Beiträge von Wolfgang P.

    Hallo Raphael,


    nach der Aktenlage scheint mir eine Sequenzierung gut angelegt zu sein. Vielleicht haben die Finnen auch Interesse an dem Exsikkat? So selten bestimmte Arten sollten nicht in privaten Fungarien vor sich hin schimmeln...


    Grüße,

    Wolfgang

    Hallo Bernd,

    meine Basis ist Fungi Europaei 5A, da steht E. vernum in Subgen. Nolanea, nicht so weit von E. sericeum, was auch beim Betrachten der Bilder naheliegt. Allerdings kann die Art sowohl dickfleischige, als auch helmlingsartige Fruchtkörper hervorbringen. Vielleicht kommt daher die unterschiedliche Einschätzung.


    Durch die Genetik wird aber sowieso bei Entoloma in den nächsten Jahren noch einiges durcheinandergewürfelt. Außerdem sind die Untergattungen nicht ganz trennscharf. Wären sie es, wäre es unvermeidlich, dass daraus jeweils eigene Gattungen gemacht werden (was einige Autoren ja trotzdem tun).


    Gruß,

    Wolfgang

    Hallo Bernd,

    eine Entoloma subgen. Nolanea ist das sicherlich.


    Ohne Mikros und Geruchsangabe würde ich aber keiner Entoloma einen Namen geben, auch wenn mir hier vernum recht wahrscheinlich erscheint.


    Grüße,

    Wolfgang

    Hallo Horst,

    ich halte den Maipilz auch für die wahrscheinlichste Möglichkeit. Einen leicht grauen Hut hat der öfter, und diese Exemplare haben ja noch einen deutlichen Sonnenbrand, so dass sie dadurch vielleicht noch dunkler sind.


    Die "klassischen" Verwechslungspartner im Frühjahr, Riesenrötling und Ziegelroter Risspilz, würde ich hier beide ausschließen aufgrund der Hutform und des Lamellenansatzes, auch ohne Sporenabwurf.

    Eher müsste man noch über einen "verirrten" Spätherbstpilz nachdenken wie einen der grauen Rötelritterlinge. Ohne Geruch und ohne Mikros wird das aber schwer zu unterscheiden.

    Grüße,

    Wolfgang

    hallo ogni,


    den 3-D-Effekt nennt man schiefe Beleuchtung, und man*frau kann ihn auch erzielen, indem man einen Teil des Lichtstrahls zwischen Lampe und Kondensor abschattet. Dadurch lassen sich manchmal kleine Details auch kontrastreicher darstellen. Dafür gibt es halbmondförmige Blenden, die man in den Kondensor einlegen kann, aber einen Stift oder Finger in den Strahlengang zu halten, hat den gleichen Effekt.


    Ein Ersatz für Phasenkontrast ist das aber nicht, denn ein PhaKo ist dazu da, unterschiedliche optische Dichten (Brechungsindizes) von zwei transparenten Objekten in einen Helligkeitsunterschied zu wandeln. Dafür gibt es bei Pilzen wenige Anwendungen, insofern ist diese (teure) Methode für Pilzler*innen verzichtbar, es sei denn man bearbeitet z.B. sehr schleimige Pilze, und sucht im Schleim die Hyphen.


    Grüße,


    Wolfgang


    P.S.: Nema Tode ist der Star!

    Ich sehe gerade, dass ich das vielleicht falsch verstanden habe. Ist die Anbaufläche im Freien auf dem Dach? Vor Sonne geschützt durch die Photovoltaik? Okay, da ist dann die Frage, wie hoch und wie stabil die Temperaturen da sind. Wenn man da ganzjährlich anbauen und ernten will, dann wird man für gleichbleibende Bedingungen sorgen müssen.

    Genau darüber bin ich auch gestolpert. Das wird nicht nur für ganzjährigen, sondern für jeden Anbau ein problematischer Standort.

    Hoffen wir, dass der Rest des Hauses besser durchdacht ist.


