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letzter Beitrag von Beorn am

Ich habe einen Traum

  • Ich habe einen Traum ... von Pilz gefunden?

    Leider nicht, nein!


    Hallo @ Interessierte und nur an diese,


    stattdessen habe ich den Traum, dass es in Hinsicht auf die technischen Bewertungskriterien beim Fotowettbewerb eine Art Konvention oder Mini-Konsens geben könnte - auch dahingehend in welchem Maß die technischen Kriterien die Platzierungen bzw. die Relationen der Bilder untereinander beeinflussen sollten.


    Wer hier nicht weiter lesen mag, darf von mir aus gerne etwas anderes machen.

    Haftung für Sehnenscheidenentzündung im Scrollfinger ist ausgeschlossen.


    Dass die "Geschmackskriterien" sehr unterschiedlich sind, ist naturgegeben.


    Aber an den "technischen Kriterien" kann man sich meiner Meinung nach "festhalten", sie bilden für mich jedenfalls ein stabiles Grundgerüst bei der Betrachtung von Fotos.

    Für mich sind die Kriterien, die in starkem Ausmaß vom persönlichen Geschmack beeinflusst sind - jene Kriterien, die man mit "Alles außer Technik" (Attraktivität des Objekts, Attraktivität der Gesamtsituation, Gelingen der kreativen Umsetzung des Vorgefundenen) den technischen Kriterien etwas nachgeordnet.


    Beispiel:

    X findet den schönsten Pilz aller Zeiten.

    Das Foto hat mehr oder wenige große, d.h. sichtbare technische Mängel. Jedem geübten Betrachter fallen Maßnahmen ein, durch die das Foto besser sein könnte.

    Dann ist es immer noch ein wunderschöner Pilz, aber kein gutes Foto.

    Der Wettbewerb heißt aber "Foto-Wettbewerb", nicht "Wer-hat-den-schönsten-Pilz-gefunden-Wettbewerb".


    Y findet einen "Normal-Pilz".

    Das Foto hat keine merklichen technischen Mängel und zeigt den Pilz gut und deutlich in angemessener Weise.

    Dann ist das zumindest ein gutes Doku-Foto oder sogar ein gutes kreatives Foto, wenn z.B. bestimmte für den flüchtigen Betrachter in der Natur so nicht sichtbare Merkmale betont wurden oder sich der Pilz z.B. in einem speziellen Kontext befindet oder die Situation zu assoziativen Gedankenspielen einlädt.

    Der Pilz an sich oder die Situation an sich sind vielleicht für die Mehrzahl der Betrachter trotzdem nicht besonders schön oder attraktiv, darunter leidet für viele die Gesamtattraktivität des Fotos - nach ihren ganz persönlichen Geschmackskriterien.


    In diesem Fall würde ich - wenn ich das bewerten wollte - das Y-Bild dem X-Bild deutlich vorziehen, d.h. das technisch gute Foto zumindest mit einer Punktzahl bedenken (völlig unabhängig davon, wie attraktiv das Foto für mich ist), die generell über der Punktzahl liegt, die ich bei technisch verbesserbaren Fotos für angemessen halte.


    In dem Fall, dass alle anderen Fotos in diesem Wettbewerb sowohl technisch mindestens genau so gut wären und gleichzeitig alle ein für die Mehrheit attraktiveres Objekt zeigen würden, dann wäre das Y-Bild logischerweise das Schlusslicht.

    Wenn aber die "Abwertung aus Geschmacksgründen" Grenzen hätte, dann wäre auch der Abstand zu den anderen Bildern begrenzt.


    Ich habe da für mich eine "Grenze" ausgelotet, die ich im Juli-Thread beschrieben habe und diese an Technik-Kriterien orientierten Grenze halte ich auch weiterhin für sinnvoll und praktisch - wenn ich mir Bilder von wem auch immer anschaue.

    Dadurch gelingt es, Bilder sogar wettbewerbsübergreifend über verschiedene Monate, d.h. über einen größeren Zeitraum zu vergleichen und grob in Gruppen einzuordnen und es kommt dabei auch nicht zu einer Verschiebung der technischen Kriterien und Bewertungsmaßstäbe.

