Mich erinnert der sehr an den Beringten Flämmling. Nur die Hutschuppen sind nicht so richtig erkennbar, vielleicht abgewaschen.
Beiträge von Wutzi
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Hmm. Ich denke gerade darüber nach, ob der Name eher die Luden oder doch den Pilz diskriminiert🤔
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Moin Sven, du siehst mich begeistert und grün vor Neid! Gleich drei Träumchen. Vielleicht könntest du ein paar Sporen in meine Pilzgründe schicken, wenn ich schon nicht an der Pracht teilhaben kann🥴.
Das Foto mit dem gelben Bärwurzkontrast ist genial!
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Danke für denTipp, Wolfgang.
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Hallo Claudia,
da hast Du wieder einmal eine schöne Kollektion gefunden.
Erdzungen auf dem Rückweg am Straßenrand. Vermutlich Schwarze.
schwarz sind sie ja aber mit dieser Statur sollte das nicht Geoglossum umbratile, die Schwarze Erdzunge sein. Die ähneln mehr Trichoglossum hirsutum, der Behaarten Erdzunge aber da gibt es noch mehr mit solch einer Statur.
VG Jörg
Danke Jörg. Ich habe wieder einmal unzulässig verallgemeinert. Bislang hatte ich immer nur die Schwarze Erdzunge hier im Ort. Aber stimmt, die Schwarzen Erdzungen, die ich hatte, sind gleichmäßiger geformt. Diese sehen schon ein bisschen anders aus. Ich hab drei Exemplare mitgenommen und schau sie mir an, falls mein Mikroskop irgendwann mal wieder nach Hause kommt.

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Liebe Claudia!
Schön, so eine bunte Wiese auf dem Wg zu haben.
Das macht in der Tat gute Laune.Und wegen des PSHs, knuddel sie mal von mir und gute Besserung natürlich. Und zu dem anderen Chaos: ich fühl es Dir nach und fühl Du Dich mal kräftig gedrückt und geknuddelt.
Liebe Grüße und aufmunternde Gedanken sendet Dir
die Tuppie
Hab vielen Dank, liebe Tuppie.
Der PSH ist ein Sensibelchen und hat schon wieder Dinge gefressen, die in keinen Hund gehören. Die Dame ist nun nicht mehr die jüngste und es dauert Wochen, bis die Krämpfe nachlassen. Ich knuddele sie lieber nicht von dir, dann gibts nur wieder Geschrei. Aber die Grüße richte ich gern aus🥴.
Ich glaube, dass es auch solche Zeiten braucht wie jetzt, wo scheinbar alles schief geht. Sonst kann man gar nicht wertschätzen wie wunderbar das Leben ist, wenn nicht ein Ungemach nach dem Anderen hereinbricht.
Alles anzeigenHallo Claudia,
erstmal Gute Besserung für den PSH !
Lass Dich nicht stressen !

Danke für's Zeigen dieser tollen Wiesenbilder. Die Lattenzaundreifaltigkeit gefällt mir

Hier waren es nicht Gemeindemitarbeiter, sondern Kühe die dutzende Ellerlinge niedertrampelten - schade, aber die Wiedrekäuer
haben halt kein Auge für solche Schöneiten.
Grüßle Hilmi
Hallo Sandra. Danke für deine guten Wünsche.
Ja, ja, die Huftiere. Aber die wissen nicht, was sie tun. So wie mache Menschen auch nicht. Ach Mensch!

