Beiträge von Wutzi

    Hallo Claudia,

    wie lange hat es bei Dir gedauert, bis Du welche gefunden hast?

    Ich hoffe jetzt schon fast drei Jahre...


    LG Christine

    Hallo Christine, zum ersten Mal habe ich die kleinen Schatztruhen bei einer Exkursion mit anderen Pilzbegeisterten gesehen. Selbst gefunden dann tatsächlich erst vor zwei Jahren in Bayern, danach öfter vor der Haustür. Wenn man sich erst einmal „eingesehen“ hat, ist es dann recht einfach, sie zu entdecken. Also, sei optimistisch🥴.

    Hallo Ota,

    ja das sind Teuerlinge. Ich habe lange gehofft , einmal welche zu finden und noch länger gebraucht, bis es endlich geklappt hat, weil sie so winzig sind. Sie heißen Teuerlinge, weil die Bauern die kleinen Peridolen in den Pilzen als Münzen ansahen und sie befürchteten Teuerungen, wenn es ein reiches Teuerlingswachstums gab.

    Insofern wäre das Vorkommen zur Zeit ja ganz passend...


    Ob man Pilze mag oder nicht, ist Geschmacksache. Fakt ist, dass sie eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen und das die Welt ohne sie so nicht existieren würde. Teuerlinge zersetzen altes Holz. Einige umverrottete Holzschnitzel liegen unter deinem neuen Rasen. Wenn du die Pilze nicht magst, tröste dich damit, dass sie in dem Moment verschwinden, wenn sie ihre Arbeit verrichtet haben.

    Hallo Lütte, die Kräuselhaare sind schon ein starkes Argument für S. austriaca. Aber wenn du ihn reifen lässt, entdeckst du vielleicht auch noch die typischen Konidiensporen.

    Schnuckis, nu habt euch mal wieder alle lieb.


    Mit der Groß- und Kleinschreibung, der Autokorrektur und sonstiger Technik ist das immer so eine Sache. Ich will mal auf die im Forum hunderte Male gestellte Frage nach DER richtigen Literatur zurückkommen. DIE gibts nämlich nicht. Es sind eine Menge wirklich sehr guter Beispiele genannt worden und es gibt noch viele andere nützliche Bücher.
    Allerdings sollte sich niemand mit einem Buch - auch nicht dem selbst verbesserten sicher fühlen. Treffender als Andreas kann man das nicht formulieren. Das beste ist tatsächlich, sich anderen Pilzaffinen anzuschließen, in deren Bücher zu schauen. Dann bekommt man langsam ein Gefühl, was man braucht, wie intensiv man sich mit Pilzen befassen möchte und dieser Bedarf wird dann manchmal mit der Zeit größer und frisst den Platz in den Bücherregalen.


    Mir hat übrigens auch ein Pilzkurs sehr geholfen. Ein Anfänger will natürlich rasch einen Pilz
    erkennen. Das gelingt viel besser, wenn man ein Gefühl für die Systematik hat.
    Eine Entoloma kann ich übrigens mittlerweile ziemlich oft erkennen. Bis zur Art hilft aber oft keins meiner Pilzbücher weiter.

    Ich weiß ja nicht, ob das Gebilde entsteht, weil die Maispflanze versucht, die Maiskolben wachsen zu lassen und dieser Versuch wegen des Pilzes zu so entarteten Formen führt, oder ob das jetzt wirklich so komische Fruchtkörper des Pilzes sind.

    Das ist das Gleiche wie mit den Insektengallen. Der Pilz/Das Insekt schüttet Pflanzenhormone aus, welche dann diesen Wuchs zur Folge haben. Deswegen ist das ja auch streng genommen kein Fruchtkörper. s. meinen Beitrag oben. :)


    l.g.

    Stefan

    Dachte ich mir's doch==Gnolm13

    Danke für die Idee Michael. Das wäre schon ein Weg, wenn man das Motto über Hüte festmachen würde.


    Jahreszeiten, Alter, Eigenschaften, Substrate, Orte. Alles könnte eine Klammer zu den jeweils drei Themen sein.

    Nur so richtig ergiebig sprudelt die Kreativität im Forum gerade noch nicht.


    Vielleicht seid ihr auch alle in tiefes Nachdenken versunken, so wie ich gleich beim Schnee schippen.