    Gruß Wolfgang

    Hallo an alle,

    da waren ein paar Links dabei, die ich nicht kannt - danke dafür!


    Ich würde den (angehenden) Pilzmikroskopikern noch raten, auch einen Blick auf andere Mikro-Objekte zu werfen, und man hat sie ja auch bei Pilz-Präparaten immer wieder mit drin: Luftblasen, Kristalle, einzellige Algen, Bakterien, Nematoden, Holz, ...

    Als Anleitung für so einen Querschnitt durch die Mikrowelt gefällt mir KREMER: Das große Kosmos-Buch der Mikroskopie (natürlich auch mit Kapiteln zu Pilzen und Flechten, aber nicht geeignet als Hilfe für mikroskopische Bestimmung).


    Ansonsten wäre mal wieder ein deutschsprachiges, aktuelles Buch zur Pilzmikroskopie durchaus überfällig...


    Grüße,

    Wolfgang

    Hallo Ogni,

    Ich sehe auf Deinen Bildern auch 2 Kerne, für binucleata spricht ja auch die Abwesenheit von Anemone.


    Kongo löst sich nur in Basen, deshalb wird es ja meist als Kongo-Ammoniak benutzt oder mit SDS als Lösevermittler. Ich setze Kongo-NH3 pur ein, also nicht erst in Wasser und danach Kongo drunterziehen. Wenn Du das Präparat erst in Wasser betrachten willst, müsstest Du zumindest erst Ammoniak drunterziehen und dann Kongo.


    Kongo ist die krebserregendste Chemikalie im typischen Mykologen-Sortiment. Glücklicherweise sind die äußeren Schichten Deiner Haut am Finger totes Gewebe. Für Zellkerne hilft Kongo aber eh nichts, weil es Zellwände färbt. Da könntest Du eher mit Iod bräunen, dann setzen sich die Kerne manchmal noch deutlicher hell ab.


    Gruß,

    Wolfgang

    Hi Pablo (und alle anderen),

    Zistrosengewächse sind ganz normale Ektomykorrhizapartner.Das Sonnenröschen ist auch eine Cistracee.

    Erinnerst Du Dich an die Gruppe Pantherpilze mitten auf der Magerwiese bei Wiesbaden letztes Jahr? Täublinge kanns da auch geben.

    Climbingfreak:

    "Krass" ist anders, z.B. Dermocybe pratensis mit Ektomykorrhiza an Sauergräsern (hatten wir auch letztes Jahr in Wiesbaden). Von der klassischen Assoziation mit Bäumen muss man sich lösen. Bärentraube, eine Ericacee, ist z.B. auch ein guter Ektomykorrhiza-Partner.


    Grüße,


    Wolfgang

    Hallo an alle,

    ich glaube, der hat über den Winter sein Peristom verloren, weshalb oben anstatt einer Röhre ein rundes Loch klafft.

    Wenn man sich da ein Peristom dazu denkt, passt es mit brumale.


    Falls der zweite Fruchtkörper aber auch nur ein rundes Loch oben hat, müsste man eher mal mit fimbriatum var. granulosum vergleichen.


    Verdickte Septen können alle Arten haben, aber bei brumale ist der Durchmesser häufig auf das 2-3-fache des Hyphendurchmessers verdickt.

    Die vielen Kristalle sprechen m.E. für brumale.


    Gruß,


    Wolfgang

    nachdem Du jetzt auch Schnallen gefunden hast, kann man die Bestimmung als Entoloma undulatosporum wohl als gesichert betrachten.

    Hallo an alle,


    bei den Rötlingen ist ja noch einiges im Fluß. An einer phylogenetischen Analyse wird gearbeitet, und die Artenzahl steigt weiter.


    Ich kenne undulatosporum ganz gut, weil die Art in den Sanden der Oberrheinebene einen Verbreitungsschwerpunkt hat. Das, was Sennepilz zeigt, hätte ich niemals als konspezifisch zu dem Taxon angenommen, die ich mit dem Namen bezeichne. "Meine" haben noch deutlich knotigere Sporen, eine weniger faserige Huthaut und sind eigentlich immer genabelt mit herablaufenden Lamellen.