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Hallo Claudia,
hat Dich schon mal jemand nach dieser Ausnahmegenehmigung gefragt? Meinst Du, dass die Leute, die Dich von Amts wegen danach fragen dürften, in der Lage sind, einen Saftling zu erkennen? Betrifft diese super-duper-totale Verbot nicht nur die Gattung Hygrocybe? Von der man, mit etwas gutem Willen und Literaturstudium fast alle Arten wegbewegen kann in neu kreierte Gattungen?
ach ja, die bösen Landwirte mit ihrem Mist. Anstatt sich über den einen Landwirt zu freuen, der bisher anscheinend alles richtig gemacht hat, kommt gleich wieder das Ärgern über all die anderen. In vielen Fällen braucht ein Landwirt schon ein sehr dickes Fell, um immernoch kleinteilige Wiesen zu bewirtschaften und einen kleinen Viehhof zu führen. Die GAP möchte alle Höfe industrialisieren, konsolidieren - also die kleinen weg und die großen so groß, dass das Vieh auf keine Weide mehr passt. Dann hat man reine Stallhaltung mit Sojafutter aus dem Amzonasgebiet. Und es braucht gar keine Wiesen und Weiden mehr. Zudem möchte die EU ja das fleischfressen am liebsten ganz abschaffen, dann gibt es gar kein Vieh mehr. Der Umwelt zuliebe sozusagen
LG, Bernd
Hallo Bernd, nö. So ist das leider nicht und darum gehts mir auch nicht. Es geht um die Rechtslage im Allgemeinen. Die mag ja gut gemeint sein, aber sie ist eben nicht gut genug, um Habitate zu schützen. Und es geht um den Vollzug. Hier in einem konkreten Fall auf meiner bis vor 3 Jahren ergiebigsten und artenreichsten Magerwiese. Ich hatte dort einen Ortstermin mit dem Bäuerlein und einer Vertreterin der Artenschutzbehörde, nachdem der Bauer im Frühjahr Mist auf die Wiese verbracht hatte. Beim Ortstermin habe ich dem Landwirt die Situation erklärt. Er düngt weil er sich so höhere Erträge erhofft. Er hat die Wiese gepachtet und sich dabei aber verpflichtet, einmal im Jahr zu mähen ohne Dünger aufzubringen. Ihm wurden Fördermittel in Aussicht gestellt, wenn er die Wiese nachhaltig bewirtschaftet, um die Mindererträge auf der Magerwiese zu kompensieren.
Ein Jahr lang hat das funktioniert. Dann hat er wieder Mist ausgebracht. Das war dann das Ende der seltenen Magerwiesenpilze. Auf meinen Hinweis an die Artenschutzbehörde wurde mir mitgeteilt, dass die Fördermittel durch die Landwirtschaftsverwaltung ausgegeben würden und der Artenschutz hier machtlos sei. Das ist doch ein Stück aus dem Tollhaus, wenn Gelder für den Naturschutz ausgegeben werden und der Begünstigte dann die Natur zerstört, ohne von Amts wegen eingeschritten wird.
Auch die mittlerweile in "neu kreierte wegbewegte Gattungen" wegbewegten Hygrocybe-Arten unterliegen weiterhin dem Artenschutz. Was ich hier in meinen menschenleeren Regionen treibe, bekommt niemand mit und schon gar nicht die Untere Naturschutzbehörde. Da hast du Recht. Aber mein Pilzlehrer hatte tatsächlich mit der Unteren Naturschutzbehörde ziemlichen Stress mit dem Artenschutz. bis hin zur Androhung erheblicher Bußgelder. Und nicht etwa, weil er Granatrote Saftlinge für die Pfanne gesammelt hätte. Es ging darum, dass er sich ganz korrekt verhalten wollte und hatte einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt.
Es gehört zwar nicht hier her, aber die Idee, den Fleischkonsum insbesondere den von Billigfleisch aus der industriellen Massentierhaltung einzuschränken, finde ich übrigens ganz hervorragend. Damit ist ja nicht intendiert, die kleinen und nachhaltiger wirtschaftenden Höfe platt zu machen. Und schon gar nicht, die bäuerliche Landwirtschaft auf Wiesen und Weiden abzuschaffen.
Aber ich gebe dir insofern Recht, dass gute gemeinte Vorhaben regelmäßig durch die Macht und den Einfluss der großer Lobbyverbände fast immer unterwandert werden. Diese Lobbyverbände missbrauchen an sich gute Vorhaben, um ihre eigene wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Es wäre also geboten, die Strukturen dieser Lobbyverbände transparent zu machen und Regeln zu schaffen, mit denen eine Einflussnahme der Großen zu Ungunsten nachhaltig wirtschaftender Landwirte unterbunden werden kann.
