Beiträge von Wutzi

    Stockschwämmchen sammle ich erst seit drei Jahren. Vorher war mir das zu unsicher. Das Problem ist, dass sich viele Anfänger der Risiken nicht bewusst sind.

    Woher kommt denn diese Unsicherheit? Stockschwämmchen sind doch durch die Schüppchen absolut sicher von Gifthäublingen zu trennen und dieses Merkmal ist doch auch für jeden Anfänger sofort zu begreifen. Von der Bestimmung her, ist das Stockschwämmchen doch eigentl. ein Anfänger-freundlicher Pilz.

    Hallo Michael,

    theoretisch hast du Recht. Praktisch hatte ich immer das Gefühl, dass ich etwas übersehen haben könnte. Wahrscheinlich bin ich übervorsichtig und auf alle Fälle habe ich Respekt vor Gifthäublingen. Aber ich kenne mindestens eine dienstältere PSV, die über größere Artenkenntnis verfügt als ich und ebenfalls bis vor drei Jahren keine Stockschwämmchen gesammelt hat. Insofern fühle ich mich in guter Gesellschaft.

    Beseideter Dickfuß habe ich jetzt als Verwechslungspilz noch gefunden …. Finde, der passt auch sehr gut , aber eben halt ungenießbar. /

    Hallo, dann müsste der ja rostbraunes Sporenpulver haben und daran mag ich nicht glauben. Ich wäre auch eher bei der Lepista-Fraktion.

    Ich hatte schon einige Male Stockschwämchen in der Hand habe die sicher bestimmt aber essen traue ich mir noch nicht zu

    Hallo Tomas,

    das halte ich für besser als eine Lebensversicherung. ==Gnolm13 Ich habe auch lange gebraucht, bis ich mich an die herangewagt habe. Besser so, als du erwischt die falschen. Wir leiden ja nicht unter Hunger und müssen unbedingt Pilze essen und glücklicherweise gibt es ja genug andere Pilze, die leichter zu bestimmen sind und keine tödlich giftigen Verwechslungspartner haben.

    Hallo Alex,

    du sagst es. Da gibt es Leute, die sind zum zweiten Mal bei einer Pilzwanderung dabei und erklären dir stolz, dass sie jetzt Hallimasch, Marone, Rotfuß, Steinpilz, Fichtenreizker und Pfifferling gut kennen. Du freust dich und denkst, dass es an der Zeit sein könnte, ihr Basiswissen zu erweitern und zeigst auf einen Gefleckttblättrigen Flämming und fragst, ob sie den kennen und sie antworten stolz: Klar, das ist Hallimasch. :gkopfwand:


    Es fehlt am Bewusstsein, wie viele Pilzarten es gibt und dass mehr als ein flüchtiger Blick nötig ist, sie zu unterscheiden.


    Hier in Thüringen, wie auch in Sachsen waren Pilze früher tatsächlich so etwas wie Grundnahrungsmittel. Die Menschen waren arm und erweiterten ihren Speiseplan. Sie sammelten Steinpilze, Maronen, Pfifferlinge und Stockschwämmchen. Wobei sie unter der Bezeichnung Stockschwämmchen Hallimasch und Stockschwämmchen verstanden. Gifthäublinge müssen früher selten gewesen sein, jedenfalls gibt es kein Bewusstsein für die Verwechslungsgefahr bei den Leuten.

    Die Statistik lehrt, dass Pilzvergiftungen in den östlichen Bundesländern eine größere Rolle spielen und dass sie in Sachsen in etwa so hoch sind wie in allen anderen Bundesländern zusammen.

    Leider trifft die Statistik keine Aussagen über die Vergiftungsursachen. In der Regel erfahren wir PSV auch oft nicht, was aus den Fällen geworden ist, in denen wir Ärzte oder Betroffene über den Kontakt mit dem GIZ beraten haben. Ich versuche wenn möglich, es herauszubekommen. Aber ich bin überzeugt, viele Vergiftungen tauchen in der Statistik gar nicht auf.


