Beiträge von Wutzi

    Hallo Husidusi,

    wenn ein Pilz am Straßenrand wächst, auf der Hundepipistrecke oder auf kontaminiertem Gelände, sollte er grundsätzlich nicht gegessen werden. Pilze und Pflanzen können alles mögliche aufnehmen bzw. Auf der Oberfläche ablagern, was der Gesundheit abträglich ist.

    Du versuchst, mich an meiner schwächsten Stelle zu packenChristine! Ich guck den Lupo jetzt einfach nicht richtig an. So!


    Der Mimimi bekommt schon beim Gedanken ans APR Zuckungen.

    Würde ich nur einen Gedanken ans Mitmachen verschwenden hätte ich neben Zuckungen noch das gastrointestinale Syndrom. Sehr ungesund!

    Grundsätzlich stimme ich dir ja zu, Wolfgang.

    Von den Anischampignons lass ich jetzt auch die Finger. Aber die Wiesenchampignons esse ich selber ganz gern und geb sie auch noch frei. Das sind allerdings die einzigen.

    Immer noch nö, liebe Oootfuß, das APR erfordert nämlich außer einer gewissen Verrücktheit, Nerven aus Stahl, Stressresistenz und innere Ruhe. Die meisten dieser Eigenschaften besitze ich nicht. Außer der ersten😆, eigentlich gar keine. Deshalb würde mir das APR die Adventszeit versauen. Auf der Tribüne hingegen fühlt sich das APR für mich perfekt an. Rätzelspaß, stressfrei und genau richtig dosiert. Ich bewundere euch alle, die ihr euch dem Irrsinn stellt! Aber für mich ist das definitiv nichts.

    Moin Wolfgang. Danke für die Info. Da ist ja noch Hoffnung🥴.

    Moin Oootfuß,

    Nö,

    Nö, nö.


    :glol:


    Nö, lieber nicht🥴.

    Moin Cornelius,


    auf Bild 5 beispielsweise sind die Hüte von der Unterseite noch ganz hell. So sind sie noch gut verwendbar. Da sind bestimmt noch genug brauchbare für ein Süppchen. Ich würde auf jeden Fall den Standort im Auge behalten.

    Ich wäre auch gerne beim APR dabei. Bin gespannt was auch mich zukommt, so beim ersten Mal :D

    Wart es ab...du wirst schon sehen...lauter lustige, bekloppte Dinge werden auf dich zukommen.. ==Gnolm13

    Haha. Okay, ich freu mich :D

    Nur Mut, Jules, um es mal ganz schlicht zu formulieren: nur die ganz harten, komm´ im APR-Garten. ==Gnolm7


    Ingo, du meinst tatsächlich, der sigisagi hätte einen pelzigen Gnolm mitgebraten? Ich schaudere!

    Moin Wolfgang, da haste freilich Recht. Ich hätte mir auch das Zitieren verkneifen sollen😆. Auch bei Magenkrebserkrankungen würde ich mich nicht auf den Pilz verlassen. Und selbstverständlich sollte man zum Arzt gehen, wenn man ernsthaft erkrankt ist.

    Jedenfalls erscheint mir das Risiko der Einnahme von BiPo wesentlich überschaubarer als die in Lebensmitteln zugelassenen Inhaltsstoffe (E-Liste) oder mit Glyphosat behandelte Erzeugnisse. Allerdings würde ich, sofern ich unerklärliche Pickel, Unwohlsein oder andere Unpässlichkeiten bei der Einnahme beobachten würde, die Anwendung abbrechen und es später noch einmal probieren.

    Die weiter oben getroffenen Anmerkungen, dass die Gesundheit selbstverständlich maßgeblich von der gesunden Ernährung, Bewegung und Schlaf sozialen Aspekten abhängig ist, teile ich.

    Der Raubbau dort kann auch vom BiPo nicht kompensiert werden.

    Hallo Misanthrop, ich hab den zwar noch nie selbst gefunden, würde beim letzten aber mal den Starkblauenden Röhrling ins Spiel bringen.

    Hallo Claudia.

    ich bin hier auch eher bei X, pruinatus wegen dem sehr gelben Fleisch in Hut und Stiel, das kenne ich bei X, cisalpinus ein bisschen weisslicher. Es sind immerhin zwei sehr nah verwandte Arten und wir berurteilen letztlich nur ein paar Bilder,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hallo Matthias, bei dem Bereiften habe ich noch nie so ein starkes Blauen gesehen, daher die Idee. Aber ich hab tatsächlich keine Ahnung, wie der in natura aussieht.

    Oh weh, die Adventsbesinnlichkeit ist wieder einmal hin, futsch, im Eimer ==Gnolm6 ==Gnolm6 ==Gnolm6 .

    Irrwitzige APR-ler irrlichtern bis spät in die Nacht mit glasigen Augen durchs Forum auf der Suche nach einem Phal oder dem nächsten sich öffnenden Türchen.