Weniger Fleischkonsum und Abschaffung der industriellen Massentierhaltung sind m.E. mehr als überfällig - aus gesundheitlichen, klima-, naturschutz-, umwelt- und tierschutz Gründen. Ach so ja, Arbeitsplätze gibts natürlich auch mehr bei den kleinteilig wirtschaftenden Landwirten. Eigentlich gibts außer den Gewinnen in der industriellen Tierproduktion und dem Wunsch nach minderwertigem Billigfleisch keinen vernünftigen Grund, daran festzuhalten. Aber eigentlich sind beides keine vernünftigen Gründe, also weg damit.
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Hallo zusammen,
wie eben angedroht kommen hier die Pilze, die ich auf und bei meiner neu entdeckten Saftlingswiese fand und denen ich keinen Namen geben konnte. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, obwohl ich außer Fotos kaum zweckdienliche Hinweise geben kann. Für Gerüche war es bei 3 Grad zu kalt. Gekostet hab ich nicht.
1. Ich beginne mal mit dem Kracher schlechthin
. Da freuen sich alle Dungileute, stimmt's nobi_† ? Karnivorenkacke ist es wohl. Blüht zauberhaft!2. Unweit des Waldrandes (Fichten, Pappeln) standen diese Pilze. Das dürften Trichterlinge sein. Recht kräftige Fruchtköper, Hutdurchmesser 6 cm. Die rochen sogar für mich ein bisschen ranzig. Geht da makroskopisch mehr zum Namen?
3. Auch am Waldrand bei Fichten. So vom Habitus würde ich an Helmling denken.
3. b
4. Diese hier standen am selben Ort wie die Helmlinge. Eigentlich haben die recht gute Wiedererkennungsmerkmale. Klappt bei mir nicht, weil ich die noch nie gesehen habe. Trichterähnlich vertiefter Hut, Hutdurchmesser 1,5 - 4 cm. Lamellen durch Huthaut scheinend, graue Lamellen. Der Rosastich täuscht, der war vor Ort nicht wahrnehmbar.
4b
5. Rötlinge dürfen nicht fehlen. Hut mit Papille, 2,5-3,5 cm Hutduchmesser, sehr zart. Könnte der zu den Leptonien gehören?
5b
6 Ab hier weiß ich wieder ein bisschen bescheid🥴. Auf diesem Foto ist erkennbar, warum Risspilze Risspilze heißen.
7. Eintopf der eher ungenießbaren Art: Dehnbare Helmlinge und Lila Lacktrichterlinge.
8. Blutblättrige Hautköpfe
9. Horngraue Butterüblinge
10. Hier noch ein ganz kleiner mir unbekannter Helmling, der eigentlich einen Namen verdient hätte.
11. Amiant-Körnchenschirmlinge
11. Stinkende Körnchenschirmlinge mit Rosastich
12. Erdzungen auf dem Rückweg am Straßenrand. Vermutlich Schwarze.
13. Phlebia radiata. Der Orangerote Kammpilz bildet einen schönen Farbkontrast auf der Grünspangrünen Flechte. Deshalb musste er abgelichtet werden, obwohl ich die Art gefühlt schon 100 mal fotografiert habe.
Wie immer bin ich hocherfreut über irgendwelche zweckdienliche Anmerkungen.
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Moin, das sind halt typische Pratzenfotos. Der Stiel wurde befingert und gedrückt. Da bekommt dann der freundlichste Pilz braune Wutflecken. Ich bin ganz bei Jörg.
Naja Jörg, du nimmst ihn doch auch durchs Internet wahr - diesen intensiven Geruch nach Multivitaminsaft
, oder? -
Moin adrich, das sollte der Beringte Butterpilz sein.