    Vor drei Wochen z.B. hatte mich vormittags eine Frau aus Coburg angerufen. Die Familie hatte selbst gesammelte Champignons auf dem Raclette zubereitet und das war buchstäblich in die Hose gegangen und nicht nur das. Klassische Karbolchampignonvergiftung. Die Frau meinte, das Krankenhaus hätte gesagt, sie sollten sich an einen PSV wenden, sie hätten auch keine Ahnung von Pilzen. Den Wahrheitsgehalt dieser abenteuerlichen Aussage kann ich nicht überprüfen. Es ging wohl allen schon wieder besser, aber sie machte sich Sorgen um den achtjährigen Sohn. Ich empfahl, das Krankenhaus aufzusuchen und sich nicht abwimmeln zu lassen. Ob sie das getan hat, weiß ich nicht. Wenn nicht, tauchen die drei Fälle in keiner Vergiftung auf.


    Übrigens scheint es in Bayern nicht sehr viele PSV zu geben, die mit dem Giftnotruf zusammenarbeiten. Wir bekommen hier in Thüringen fast genauso viele Anfragen aus Bayern wie aus der Region.

    Ich versuche das auch auf mich anzuwenden lieber nicht so selbstsicher an manche pilze zu gehen. Ich sammle den Perlpilz sehr gerne aber auch da enddecke ich bei mir eine vielleicht zu sichere Haltung.

    Hallo Thomas,

    bei Perlpilzen verhalte ich mich tatsächlich irrational. Wenn ich sie ins Körbchen lege, bin ich mir meiner immer absolut sicher. Ich putze sie vorher richtig sauber, weil ich zu Hause keine Lust dazu habe. Und jetzt kommt: Zu Hause sind dann aber die zentralen Merkmale nicht mehr vorhanden und so hab auch schon einige besonders schöne makelfreie Exemplare entsorgt, weil nicht mehr sicher war. Stockschwämmchen sammle ich erst seit drei Jahren. Vorher war mir das zu unsicher. Das Problem ist, dass sich viele Anfänger der Risiken nicht bewusst sind.

    Hallo Murph,

    deine Befürchtungen teile ich. Aber immerhin hab ich jetzt ein paar Beispiele aufgeschrieben, mit denen ich die Antwort auf eine schräge Bestimmungsanfrage dekorieren kann. :gfreuen:

    Aber es gibt nichts, was es nicht gibt: Ich habe schon Leute im Wald gesehen, die mir einen Korb voller Nebelkappen präsentierten und sie mir als Shiitake weiß machen wollten.

    Hallo Michael,

    so ist es und wenn man den Leuten einen Hinweis gibt, erntet man meist Ablehnung. Ich habe dann das Gefühl, dass die denken, ich würde ihnen ihre schönen Pilze nicht gönnen.


    Ich habe sowieso absolute Hochachtung für euch PSV‘s. Mir wurde beim letzten Seminar auch geraten, diesen Weg zu gehen und ich habe dankend, aus Angst vor der Verantwortung für dritte, abgelehnt.

    Hallo André,

    denk doch noch einmal darüber nach. Es muss ja auch Leute geben, die sich um Pilzvergiftungen kümmern. Mir ging es anfangs auch so und ich habe erst einmal gezögert, mit dem Giftnotruf zu kooperieren. Und beim ersten Anruf aus einem Krankenhaus saß mir auch der Schreck im Nacken.

    Aber es gibt gute Literatur und immerhin verstehen Menschen, die sich mit Pilzen und Pilzvergiftungen beschäftigt haben mehr, als alle, die das nicht getan haben. Ein Mikroskop ist mit entsprechender Anleitung und ein bisschen Übung auch hilfreich. Du musst ja den Ärzten auch nicht sagen, welche Therapie sie anwenden sollen. Im Grunde geht es darum zu erkennen, zu welchen Pilzen die Vergiftungssymptome, die Beschreibung durch die Patienten, Putzreste etc. passen könnten. Bei der PSV-Vorbereitung lernst du die Basics und dann empfiehlt sich, ein bisschen Literatur zu wälzen. Nur Mut!


