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letzter Beitrag von Beorn am

Was wächst denn da?

  • Seit kurzem bin ich auch stolzer :giggle: Besitzer eines Smartphones. Vom Fotografieren habe ich keine Ahnung, aber Pilze anhand guter Aufnahme erkennen, kann ja von euch jeder :alright:


    Hier mal ein paar Bilder von Pilzen, die ich nicht bestimmen konnte.



    Bei diesem skurrilen Etwas kann ich nicht einmal genau sagen, wo oben und unten ist. Das Weiße wird wohl die Unterseite sein und unter diesem (sehr harten) Gebilde befindet sich wahrscheinlich ein Baumstumpf, auf dem der Pilz wächst. Gesehen am Klusenberg in Herdecke.





    Diesen Röhrling kann ich nicht bestimmen. Stand im Gras unter Birken, aber die Netzstruktur auf dem Stiel und die weißen Röhren verwirren mich.





    Dieses Prachtexemplar hielt ich im Wald für einen Champignon. Hatte kürzlich gegürtelte Champignons gefunden (für mich ein Erstfund) und vermutete hier etwas Ähnliches. Aber mit den schmutzig-weißen Lamellen und der kaum wahrnehmbaren Fleischrötung am Stiel ist das wohl mehr ein Ritterling als ein Champignon. Das Exemplar ist gute 10 cm hoch.

    Ich bin gerne wandernd oder spazierend in der Natur unterwegs und freue mich über alles Essbare, dass ich dabei finde. Als Privatier habe ich jetzt die Zeit, um mein Wissen zu erweitern. Solange ich nicht alles weiß, gibt es von mir keine Verzehrfreigabe.


    Viele Grüße
    Teetrinker:ghurra:

  • Hallo,


    zu Nr.1 kann ich nichts sagen aner Nr.2 ist mit diesem groben Stielnetz vermutlich ein wunderschöner Gallenröhrling


    http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Bitterroehrling.htm


    Nr.3 ist schon ein Champi aber mit den rötenden Waldchampignons habe ich noch keine Erfahrung. Ich hätte hier eher erwartet das der gilbt und nach Anis oder Bittermandel riecht.


    VG Jörg

  • Hallo,


    also den Röhrling kannst Du auf jeden Fall bestimmen! Ein Musterexemplar, wie es im Buche steht, gerade wegen des Stielnetzes.
    Tipp: Die weissen Poren lassen schon einen rosa Farbschimmer erkennen. Schau noch mal in Deine Bücher, oder was auch immer Dir zur Bestimmung zur Verfügung steht :alright: .


    LG


    Andreas


    Edit: Spielverderber Hannes2 :freebsd: hat ´s schon verraten....

  • Danke! Den Gallenröhrling hatte ich wegen des Fundortes und der kaum erkennbaren Verfärbung der Röhren ausgeschlossen. Hab jetzt mal vorsichtig dran geleckt, so wirklich bitter schmeckt das Fleisch nicht. Aber einen anderen Röhrling mit deutlich erkennbarem Netz kennt mein Pilzführer auch nicht.


    Der "Champignon" riecht übrigens sehr angenehm, aber nicht wirklich deutlich nach Anis.

    Ich bin gerne wandernd oder spazierend in der Natur unterwegs und freue mich über alles Essbare, dass ich dabei finde. Als Privatier habe ich jetzt die Zeit, um mein Wissen zu erweitern. Solange ich nicht alles weiß, gibt es von mir keine Verzehrfreigabe.


    Viele Grüße
    Teetrinker:ghurra:

  • Ahoi, Teetrinker,


    oder kann man Dich auch sonstwie anreden?
    Sei es auch mit einem Pseudonym... :cool:


    Gute Idee: :)


    Bilder nummerieren,
    damit wir uns darauf beziehen können.


    Bild 3,4: Gallenröhrling.


    Bild 5-7:
    Klar kannst Du diesen Röhrling nicht bestimmen.
    Könnte ich auch nicht.
    Ist ja auch keiner,
    sondern ein Lamellenpilz.