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Gerne Jörg,
für mich ist es auch ganz schön, auf diese Weise das Erlebte zu rekapitulieren. Ich denke auch, dass nicht die Saftlinge selten sind, sondern ihre Habitate. Blöderweise ist der Naturschutz fast ausschließlich auf den Schutz der Fruchtkörper bedacht.
Wenn selbsternannte Landschaftspfleger, die dafür Fördermittel kassieren, dass sie einmal jährlich die Magerwiesen mähen, diese Wiesen mit Mist düngen, zerstören sie das Habitat auf Jahrzehnte. Das interessiert offenbar niemanden. Unsereins braucht eine Ausnahmegenehmigung, schon um einen einzigen Saftling zu untersuchen, um die Art zu bestimmen und zu kartieren. Verrückte Welt!
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Hallo zusammen,
eigentlich sollte es Frost geben in der letzten Nacht. Also habe ich noch einmal eine Wanderung zu meiner neu entdeckten Saftlingswiese unternommen, auch in der Hoffnung auf Wiesenkorallen, die ich noch nicht kenne. Letztere gab es nicht, Frost erfreulicherweise auch nicht. Aber Prächtige Saftlinge - Hygrocybe splendidissima und Granatrote Saftlinge - Hygrocybe punicea waren noch einmal zur Höchstform aufgelaufen. Bilderbuchmäßig in großen Trupps standen sie nebeneinander. Noch immer mit jeweils hunderten Fruchtkörpern. Eine für mich neue Art konnte ich auch entdecken. Leider kann ich sie ohne Mikroskop gerade nicht festnageln. Aber höchstwahrscheinlich habe ich Hygrocybe miniata - den Mennigroten Saftling gefunden. Außerdem gab es Zähe Saftlinge - Gliophorus laetus, Honigsaftlinge - Hygrocybe reidii und einige wenige Gliophorus psittacinus- Papageiensaftlinge. Die Wiesen- und Jungfernellerlinge waren nicht mehr fotogen. Dafür waren Goldgelbe Wiesenkorallen in zahlreichen Trupps vorhanden.
Einige andere Wiesenpilzen suchen noch nach einem Namen. Die zeige ich in einem anderen Beitrag.
1. Hygrocybe punicea - der Granatrote oder Größte Saftling macht seinem Namen alle Ehre. Die Hüte hatten vielfach über 10 cm Durchmesser.
1a
1b Im Alter, bei Regen und unter Sonneneinstrahlung blasst er aus. Der Pilz behält aber immer diese warmen roten Farbtöne.
1c Auch die Stiele verblassen im Alter von Rotorange zu Ocker bis Orangeocker.
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2. Auch Hygrocybe splendidissima bringt es auf dieser Wiese zu einer erstaunlichen Größe von 8cm Hutdurchmesser. Die Hutfärbung und auch der Stiel weisen jedoch ein ganz anderes, sehr intensives kühleres Rot auf und auch der Habitus ist anders als bei H. punicea.
2a Die Stiele scheinen mitunter etwas verbeult und sind oft gekrümmt.
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2c
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2e Viel ist nicht zu erkennen auf dem Wimmelbild. Aber bei genauer Betrachtung erschließt sich das Ausmaß der Saftlingsvorkommen auf dieser Wiese ein wenig.
2f Ob die oft verbeulten Hüte etwa von das Wachstum behindernden Grashalmen herrühren, kann ich nicht sagen. Jedenfalls sind diese unregelmäßigen Hutformen auffällig. H. punicea hat dagegen meist regelmäßig geformte Hüte. edit: Beim durchforsten meiner alten Fotos ist mir aufgefallen, dass es durchaus einige wenige ebenmäßig gewachsene H. splendidissima gibt. Vermutlich ist die Erklärung für die Verkrümmungen einfach und diese Art wird stärker von hinderlichen Grashalmen und Kräutern deformiert als H. punicea.
