Beiträge von Wutzi

    Aber Hans,

    du glaubst doch nicht im ernst, dass ich Don Gnolmeone, E&Bu. und sonstigen finsteren Mächten das Spiel überlasse?! Ich lade gern wieder zu kuscheligen Heiß- und die Gemüter kühlenden Kaltgetränken nebst Knabberzeugs ein.

    Ein Kistchen Gammelpilze zum Werfen hab ich schon in den Schuppen gestellt. Mal sehen, ob die sich bis Dezember halten. Ansonsten probieren ich mal, ob ich aus dem Myzel elastische Wurfgeschosse mit Bumerangeffekt züchten kann. Das liegt ja voll im Trend. Die könnte man abschließend mit dem Odeur von Gammelobst impfen. Das würde Ressourcen und Energie sparen. Und Energie sparen müssen wir. Das steht so fest wie das APR 2022 ==Gnolm7 .

    Hallo Björn,

    bezüglich E. sericeum/vindobonense und zu allem Überfluss auch noch E. ortonii bin ich dabei mir ein Bild zu machen, aber noch nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. Ich bleibe am Ball und melde mich, wenn ich klarer sehe. Feiner Reif auf jungen Frk. ist mir schon mehrfach aufgefallen und wahrscheinlich kein Trennungsmerkmal.

    LG Karl

    Hallo Karl,

    das ist doch grauenhaft. Dann hat vermutlich der Name der mühsam von mir bestimmten Entoloma sericeum nur eine Halbwertzeit von 2 Monaten.

    Eine Frage hab ich zu den Mikrofotos von H. conica. Die zeigen die HDS und die dunklen Strukturen sind der Schleim, richtig?

    Hallo Frank, das klingt nach einem guten Plan.

    Hallo Gnobet, da freu ich mich schon jetzt diebisch über dein Jammern und Wehklagen ==Gnolm7.


    Gnebegnad nu is aber gut.

    Du wirst doch nicht dem betrügerischen Gnolmeone nacheifern oder ihn gar übertrumpfen wollen. Was für Abgründe schon vor Spielbeginn, unfassbar!

    Hallo Hannes

    Die Nr.4 sieht sehr nach H. aurantiosplendens aus.

    Das war ja sicher kein ganz kleiner und relativ schmierig ?

    Gruß

    Uwe

    Hallo Uwe, wenn du von Nummer 6 sprichst, könnte ich dir zustimmen. ==Gnolm13


    Matthias, hast du Nummer 10 auch gekostet?


    Die hier z.B. hören auf den Namen Hygrocybe aurantiosplendens.



    Übrigens gibt es auch hier kleine, regelmäßig gemähte Splitterflächen, die so schönes Pilzwachstum aufweisen. Teilweise liegen die mitten im Ort.

    Hallo Bovist, (welcome)auch von mir. Für die Bestimmung eines Steinpilzes ist u. a. der Blick auf die Stielspitze ( unter dem Hut) wichtig. Da ist ein weißes feines Stielnetz. Leider ist die nicht zu sehen und so trau ich mir nicht zu, den Pilz zu bestimmen. Aber die Huthaut ist schon komisch für einen Steinpilz.

    Wertester Gningo,

    Nö, hab ich nicht. Aber ich bin neugierig. Von welchem Gutschein genau sprichst du?


    In diesem Fall wurde doch gar nicht gesagt, dass er sich nur auf die Beiträge des Forums verlässt. Wieso muss man einen dann direkt regelrecht nieder machen ??


    Hallo,

    eben. Die Eingangsfrage lautete: habe einige sehr schöne Pilze gefunden tue mich aber mit der Bestimmung schwer - siehe Bilder. Fundort: Wiese am Wasser/Fluß.
    Könnt ihr helfen?


    Es gab also weder Hinweise der Art hier, wie sie für eine seriöse Bestimmung unerlässlich sind, noch einen Hinweis darauf, welche eigene Ideen der Fragesteller sich mittels eigener Recherche gemacht hat bzw., dass er überhaupt recherchiert hat. Die Pilze waren schön und wuchsen auf einer Wiese. Das können auch sehr giftige Arten.


    Es gab ganz unterschiedliche Vorschläge und dann die Mitteilung vom Pilzgericht. Und zur Qualität der eEstimmungsvorschläge hat ja Tom Bombadil den entscheidenden Satz gesagt.