    Es würde mich also nicht wundern, wenn sich auch hinter dieser "Art" ein Komplex aus mehreren verbirgt.


    Viele Grüße,


    Wolfgang

    Hallo kruenta,


    zum ersten Punkt hast Du einerseits Recht, dass Abs (3) den vorherigen aufweicht. Wäre aber Pilze zum Essen zu sammeln ein "vernünftiger Grund", dürfte man es auch massenhaft und zu kommerziellen Zwecken tun, so wie auch das Holz nicht nur "in kleinen Mengen für den persönlichen Bedarf" geschlagen wird.


    Was mich zu der Frage bringt, ob dann nicht auch der Besitzer des Walds bei der Nutzung der Pilze seines Waldes eine gewisse Priorität hat. Oder gehören dem zwar die Bäume, aber die Austern an den Bäumen nicht?


    Da die Pilze mit dem Boden verwachsen sind, gehören sie dem Waldbesitzer (im Gegensatz zu den dort lebenden Tieren). In den Kommentaren zum BGB §956 ff (wo die Eigentumsfragen geklärt werden), steht aber, dass bei wildwachsenden Kräutern, Beeren oder Pilzen von einer


    "stillschweigenden, widerruflich erklärten Aneignungsgestattung"


    ausgegangen werden kann, sofern es (schon wieder!) um "kleine Mengen für den persönlichen Gebrauch" geht.


    In Alltagsdeutsch übersetzt heißt das, dass Du den Waldbesitzer nicht fragen musst, bevor Du seine Pilze in Deinen Besitz nimmst. Er könnte aber widersprechen, wenn er selbst ein berechtigtes Interesse an den Pilzen hat. Sobald Du sie abgeschnitten hast, sind sie in Dein Eigentum übergegangen.


    Gewerbliche Sammler brauchen nicht nur eine Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde, sondern auch des Waldbesitzers (wobei oft beide Rechte durch das Forstamt ausgeübt werden).


    Gruß,


    Wolfgang

    Pilze sammeln für die eigene Ernährung ist definitiv ein vernünftiger Grund zur Fruchtkörperentnahme!

    Hallo an alle,


    mollisia : für Dich mag es ein vernünftiger Grund sein - für den Gesetzgeber definitiv nicht, denn sonst würde in Absatz (3) ja nicht stehen


    (3) Jeder darf abweichend von Absatz 1 Nummer 2 [...] Pilze [...] aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.

    Die Rechtsgrundlage für das Sammeln von Wildpilzen ist also explizit NICHT Absatz (1), sondern Absatz (3). Und dort ist auch nicht mehr geregelt, ob man die Pilze essen will, oder damit färben, ein privates Fungarium anlegen, oder mit Porlingen in einen Adventskranz verzieren will, etc. . Das ist alles erlaubt, sogar ohne vernünftigen Grund, solange es "in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf" geschieht, und nicht aus Schutzgebieten stammt.


    Der Unterschied zwischen dem Sammeln von Hallimasch (allgemeiner Artenschutz) versus Pfifferlingen (spezieller Artenschutz) ist übrigens über die Höhe des Bußgeldes gesteuert, das ist in §69 BNatSchG geregelt.


    Als "Pflanzen" im Sinne des BNatSchG gelten auch Flechten und Pilze, auch das ist alles geregelt und steht in §7, Abs (2), Nr. 2.


    Grüße,


    Wolfgang

    Hallo Erwin,

    Hallo Wolfgang,

    Schleimpilze gehören leider nicht zu den Pilzen - eine Teilnahme an diesem Wettbewerb scheint also nicht möglich!

    Es freut mich, dass dir die Bilder gefallen!

