Beiträge von Wutzi

    Vielen Dank Wolfgang P. und Vidar für die erhellenden Links und die Arbeitshypothese. Ein bisschen lichtet sich der Nebel. Gut zu wissen, dass ich keiner Halluzination aufgesessen bin. Das ist also Anderen auch schon aufgefallen, die es genauer wissen wollten.

    Und natürlich ist eine Planze in der Lage innerhalb kurzer Zeit den pH-Wert ihrer Blüten zu regulieren. Die spannende Frage ist doch eigentlich: WARUM macht sie das???


    Gruß,


    Wolfgang

    Genau das ist die 100-Punkte-Frage und warum tun das nur einzelne Phloxsorten und andere wiederum nicht? Vielleicht ist die Antwort ja ebenso trivial, wie bei den Pilzen: -weil sie es können-?


    Ich habe übrigens das Seifen/Säureexperiment durchgeführt -mit 5%igem Essig und Seifenlauge, bevor ich die Links gesehen hatte. Mit dem Ergebnis, dass auch nach 10 Minuten keine Veränderung zu erkennen war. Wenn ich euch richtig verstanden habe, kann das daran liegen, dass die auf die Oberfläche aufgetragenen Flüssigkeiten nicht tief genug eindringen, um eine Veränderung des auslösen zu können.


    links die beiden Blüten färben nach blau, rechts die beiden nicht.


    die vorderen Blüten mit %igem Essig, dahinter mit Seifenlauge - bei beiden keine Farbveränderung ggü. oben

    Hallo Claudia,


    lichtdicht nicht luftdicht! Nicht, daß am Ende der arme Phlox stirbt und es dann heißt, ich sei schuld daran...


    Björn


    Na toll. Wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil. Luftdicht verpacken hat jedenfalls schon mal nichts gebracht. ==Gnolm4 Ich versuche dann mal, das Licht am Phlox abzuknipsen. Aber im Zweifel sind aber sowieso immer die Phytosporenträger schuld, wenn ein Phlox eingeht, lieber Björn.


    Den Essig/Seifentest werde ich morgen durchführen und Fotos zu den verschiedenen Tageszeiten drinnen und draußen machen.


    Heute haben mich vermutlich die Beifußpollen überfallen. Ich habe Sand und Tränen in den Augen. Ganz schlecht für Experimente. Ich arbeite dran, morgen wieder besser gucken zu können. Dann schreite ich zur Tat.


    Euch allen herzlichen Dank für die vielen Überlegungen. Rikas Erklärung gefällt mir am besten. Dann hätten Handy und ich denselben Fehler in der Optik. Allerdings fehlt mir hier die Erklärung, warum das nur bei zwei Sorten passiert, während die anderen sich nicht verändern.


    Mittags habe ich tatsächlich noch nie eine blaue Phloxblüte beobachtet, egal ob es ein kühler oder heißer Tag war.


    Heute früh, als es keine winterlichen Temperaturen gab, hatte ich den Eindruck, der Blauton wäre nicht ganz so intensiv. Ich kann ja zur Abwechslung auch mal eine Blüte in den Kühlschrank legen und kontrollieren, was passiert. Leider sind die zuerst erblühten Phloxe, darunter die blau färbenden schon fast verblüht bzw. verdorrt. Ich werde mich also beeilen müssen.

    Ist doch alles relativ, Christine😉.

    Die Wespe ist sicher auch ganz schick, aber eher unscheinbar im Vergleich zu der schrillen Raupe.

    Moin, hab gerade meinen Liebling der Woche entdeckt. Eine Raupe der Großen Birkenblattwespe. Interessante Biologie, googeln lohnt sich.


    Ist sie nicht wunderschön? Das dazugehörige Insekt ist unspektakulär.






    Hallo Björn,

    die Verfärbung erscheint jeden Tag aufs Neue. Halbwegs luftdicht einwickeln probiere ich mal.


    Steffen, wenn du mir sagst, als was ich den Farbwechsler vermarkten kann, bin ich sofort dabei.


    Bernd, mit dem Alter der Blüten, wie beim Lungenkraut, hat das tatsächlich nichts zu tun.

    Vermutlich ist Andreas mollisia damit ausgelastet, den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern irgendwie doch noch einen Hauch von Pilzen zu vermitteln. Ich stell mir das gerade gar nicht lustig vor. Der einzige Pilz hier weit und breit wächst in meinem Blumentopf und ich wohne nicht mal 50 km entfernt von Oberhof.

    Moin zusammen.


    Nein, am bei 34 Grad ausgedörrten Hirn liegt es nicht, auch nicht an hochprozentigen Kaltgetränken.

    Meine Phloxpflanzen wechseln die Farben. Nicht alle, aber mindestens bei 2 Sorten tritt der Effekt auf.


    Wir haben das Phänomen letztes Jahr im Onlinetreffen diskutiert, und mutmaßlich die Lichtzusammensetzung in Verbindung mit irgendwelchen Inhaltsstoffen als Verursacher ausgemacht. Aber so richtig klar ist mir nicht, was genau da passiert. Das Ganze geschieht temperaturunabhängig. Vielleicht hat einer von euch eine Erklärung für den Farbwechsel. Vor allem, weshalb er nicht bei allen Phloxsorten auftritt.

    1. Beispiel - morgens


    1. Beispiel - mittags


    2. Beispiel - morgens



    2.Beispiel - mittags


    Die meisten der rot und rosa blühenden Phloxe behalten den Farbton im Wesentlichen. Bei zwei Arten treten Blautöne zutage bzw. verfärben sich in der Dämmerung deutlich blau.

    Ich werde mir auch die Sonnenfinsternis ansehen und hoffe sie hält bis Anfang September. 😀

    So lange willst du nicht ins Onlinetreffen schauen, Karl?! 😫


    Ich muss erst mal gucken, ob ich die Sonnenfinsternis gucke. Ist ein steiler, zeitraubender Weg. Wenn ja, wird’s auch ein halbes Stündchen später.

    Endlich lassen sich außer der ungewöhnlich großen Zahl an Russischen Bären auch ein paar andere Falter sehen.


    1. Spanische Flagge Synonym Russischer Bär

    1b


    2. Kleiner Fuchs und Kaisermantel


    3. Zitronenfalter


    4. Labkrautschwärmer


    4b seitlich: Rüsseltier


    5. Hummelschwärmer


    6. Taubenschwänzchen. Es ist dem Hummelschwärmer recht ähnlich, hat aber keine durchscheinenden Flügel


    6b

    Meine déjà vu’s treten immer häufiger auf. Wobei ich nicht so sicher bin, ob’s am Alter liegt, oder daran, dass dieselben Debatten immer häufiger und erbitterter geführt werden.

    Ihr seid doch alle kluge Menschen. Ihr wisst: Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose, Milch nicht aus dem Tetrapack und Schinken nicht vom fröhlichen Schwein. Wer mit Tierschutz nichts am Hut hat, könnte sich zumindest über die ökologischen Konsequenzen unseres Ernährungsverhaltens Gedanken machen.

    Die Menschheit hat zum Erdüberlastungstag am 30.Juli 2026 alle Ressourcen von 2026 vertilgt, wir essen bis zum 31.12.26 also auf pump. Unsere Wälder und geliebten Funga leiden unter den Folgen der globalen Erhitzung. Das Thema Methan und Rinderhaltung hat Sabine bereits ausgeführt. Lasst uns also nicht so tun, als hinge das alles nicht mit unserem Verhalten zusammen.


    Richtig, alle sollen nach eigenem Gusto leben können, aber jeder und jede soll auch die Chance auf ein beschwerdefreies Leben ohne Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes, Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko bekommen.

    fleischlosem Essen in Kitas (wenn die Leitung oder die Trägerschaft mit entsprechendem Sendebewusstsein ausgestattet ist)

    Dass man daher in Kindergärten den Grundstein für eine gesunde Ernährung und sinnvollere Essgewohnheiten als die krankmachenden etablierten legt, finde ich großartig.


    einem Veggie - Day

    Niemand muss verhungern, nur weil es an einem Tag der Woche in der Kantine kein Fleisch gibt. Vegetarisches Essen gab’s doch schon immer in Kantinen, nur hieß das nicht so. Wer die Kartoffelpuffer nicht mochte, musste sich halt Brote mitbringen.


    Kein Vegetarier zwingt einen Carnivoren zum Fleischverzicht. Was ist falsch daran, wenn alle ihr Essverhalten auf den Prüfstand stellen und auch mal fleischfrei essen. Das tut gar nicht weh.

    Meinem Mann hab ich vorgestern pflanzliches Geflügelgeschnetzeles untergejubelt. (Sorry für den sprachlichen Missbrauch. Ich kenne die korrekte Bezeichnung für dieses nicht tierische Produkt nicht. Der im Sprachgebrauch für Fleisch übliche Begriff, ist ja neuerdings für pflanzliche Produkte verboten!)

    Jedenfalls hat mein Mann nicht herausgeschmeckt, dass er kein tierisches Eiweiß auf dem Tisch hatte.


    Mir ist es übrigens nicht egal, wie die Menschheit konsumiert. Im Gegenteil, mich macht es traurig.


    Zurück zum Maisbeulenbrand: Wenn der mir begegnet, werde ich ihn selbstverständlich testen. Nach meinen Verkostungen von Voreilenden Ackerlingen und Muschelseitlingen kann mich ohnehin kaum noch ein Pilzgericht erschüttern.

    Moin, schwierig.

    Der Unterschied ist, dass Tabak rauchen und Alkohol trinken hierzulande Kulturgutstatus haben. Ein Verbot käme dem Untergang des christlichen Abendlandes gleich, so wie wohl auch ein Tempolimit auf Autobahnen.


    Andererseits sorgen Verbote für einen florierenden Schwarzmarkt, wo die Gewinne bei irgendwelchen Dealern landen und die Konsumenten leichter an irgendwelche Drogen herankommen, die schon nach einmaligem Konsum abhängig machen. Die Drogenmafia lacht sich ins Fäustchen.

    Verbot oder Legalisierung ist ein bisschen wie Pest oder Cholera. In Anbetracht unseres Umgangs mit Tabak und Alkohol spricht für meinen Geschmack etwas mehr für einen entspannteren Umgang mit Psilocybin.

    Der erste seiner Art hier in diesem Sommer. Im Frühjahr gab es deutlich mehr Großfalter, auch Schwalbenschwänze.





    Auweia, jetzt wird’s gefährlich.

    Mein NaOH für die Seifenherstellung bekomme ich übrigens nicht in der Apotheke. Im Internet kann ich es säckeweise kaufen.


    Bei Jungvögeln wird‘s auch außerhalb des Wassers schwierig, liebe Inge. Ich hab jedenfalls ewig gebraucht, um zu realisieren, dass die dicken olivbraunen Vögel junge Gimpel sind.

    Moin zusammen. Gut, dass die Natur auch jenseits von Pilzen Interessantes zu bieten hat.


    Gedrängel auf der Distel.



    Ha(e)rziges Kleeblatt


    Leinkrautmutation


    Mit Leinkraut-Blütenspanner

    Ach ja, Corne, leider hast du Recht. 5 Zehen an den Hinterbeinen. Ich hab lange gesucht, aber die Bilder meiner Frösche haben maximal 4 - vorn und hinten. Davon sind oft nur 3 zu sehen. Tja, wenn ich mal wieder Frösche male, werde ich das nacharbeiten. Oder auch nicht. Der Esel hat immer noch nur drei Beine.

    Wenn ich mal fertig bin mit einem Bild, mag ich eigentlich nicht mehr ran.


    Vorgestern hätte ich die Chance gehabt nachzuzählen. Aber das Erdkrötenkind wollte die Füßchen nicht herzeigen. Immer nur 2-3 Zehen🤓.


    Erstaunlich, dass dir die Bilder gleich am Anfang deiner Malkarriere so gut gelungen sind.

    Vielleicht muss ich mich doch mal mit Kohlezeichnungen befassen. Nur mal so übungshalber.

    Stimmt, Kindergesichter sind schwieriger zu malen, als Erwachsene.

    Du kaperst keinen Thread, im Gegenteil. Du bist herzlich eingeladen zu einem Austausch, lieber Michael. Der Thread kann hierdurch nur gewinnen.

    Schau dir die Hand an, die auf dem Rücken der Frau im ersten Bild liegt

    Das hab ich registriert, aber als Spachtel-ungenauigkeit abgetan. ==Gnolm13

    Ich schätze mal, Hände spachteln können nicht mal alle Profis.


    Und dass sich der Daumen zuspitzt, hielt ich für Absicht. Das Bild lässt ja einigen Interpretationsspielraum zu. Ansonsten sind die Hände auf diesem Bild wirklich sehr gelungen.


    Du hast mir mit dem spitzen Daumen jetzt allerdings ein Argument gegen irgendwelche Experimente mit Kohle geliefert. Ich liebe die Ölmalerei, weil sie Fehler verzeiht und man so oft korrigieren kann, bis alles passt. Kohle ist da wohl eindeutig nichts für mich.


    Naja, dass die Streuung breit ist, ist doch völlig normal. Ich hab auch Leinwände zu liegen, die ich demnächst übermalen werde, weil das Ergebnis meiner künstlerischen Bemühungen nicht überzeugt.

    Diese Bilder sind meist ohne ein richtiges Konzept entstanden.


    Jedenfalls freu ich mich an deinen Kreationen. Zeig gern mehr, wenn du magst.


    Ich bleibe ja meist an irgendwelchen Naturmotiven hängen. Beispielsweise Fröschen in allerlei Posen. Damit habe ich 2017 mit dem Malen begonnen. Sogar mit Pilz, womit wir wieder beim eigentlichen Thema wären. :gzwinkern:


    50x70