    Und dabei ist es völlig egal, von welchem Teilnehmer das Foto stammt ... der Text hier kreiselt nicht um meine eigenen Fotos (das war nur ein kleiner "Auslöser", aber das "Problem" sehe ich hin und wieder auch bei Bildern von anderen Teilnehmern).


    Innerhalb der Gruppen von technisch sehr guten Fotos, guten Fotos (und weniger guten Fotos, sofern vorhanden) würden dann bei mir danach die Geschmackskriterien für das eine Pünktchen mehr oder weniger sorgen, aber keinesfalls für riesige Punkt-Abstände.

    In diesem geringen Ausmaß sind dann - auch für mich - über einen längeren Zeitraum auch Verschiebungen bei den Bewertungsmaßstäben für die Geschmackskriterien denkbar. Was mal eine 8 war, könnte - neu betrachtet - aus "Gefallensgründen" zur 7 oder 9 werden.


    In diesem Zusammenhang ist interessant, was Malone-Peter geschrieben hat:

    Zitat

    "Dabei kann es sogar vorkommen, daß ein Bild mir nicht restlos gefällt, aber alle Kriterien für eine "1" erfüllt sind und damit volle Punktzahl erreicht wird."


    Exakt so sehe ich das auch häufig.

    Nicht alles, was ich schon mal "Favorit" genannt habe, trifft meinen eigenen Geschmack exakt (für "Bild-an-die-Wand-hängen" z.B.) - trotzdem muss ich anerkennen, dass es sich um hervorragende Fotos handelt, an denen nichts zu mäkeln ist und die das Objekt in angemessener und interessanter Weise darstellen.


    Ebenso ist es auch für mich verständlich, wenn in geringem Maß ein schönes Objekt eine etwas weniger gute technische Qualität ausgleichen kann - aber nur dann, wenn die Mängel nicht allzu offensichtlich sind.


    Häufig liest man hier gut und lieb gemeinte Community-fördende Worte nach dem Motto, wie toll alle Fotos doch seien bzw. wie alle immer besser würden und wie eine "schlechtere Bewertung doch die Leistung anerkennt".

    In einem Wettbewerb sind die gegebenen Punktzahlen aber ein sehr direktes, sehr einfach anzuwendendes Mittel, um die Wertschätzung und die "Tollheit" auszudrücken.

    Würde man Punktzahlen oder Platzierungen überhaupt nicht mehr oder nur die obersten Ränge veröffentlichen, wäre der Wettbewerbsgedanke sehr "verwässert", Fotowettbewerb "light".

    "Oben" tummeln sich meist die "üblichen Verdächtigen" - und der Rest verliert dann vielleicht erst recht das Interesse.


    In diesem Zusammenhang ist interessant, was Thomas/Bergwald in einem anderen Thema (Flechten) äußerte:

    Zitat

    "Selbst wenn ich "Irrwege" gehe, lerne ich dazu. Ich denke so geht es vielen, nach dem Motto: Aus Fehlern lernt man. Oder wie ein Prof. von mir sagte: Nichts ist lehrreicher als die Note 6. Zwar etwas heftig..."


    Nun, diese dramatischen "Benotungen" haben wir hier ja nicht.

    Trotzdem sollte meiner Meinung nach ein größerer Abstand zu den anderen, bzw. eine deutlich schlechtere Punktzahl (egal mit welcher Schulnote man das gleichzusetzen versucht, das funktioniert auch schon mit "Dreien" oder "Vieren") ein Ansporn sein können, etwas besser zu machen - und nicht nur ausschließlich die Tatsache ausdrücken: "gefällt mir nicht" - ohne dass derjenige in dem konkreten Fall, in der konkreten Situation, überhaupt etwas besser hätte machen können.

    Nur so funktioniert Motivation, nicht anders.


    Doch warum scheint das alles so schwierig zu sein?


    Kann es sein, dass nicht nur bei den "Geschmacksnoten" sondern auch bei den viel leichter zu verallgemeinernden "Techniknoten" die Bewertungskriterien extrem weit auseinander liegen?


