2024 Ist es schon wieder so weit? Zu trocken? - oder etwa zu feucht? 2024

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 655 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Radelfungus.

  • Guten Morgen,


    ich mache mal einfach den obligatorischen Niederschlags - Trööt fürs aktuelle Jahr 2024 auf.


    Bisher liegen wir hier für 2024 bei so ca 90 Litern, einigermaßen unschädlich verteilt. So kann es gerne weitergehen, und es sollte im chronologischen Verlauf nicht weniger werden.


    Wie schaut´s denn andernortens aus? Zu viel, oder zu wenig ?

  • Hallo,


    mit über 100 l/m² Wasser von oben bin ich ganz zufrieden. Hoffentlich bleibt es so damit es einen ordentlichen Frühjahresaspekt gibt.


    VG Jörg

  • Hallo,


    knapp 120 l/m² hatten wir dieses Jahr bisher.


    So ging das 2023 auch los, bevor dann ab April die Trockenheit kam...

    Ja, man muss schon mal prophylaktisch jammern.

  • Hallo zusammen,


    bei mir zu Hause habe ich im Januar 89 Liter / qm gemessen. Vom 1. bis 11. Februar sind 57 Liter gefallen.

    Das sind zusammen bisher 146 Liter in 2024.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass in meinen Revieren jemals so viel Wasser auf den Feldern und in den Waldgebieten gestanden hat wie in letzter Zeit; denn bereits im Dezember hatte ich 150,5 Liter gemessen.

    Die Böden hier im Elbe-Weser-Dreieck sind völlig gesättigt. Jeder Regenschauer zeigt oberflächig Wirkung.

    Das ist für den Grundwasserspiegel sicherlich sehr gut. Andererseits können die Landwirte kaum auf ihre Flächen gelangen um die Gülle auszubringen oder die Frühjahrsbestellung in Angriff zu nehmen. Soweit ich weiß, sind etliche Wintergetreideflächen "abgesoffen". Wie aus der Presse zu entnehmen ist, sind nicht weit von hier durch die verheerenden Überschwemmungen und Störungen durch Spaziergänger dutzende Rehe und andere Wildtiere ertrunken.

    Ich hoffe, dass es jetzt bald mal wieder etwas "normal" wird.


    Viele Grüße aus dem Norden

    Reinhard

  • Alleine diesen Monat liegen wir bei knapp 77 Litern, es hat bisher fast jeden Tag etwas Feuchtes von oben gegeben. Noch geht es aber, ich habe nicht den Eindruck, dass es zu nass ist. Und bleibe optimistisch für das PJ 2024.

    Liebe Grüße aus dem Vogtland

    die Schwarzhex

    :gwinken: Sandra

    (PC 100 - 10 (fürs APR 2020) = 90 - 15 (APR 21) = 75-10 (APR22) = 65 + 7 (APR 22 Auflösung) - 5 (Rätsel-Gedicht)= 67 - 10 (APR 23) = 57 + 5 Gnanzierung = 62 - 10 (Ast-Wette gegen Björn) = 52 )

  • Moin zusammen, die Niederschläge des Monats habe ich nicht zusammengerechnet. Allerdings ist mein Gefühl, dass die Wassermassen, die die letzten Wochen herniedergingen, dem Restwald den Rest geben - bzw. Teilen davon.


    Das Wasser sprudelt aus allen Knopflöchern, Wege werden ausgewaschen.


    Die abschüssige Orchideenwiese ist in großen Teilen überschwemmt. Bis dahin eigentlich eher erfreulich nach den Dürrejahren.


    Nur: Die Wurzeln vieler Bäume sind von den extremen Dürreperioden geschwächt, Faserwurzeln vielfach abgestorben. Jetzt entwurzeln überall die Einzelbäume bzw. noch vom Einschlag verschonte Baumreihen.


    Das sieht dann so aus. Und zwar überall.


    Aber da die Wege ohnehin nicht benutzbar sind, weil der Schlamm knöcheltief ist, kann der Wald zur Zeit sowieso kaum begangen werden. :gnichttraurig:

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Hallo miteinander.

    Zu viel, oder zu wenig ?

    Bei mir ist es seit Jahresstart weder zu feucht noch zu trocken, aber der ganze Januar und auch jetzt die erste Februar-Hälfte war schon sehr, sehr warm und es würde mich somit nicht wundern, wenn wir hier bald die ersten Berichte von Märzschnecklingen ( Navajoa ) bekommen.


    Die Wurzeln vieler Bäume sind von den extremen Dürreperioden geschwächt, Faserwurzeln vielfach abgestorben. Jetzt entwurzeln überall die Einzelbäume bzw. noch vom Einschlag verschonte Baumreihen.

    Naja, die Fichten sind halt Flachwurzler und schon von daher stabilitätsmäßig benachteiligt.

    Das sieht dann so aus. Und zwar überall.

    Hat da nicht vielleicht eher ein Harvester mal kurz vorbeigeschaut? :gkopfkratz:

    Aber da die Wege ohnehin nicht benutzbar sind, weil der Schlamm knöcheltief ist, kann der Wald zur Zeit sowieso kaum begangen werden.

    Wer geht denn auf Wegen durch einen Wald? g:D :gzwinkern:


    Viele Grüße

    Marcel

    »Was wäre die Welt, wäre sie bar

    aller Nässe und Wildheit? Lasst sie doch da,

    Oh, lasst sie doch da, Nässe und Wildheit;

    Lang lebe die Wildnis, die Unkrautigkeit.«

    Gerard Manley Hopkins, Inversnaid (1881)

  • Hallo Claudia, die Fichten, die da umgefallen sind, haben das vor allem gemacht, weil sie nach der Ernterei nebenan plötzlich nicht mehr windgeschützt stehen sondern die volle Breitseite abkriegen. Und dafür sind die einfach nicht gewachsen. Es gibt schon einen Grund, warum Bäume am Waldrand anders aussehen als mitten im Wald.


    LG, Bernd

  • Hallo Claudia, die Fichten, die da umgefallen sind, haben das vor allem gemacht, weil sie nach der Ernterei nebenan plötzlich nicht mehr windgeschützt stehen sondern die volle Breitseite abkriegen. Und dafür sind die einfach nicht gewachsen. Es gibt schon einen Grund, warum Bäume am Waldrand anders aussehen als mitten im Wald.


    LG, Bernd

    Da hast du natürlich Recht Bernd. Das ist die andere Seite der Medaille. Da reicht ein Lufthauch, es braucht gar keinen richtigen Wind mehr um sie zu entwurzeln. Auch innerhalb des Waldverbundes stürzen sie um.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

    Pilzsachverständige findest du hier.

  • Hallo,


    ein schönes Bild ist oben zu sehen, man könnte meinen, es regnet flächendeckend.


    Gestern hatte ich hier nicht einmal 1 Liter Regen aus diesem Regengebiet! Rings um das Vogtland gab es Regen, mir wurde berichtet es "bieselt" schon den ganzen Tag ohne Pause.

    Hier bei mir ist es eben nicht so. Wir sind die trockenste Gegend von ganz D. Und das zeichnet sich in den letzten 3 Jahren immer deutlicher ab.


    Aktuell gibt es regelmäßig kleine Regenmengen. In den Nadelwäldern wächst viel Kleinkram. Hoffentlich hält die Feuchtigkeit noch an.