Beiträge von Kücki

    Hallo Tonio,


    der Fadenfruchtschleimpilz hat hat ja eine ähnliche Entwicklung im Aussehen: Gelbes Plasmodium, gelbe, später schwarze rundliche Köpfe.

    Allerdings ist der Stiel bei den von mir gefundenen Fadenfruchtschleimpilzen anders ausgebildet (deutlich langer dünner Faden). Auch die Sporen sind bei deinen Aufnahmen wohl glatt-rund und nicht wie bei 123pilze abgebildet, stachelig-rund (sofern das dort richtig zugeordnet ist).

    Vielleicht hat ein Schleimpilzexperte eine Idee zu deinem Fund.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Steffen,


    bei mir in der Gegend gibt es zwar kein Rotwild, aber ich halte das wie Simon bereits schreibt für die Folgen von Schälen durch Wild. Infrage kommen Rotwild, Damwild und Muffelwild als Verursacher. Du müsstest ermitteln, welche dieser Wildarten bei dir in der Gegend vorkommen.

    Dass die Fichten zur Gewinnung von Harz angezapft wurden, würde ich ausschließen wollen. Das sieht ganz anders aus.

    Du kannst ja mal nach Schälschäden durch Wild googeln. Da wirst du fündig werden.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Martin,


    dass zu viel Lakritz nicht gerade gesundheitsfördernd ist, war mir bewusst. Das ist mit Wein und Bier ja auch so - leider! Ich werde gelegentlich dran denken, wenn die schwarzen und bunten Dinger wieder mal die Runde machen.

    Warum muss aber auch alles, was gut schmeckt, immer so ungesund sein ... versteh' ich gar nicht. ==Pilz27 ==14


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Andy,


    zu deinem heutigen Geburtstag gratuliere ich dir aus dem hohen Norden recht herzlich und hoffe, dass sich all deine Wünsche erfüllen.

    Bleib recht aktiv hier im Forum, so dass wir uns an deinen Beiträgen erfreuen können. Auf ein gutes neues Pilzjahr!


    Liebe Grüße

    Reinhard


    Hallo zusammen,


    wenn man ein Stativ dabei hat, kann es von Vorteil sein, mit Selbstauslöser (z. B. 2 Sec.) auszulösen. Dann hat sich nach dem Berühren der Kamera selbige "beruhigt" und es entsteht ein verwacklungsfreies Bild, auch bei sehr langer Belichtungszeit.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    ich muss ehrlich sagen, nach dem extremen "Weihnachtsregen" hier mit wochenlangen Überschwemmungen und abgesoffenen Ländereien bin ich froh, wenn es erstmal wenig regnet. Da stelle ich das Pilzwachstum lieber hintan.

    Bei mir ist die Frage aufgekommen, ob bei solchen lang anhaltenden Überflutungen auch die Pilze "absaufen" wie Bäume oder andere Pflanzen.

    Gibt es dazu Erkenntnisse?


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    gestern morgen hatte ich mir vorgenommen, einen etwas abseits hängenden Nistkasten zu reinigen, den ich noch nicht angelaufen hatte. Nachdem das erledigt war, stöberte ich noch ein wenig in dem etwas feuchten mit Weiden, Birken und einzelnen Kiefern bewachsenen Gelände herum. Vorsichtshalber hatte ich meine mit Teleobjektiv bestückte Kamera mitgenommen. Die eingestellten Fotos sind nicht von allererster Güte, da aus der freien Hand fotografiert. Gelohnt hat sich die Stöberei für mich allemal. Eigentlich wollte ich schauen, ob sich der Osterhase schon blicken und fotografisch festhalten lässt. Dieser war auch da, hatte mich aber schon bemerkt und ergriff das Hasenpanier.

    Dann mussten eben andere Dinge herhalten. Mich faszinieren immer wieder die alten Zunderschwämme Fomes fomentarius mit ihren Jahresringen:


    Bild 1:


    Bild 2:


    Bild 3: Interessant auch, wenn zuerst am stehenden Stamm und später am abgefaulten liegenden Stamm gewachsen


    Bild 4: Ich vermute Rötende Tramete Deadaleopsis confragosa an stehender älterer Weide


    Bild 5: Eine Gruppe dahinsinkender Tintlinge mir noch unbekannter Art (habe ich mich noch nicht näher mit beschäftigt)



    Bild 6: Habe ich auch noch nicht näher untersucht, aber wohl keine Schmetterlingstrameten


    Und dann für mich das Highlight des Jahres, mein Perser (persönlicher Erstfund): Einer der roten Prachtbecherlinge Sarcoscypha.

    Eventuell der Scharlachrote Kelchbecherling S. coccinea oder Blutroter Kelchbecherling S. austrica.

    Bild 7:


    Noch mal die Umgebung sondiert und: Treffer! Ein weiterer kleinerer Prachtbecherling

    Bild 8:


    Eigentlich hätte ich hier gar nicht mit diesen Prachtbecherlingen gerechnet; denn die sollen kalkliebend sein. Kalk könnte hier m. E. höchstens von der angrenzenden Ackerbewirtschaftung eingeschwemmt oder eingeweht sein.

