Beiträge von Mischa

    Ein gesundes neues allen Pilzfreunden und -experten,==Gnolm26


    Bild 2 der Stamm mit den Fruchtkörpern ist eindeutig keine Buche sondern eine Birke.==Gnolm19


    LG Mischa

    Hallo Ingo,

    der FK ist zu alt um ihn ernsthaft bestimmen zu können. Mehr als Lammelenpilz und wie Heidi vermutet Milchling wird man da nicht sagen können, aber das ist ja nicht Deine Hauptfrage.

    War heute selbst im Wald um habe nicht wenige ähnliche FK gesehen. Diese Wuchsform hat nichts mit einer Verletzung des FK zu tun, sondern resultiert zu nächst aus dem fortgeschrittenen Alter des FK, in Zusammenhang mit Umwelteinflüssen. Als da sind Wasserknappheit, niedrige Temperaturen usw. was primär ursächlich für diese Trichterbildung ist, weis ich nicht, aber vielleicht können, die hier tätigen Profis, mehr zu den Ursachen dieser Bildung sagen. Fest steht nur, dass sie nicht mit einer Verletzung zu tun haben und nicht selten sind.


    LG Mischa

    Danke Euch Beiden bzw. Dreien,

    muss mir doch mal neuere Literatur zulegen. Bei mir war L. aurantiacum als Espe abgespeichert und stellt sich jetzt als Eichen- bzw. Laubwald-Rotkappe heraus. Da habe ich die ganzen Jahre mein Essen falsch angesprochen . . . ==Gnolm7==Gnolm8


    LG Mischa

    Hallo Norbert,

    weißer Stiel ist ja richtig, aber mit braun-rötlichen Flocken. Also so kenne ich die und so ist sie auch bei 123Pilze beschrieben. Ist das falsch oder gibt es da zwei ähnliche Arten?


    LG Mischa


    P.S. Jetzt bin ich aber vollkommen verwirrt. Leccinum aurantiacum ist bei mir die Espenrotkappe, bei Wiki ist es Laubwaldrotkappe??? ==Gnolm9

    ich glaube Mischa, die Art des Hallimasches ist relativ egal - außer beim Honiggelben bin ich mir nicht sicher. Was ich über Pferde und Hallimasche recherchiert habe: es führt ähnlich beim Menschen zu einem gastroenterologischem Problem, das meist bei geringen Mengen via Durchfall etc. nach einigen Stunden verschwindet. Das Problem wird die Menge sein. Also wenn da mal alles zugewachsen ist, können die Mengen auf Dauer Folgeschäden hervorrufen. Eine akute tödliche Krankheit, wie Herzstillstand bei Knollenblätterpilzen, nehme ich nicht an. Merkwürdig ist es auf alle Fälle, dass dieses eigentlich häufige Problem - es gibt viele Pferde - selbst in meiner Umgebung - in einer Koppel mit Pilzen bei Tierärzten unbekannt ist. Oder zumindest bei Pferdespezialisten.

    Sorry Joseph, aber das ist nicht richtig. Auch kann es hier nicht nur um die Pferde gehen, sondern auch um Menschen, Gebäude, Waldgrundstücke usw.. Wenn die Besitzerin der Weide, Experten um Rat fragen muss, dann wird deren erste Frage sein, um welchen Befall es sich handelt.

    Da genügt Blätterpilz oder auch Hallimasch nicht, da ist die genaue Art gefragt, um deren Expertise für ihren Auftraggeber auch die notwendige Treffsicherheit zu gewährleisten.

    Die Artfeststellung, ist die ultimative Grundlage zur Beurteilung der Gefährdungslage und der daraus sich ergebenden

    Einleitung notwendiger Gegenmaßnahmen bzw. auch auf den Verzicht auf Selbige.


    LG Mischa

    Passt, obwohl die Sporenfarben bei beiden Arten sehr ähnlich sind, denke ich, dass mehr makroskopische Merkmale für Deine Bestimmung sprechen, als für die Stachelbeere.


