Moin Björn,
schöne "Strecke". Ich würde mich freuen, wenn du für's "Fußvolk" den lat. Namen noch die gebräuchlichen deutschen Namen beifügen würdest.
Das macht doch für dich verschwindend wenig Arbeit - oder?
Viele Grüße
Reinhard
Moin Björn,
schöne "Strecke". Ich würde mich freuen, wenn du für's "Fußvolk" den lat. Namen noch die gebräuchlichen deutschen Namen beifügen würdest.
Das macht doch für dich verschwindend wenig Arbeit - oder?
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Dodo,
das waren doch sicherlich schöne Touren, wenn auch anstrengend. Das hält fitt und ich sage hinterher meist "Schön, dass wir das immer noch schaffen."
Wenn man dann noch einige Pilze zu sehen bekommt, was in letzter Zeit gebietsweise gar nicht möglich war, kann man doch nicht meckern.
Wäre schön gewesen, wenn du den Pilzen noch einen Namen gegeben hättest - für den Lerneffekt. Für mich als Anfänger wäre das aber in Arbeit ausgeartet. ![]()
Schöne Grüße
Reinhard
Moin zusammen,
ich häng mich mal dran und kann auch mit ein paar Bildern dienen, aufgenommen Anfang Oktober 2023:
Bild 1: Kleine Gruppen an morscher Birke
Bild 2: Nicht gestackt und ohne große Tiefenschärfe aber der Linke einen schönen Ring zeigend
Bild 3: Eine Gruppe, noch geschlossen ohne Ring
Bild 4: Im Schnittbild zeigt sich ein hohler Stiel
Bild 5: Von unten betrachtet
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Florian,
Ich kann kein Bild entdecken.
Viele Grüße
Reinhard
Moin zusammen,
ich wollte mir die so sehr gelobten Fotos aus Beitrag Nr. 1 anschauen, kann jedoch in diesem Beitrag keine Fotos entdecken.
Woran kann das liegen?
Erst in Beitrag Nr. 10 von Pablo ist das erste Foto enthalten.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Sigi,
da gratulier ich dir herzlich zu deinem schönen Erstfund.
Mein Erstfund von 2025 war auch viel ansehnlicher als der heurige.
Gefreut habe ich mich aber trotzdem über den Fund im heimischen Revier.
Bläuling: Danke für dein Lob meiner Dokumentation!
Viele Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
heute habe ich in meinem Revier wieder einen Perser (persönlichen Erstfund) gehabt.
Ich bin mir eigentlich sicher, die Elastische Lorchel Helvella elastica gefunden zu haben.
Bild 1: Eine Gruppe von Fruchtkörpern
Bild 2:
Bild 3:
Gibt es dafür Bestätigung oder könnte es Verwechslungspartner geben?
Viele Grüße und danke fürs Drüberschauen
Reinhard
Hallo zusammen,
drei Wochen später sieht der Leberreischling so aus:
Bild 9: Der FK ist am absterben, teilweise wohl auch von Schnecken angefressen
Bild 10: Die Unterseite heute
Bild 11: Ich habe mittig ein Stück vom Fleisch nach oben abgezogen, so dass man die innere gestreifte
Struktur des Fleisches sehen kann.
Der Fruchtkörper ist jetzt sehr wabbelig weich.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
in der letzten Septemberwoche habe ich in meinem Revier zum ersten Mal an einem seit mehreren Jahren dort liegenden dicken Eichenstammabschnitt den Leberreischling oder auch Ochsenauge genannten Fistulina hepatica gefunden. Den hatte ich zuvor nur einmal Ende September 2025 im 600 km weiter südlich gelegenen Bienwald gefunden.
Der Fruchtkörper war an dem regnerischen Tag sehr feucht-glänzend.
Bild 1: Der FK von seitlich oben.
Bild 2: Der FK zur Größeneinordnung mit Zentimeterstock
Bild 3: Auf der Hutoberfläche sieht man deutlich die mit feinen Papillen bedeckte Huthaut
Bild 4: Hier noch mal etwas größer abgebildet. Am vorderen Rand ausgeschiedene blutrote Tröpfchen erkennbar
Bild 5: Von der Seite kaum erkennbar verschmälert angewachsen
Bild 6: Die Unterseite hat cremegelbliche Poren
Bild 7: Noch mal die Unterseite, am vorderen Rand ein blutroter Tropfen
Bild 8: Hier sind die frei stehenden, nicht verwachsenen Röhren recht gut erkennbar, was den Pilz unverwechselbar macht.
Weitere Hinweise laut meiner Literatur:
Der Leberreischling ist ein einjähriger Pilz, der insbesondere an alten Eichen und Esskastanien wächst.
Er ist zwar jung essbar, soll aber nicht sehr schmackhaft sein und sollte wegen seiner Seltenheit geschont werden.
Viele Grüße aus dem Elbe-Weser-Dreieck
Reinhard
Hallo Michael,
die beiden letzten Fotos nach deiner Grußformel hast du leider nicht benamst.
Einer der Ganoderma-Arten?
Viele Grüße
Reinhard
Moin Björn,
vielen lieben Dank für deine Bemerkungen und Vorschläge! Ich habe meinen Bericht insoweit editiert.
In meinen Pilzbüchern hat der Hartschalige Kartoffelbovist auch noch einen alten Namen. Da habe ich dann den falschen Namen erwischt.
In meinen Büchern ist der Harzige Lackporling G. resinaceum leider gar nicht enthalten und die Fotos bei 123pilzsuche.de haben mit "meinem" Pilz keine Ähnlichkeit.
Ich selbst habe schon Probleme, den Flachen vom Wulstigen Lackporling zu unterscheiden. Die Fingernagel-Methode hat bei "meinem" Pilz jedenfalls ergeben, dass sich die Hutoberfläche eindrücken lässt.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
am vergangenen Samstag bin ich ohne Gedanken an irgend welche Pilze im Gelände über zwei Klebrige Hörnlinge Calocera viscosa gestolpert:
Bild 1: Klebriger Hörnling
Diese für die jetzige pilzlose Trockenzeit unvermutete Begegnung mit etwas pilzigem löste sogleich meinen Jagdinstinkt aus.
Den Blick unablässig auf den Erdboden gerichtet steh-pirschte ich langsam zu meinem eigentlichen Zielort. Leider konnte ich keinerlei weitere Pilze entdecken.
Dann setzte ich mich für längere Zeit in eine ebenerdige überdachte Ansitzeinrichtung um Vögel zu knipsen.
Ich hatte Glück und ein größerer Trupp von Kleinvögeln hielt sich geschäftig nahrungsuchend in meiner Umgebung auf.
So konnte ich einige schöne Fotos schießen:
Bild 2: Weidenmeise
Bild 3: Kohlmeise
Bild 4: Blaumeise
Bild 5: Mönchsgrasmücke
Mönchsgrasmücke und Weidenmeise sind sich im Aussehen durch die schwarze Kopfhaube sehr ähnlich. Die Weidenmeise hat jedoch einen schwarzen Kehlfleck, den die Mönchsgrasmücke nicht hat.
Bild 6: Junges Rotkehlchen, wie ich vermute
Die ganze Zeit gestaltete sich sehr unterhaltsam und ich konnte eine große Anzahl von guten Fotos machen.
Auf dem Rückweg zum Auto war mein Blick wieder suchend dem Erdboden zugewandt.
An einer Stelle entdeckte ich auf dem Moos winzige weiße Flecken, wohl Schleimpilze
Bild 7: Schleimpilze? Vielleicht Zusammenfließendes Fadenkeulchen Stemonitis splendens in frühem Stadium
Tatsächlich konnte ich mitten auf dem Weg zwischen den Fahrspuren in einer Reihe vier Kartoffelboviste Scleroderma vulgare edit.: citrinum entdecken.