    Nicht der Duft von Tannengrün und Plätzchen sondern widerlicher Verwesungsdunst dringt aus den Fallobsteimern der Arena bis ins Wohnzimmer. Weinen und Wehklagen wird den virtuellen Raum erfüllen.

    Oh ihr finsteren Mächte! Der betrügerische Don Gnolmeone wird erneut mit seinen langen, raffgierigen Zockerfingern in die Taschen unbedarfter Forianer greifen. Nehmt euch in Acht!


    Und überall Krümel, Geraschel, verschwundene Gegenstände.


    Einzig das leise Wispern der Gnolme entschädigt für diesen vorweihnachtlichen Nervenkrieg.


    Wohlan, einen Platz in der ersten Reihe auf der Tribüne habe ich bereits reserviert.

    Großartig, dass Ihr euch das wieder antut, Hans, Cratie, Gningo, Engelchen und Tuppie! Und Danke dafür.



    AAaaahhh, schon wieder? Ahäm, hüstel... ich habe einen grippalen Infekt und möchte echt niemanden hier anstecken. Außerdem zählt die Frau vor mir an der Kasse gerade noch ihre Centstücke, ich fürchte, in diesem Jahr schaffe ich das wohl nicht mehr pünktlich. Meine Brille ist kaputt, ich stecke im Zement fest, in der Wohnung über mir gibt es einen Rohrbruch, mir ist Kaffee in die Tastatur gelaufen... und ich weiß nicht mehr, wie ich meinen Avatar ändere.


    Mimimi

    Das heißt also zusammengefasst: Suku ist dabei ==Gnolm7 .

    Hallo Peter,

    als echten Beleg kannst du mich heranziehen. Und meinen Mann. Um die Nebenwirkungen von Antibiotikatherapien abzupudern ist Birkenporlingstee unschlagbar. Wir fangen uns gelegentlich eine Borreliose ein. Doxycyclin hilft zwar, schädigt aber die Magenschleimwände. Mit einem Tässchen Bipotee sind die Nebenwirkungen auf den Magen gleich null. Allerdings bleibt die Lichtempfindlichkeit.


    Den Hund kuriere ich gelegentlich auch damit, aber bei ihm dauert die Heilung länger. Möglicherweise ist bei ihm auch nicht nur der Magen-Darmtrakt betroffen. Da sind sich die Tierärzte nicht sicher. Außerdem wirken die Wirkstoffe auf Mensch und Tier oft unterschiedlich. Mit einer Tafel Bitterschokolade kannst du einen kleinen Hund umbringen. Einen kleinen Menschen auch mit der zehnfachen Mange nicht. Für uns sind das Lebensmittel.


    Die Mykotherapie sagt, dass bei der Anwendung von Birkenporlingen keine Nebenwirkungen bekannt sind. Ich habe im Frühjahr im Selbstversuch eine sechswöchige Kur mit Bipo-Tee gemacht, die mir sehr gut bekommen ist. Ob es der Kur zu verdanken ist, dass ich in diesem Sommer trotz der üblichen Zeckenstiche keine Borreliose bekommen habe, kann ich nicht sagen. Jedenfalls trotzt mein Immunsystem bis heute den überall herumvagabundierenden Keimen und Bakterien, obwohl ich eine stressige Zeit habe.


    Ich habe jedenfalls gestern mit einer Herbst-Bipo-Kur begonnen. Mir tut der Pilz gut, auch ohne Phase3-Studie. Ob das nun am Placebo-Effekt liegt, oder am Pilz ist eigentlich auch egal. Allerdings sollen meine persönlichen Erfahrungen keine Empfehlung für Andere darstellen. Jeder Körper reagiert auf Wirkstoffe anders.



    Hallo,

    wenn es zum Birkenporling eine klinische Studie zu einer konkreten Anwendung gibt, würde mich das sehr interessieren. Bei PubMed finde ich so etwas nicht, wenn ich nach "Piptoporus betulinus" suche.


    VG

    Jan

    Hallo Jan,


    ich finde die Heilpilzdiskussionen immer recht spannend und hab mich das letzte Jahr intensiver mit dem Thema befasst. In der TCM hat die Mykotherapie eine jahrtausendealte Tradition. Und obwohl in der TCM meiner Meinung nach auch viel Unsinn verbreitet wird, halte ich diesen Zweig für einen durchaus ernstzunehmenden.


    Hier bei uns ist das Wissen um die Heilkraft der Pilze mit der Hexenverbrennung ausgestorben bzw. in Vergessenheit geraten, ganz im Gegensatz zur Pflanzenheilkunde.

    Daher ist es auch gar nicht verwunderlich, dass niemand die Heilkraft der Brennnessel infrage stellt, während die Heilkraft von Pilzen regelmäßig als unsicher eingestuft wird. Bei Pilzen fehlen hierzulande ganz einfach die heilkundlichen Erfahrungswerte der letzten Jahrhunderte.


    Nach Guthmann lindert der BiPo alle Arten von Magen-Darmerkrankungen, wirkt wurmtreibend, antibiotisch und entzündungshemmend.