    LG Mischa

    Hallo a-schulte,

    schließe mich vollumfänglich meinen Vorrednern an. Wir sind uns hier bei der Identifizierung bis auf die Gattungsebene einig. Was wir auch mit Deinen neuen Bildern nicht sicher können, ist die Artbestimmung.


    Die wird auch mit Sicherheit die Kollegin Deiner TA nicht feststellen können. Warum folgst Du nicht unseren Rat und lässt die Art durch die o. gen. PSV in Deiner Nähe feststellen, bevor die Fruchtköper verschwunden sind? Die ist in der Regel sogar kostenlos, im Gegensatz zu Deiner TA und ihrem offensichtlich bescheidenen Wissen über die Schädlichkeit von Pilzarten für Pferde.

    Die Art-Bestimmung ist die Grundvoraussetzung, um über weitere Schutzmaßnahmen für Deine Tiere usw. nachzudenken.

    LG Mischa

    Ich denke außerdem nicht, dass man ernsthaft bestimmen kann, wo der 9qkm-Hallimasch seine Grenzen hat.


    Da kann man argumentiern wie man will, Spekulationen, ohne harte Fakten zu liefern, sind nicht dazu geeignet mir meine Zweifel zu rauben.

    Hallo Harald, wie sollten denn die harten Fakten aussehen, wenn Du auch wissenschaftliche Ergebnisse, wie die der Forstwissenschaftlerin C.Parks anzweifelst?==Gnolm5==Gnolm7

    Aber, Du hast natürlich ein Recht auf Deine Meinung, die ich auch vollumfänglich respektiere.==Gnolm8

    In diesem Sinne noch einen schönen Restsonntag für Dich!

    LG Mischa

    Hallo in die Runde, habe mal ein wenig recherchiert und möchte mich nochmals zu der hier geäußerten Behauptung: … man könne die Ausmaße des Myzel nicht korrekt feststellen, zu Wort melden, weil ich glaube, dass man dies so nicht stehen lassen kann.

    Es gibt also inzwischen zwei nachgewiesene Hallimasch-Monster in den USA. Eines in Michigan und ein noch größeres von 9qkm in Oregon. Ich gehe davon aus, dass die Forstwissenschaftlerin Catherine Parks, die Letzteren als Armillaria ostoyae (Dunkler Hallimasch) beschrieben und entdeckt hatte, sich auf harte wissenschaftliche Daten stützen konnte, bevor sie mit ihrer Entdeckung an die Öffentlichkeit ging. Offensichtlich kann man also doch das Ausmaß eines Myzels ermitteln.

    Zu meinem „Unsinn Erdaustausch“ möchte ich mich auch noch einmal äußern. Nach meiner kleinen Recherche im Netz, scheint der Halli nicht nur den Hütern unserer Parks große Kopfschmerzen zu bereiten, sondern auch besonders den Gärtnern und Kleingärtnern. So wird z.B. im „Gartenjournal“ nicht nur die völlig Vernichtung der befallenen Bäume samt Wurzelwerk empfohlen, sondern auch der Erdaustausch. Hier geht es wohl, ähnlich wie in unseren Parks, aber um A. mellea (Gelber Hallimasch).

    Der ist auch kein Hexenwerk, da das Myzel nicht tiefer als 1m in der Erde liegen soll. Man möge mich berichtigen, wenn meine Recherche nicht ganz vollständig gewesen ist.

    Natürlich kommt es aber immer auf die jeweiligen Umstände an. In Fällen, wie von mir oben bei meinem ehemaligen Kollegen beschrieben, macht es durchaus Sinn. Denn nach unserem BGB hat der Eigentümer abzusichern, dass von seinem Eigentum, keine Gefahr für Andere und deren Eigentum ausgeht. Es ist also auch die Frage der Haftung zu berücksichtigen.