    Der hört auf den Namen Agaricus augustus.
    Dt.: Großer Waldchampignon, [font="Arial"][font="Arial, sans-serif"]Riesenchampignon[/font][/font][font="Arial"][font="Arial, sans-serif"], [/font][/font][font="Arial"][font="Arial, sans-serif"]Braunschuppiger Riesenegerling[/font][/font][font="Arial"][font="Arial, sans-serif"], Braunschuppiger Riesenegerling, Heller Riesenchampignon.[/font][/font]



    [font="Arial"][font="Arial, sans-serif"]Im Übrigen: Glückwunsch:[/font][/font]
    [font="Arial"][font="Arial, sans-serif"]ein Prachtexemplar - noch so jung und schon 10 cm hoch! :alright: [/font][/font]
    [font="Arial"][font="Arial, sans-serif"]Riecht und schmeckt nach ... Amaretto![/font][/font]
    [font="Arial"][font="Arial, sans-serif"](auch, wenn viele Anderes behaupten) :freebsd: [/font][/font]





    [font="Arial"][font="Arial, sans-serif"]LG[/font][/font]
    [font="Arial"][font="Arial, sans-serif"]Malone[/font][/font]

  • Fehlt nur noch der erste Pilz. Das ist ja wirklich ein vergnorpelter Pilzklumpen. Da muß ich auch mutmaßen.
    Aber das will ich dann auch tun. Mit der Gattung Ganoderma bin ich mir ziemlich sicher. Mit der Art wird es dann etwas spekulativer. Der Habitus weist für mich nach Abgleich mit meinem inneren Auge auf den Flachen Lackporling hin.
    Ich würde also mit gutem Gefühl und hoher Wahrscheinlichkeit vermuten, das ist der Flache Lackporling, Ganoderma applanatum in noch junger Gestalt.


    Bei den beiden anderen Pilzen schließe ich mich den Vorrednern an.

  • Malone,


    ich hatte meine Bemerkungen UNTER die Fotos geschrieben, Röhren und Lamellen kann ich gerade noch so selbst unterscheiden :)


    Nächstens werde ich Deinen Vorschlag beherzigen und Zahlen verwenden.


    Danke für den Hinweis auf den Riesenegerling, das passt!


    http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Riesenchampignon.htm


    Insbesondere das Exemplar dort in der unteren Reihe und zweiter von rechts hat für mich auch keine erkennbaren Rosatöne in den Lamellen.


    Nachdem der Pilz über Nacht draußen gelegen hat, sind die Schnittstellen jetzt hellbraun, aber mit dem Gilben, wie ich das von den Anisegerlingen kenne, hat das nichts zu tun.


    Aber ich werde das mal zum Anlass nehmen und zum Optiker gehen. Ich war schon immer rot-grün-schwach (nicht blind) und vielleicht verschlechtert sich das im Alter. Ich kann selbst nachdem ich weiß, was es ist, weder an den Röhren des Gallenröhrlings noch an den Lamellen des Riesenchampignons Rosatöne erkennen.


    Mit großen, jungen Pilzen habe ich dieses Jahr Glück. Der Champ stand keine 20cm neben der Sauerland-Waldroute und wenige Kilometer weiter habe ich kürzlich 6 Steinpilze auch direkt am Weg gefunden, von denen jeder zwischen 250 und 300g wog. Die Pilze wissen anscheinend, dass ich nicht mehr auf allen Vieren durch Fichtenschonungen robben kann und kommen mir entgegen. :alright:


    Mausmann
    Stimmt, ein Lackporling wird es sein. Ich wollte da nichts kaputt machen und habe den Pilz vorsichtig betastet. Aber trotzdem erschien mir der braune Teil knochenhart zu sein. Also entweder ein sehr junger Flacher Lackporling oder aber der Wulstige Lackporling.


    http://www.123pilze.de/DreamHC…/WulstigerLackporling.htm


    War auch direkt am Wanderweg (Dortmunder Rundweg), da komme ich nächstes Jahr bestimmt wieder längs und werde dann genauer auf die Stabilität der Oberseite achten.
    [hr]
    Apropos direkt am Weg:


    Diesen Pilz konnte ich auch nicht sicher bestimmen:


    Bild Nr. 1



    Bild Nr. 2



    Ich hatte es für einen Fransigen Wulstling gehalten, aber dazu passen doch die dunklen Schuppen nicht, oder? Außerdem gilt der als selten und diese großen Pilze wuchsen sehr zahlreich in Lippstadt entlang des Flusses am Altstadtrundgang (Im Hintergrund sieht man auf Bild 2 das Ostendorf-Gymnasium). Leider bin ich mit der Kamera nicht unter den Hut gekommen und konnte die Lamellen nicht fotografieren.