    LG Erwin

    sag' das mal dem Präsidenten der DGfM, der Oomyceten bearbeitet.
    :P


    Neben der phylogenetischen Definition, nach der Du natürlich Recht hast, gibt es auch eine ökologische, die auch pilzartige Organismen aus anderen Reichen mit einschließt.


    Lass' es doch drauf ankommen, ich weiß auch nicht wie das die Jury bewertet...


    Wolfgang

    Hallo Pablo,

    Deine Beschreibung klingt für mich wie das Habitat von Lepista sordida, dem Schmutzigen Rötelritterling.


    Ich kenne L. saeva tatsächlich nur von mesophilem Grünland und definitiv weit weg von Hundepipi. Meinen wir den gleichen Pilz?

    Grüße,


    Wolfgang

    Saying that, I do not know much about use of the condenser. I usually raise it until I have good contast. Too high I lose the contrast and result in getting a soft image, too down then I have too high contrast and blackened image.

    Hi Steve,

    this is not how you should do it. Close the condensor blend if the image is too soft.


    To adjust the condensor in height, close the blend fully, use your smallest magnification, and lift the condensor until you see the border of the blend sharp and without color shades.


    At the end, it makes the difference wether you can see rough spores or not. Do you know someone with a standard diatomeae permanent slide like Ampipleura pellucida, to check wether you see the finest structures with your current setting?


    This is how it should look:

    Amphipleura pellucida – Teil 2 – die maximale Auflösung


    There are so many people stating that fungal spores are smooth, because they don't know how to adjust their microscope... and your optical equipment is excellent - better than mine, it's a shame not to use it.



    Wolfgang

    Saying that, I do not know much about use of the condenser. I usually raise it until I have good contast. Too high I lose the contrast and result in getting a soft image, too down then I have too high contrast and blackened image.

    Hi Steve,

    this is not how you should do it. Close the condensor blend if the image is too soft.


    To adjust the condensor in height, close the blend fully, use your smallest magnification, and lift the condensor until you see the border of the blend sharp and without color shades.


    At the end, it makes the difference wether you can see rough spores or not. Do you know someone with a standard diatomeae slide like Amphipleura pellucida, to check wether you see the finest structures with your current setting?


    compare pictures here


    There are so many people stating that fungal spores are smooth, because they don't know how to adjust their microscope...

    You have an excellent optical equipment, partially better than mine, it would be a shame not to use ist.

    I am not very fond of messing with oil, but maybe I should change mentality...

    ...yes, definitely!!! :)


    It's not messing, it is using the precision optics as designed.



    Wolfgang

    Hi everybody,


    @Steve, good news!

    But you still have a problem with your optics, probably the condensor is not adjusted. The lines of the eyepiece reticle have a blue shade towards the center, do you see that? And the lines of the reticle are still distorted to the corner, maybe you placed it the wrong way round (resulting in a wrong optical layer for the reticle).


    If you spend so much money for buying the best tools, you should also spend some more time to learn better how to use them.

    Also you should also spend a few Euro for oil with a guaranteed optimum refractory index, this might improve the results further.

    The newer Zeiss and Olympus lenses should have a correction factor very close to 1,000.


    ... and sell the useless 63x dry and buy a 40x oil instead ;)

    I cant understand the physics why a coverslip makes this difference ?!?!

    Air, water, glass and oil have different refractory indexes, causing the light beams to be bent at the borderlines. The objective is calculated for these effects to happen at a predefined distance, as stated on the lens.



    @Philipp:

    Die Fehler, ob mit dem richtigen Arbeitsabstand kalibriert wurde, treten vor allem bei sehr kleinen Arbeitsabständen auf. Und auch eher bei Objektiven, die auf die allerhöchste Auflösung getrimmt wurden (nA = 1,30).

    Aber der Wechsel der optischen Dichten von Wasser, Glas und Luft ist schon sehr wichtig für ein gutes Bild, beim 40x und vor allem beim 63x bekommt man ohne Wasser+Deckglas dazwischen die Skala gar nicht richtig scharf, das sollte man merken.