    Die Information über eine eigene ausführliche Recherche kam erst NACH dem Essen. Hier im Forum können wir Pilze erkennen, manchmal müssen wir raten. Aber Hellsehen können wir nicht.


    Wenn da keine Kritik angebracht ist, wo dann?


    Wir PSV sind es nämlich, die von den Opfern von Pilzvergiftungen, Ärzten in der Notaufnahme oder Intensivstation gern auch mal nachts aus dem Bett geklingelt werden, um anhand von Krankheitssymptomen, Erbrochenem, Putzresten oder schlechten Fotos Angaben zu den verzehrten Pilzen zu machen. Darauf haben wir alle keine Lust, vor allem dann nicht, wenn jemand leichtinnig irgendwelche Pilze verzehrt hat.


    Und die Satire von Pixie und Malone finde ich ebenso passend wie den Hinweis auf Latenzzeiten. Immerhin besteht die Chance, den einen oder die Andere zum Nachdenken oder zur eigenen Recherche über Giftpilze zu bringen.


    Von ausführlicher Recherche habe ich jedenfalls vor der Pilzmahlzeit nichts gelesen. Wenn ich solche Beiträge lese, bekomme ich einen dicken Hals.

    Moin Florian, danke. Du hast es bemerkt! Ich habe es drei mal kontrolliert und überlesen😩. Ich korrigiere, wenn ich wieder zu Hause bin.

    Hallo Raphael, stark. Trichterlingsfreundin bin ich allerdings nicht. Wenn ich welche finde, denke ich immer, dass es eigentlich schade ist, dass frau so gar keine Ahnung von dieser Gattung hat. Und auch, dass ich keine Ahnung habe, wer sich mit Trichterlingen befasst . Jetzt bin klüger.😆

    Hallo zusammen,

    ich hab´ ja keine Ahnung, was jetzt hier passiert, aber weil ich nun Chipse habe, muß ich ja sehn, wie ich die vermehre... oder so.

    Oder geht´s gar nicht um Chips?


    LG Christine

    Hallo Christine,

    der Hans beschreibt das jetzt sehr zurückhaltend. Ich fasse mal zusammen:

    Das Adventspilzrätsel ist der ultimative Irrsinn, den nur total Pilzbekloppte bis zum bitteren Ende aushalten ==Gnolm9 ==Gnolm15 ==Gnolm13.

    Hallo benola, wer sagt dir eigentlich, dass die Leute, die dir hier antworten ausreichend Erfahrungen mit Pilzen besitzen? Vielleicht hat dir ja jemand geantwortet, der nicht viel mehr Ahnung hat als du. Aufgrund deiner dürren Informationen hätte ich mir eine seriöse Bestimmung jedenfalls nicht zugetraut.


    Also nicht dass ich dich verunsichern wollte. Aber lies doch mal das hier.

    aurantiosplendens und laeta sind übrigens zwei Arten, die mir bislang aus dem Weg gegangen sind.
    Auch schön, daß es immer noch Neues zu finden und zu entdecken gibt.

    Hallo Pablo,

    vielleicht muss das alljährliche Saftlingstreffen einfach mal nach Thüringen verlegt werden ==Gnolm7 . Und zu deinen Überlegungen zu H. spadicea im Nachbarthread: Das wird ja wahrscheinlich nicht der letzte dürre Sommer gewesen sein. So von der Hand zu weisen finde ich das nicht, dass manche Arten mehr und andere weniger auf Dürre reagieren. Wir werden. das einfach mal beobachten.

    Mir ist heute aufgefallen, dass die Saftlinge ganz überwiegend am Waldrand standen. Also im Schatten der Bäume, bis zu 20 m entfernt. Dann war Schluss, wie abgeschnitten.



    Maria und Mykovino es ist immer schön, wenn sich auch ein paar andere Leute begeistert können an dieser Pracht. Leider waren sie heute schon nicht mehr so richtig schön - ausgeblasst, überständig. Schade, dass der Pilzherbst nicht länger dauert.