    Bild 9: Hier noch einmal der erste Becherling etwas freigelegt von der Seite


    Bild 10: Hier noch mit dem etwas freigelegten weißen Stiel


    Bild 11: Ein Blick nach oben an Weidenstamm ein Stäublings-Schleimpilz Reticularia lycoperdon


    Darunter ein weiterer Prachtbecherling

    Bild 12:


    Ein paar Schritte weiter ein weiterer ziemlich großer Stäublings-Schleimpilz an dickem Weidenstamm

    Bild 13:


    Dann noch ein Prachtbecherchling

    Bild 14:


    Neben den zuerst gefundenen Becherling habe ich ein Maßband gelegt zum Größenvergleich

    Bild 15:


    Bei weiterer Suche zeigten sich an Holunder alte aber noch weiche Judasohren Auricularia auricula-judae

    Bild 16:


    Und dann für mich der Knaller:

    Bild 17: Eine ganze Gruppe von Prachtbecherlingen


    Bild 18:


    Bild 19:


    Bei der Rückkehr zum Auto klopfte über mir der Buntspecht

    Bild 20:


    Ein paar Schönlinge sprach ich als Schmetterlingstrameten Trametes versicolor an:

    Bild 21:


    An liegendem Nadelholzstamm leuchtete mir der Rotrandige Baumschwamm Fomitopsis pinicola entgegen

    Bild 22:


    Kurz bevor ich beim Auto ankam, fielen mir noch grau-schwarze Gebilde an liegender Birke auf, die ich für die Vielgestaltige Kohlenbeere Hypoxylon multiforme halte.

    Bild 23:


    Es war mal wieder schön in der Natur und ich würde mich freuen, wenn auch ihr Gefallen an meinen Funden finden könnt, obwohl die Qualität der Fotos nicht die Beste ist (wie schon geschrieben: Tele freihand).

    Vielen Dank fürs Mitgehen und Drüberschauen!

    Für Ergänzungen oder Bemerkungen bin ich jederzeit dankbar.


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    bei mir im Elbe-Weser-Dreieck hat es im Februar 62,5 Liter Niederschlag gegeben. Die erste Märzhälfte war es trocken (Gott sei Dank!!!). Dann hatte ich an drei aufeinander folgenden Tagen insgesamt 10,5 Liter gemessen.

    Es steht immer noch stellenweise das blanke Wasser auf den Äckern und Grünländern. Die auch sonst meist etwas feuchten Stellen stehen weitgehend unter Wasser. Wir brauchen hier erst einmal keinen Regen mehr.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Hilmi,


    zu deinem heutigen Ehrentag wünsche ich dir von allem nur das Beste!

    Erfreue dich an diesen Vorfrühlingstagen und lass dich heute verwöhnen.

    Eine stachelige Kleinigkeit anbei.


    Herzliche Glückwünsche und liebe Grüße

    Reinhard


    Hallo Andy,


    ich denke auch, dass es sich bei dem Baum um eine Tanne handelt, so dass der Tannen-Feuerschwamm wohl zutreffend ist.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hatte ich erwähnt, dass die zugehörigen 50-jährigen Eichen bei mir im Garten im Gewächshaus stehen, beheizt und künstlich beleuchtet.

    Hallo Michael,


    50-jährige Eichen? Wie passen die denn in ein Gewächshaus? Oder sind das Bonsais?


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo Steffen,


    du schreibst in Rätseln: H. m.

    Weil sonst niemand anfragt, habe ich mal gerätselt und bin auf den Märzschneckling oder Schneepilz Hygrophorus marzuolus (H. m.) gestoßen.

    Rätsel richtig gelöst?

    Allerdings nichts für die Pfanne, weil in Deutschland vollständig geschützt, wie bereits in anderem Beitrag hier im Forum bemerkt wurde.


    Liebe Grüße

    Reinhard

    Hallo zusammen,


    ich denke auch, dass das nicht der Fischeierschleimpilz ist sondern Schleimfluss. Evtl. käme auch noch die Zerfließende Gallertträne in Betracht.

    Der Fischeierschleimpilz sieht bei mir so aus:



    Und in alt so:


    Die Zerfließende Gallertträne Dacryomyces stillatus - wenn richtig bestimmt - habe ich an altem toten Nadelholz so fotografiert:


    und hier mit Maßband:


    Schleimfluss oder Saftfluss, der ja kein Pilz ist, habe ich mal im Frühjahr an abgesägten und aufgestapelten Douglasienstämmen wie folgt fotografiert:




    Viele Grüße aus dem Elbe-Weser-Dreieck

    Reinhard

    Hallo zusammen und vielen Dank für eure Unterstützung und Erklärungen!

    Ich werde mal schauen, ob ich es schaffe, bei Gelegenheit wie beschrieben eine Untersuchung vorzunehmen.

    Ich fürchte aber schon jetzt, dass ich das bei diesen winzigen Becherchen handwerklich nicht hinbekomme.

    Ein anderer Forumsteilnehmer hatte sich liebenswerterweise auch bereits per Konservation angeboten, für mich eine mikroskopische Dokumentation vorzunehmen. Da ich als blutiger Anfänger jedoch nicht unbedingt auf einen solchen Aufwand Wert lege, habe ich dankend darauf verzichtet. Mir genügt es (noch), wenn man mir anhand von Fotos entsprechende Hinweise geben kann.


    Liebe Grüße

    Reinhard