Beiträge von Wutzi

    Ich habe gelernt, dass es immer vorhanden ist. Du erkennst ja selbst, dass es bei alten Exemplaren verblasst. So ist das ja auch bei anderen Pilzen, dass im Alter bestimmte Merkmale nicht mehr gut erkennbar sind und dir Bestimmung dann schwer fällt.

    Oh Mann, welch eine Resonanz auf meine Kellerphlox-Studie!


    Waaaaaas? Wir müssen uns jetzt eine Woche lang gedulden, bis die Ergebnisse deiner Forschung veröffentlicht werden?


    Björn

    Ja klar Björn, da musst du jetzt ganz tapfer sein. Aber sieh mal, selbst Künstler kündigen die Veröffentlichung ihrer neuen Werke an, um das Interesse und die Spannung zu erhöhen. Und in diesem Fall geht es um Kellerphlox! Also echt was ganz Neues. Ich denke, dafür hast du Verständnis.


    Waaaaaas? Wir müssen uns jetzt eine Woche lang gedulden, bis die Ergebnisse deiner Forschung veröffentlicht werden?


    Björn

    Na so ne randomisierte Doppelblindstudie braucht halt Zeit ^^

    Lasst Euch Alle schon mal paar schlaue Fragen zu Phlox einfallen, mal sehen wie viele Claudia beantworten kann und wie gut sie sich vorbereitet 8o  :giggle:

    Moin Hilmi, das ist nicht nett :gaufsmaul:. Möchtest du unterstellen, dass ich nicht grundsätzlich gut vorbereitet bin?


    Zitat

    Lasst Euch Alle schon mal paar schlaue Fragen zu Phlox einfallen

    Lassen sich die Ergebnisse dieser Studie auch auf Phlox mit Mehltaubefall übertragen?


    Björn

    Hmm. Ich überlege mal.

    Also gemäß §1 TierSchG darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Gleiches gilt selbstverständlich auch für eine so wunderschöne Pflanze wie den Phlox. Ich glaube also nicht, dass ich die Studie in dieser Richtung weiterführen sollte.

    Im übrigen verweise ich auf die Selbstverteidigungskräfte des Phlox, der sich schon bei den geringsten Anzeichen von Quälerei mit einer Stichflamme gegen jedwede Agressor*in zur Wehr setzen würd, weshalb er ja bekanntlich auch auf den Trivialnamen Flammblume hört. So leid es mir tut, Björn, deine Frage wird wohl unbeantwortet bleiben müssen. Viel zu gefährlich!

    Glücklicherweise ist das so. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das wäre, würden wir alle denselben oder dieselbe bevorzugen. ==Gnolm7

    Wir hatten nur etwas mehr darauf gehofft, von euch „Einheimischen“ Unterstützung in Sachen Exkursionsgebieten zu bekommen. Auch mit etwas weniger mykologischen Anspruch als Elisabeth, waren wir von ein, zwei Gebieten etwas enttäuscht ....

    Insgesamt aber eine wirklich schöne und interessante Gegend 🙂

    FG Jan

    Hallo Jan,

    ich selbst kenne leider auch nur den Schieferpark, da Lehesten knapp 50 km von mir zu Hause entfernt liegt, und meine Pilzgründe hier in der Nähe liegen. Aber ich weiß, dass im letzten Herbst das Gebiet recht aufwändig von Stefan Fischer und Anderen nach geeigneten Exkursionszielen untersucht wurde.

    Zur Ehrenrettung der Schiefergebirgler - den letzten Regen gab es am 1. September und die Temperaturen waren hochsommerlich. Obwohl ich hier zu Hause etliche Pilzhotspots habe, ist das Aufkommen an interessanten Pilzen mehr als überschaubar.

    Ich wäre übrigens gern dabei gewesen, konnte aber nicht kommen, weil ich zur Zeit kein Auto habe.

    Danke Schupfi, jetzt kann ich das einordnen.

    Hallo zusammen,

    ich fand einen kapitalen Seitling an einem Bergahorn. Ich halte ihn für einen Berindeten Seitling - Pleurotus dryinus. Nach allem, was ich gelernt habe, dürfte der aber gar nicht dort wachsen. Ahorn soll ja angeblich von Großpilzen gemieden werden. Aber offenbar gilt das nur für Mykorrhiza-Pilze, denn der dicke Saprobiont ist ja ein Fakt.