    Schließlich bleibt festzustellen, dass einzuleitende Maßnahmen von vielen Faktoren abhängen. Zu denen sich Fredy und Andere hier, ja schon sehr richtig geäußert haben. Wirtschaftliche Erwägungen gehören bestimmt auch dazu. Zumal wir die Lage der Pferdeweide zu Gebäuden und Gehölzen nicht kennen.

    LG Mischa

    Hallo RudiS,

    eine in Brandenburg und solltest Du meine Schilderung anzweifeln, dann würde ich an Deiner Stelle mal mit den Grünflächenämtern, Friedhofsverwaltungen usw. in München reden, was die unternehmen, wenn Sie Hallimaschbefall festgestellt haben, also außer beten.==Gnolm7

    Wir haben hier in Berlin natürlich auch ein Problem damit. Z.B. ist in einem mir nahe gelegenen Park, der Baumstupf einer einst mächtigen Rotbuche vom Hallimasch befallen worden (vor ca. 2 Jahren) seit dem beten auch hier das zuständige Grünflächenamt und der Finanzsenator des Bezirkes, dass ein Wunder geschieht.==Gnolm4

    Sieht aber nicht so aus, weil er bereits weite Stümpfe befallen hat. Das er auf noch gesunde Bäume übergeht, ist nur eine Frage der Zeit.

    Ich weis nicht wie das in München ist, hier passiert nichts, weil dafür kein Geld da ist, dass brauchen wir hier für den BER.==Gnolm7==Gnolm7==Gnolm7

    So, RudiS und jetzt gehe ich ins Bettchen.


    LG Mischa

    Sorry, ich muss jetzt gerade sehr stark sein. 😂. Also wegen ein Paar Hallimasch den Boden auszutauschen halte ich für übertrieben.

    Kann richtig sein Joseph, aber auch nicht. Deshalb habe ich ja empfohlen die genaue Art feststellen zu lassen. Es kann durchaus sein, dass das Myzel sich nur um ein lokales Holzstück ausgebreitet hat, aber es ist auch möglich, dass es bereits, mit in der Nähe stehenden Bäumen, vernetzt ist.

    Vor etlichen Jahren hatte ein Kollege auf seinem Grundstück (Haus mit 1000qm Garten) nahe einem Waldstück einen Befall vom Gelben Halli. Der musste letztlich alle Bäume auf seinem Grundstück fällen und einen Bodenaustausch vornehmen. Die Gemeinde bestand sogar darauf, das alles einer speziellen Entsorgung zugeführt werden musste. Er hatte noch Glück, weil sich die Gemeinde finanziell beteiligte, sonst wäre das ein verdammt teurer Spaß geworden.


    Gerade Hallimasch-Myzel können sich über große Gebiete ausdehnen. Nicht umsonst ist er das z.Z. größte bekannte Lebewesen, in den USA, wenn ich das richtig erinnere.


    Auf jeden Fall hat aber Jörg Recht, denn wenn das Holz im Boden bleibt, vorausgesetzt dort ist welches, nützt das blose Vernichten der FK gar nichts.


    Übrigens habe ich gerade auf "Pferde.world" gelesen, das dort der Gemeine Fliegenpilz als - Achtung, "Giftpflanze" für Pferde in deren Liste aufgeführt ist. Wie ernst diese Seite zu nehmen ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.==Gnolm7


    LG Mischa

    Na ja, zur Panik besteht erstmal kein Anlass. Wichtig ist neben der Auskunft des Tierarztes, die Feststellung der genauen Art. Das ist letztlich auch mit aussagekräftigeren Bildern immer fehleranfällig.

    Am Besten wäre Du suchst im Internet nach einem PSV (Pilzsachverständigen) in Deiner Nähe und bringst ihm einige möglichst vollständige Fruchtkörper vorbei. Er kann Dir dann eine genaue Artenbestimmung liefern, auf die Du Dich dann auch hundertprozentig verlassen kannst. Davon hängen dann die weiteren notwendigen Maßnahmen ab. Nicht alle Hallimasch-Arten verhalten sich gleich. Drücke Euch die Daumen.


    LG Mischa