    Hi Claudia


    Auch ich möchte mich bedanken. So ein Thema ist wichtig und sollte jeden sensibilisieren grade bei den ersten beiden Fällen sieht man wie gefährlich es werden könnte. Besten Dank


    LG Tomas

    Hallo Thomas,

    leider unterschätzen das Menschen, die sich wenig mit Pilzen beschäftigen sehr oft. Da ist eine gefährliche Mischung aus Selbstüberschätzung und Leichtsinn im Spiel.


    Hallo Iglpeter,

    ja, das ist schon blöd, wenn du keinen Verein hast, der dich im Zweifel schützt und versichert. Aber an sich bin ich auch vorsichtig mit der Diagnose. Wenn ich nicht erkenne, welche Pilze der Betroffene verspeist hat, dann muss ich das wohl oder übel zugeben. Besser als eine Fehlbestimmung ist das allemal. Wenn ich mikroskopiere und finde keine Hinweise auf einen Knollenblätterpilz, dann schließe ich den auch nicht aus. Außerdem habe ich inzwischen mitbekommen, dass Silibinin offenbar generell sehr frühzeitig gegeben wird bei unklaren Vergiftungen, auch wenn der verursachende Pilz noch gar nicht feststeht. Da fällt dann schon mal ein großes Risiko weg.

    Aber verstehen kann ich dich schon. Ich bin nicht sicher, ob ich das wollen würde ohne meine Rückendeckung.

    Fast etwas schade, dass neue Forumsteilnehmer das wahrscheinlich nicht sofort wahrnehmen. Da geht es ja i.d.R. im ersten Moment darum, die Unsicherheit der Bestimmung schnell zu klären...

    Vielleicht wäre es ja denkbar, Erfahrungsberichte und Berichte von Vergiftungen im Forum etwas prominenter zu platzieren? Vielleicht habe ich sowas aber auch übersehen...

    Hallo Peter,

    jetzt kann ja ich leichtsinnigen Fragestellern diesen Beitrag verlinken und so besteht zumindest die Chance der Aufklärung bei den allzu sorglosen Pilzverspeisern. Auch deshalb hab ich ihn geschrieben. Sozusagen als Arbeitserleichterung, wenn täglich hunderte Anfragen kommen und man nur wenige ausführlich beantworten kann,

    Hallo Frank,

    dem Trüffel-Hype kann ich so gar nichts abgewinnen. Aber um deine Fläche beneide ich dich. Da kannst du ganz wunderbare alte Obstsorten pflanzen und so ganz nebenbei den einen oder anderen Pilz ernten. Also wenn ich mir ein Erfolgserlebnis verschaffen wollte, würde ich eine Streuobstwiese anlegen.

    Mal im Ernst: Muss ein Pilz erst giftig sein, damit er nicht gegessen wird, oder reicht vielleicht schon, dass er Verdauungsbeschwerden verursacht und nicht mehr schmeckt? Wozu um Himmels Willen werden denn Pilze gegessen? Um nicht zu verhungern, oder um Abwechslung mit einem leckeren Pilzgericht in den Ernährungsplan zu bekommen? Die Zeit der Kriegspilze ist doch vorbei, also lasst das alte Zeig im Wald! Und was soll ein Klopftest auf einem halb vertrockneten Pilzfruchtkörper bringen? Ich glaube, dass es sinnvoll wäre für neue Anfragen einen neuen Thread aufzumachen, Climbingfreak,

    Hallo Cratie, auch von mir alles Gute! Bleib gesund und Erfolg bei deinen kleinen und großen Projekten.


    Hier ein brandaktueller Gruß von meiner verhexten Lieblingssaftlingswiese.

    Hallo Don, du hattest doch nach Tintlingen gefragt und nicht nach Bovisten, oder habe ich das falsch verstanden? Außer dass beides Pilze sind, haben die Gattungen nichts miteinander zu tun, daher die Frage.

    Hallo zusammen,


    vor dem Hintergrund der unzähligen Fragen nach der Essbarkeit von gammeligen und zudem schlecht fotografierten Pilzen und Pilzfragmenten möchte ich anhand von drei Vergiftungs-Beispielen aus dem Monat Oktober auf das Risiko hinweisen, das mit dem Verzehr von Pilzen verbunden ist, die man nicht hundertprozentig kennt.