    Ich bin gerne wandernd oder spazierend in der Natur unterwegs und freue mich über alles Essbare, dass ich dabei finde. Als Privatier habe ich jetzt die Zeit, um mein Wissen zu erweitern. Solange ich nicht alles weiß, gibt es von mir keine Verzehrfreigabe.


    Viele Grüße
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  • Hi!


    Spannend ist der auf jeden Fall. Ich bin da wohl eher bei Mausmann: Igel-Wulstling könnte passen, wobei ich beide Arten nicht wirklich kenne. In jedem Fall ist das ein schöner Fund (Beide RL 3 / 2009 - also "gefährdet").


    LG, Jan-Arne

                                                                               
    Im Forum gibt es keine Verzehrfreigaben, nur Hilfestellungen zu eigenständigen Vergleichen!


    Hier findet ihr eine Übersicht über bestimmungsrelevante Informationen!

    Einmal editiert, zuletzt von JanMen ()


  • Die dicke pickelige Knolle lässt mich da den Igel-Wulstling, Amanita echinocephala vermuten. Spitzstachelig und behangener Rand passen zu dem auch. Aber bessere Bilder wären schon schön gewesen.


    Wie gesagt, ich bin kein Fotograf und haue auch nicht einfach einen Pilz um, nur um ihn besser aufs Bild zu bekommen. Ich freue mich aber über die hilfreichen Kommentare zu meinem Beitrag und wenn es das Forum belebt, dann zeige ich euch gern meine "Kuriositäten vom Wegesrand". Über den Igel-Wulstling und seine Seltenheit habe ich mich jetzt gefreut. Und an der Aussagekräftigkeit der Bilder werde ich arbeiten und ich beschränke mich auch auf die größeren Pilze. Die vielen kleinen Pilzchen kann ich mir eh nicht merken ;)

    Ich bin gerne wandernd oder spazierend in der Natur unterwegs und freue mich über alles Essbare, dass ich dabei finde. Als Privatier habe ich jetzt die Zeit, um mein Wissen zu erweitern. Solange ich nicht alles weiß, gibt es von mir keine Verzehrfreigabe.


    Viele Grüße
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  • Hallo,


    zum letzten: den Fransigen kenne ich. Solche Hutschuppen sollte der im Regelfall nicht haben. Igelwulstling kenne ich nicht aus eigenen Funden...


    Zum ersten: G. adspersum würde ich bei dem auch nicht zu 100% ausschließen wollen.


    l.g.
    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo,


    keine Ahnung, welchen Pilz die erste Aufnahme zeigt,


    jedenfalls nicht Ganoderma applanatum, da passt ja gar nichts. G. adspersum folglich auch nicht, die zwei sind
    makroskopisch nicht auseinander zu halten.


    LG
    Peter

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Es reicht ein Hut aus Zunderschwamm als Statussymbol. Brennt nur der Kopf, wenn der Blitz einschlägt.

    Chips: 52 - 5 für Pablo = 47

    47 - 10 für APR 2019 = 37,000


  • Hi!


    Spannend ist der auf jeden Fall. Ich bin da wohl eher bei Mausmann: Igel-Wulstling könnte passen, wobei ich beide Arten nicht wirklich kenne. In jedem Fall ist das ein schöner Fund (Beide RL 3 / 2009 - also "gefährdet").


    LG, Jan-Arne


    Jan-Arne,


    den Gallenröhrling hab ich übrigens in Deiner Nähe, in der Westruper Heide gefunden. Außerdem stehen dort gerade sehr schöne Hasenstäublinge rum.


    Peter,
    was passt denn nicht zu Ganoderma applatum oder adspersum? Die weiße Porenschicht war so hart, da hätte man wahrscheinlich wirklich drauf malen können.

    Ich bin gerne wandernd oder spazierend in der Natur unterwegs und freue mich über alles Essbare, dass ich dabei finde. Als Privatier habe ich jetzt die Zeit, um mein Wissen zu erweitern. Solange ich nicht alles weiß, gibt es von mir keine Verzehrfreigabe.


    Viele Grüße
    Teetrinker:ghurra:


  • TT,


    https://de.wikipedia.org/wiki/Flacher_Lackporling


    LG
    Peter

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Es reicht ein Hut aus Zunderschwamm als Statussymbol. Brennt nur der Kopf, wenn der Blitz einschlägt.

    Chips: 52 - 5 für Pablo = 47

    47 - 10 für APR 2019 = 37,000


  • den Gallenröhrling hab ich übrigens in Deiner Nähe, in der Westruper Heide gefunden. Außerdem stehen dort gerade sehr schöne Hasenstäublinge rum.


    Aha. Danke für die Info. Da wollten wir die Tage eventuell auch noch mal Ausschau halten, ob was wächst. Dem scheint dann wohl so zu sein. :alright: Meine Tante hat dort übrigens vor 1, 2 Wochen einen schönen Steinpilz gesichtet. Oder war es vielleicht sogar der Gallenröhrling und sie hat ihn fehlbestimmt? Wer weiß. ;)


    LG, Jan-Arne

                                                                               
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  • Zum zweiten Mal in dieser Woche ist mir ein Birkenpilz beim Putzen blau angelaufen. Beim ersten Mal hatte ich noch die skurrile Vermutung, dass es daran gelegen haben könnte, dass ich mit dem Messer vorher einen Hexenröhrling geputzt hatte :giggle:


    Beim zweiten Auftreten des seltsamen Phänomens habe ich etwas gegoogelt und bin auf den Vielverfärbenden Birkenpilz (Leccinum variicolor) gestoßen. Hab ich vorher noch nie was von gehört. Hab ich einen solchen wirklich gefunden?



    Ich bin gerne wandernd oder spazierend in der Natur unterwegs und freue mich über alles Essbare, dass ich dabei finde. Als Privatier habe ich jetzt die Zeit, um mein Wissen zu erweitern. Solange ich nicht alles weiß, gibt es von mir keine Verzehrfreigabe.


    Viele Grüße
    Teetrinker:ghurra:

  • Morgen, Teetrinker!


    Wenn du von dem Rauhfuß noch Bilder bei Tageslicht machen könntest (also farbechte Bilder), auf denen man auch die Hutoberfläche und ein Schnittbild hat, dann könnte ich wohl etwas kräftiger "Ja" sagen.
    So bleibe ich vorerst bei "Ja, vermutlich. Nicht ausgeschlossen." Es gibt noch einige weitere Arten, die an der Stielbasis blaugrün verfärben.


    Noch was zu den anderen Pilzen:
    Der Lackporling auf den ersten beiden Bildern im Startbeitrag ist so nicht bestimmbar. Es läuft schon auf eine der beiden genannten Arten hinaus, aber in dem Fall lässt sich aus der äußeren Erscheinung keinen Bestimmung ableiten.
    Denn >Ganoderma applanatum< sieht durchaus so aus, wenn er eben auf Substratoberseiten fruchtet oder an vergrabenem Holz wächst. Und >Ganoderma australe< kann identisch aussehende Fruchtkörper bilden.


    Deinen Wulstling halte ich für >Amanita strobiliformis<.
    Amanita solitaria (Igelwulstling) kenne ich nicht mit einem so behangenen Hutrand. Zudem ist das ein eher kleiner Pilz (im vergelich zu den gigantischen Ausmaßen, die A. dtrobiliformis erreichen kann) und die Stacheln sind wirklich spitz pyramidenförmig und verflachen auch bei starkem Regen kaum.
    Hier ein Bild von vor eine paar Tagen bei strömendem Regen von Amanita solitaria:



    LG, Pablo.

  • Hallo Pablo,



    danke für Deinen Kommentar. Ich bin noch mal zu dem "Pilzklumpen" aus Beitrag #1 gewandert. Jetzt ist er schön auseinandergegangen, man sieht, wo oben und unten ist. Die Oberseite ist immer noch sehr hart.