3. Papageiensaftlinge - Gliophorus psittacinus: Sehr schleimige Gesellen, ebenso wie
4. Gliophorus laetus - Zähe Saftlinge
5. Hygrocybe reidii - der Honigsaftling ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern eine trockene Art. Gestern war sogar der Honiggeruch wahrnehmbar.
6. Diese Art war mir bislang noch nicht aufgefallen. Vielleicht ist sie einfach nur unterm Radar der zahllosen roten Riesen geflogen. Meine Arbeitsthese ist Hygrocybe miniata - Mennigroter Saftling. Was denkt Ihr?
7. Abschließend Clavulinopsis helvola - Goldgelbe Wiesenkeule. Davon gab es noch zahlreiche ansehnliche Exemplare. Leider fanden sich keine weiteren Keulchen oder Korallen.
Danke fürs Mitkommen. Bin gespannt auf eure Kommentare.
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Hallo zusammen,
im allgemeinen Chaos, das gerade über mich hereingebrochen ist, wurde nun auch noch der Pilzspürhund krank. Auf dem Weg zur Apotheke habe ich mir eine kurze Chaos-Auszeit gegönnt und einen Blick auf meine Lieblingssaftlingswiese geworfen, die am Weg liegt. Erstaunlich, wie bunt sie am 11. November war. Neben zahllosen wässrigen und überständigen Saftlingen gab es viele ansehnliche Exemplare. Das baut auf. Das ist übrigens dieselbe Wiese, auf der die Glänzenden Orangesaftlinge vor wenigen Wochen dem Gemetzel der Gemeindearbeiter zum Opfer gefallen waren. Wie rasch sich die Funga erholt, wenn lediglich die Fruchtkörper und nicht das Habitat zerstört wird, lässt mich angesichts der generellen Entnahmeverbote aller Hygrocyben schmunzeln.
1. Ein Stück des Wegs liegt im Wald. Da gab es neben diversen Raufüßen und Violetten Rötelritterlingen für die Pfanne diese hübschen Tintlinge im Baumnest, sowie
2. Gallertkäppchen, die ihrem Namen alle Ehre machte, und gleich daneben ihre Verwechslungspartner -
3. Trompetenpfifferlinge
4. Aber eigentlich gehts ja um die Magerwiese. Schon von weitem fielen zahllose Wiesenellerlinge auf.
5. Ein sehr spätes und außergewöhnlich dunkel gefärbtes des Exemplar des Glänzenden Orangesaftlings-Hygrocybe aurantiosplendens war frisch gewachsen.
So profitieren zumindest die Farben von den dicken Wolken und dem Dauerregen.
6. Hier eins der zahlreichen Exemplare der Geweihförmigen Wiesenkoralle.
7. Eine Lattenzaundreifaltigkeit aus Jungfernellerling, jungem und älterem Kirschroten Saftling
8. Dieses Blassminchen hat eindeutig zu viel Regen abbekommen. Dem Bleichling einen belastbaren Namen zu verpassen trau ich mir nicht zu.
7. Die hübschen roten Pilze wollte ich nicht durchschneiden. Daher bin ich unsicher, ob es sich um Kirschrote oder Prächtige Saftlinge handelt.
8. Eigentlich war das gestern auch wurscht. Sie sind auch namenlos schön und machen gute Laune.
9. Hier klar die Kirschroten Saftlinge und Wiesenellerlinge
10. Häufig auch: Galerina pumila und Saftlinge gemischt.
11. Galerina pumila mit Runzelbrudermoos und Flechten, alles typische Magerrasenbewoohner.
12. Massenaufkommen von Jungfernellerlingen
13. Die Kaffeebraunen Gabeltrichteringe haben auch gerade eine gute Zeit. Es scheint, als wollten sie die Trockenheit im September kompensieren.
Erstaunlich finde ich, dass sogar der Türkische Mohn, den ich letztes Jahr quasi in den Schotter am Weg gepflanzt hatte zur Novemberblüte ansetzt.
