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letzter Beitrag von Wutzi am

Was sind das für Täublinge?

  • Moin,


    gefunden habe ich sie in einem Mischwald mit überwiegend Buchen. Der dunkle Täubling, wenns denn einer ist, riecht pilzig angenehm und hat sich an der Bruchstelle, am Stiel verfärbt. Die Lamellen sind sehr brüchig und Cremfarbend. Der Stiel ist sehr fest. Dieser Pilz wächst im Wald in Massen, und hat in der Regel schwarze "Schuppen". Die Hutoberfläche sieht dann aus wie verbrannt. Der kleinere von beiden hat die selben Eigenschaften wie der Frauentäubling, der wächst dort auch in Massen. Die Lamellen brechen nicht und der Stiel ist sehr fest. Nur die Farbe ist eine andere. Nachtrag: Die Lamellen vom kleineren sind nicht so widerstandsfähig, wie vom Frauentäubling. Trotzdem muss ich ziemlich Kraft aufwenden um sie zu brechen.


    Lg

    Tarik

  • Hallo Tarik, Karl hat das z vergessen, such bei Schwärztäubling.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Der Dickblättrige Schwarztäubling (Russula nigricans) ist ja schon von Karl bestätigt. Ich finde diese Täublingsart markant (d.h. er gehört zu den wenigsten Täublingen die sogar ich bestimmen kann :D). Schwarzweiß, kompakt, entfernt stehende dicke Lamellen, Verfärbung nach Minuten rosa und dann später auch schwarz.


    Zum anderen Täubling kann ich nicht viel sagen, nur dass ich da definitiv einen Täubling aber keinen Frauentäubling sehe.

  • Kleiner Nachtrag: zu dem anderen Täubling kann ich dir auch nichts sagen, ich habe allerdings auch keine Ahnung und kenne nur sehr wenige Täublings-Arten. Aber ich glaube, Du solltest den Täublings-Experten noch verraten, ob der Pilz mild oder scharf war und welche Bäume in der Nähe standen.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Du solltest den Täublings-Experten noch verraten, ob der Pilz mild oder scharf war und welche Bäume in der Nähe standen.

    Ja, grundsätzlich bei Täublingen, die so variantenreich daherkommen, bleibt es ohne Chemie und Mikro, meistens eine Raterei. Den zweiten FK habt Ihr ja schon bestimmt. Dann tippe ich beim ersten FK mal auf den Speisetäubling (Russula vesca), nur geraten.

    LG Mischa

  • Der Dickblättrige Schwarztäubling (Russula nigricans) ist ja schon von Karl bestätigt. Ich finde diese Täublingsart markant (d.h. er gehört zu den wenigsten Täublingen die sogar ich bestimmen kann :D). Schwarzweiß, kompakt, entfernt stehende dicke Lamellen, Verfärbung nach Minuten rosa und dann später auch schwarz.


    Zum anderen Täubling kann ich nicht viel sagen, nur dass ich da definitiv einen Täubling aber keinen Frauentäubling sehe.


    Du solltest den Täublings-Experten noch verraten, ob der Pilz mild oder scharf war und welche Bäume in der Nähe standen.

    Ja, grundsätzlich bei Täublingen, die so variantenreich daherkommen, bleibt es ohne Chemie und Mikro, meistens eine Raterei. Den zweiten FK habt Ihr ja schon bestimmt. Dann tippe ich beim ersten FK mal auf den Speisetäubling (Russula vesca), nur geraten.

    LG Mischa

    Ganz vergessen. Der schmeckt absolut unauffällig und wuchs zwischen vielen Buchen. Wenn ich der Täublingsregel blind vertrauen würde, würde ich den wohl essen. Tue ich aber nicht und werfe ihn wohl eher weg, aber trzd danke;)

    Kleiner Nachtrag: zu dem anderen Täubling kann ich dir auch nichts sagen, ich habe allerdings auch keine Ahnung und kenne nur sehr wenige Täublings-Arten. Aber ich glaube, Du solltest den Täublings-Experten noch verraten, ob der Pilz mild oder scharf war und welche Bäume in der Nähe standen.

  • Du solltest den Täublings-Experten noch verraten, ob der Pilz mild oder scharf war und welche Bäume in der Nähe standen.

    Ja, grundsätzlich bei Täublingen, die so variantenreich daherkommen, bleibt es ohne Chemie und Mikro, meistens eine Raterei. Den zweiten FK habt Ihr ja schon bestimmt. Dann tippe ich beim ersten FK mal auf den Speisetäubling (Russula vesca), nur geraten.

    LG Mischa

    hallo Mischa, hat der nicht „Zähnchen„ und eine etwas zurückgezogene Huthaut?

    Lieben Gruß


    Claudia


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  • Stimmt schon Claudia, aber oft erst bei älteren voll auf geschirmten FK, wenn sich die Hutränder nach oben biegen oder der FK schon sehr trocken ist. Der Speisetäubling hat auch relativ lange einen eingerollten Hut, aber wenn der FK neutral geschmeckt hat, dann wird es wohl eine andere Art sein. Es gibt da ja noch einige Kandidaten.

    LG Mischa

  • Moin Tarik,


    also mein erster Gedanke war bei deinem Fund auch R. Vesca (natürlich ohne garant!).

    Die Lamellen sind, wie du schon schreibst recht weich, brechen dann aber doch, wenn man gröber darüberstreicht.

    Dein Schwarztäubling hat dagegen extrem brüchige Lamellen. Die fliegen nur so umher wenn du darüberstreichst.

    Die typisch zurückgezogene Huthaut fehlt manchmal und zeigt sich oftmals erst, wenn sich der Hutrand im zunehmenden Alter nach oben biegt.


    LG Phillip

  • Stimmt schon Claudia, aber oft erst bei älteren voll auf geschirmten FK, wenn sich die Hutränder nach oben biegen oder der FK schon sehr trocken ist. Der Speisetäubling hat auch relativ lange einen eingerollten Hut, aber wenn der FK neutral geschmeckt hat, dann wird es wohl eine andere Art sein. Es gibt da ja noch einige Kandidaten.

    LG Mischa

    Danke Mischa. Mit Täublingen hab ich so meine Probleme.

    Lieben Gruß


    Claudia


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