Zwar nichts Besonderes aber für diese Zeit immerhin erfreulich.
Bild 8 und 9: Kartoffelboviste
Auf dem weiteren Weg standen am Wegesrand einige kleine Gruppen von lbm, kleinen braunen Pilzen mit Hut.
Die Bestimmung ist für mich schwierig. Ich stelle nachstehend einige Fotos ein:
Bild 10: Voll aufgeschirmte Pilze, zum Rand hin hygrophan ausgebleicht
Bild 11: Eine andere Gruppe. Zum Größenvergleich: Auf dem Hut im Vordergrund liegen Birkensamen
Bild 12: Die Stielspitze mit angedeuteter Ringzone und freiliegende weiße Lamellen, zum Stiel hin dunkler werdend
Bild 13: Die Stielbasis, leicht knollig verdickt
Bild 14: Ein Schnittbild durch den Pilz zeigt weißes Hutfleisch und einen leicht bräunlichen, hohlen Stiel
Ich habe den Pilz aussporen lassen und kann sagen, dass das Sporenpulver weiß ist.
Wie gesagt, dem Pilz kann ich keinen Namen zuordnen. Ich tendiere mal zum Büscheligen Blassporrübling Connopus acervatus (Gymnopus a).
Für andere Vorschläge oder Bestätigung von Fachleuten wäre ich dankbar.
Auf der weiteren Suche kamen mir noch winzige schneeweiße Seitlinge an Laubholzzweigen zu Gesicht.
Bild 15: Zeigt leider völlig unscharf von der Seite aufgenommen glockenförmige Fruchtkörper
Bild 16: Die weißen Seitlinge von unten betrachtet. Man erkennt filzige Ränder
Bild 17: Zum Größenvergleich mit 1-Cent-Stück
Hier könnte es sich meines Erachtens um den Schneeweißen Zwergseitling Pleurotellus chioneus handeln.(edit.: könnte sich lt. Björn auch um einen Crepidotus handeln).
Aber auch hier bin ich unsicher und bitte um Bestimmungshilfe.
Am Ende des Reviergangs fand ich auf den Blättern einer jungen Eichenpflanze etwas, das auch ins pilzliche gehen könnte:
Bild 18: Keine Ahnung. Vielleicht ein Fall für Björn boccaccio (edit.: Björn hält das für tierischen Ursprungs)
Auf den Heimfahrt hielt ich noch ganz kurz an einem seit Monaten bekannten schönen Lackporling um ein Foto zu machen.
Der wächst am Straßenrand an den Wurzelausläufern einer Amerikanischen Eiche und ist m. E. ein Flacher Lackporling Ganoderma applanatum. (edit.: Björn meint, das könnte auch Harziger Lackporling G. resinaceum) sein:)
Von dem berichte ich sicherlich noch mal gesondert.
Bild 19: Flacher Lackporling (edit.: evtl. Harziger Lackporling)
Ein interessanter Nachmittag ging zu Ende und ich hoffe, euch gefällt mein Bericht, auch wenn nichts Besonderes anzuschauen ist.
Da es bei uns in der letzten Zeit doch immer wieder etwas Regen gab, hoffe ich auf weitere Pilzfunde im Revier.
Herzliche Grüße
Reinhard
Hallo Radelfungus,
du hast ja fette Foto-Beute gemacht. Dickes Lob!
Insbesondere deine Panoramabilder mit scharfem Vordergrund haben mich bei Öffnung der vollen Größe fasziniert.
Da würde mich interessieren, mit welcher Ausrüstung, insbesondere welchen Objektiven, die entstanden sind und wie du belichtet hast.
Darf ich danach fragen?
Viele Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
eine genauere Zuordnung wird hier wohl nicht machbar sein und eigentlich ist mir der Pilz, wie ich bereits schrieb, nur auf Grund seiner außergewöhnlichen Erscheinung interessant vorgekommen. Das Aussehen halte ich für einen Trockenschaden, wiederum auch interessant, dass sich nicht nur ein FK so identisch aufgerissen / aufgerollt präsentierte.