    In diesem Zusammenhang ist interessant, was Ralph/Hassi geschrieben hat.

    Er listet eine Menge von Technikkriterien - aber die wirklich "schlimmen" Fälle/Fehler kommen eigentlich hier kaum (noch) vor. Weitere Anregungen spielen sich m.M. schon sehr im Grenzbereich zwischen Technik und Geschmack ab.

    Ich denke, man sollte versuchen, das zu trennen, wo immer es möglich ist - und versuchen, die Übergangsbereiche auch als solche zu erkennen.


    Im alten "Gestaltungs- und Bearbeitungsthread" hatte ich mich zu verschiedenen Anlässen schon mal dazu geäußert.


    Ich versuche mich hier noch einmal an der "Strukturfindung" in der "Technikfrage", dabei handelt es sich natürlich nur um meine persönliche Meinung zu diesem Thema ....



    Schärfe:

    - wenn ein Bild überall unscharf ist = Mangel.

    - wenn das Hauptobjekt/die Hauptobjekte unscharf ist/sind und der Rest scharf ist = Mangel.

    - wenn das Hauptobjekt bedingt durch geringe Tiefenschärfe nur in Teilbereichen scharf ist, dann sollte der Fokus auf der vorderen Kante liegen, sonst = Mangel.

    -wenn das Hauptobjekt bedingt durch (gewollt) geringe Tiefenschärfe nur in einem winzig-kleinen Bereich scharf ist = eigentlich Geschmacksfrage (mir ist das nur immer "zu wenig", wenn das alles ist, was das Bild bietet).

    -wenn durch übermäßiges Nachschärfen im Bild eine kleinteilige Musterstruktur entsteht = Mangel

    -wenn in eher "körnigen" Bildern (hohe ISO-Werte bei schlechtem Licht) durch Schärfen der ganze Eindruck noch "Verschlimmbessert" wird = Mangel



    Belichtung, Helligkeit und Kontrast:

    -wenn das Hauptobjekt in den hellen Stellen überstrahlt ist, keine Details zeigt = Mangel

    -wenn das Hauptobjekt in den dunklen Stellen extrem schwarz ist, keine Details zeigt = Mangel

    -wenn im Umfeld des Objektes große Stellen überstrahlen oder so dunkel sind, dass sie bildbestimmend vom Objekt ablenken = Mangel

    -wenn dunkle Flächen das Objekt jedoch hervorheben statt ablenken und ansonsten keine relevante Bildinformation verloren geht = für mich kein Mangel, aber Geschmacksfrage


    -wenn Bilder heller oder dunkler sind als der Durchschnitt, es gibt ja auch so etwas wie High-Key- oder Low-Key-Bilder, dann hat diese Helligkeitsgebung oft etwas zu bedeuten, ist in Hinsicht auf eine Wirkung beabsichtigt. Die Frage ist dann eher, ob das funktioniert hat = Geschmacksfrage, Mangel nur in misslungenen Extremfällen.


    - starker oder schwacher Kontrast ist - sofern das Hauptobjekt gut erkennbar ist und nicht die o.g. Mängel dazu kommen, bis auf absolute Extremfälle für mich normalerweise kein Mangel, sondern Geschmacksfrage.


    -kleinste bild-unwichtige Überstrahlungen oder zu dunkle Stellen in Randbereichen : kleine Mängel.

    -seltsame Effekte durch Zusatzbeleuchtung, sofern sie sehr unnatürlich wirken = Mangel (Übergang zu Geschmackssache)

    - Ränder und Heiligenscheine durch Zusatzbeleuchtung = Mangel



    Farbe:

    Grundsätzlich ist für mich Farbsättigung kein technisches Qualitätskriterium, sondern reine Geschmackssache.

    Mal satt, mal weniger satt, es kommt auf das Motiv an, ob ich das mag.


    Ebenso sehe ich eher warme oder eher kalte Farbtemperatur als Geschmackssache.