    Uiuiui ==Gnolm4 ,

    die Macht der Finsternis nähert sich mit großen Schritten. Ich spüre eisigen Wind. ==Gnolm19

    Don Gnolmeone und seine windigen Gesellen sind im Anmarsch. Also ist es höchste Zeit, Vorkehrungen zu treffen, damit seine von langer Hand ausgeheckten Betrügereien und Bestechungsversuche unterbunden werden können. Da wird die Wutz wieder eine unerschrockene Rotte von Gefolgsleuten der hellen Mächte um sich versammeln müssen. Hach kaum wird's ruhiger mit den Pilzen, ist wieder jede Menge Arbeit in Sicht. ==Gnolm12


    Egal. Wir werden es auch in diesem Jahr wuppen. ==Pilz23

    Hallo zusammen,

    leider geht die Saftlingssaison zu Ende und es ist Zeit, Bilanz zu ziehen. Nachdem es bis in den September gar keine Pilze gab, explodierten die Saftlinge auf den Magerwiesen im Oktober nach dem Regen regelrecht. Dabei war auffällig, dass sich in diesem Jahr erstmals Arten zeigten, die ich hier sonst nicht finde und sich sonst häufige Arten kaum oder gar nicht zeigten.


    Den Dattelbraunen Saftling - Hygrocybe spadicea konnte ich das erste Mal bewundern und zwar nicht nur einzelne Exemplare, sondern gleich auf mehreren Wiesen mit jeweils mehr als 10 oder 20 Fruchtkörpern. Dasselbe konnte ich beim Papageiensaftling - Hygrocybe psittacina, bei dem Zähen Saftling - Hygrocybe laeta, beim Granatroten Saftling - Hygrocybe punicea und dem Prächtigen Saftling- Hygrocybe splendidissioma beobachten. Erstmals konnte ich auch - Juchtenellerlinge - Cuphophyllus russocariacea und Graue Saftlinge - Hygrocybe irrigata finden.


    Von den in den letzten Jahren recht häufigen Kirschroten Saftlingen - Hygrocybe coccinea, Honigsaftlingen - H. reidii , Zerbrechlichen Saftlingen - H. ceracea, Glänzenden Orange-Saftlingen - H. aurantiosplendens und Stumpfen Saftlingen - H. chlorophana gab es nur wenige. Völlig fehlten H. ovina und H. nitrata. Ob das etwas mit der extremen Dürre zu tun hat, ist zwar reine Spekulation. Aber auffällig ist das schon.


    Vielleicht waren die Wiesen ja nur verhext.

    1.



    Hygrocybe spadicea - persönlicher Erstfund

    2.


    Hygrocybe aurantiosplendens - Unmengen in allen Altersstufen

    3.


    3.1



    3.2.


    3.3.


    3.4.


    3.5.


    3.6.


    Hygrocybe psittacina - ebenfalls massenhaft

    4.


    4.1.


    4.2.


    4.3.


    4.4.


    Hygrocybe laeta - auch Unmengen

    5.


    5.1.


    Hygrocybe chlorophana - nur Einzelexemplare

    6.


    Hygrocybe aurantiosplendens - durchnittliches Aufkommen

    7.


    7.1.


    7.2.


    Hygrocybe punicea - noch nie gesehene Mengen. Ich fand 52 Fruchrkörper an nur einer Stelle.

    8.


    8.1.


    8.2.


    8.3.


    8.4.


    Da staunte sogar der Pilzspürhund.

    8.5.


    Hygrocybe irrigata -persönlicher Erstfund

    9.


    9.1.


    Cuphophyllus russocariacea - persönlicher Erstfund

    10.


    10.1.


    Hygrocybe ceracea

    11.


    Hygrocybe coccinea

    12.


    Hygrocybe reidii

    13.




    Danke fürs mitkommen!

    Stockschwämmchen sammle ich erst seit drei Jahren. Vorher war mir das zu unsicher. Das Problem ist, dass sich viele Anfänger der Risiken nicht bewusst sind.

    Woher kommt denn diese Unsicherheit? Stockschwämmchen sind doch durch die Schüppchen absolut sicher von Gifthäublingen zu trennen und dieses Merkmal ist doch auch für jeden Anfänger sofort zu begreifen. Von der Bestimmung her, ist das Stockschwämmchen doch eigentl. ein Anfänger-freundlicher Pilz.

    Hallo Michael,

    theoretisch hast du Recht. Praktisch hatte ich immer das Gefühl, dass ich etwas übersehen haben könnte. Wahrscheinlich bin ich übervorsichtig und auf alle Fälle habe ich Respekt vor Gifthäublingen. Aber ich kenne mindestens eine dienstältere PSV, die über größere Artenkenntnis verfügt als ich und ebenfalls bis vor drei Jahren keine Stockschwämmchen gesammelt hat. Insofern fühle ich mich in guter Gesellschaft.