    Ferner empfehle ich Eltern, deren Kinder unbekannte Pilze gegessen haben, das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Es sollte abgeklärt werden, um welche Pilzart es sich handelt, um gegebenenfalls Maßnahmen gegen eine Vergiftung zu ergreifen.


    Pantherpilzvergiftung - eine Erwachsene


    Zuletzt hatte mich am Sonnabend ein Arzt eines Thüringer Krankenhauses kontaktiert, der eine Patientin auf der Intensivstation zu behandeln hatte. Sie war gerade aus dem Koma erwacht und gab an, dass sie Perlpilze und Maronen gegessen hätte. Erinnerungen an die Menge der verzehrten Pilze und andere Details hatte sie nicht.


    Die Frau war am Tag zuvor ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ihr Mann, der erst am Freitag Abend nach Hause gekommen war, hatte seine Frau im Koma angetroffen und sofort den Rettungsarzt kontaktiert. Bei der Befragung in der Notaufnahme erinnerte er sich, dass seine Frau am Freitag Vormittag Pilze sammeln wollte. Daraufhin wurde der Frau der Magen ausgepumpt. Es befanden sich allerdings nur noch zwei kleine Pilzstückchen darin. Weil die Frau nicht befragt werden konnte, was genau sie gefunden und gegessen hatte und keine Putzreste vorhanden waren, vermuteten die Ärzte das Schlimmste und ergriffen Maßnahmen gegen eine Knollenblätterpilzvergiftung. So verabreichten sie Silibinin, das Antidot bei Vergiftungen mit amanitinhaltigen Pilzen. Die Frau wurde künstlich beatmet.


    Die beschriebenen Symptome weisen allerdings auf eine Vergiftung mit Pantherpilzen hin. Diese werden gelegentlich mit dem Perlpilz verwechselt und nicht in jedem Fall können die Vergifteten gerettet werden. Das Antidot wurde verabreicht, weil eine Vergiftung mit dem Grünen oder Weißen Knollenblätterpilz aus den oben genannten Gründen nicht ausgeschlossen werden konnte und auch nach der Befragung der Frau nicht auszuschließen war. Wer Perlpilze mit Pantherpilzen verwechselt, verwechselt sie möglicherweise auch mit Grünen oder Weißen Knollenblätterpilzen.


    Auch wenn die Frau wieder aus dem Koma erwacht ist, wird sie keine guten Erinnerungen mit ihrer Pilzmahlzeit verbinden. Sie musste durch Schaden lernen, dass sie Perlpilze nicht sicher bestimmen kann.


    Vergiftung mit dem Kahlen Krempling - eine Erwachsene


    Vor ca. drei Wochen bekam ich einen Anruf aus einem Thüringer Krankenhaus. Eine Frau hätte nach dem Verzehr von Pilzen Erbrechen und Bauchschmerzen.


    Einen Pilz hatte sie mit in die Notaufnahme genommen. Fotos des Pilzes zeigten den Kahlen Krempling. Die Frau gab an, den Pilz nicht richtig gegart zu haben. Kremplinge sind wie viele andere Pilzarten roh giftig. Ungenügendes Erhitzen war eine mögliche Ursache der Beschwerden. Die zweite Möglichkeit wäre der Beginn des so genannten Paxillus-Syndroms, bei dem ein Antigen zu einer schweren allergischen Reaktion führt, bei der die Roten Blutkörperchen und die Nieren geschädigt werden können und die im schlimmsten Fall tödlich endet.


    Dieser Vergiftungsfall verlief glimpflich. Die Frau konnte nach 2 Tagen symptomatischer Behandlung das Krankenhaus verlassen.


    Auch wenn es früher anders in den Pilzbüchern stand. Heute wissen wir: Kahle Kremplinge sind Giftpilze!


    Vergiftung mit dem Gifthäubling - ein Kleinkind


    Dieser Fall ereignete sich am vergangenen Freitag.

    Ein Vater rief mich aus Bayern an und teilte mir mit, dass seine einjährige Tochter Pilze am Buddelkasten gepflückt und in den Mund geschoben hätte. Dabei hätte sie auch ein Stück verschluckt. Er habe sofort reagiert, dem Kind die restlichen Pilze weggenommen und Fotos gemacht.