    Ein daneben liegender Weißabgleich kann kritisch sein - eher aber noch bei Dokufotos zur Bestimmung = mehr oder weniger ein Mangel, je nach Auffälligkeit.


    blaues Laub = Mangel


    Bei wetterabhängigen Farbkapriolen ist es beim Fotowettbewerb als Betrachter schwierig, diese Farben einzuordnen, weil man nicht weiß, welches spezielles Licht vorherrschte - das wird dann oft als Mangel betrachtet, Übergangsbereich zu Geschmacksfrage.


    -wenn das ganze Bild aber einen in der Natur nicht vorkommenden Rosa- oder Lilastich hätte = Mangel.


    Farbsäume an den Objekten, durch Bearbeitung oder wie auch immer entstanden = Mangel


    Abgegrenzte Farbflecken innerhalb anderer Farbflächen, die durch Bearbeitung einzelner Farben entstanden sind = Mangel



    Bildaufbau:

    Es gibt Standards, wie goldener Schnitt etc. mit denen liegt man grundsätzlich nicht falsch.

    Jede andere Anordnung/Aufteilung kann aber genauso sinnvoll sein oder interessant sein, wenn dadurch eine bestimmte Wirkung erzielt werden soll und die Wirkungserzeugung gelingt - hier sehe ich einen großen dicken fetten Übergangsbereich zu Geschmacksfrage.


    Objekt völlig freigestellt (Hintergrund ohne Bildinformation), Hintergrund angedeutet, Hintergrunddetails sehr deutlich erkennbar = Geschmacksfrage


    Wenn im Hintergrund etwas sichtbar ist, sollte sich das möglichst harmonisch in die Gesamtkomposition einfügen, wie stark da "Störmomente" als Mangel oder noch als Geschmacksfrage bewertet werden, das ist sehr sehr sehr sehr sehr unterschiedlich.


    Als störend empfinde ich z.B. starke helle Lichterscheinungen an einer ungünstigen Stelle im Hintergrund, die "stärker" als das Objekt sind, die die Wirkung des Objektes negativ beeinflussen.

    Oder z.B. Bäume und Äste, die direkt aus den Pilzen zu wachsen scheinen etc.

    Oder so ein extrem unruhiger "Wirr-warr"-Hintergrund, der zwar kleinteilig unscharf ist, aber weder die Dinge ausblendet noch erkennen lässt.


    Größe der Fläche im Bild, die vom Pilz besetzt wird:

    Wie groß der Pilz im Bild abgebildet wird, ist auch mehr oder weniger Geschmacksfrage:

    Pilz als absolutes Hauptobjekt, möglichst in allen Strukturen, kein Drumherum ... das ist eine Möglichkeit.

    Pilz in seinem "Ökosystem", eventuell mit Mitspielern, das ist eine andere Möglichkeit.


    Eine Begrenzung auf die "Hauptdarstelleroption", überwiegend reine Flächen, reinen Formen, klare Linien, alles sehr plakativ, das finde ich zu einschränkend.

    Man vergleiche diverse Jahressieger ... und Zweitplatzierte.

    "Plakativ" ist am leichtesten zu erfassen, eventuell sieht man sich aber auch schneller daran satt, vielleicht vergisst man das Bild auch am schnellsten wieder.


    Pilz verloren im Umfeld = Mangel


    Unscharfe undefinierbare Dingsbums, die fast den Pilz verdecken oder an sehr ungünstigen Stellen bildbestimmend hereinragen = Mangel


    Angeschnittenes Hauptobjekt, sofern da keine kreative Idee deutlich zu erkennen oder zu vermuten ist = Mangel

    Bei Detailaufnahmen von größeren Objekten/ Ansammlungen ist Beschnitt der Gruppe selbstverständlich kein Mangel.


    Unwichtigeres Nebenobjekt angeschnitten = kleinerer Mangel (mich stört so etwas schon...)


    Mitspieler wie Insekten und Grünzeug:

    auch hier gehen die Meinungen stark auseinander - können einem Pilz "auf die Sprünge helfen" oder auch nicht = überwiegend Geschmacksfrage



    Bildbearbeitung:

    - wenn die Bildbearbeitung sichtbare Spuren hinterlässt:

    Wischspuren, Maskierungsspuren, Stempel(klon)spuren, Stackgeister und Halos = Mangel



    Bestimmt habe ich etwas vergessen ...


