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letzter Beitrag von Tuppie am

In Würde altern ...

  • dürfen Bäume nur noch an wenigen Orten, liebe Pilzfreunde,


    dort entstehen nach vielen Jahren außergewöhnlich schöne Wälder










    und dort wächst eine große Vielfalt an Pilzen:


    1. Rotrandiger Baumschwamm





    2. Schwefelporling





    3. Riesenporling




    4. Schuppiger Porling




    5. Austernseitling









    6. Lungenseitling




    7. Goldfellschüppling



    8. Leberreischling




    9. Ästiger Stachelbart






    10. Igelstachelbart





                                           


    Viele Grüße Reiner

  • Lieber Reiner!

    Herzlichen Dank für diese schönen Bilder. Das ist wirklich ein wundervoller Wald. Darf ich fragen, in welcher Gegend Du da gewesen bist?


    Und: in welchem Paralleluniversum warst auf Pilzpirsch? Solche Prachtexemplare kann man in Deutschland zur Zeit fast überall nur noch auf Fotos bewundern..

  • Ahoj, Reiner,


    Dolle Sammlung!


    ==Pilz23==Pilz23


    LG

    Peter

    Verzehrfreigaben gibt es nicht online!

    Galerie: Pilzfotos "zum Anfassen"

    Der frühe Vogel fängt den Wurm. Soll er doch im Dunkeln tappen...ich fange lieber Pilze. Fossas sind auch nur aktiv, wenn es sich lohnt.

    Pilzschule Rhein-Main

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  • Hallo Reiner, diese Pilze sind einfach nur ein Traum! Danke fürs Zeigen und bitte mehr davon, wenn Du noch mehr Plätzchen kennst an denen solche Schönheiten wachsen.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Hallo, Reiner!


    Wirklich ein großartiges Habitat mit wunderbaren Pilzen. Den Igelstachelbart durfte ich zB noch nie "live" erleben.

    Solche Ansammlungen von dickem Totholz (vor allem Rotbuchenstämme!), die auch einfach unberührt liegen bleiben dürfen, sind enorm wertvoll für einen Wald, für die Artenvielfalt, und damit für uns alle. Und leider muss man solche Stellen wirklich allzu oft suchen, wobei ich auch hier in der Gegend so ein paar Ecken kenne, die die Forstwirtschaft entweder vergessen hat, oder wo das Gelände einfach zu unwegsam für Maschineneinsatz ist.



    LG; Pablo.

  • Hallo Reiner!

    Woran es liegt, kann ich leider nicht sagen. Ich kenne ein kleines Waldstück, in dem wachsen regelmäßig Eichhasen.

    "Meine" Eichhasen habe ich noch nie mehrmals an der selben Stelle gefunden und nie an oberirdisch liegendem Holz. Eiche ist aber immer in der Nähe. Es ist win Buchen-Eichen-Mischwald mit stellenweisem Kalkaufkommen.

  • Moin!


    Hm, Eichhasen...

    Schwierig zu sagen, warum die an manchen Stellen nicht recht wollen.
    Tuppie hat schon recht: Eiche mögen die in der Tat am liebsten. Rotbuche kann aber auch mal sein.
    Was mir bei meinen Funden stets auffiel: Die mögen relativ früh im Jahr Fruchtkörper bilden, sie mögen es trocken und heiß. Das zeichnet auch die Standorte aus, wo sie mir bisher begegnet sind. Sommertrockene und sommerheiße Lagen, gerne dann im August, wenn sonst nichts anderes in den Wäldern steht. Auch auffällig: Alle bisherigen Funde waren zwar jetzt nicht direkt auf krassem Kalk, aber schon so im neutralen bis basischen Milieu, gerne auf Böden mit Lößlehmauflage.



    LG; Pablo.

  • Jetzt, da Pablo die Temperaturen anspricht: nach meinen Beobachtungen mögen sie es zwar echt warm, aber wichtig ist auch, dass es vorher mal ordentlich regnete. Nach dem Regen muss es dann am besten "eklig" warm sein. Allerdings sind die Eichhasen dann auch gerne ganz schnell "drüber". Die frühesten fand ich mal anfang Juni, die spätesten ich glaube im August.

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