Beiträge von Wolfgang P.

    Hi Oliver,

    1 Alnicola ist mikroskopierpflichtig

    2 sieht nach einem der Rindenhelmlinge aus, aber mehr gibt das Bild nicht her

    3 wurde schon bestätigt

    4 Galerina bestätige ich, kann gut aus dem marginata-Komplex sein

    5 sieht für mich nach einem Rosablättrigen Helmling (Mycena galericulata) aus, der nicht immer rosa Lamellen hat, aber meistens Anastomosen (wie auf Deinem Bild)

    6 Pfefferröhrling bestätigt

    7 ?

    8 das ist m.E. der Herbstrotfuß, mit gelbem Fleisch und ohne rote Zone im Stiel


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo an alle,

    auch bei russocoriacea haben 2-sporige Formen größere Sporen, wie eigentlich bei allen Pilzen in allen Gattungen.


    Hier ist wohl der fehlende Geruch das beste Merkmal.


    Grüße,

    Wolfgang

    Hallo Marita,

    das nicht-büschelige Wachstum und das ausgeprägt gelbe Velum sind schon zwei Merkmale einer Hallimasch-Art. Da lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster und werfe den Namen Armillaria gallica, der Wandelbare Hallimasch in den Raum...

    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo Lukas,


    das ist schon eine normale virginea var. ochraceopallida.


    Im Boertmann steht auch, dass 2-sporige Formen größere Sporen haben, 8,5-11 x 5,5 - 6,5 (7). Q= 1,3 - 2,2.


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo an alle,

    Emil hat einen guten Punkt. Ich hatte auch schon wieder vergessen, dass es in 3 Gattungen eine violette Art gibt. Gut, Ramariopsis pulchella fällt 'raus, aber Clavaria zollingieri (die ich nur einmal gesehen habe) sollte nicht so stark verzweigt sein. Bei einer Google-Suche (und bei 123) gehen die Bilder beider Arten wild durcheinander.


    Wenn es ein Exsikkat gibt, würde ich mal die Sporen, Sterigmen und Schnallen ansehen. Da müsste sich eine Clavaria von einer Clavulina in Sekunden unterscheiden lassen.


    Grüße,


    Wolfgang

    Hallo Luca,

    wenn beide deutlich schwärzen, sind beide conica s.l.


    Größe und Farbe (orange/rot) sind jedenfalls sicher keine bestimmungsrelevanten Merkmale. H. conicoides ist anders, schwärzt auch kaum, und ist an so einem eher banalen Standort auch nicht zu erwarten.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo Oliver,

    ältere Einzelfruchtkörper sind nicht bestimmbar, nicht nur bei Entoloma. Da ist momentan ohnehin fast gar nichts bestimmbar, bis hoffentlich 2022 ein genetisch gestütztes Artkonzept veröffentlicht wird.


    Aber wenn Du schon Entolomen mitnehmen willst: die Gattung hat es mikroskopisch leider in sich, ich denke es ist eine der schwersten. Deine Beobachtungen sind daher leider teilweise nicht für die Bestimmung nutzbar.


    Schnallen muss man bei Entoloma an jungen Basidiolen suchen. Lichtbrechende Körnchen machen keine inkrustierten Hyphen, beides zu unterscheiden gelingt manchmal nur beim Spiel mit der Kondensorblende. Pigmentierung kann man nicht in Kongo beobachten.


    Bitte nicht persönlich nehmen, sondern als konstruktive Anregung.


    Grüße,


    Wolfgang

    Hallo,

    jetzt wo ich die Bilder nicht nur auf dem Smartphone, sondern größer sehe, würde ich zurückrudern und die Färbung am Stiel auch nicht als Sporen, sondern als Röten interpretieren.

    Dann wäre Tricholoma boudieri ein plausibler Tipp.


    Gruß,

    Wolfgang

    》when I carried out the pileipillis test I was careful to extract the outermost layer.《

    Hi Steve,

    2 options:

    (a) your pileipellis sample was taken from a place where the balloon cells were already washed away or collapsed

    (b) your fungus is not a Cystolepiota


    Using the tape method, you can sample a larger area of the cap, making (a) less probable. Currently, we cannot decide wether (a) or (b) is true.

    Congo can increase contrast, but for Cystolepiota should not be necessary. Phloxin works best on living cells, I dont know whether it stains the balloon cells.

    By chance, I have a Cystolepiota finding here. I'll try to post a picture of the cap cuticle later.

    Wolfgang

    Hi Steve,

    Cystolepiota was my first idea when looking at the picture. However, white fruitbodys occur in many genera and some microscopical features should support the determination.


    In this case, you could use "Tesafilm"/ "Scotch tape" to remove some of the typical ballon shape cells from the cap cuticle, glue it over a drop of water on a microscopic slide and observe them at 400x.


    Second, you should let one fruitbody spore onto a slide, measure them and see how they react on adding Melzers reagent/ iodine. Cystolepiota should be inactive or dextrinoid (brown), but not amyloid (blue), to my knowledge.


    Wolfgang

    Hi Schupfi,

    die echte konradii gehört in den mastoidea Formenkreis, hat also rein weißes Spp. Breitenbach und Kränzlin haben ihre rhodosperma-Funde nur fehlbestimmt, weil damals das Artkonzept noch völlig verworren und der Name rhodosperma noch nicht gängig war.

    Im Buch bilden sie einen typischen Fund aber mit eher gelblichem Spp ab, während der gezeigte procera-Fund satt rosa Spp hat.


    Gruß,

    Wolfgang

    Hi Schupfi,

    hast Du Pilze der Schweiz Band 4?

    Da sind ja am Rand die SPP-Farben der abgebildeten Kollektion, vergleiche doch mal Nr. 250 "konradii" = rhodosperma mit Nr. 253 und 254 procera.


    Gruß,

    Wolfgang

    Wobei mir einige Bilder im Netz, die H. foetens zeigen (sollen?) schon sehr passend erscheinen

    Hallo Bernd,

    in der klassischen Literatur wird nicht zwischen foetens und subfoetens unterschieden. Die meisten Bildautoren im Netz werden den Schlüssel von Adamcik auch nicht kennen. Die Art wurde ja erst 2017 neu publiziert.


    Gruß,

    Wolfgang