    Ach ja:

    Finger, Füße, Beine, Taschen, Kordeln, Objektivdeckel etc. im Bild ...

    im Fotowettbewerb ein No-Go, es sei denn es wäre ein witzig gemeintes Motto-Bild.


    Formate und Rahmen: je nach Motiv, Geschmackssache.


    Sind diese Art von technischen Kriterien schwierig zu beurteilen?

    Kann es darüber keine grundsätzlichen Übereinstimmungen geben?

    Kann man den grundsätzlichen Dingen, der Technik (ohne die das Bild gar nicht als Bild "funktionieren" kann) nicht den Vorrang vor Geschmackskriterien geben?

    Das frage ich mich hin und wieder und gehe mal weiter träumen.

  • Liebe Abeja,


    ich wollte eigentlich gar nicht hierauf schreiben, tue es aber nun doch:

    Sag es bitte ehrlich, wenn du ein Problem mit einem, mehreren oder allen "neu Erblauten" hast.

    Denn seit wir in der Jury sind, machst du hier so ein Riesenfaß auf. Vorher? Bei den anderen Juroren, war da alles ok?


    Ich wollte das eigentlich auch nicht persönlich nehmen, tue es aber nun doch.

    Ich hatte mich sehr darüber gefreut, in die Jury berufen worden zu sein. Auch auf die Aufgabe hatte ich mich gefreut.

    Was du hier alles aufführst, ist viel zu kompliziert, das kann kein Mensch alles beachten, selbst wenn man wollte. Es ist immer noch ein Wettbewerb für interessierte Laien.

    Die "alten Hasen" der Jury sagen: "mach dir nix draus, du bist nur dir und deinem Gewissen verpflichtet." Ich versuche, auszublenden. Gelingt aber nicht immer. Bin auch nur ein Mensch.


    Ich wollte das hier eigentlich nicht in den öffentlichen Thread schreiben, tue es aber nun doch:

    Es können ruhig alle mitlesen, wie ich das empfinde.


    Ich hatte mich eigentlich sehr über deinen neuen Mottowettbewerb gefreut, finde es super, daß du das initiiert hast - wage mich jetzt aber kaum, mein Juryamt hierfür wahrzunehmen. Traust du mir und den anderen überhaupt noch eine Bewertung (nach deiner Definition) zu?

    Wir können das schon, wir schaffen das schon - und es sind ja auch in der Mehrzahl "alte" Jurymitglieder dabei, also hat sich gar nicht viel geändert. Kann mathematisch (bei 11 "alten" zu 4 "neuen" Stimmberechtigten) ausgeschlossen werden.


    Und, nein, die Geschmacksfrage wird in der Kunst, egal welche Form sie auch annimmt, ob Theater, Malerei, Musik oder eben Fotografie, für die Menschen immer das Wichtigste sein.

    Man nimmt ein Kunstwerk wahr - und weiß sofort: "gefällt mir" oder "gefällt mir nicht". Danach erst schaut/hört man genauer hin und sucht Begründungen für dieses Urteil.

    Ich weiß nicht, wer dir deinen Traum wird erfüllen können, ich wahrscheinlich nicht.


    Und nein, dies ist kein Konflikt; ich bin nur ein bißchen genervt. Wir können uns über andere Themen (Pilze, Natur) sehr sehr gerne weiter austauschen, denn ich schätze deine tollen Fotoberichte, Beiträge, Einschätzungen, Recherchearbeit und Bestimmungshilfen hier im Forum sehr.


    So, das war's von mir.

    Ich mache trotzdem als Jurymitglied gerne weiter, bis ich es nicht mehr möchte oder man mich abberuft. Danke fürs Lesen.