    Generell gibt es hierzulande für keine Pilzart die klinischen Phase 3 Studien, die für die Zulassung von Medikamenten bei uns erforderlich sind. Der finanzielle Aufwand wäre sehr hoch, aber der wirtschaftliche Nutzen ist gering. Die Pharmaindustrie kann kein Interesse daran haben, dass ein Pilz irgendwelche Medikamente ersetzt. Und dann kommt natürlich das von Wolfgang beschriebene Dilemma. Je nach Standort und Kollektion variiert der Wirkstoffgehalt in Pilzen.


    Die gute Nachricht: Der Bipo zählt zu den recht gut untersuchten Heilpilzen, zu dem es einige wissenschaftliche Untersuchungen gibt. Jürgen Guthmann beschreibt in seinem Buch "Heilende Pilze" verschiedene Untersuchungen und Studien zu dem Pilz:


    Die krebshemmende Wirkung des Bipo ist demnach nur im Tierversuch bei Ratten auf Krebszelllinien der der Lunge und des Mastdarms untersucht worden. Dort allerdings mit insgesamt positiven Ergebnissen (Lamieszwk et al. 2009). Positiv hat er sich auch bei Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane des Hundes (Utzig 1957) erwiesen.


    Grundwald et al. (2018) wies die immunstimulierende Wirkung des Pilzes (Tee) durch die Steigerung der Freisetzung von Interferon-Gamma beim Menschen nach. Dieses Immunstimulierung hatten zuvor Kawecki et al. (1978) beobachtet.


    Belege für die antibakterielle Wirkung erbrachte die Untersuchung von Suay et al. (2000). die extrahierten Wirkstoffe erwiesen sich Wachstumshemmend auf verschiedene Bakterienarten.

    So weit zum Guthmann.


    Bei der DGfM wurde eine wie ich finde recht interessante Arbeit zum Bipo veröffentlicht. https://www.dgfm-ev.de/jugend-und-nachwuchs/pdf-bereiche/lecker-gesund?name=Literaturstudium_Heilwirkung_Birkenporling-Agnieszka_Mozer-Möllenbeck.pdf&reattachment=a67e685e08323e230e18009c1bb610de

    Gute Besserung Norbert. Du musst besser auf dich aufpassen!

    Hallo Claudia,


    wenn du Karl ganz lieb fragst, schickt er dir bestimmt auch eines Tages Fischotterdung ;)


    Björn


    Danke für den großartigen Tipp, Björn. Aber du kennst ja meine bescheidenen Kenntnisse im Umgang mit tierischer Losung. Daher hatte ich sehr bedauert, dass du ihn nicht untersucht hattest. ==Gnolm13


    Aber wie ist das eigentlich: Stellt die Post jeden Scheiß zu, auch wenn er stinkt? Oder kann sie die Beförderung verweigern. Eigentlich würde ich es nicht so gut finden, wenn meine Lauensteiner Pralinenbestellung den Geruch von Fischotterkacke annehmen würde.

    Du kannst schon mal mit Wehklagen beginnen, Michael ==Gnolm19. Es gibts schon allerlei gnolmiges Treiben, sogar auf meiner neuen Saftlingswiese.


    vergleich deinen Helmling Nr. 10 mal mit M. metata

    Danke für den Vorschlag, Peter. Das kann hinkommen.


    Hallo Nobi,

    danke für deine Einschätzung und keine Sorge. Der Kackhaufen liegt da, wo ich ihn fand. Hätte ich den mitgenommen, würde ich jetzt wahrscheinlich Hausverbot haben🥴.


    Die Rätselpilze sind auch stehengeblieben. Hab nur die Erdzungen und einen der kleinen Saftlinge mitgenommen. Ohne Mikro und Vergleichsliteratur wäre ich ohnehin gescheitert.

    Die Erdzunge guck ich morgen mal mit der Stereolupe an.


    Hallo Raphael,

    den Namen Gamundia striatula habe ich noch nie gehört oder gelesen. Danke, dass du mich auf eine mir gänzlich unbekannte Art aufmerksam machst. Beim Vergleich im Netz sehe ich bei 4 ziemlich große Ähnlichkeit mit deinem Tipp.

    Nummer drei hat keine Vertiefung im Hut, das ist nur eine Dunkelfärbung in der Hutmitte. Die Wiese werde ich im kommenden Jahr regelmäßig heimsuchen und vielleicht komme ich mit deinem Tipp ein bisschen weiter bei der Benamsung der zahlreichen Unbekannten.

    Hallo Sarah,

    stimmt. Dem Pilzforum haben in letzter Zeit leider viele kluge Menschen den Rücken gekehrt. Glücklicherweise gibt es immer noch viele Experten, die hier mit guten Ideen und Ratschlägen weiterhelfen. Ohne dieses Forum würde ich wahrscheinlich die roten Saftlinge für Fliegenpilze halten. Nee, Blödelmodus aus: Dem Austausch hier und dem Mitlesen habe ich eine Menge zu verdanken.

    Erdzungen sind urig, stimmt. Ich würde gern mal so eine grüne finden ==Gnolm13 .