    Liebe Grüße,


    Wolfgang

    Hi folks,

    there is no need for testing: a mixture of infinite and 160mm lenses CANNOT work, it's like putting diesel in a regular gas car.


    It is the physical principle of the two different construction logics:

    In a 160mm microscope, the lenses in the objective create a beam with focus point at 160mm distance (not fully color corrected), and the ocular lense create a virtual image with color correction.


    In an infinite microscope, there is an additional lense in the micoscope body, creating a color corrected, strictly parallel beam, and the ocular lenses only magnify.


    If your microscope body is infinite, never use lenses without the ∞ sign.


    Wolfgang

    Hi Steve,

    The objective cleary states 'oil' on it's label, so it should be used with oil only. The objective also states planar, but your photos are really distorted.


    the ebay link you posted shows two different objectives, one for infinite optics and one for 160mm tubes. best copy the full label of one correct objective (probably labelling an infinite sign) and of the new one - the important part is not visible on the picture.

    The Axioscope 20 should be infinite, is it?


    Wolfgang

    Ich denke, mal ganz im großen Maßstab gesehen, werden die Pilze, die es schon seit Urzeiten gibt, es auch über diese Kathastrophe schaffen und sich andere Lebensräume bzw. -partner erschließen.

    So ein „kleines Bäumesterben“ ist gegen andere Unbilden der Natur, wie Mega-Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge, die dann die Welt völlig verändern, ein eher vorübergehendes kleines Problem.

    Hallo an alle,

    ich sehe es tatsächlich nicht so gelassen wie Tuppie.


    Sicher stimmt es, dass das Eschentriebsterben im Vergleich zu einem Meteoriteneinschlag oder dem aktuellen, menschgemachten Klimawandel nur einen geringeren Schaden verursachen kann, schon weil Eschen nur 2% des Baumbestandes in DE ausmachen. Das ändert aber nichts daran, dass durch die plötzliche Dreifach-Kalamität (Stängelbecherling, Eschenprachtkäfer, Förster) dieser Art auch Ihre Symbiosepartner vom Aussterben gefährdet sind, und laut Wikipedia sind mit Eschen immerhin rund 1000 Arten vergesellschaftet (meist Insekten, Pilze, Flechten). "Die Pilze, die es schon seit Urzeiten gibt" werden natürlich auch in einem neuen, anderen Wald an diesem Standort leben, aber eben nicht mehr die gleichen Arten - die sind dann einfach ausgestorben.


    Dass sich ein an die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) gebundener Pilz mal eben "einen anderen Lebenspartner erschließt", so funktionioniert die Evolution einfach nicht. Es sei denn, die Forstwirtschaft käme auf die Idee, asiatische Eschenarten als Ersatz anzupflanzen, weil die Züchtung resistenter Fraxinus excelsior zu lange dauert. Ich persönlich würde davon nichts halten, denn die ökologischen Folgen sind nicht abzuschätzen. Tatsächlich wird vom Forst aber ganz im Ernst mit dem amerikanischen Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) eine Magnoliacee als Ersatz für Eschen-Standorte ins Spiel gebracht. Siehe 180201steckbrief.pdf , Seite 60

    Davon hat die heimische Funga (vielleicht bis auf ein paar Glomerales, also Arbusculäre Bodenpilze) ziemlich sicher gar nichts.


    Gruß,


    Wolfgang

    Hallo nihey,


    korrekt, mit den Sporen allein kommst Du bei Häublingen nicht zur Art. Bei Samtfußrüblingen weiß ich das gerade nicht auswendig, zumindest das Substrat sollte man kennen.


    Für Speisepilzsammler reicht aber nach heutiger Kenntnis in den genannten 2 Fällen die Gattung ( weil kein Mensch die möglichweise ungiftigen, aber nur mikroskopisch vom Gifthäubling unterscheidbaren Galerina-Arten auf den Speisewert untersucht hat, gelten alle als giftverdächtig).


    Gruß,

    Wolfgang