    Lieber Nobi,

    schön, dass du das Zitat aufgehoben hast. Ich werde mir dann folgende Sprachregelung zueigen machen: Je nach Betrachtungsweise gibt es in Deutschland ca. 10.000 Großpilze. Als Faustregel gilt, dass zu Großpilzen diejenigen Arten zählen, die aufgrund ihrer Färbung und Größe mit bloßem Auge erkennbar sind. Demzufolge zählen die größeren Arten einzelner Gattungen zu den Großpilzen, während die kleineren Vertreter zu den Kleinpilzen zählen.

    Und da auf Artenebene ohnehin ständig alles in Bewegung und das individuelle Sehvermögen sehr individuell ist, muss man nicht um 10% mehr oder weniger streiten.


    Hallo Claudia,


    die Fruchtkörper sind schon diese weißen Gallen, die du da siehst. Die sind zwar aus Maiskolben gemacht, aber das ist erstmal egal denke ich.


    Björn

    Hallo Björn,

    vielleicht können wir uns auf "vom Pilz deformierte Maiskolben" einigen - oder wäre diese Sichtweise völlig falsch? Ich weiß ja nicht, ob das Gebilde entsteht, weil die Maispflanze versucht, die Maiskolben wachsen zu lassen und dieser Versuch wegen des Pilzes zu so entarteten Formen führt, oder ob das jetzt wirklich so komische Fruchtkörper des Pilzes sind. Ich bin verwirrt.


    Aber ich würde schon gut verstehen, wenn du deine Lieblinge auch mal ganz groß machen willst. ==Gnolm7

    Hallo Ulla, danke für den abwechslungsreichen Bericht. Die Frühblüher sind ja schon richtig präsent.
    Die Sadebaumbecherlinge motivieren mich, mal auf den Friedhof zu gehen und nachzuschauen, ob es die auch bei uns gibt.

    Danke für eure Kommentare. Sehr interessant, vor allem auch die Quellen. Jetzt ist das Thema tatsächlich von allen denkbaren Seiten beleuchtet und so ist der Dschungel für mich etwas lichter geworden.


    Besonders erbaulich finde ich den Maisbeulenbrand, mit dem mich @bocaccio tatsächlich fast geleimt hätte. Der Fruchtkörper ist ja lediglich ein befallener Maiskolben.

    Tuppie, du bist Weltmeisterin im Tiefstapeln.

    und wann am Habicht, ==19 ?


    Beineideswert, wer solche Talente hat,


    lgpeter

    Hallo Habichtspeter,

    Einen Habicht habich noch nicht auf die Leinwand gebracht. Doch jetzt, wo du es sagst…:daumen:


    Mit dem Malen ist das wie mit der Pilzbestimmung. Ganz genau hingucken. Die Ölfarben auf die Leinwand bringst du ganz leicht mit ein bisschen Übung. Tuppie Aquarelle verlangen dagegen echtes Können.

    Ja klar, Stephan und Stefan,

    der Bezugsraum wäre Europa. Und es wird dann wohl bei meiner Antwort bleiben: Je nach Betrachtungsweise irgendwas zwischen 5.000 und 20.000 allein in Europa. So richtig gefällt mir die Antwort nicht.

    Aber irgendwo muss die Zahl 10.000 doch herkommen, die hin und wieder genannt wird. Gibts da eine Quelle?

    Hallo zusammen,

    beim letzten Onlinetreffen haben wir den Begriff Großpilze diskutiert. So ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis aber noch nicht.


    Hintergrund meiner Frage ist, dass ich gelegentlich gefragt werde, wie viele "Pilze" es gibt. Die Fragenden selbst wissen nichts von aquatischen und coprophilen Pilzen und auch nicht von Myxo- oder Pyrenomyceten. Hautpilze und Schimmelpilze meinen sie natürlich auch nicht. Sie sprechen von dem, was in Wald und Flur zu finden ist.


    In der Diskussion las ich vor einigen Jahren noch etwas von 4000 oder 6000 Pilzen, inzwischen werden 10.000 genannt. Myxomyceten sind ja teilweise sehr gut mit bloßem Auge erkennbar, also tauchen sie sicher summarisch in den 10.000 Arten auf. Oder doch nicht?


    Wikipedia meint dazu, dass Großpilze eine Art der unsystematischen Kategorisierung ist und dass Pilze unter Großpilze fallen, die gut mit dem Auge zu erkennen sind. Ziemlich subjektiv. Vor 30 Jahren hätte ich viel mehr Pilze mit bloßem Auge erkennen können als jetzt mit Brille. Das macht schon mal locker 2000 Arten mehr oder weniger aus, denke ich.


    Also wie muss ich mir die Zusammensetzung der 10.000 Großpilze vorstellen? Ich bin gespannt auf eure Ideen und Meinungen.