    Deine Grüni/Kagi ==7

    Liebe Grüße,


    Grüni/Kagi ==11


    112 Pilzchips
    (113 Stand vor APR 2018 - 15 Einsatz APR 2018 + 3 Wurmrätsel + 4 Prämie APR-Präsenz + 5 Platz 15 APR 2018 + 3 Danke, Pilzmichi -1 für Kommazahlenausgleich "Nexe"-Wette -1 +1 für Mausis Zockerrätzel -1 beim Ingosixecho - 15 für APR 2019 + 2 von "Unkis Plan" +5 für Präsenz u.+5 für Gnolmisch-Fortschritte im APR 2019 +10 für Platz 6 im APR 2019 +3 für Emils NachAPR-Rätzel -9 Anerkennung APR-No/Tu/En)


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    Meine Zeichnungen und Fotos sind außerhalb dieses Forums
    nicht ohne meine vorherige Genehmigung zu verwenden!


    Grünis/Kagis verrückte Pilzwerkstatt

    Pilze an ungewöhnlichen Orten finden!

  • Hallo Abeja!


    Für wen schreibst Du das alles, was willst Du damit bewirken und (bitte hilf mir auf die Sprünge:) was ist der konkrete Hintergrund dieses Beitrages?


    Es werden Dich allenfalls ein paar ganz wenige Fotografen hier verstehen (wollen). Die meisten werden jedoch mit dem Kopf schütteln und sich fragen, was das soll. Ist halt schon ziemlich was für engagiertere Fotografen, was Du da anschneidest und nicht jeder wird sich Deinen mal wieder sehr ausführlichen Beitrag komplett von oben bis unten zu Gemüte führen.


    Was willst Du mit Deinen Anregungen (welche in meinen Augen allesamt einen ernsthaften und begründeten Hintergrund aufweisen) in einem Forum, wo die Teilnehmer des Fotowettbewerbs (teilweise zu Recht!) als "Knipser" bezeichnet werden?


    Wenn Du hier einheitliche (und professionellere) Zustände möchtest, müsste man das ganze Konzept grundlegend neu überdenken und total anders aufziehen. Das würde den Rahmen eines Pilzforums, in dem die Fotoecke sicherlich nicht die größte Rolle spielt, gewaltig sprengen.


    Man müsste beispielsweise eine Unterteilung der Teilnehmer in Anfänger, Amateure und Profis machen. Man müsste ein einheitliches Niveau in der Jury haben. Nicht zuletzt müsste man die Qualität der Bilder im Rahmen der verwendeten Technik beurteilen und womöglich sogar noch unterteilen... u. s. w., u. s. w...


    Bis dahin herrscht hier Fun, Subjektivität und Mainstream vor, was ja irgendwo auch ganz lustig und unterhaltsam ist. Deine (und auch meine) Ansprüche an das Fotografieren sind hier (offensichtlich) nicht gefragt! Wann wirst Du endlich beginnen, das zu verstehen?


    Ein paar Wettbewerbsteilnehmer haben es geschafft, den Geschmack der Interessierten zu treffen und werden hier auch in Monaten oder Jahren noch immer wieder in Spitzenpositionen zu finden sein. Allerdings ist ist die Konkurrenz für diese Fotografen schon sehr schwach, so dass das sicherlich auch in den meisten Fällen seine Richtigkeit hat, zumal sich bei diesen Teilnehmern auch die Technik stets auf einem relativ hohen Niveau bewegt, das beinhaltet sowohl diverse Fototechniken wie auch die verwendete Ausrüstung.

    Ich würde Dir empfehlen, Dich beispielsweise mal im "Forum für Naturfotografen" aktiv zu beätigen. Dort wirst Du sehen, wie weit (oder eben nicht...) Du mit Deinen eigenen Bildern kommst und wie sie minütlich von irgendwelchen Freaks in der Luft zerrissen werden. Selbst wenn Du sie selbst als "sehr gut" oder vielleicht sogar schon als "perfekt" betrachtest.... Und wie dort selbst DEINE Kommentare von "richtigen Profis" in Stücke gefetzt werden.


    Hier erscheinen mir Deine Beiträge (wieder zunehmend) deplatziert und das ist eher neutral und nicht negativ gemeint. Du solltest Dich mal irgendwo in einer höheren Liga austoben, damit Du vielleicht wieder auf den Boden der Tatsachen in diesem Forum gelangst.


    Ich habe auch schon oft versucht, mich hier mit längeren Beiträgen einzubringen, aber außer wenn sich danach einige "empörte" Mitglieder in negativer Art und Weise darüber geäußert haben, bekommt man hier kein wirklich themenbezogenes Feedback. Leider auch sehr oft von denjenigen nicht, die eine Ahnung von der Materie hätten. Schade!


    An dieser Stelle vielleicht ein Vorschlag von mir, der mir gerade so durch den Kopf gegangen ist: Warum wählt man nicht einfach ein Bild des Monats, indem man es "liken" kann? Somit wäre die Jury quasi hinfällig, keiner braucht sich mehr zu rechtfertigen und jeder trägt seinen Teil an der jeweiligen Platzierung eines Bildes. Die Last wäre quasi gleichmäßig verteilt und würde nicht mehr auf den Schultern einiger weniger lasten, welche auch nur Menschen sind, sich aber immer irgendwo zwischen den Stühlen der verschiedenen Meinungen und den Ansprüchen des Publikums befinden werden. Dem Kritisieren wäre ein Ende gesetzt, die Wahl der Rangfolge der eingereichten Bilder wäre sozusagen ein "demokratischer" Vorgang!


    Und zum guten Schluss: Du hast Dich in diesem Forum ja anerkannterweise zur "Kritik-Ikone" hochgeschrieben, Du bist DIE Instanz, welche hier Bilder, Techniken und sonstige Dinge beurteilt, die mit dem Fotografieren zu tun haben. Bist Du eigentlich ein Profi oder wo siehst Du Dich hier im Rahmen eines "Rankings"? Ist für mich natürlich ein Unterschied, "woher" Geschriebenes stammt...


    Wir sehen hier gleich eines der Probleme, die ich immer wieder feststelle: Es weiß keiner, "wer" hier "wem" was schreibt! Ein typischer Begleitumstand eines Forums übrigens, welcher verdeutlicht, dass das geschriebene Wort in viele Richtungen hin anfällig für allerlei Dinge ist.


    Die Referenz eines Autors ist für mich stets eine Art Maßstab, das Geschriebene einordnen bzw. beurteilen zu können, denn leider kann man sich auch sehr gut hinter seinen Texten verstecken, denn es werden ja nur die Worte veröffentlicht und nicht der Mensch, der dahintersteckt...


    Ich benutze die Gelegenheit einfach mal dazu, mich zu "outen": Meine Kommentare und Tipps in der Fotoabteilung erfüllen lediglich die Ansprüche eines engagierten Hobby-Fotografen. Ich bin KEIN Profi, versuche aber meine Bilder qualitativ und technisch hoch zu halten. Ich werde nun versuchen, diesen Umstand unter meinem Avatar zu verdeutlichen, so dass meine Beiträge in Zukunft auch entsprechend eingeordnet werden können!


    Gruß,


    Fredy

  • Hallo und seid gegrüßt abeja und Grüni/Kagi,

    als noch zeitlich junges Foren-Mitglied, aber doch schon etwas älterer Natur-und Pilzfreund,

    bin ich interessierter Mitleser, der vielen Sachgebiete und Themen.

    An Grüni/Kagi die Frage, was sind "neu Erblaute" (erschließt sich mir nicht) ,

    an abeja die Frage, ob in diesem Falle, weniger, nicht viel mehr wäre?

    absolut nicht's persönliches und keine Bewertung der Beiträge!

    LG W.

  • Hallo Walter,


    sorry, die Begriffsklärung fehlt hier natürlich.

    Das sind neue Jurymitglieder, die beim letzten Fotowettbewerb ihr Debut als Juroren gaben. Seither diskutieren wir hier ein bißchen.

    "Erblaut", weil der Name im Forum dann in Blau statt Grün erscheint.

    Liebe Grüße,


    Grüni/Kagi ==11


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  • So, ich hab jetzt - wie man auf gut Deutsch sagt - die Schnauze voll.