    Die kleinen braunen Pilze am Fichtenbalken des Buddelkastens waren leider keine Stockschwämmchen, sondern Gifthäublinge.

    Ich riet dem Vater mit der kleinen ins Krankenhaus zu fahren und schieb ihm alles Wichtige zum Gifthäubling auf. Insbesondere, dass er Amanitin enthält, das das Gift des Grünen Knollenblätterpilzes.


    Das Kind wurde im Krankenhaus sofort auf eine Amanitinvergiftung behandelt. Die Kleine erhielt Aktivkohle, Silibinin und Aktivkohle. Der Vater schrieb mir am Folgetag: "Die Kohlenhandlung ist schon abgeschlossen und die Magensonde entfernt. Das Antidot wird noch ein paar Stunden gegeben. Nach dem Einlauf wurde auch schon die Kohle ausgeschieden... Ich werde jetzt die Holzsachen erst einmal aus dem Garten verbannen."


    Wenn so ein kleiner Spatz das alles ertragen muss, ist das schon starker Tobak. Aber es zeigt eben auch, dass die Ärzte Amanitinvergiftungen sehr ernst nehmen, ganz besonders bei kleinen Kindern.


    Der letzte Fall war ein Unglück, das wohl jeden treffen kann. Der Vater hat besonnen und umsichtig reagiert, sodass dem Kind nichts Schlimmeres passiert ist.


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    Die beiden vorgenannten Fälle dagegen waren fahrlässig und leichtsinnig, resultierend aus Unwissenheit und Selbstüberschätzung. Davon sind viele Anfragen hier im Forum geprägt und ich hoffe inständig, dass die Anfragenden begreifen, dass Pilze sehr komplex sind und man Erfahrung benötigt, um sie sicher zu bestimmen und zu Speisezwecken zu sammeln.


    Niemand sollte für eine Pilzmahlzeit das Risiko eines Krankenhausaufenthalts auf sich nehmen. Vergiftungen mit Pilzen sind vermeidbar. Entweder durch 100%ige Sicherheit bei der Bestimmung, dem Gang zum Pilzberater oder dem Verzicht auf den Verzehr der Pilze.


    Und hier die Statistik der Pilzvergiftungen in diesem Jahr aus der GIZ Erfurt.













    Hallo Horst,

    der Beitrag von Peter ist schon von zwei profunden Pilzkennern bestätigt worden (Daumen hoch) also hatten sich schon 3 für Lactarius controversus ausgesprochen. Das ist dann schon eine ziemlich belastbare Aussage.

    Hallo Nobi,

    nein, ich glaube nicht, dass das ein Troll ist. Nach allem, was ich in diesem Herbst in der Pilzberatung erleben durfte, gibt es wirklich so doofe Leute. Aber ich fürchte, die Unhöflichkeit ist hier nicht das eigentliche Problem, sondern dass der Anfrager in echten Nöten sein könnte und daher die Etikette vergisst.

    FG

    Oehrling

    Hallo Stephan, das kann schon sein, aber ich sehe wie Nobi einen Haufen Dreck auf dem Tisch und frage mich, ob der Fragesteller wohl auch im Supermarkt solche Ware kaufen würde. Irgendwie hab ich auch keine Lust mehr auf schlechte Fotos von zerrupften Pilzen.

    Hallo zusammen,

    aus aktuellem Anlass werde ich morgen doch den Thread - Meine schönsten Vergiftungsfälle - aufmachen. So mit Magensonde, Bauchkrämpfen, Koma und allem drum und dran. In diesem Jahr durfte ich einige unerbauliche Vergiftungen betreuen. Ich denke, einige von Euch können auch unterhaltsame Geschichten erzählen.


    Ich habe festgestellt, bei Verdacht auf Pilzvergiftung starten sie auf den Intensivstationen das volle Programm, schon um sicher zu gehen. Also viel Vergnügen bei der Pantherpilzmahlzeit und vor allem danach! Denn der ganz große Spaß geht ja erst ein Weilchen nach dem Essen los.