hier ja noch absolut zivilisiert und human und relativ sachlich war - dies kenne ich auch ganz anders - leider)
So, und jetzt klinke ich mich hier aus solchen Themen wieder aus, will mich lieber über die ganzen Funde von mir die makroskopisch nicht zu bestimmen sind ärgern
und willl ansonsten nur ein "kuschelig-liebes reines Pilzforum" mit enormer Fachkompetenz was Pilze angeht.
Und jetzt zurück zu den Pilzen
- der Wald steht eigentlich voll von Pilzen ... nicht so wie in anderen Jahren, aber es gibt eine Fülle von Pilzen! Zumindest da wo ich unterwegs war. NUR die typischen Speisepilze hatten zwar in einigen wenigen meiner Gebiete (gezielt ausgesucht) kürzlich einen kleinen Schub, sind gerade aber eher absolute Mangelware. Und, speziell im Altmühltal, sind Pilze nicht da, die eigentlich da sein sollten - mmmh! Und ich denke, genau diese Situation spiegelt sich auch hier im Forum über die, für mich nach vielen Jahren der Abwesenheit aus dem Forum, in erschreckend wenigen Anfragen und Berichten.
Sind diese eher wenigen Anfrage der aktuellen Pilz-Wachstums-Situation geschuldet oder hat sich dies im Forum generell geändert?
Liebe Grüße
Maria -
Guten Morgen,
ich denke, die (Mit-)verantwortung des Menschen beim Klimawandel kann man gar nicht ernsthaft abstreiten. Seit (viel mehr als nur) hunderten von Jahren verbrennen wir Zeugs und dabei Ende entsteht CO2, welches schon seit Jahrhunderten bekannt ist und sich eben schneller erwärmt.
Es spielt aber auch keine so große Rolle, ob menschengemacht oder nicht, denn handeln muss man so oder so. Wir wollen schließlich leben.
Eine größere Rolle dürfte gesellschaftlich spielen, wer zur Kasse gebeten wird, dass man alte Gewohnheiten aufgeben soll. Und wer letztlich unter den Folgen leiden wird.
Dass die einen besonders schnell alarmiert werden und Holland in Not sehen, während andere eher gelassen sind, liegt in der Natur des Menschen und seiner selbst kreierten Medien. Der Mensch funktioniert halt so.
Ich kenne übrigens keinen einzigen Wissenschaftler, der den Klimawandel ernsthaft in Zweifel zieht. Ganz im Gegenteil, es geht inzwischen eigentlich fast nur noch um die Folgen. Sagen wir zum Beispiel die Auswirkungen aufs Meer. Denn da löst sich unglaublich viel CO2 und wird teils zu H2CO3 (Kohlensäure) umgewandelt, was wiederum einen Einfluss auf den pH hat, was sich dann auf die Panzer von Krebstieren auswirkt. Das ist jetzt nur ein Aspekt von extrem vielen. In der Summe sind die möglichen oder wahrscheinlichen Auswirkungen aber gigantisch. Übrigens auch auf die Wälder. Und den Wasserhaushalt insgesamt.
Ob eine aktuelle Hitzewelle nun Wetter oder Klimaauswirkung ist, kann dahingestellt werden. Ich denke aber, der Trend ist inzwischen klar.
Dennoch, wir haben nun unsere ersten Steinpilze (und Flockenhexen) dieses Jahr gefunden und gegessen. Man muss sich halt über die kleinen Dinge freuen. Bleibt einem ja auch sonst nicht viel, wenn man in die Nachrichten guckt. Medienabstinenz kann ich nur empfehlen, um dem Alarmismus aus dem Weg zu gehen.
Beste Grüße
Oliver
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Bei mir gabs heute 3 klassische Eichenbegleiter im Trio unter einer Monstereiche.
Sommersteinpilz:
Neoboletus xanthopus (ich weiß den kauft mir makroskopisch keiner ab aber ich würde alle meine Pilzchips drauf wetten)
Und Hemileccinum impolitum, über dessen großes Vorkommen ich mich sehr gefreut habe. Das ist mein Hauswald und ich frequentiere die Stelle seit 6 Jahren, hab den aber hier noch nie so häufig gesehen
Warum Leccinellum crocipodium und Butyriboletus appendiculatus, die anderorts ein gutes Jahr haben, nicht auftauchen weiß ich leider nicht.
Viele Grüße
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Ich sehs an den Fotos nicht gescheit aber das ist schon A. excelsa oder?
Viele Grüße
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Das kann tatsächlich sein. Habe ehrlich gesagt Schwierigkeiten, die auseinanderzuhalten. Bei dem Großen in der Mitte war ich mir recht sicher, dass es einer ist. Aber stimmt schon, der speckige Hut sieht eher nach Edulis aus. Nachher, wenn ich die für das Dörrgerät vorbereite kann ich nochmal Fotos machen
Sieh dir mal das schöne Exemplar von Schrumz an, da kann man einen recht typischen Vertreter sehen. Ganz charakteristisch ist der matte, oft rissige, Hut und die Stielfärbung. Die erinnert mich irgendwie immer an hellen Milchkaffee.
Häufig sieht man auch, dass der Stiel dunkler ist als der Hut. Beim Fichtensteinpilz ist das anders, da ist der Stiel in der Regel fast weiß und der Hut dunkelbraun und speckig.
LG Suillus
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Ich sehs an den Fotos nicht gescheit aber das ist schon A. excelsa oder?
Sorry, sind leider Fotos von meinem chinesischen Billig-Zweithandy. Der Hutrand ist gerieft und die Stielbasis hat die nahezu gleiche Abmessung wie der Stiel, was man hier aufgrund des Aufnahmewinkels vielleicht nicht so gut erkennen kann. Erst dachte ich hier aber auch an einen Grauenhaften Wulstling.