    Könnt ihr mich bitte aufklären.


    Hallo Wastl,

    die Amanita würde ich nicht in die Pfanne tun. Einen Perlpilz sehe ich nicht. Leider fehlt die Stielbasis? Die könnte hier sehr erhellend sein.

    Hallo Wutzi! Die Stielbasis ist tatsächlich zu sehen. Habs mit dem Messer ausgegraben. ;) lg

    Na wenn das die komplette Stielbasis ist, müssen wir mal jemanden bitten, der sich mit Pilzen besser auskennt, als wir zwei, vielleicht hat Werner Edelmann eine Idee🥴.

    Hallo zusammen, nachdem ich wegen eines Mobilitätsproblems nicht bei der Tagung in Lehesten dabei sein konnte, habe ich am Sonnabend eine kleine Pilzausstellung und ein Pilzseminar im Nachbarort organisiert, wohin es keine Mobilitätsproblemen gab. (Dorfleben ist eben schon was Schönes!)

    Auf den Punkt genau war am Freitag ein neues Tintenfischpilzei aufgebrochen und ein Jungkrake streckte seine Tentakel heraus. Der zuvor fotografiert war bereits am Vergehen.



    Also kam der Frischling ins Transportgefäß- zusammen mit zwei frischen Eiern:


    Der Tintenschischpilz erfreute dann mit seinem bizarren Aussehen die Menschen und stank 2 Tage in einer abgedeckten Glaskugel vor sich hin, bis er verschied. Aber das war nicht das Ende: Zwei weitere Hexeneier sorgten für Spannung, ob wohl weitere Kraken schlüpfen würden.

    Und: Sie schlüpften!


    Der Eine...


    und der Andere erfreuten alle Sinne der geneigten Betrachterinnen und Betrachter.


    Übrigens: 2-3 Tage hält so ein Krake bei ca. 20 Grad Celsius durch. Und ich finde, gegen einen frisch geschlüpften Kraken ist eine Stinkmorchel eine olfaktorische Wohltat.

    Der infernalische Gestank vergeht mit dem Welken bzw. Schrumpfen des Pilzes.

    Perlpilze röten unter der Huthaut. Der hier rötet nicht. Ich sehe keine deutlich geriefte Manschette. Das passt auch nicht. Die Fraßstellen an den Lamellen röten nicht und für mich ist das Röten am Stielschnitt eher ein Bräunen. Erinnert farblich etwas an den Safranschirmpilz, der es allerdings überhaupt nicht seien kann. Ich habe keine Ahnung was das für ein Pilz ist. Aber für mich ist es jedenfalls kein Perlpilz.

    Hallo Krombholz, (welcome). Wenn Craterelle, sich des Problems annimmt, gibts sicher kein Kuddelmuddel.

    Hallo Kücki, die Gattung Psathyrella hat der liebe Gott an einem Montag geschaffen. Um hier weitergehende zweckdienliche Hinweise zu bekommen braucht es eine Kollektion in verschiedenen Altersstadien und auch dann ist es nicht sicher, dass ein Name auf Artebene herauskommt.

    Nee, nee, Malönsche. Das sind keine, das ist irgendwas besseres. Ich denke, da da sollte mal ein echter Zwergenpilz-Profi draufsehen.

    Hallo Matthias,

    mit dem Stielnetz an der Spitze sind das für mich Steinpilzstiele.


    Manchmal werden Pilzhüte durchaus komplett aufgefressen.

    Aber ich traf vor einigen Jahren einen älteren Herrn im Wald, der nur Pilzhüte mitnahm. Seine Mutter hätte ihm erklärt, die Stiele seien giftig. Er war nicht zu belehren. Vielleicht hat er Verwandschaft in deinem Pilzrevier.

    Hallo Otmar,

    da wäre ich eher bei Albatrellus confluens, dem Semmelporling. Das schneeweiße Fleisch des Schafporlings gilbt an verletzten Stellen. Das kann ich nicht erkennen. Auch die Hutfarbe ist wärmer, als ich sie vom nicht Schafporling kenne. Aber das ist nur geraten. Denn ich kann nicht einschätzen, ob die Verletzungen frisch sind. Das kannst du ja mal testen. Aber ganz vorsichtig, alle Albatrellus-Arten sind streng geschützt😆.

    Ansonsten wären mehr Infos ganz hilfreich.

    So sehen meine Schafporlinge aus: