Beiträge von Wutzi

    Saftlinge sind auch meine ungekrönten Könige. Schwärzende Saftlinge sind nach meiner Erfahrung toleranter und nicht ganz so auf Magestandorte angewiesen, wie die meisten anderen Arten.

    Wie schön Karl! Vor allem dass auch die ersten Saftlinge am Start sind.


    Hier geht’s auch richtig los. Saftlinge noch verhalten, aber die anderen Arten explodieren. Wenn sie doch nur gleichmäßig über‘s Jahr verteilt wären.

    Das verspricht doch, ein unterhaltsamer Abend zu werden. Ich hab auch allerlei Pilze, die ich euch zeigen kann - sofern die Zeit es noch zulässt nach euren üppigen Fotostrecken.

    Wie schön Karl, dass bei euch auch die Funga ausgebrochen sind!

    Mit 100 Arten davon 30 neu für das Gebiet hatte wohl niemand von uns gerechnet. Wutzi Claudia es waren weniger als ein Drittel Phytoparasiten darunter ^^ .

    Und das begeistert mich natürlich ganz besonders. Da lass ich euch die 30 Phytos gern durchgehen.

    Den Rötling finde ich interessant. So eine makroskopisch ähnliche Art liegt gerade bei mir im Kühlschrank und harrt der genaueren Betrachtung.

    Mit den Klapperschwämmen habt ihr den Vogel abgeschossen. Glückwunsch zu den schönen Funden!

    Moin Jörg, Ehre, wem Ehre gebührt. Leider sind das nicht meine Funde, sondern die von Bernd. Die winzigen Keulchen hätte ich auch gern.😉

    Moin zusammen,

    pünktlich mit dem meteorologischen Herbst zeigen sich auch auf den Wiesen die ersten Pilze. Noch verhalten, aber immerhin eine Saftlingsart, ein paar Entolomas strecken die Hütchen aus dem Gras.


    Hygrocybe acutoconica - Safrangelber Saftling


    Entoloma prophyrogriseum - Porphyrbrauner Rötling ist recht variabel


    Entoloma prophyrogriseum - Porphyrbrauner Rötling


    Entoloma prophyrogriseum - Porphyrbrauner Rötling



    Entoloma prophyrogriseum
    - Porphyrbrauner Rötling



    Entoloma griseocyaneum - Graulilastieliger Zärtling in verschiedenen Variationen


    ebenfalls Entoloma griseocyaneum - Graulilastieliger Zärtling


    ebenfalls Entoloma griseocyaneum - Graulilastieliger Zärtling


    Rötling - möglicherweise E. sericellum


    Entoloma infula - Bischofsmützen-Glöckling


    standorttreuer kleeblattkleiner Trichterling, leider hab ich keinen Namen für den Winzling


    Lepiota oreadiformis - Glatter Schirmling


    Entoloma prunuloides - Mehlrötling


    Entoloma spec., etliche leider unbestimmbare Einzelexemplare


    von unten


    Entoloma spec., ein weiteres leider unbestimmbares Einzelexemplar


    von unten


    Leider vergehen die Winzlinge bei Wind und Wärme viel zu schnell. Aber der Herbst beginnt ja gerade erst.

    Die Pilze schienen ausgestorben. Dann gab’s Mitte August die erlösenden Niederschläge und in der letzten Woche dann Saprobionten wie z.B. Champignons, Nelkenschwindlinge und Parasole. Vorgestern gab es dann erste Mykorhizzapilze und heute dann eine Explosion der Schmierlinge und Rauköpfe.

    Von allem viel zu viel. Hier ein paar Impressionen:


    Hunderte Goldröhrlinge


    Kuhmäuler


    Unzählige Kuhröhrlinge


    Massenhaft Risspilzgedöns


    Beringte Butterpilze


    Moorbirkenpilze


    Weil sie so schön sind…


    Birkenrotkappen


    Große Mengen Espenrotkappen, die hier waren die größten.


    Haufenweise Körnchenröhrlinge


    Noch mal Kuhröhringe


    Mix


    Steinpilze gab’s auch, aber den hier an der kleinen Fichte hat die Kuh nicht rausgerückt.


    Die Ringlosen und Beringten Butterpilze erspare ich euch, ebenso wie die Laubwaldrotkappen und die Birkenpilze. Das sind alles ganz alltägliche Pilze, aber in diesen Massen finde ich sie doch ziemlich ungewöhnlich.

    Eigentlich wollte ich gar keine sammeln, aber ein paar hübsche Rotkappen habe ich dann doch mitgenommen.

    Moin, dann und wann mal ein Tässchen Johanniskrauttee wäre vielleicht auch mal eine Überlegung wert. Hebt die Stimmung, steigert die Lichtempfindlichkeit.


    Das Überbrühen ist eine praktische Sache, das erleichtert u. U. das Putzen enorm. In der Pfanne wird der Pilz auch heiß, von daher... Und nach dem Putzen geht’s sofort ab in die Pfanne.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Moin Steffen, aber die Ausgangsfrage war, ob man die Glucken nach dem Brühen trocknen kann, dass sie anschließend verspeist werden können, ist ja klar..

    Moin, verdammt, seid ihr kreativ! Michael du bist ein Genie, aber nein. Ich geb zu es ist ziemlich fies und viel vom Stiel ist tatsächlich nicht zu sehen - Pilz nur von oben🤮.

    Aber bevor ich das ganze lateinische Lexikon nach euren klangvollen Obst und Gemüsesorten durchgoogle, verrate ich, dass das Unterteil festen Ursprungs und nach dem Besuch meiner Enkeltochter wieder mit selbiger und ihrer… Sammlung nach Hause fuhr. Es gibt da offenbar im bayrischen Bergdorf gerade einen Hype, mit diesen Dingern auf …..Bahnen zu wetteifern. Dieses Exemplar war das unbeliebteste, weil nicht farbenfroh und aus einem undefinierbaren Material. Ich schlug vor, es anderweitig zu verwenden, wo es doch ganz hübsch aussehen würde. Nun ja. Jetzt habt ihr‘s aber.😉