Um dem Pilz einen Namen zu geben, werde ich ihn mal als Faserling s.l. ablegen.
Vielen lieben Dank für eure Beiträge!
Viele Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
bei der Bestimmung eines Pilzes, den ich am 6. August 2025 auf einem Spielplatz an einer Laubholzhecke gefunden habe, erbitte ich eure Hilfe.
Die Fotos sind mit einem Handy gemacht worden und m. E. nicht sonderlich gut.
Aufgefallen ist mir der Pilz, weil der Hut bei mehreren Exemplaren besonders auffällig eingerissen / aufgerollt war.
Ich habe von dieser Art Pilzen keine Ahnung, tendiere jedoch nach einer Bildersuche im Internet zu einem Faserling oder Mürbling.
In meiner Literatur konnte ich keine entsprechenden Bilder finden.
Ich lasse mal die Fotos sprechen.
Bild 1:
Bild 2:
Bild 3:
Bild 4:
Bild 5:
Die Pilze wuchsen vermutlich auf Erde, vergrabenes Holz kann ich aber nicht ausschließen.
Geruchs- oder Geschmacksproben habe ich nicht gemacht.
Ich hoffe, dass mir jemand auf die Sprünge helfen kann, damit der Pilz evtl. einen Namen bekommt.
Vielen Dank im Voraus fürs Drüberschauen und eure eventuellen Kommentare.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
während unseres Frühjahr-Wanderurlaubs in der Pfalz ist mir am 9. Mai eine große Anzahl eines Pilzes begegnet, den ich zuvor noch nicht gesehen habe, nämlich der Borstige Knäueling Panus Neostrigosus.
Der Fundort liegt am Schaidter Westwallweg, den wir bereits im vergangenen Herbst gelaufen sind.
Hier die Fotos:
Bild 1: Die Pilze besiedelten in großer Anzahl und in allen Größen einen liegenden dicken alten Laubholzstamm, vermutlich Buche.
Bild 2: Die Fruchtkörper standen sowohl in dichten Gruppen als auch einzeln auf dem vermoosten Stamm.
Bild 3: Ich habe mal einen Pilz entnommen und umgedreht um die Unterseite zu dokumentieren.
Bild 4: Die Hüte sind stark striegelig behaart, was fast wie stachelig wirkt. Erinnerte mich etwas an manche Stäublinge.
Bild 5: Im Schnittbild zeigt sich helles weißes Stiel- und Hutfleisch
Bild 6: Die Lamellen stehen eng und laufen am Stiel herab. Der Hutrand ist eingerollt.
Bild 7: An dem Stamm befanden sich auch noch einige Birken-Blättlinge Lenzites betulina. Einen FK habe ich entnommen und umgedreht.
Auf dieser Tour fand ich noch ein paar nicht mehr so frische Austern-Seitlinge Pleurotus ostreatus an Buche:
Außerdem einen einzelnen Flockenstieligen Hexenröhrling Neoboletus erythropus, wie ich meine.
Bild 9:
Außerdem fanden sich unglaublich viele alte Fruchtkörper von Schichtpilzen Stereum insignitum oder subtomentosum.
Bild 11: Schichtpilze
Bild 12: Schichtpilze
Bild 13: Schichtpilze
Bild 14: Schichtpilze. Einen FK habe ich entnommen und umgedreht zur Dokumentation der Unterseite
Bild 15: Die hatten im letzten Herbst noch so ausgeschaut:
Alles in allem eine wunderschöne Frühjahrswanderung auf der ich endlich mal wieder ein paar richtige Pilze gesehen habe.
Inzwischen kann man bei mir zu Hause hier im Elbe-Weser-Dreieck gelegentlich auch vereinzelt Pilze finden.
Da muss man allerdings bescheiden sein und keine Erwartungen haben.
Ich hoffe, dass ich die Pilze richtig bestimmt habe und dass euch die Fotos gefallen. Ansonsten bitte gerne Korrekturvorschläge machen.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Dominik,
nachdem mein Enkel zu seinem Geburtstag eine Kinder-Spielzeuglupe, ähnlich wie Wolfgangs Lupe (Beitrag Nr. 6), bekommen hatte, die mich sehr überzeugt hat, kaufte ich mir bei Amazon zum Preis von 31,19 € im Februar d. J. eine ähnliche Spielzeuglupe:
Bild 1: Foto der Verpackung
Bild 2: Die ausgepackte Spielzeug-Lupe
(oben links Rädchen für Helligkeit, Mitte links Rädchen zur Schärfeeinstellung, Mitte Stativgewinde, unten ausklappbarer durchsichtiger Schacht für Objektträger)
Dieses Teil wiegt etwas unter 100 g und hat Abmessungen von: Höhe 9,8 cm, Länge 7,8 cm, Breite 4,8 cm.
Die Lupe hat Vergrößerungen von angegebenen 100, 200, 400, 600, 800 und 1.000-fach (Richtigkeit kann ich nicht beurteilen).
Die Schärfe kann problemlos gescrollt werden, ebenso die Helligkeit der Beleuchtung.
Auf dem ca. 4 x 3 cm großen Display kann das Objekt komfortabel mit weitem Augenabstand betrachtet werden.
Es kann auch ein Foto oder Video gemacht und auf der erforderlichen Hochgeschwindigkeits-Speicherkarte (C10 oder höher) gespeichert werden. Die Speicherkarte kann entnommen und auf dem PC weiter verwendet werden.
Ferner lässt sich an der Unterseite ein Objektträger mit Deckplättchen einführen und wie mit einem Mikroskop betrachten.
Weiter ist ein Stativgewinde an der Lupe vorhanden.
Beigefügt waren außerdem ein kleines Tischstativ, je ein Stapel Objektträger und Deckgläser, 3 Demo-Objektträger und eine Handschlaufe für die Lupe. Eine Speicherkarte muss extern besorgt werden.
Leider ist die Bedienungsanleitung vollständig nur in englischer Sprache gehalten und nicht in 12 Sprachen, wie auf der Verpackung angegeben, so dass ich mir erst einmal eine Übersetzung anfertigen musste.
Die Stromversorgung geschieht durch Aufladen mittels USB-Stecker (angegebene Ladezeit: 60 Minuten) am PC.
Die durchgehende Nutzungszeit ist mit 150 Minuten angegeben.
Bild 3: 100-fache Vergrößerung der auf auf dem gelben Kreisbogen befindlichen Zahl
Bild 4: 1.000-fache Vergrößerung der Zahl (die Einbuchtungen an den Zahlen sind optisch nicht vorhanden)
Für mich ist diese Lupe mehr als ein Kinderspielzeug und gut nutzbar für allerlei Vergrößerungen, die man in Ruhe und ohne zittrige Hände betrachten möchte. Der Preis geht in Ordnung, meine ich.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo ratzfratz Stefan,
was hast du denn da für'n merkwürdiges Zeugs fotografiert?
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Markus,
vorab gesagt ist die Bestimmung von so alten "Leichen" sicherlich schwierig und unsicher.
Ich könnte mir bei deinen Funden auch den Kragenerdstern Geastrum striatum vorstellen.
Der Dunkle Erdstern G. coronatum soll laut 123pilzsuche.de sehr selten und vom Aussterben bedroht sein.
G. pseudolimbatum kenne ich nicht.
Viele Grüße
Reinhard
Moin zusammen,
bei uns erlebt man zur Zeit wieder den Rückzug der Zugvögel in ihre nordöstlich gelegenen Brutreviere. Außer Kranichen und verschiedenen Gänsearten sind auf hauptsächlich Maisstoppeln mehr oder weniger große Ansammlungen von Sing- und Zwergschwänen zu beobachten. Die von mir fotografierten Singschwäne sind relativ wenig scheu und lassen sich auf ca. 50 Meter gut knipsen. Die rein weißen Schwäne sind Altvögel, während die noch etwas grauen Jungvögel sind.