Über die stimmungsaufhellende Wirkung von Saftlingswiesen - insbesondere an düsteren Novembertagen - ist nach meiner Kenntnis noch nicht geschrieben worden. Vielleicht wäre das ja mal ein lohnendes Forschungsthema
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Hallo Ingo,
grandios diese violetten Winzlinge und Glückwunsch zu deinem seltenen Fund! Bislang stand von den Wiesenkorallen und Keulen nur C. zollingeri auf meiner Sehnsuchtsliste - auch weil ich gar nicht wusste dass es diese wunderschöne winzige Ramariopsis pulchella gibt.
Nun sind es schon zwei violette Wiesenpilze, die ich wahrscheinlich nie zu sehen bekomme. Du machst Sachen!
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Hallo Wolfgang, ein tolles Tool. Weißt du ob es das auch für andere Bundesländer gibt?
Die FFH-Gebiete sind EU-weit so dokumentiert, aber ich glaube nicht überall sind alle Daten online verfügbar.
RLP hat auch ein gutes Tool, Thüringen ist am besten, in Niedersachsen und Hessen fand ich es umständlicher, andere Bundesländer hab ich nicht probiert.
Grüße,
Wolfgang
Hallo, ich empfehle die folgende Web-Anwendung des BfN, da sind bundesweit die Schutzgebiete dokumentiert:
Hallo Olaf, noch einmal danke. Endlich hatte ich Gelegenheit , mir die bfn-Karte anzuschauen. Interessant und sicher werde ich mir auf einem der nächsten Ausflüge eins der bislang unbekannten Schutzgebiete in meiner weiteren Umlegung einmal anschauen. Aber was meine Saftlingswiesen betrifft, geben die nicht viel her. Einerseits ganz gut, so werden da nicht falsche Erwartungen geweckt und Pilgerströme angelockt. Andererseits muss ich jetzt selbst nach weiteren Wiesen Ausschau halten. Aber wenn man erst einmal verstanden hat, was den Charakter dieser Wiesen ausmacht, ist es eigentlich nicht mehr schwierig, sie zu erkennen.
Alles anzeigenHallo Claudia
Nr. 18 kann sehr gut C. umbinella sein
Nr. 20 hier sehe ich eher noch G. laetus wegen des Lammellenansatzes
Nr- 22/23 könnte auch sehr gut Camarophyllopsis/Hodophilus sein
LG KarlHallo Karl, danke für deine Anmerkungen.
Bei 20 hast du wie immer Recht. Da ist die Phantasie mal wieder mit mir durchgegangen.
Von Clavulinopsis umbrinella hatte ich bislang noch nicht einmal gehört und gelesen. Sehr interessant. Das wäre ein Erstfund für mich. Mittlerweile konnte ich mein Mikroskop zur Reparatur schicken und wenn es hoffentlich irgendwann wieder hier ist und funktioniert, seh ich mir das Exsikkat an. Bin gespannt, ob ich die Art festgenagelt bekomme. Da sind erst 6 Fundstellen in Thüringen kartiert. Das wäre schon toll.
Deine Alternative zu meiner vermeintlichen Dermoloma finde ich ausgesprochen vielversprechend. Samtschnecklinge habe ich ebenfalls noch nie bewußt gefunden. Leider war der Pilz hoffnungslos überständig. Aber wenn ich etwas ähnliches finde, habe ich zumindest eine schlauen Idee.
Im Moment haben die Saftlinge hier noch eine sehr gute Zeit. Vielleicht komme ich die Tage noch mal dazu, nach der Wiese zu sehen. Vielleicht tut sich auch noch ein bisschen was in Sachen Hodophilus oder Clavulinopsis.
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Hallo Frank, ich denk mal, in der Annahme hast du Recht. Diesen Cortinarius kann allerhöchstens jemand wie z.B. Cortinarius knacken🥴
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Moin, hast du eigentlich mal das Angaben zur Pilzbestimmung gelesen?