    Wir hatten dieses Theater doch vor einiger Zeit schonmal. Ich kann mich erinnern, Abeja, dass wir Dir recht deutlich klargemacht haben was wir von Deinen "Vorstößen" halten und das wir dies nicht mehr möchten. Eine zeitlang war es ja auch ruhig und nun läufst du wieder zu alter Form auf.
    Wirst Du nie begreifen, dass wir hier kein Foto-Fachforum sind und auch nicht sein wollen? Dass hier Knipser andere Knipser und gute Fotografen, und das gute Fotografen Knipser und andere gute Fotografen bewerten. Bunt gemischt, bei den Teilnehmern und bei der Jury. UND DAS IST SO GEWOLLT.
    Ich empfehle Dir, Anschluß in einem Fotofachforum zu suchen und die User hier nicht weiter mit Deiner Kritik und Deinen "Anregungen" zu behelligen. Ganz unabhängig davon, wie fachlich kompetent diese sind, oder auch nicht.

    Und an die neuen Juroren:
    Lasst Euch nicht beirren, ihr macht das ganz prima und voll im Sinne des Forums.

    Unabhängig von diesem Beitrag habe ich das Thema "Abeja" unter den Moderatoren zur Diskussion gestellt.

  • Hallo, Leute!


    Hätte ich nicht schon Zahnschmerzen, dann würde ich jetzt welche bekommen.
    Als wenn das alles nicht schon besprochen wäre!


    Ein Großteil der genannten Kriterien ist einfach nur trivial.
    Der kaum verdeckte Vorwurf an die Jurymitglieder, keine Rücksicht auf offensichtliche Dinge wie Belichtungen, Schärfe des Motivs, Farben und so weiter zu nehmen, ist so unbegründet wie inaktzeptabel.
    Das Gleiche gilt für den Versuch, Einfluss auf die Bewertungen der Jury zu nehmen (erst recht wenn man sich selbst anschickt, bei der Ausrichtung des Wettbewerbs mitzuarbeiten!!!).

    Nachbesprechungen von Bildern ist das eine, ständig wiedekehrende Vorhaltungen, wie die Jury Bilder zu betrachten habe, sind etwas ganz anderes. Zumal wenn es nur aus dem individuellen Gutdünken einer einzigen Person resultiert.

    Aus Fehlern lernen?
    Da die langen, internen Diskussionen im letzten Jahr da offenbar nichts gebracht haben, an dieser Stelle ein öffentlicher Hinweis:
    Möglicherweise ist es bei vielen Leuten gar nicht willkommen, wenn man ihnen wiederholt und vehement vorschreiben will, wie sie Denken / Bilder betrachten sollen.

    Zu den Bewertungskriterein ist alles gesagt und besprochen, da gab es genug Diskussionen in der Vergangenheit.
    Es gibt folglich einen Konsens, wenn sich eine einzelne Person nicht diesem Konsens anschließen mag, ist das ein Problem dieser einzelnen Person und nicht der Jury oder der Teilnehmer des Wettbewerbs.

    Und ja, Fredy: Genau so ist es. Dieser Wettbewerb orientiert sich an den Teilnehmern und Mitgliedern des Forums. Und in der Hinsicht funktioniert auch die Arbeit der Jury. Es zählt eben nicht das technisch perfekte Bild, sondern das auch für Amateurfotografen und Amateurpilzbildliebhaber ansprechendste Bild. Mag man das nicht akzeptieren, so soll man bitte genau das tun, was du vorschlägst: Den Versuch unternehmen, sich in einem "professionellen" Fotoforum zu behaupten.

    Kleiner Nachsatz zur Bewertung der Wettbewerbsbilder durch die Gemeinschaft: Ob durch "Likes" oder Abstimmung, das hatten wir schon mal, und es gibt Gründe, warum das nicht funktioniert hat.


    Um die Einflussnahme auf auf die ehrenamtlich (!) arbeitenden Jurymitglieder zu beenden und im Sinne der Teilnehmer des Wettbewerbs, die sehr wohl auch mit technisch nicht komplett durchgestylten BIldern willkommen sind, zu beeenden:
    Hier kommt ein Schloss dran


    Wer damit ein Problem hat, möge sich gerne mit Vehemenz mittels persönlicher Kommunikation an mich oder andere Moderatoren der Wahl wenden.


    Edit: Ralf war fixer. Ich lasse das mal als Ergänzung stehen.




    LG, Pablo.

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