Viele Grüße aus dem Elbe-Weser-Dreieck
Reinhard
Hallo zusammen,
vermutlich habe ich vor zwei Jahren, am 19.02.2024, beim Rückschnitt die gleichen Becherchen an unserem alten Weinstock gefunden und auch hier im Forum zur Bestimmung eingestellt. Ich füge mal ein paar Fotos davon ein. Bei "Fundkorb.de" findet sich etwas zu Weißvioletter Schüsselseitling Lachnella alboviolascens.
Dort steht, ich zitiere:
"Bei diesem Fund könnte man auf den ersten Blick einen Ascomyzeten vermuten, doch diese winzigen Becherchen gehören zu den Ständerpilzen (Basidiomyzeten). Die schüssel- bis tellerförmigen Fruchtkörper werden bis zu 1,5 mm groß und sitzen stiellos meist dicht gedrängt auf ihrem Substrat. Dabei handelt es sich um Laubgehölze wie Holunder, Weide, Erle, Esche und viele andere. Der Pilz scheint da nicht sehr wählerisch zu sein. Man findet ihn an am Boden liegenden oder noch am Baum oder Strauch hängenden abgestorbenen Ästen. ...
Die Gattung Lachnella, von manchen auch “Zwergschälchen” genannt, ist in Deutschland mit zwei Arten vertreten, deren Bestimmung innerhalb dieser Gattung recht problemlos und makroskopisch möglich ist. Verwechselt werden können sie aber leicht mit Becherchen, die zu den Ascomyzeten gehören. Aus diesem Grund sollte zunächst die Gattungszugehörigkeit eines Fundes geklärt werden. Dazu muss mikroskopisch unterschieden werden, ob sich die Sporen an Basidien (Ständern) oder in Asci (Schläuchen) befinden.
Die beiden Lachnella-Arten sind wie folgt zu trennen: Hymenium relativ düster gefärbt = L. alboviolaceus, Hymenium weiß = L. villosa.
Lachnella alboviolaceus wird bei manchen Autoren auch Weißviolettliches Haarbecherchen genannt."
Bild 1:
Bild 2:
Bild 3:
Bild 4:
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Uwe,
vielen lieben Dank für deine Einschätzung!
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
an diesem Wochenende habe ich bei mir im Revier an Eichenholz (eingeschlagen) den nachfolgend vorgestellten Pilz gefunden.
Bild 1: Eine Gruppe von Fruchtkörpern, neben- und übereinander wachsend, von Algenbewuchs grün gefärbt, radial gezont, Zuwachskanten grau-bräunlich
Bild 2: Ein FK aus der Nähe, zottig behaart
Bild 3: Die Fruchtkörper von unten, lamellige Struktur
Bild 4: Einzelner Fruchtkörper von unten, weiß-gelbliche breite, radiär angeordnete Lamellen
Bild 5: Rechts ein Schnitt durch den FK zeigt dicke weißliche Trama und breite Lamellen
Ich halte diesen Pilz für den Birken-Blättling Lanzites betulina (betulinus).
Er wächst nach meiner Literatur ganzjährig nicht nur auf Birken sondern auch auf etlichen anderen Laubhölzern und sogar gelegentlich auf Nadelholz.
Kann mir ein Experte Bestätigung für meine Einschätzung geben, oder gibt es andere Vorschläge?
Vielen Dank fürs Drüberschauen!
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Pilzbegeisterte,
beim zweiten Pilz könnte ich mir einen Wurzelschwamm vorstellen.
Der Baum ist vermutlich ein Nadelbaum?
Leider ist das letzte Foto nicht ganz scharf und man kann die Poren nicht gut einschätzen.
Liebe Grüße
Reinhard