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Gut zu wissen, Stephan. Danke für deinen Altruismus🥴. Der Buchenschleimer ist interessant. Er scheint möglicherweise potente Gifte gegen andere Pilze (Hautpilze) zu entwickeln. Ich kenne jemanden der damit experimentieren wollte. Ich hab’s nicht weiter verfolgt.
Ich nehm für die Pfanne daher wohl lieber die im Moment reichlich verfügbaren Alternativen.
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Hallo Bernd, schöne Idee. Ich muss erst einmal herausbekommen, wem die Wiese gehört. Vermutlich Landesforsten. Da wäre Bier kontraproduktiv, wenn ich an die Treibjagden denke😆. Heute ist wieder eine. Glücklicherweise kann ich auf andere Wiesen ausweichen, wenn ich‘s weiß. 🥴.
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Moin Wutzi, das ist ja ein Safti-Paradies! Herrlich, was du da aufgetan hast! 😍
Danke fürs Zeigen!
Hallo Kagi, und das Beste: die Wiese ist irgendwo im Nirgendwo. Außer Forstarbeitern verirrt sich da kein Mensch hin, man muss ein ganzes Stück laufen und dann auch noch bergauf. Also stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Wiese nicht von irgendwelchen Dumpfbacken zerstört wird.
Alles anzeigenLiebe Claudia,
was für eine tolle Wiese mit noch viel tolleren Bewohnern. So eine würde ich gerne mal bei uns rund um Augsburg finden.
Viel Freude weiterhin an dieser Wiese
Timm
Lieber Timm,
Wolfgang hat dir ja schon einen Weg aufgezeigt, wie du auch in den Genuss dieser quietschbunten Pilze kommen kannst. Es ist wirklich faszinierend, wie unterschiedlich die Wiesen sind und wie unberechenbar die Pilze. Jede Wiese ist ein bisschen anders und bringt andere Pilze hervor. Bis jetzt konnte ich tatsächlich jedes Jahr- ich mache das ja noch nicht so lange - neue Arten entdecken und bestimmen. Manchmal auf bekannten Wiesen und so wie gestern, auf einer noch unbekannten.
Da mein Mikroskop kaputt ist, fehlt dann die letzte Sicherheit bei der Bestimmung. Deshalb habe ich jeweils ein Exemplar zum Trocknen gelegt. Als ich heute einen Kirschroten Saftling zum Abgleich dazu legte, nahm ich den Zähen Saftling in die Hand. Er blieb kleben. Das ist überhaupt bei der Bestimmung eins der wichtigen Merkmale - schmierig, klebrig, trocken.
Ich wünsche dir viel Saftlingsglück!
Oder Du suchst in den Natura-2000-Daten nach den Lebensraumtypen wie 6210 (Kalkmagerrasen), 5130 (Wacholderheiden), 6520 (Berg-Mähwiesen), 6510 (Magere Flachland-Mähwiesen).
Dort findest Du z.B. unter
https://www.lfu.bayern.de/natu…942/index.htm?id=7631_371
detaillierte Karten zu den Lebensraumtypen in den Lechauen zwischen Königsbrunn und Augsburg.
Hallo Wolfgang, ein tolles Tool. Weißt du ob es das auch für andere Bundesländer gibt?
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Alles anzeigen
Hallo Wutzi,
vielen Dank für deine Antwort. Ich war mir auch schon recht sicher. Aber wie es eben so ist, wenn ich eine Art noch nicht selbst in der Hand hatte, bin ich doch immer etwas unsicher.
Viele Grüße
Luca
Genauso ging es mir, bevor ich Gelegenheit hatte in in allen Altersstufen zu finden.🥴
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Hallo Luca, das passt sehr gut. Ganz typisch die jung lebhaft rötlichen Lamellen, der vergängliche Ring. Hast du gut dokumentiert auf deinen aussagekräftigen Fotos.
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Beim Bild 3 könnte man auch an eine Natterung denken. Die sind wirklich tückisch.
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Aber Jörg, bei deinen Buchen darf man doch bestimmt keine Aschebehälter verbuddeln.
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