    Dann bin ich heute noch auf der Jagd nach den letzten Birnen auf einer alten Obstwiese über einen kleinen Hexenring von diesen Prachtkerlen gestolpert:




    Dabei handelt es sich doch wohl um den Pilz des Jahres 2016, den Lilastieligen Rötelritterling, oder? Habe ich bewusst noch nie gesehen, aber kürzlich einen Artikel über ihn gelesen, als er zum Pilz des Jahres gekürt wurde. Standort, Größe, Farbe, Stieloberfläche, Lamellenform passt alles. Geruch auch sehr angenehm. Die 4 älteren Exemplare habe ich stehen gelassen, aber die beiden wollten unbedingt mit.

    Ich bin gerne wandernd oder spazierend in der Natur unterwegs und freue mich über alles Essbare, dass ich dabei finde. Als Privatier habe ich jetzt die Zeit, um mein Wissen zu erweitern. Solange ich nicht alles weiß, gibt es von mir keine Verzehrfreigabe.


    Viele Grüße
    Teetrinker:ghurra:

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  • Hallo, Teetrinker!


    Den Lilastiel kann ich dir bestätigen. Schöner Fund, hat sich bei mir in diesem Jahr noch nicht gezeigt.
    Bei dem lackporling kann ich immer noch nichts sagen. Die Portraits sind oben ja verlinkt, die notwendigen Bestimmungsmerkmale (Tramafarben, Dicke der Hutkruste und vor allem Sporengröße) kann ich ja hier nicht feststellen. ;)



    LG, Pablo.

  • Danke für die Bestätigung. Dann ist das Abendessen ja gesichert. Und beim Lackporling werde ich nächstes Jahr mal testen, ob ich mit dem Handy die Sporen fotografieren kann ;)


    Einen hab ich noch:


    Beim Wandern bin ich an diesem "Pilzteppich" vorbeigekommen. Sind das Hainboviste oder was? Diese rötlichen Punkte auf den Pilzen passen irgendwie gar nicht.




    Ich bin gerne wandernd oder spazierend in der Natur unterwegs und freue mich über alles Essbare, dass ich dabei finde. Als Privatier habe ich jetzt die Zeit, um mein Wissen zu erweitern. Solange ich nicht alles weiß, gibt es von mir keine Verzehrfreigabe.


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  • Hallo.


    Die Teppiche bestehen wohl aus Birnenstäublingen (Lycoperdon pyriforme).
    "Bestätigen" hat nichts mit "zum Verzehr freigeben zu tun". Du kannst essen was du willst, tust es aber auf deine Verantwortung. ;)
    So unseriös bin ich nicht, übers Netz Pilze zum verzehr freizugeben.



    LG, Pablo.

  • "So unseriös bin ich nicht, übers Netz Pilze zum verzehr freizugeben. "


    Ich bin auch nicht so dumm bzw. lebensmüde, nur deswegen einen mir unbekannten Pilz zu essen. ;)


    Hat aber als Omelette super geschmeckt :alright:


    Och, nur popelige Birnenstäublinge. Da hätte ich drauf kommen können, aber diese rötlichen Flecken haben mich verwirrt. Wieso finde ich Lycoperdon pyriforme nicht in Deinen Pilzportraits? Tolle Fleißarbeit übrigens, ich stöbere da gern mal drin.

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  • Hallo.


    Keine Sorge, den Eindruck machst du auf mich auch ganz und gar nicht.
    Nur gibt es eben auch Leute, die sind nicht ganz so schlau und wer weiß, wer noch mitliest...


    Die Pilzportraits sind ja nur ein Anfang.
    Momentan sind das ja nur 660 Arten, also nur ein Bruchteil aller Pilze, die in Europa vorkommen können (und zwar ein ganz kleiner Bruchteil). Zum Glück machen da ja viele andere Mitglieder auch mit.
    Denn Lycoperdon ist zB nicht so meine Gattung, ich selektiere schon ein wenig, was mich gerade so interessiert und was ich mir verstärkt angucke bzw. was weniger.



    LG, Pablo.

  • Hallo,


    ich bin mit Pablo ganz einer Meinung dass der Wulstling der Fransen-Wulstling ist und nicht der Igel-Wulstling. Manchmal kommen so komisch gedunkelte Hüllreste halt auch beim Fransen-Wulstling vor, hatte ich auch schon. Für den Igelwulstling sind die aber zu flach, zu wenige, und vor allem der behangene Hutrand ist ein k.o.-Kriterium.


    beste Grüße,
    Andreas

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